Zwei Reisende auf Pferden vor einem Jurtencamp in den Bergen Kirgisistans

Überblick

Backpacking Reise Kirgisistan: 9 Tage zwischen Bergen, Jurten und Seen

Diese Backpacking Reise durch Kirgisistan wirft dich direkt ins Herz des Landes. Schneebedeckte Gipfel des Tian Shan, Bergseen, Canyons und Jurtencamps unter einem Himmel voller Sterne. Du reitest zu einem versteckten Wasserfall, siehst Adlerjäger bei der Arbeit, badest in heißen Quellen und baust mit deinen eigenen Händen eine echte kirgisische Jurte.

Warum Kirgisistan gerade jetzt

Kirgisistan ist eines der letzten Reiseziele in Asien, das noch nicht überlaufen ist. Über 90 Prozent des Landes liegen im Gebirge, es gibt mehr Pferde als Autos in den Tälern und die Nomadenkultur ist kein Museumsstück, sondern gelebter Alltag. Wer schon in Südostasien war und diesmal etwas völlig anderes will, landet hier goldrichtig.

Neun Tage, ein Rundkurs

Start und Ziel ist Bischkek, dazwischen liegt eine Runde durch die spannendsten Ecken des Landes. Du übernachtest in einer Mischung aus Hotels und Jurten, jeweils im Doppel- oder Dreibettzimmer. Enthalten sind 8 Frühstücke, 3 Mittagessen und 3 Abendessen, alle Transporte und dein Guide, der dich die ganze Zeit begleitet.

Bischkek und Ala-Archa: Ankommen in den Bergen

Bischkek, die entspannteste Hauptstadt Zentralasiens

Kirgisistan beginnt in Bischkek. Die Hauptstadt ist bekannt für ihre Kulisse aus schneebedeckten Tian-Shan-Gipfeln und für ein Tempo, das man in einer Millionenstadt nicht erwartet. Du hast den Tag zum Erkunden, am Abend triffst du beim Willkommensdinner deine Crew.

Ala-Archa Nationalpark

Am zweiten Tag geht es in den Ala-Archa Nationalpark, einen der spektakulärsten Bergparks des Landes, eingebettet in den nördlichen Tian Shan. Du wanderst durch das Alpental, stehst zwischen Gipfeln, die deutlich über 4.000 Meter reichen und atmest Luft, die anders schmeckt.

Issyk-Kul: Canyons, Adler und Jurten am Ufer

Kok Moinok Canyon

Auf dem Weg an den Issyk-Kul stoppt ihr am Kok Moinok Canyon mit seinen wilden Sandsteinformationen und schmalen Schluchten. Der See selbst ist der zweitgrößte Gebirgssee der Welt und friert trotz 1.600 Metern Höhe nie zu, daher sein Name: warmer See.

Adlerjagd in Bokonbajewo

In Bokonbajewo siehst du eine traditionelle Vorführung der Berkut-Jagd mit dem Steinadler. Diese nomadische Fertigkeit wird seit Jahrhunderten weitergegeben, die Vögel wiegen bis zu sieben Kilo und haben eine Spannweite von über zwei Metern. Wenn so ein Tier auf den Handschuh des Jägers zufliegt, wird es in der Gruppe schlagartig still.

Nacht im Jurtencamp am See

Am Nachmittag erreicht ihr euer Jurtencamp direkt am Ufer. Sonnenuntergang über dem Wasser, ein Sprung in den See, Abendessen unter freiem Himmel. Weil es hier kaum Lichtverschmutzung gibt, siehst du nachts mehr Sterne, als du für möglich gehalten hättest.

Skazka, Barskoon und die eigene Jurte

Skazka Canyon: Landschaft wie aus Dune

Der Skazka Canyon, übersetzt Märchen-Canyon, sieht aus wie eine Filmkulisse, die man sich ausgedacht hat. Rot-orange Felsformationen, geformt von Wind und Wasser, in denen man mit etwas Fantasie Drachen und Burgen erkennt. Genau daher kommt der Name.

Barskoon: Wasserfälle und ein Essen bei Einheimischen

Weiter geht es in die Barskoon-Schlucht mit Wasserfällen und Bergpanoramen. Danach kocht eine einheimische Familie für euch traditionell auf. Du sitzt bei Leuten am Tisch, siehst wie sie leben und verstehst am Ende des Nachmittags mehr von Kirgisistan als aus jedem Reiseführer.

Jurtenbau zum Mitmachen

Nachmittags wird es praktisch: Du lernst, wie man eine echte kirgisische Jurte baut. Das Gerüst aus Holz, der Filz, der Tündük genannte Dachkranz, der es sogar in die Nationalflagge geschafft hat. Nomadenfamilien schaffen den Aufbau in unter einer Stunde, du vermutlich nicht, dafür weißt du danach, warum diese Konstruktion seit Jahrtausenden funktioniert.

Jeti-Ögüs und Altyn Arashan: Pferde und heiße Quellen

Zu Pferd in die Jeti-Ögüs-Schlucht

Aufsteigen. Heute geht es in die Jeti-Ögüs-Schlucht und nach Kok-Djaik, auf dem Pferderücken zu einem versteckten Wasserfall. Für viele ist das einer der besten Tage der ganzen Reise und Reiten ist in Kirgisistan keine Touristenattraktion, sondern die normale Art, sich in den Bergen fortzubewegen. Jeti-Ögüs bedeutet übrigens sieben Stiere, benannt nach den roten Felsen am Eingang der Schlucht.

Altyn Arashan: Offroad zu den heißen Quellen

Am nächsten Morgen tauscht ihr den Minibus gegen ein Geländefahrzeug und fahrt hinauf ins Altyn-Arashan-Tal. Die Piste ist ruppig, das gehört dazu. Oben warten natürliche heiße Quellen auf 2.600 Metern, umgeben von Bergen. Du liegst im warmen Wasser, schaust auf Schneegipfel und hast eine Weile keine Fragen mehr.

Karakol und das Chon-Kemin-Tal

Dunganen-Moschee und orthodoxe Kathedrale

Karakol zeigt, wie vielfältig dieses Land ist. Die Dunganen-Moschee wurde ohne einen einzigen Nagel gebaut und sieht aus wie ein chinesischer Tempel, weil sie von chinesischen Muslimen errichtet wurde. Ein paar Straßen weiter steht die Dreifaltigkeitskathedrale, komplett aus Holz und russisch-orthodox. Zwei Bauwerke, wenige Minuten auseinander, zwei völlig verschiedene Welten.

Chon-Kemin-Tal: Jurte zwischen Wald und Fluss

Entlang der Nordküste des Issyk-Kul geht es weiter ins ruhige Chon-Kemin-Tal. Eine Nacht im Jurtencamp, umgeben von Wald und Fluss. Dieser Ort ist der Grund, warum Leute nach Kirgisistan fahren und danach nicht mehr aufhören, davon zu erzählen.

Burana und zurück nach Bischkek

Der Burana-Turm

Am letzten vollen Tag stoppt ihr am Burana-Turm mit seinem Freilichtmuseum. Das Minarett stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist der Rest der Stadt Balasagun an der alten Seidenstraße. Rundherum stehen Balbals, steinerne Grabfiguren, die deutlich älter sind.

Abschiedsessen in Bischkek

Zurück in Bischkek bleibt Zeit für letzte Einkäufe, danach steigt das Abschiedsdinner. Neun Tage, ein Land, das kaum jemand auf dem Zettel hat und eine Gruppe, die sich vor anderthalb Wochen noch nicht kannte.

Ehrlich gesagt: Für wen sich Backpacking in Kirgisistan eignet

Was du einkalkulieren solltest

Kirgisistan ist ein Bergland, entsprechend rau sind die Straßen und einfach die Unterkünfte. Eine Jurte hat keine Steckdose neben dem Bett und meist ein Gemeinschaftsbad. Leitungswasser ist nicht trinkbar, auch nicht in Bischkek. Englisch wird außerhalb der Touristenorte kaum gesprochen, Kirgisisch und Russisch sind die Amtssprachen. Und in den Bergen wird es nachts kalt, selbst im Hochsommer.

Und für wen es die beste Entscheidung ist

Wenn du ein Land sehen willst, bevor alle anderen es entdecken, ist dieser Moment jetzt. Kirgisistan gilt als eines der sichersten und gastfreundlichsten Ziele Zentralasiens, für viele Nationalitäten ist die Einreise visumfrei und die Landschaft spielt in derselben Liga wie die Alpen, nur ohne Seilbahnen. Sag uns Bescheid, wenn du unsicher bist. Wir sagen dir ehrlich, ob diese Reise zu dir passt.

Highlights

Inkludierte Leistungen

  • 9 Tage Backpacking Reise Kirgisistan laut Programm, von Bischkek nach Bischkek
  • Übernachtungen in einer Mischung aus einfachen Hotels und Jurten (Doppel- und Dreibettzimmer)
  • 2x Übernachtung im Jurtencamp am Issyk-Kul und im Chon-Kemin-Tal
  • Mahlzeiten: 8x Frühstück, 3x Mittagessen, 3x Abendessen
  • alle Transfers zwischen den Reisezielen sowie zu den inbegriffenen Aktivitäten und zurück
  • Transport: Privatfahrzeug, Geländefahrzeug, zu Pferd, zu Fuß
  • englischsprachiger Reiseleiter während des gesamten Trips
  • Willkommensdinner mit Reiseleiter und Mitreisenden in Bischkek
  • Wanderungen im Ala-Archa Nationalpark
  • Besuch des Kok Moinok Canyon
  • Vorführung der traditionellen Berkut-Adlerjagd in Bokonbajewo
  • Jurtenerlebnis am Ufer des Issyk-Kul
  • Besuch des Skazka Canyon (Märchen-Canyon)
  • Besuch der Barskoon-Schlucht mit Wasserfällen
  • traditionelles Mittagessen bei einer einheimischen Familie
  • Workshop im Bau einer traditionellen kirgisischen Jurte
  • Reitausflug zum Wasserfall in der Jeti-Ögüs-Schlucht
  • Panoramawanderung in der Jeti-Ögüs-Schlucht
  • Offroad-Fahrt im Geländefahrzeug ins Altyn-Arashan-Tal
  • Baden in den natürlichen heißen Quellen von Altyn Arashan
  • Besuch der Dunganen-Moschee in Karakol
  • Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale in Karakol
  • Jurtenerlebnis im Chon-Kemin-Tal
  • Besuch des Burana-Turms mit Freilichtmuseum
  • Abschiedsdinner in Bischkek

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Flughafen- und Ausreisesteuern
  • Flughafentransfer bei An- und Abreise: auf Anfrage (optional)
  • Vorübernachtung in Bischkek: auf Anfrage (optional)
  • Visum für Kirgisistan, sofern erforderlich
  • Reiseversicherung: Reisestorno, Reiseabbruch und Reise-Krankenversicherung inkl. Rückholung (diese ist obligatorisch). Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere detaillierten Angebote kannst du hier nachlesen: Reiseversicherungen
  • optionale Ausflüge, Besichtigungen und Eintrittsgebühren
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Informationen zur Reise

1. Tag: Ankunft in Bischkek, hier beginnt deine Backpacking Reise Kirgisistan

Der erste Blick aus dem Flugzeugfenster erledigt schon mal die halbe Arbeit: Unter dir liegt eine Ebene, dahinter steht wie eine Wand die schneebedeckte Kette des Tian Shan. Willkommen in Bischkek.

Eine Hauptstadt, die niemand auf dem Schirm hat

Bischkek ist anders als jede asiatische Hauptstadt, die du kennst. Breite Boulevards mit Baumreihen, sowjetische Bauten aus Beton und Marmor, Parks an jeder zweiten Ecke und ein Tempo, das für eine Millionenstadt fast schon frech entspannt ist. Auf dem Osch-Basar stapeln sich getrocknete Aprikosen, Gewürze und Nüsse, daneben verkaufen Frauen selbstgemachten Kefir aus Plastikflaschen.

Ankommen ohne Zeitdruck

Du kannst zu jeder Zeit anreisen, für heute ist nichts geplant. Der Check-in im Hotel ist meist ab 14 Uhr möglich, wer früher landet, kann das Gepäck abgeben und losziehen. Nimm dir Zeit, es wird der einzige Tag dieser Backpacking Reise Kirgisistan ohne Programm sein.

Der erste Abend mit der Gruppe

Gegen 19 Uhr trifft sich die Gruppe zum Willkommensdinner. Hier lernst du deinen Guide und deine Mitreisenden kennen, ihr bekommt einen Überblick über die kommenden Tage und die ersten Namen bleiben hängen. Schau die Leute genau an: Mit ihnen wirst du in neun Tagen im Jurtencamp sitzen, auf Pferden hocken und in heißen Quellen liegen.

Aktivitäten: Freizeit in Bischkek, Willkommensdinner mit Guide und Mitreisenden
Übernachtung: Hotel in Bischkek

2. Tag: Ala-Archa Nationalpark, der erste Tag in den Bergen

Frühstück, Rucksack packen, raus aus der Stadt. Nach knapp einer Stunde Fahrt hältst du im Ala-Archa Nationalpark und die Umstellung ist brutal: Eben noch Hauptstadtverkehr, jetzt ein Alpental mit Gipfeln über 4.000 Metern.

Vierzig Kilometer und eine andere Welt

Ala-Archa liegt nur rund 40 Kilometer von Bischkek entfernt und gehört trotzdem zu den spektakulärsten Bergparks des Landes. Der Name bedeutet bunter Wacholder und tatsächlich stehen die knorrigen Bäume überall an den Hängen. Für die Leute aus Bischkek ist das der Wochenendausflug schlechthin, unter der Woche hast du das Tal fast für dich.

Wandern entlang des Flusses

Der Weg führt am Ala-Archa-Fluss entlang, der so laut rauscht, dass du in der Gruppe lauter reden musst. Links und rechts steigen die Hänge steil an, weiter oben liegt Schnee, der auch im Sommer nicht verschwindet. Die Luft ist dünn, kühl und riecht nach Wacholder und Stein. Dein Guide sagt dir, wie weit ihr geht und wo die schönsten Blicke warten.

Zurück in die Stadt

Am Nachmittag geht es zurück nach Bischkek. Der Rest des Tages gehört dir, abends esst ihr gemeinsam. Nach diesem Tag hast du eine Ahnung davon, was dieses Land ausmacht und die eigentliche Backpacking Reise durch Kirgisistan hat gerade erst angefangen.

Aktivitäten: Wanderungen im Ala-Archa Nationalpark, Freizeit in Bischkek, gemeinsames Abendessen
Übernachtung: Hotel in Bischkek
Mahlzeiten: Frühstück

3. Tag: Canyons, Adlerjäger und die erste Nacht in der Jurte am Issyk-Kul

Heute geht es an die Küste, was in einem Binnenland erst mal seltsam klingt. Der Issyk-Kul ist allerdings kein normaler See.

Der See, der nie zufriert

Er ist der zweitgrößte Gebirgssee der Welt, liegt auf rund 1.600 Metern und friert trotzdem nie zu. Daher sein Name: warmer See. Das Wasser ist leicht salzig, ringsum stehen Berge mit Schnee auf den Gipfeln und wenn du im August drin badest, glaubst du nicht, dass du in Zentralasien bist.

Kok Moinok: Sandstein wie gemalt

Unterwegs stoppt ihr am Kok Moinok Canyon. Wind und Wasser haben hier über Jahrtausende gearbeitet und schmale Schluchten und wilde Sandsteinformationen hinterlassen. Du läufst zwischen Wänden hindurch, die in Rot, Ocker und Grau gestreift sind, oben ein schmaler Streifen Himmel.

Bokonbajewo: Wenn der Adler auf dich zufliegt

In Bokonbajewo wartet der Moment, den viele als einer der Höhepunke dieser Backpacking Reise Kirgisistan beschreiben: eine Vorführung der traditionellen Berkut-Jagd mit dem Steinadler. Diese Fertigkeit wird seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben, ein Jäger arbeitet oft ein Jahrzehnt mit demselben Vogel.

Die Tiere wiegen bis zu sieben Kilo und haben über zwei Meter Spannweite. Der Jäger schwingt den Arm, der Adler löst sich und in dem Moment, in dem er auf den Handschuh zufliegt, hörst du in der ganzen Gruppe keinen Ton mehr. Danach reden alle gleichzeitig.

Sonnenuntergang im Jurtencamp

Am Nachmittag erreicht ihr euer Jurtencamp direkt am Ufer. Die Jurten stehen im Halbkreis, drinnen liegen Teppiche und dicke Decken, draußen färbt sich der See orange. Es gibt einen Sprung ins Wasser, Abendessen unter freiem Himmel und danach den eigentlichen Hammer: Weil es hier keine Lichtverschmutzung gibt, siehst du die Milchstraße als Band über dir. Nimm dir Zeit dafür, bevor du in die Jurte kriechst.

Aktivitäten: Stopp am Kok Moinok Canyon, Vorführung der traditionellen Berkut-Adlerjagd in Bokonbajewo, Übernachtung im Jurtencamp am Issyk-Kul
Übernachtung: Jurtencamp am Issyk-Kul
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen

4. Tag: Skazka Canyon, Barskoon und dein eigener Jurtenbau

Dieser Tag hat drei Kapitel: eine Landschaft wie aus einem Science-Fiction-Film, ein Essen bei einer Familie zuhause und ein Handwerk, das älter ist als die meisten Länder Europas.

Märchen-Canyon: Landschaft wie aus Dune

Der Skazka Canyon, übersetzt Märchen-Canyon, ist eine rot-orange Felslandschaft, die aussieht wie am Reißbrett entworfen. Du kletterst über Grate, läufst durch Rinnen und erkennst im Gestein mit etwas Fantasie Drachen, Burgen und Schlangen. Genau daher kommt der Name. Am schönsten ist das Licht am Morgen, wenn die Farben am kräftigsten sind.

Barskoon: Wasserfälle im Nadelwald

Weiter geht es in die Barskoon-Schlucht. Hier wird es plötzlich grün: Nadelwald an steilen Hängen, dazwischen Wasserfälle, die in mehreren Stufen den Berg herunterkommen. Ein kurzer Aufstieg, ein bisschen Gischt im Gesicht, ein Foto, das keiner glaubt.

Zu Gast bei einer kirgisischen Familie

Zum Mittagessen kocht eine einheimische Familie traditionell für euch auf. Du sitzt am niedrigen Tisch, vor dir stehen Brot, Salate, Fleisch und literweise Tee, der ständig nachgeschenkt wird. Gastfreundschaft ist hier kein Programmpunkt, sondern eine Selbstverständlichkeit. Nach diesem Nachmittag verstehst du mehr von Kirgisistan als aus jedem Reiseführer.

Eine Jurte mit eigenen Händen

Danach wird es praktisch. Du lernst, wie man eine echte kirgisische Jurte baut: erst das Scherengitter aus Weidenholz, dann die gebogenen Dachstangen, obendrauf der Tündük, jener Dachkranz, der es sogar in die Nationalflagge geschafft hat. Zum Schluss kommen die Filzbahnen darüber.

Eine Nomadenfamilie schafft das in unter einer Stunde. Du vermutlich nicht. Dafür weißt du danach, warum diese Konstruktion seit Jahrtausenden funktioniert: Sie hält Stürmen stand, bleibt im Sommer kühl, im Winter warm und passt komplett auf ein paar Pferde.

Aktivitäten: Besuch des Skazka Canyon, Barskoon-Schlucht, traditionelles Mittagessen bei einer einheimischen Familie, Jurtenbau zum Mitmachen
Übernachtung: Unterkunft am Issyk-Kul
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

5. Tag: Zu Pferd durch die Jeti-Ögüs-Schlucht

Aufsitzen. Heute bewegst du dich so fort, wie es in diesem Land seit jeher üblich ist.

Reiten ist hier kein Freizeitsport

In Kirgisistan ist das Pferd kein Hobby, sondern Verkehrsmittel. Kinder sitzen im Sattel, bevor sie richtig laufen können und in den Sommerweiden hoch oben in den Bergen gibt es schlicht keine Straßen. Vorkenntnisse brauchst du keine. Die Pferde sind klein, robust und kennen den Weg deutlich besser als jeder Mensch.

Sieben Stiere und ein versteckter Wasserfall

Ziel ist die Jeti-Ögüs-Schlucht und das Tal Kok-Djaik. Jeti-Ögüs bedeutet sieben Stiere, benannt nach einer markanten roten Felsformation am Eingang der Schlucht, die tatsächlich wie eine Reihe geduckter Tiere aussieht.

Der Ritt führt durch Nadelwald und über Wiesen zu einem versteckten Wasserfall. Zwischendurch hörst du nur Hufe auf Erde, Wind in den Bäumen und irgendwann das Wasser. Für viele ist das der beste Tag der ganzen Backpacking Reise Kirgisistan.

Panoramawege und Ankunft in Karakol

Am Nachmittag wanderst du die Panoramawege der Schlucht ab, bevor es weiter nach Karakol geht. Dort wartet ein verdientes gemeinsames Abendessen. Falls dein Hintern nach dem Reiten Beschwerden anmeldet: völlig normal, das legt sich über Nacht.

Aktivitäten: Reitausflug zum Wasserfall in der Jeti-Ögüs-Schlucht, Panoramawanderung, gemeinsames Abendessen in Karakol
Übernachtung: Hotel in Karakol
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen

6. Tag: Offroad hinauf zu den heißen Quellen von Altyn Arashan

Heute tauscht ihr den Minibus gegen ein Geländefahrzeug und dafür gibt es einen sehr guten Grund.

Die Piste ist Teil des Erlebnisses

Der Weg hinauf ins Altyn-Arashan-Tal ist steil, ruppig und stellenweise mehr Flussbett als Straße. Ihr werdet durchgeschüttelt, es geht durch Furten und über Felsbrocken. Mit einem normalen Auto kommst du hier keine zehn Minuten weit. Halte dich fest und genieß es, das ist eine Fahrt, an die du dich erinnerst.

Baden auf 2.600 Metern

Oben öffnet sich ein Tal, das aussieht wie eine Alpenkulisse, nur ohne Hotels: grüne Wiesen, Nadelwald, ein Fluss und ringsum Berge mit Schnee. Altyn Arashan bedeutet goldene Quelle und genau die wartet hier auf dich.

Die natürlichen heißen Quellen sind in einfache Becken gefasst. Du steigst ins dampfende Wasser, während draußen kühle Bergluft steht, schaust auf Schneegipfel und hast eine Weile keine Fragen mehr. Wer mag, läuft vorher noch ein Stück ins Tal hinein.

Zurück nach Karakol

Am Abend geht es zurück nach Karakol zum Abendessen. Karakol war einst russische Garnisonsstadt und hat entsprechend viele Holzhäuser mit geschnitzten Fensterrahmen, es lohnt sich also, mit offenen Augen durch die Straßen zu laufen.

Aktivitäten: Offroad-Fahrt ins Altyn-Arashan-Tal, Baden in den natürlichen heißen Quellen
Übernachtung: Hotel in Karakol
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen

7. Tag: Karakol und die Jurten im Chon-Kemin-Tal

Der Vormittag zeigt dir in wenigen Minuten Fußweg, wie vielfältig dieses Land wirklich ist.

Eine Moschee ohne einen einzigen Nagel

Die Dunganen-Moschee sieht aus wie ein chinesischer Tempel und das hat einen Grund: Sie wurde von den Dunganen erbaut, chinesischen Muslimen, die im 19. Jahrhundert nach Kirgisistan flohen. Gebaut wurde sie zwischen 1907 und 1910, komplett aus Holz und ohne einen einzigen Nagel. Die geschwungenen Dachkanten sind bunt bemalt, die Farben stehen für Schutz, Wohlstand und Glück.

Und ein paar Straßen weiter: russische Orthodoxie

Wenige Minuten entfernt steht die Dreifaltigkeitskathedrale, ebenfalls aus Holz, aber russisch-orthodox, mit grünen Zwiebeltürmen und Ikonen im Inneren. Zwei Bauwerke, ein Viertel, zwei völlig verschiedene Welten. Genau das ist Karakol.

Am Nordufer des Issyk-Kul entlang

Danach fahrt ihr die Nordküste des Issyk-Kul ab. Links das Wasser, rechts die Berge, dazwischen kleine Orte, in denen Familien Aprikosen und Honig am Straßenrand verkaufen. Ein Fahrtag, an dem du nicht auf das Handy schaust.

Nacht zwischen Wald und Fluss

Ziel ist das ruhige Chon-Kemin-Tal, wo eine weitere Nacht im Jurtencamp wartet, umgeben von Wald und Fluss. Kein Verkehr, kein Netz, nur Wasserrauschen und Lagerfeuer. Dieser Ort ist der Grund, warum Leute nach Kirgisistan fahren und danach nicht mehr aufhören, davon zu erzählen.

Aktivitäten: Besuch der Dunganen-Moschee und der Dreifaltigkeitskathedrale in Karakol, Fahrt entlang des Issyk-Kul, Übernachtung im Jurtencamp
Übernachtung: Jurtencamp im Chon-Kemin-Tal
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen

8. Tag: Über den Burana-Turm zurück nach Bischkek

Letzter voller Tag. Auf dem Rückweg in die Hauptstadt macht ihr Halt an einem Ort, der vor tausend Jahren eine Metropole war.

Ein Minarett von der Seidenstraße

Der Burana-Turm stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist der letzte sichtbare Rest der Stadt Balasagun, einst eine bedeutende Station an der alten Seidenstraße. Ursprünglich war er rund 45 Meter hoch, ein Erdbeben hat ihn auf etwa 25 Meter gekürzt. Über eine enge, dunkle Wendeltreppe kommst du nach oben und der Blick über die Ebene bis zu den Bergen entschädigt für die Kletterei.

Steinerne Wächter im Freilichtmuseum

Rundherum steht ein Feld voller Balbals, steinerner Grabfiguren mit Gesichtern, die aus dem 6. bis 10. Jahrhundert stammen und damit älter sind als der Turm. Sie wurden aus der ganzen Region hierher gebracht. Jede Figur schaut nach Osten, dorthin, wo die Sonne aufgeht.

Der letzte Abend

In Bischkek bleibt Zeit für letzte Einkäufe und Sightseeing, bevor das Abschiedsdinner steigt. Neun Tage, ein Land, das kaum jemand auf dem Zettel hatte und eine Gruppe, die sich vor anderthalb Wochen noch nicht kannte. Tauscht die Nummern aus, bevor es zu spät wird.

Aktivitäten: Besuch des Burana-Turms und des Freilichtmuseums, Freizeit in Bischkek, Abschiedsdinner
Übernachtung: Hotel in Bischkek
Mahlzeiten: Frühstück

9. Tag: Abreise aus Bischkek

Kein Wecker, keine Hektik. Frühstück, Check-out, Verabschiedung.

Und danach

Deine Backpacking Reise Kirgisista endet heute offiziell und du kannst zu jeder Zeit abreisen. Bei der Weiterreise oder einer individellen Verlängerng helfen wir dir gerne weiter. Und falls du das Gefühl hast, dass neun Tage zu kurz waren: Damit bist du nicht allein. Kirgisistan ruft die meisten irgendwann zurück.

Aktivitäten: Abreise
Mahlzeiten: Frühstück

Das Wichtigste vorab

Tourstart

jederzeit an Tag 1 in Bischkek, Willkommensdinner gegen 19:00 Uhr

Tourende

jederzeit an Tag 9 in Bischkek

Flughafen

Manas International Airport (FRU) bei Bischkek

Altersgruppe

überwiegend 18 bis 39 Jahre, Obergrenze 45

Übernachtung

Mix aus Hotels und Jurten, Doppel- und Dreibettzimmer

Beste Reisezeit

Juni bis September für Trekking und Jurtencamps

FAQ zur Backpacking Reise Kirgisistan

Für alle, die ein Land sehen wollen, bevor es alle anderen entdecken. Kirgisistan ist ein Bergland mit rauen Straßen, einfachen Unterkünften und einer Nomadenkultur, die noch gelebt wird. Wer abends ein Boutiquehotel und ein Restaurant mit englischer Karte sucht, ist hier falsch. Wer neun Tage lang Berge, Jurten und Gastfreundschaft will, genau richtig.

Start und Ziel ist Bischkek, die Reise ist also ein Rundkurs. Du fliegst zum Manas International Airport (FRU) bei Bischkek und von dort auch wieder zurück. Das erspart dir teure One-Way-Flüge.

Nein, du kannst an Tag 1 zu jeder Zeit anreisen. Der Check-in im Hotel ist meist ab etwa 14 Uhr möglich, die meisten planen ihre Ankunft entsprechend. Am Tag selbst sind keine Aktivitäten geplant, damit alle in Ruhe ankommen können. Abends trifft sich die Gruppe gegen 19 Uhr zum Willkommensdinner. Wer früher da sein möchte, kann über uns eine Vorübernachtung dazubuchen.

Die Anforderungen sind moderat. Es gibt mehrere Wanderungen, unter anderem im Ala-Archa Nationalpark und in der Jeti-Ögüs-Schlucht, dazu einen Reitausflug und eine ruppige Offroad-Fahrt. Alles ist für gesunde Reisende ohne Bergerfahrung machbar. Die größte Umstellung ist die Höhe: Ihr bewegt euch überwiegend zwischen 1.600 und 2.600 Metern.

Nein. In Kirgisistan ist das Pferd seit jeher Verkehrsmittel und kein Freizeitsport, entsprechend gutmütig und trittsicher sind die Tiere. Sie kennen den Weg besser als jeder Mensch. Vor dem Ausritt bekommst du eine Einweisung. Rechne trotzdem damit, dass dir am nächsten Tag Muskeln wehtun, von denen du nichts wusstest.

Überraschend gut. In der Jurte liegen Matratzen, Teppiche und dicke Decken auf dem Boden, das Filzdach hält Wärme erstaunlich zuverlässig. Was es nicht gibt: Steckdose am Bett, eigenes Bad und meistens auch keinen Handyempfang. Die Sanitäranlagen sind einfach und werden geteilt. Genau das ist der Reiz, und nach der ersten Nacht will es niemand mehr anders.

Eine Mischung aus einfachen Hotels und Jurten, überall in Doppel- oder Dreibettzimmern. Erwarte solide Standards in den Städten und einfache Verhältnisse in den Bergen. Für Kirgisistan ist das der übliche Rahmen und ein Grund, warum die Reise überhaupt bezahlbar ist.

8 Frühstücke, 3 Mittagessen und 3 Abendessen. Dazu gehören das Willkommensdinner in Bischkek, das traditionelle Mittagessen bei einer einheimischen Familie und das Abschiedsdinner. Alles andere zahlst du vor Ort, was in Kirgisistan angenehm günstig ist. Probier unbedingt Laghman, handgezogene Nudeln mit Fleisch und Gemüse, sowie Beschbarmak, das Nationalgericht.

Ja. Sag uns bei der Buchung Bescheid, welche Anforderungen du hast, dann wird vorab geplant. Ehrlicherweise ist die kirgisische Küche allerdings sehr fleischlastig, vegetarisch und vegan geht, verlangt in ländlichen Regionen aber etwas Flexibilität.

Ja, der überwiegende Teil. Beim Veranstalter reisen rund 65 Prozent der Teilnehmenden solo, die Touren sind ausdrücklich für Alleinreisende konzipiert. Du wirst mit einer Person gleichen Geschlechts im Doppel- oder Dreibettzimmer untergebracht. Niemand landet in einer Gruppe, die sich vorher schon kannte.

Ja. Rund eine Woche vor Reisebeginn bekommst du eine Willkommensmail deines Reiseleiters mit einem QR-Code für den WhatsApp-Gruppenchat. Dort könnt ihr euch schon vorab austauschen, Fragen stellen und Flüge abgleichen.

Kirgisistan gilt als eines der sichersten und gastfreundlichsten Reiseziele Zentralasiens. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, die Menschen sind für ihre Gastfreundschaft bekannt. Das größere Risiko geht vom Gelände aus, nicht von Menschen: Berge, Wetterumschwünge und Pisten. Entsprechend sinnvoll ist gute Ausrüstung und ein Guide, der die Region kennt.

Für Staatsangehörige von über 60 Ländern ist die Einreise visumfrei, bei Aufenthalten von bis zu 60 bis 90 Tagen. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die touristische Einreise in der Regel ohne Visum möglich. Die Regeln können sich ändern, prüfe deshalb rechtzeitig die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes. Reisende aus Österreich informieren sich beim Bundesministerium, aus der Schweiz beim EDA. Für gültige Reisedokumente bist du selbst verantwortlich.

Die Empfehlungen hängen von deiner Vorgeschichte und Route ab und ändern sich. Kläre das rechtzeitig vor der Buchung mit deinem Hausarzt oder einem Tropeninstitut ab. Als Reisebüro dürfen und wollen wir keine medizinische Beratung geben.

Nein, auch nicht in Bischkek. Nutze durchgehend abgefülltes oder gefiltertes Wasser, ebenso zum Zähneputzen. Eine wiederbefüllbare Flasche mit Filter spart auf neun Tagen eine Menge Plastik und Geld.

Gezahlt wird in Kirgisischem Som. In Bischkek und größeren Orten wie Karakol findest du Geldautomaten, die meist Visa und Mastercard akzeptieren. Sobald du in ländliche Regionen und in die Berge kommst, wird es dünn. Kartenzahlung ist in Städten zunehmend möglich, in Dörfern, auf Märkten und in Jurtencamps regiert Bargeld. Heb rechtzeitig ab, bevor es in die Berge geht.

Trinkgeld ist in Kirgisistan traditionell nicht erwartet, wird in touristischen Restaurants, Hotels sowie bei Guides und Fahrern aber zunehmend üblich. Aufrunden oder rund 10 Prozent bei gutem Service sind eine schöne Geste und werden wirklich geschätzt. Dein Reiseleiter kann dir vor Ort sagen, was gerade angemessen ist.

Kirgisisch und Russisch sind beide Amtssprachen, in den Städten wird viel Russisch gesprochen. Englisch ist außerhalb touristischer Orte selten. Ein paar Brocken auf Kirgisisch oder Russisch öffnen hier Türen und sorgen zuverlässig für Begeisterung, probier es einfach.

Der Sommer von Juni bis September ist Hauptsaison und die beste Zeit für diese Route: Die hohen Pässe sind schneefrei, die Sommerweiden sind grün und die Jurtencamps in vollem Betrieb. Frühling im April und Mai sowie der Herbst im September und Oktober bringen weniger Menschen und schöne Farben, dafür können hochgelegene Wege noch oder schon gesperrt sein. Der Winter von Dezember bis März verwandelt das Land in ein Ski- und Snowboardrevier mit Karakol als Basis, dann wird es allerdings richtig kalt.

Feste Wanderschuhe, Regenjacke und warme Schichten, denn in den Bergen kühlt es auch im Hochsommer nachts stark ab. Dazu Badesachen für den Issyk-Kul und die heißen Quellen, Sonnenschutz und Sonnenbrille, denn die Sonne in der Höhe ist unbarmherzig. Außerdem Stirnlampe für die Jurte, Powerbank, wiederbefüllbare Wasserflasche und ausreichend Bargeld. Für Moscheen und Dorfbesuche gilt: Schultern und Knie bedeckt.

Für die Teilnahme an dieser Tour ist eine Reise-Krankenversicherung mit Rückholung zwingend erforderlich. In einem Bergland mit abgelegenen Tälern ist das keine Formalität, sondern schlicht notwendig. Empfehlenswert sind zusätzlich Reisestorno, Reiseabbruch und eine Reisegepäckversicherung.

Nein. Ob du abends beim Sonnenuntergang ein Bier trinkst oder früh in die Jurte gehst, um am nächsten Tag fit zu sein, entscheidest du selbst. Dein Reiseleiter macht Vorschläge für den Abend, Druck gibt es keinen. Es ist dein Abenteuer.

Nein, keinen Cent. Du zahlst denselben Preis wie direkt beim Veranstalter. Dazu bekommst du deutschsprachige Beratung und einen Ansprechpartner, falls unterwegs etwas nicht nach Plan läuft.


Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

Diagnose Reisesucht? Kontaktiere unsere Reiseexperten:

Frage stellen