Suriname, Französisch-Guayana & Guyana Rundreise: Abenteuer im unbekannten Nordosten Südamerikas
Mach dich bereit für eine außergewöhnliche Abenteuer Rundreise durch eine Region Südamerikas, die selbst unter erfahrenen Reisenden noch als echter Geheimtipp gilt: den Guayana-Schild. Diese uralte geologische Formation prägt den Nordosten Südamerikas mit gewaltigen Flusssystemen, dichtem tropischem Regenwald, offenen Savannen, Tafelbergen und einer außergewöhnlich artenreichen Tier- und Pflanzenwelt.
Genau hier führt dich diese Suriname, Französisch-Guayana & Guyana Rundreise hin. Nicht nur zu bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern weit hinein in Regionen, die auf klassischen Südamerika-Routen kaum vorkommen. Du fliegst mit kleinen Flugzeugen über scheinbar endlosen Regenwald, fährst mit Booten auf abgelegenen Flüssen, übernachtest in Eco-Lodges mitten in der Natur und begegnest Kulturen, deren Geschichte eng mit dieser außergewöhnlichen Landschaft verbunden ist.
Das Besondere: Auf dieser 15-tägigen Rundreise durch Guyana, Suriname und Französisch-Guayana erlebst du drei völlig unterschiedliche Länder und Kulturräume auf einer einzigen Reise. Englisch-karibische Einflüsse in Guyana treffen auf die enorme kulturelle Vielfalt Surinames und schließlich auf französisch-kreolisches Lebensgefühl in Französisch-Guayana.
Und dazwischen? Einige der spektakulärsten Landschaften des Guayana-Schilds, Kaieteur Falls, der Iwokrama Rainforest, die weiten Savannen der Rupununi, der Suriname River und der tropische Regenwald im Landesinneren Surinames.
Was macht diese Suriname, Französisch-Guayana & Guyana Rundreise so besonders?
Diese Reise lässt sich kaum in eine klassische Kategorie stecken. Sie ist Naturreise, Kulturreise und Abenteuer Rundreise zugleich. An einem Tag stehst du vor einem gewaltigen Wasserfall mitten im Regenwald, wenige Tage später suchst du in der Savanne nach Großen Ameisenbären und Riesenottern. In Suriname lernst du die Geschichte der Maroons kennen und in Französisch-Guayana wechselst du schließlich vom ehemaligen Straflager zu Europas Weltraumbahnhof.
Genau diese Gegensätze machen die Reise so außergewöhnlich.
Kaieteur Falls: eines der spektakulärsten Naturwunder Südamerikas
Schon die Anreise zu den Kaieteur Falls ist ein Erlebnis. Von Georgetown fliegst du mit einem kleinen Flugzeug über die gewaltigen Flusssysteme Guyanas und über Hunderte Kilometer tropischen Regenwald zum abgelegenen Kaieteur Nationalpark.
Dort stürzt der Potaro River rund 226 Meter in einer einzigen mächtigen Stufe in eine tiefe Schlucht. Was Kaieteur so beeindruckend macht, ist nicht nur die enorme Fallhöhe, sondern die Kombination aus Höhe, Wassermenge und seiner abgeschiedenen Lage mitten in nahezu grenzenlos wirkender Wildnis.
Auch rund um den Wasserfall wartet eine faszinierende kleine Welt. In riesigen Tank-Bromelien lebt beispielsweise der winzige Goldene Frosch, während mit etwas Glück der farbenprächtige Guayana-Felsenhahn entdeckt werden kann.
Iwokrama: tief hinein in den Regenwald von Guyana
Nach Kaieteur geht es noch tiefer ins Landesinnere Guyanas. Ein weiterer Flug bringt dich zum abgelegenen Iwokrama Forest, einem der spannendsten Naturgebiete dieser Reise.
Mit dem Boot fährst du über den Fluss, wanderst durch tropischen Regenwald und kannst den Turtle Mountain erklimmen. Oben öffnet sich der Blick über ein scheinbar endloses grünes Blätterdach.
In diesen Wäldern leben Rote Brüllaffen, Schwarzspinnenaffen, Tapire, Agutis und zahlreiche Vogelarten. Selbst Jaguare kommen hier vor. Eine Sichtung lässt sich in freier Natur natürlich niemals garantieren, aber genau diese Unberechenbarkeit macht das Naturerlebnis so spannend.
Über den Baumkronen auf dem Iwokrama Canopy Walkway
Eine völlig andere Perspektive auf den Regenwald bekommst du am Iwokrama Canopy Walkway. Hängebrücken und Beobachtungsplattformen führen hoch hinaus in die Baumkronen des Waldes.
Von bis zu rund 30 Metern Höhe blickst du in einen Lebensraum, der vom Boden aus kaum einzusehen ist. Besonders am frühen Morgen erwacht hier die Vogelwelt. Tukane, Arassaris, Kolibris und zahlreiche weitere Arten leben zwischen den Baumwipfeln, während mit etwas Glück Affen durch das Blätterdach ziehen.
Auch nach Einbruch der Dunkelheit lohnt sich der Blick in den Wald. Bei Nachtwanderungen zeigt sich eine vollkommen andere Tierwelt als während des Tages.
Karanambu und die Rupununi: Savanne statt Regenwald
Einer der größten Kontraste dieser Guyana Rundreise erwartet dich in der North Rupununi. Nach den dichten Regenwäldern verändert sich die Landschaft und öffnet sich zu weiten Savannen, Feuchtgebieten, Flusslandschaften und kleinen Waldinseln.
Mit dem Boot erreichst du die abgelegene Karanambu Lodge, die eng mit der Geschichte des Naturschutzes in Guyana verbunden ist. Die ehemalige Rinderfarm liegt inmitten eines riesigen Naturgebietes und ist ein idealer Ausgangspunkt für Tierbeobachtungen.
Hier erlebst du Guyana noch einmal von einer vollkommen anderen Seite.
Riesenotter, Schwarze Kaimane und Victoria amazonica
Die Flüsse und Feuchtgebiete rund um Karanambu gehören zu den Lebensräumen von Riesenottern. Mit dem Boot erkundest du den Rupununi River und hältst Ausschau nach den seltenen Tieren.
In den Gewässern wächst außerdem die beeindruckende Victoria amazonica, eine der größten Seerosenarten der Welt. Besonders am Abend öffnen sich ihre gewaltigen Blüten.
Wenn es dunkel wird, verändert sich die Szenerie erneut. Mit Lampen sucht ihr die Flussufer nach den reflektierenden Augen von Schwarzen Kaimanen und anderen nachtaktiven Tieren ab.
Auf der Suche nach Großen Ameisenbären in der Savanne Guyanas
Ein weiteres außergewöhnliches Tiererlebnis wartet in den offenen Graslandschaften der Rupununi.
Noch bevor die Hitze des Tages einsetzt, geht es hinaus in die Savanne. Ziel ist einer der faszinierendsten Bewohner Südamerikas, der Große Ameisenbär.
Die Tiere können eine beeindruckende Größe erreichen und ziehen auf der Suche nach Ameisen und Termiten durch die offenen Landschaften. Auch hier gilt: Eine Begegnung mit Wildtieren kann niemals garantiert werden. Doch allein die Fahrt durch ihren natürlichen Lebensraum gehört zu den besonderen Momenten dieser Reise.
Georgetown: Marktleben, Kolonialgeschichte und guyanische Küche
Guyana besteht aber nicht nur aus Wildnis. In Georgetown lernst du eine Hauptstadt kennen, deren Charakter von karibischen, südamerikanischen, indischen, afrikanischen und kolonialen Einflüssen geprägt wird.
Auf dem Bourda Market tauchst du gemeinsam mit einem lokalen Koch in das alltägliche Leben der Stadt ein. Zwischen tropischen Früchten, Gemüse, Fisch, Gewürzen und traditioneller Bush Medicine werden Zutaten für das spätere Mittagessen ausgesucht.
Bei der Stadtbesichtigung entdeckst du historische Holzbauten, den Stabroek Market, die St. George’s Cathedral und den Botanischen Garten.
Ein kulinarischer Höhepunkt ist anschließend das Backyard Café. Hier verwandelt Chef Delven die zuvor auf dem Markt ausgesuchten Zutaten in ein mehrgängiges Essen und zeigt dir Guyana von seiner genussvollen Seite.
Suriname: Maroon-Kultur, Regenwald und koloniales Paramaribo
Nach den Naturerlebnissen Guyanas beginnt der zweite Teil deiner Suriname, Französisch-Guayana & Guyana Rundreise.
Suriname überrascht mit einer kulturellen Vielfalt, die in Südamerika ihresgleichen sucht. Niederländische Kolonialgeschichte vermischt sich hier mit kreolischen, indischen, javanischen, afrikanischen und indigenen Einflüssen.
Paramaribo zwischen UNESCO-Welterbe und kultureller Vielfalt
Die historische Innenstadt von Paramaribo gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist geprägt von außergewöhnlichen historischen Holzbauten.
Fort Zeelandia, der Unabhängigkeitsplatz, der Präsidentenpalast und die große Holzkathedrale St. Peter und Paul erzählen von der kolonialen Vergangenheit der Stadt.
Besonders eindrucksvoll ist das unmittelbare Nebeneinander von Synagoge und Moschee. Es steht sinnbildlich für die kulturelle und religiöse Vielfalt, die Suriname bis heute prägt.
Auch außerhalb der Hauptstadt wird Geschichte sichtbar. Im Commewijne-Distrikt besuchst du ehemalige Plantagen und das Fort Nieuw Amsterdam. Die Orte erzählen von Kolonialherrschaft, Sklaverei, Plantagenwirtschaft und den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, die das heutige Suriname geprägt haben.
Mit dem Einbaumkanu tief hinein in den Regenwald Surinames
Dann lässt du die Hauptstadt hinter dir.
Von Paramaribo führt die Reise nach Atjoni. Dort endet die Straße und ein ganz anderes Reiseerlebnis beginnt.
Mit einem motorisierten Einbaumkanu fährst du auf dem Upper Suriname River weiter ins Landesinnere. Dichter Regenwald reicht bis an die Ufer, kleine Dörfer liegen entlang des Flusses und Stromschnellen unterbrechen immer wieder das ruhige Wasser.
Dein Ziel ist die abgeschiedene Danpaati River Lodge, mitten im tropischen Regenwald.
Hier bestimmen nicht Verkehrslärm und Straßenlaternen den Abend, sondern der Fluss, Vogelstimmen, Insekten und die Geräusche des Dschungels. Bei einer nächtlichen Bootsfahrt hältst du Ausschau nach Kaimanen und anderen nachtaktiven Tieren.
Pikin Slee und die Kultur der Saramaka Maroons
Eines der kulturell intensivsten Erlebnisse dieser Rundreise erwartet dich im Dorf Pikin Slee.
Hier lernst du die Kultur der Saramaka Maroons kennen. Ihre Vorfahren entkamen während der Kolonialzeit der Sklaverei auf den Plantagen und gründeten im schwer zugänglichen Regenwald eigenständige Gemeinschaften.
Viele ihrer Traditionen, Bräuche und Formen des Handwerks haben sich bis heute erhalten.
Im Saamaka Maroon Museum erfährst du mehr über ihre Geschichte und kulturelle Identität. Bei einer traditionellen Tanzvorführung werden Tänze wie Seketi, Awasa und Bandamba präsentiert und von deinem Guide erklärt.
Auch der Regenwald selbst wird zum Klassenzimmer. Bei einer geführten Wanderung erfährst du, wie Pflanzen traditionell als Lebensmittel, Baumaterial oder zu medizinischen Zwecken genutzt werden.
Französisch-Guayana: Strafkolonien, Raumfahrt und tropisches Frankreich
Zum Finale deiner Reise wartet noch einmal ein kompletter Perspektivwechsel.
Du überquerst den Maroni River und befindest dich plötzlich in Frankreich, mitten im tropischen Südamerika. Französisch-Guayana ist ein französisches Überseegebiet und damit Teil der Europäischen Union.
Kaum irgendwo auf dieser Reise liegen Vergangenheit, Gegenwart, Wildnis und Hightech so eng beieinander.
Saint-Laurent-du-Maroni und die Geschichte der Strafkolonien
In Saint-Laurent-du-Maroni besuchst du das Camp de la Transportation.
Die Anlage war während der Zeit der französischen Strafkolonien eine zentrale Durchgangsstation für deportierte Gefangene. Von hier wurden viele von ihnen auf Gefängnisse und Arbeitslager in Französisch-Guayana verteilt.
Noch heute vermitteln die erhaltenen Gebäude und Zellen einen eindrucksvollen Einblick in eines der dunkelsten Kapitel der französischen Kolonialgeschichte.
Raketen mitten im tropischen Regenwald
Nur wenig später könnte der Gegensatz kaum größer sein.
In Kourou besuchst du das Centre Spatial Guyanais, Europas Weltraumbahnhof nahe dem Äquator.
Zwischen tropischem Grün befinden sich Montagehallen, Kontrollzentren und gewaltige Startanlagen für Raumfahrtmissionen. Genau diese Kombination macht Französisch-Guayana so außergewöhnlich.
Noch wenige Tage zuvor warst du in der Rupununi auf der Suche nach Ameisenbären und Riesenottern. Jetzt stehst du an einem Ort, von dem Raketen ins Weltall starten.
Der Besuch des Raumfahrtzentrums kann rund um Raketenstarts, aus technischen Gründen oder aufgrund von Sicherheitsbestimmungen kurzfristig angepasst werden. Mit außergewöhnlichem Glück fällt dein Aufenthalt sogar mit einem Raketenstart zusammen.
Îles du Salut: auf den Spuren von Papillon und Alfred Dreyfus
Vor der Küste von Kourou liegen die Îles du Salut, die häufig pauschal als „Teufelsinseln“ bezeichnet werden.
Mit dem Katamaran fährst du hinaus auf den Atlantik und erreichst die Île Royale. Dort kannst du ehemalige Zellenblöcke, Verwaltungsgebäude, eine Kirche und weitere Überreste der ehemaligen Strafkolonie entdecken.
Zur Inselgruppe gehören außerdem Île Saint-Joseph und die eigentliche Île du Diable. Letztere kann aufgrund ihrer gefährlichen Küste nicht betreten werden. Zu ihren bekanntesten Gefangenen gehörte Alfred Dreyfus.
Weltberühmt wurde die Geschichte der Inseln außerdem durch Henri Charrière und sein Buch „Papillon“.
Heute steht die düstere Vergangenheit in einem beinahe surrealen Gegensatz zur tropischen Vegetation, zum Atlantik und zur Tierwelt der Inseln.
Cayenne: französisch-kreolisches Finale deiner Rundreise
Deine Reise endet in Cayenne, der Hauptstadt von Französisch-Guayana.
Französische Einflüsse treffen hier auf kreolische Kultur und tropisches Südamerika. Rund um die Place des Palmistes, das Fort Cépérou und die historischen Viertel kannst du die letzten Eindrücke einer Reise sammeln, bei der sich Landschaft, Kultur und Geschichte beinahe täglich verändert haben.
Eine Südamerika Rundreise für echte Entdecker
Diese Suriname, Französisch-Guayana & Guyana Rundreise ist keine gewöhnliche Südamerika Rundreise.
Du fliegst mit kleinen Flugzeugen über endlosen Regenwald, stehst vor den gewaltigen Kaieteur Falls, wanderst durch den Iwokrama Forest und blickst vom Canopy Walkway in die Baumkronen.
Du fährst auf dem Rupununi River auf der Suche nach Riesenottern und Schwarzen Kaimanen, hältst in der Savanne Ausschau nach Großen Ameisenbären und lernst anschließend das bunte Leben Georgetowns kennen.
In Suriname reist du per Einbaumkanu tief in den Regenwald, begegnest den Saramaka Maroons und erfährst, wie stark Geschichte und Kultur mit den Flüssen und Wäldern des Landes verbunden sind.
Und in Französisch-Guayana wechselst du innerhalb weniger Tage von ehemaligen Strafkolonien zu einem der wichtigsten Raumfahrtzentren Europas.
Dabei solltest du wissen: Diese Reise ist intensiv und abenteuerlich. Kleine Flugzeuge, Bootsfahrten, längere Überlandstrecken, frühe Starts, wechselnde Straßenverhältnisse und Unterkünfte in abgelegenen Regionen gehören zum Erlebnis dazu.
Wer eine komfortable Rundreise von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit sucht, findet einfachere Möglichkeiten, Südamerika kennenzulernen.
Wer dagegen eine Region entdecken möchte, die noch weit abseits der klassischen Reiserouten liegt, bekommt hier etwas ausgesprochen Seltenes: echtes Entdeckergefühl.
Guyana, Suriname und Französisch-Guayana: drei Länder, die kaum jemand kennt
Kaieteur Falls, Iwokrama, die Rupununi-Savanne, Karanambu, Maroon-Kultur, tropische Flüsse, ehemalige Strafkolonien und Raketen im Regenwald: Es gibt kaum eine andere Rundreise, die innerhalb von nur 15 Tagen derart unterschiedliche Erlebnisse miteinander verbindet.
Guyana, Suriname und Französisch-Guayana sind kein Südamerika für Reisende auf der Suche nach den immer gleichen Postkartenmotiven. Sie sind Südamerika für Entdecker.
Und genau deshalb ist diese Reise etwas ganz Besonderes.













