1. Tag: Start deiner Maya Rundreise in Cancún – Tulum
Willkommen im Paradies! Wenn du am modernen Flughafen von Cancún landest, wartet bereits dein Reiseleiter, um dich nach Tulum zu bringen. Dieser faszinierende Ort am südlichen Ende der Riviera Maya bietet eine perfekte Mischung aus Kultur, Natur, Geschichte und modernem Flair. Lass dich verzaubern von der köstlichen einheimischen Küche und den entspannten Hippie-Vibes in den Salsa-Bars. Die Party-Stimmung wird dich sofort in den Urlaubsmodus bringen. Gibt es einen besseren Ort, um in Mexiko anzukommen?
Die Tour startet immer samstags – perfekt, um das lockere mexikanische Lebensgefühl mit lateinamerikanischer Musik kennen und lieben zu lernen. Koste deine ersten echten mexikanischen Tacos und wage dich in die Welt des Salsa-Tanzes!
Aktivitäten: Flughafentransfer nach Tulum
Distanz: Fahrzeit ca. 1,5 Stunden, 120 km
Übernachtung: Kaab Hotel, Hotel Prana oder Hotel Zendero (oder ähnliche Unterkunft)
2. Tag: Archäologischer Park Tulum – Cenote Azul – Xpuha
Der erste Morgen startet gleich mit einem großen Highlight und der wohl meistfotografierten Maya Tempelanlage Mexikos: Die archäologische Stätte von Tulum. Die Ruinen liegen auf einer Klippe mit Blick auf das türkisblaue Karibische Meer und bieten einen atemberaubenden Anblick, der in zahlreichen Reiseführern zu finden ist. Diese archäologische Stätte war einst eine bedeutende Hafenstadt für den Handel der Maya. Ihr nehmt euch ausreichend Zeit, um die Anlage zu erkunden und ihre Geschichte zu erleben.
Danach wartet auch schon ein weiteres Mexiko-Highlight auf euch! Der Weg führt zur Cenote Azul, einer ehemaligen Karsthöhle, die von den Maya als „Heilige Quelle“ angesehen wurde und einst als Brunnen diente. Hier findet man kaum Touristen, aber umso mehr Einheimische, die im erfrischenden Wasser sitzen und sich von kleinen Fischen die Füße verwöhnen lassen. Umgeben von üppiger Vegetation ist dieses Kleinod der perfekte Ort zum Entspannen, die Ruhe der Natur zu genießen und zu schwimmen.
Danach gönnt ihr euch eine Pause an einem der zauberhaftesten schneeweißen Palmenstrände der Riviera Maya – Xpuha. Der malerische Strand erstreckt sich über eine großzügige Küstenlinie und besticht mit feinem, weißen Sand und türkisfarbenem, glasklarem Wasser. Der perfekte Ort, um das tropische Flair und die Schönheit der Natur zu genießen oder einem der zahlreichen Wassersportaktivitäten nachzugehen. Hier gibt es auch verschiedene gemütliche Strandbars und Restaurants. Starte doch mit den leckeren Tortilla-Chips mit verschiedenen Dips und schlürfe eine Margarita, während du das traumhafte Meerpanorama genießt. Ideal, um das Strandleben und den Urlaub in vollen Zügen zu genießen.
Aktivitäten: Besuch der archäologische Stätte von Tulum, Cenote Azul und Xpuha
Distanz: Fahrzeit: ca. 1,5-2 Stunden, ca. 100 km, Gehzeit: ca. 1,5 Stunden, ca. 3 km
Übernachtung: Kaab Hotel, Hotel Prana oder Hotel Zendero (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
3. Tag: Coba Ruinen, Maya Fingerfertigkeit, Valladolid, Mezcal & Chichén Itzá
Bist du bereit für ganz besondere Erlebnisse? Deine Maya Rundreise führt dich heute ins Landesinnere von Yucatán, genauer gesagt nach Coba zu besuchen. Coba war einst die bedeutendste Stadt der Halbinsel mit rund 55.000 Einwohnern. Die Atmosphäre hier ist mystisch. Ihr schwingt euch auf Fahrräder und fahrt auf Dschungelwegen oder ihr lasst euch bequem in Rikschas zu den imposanten, pyramidenartigen Bauwerken bringen. Besonders markant ist die Nohoch Mul-Pyramide. Diese war einst bunt bemalt, doch die Farben sind im Laufe der Jahre verblasst. Auch der Ausblick von der Spitze hat sich verändert – damals gab es keinen Dschungel rundum, denn der gesamte Wald wurde für den Bau der Gebäude gerodet, da das Holz für den Bau benötigt wurde. Ein weiteres bemerkenswertes Detail von Coba sind die breiten Steinstraßen, die noch heute Rätsel aufwerfen.
Weiter geht es in ein kleines Dorf, wo uns ein alter Maya, der hier als Zahnarzt tätig ist, in die antiken Heiltechniken der Maya einführt. Doch das war noch nicht alles. Nach einem köstlichen Mittagessen bei einer Maya-Familie erklärt uns diese die kunstvolle Fertigung der traditionellen Hängematten. Doch Zeit zum Ausruhen gibt es an dieser Stelle deiner Zentralamerika Reise nicht, noch zu viele Highlights warten darauf besucht zu werden.
Eine erfrischende Abkühlung erwartet dich in einer unterirdischen Cenote. Du wirst über die Stalagmiten und Stalaktiten, die das kristallklare, türkise Wasser umrahmen, staunen. Schieße viele Fotos. Genieß dein Badeerlebnis, bevor es am Nachmittag weiter geht in die charmante Stadt Valladolid. Hier findest du kopfsteingepflasterten Straßen, romantische Plätze und kolonialen Fassaden.
Weniger bekannt als Tequila, aber ebenso lecker, ist Mezcal, ein weiteres Getränk aus der Agave – jedoch nicht aus der Blauen Agave, wie beim Tequila. Wir machen einen kurzen Spaziergang durch eine Agavenplantage, bevor uns eine Mitarbeiterin der Destillerie den aufwendigen Herstellungsprozess erklärt. Eine Verkostung darf natürlich nicht fehlen.
Bald darauf erreicht ihr Chichén Itzá, eine beeindruckende Ruinenstätte der Maya und eines der am besten erhaltenen Wunder der Neuen Sieben Weltwunder. Die Stätte liegt eingebettet in dichten Dschungel und beherbergt die imposante Kukulcán-Pyramide sowie mehrere kleinere Tempel und Ruinen verschiedener Gebäude. Ihr könnt optional die Tempelanlage nach Sonnenuntergang besichtigen (Eintritt ca. 50 USD). In dieser besonderen Atmosphäre, wenn die fliegenden Händler verschwunden sind und die Tempel in ein magisches Licht getaucht sind, fühlt es sich an, als würdet ihr in die Zeit der Maya zurückversetzt. Spaziert um die geheimnisvollen steinernen Relikte der Geschichte und lasst euch von der mystischen Stimmung verzaubern. Der Höhepunkt des abendlichen Besuchs ist die Lasershow zu klassischer Musik an der Kukulcán-Pyramide.
Aktivitäten: Besuch von Coba, Besuch einer Maya Familie, Besuch einer Cenote, Spaziergang durch Valladolid, Besuch einer Agavenplantage mit Mezcal Verkostung, optionale Möglichkeit Chichén Itzá am Abend mit Lasershow zu besuchen
Distanz: Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden, ca. 180 km, Gehzeit: ca.1 Stunde, ca. 1,5 km, Fahrrad/ Rikscha ca. 2 Stunden
Übernachtung: Hotel Villas Arqueológicas, Hotel Puerta Chichen oder Cenote & Hotel IK KIL (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
4. Tag: die gelbe Stadt Izamal & die weiße Stadt Merida
Ihr lasst euch das Frühstück schmecken, dann geht es weiter zur „gelben Stadt“ Izamal, einem charmanten und weniger frequentierten Ort mit einem der größten geschlossenen Kirchplätze Amerikas. Hier haben Franziskanermönche die größte Klosteranlage Yucatáns auf der Plattform einer Pyramide und mit deren Steinen errichtet. Ihr erkundet die Stadt bei einem Rundgang und bewundert die zahlreichen malerischen goldgelb gestrichenen Gebäude, die der Stadt ein einzigartiges und farbenfrohes Erscheinungsbild verleihen.
Weiter führt euch eure Maya Rundreise durch Mittelamerika dann die bezaubernde Kolonialstadt Mérida. Der zentrale Plaza Grande ist das Herz der Stadt und ein Ort, an dem sich sowohl Einheimische als auch Besucher treffen. Hier befinden sich auch die Kathedrale von Mérida, der Palacio Municipal und weitere historische Gebäude. Mérida ist auch für ihre kulinarische Vielfalt bekannt. Ihr bestaunt auf einem Spaziergang die Hauptgebäude rund um den Plaza Grande, wie die Kathedrale, das Rathaus, den Regierungspalast und die prächtige Paseo de Montejo.
Nächster Stopp: die antike Hacienda Yaxcopoil, die im 17. Jahrhundert als eine der bedeutendsten Sisal-Haciendas in Yucatán galt. Sisal ist eine Faser, die aus Agaven gewonnen wird und damals für die Herstellung von Seilen verwendet wurde. Tauche ein in die Geschichte der Hacienda, während du die originalen Möbelstücke der damaligen Bewohner und Herren bestaunst!
Aktivitäten: Spaziergang durch Izamal und Merida, Besuch der Hacienda Yaxcopoil
Distanz: Fahrzeit Kleinbus: ca. 4,5 Stunden, 240 km, Gehzeit: ca. 2,5 Stunden, 2,5 km
Übernachtung: Hacienda María Elena oder The Pickeld Onion (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
5. Tag: Uxmal – Ticul
Am Morgen setzt ihr eure Reise auf den Spuren der Mayas fort – es geht zur archäologischen Stätte Uxmal, eine bedeutende Maya-Stätte auf der Yucatán-Halbinsel. Die beeindruckenden Ruinen im Puuc-Stil, die gut erhalten und reich an Geschichte sind, bieten einen faszinierenden Einblick in die Kultur und Architektur der Maya. Ihr erkundet die imposante, 35 Meter hohe Pyramide des Wahrsagers, die wohl als Kultstätte verwendet wurde und mit ihren abgerundeten Ecken und steilen Stufen als Wahrzeichen von Uxmal gilt. Legenden besagen, dass sie in einer einzigen Nacht von einem Zwerg erbaut wurde. Die Masken des Regengotts Chaac zieren die extrem steile Treppe, an deren Ende auch das Innere der mächtigen Pyramide betreten werden konnte. In der Anlage sonnen sich zahlreiche Leguane auf Steinen und geben ein fantastisches Fotomotiv.
Anschließend besucht ihr eine Maya-Familie in ihrer kleinen Hütte, die euch zeigt, wie man ein mehrgängiges Mittagessen in einem „Erdloch-Ofen“ frisch zubereitet. Lasst es euch schmecken!
Für den Nachtisch geht es im Anschluss zum Schokoladenmuseum. Bis zur fertigen Schokolade im Supermarkt ist es eine langer Prozess, den bereits die Maya beherrschten – allerdings in einer meist anderen Form als heute. Die Kakaobohne hatte einen solchen Stellenwert, dass sie als Zahlungsmittel im Handel von den Maya eingesetzt wurde. Die meist flüssige Schokolade – mit einem etwas herberen, bitteren Geschmack – war meist den reicheren Maya bzw. dem Adel vorbehalten.
Bei einem Rundgang durch das Kakao-Freilichtmuseum seid ihr bei einer echt touristischen, aber super-fotogenen Zeremonie zu Ehren des Gottes Chaac dabei: Geleitet von einem Sac’bé (weißer Pfad) werdet ihr euch mit „Mutter Erde“ durch den Dschungel winden. Am Ende des Weges befindet sich ein Maya-Altar. Ein Priester ist euer spiritueller Führer bei dieser Zeremonie, die seit jeher durchgeführt wird, um Chaac, den Herrscher des Regens, um seine Gunst zu bitten, damit sich das Maisfeld entwickeln und wachsen kann.
Bei einem optionalen Schokoladenworkshop könnt ihr die verschiedenen Produktionsstufen kennen lernen und könnt selbst am Herstellungsprozess von Schokoladen mit unterschiedlichem Aroma und Geschmack mitwirken
Aktivitäten: Besuch der archäologischen Stätte Uxmal, traditionelles Mittagessen bei einer Maya Familie, Besuch des Schokoladenmuseums mit optionaler Möglichkeit an einem Schokoladen Workshop teilzunehmen (ca. 40 USD)
Distanz: Fahrzeit Kleinbus: ca. 1,5 Stunden, 70 km, Gehzeit: ca. 2 Stunden, 2 km
Übernachtung: Hacienda María Elena oder The Pickeld Onion (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
6. Tag: Panamahüte und Maya Traditionen, Flamingos & das charmante Campeche
Wenn man in Bécal am zentralen Brunnen mit den drei riesigen Jipi-Sombreros steht, erkennt man sofort, was der Haupterwerbszweig der Bewohner ist: der „Panamahut“. Die Panamahüte stammen ursprünglich aus Jipijapa in Ecuador, nicht aus Panama. Der Name entstand, da diese Hüte im 19. und frühen 20. Jahrhundert über Panama exportiert wurden. Internationale Bekanntheit erlangten auch durch US-Präsident Theodore Roosevelt, der während eines Besuchs des Panamakanals 1906 einen solchen Hut trug. Die Blätter der Jipi-Palme werden in passende Stücke zerteilt und in Schwefel gebleicht. Anschließend werden sie in eine der 2.000 umliegenden Kalksteinhöhlen gebracht, um dort durch die notwendige Feuchtigkeit und Temperatur dafür zu sorgen, dass die Fasern flexibel und weich genug zum Flechten werden. Das ist auch die Erklärung dafür, warum die Produktionsstätte der Panamahüte ausgerechnet in Bécal liegt – denn hier gibt es die entsprechend geeigneten Höhlen!
Am Nachmittag tauchst du tief in lebendige Maya-Traditionen ein. In einem kleinen Dorf zeigt sich die enge Verbindung zwischen Alltag und Spiritualität besonders eindrucksvoll auf dem örtlichen Friedhof. In bunt geschmückten, halb geöffneten Holzkästen werden die Knochen und vor allem die Schädel der Verstorbenen aufbewahrt. Zu Beginn des Novembers, rund um den „Día de los Muertos“, reinigen Angehörige die Gebeine – ein Ritual, das Respekt, Erinnerung und familiäre Verbundenheit widerspiegelt. Anschließend besuchst du eine der ältesten Maya-Bäckereien der Region und erfährst aus erster Hand, wie nach überlieferten Rezepten das traditionelle „Brot der Toten“ entsteht.
Zum Abschluss erreichst du die farbenfrohe Kolonialstadt San Francisco de Campeche, ein echtes Juwel an der Golfküste. Pastellfarbene Häuser, schmiedeeiserne Balkone und kopfsteingepflasterte Gassen verleihen der Altstadt eine besondere Atmosphäre. Von der mächtigen, historischen Stadtmauer – einst Schutz vor Piratenangriffen – genießt du einen weiten Blick über die Dächer der Stadt, während die Sonne langsam im Meer versinkt und die Fassaden in warmes Licht taucht. Campeche verbindet kolonialen Charme mit lebendiger Geschichte und bildet einen stimmungsvollen Abschluss dieses vielseitigen Tages.
Aktivitäten: Besuch einer Panamahut-Manufaktur in Bécal, Besuch eines Maya-Friedhofs, Besuch einer traditionellen Maya-Bäckerei, Spaziergang durch Campeche
Distanz: Fahrzeit: Kleinbus: ca. 2,5 Stunden, ca. 175 km, Gehzeit: ca. 30 Minuten, 1 km
Übernachtung: Hotel Castelmar oder Hotel Francis Drake (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
7. Tag: von Bienen und Fledermäusen
Buenas Dias nach Campeche. Nach einer erholsamen Nacht führt dich deine Maya Rundreise durch Mittelamerika heute zu zwei besonderen tierischen Orten.
Die Maya teilten ihren Lebensraum mit einer besonderen Bienenart, die sie als Gottheit verehrten: der Melipona beecheii, auch bekannt als die „Biene Maya“- einer stachellosen Biene. Mit der Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert wurde die europäische Honigbiene eingeführt, die sich schnell verbreitete und die heimische Melipona allmählich verdrängte. Vor etwa 20 Jahren beschlossen einige Frauen im Dorf Ich-Eck, die jahrhundertealten Imkermethoden ihrer Vorfahren wiederzubeleben und so die stachellose Biene vor dem Aussterben zu bewahren. Die Frauenkooperative, die wir am Morgen besuchen, hat den natürlichen Lebensraum der Melipona nachgebildet, indem sie ausgehöhlte Baumstämme als Bienenstöcke verwenden. Diese Bienen fliegen größere Strecken und besuchen eine Vielzahl von Pflanzenarten, was ihren Honig besonders aromatisch macht. Allerdings produzieren sie auch weniger Honig als die Honigbiene. Der „Tag der Toten“ wird in dieser Region auch der Melipona-Biene gewidmet, da ihre Produkte für das Fest von großer Bedeutung sind: Der Honig wird für die Opfergaben verwendet und das Bienenwachs für die Kerzen.
Am Nachmittag erreichen wir ein ganz besonderes Naturschauspiel im Calakmul Biosphärenreservat. An einer unscheinbaren Höhle angekommen, hören wir anfangs nur ein leises Quieken, ab und zu fliegt eine einzelne Fledermaus aus der Dunkelheit. Allmählich wird es stiller, die Dunkelheit bricht weiter ein und die Spannung steigt. Plötzlich erhebt sich eine riesige, dunkle Wolke aus Fledermäusen, die sich kreisend in die Luft schraubt und dann in den Dschungel verschwindet. Das Geräusch von Tausenden von flatternden Flügeln erfüllt die Luft, als die Fledermäuse aus diesem schwarzen Loch in den Nachthimmel fliegen. Einige fliegen in unmittelbarer Nähe vorbei, während andere in großer Höhe bereits von Greifvögeln erwartet werden, die sie als Nahrung jagen. Etwa eine halbe Stunde dauert es, bis schätzungsweise drei Millionen Fledermäuse die Höhle verlassen haben, um auf Nahrungssuche zu gehen. Nach so vielen Eindrücken fahrt ihr weiter zu eurer einfachen, aber idyllischen Dschungellodge.
Aktivitäten: Besuch einer Frauenkooperative, Besuch der Fledermaushöhlen im Calakmul Biosphären Reservat
Distanz: Fahrzeit: Kleinbus: ca. 5 Stunden, ca. 370 km, Gehzeit: ca. 1 Stunde, 1,5 km
Übernachtung: Chicanná Ecovillage Resort, Casa Ka’an oder Hotel Puerta Calakmul (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
8.Tag: Calakmul – Bacalar
Heute wartet ein ganz besonderes Highlight auf euch! Die Ruinenanlage von Calakmul. Der einstige Sitz der Kaan-Dynasti liegt tief im Dschungel und abseits der Zivilisation. Halte auf der Fahrt durch den Dschungel Ausschau nach Affen, Tukanen und Tapiren. Calakmul ist eine der bedeutensten archäologischen Entdeckungen des letzten Jahrhunderts. In der Blütezeit der Maya-Kultur war die Stadt eine der größten und bedeutendsten Metropolen dieser Zivilisation, mit einer Bevölkerung von bis zu 1,2 Millionen Menschen. Bis heute wurden mehr als 5.000 Gebäude ausgegraben, doch Schätzungen zufolge sollen über 100.000 weitere noch im endlosen, üppig grünen Dschungel verborgen sein. Allein die gewaltige Größe des Zentrums, das sich mitten im majestätischen Dschungel erstreckt, lässt erahnen, wie viel von der ursprünglichen Stadt noch unentdeckt und verborgen bleibt. Ihr macht einen Rundgang durch die Ruinenstätte. Lasst euch von der mystischen Atmosphäre verzaubern, denn diese Anlage ist eine ganz besondere.
Anschließend geht es an die Küste nach Bacalar. Das kleine Dorf ist ein wahres verstecktes Paradies und liegt an einer Lagune “der sieben Farben”. Hier findest du auf perfekte Weise authentische Atmosphäre vereint mit einer Auswahl an Bars und Restaurants. Wie soll man sich da entscheiden?
Aktivitäten: Besuch der Maya Ruinenanlage von Calakmul
Distanz: Fahrzeit: Kleinbus: ca. 5 Stunden, ca. 370 km, Gehzeit: ca. 1 Stunde, 1,5 km
Übernachtung: Hotel Azul 36 oder Hotel Aires (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
9. Tag: Tag: Maya Kanal – Belize: Insel Caye Caulker
Nach einem leckeren Frühstück geht euer Maya Abenteuer weiter. Ihr brecht auf zu einem ausgebauten Maya Kanal in der Nähe der Lagune von Bacalar. Hier wartet eine besondere Gaudi auf euch. Ihr zieht euch Schwimmwesten an und lasst euch durch den Kanal treiben. Dabei könnt ihr die Landschaft und die Vögel beobachten und jede Menge Spaß haben. Badesachen also heute griffbereit haben.
Nach diesem spannenden Vormittag macht ihr euch auf den Weg zur nahegelegenen belizischen Grenze. Die Überquerung allein ist schon ein kleines Abenteuer! Auf der anderen Seite erwartet euch eine völlig andere Welt. In Belize sprechen die Menschen Kreolisch, eine Sprache mit vielen englischen Wörtern. Die malerischen pastellfarbenen Häuser aus Holz versprühen karibisches Flair. Sie sind auf Pfählen gebaut und haben häufig eine große Veranda mit Schaukelstühlen.
Nach einem Stopp in Orange City, wo ihr optional zu Mittag esst, geht es weiter nach Belize City, von wo aus ihr mit einem Wassertaxi zur traumhaften Koralleninsel Caye Caulker im karibischen Meer fahren werdet. Diese kleine Insel, nur 8 km lang und 2 km breit, ist wirklich ein Insel-Paradies. Hier gibt es keine Autos, alles ist entspannt und die Zeit scheint langsamer zu vergehen. Lebe hier ganz nach dem Motto „No shoes, no shirts, no problem“ und schlendere wie die Einheimischen barfuß herum. Entspanne dich bei einem Sundowner in der berühmten „Lazy Lizard“ Bar und lass einfach deine Füße im Wasser baumeln. Auf Caye Caulker kannst du den Alltag vergessen und die Gelassenheit der Inselbewohner auf dich wirken lassen.
Aktivitäten: Baden im Maya Kanal Los Rápidos de Bacala, Überquerung der Grenze zu Belize, Stopp in Orange City Überfahrt nach Caye Caulker
Distanz: Fahrzeit: Kleinbus: ca. 7 Stunden, ca. 300 km, Boot: ca. 2,5 Stunden, Schnellboot: ca. 45 Minuten, Gehzeit: ca. 30 Minuten
Übernachtung: Hotel The Caye (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
10. Tag: Caye Caulker – Schnorchelausflug mit dem Segelboot
Nach einem leckeren Frühstück erwartet dich optional ein aufregendes Abenteuer auf einem Segelboot, das euch zum zweitgrößten Korallenriff der Welt, dem Belize Barrier Reef, bringt. An drei verschiedenen Stellen kannst du mit Papageienfischen, Rochen, Barrakudas oder sogar Ammenhaien schnorcheln und die faszinierende Unterwasserwelt erkunden! Während der Fahrt werden die Crew und der Kapitän euch mit einem köstlichen Mittagessen und tropischen Cocktails verwöhnen, begleitet von Reggae-Musik – ein unvergessliches Belize-Erlebnis!
Am späten Nachmittag geht es wieder nach Caye Caulker zurück und ihr habt den Rest des Tages zur freien Verfügung, um die entspannte Atmosphäre der Insel voll auszukosten. Tauche ein in die Gelassenheit dieses paradiesischen Ortes und genieße den Sonnenuntergang mit einem leckeren Cocktail.
Aktivitäten: Schnorchelausflug mit dem Segelboot zum Belize Barrier Reef, Freizeit
Übernachtung: Hotel The Caye (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
11. Tag: Caye Caulker – Kanutour – Unitedville
Heute Morgen heißt es leider Abschied nehmen vom entspannten Lebensrhythmus der Karibikinsel Caye Caulker. Es geht wieder zurück aufs Festland. Ihr unternehmt eine Fahrt durch die herrlich grünen Hügellandschaften, vorbei an Orangenplantagen.
Ein interessanter Stopp erwartet euch bei den deutschstämmigen Mennoniten. Hier bekommt ihr Einblicke in das Leben und den Schulalltag dieser besonderen Gemeinschaft und erfahrt mehr über ihre Traditionen und Lebensweise.
Anschließend taucht ihr in die Welt der belizischen Aromen ein. In einer familiengeführten Chili-Soßen-Manufaktur lernt ihr alles über die berühmten Habanero-Chilis, tropische Fruchtgelees und aromatische Nektare. Natürlich dürft ihr die preisgekrönten Gourmet-Saucen auch probieren – ein kulinarisches Highlight mit ordentlich Schärfe.
Nach einem leckeren Mittagessen geht es weiter auf eine abenteuerliche Fahrt, teilweise auf Offroad-Strecken, bis ihr die bemerkenswerte Höhle Barton Creek erreicht, in der die Maya dem Regengott Opfer darbrachten. Ihr erkundet diese mystische Grotte, die nur über das Wasser zugänglich ist, mit einem Kanu. Es ist faszinierend, wie ruhig und friedlich es in der Unterwelt der Maya ist. Ihr gleitet gemütlich mit eurem Kanu durch diese unterirdische Welt.
Aktivitäten: Besuch der Mennoniten, Chili-Soßen-Manufaktur, Kanutour in der Maya-Höhle Barton Creek
Distanz: Fahrzeit: Kleinbus: ca. 4,5 Stunden, 190 km, Schnellboot: ca. 45 Minuten, Kanu: ca. 1 Stunde 20 Minuten, Gehzeit: ca. 1 Stunde
Übernachtung: Green Valley Inn, in San Ignacio in Martha’s Guesthouse oder Hotel Cahal Pech (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
12. Tag: San Ignacio – Chiquibul Nationalpark – Maya-Tempeln von Caracol – Rio Frio Höhle – Rio On Pools
Von San Ignacio aus geht es heute tief hinein in die majestätischen Maya-Mountains und den dichten Dschungel des Chiquibul Nationalparks. Nach einer aufregenden Fahrt über Schotterpisten erreicht ihr die beeindruckende Maya-Ruinenstadt Caracol, die größte archäologische Stätte Belizes.
„Caracol“, das spanische Wort für „Schnecke“, thront auf einem Hochplateau vor den mächtigen Bergen. Hier erwartet euch die imposante Caana-Pyramide, auch „Himmlischer Palast“ genannt. Mit 41 Metern Höhe ist sie bis heute das höchste Bauwerk des Landes. Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über den endlosen Dschungel – ein Moment, der die Bedeutung dieser einst mächtigen Stadt spürbar macht. Zu ihrer Blütezeit lebten hier über 115.000 Menschen, bevor sie unter bis heute ungeklärten Umständen verlassen wurde.
Auf dem Rückweg entdeckt ihr die geheimnisvolle Rio Frio Höhle, deren gewaltiger Eingang bereits aus der Ferne beeindruckt. Anschließend erreicht ihr die idyllischen Rio On Pools im Mountain Pine Ridge Forest Reserve. Kleine Wasserfälle und natürliche Süßwasserbecken laden zu einer erfrischenden Pause ein – der perfekte Ausklang eines erlebnisreichen Tages zwischen Geschichte und Natur.
Aktivitäten: Besuch der Maya-Tempel von Caracol, Rio Frio Höhle, Rio On Pools
Distanz: Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden, 170 km, Gehzeit: ca. 1,5 Stunden, 4 km
Übernachtung:San Ignacio in Martha’s Guesthouse oder Hotel Cahal Pech (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Lunchbox-Mittagessen
13. Tag: Xunantunich & Tikal – Sonnenuntergang über den Tempeln der Maya
Heute erwartet euch ein wahrhaft epischer Tag in der Welt der Maya. Am Morgen überquert ihr per handgezogener Fähre den Fluss und erreicht die eindrucksvolle Mayastätte Xunantunich. Schon von Weitem ragt die Pyramide „El Castillo“ über den Dschungel hinaus. Von ihrer Spitze eröffnet sich ein weiter Blick über Belize bis hin zur guatemaltekischen Grenze – ein perfekter Einstieg in diesen geschichtsträchtigen Tag.
Anschließend geht es weiter zur legendären Mayastätte Tikal, eine der bedeutendsten Ruinenstädte Mittelamerikas. Zwischen monumentalen Tempeln, weitläufigen Plätzen und der geheimnisvollen Nord-Akropolis taucht ihr tief in die Blütezeit der Maya ein. Während eures Rundgangs begleiten euch die Rufe der Brüllaffen und das Zwitschern exotischer Vögel – der Dschungel wirkt lebendig und geheimnisvoll zugleich.
Der krönende Abschluss ist der Sonnenuntergang auf einem der Tempel Tikals. Wenn die goldenen Strahlen der untergehenden Sonne die uralten Steintempel in warmes Licht tauchen und der Dschungel langsam zur Ruhe kommt, entsteht ein Moment voller Magie, der Geschichte und Natur eindrucksvoll verbindet.
Aktivitäten: Besuch der Mayastätte Xunantunich, ausführliche Besichtigung der Mayastätte Tikal, Sonnenuntergang auf einem Tempel
Distanz: Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden, 140 km, Gehzeit: ca. 3,5 Stunden, 7 km
Übernachtung: Hotel Jaguar Inn, Hotel Tikal Inn oder Hotel Jungle Lodge Tikal (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
14. Tag: Tikal – Aguateca – Cobán/Raxruhá
Noch vor Sonnenaufgang brecht ihr heute erneut zur Mayastätte Tikal auf. Von der Spitze einer der imposanten Tempelpyramiden erlebt ihr einen magischen Moment, wenn die ersten Sonnenstrahlen langsam den morgendlichen Nebel durchbrechen und die uralten Bauwerke in goldenes Licht tauchen. Die Geräusche des erwachenden Dschungels verleihen diesem Augenblick eine ganz besondere Atmosphäre.
Im Anschluss führt euch eure Zentralamerika-Reise tiefer in den guatemaltekischen Regenwald zu den geheimnisvollen Ruinas de Aguateca. Diese abgelegene Mayastätte liegt verborgen im dichten Dschungel und ist nur per Boot und über schmale Waldpfade erreichbar. Gewaltige Verteidigungsanlagen, kunstvoll verzierte Stelen und die eindrucksvolle Lage erzählen von einer bewegten Vergangenheit voller Machtkämpfe und politischer Allianzen.
Am Nachmittag geht es weiter in Richtung der faszinierenden Nebelwälder von Cobán in der Region Alta Verapaz. Dich erwarten sattes Grün, kühle, frische Luft und eine artenreiche Pflanzenwelt, die diesem Gebiet seinen fast mystischen Charakter verleiht. Ziel des Tages ist die Umgebung von Raxruhá, wo ihr eure Unterkunft mitten in der Natur erreicht und den Abend entspannt ausklingen lasst.
Aktivitäten: Fahrt nach San Lucas Toliman
Distanz: Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden, 260km, Gehzeit: ca. 4 Stunden, 7 km, Bootsfahrt: ca. 2,5 Stunden
Übernachtung: Candelaria Lodge (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
15. Tag: Semuc Champey – Kalksteinterrassen & Nebelregenwald – Chicanutz
Heute erreicht ihr gegen Mittag eines der beeindruckendsten Naturwunder Guatemalas: die türkis schimmernden Kalksteinterrassen von Semuc Champey. Über eine rund 300 Meter lange natürliche Kalksteinbrücke fließt das Wasser in mehreren smaragdgrünen Becken – ein faszinierendes Farbspiel mitten im dichten Dschungel. Eine kurze, aber durchaus anspruchsvolle Wanderung führt euch hinauf zu einem Aussichtspunkt. Von hier eröffnet sich ein spektakulärer Panoramablick über die sieben Wasserbecken und die umliegende, sattgrüne Landschaft.
Nach der Erkundung bietet das klare Wasser eine willkommene Erfrischung. Wer möchte, kann in den natürlichen Pools baden oder einfach die besondere Atmosphäre dieses abgelegenen Naturparadieses genießen.
Am Nachmittag unternehmt ihr eine Wanderung durch den umliegenden Bergnebelregenwald. Versteckte Wasserfälle, exotische Pflanzen und schmale Pfade führen durch eine Region, die für ihren Kaffeeanbau und ihre unberührte Natur bekannt ist. Mit etwas Glück entdeckt ihr farbenfrohe Vögel oder Schmetterlinge, während sich über den Hügeln langsam der Nebel ausbreitet und der Landschaft eine mystische Stimmung verleiht.
Am Abend erreicht ihr eure einfache, aber idyllisch gelegene Unterkunft direkt am Fluss. Inmitten der Natur könnt ihr in Hängematten entspannen, dem leisen Rauschen des Wassers lauschen oder bei einem kühlen Getränk den Tag ruhig ausklingen lassen.
Aktivitäten: Besuch der Kalksteinterrassen von Semuc Champey, Aussichtspunkt-Wanderung, Wanderung im Nebelregenwald, Bademöglichkeit
Distanz: Fahrzeit: ca. 4 Stunden, 160km, Gehzeit: ca. 2 Stunden, 3 km
Übernachtung: Hostal El Portal de Semuc Champey (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
16. Tag: Semuc Champey – Maya-Zeremonialplätze – Nebaj
Da eure Unterkunft direkt am Fluss liegt und nur wenige Gehminuten von Semuc Champey entfernt ist, gehört ihr am Morgen zu den ersten Besuchern dieses Naturwunders. Noch bevor die Ausflugsgruppen eintreffen, genießt ihr die Kalksteinterrassen beinahe in völliger Ruhe. Der unterirdisch verlaufende Río Cahabón hat hier mit kristallklarem Wasser eine Kette natürlicher Becken geformt, die sich wie ein türkisfarbenes Band durch den dichten Dschungel ziehen – ein idealer Ort zum Baden, Entspannen und Staunen.
Anschließend führt euch die Reise weiter durch die eindrucksvolle Berglandschaft des guatemaltekischen Hochlands in Richtung der indigen geprägten Region um Nebaj. Unterwegs eröffnen sich immer wieder weite Ausblicke auf Täler, Wälder und kleine Dörfer, in denen traditionelle Lebensweisen bis heute bewahrt werden.
Am Nachmittag begleitet euch ein einheimischer Maya zu heiligen Zeremonialplätzen, die auch heute noch für spirituelle Rituale genutzt werden. Zwischen alten Steinen, kleinen Altären und von Kerzenruß geschwärzten Felsen erfahrt ihr mehr über die tiefe Verbindung der indigenen Bevölkerung zu ihren Ahnen und zur Natur. Opfergaben, Räucherwerk und überlieferte Zeremonien machen deutlich, wie lebendig diese Traditionen geblieben sind – ein eindrucksvoller Einblick in Glauben, Geschichte und kulturelle Identität.
Am Abend erreicht ihr schließlich Nebaj, wo ihr eure Unterkunft bezieht und den Tag in ruhiger Hochlandatmosphäre ausklingen lasst.
Aktivitäten: Besuch der Kalksteinterrassen von Semuc Champey am Morgen, Fahrt durchs Hochland, Besuch heiliger Maya-Zeremonialplätze
Distanz: Fahrzeit: ca. 5 Stunden 20 Minuten (ca. 300 km), Gehzeit: ca. 2,5 Stunden (ca. 3 km)
Übernachtung: La Villa oder Hotel Real La Villa (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
17. Tag: Nebelregenwald – Chichicastenango – Lago Atitlán/San Lucas Tolimán
Nach dem Frühstück verlasst ihr die üppigen Nebelwälder des Hochlands und fahrt in Richtung Santo Tomás Chichicastenango, einer der traditionsreichsten Städte Guatemalas. Hier erwartet euch der berühmte indigene Markt, der sich rund um die historische Kirche Santo Tomás erstreckt. Die Kirche wurde auf einer alten Maya-Tempelplattform errichtet und verbindet bis heute katholische Einflüsse mit jahrhundertealten Maya-Ritualen. Zwischen farbenfrohen Stoffen, kunstvollen Masken, duftenden Gewürzen und regionalen Spezialitäten taucht ihr tief in das lebendige Markttreiben ein.
Anschließend besucht ihr Pascual Abaj, einen bis heute genutzten Maya-Zeremonialplatz oberhalb der Stadt. Zwischen Räucherwerk, Kerzen und bunten Opfergaben erlebt ihr eine traditionelle Reinigungszeremonie durch einen Schamanen und erhaltet einen eindrucksvollen Einblick in den spirituellen Glauben der Hochland-Maya.
Am Nachmittag führt euch die Reise weiter zum malerischen Lago Atitlán, der von den mächtigen Vulkanen Atitlán, San Pedro und Tolimán umrahmt wird. Ziel ist das ruhig gelegene Dorf San Lucas Tolimán, wo ihr bei einem gemütlichen Spaziergang das authentische Dorfleben kennenlernt. Vom Seeufer aus genießt ihr schließlich den weiten Blick über das Wasser und die imposante Vulkanlandschaft – ein stimmungsvoller Ausklang dieses kulturell geprägten Tages.
Aktivitäten: Besuch des Marktes von Chichicastenango, Kirche Santo Tomás, Maya-Zeremonialplatz Pascual Abaj, Spaziergang in San Lucas Tolimán
Distanz: Fahrzeit: ca. 4 Stunden 40 Minuten (ca. 180 km), Gehzeit: ca. 2 Stunden
Übernachtung: Hotel Tolimán (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
18. Tag: San Lucas Toliman – Santiago Atitlán – San Lucas Toliman
Nach dem Frühstück erreicht ihr nach einem kurzen Spaziergang den Anlegesteg, wo euer Boot bereits wartet. Über den glitzernden Lago Atitlán geht es in das Dorf San Juan la Laguna, das für seine lebendige Maya-Kunst und traditionellen Handwerkstechniken bekannt ist. Ihr besucht eine Frauengemeinschaft, in der noch heute mit der alten Rückengurt-Webtechnik farbenfrohe Textilien entstehen. Anschließend erfahrt ihr bei einer weiteren Kooperative mehr über die Honigproduktion stachelloser Bienen, die in der Maya-Kultur als Symbol der Fruchtbarkeit verehrt wurden.
In einer typischen Maya-Chocolaterie lernt ihr die Verarbeitung von Kakao zu Schokolade, Kaffee und Likören kennen. Danach bleibt Zeit, das Dorf eigenständig zu erkunden – ob die kleine Iglesia Católica, der Aussichtspunkt „Kiaq’Aiswaan“ oder die charmanten Naturkräuter- und Lederläden.
Mit dem Boot setzt ihr eure Reise nach Santiago Atitlán fort, das malerisch am Fuße des imposanten Vulkans Tolimán liegt. Hier begegnet ihr der Maya-Stammesgruppe der TZ’utujil, die viele ihrer Traditionen bis heute bewahrt hat. Ein besonderer Höhepunkt ist die Suche nach Maximón, einer bunt geschmückten Heiligenfigur des Maya-Katholizismus, die jedes Jahr in einem anderen Privathaus verehrt wird. Abschließend besucht ihr den zentralen Park sowie die historische St.-Jakobus-Kirche.
Aktivitäten: Besuch der Frauengemeinschaften & Freizeit in San Juan la Laguna, Besichtigung einer Maya-Schokolaterie, Besuch in Santiago Atitlán
Distanz: Bootstour: ca. 1,5 Stunden, Gehzeit: ca. 3,5 Stunden, 4 km
Übernachtung: Hotel Toliman (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
19. Tag: San Lucas Toliman – Antigua – Kaffeeplantage & guatemaltekischer Kochkurs
Gegen Mittag erreicht ihr die ehemalige Hauptstadt Antigua, die mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen, pastellfarbenen Häusern und imposanten Kirchen zu den schönsten Kolonialstädten Mittelamerikas zählt. Die umliegenden Vulkane bilden eine eindrucksvolle Kulisse und verleihen der Stadt ihren unverwechselbaren Charakter.
Am Nachmittag besucht ihr die Gemeinde San Miguel Escobar am Stadtrand. Ein einheimischer Kaffeebauer führt euch über seine Plantage und erklärt mit großer Leidenschaft den Weg von der Bohne bis zur Tasse. Ihr erfahrt mehr über nachhaltigen Anbau, Herausforderungen im Alltag und genießt anschließend eine frisch gebrühte Tasse Kaffee direkt bei seiner Familie.
Danach taucht ihr in die kulinarische Welt Guatemalas ein. Gemeinsam bereitet ihr Pepián zu, eines der bekanntesten Nationalgerichte des Landes. Mit gerösteten Tomaten, Chilis, Kürbiskernen und aromatischen Gewürzen entsteht ein würzig-nussiges Gericht, das ihr anschließend gemeinsam genießt – ein authentisches Erlebnis mit viel Geschmack und Herzlichkeit.
Aktivitäten: Rundgang durch Antigua, Besuch einer Kaffeeplantage, Pepián-Kochkurs
Distanz: Fahrzeit ca. 3 Std. (ca. 100 km), Gehzeit ca. 2 Stunden (ca. 3 km)
Übernachtung: Hotel La Galería, Selah Hotel & Coffee oder Hotel Candelaria (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
20. Tag: Antigua – Kolonialcharme & Panoramablicke
Der Tag beginnt im lebendigen Parque Central, wo ihr die prachtvolle Kathedrale bestaunt und das bunte Treiben der Stadt beobachtet. Von hier aus schlendert ihr durch die kopfsteingepflasterten Gassen bis zur berühmten Calle del Arco, deren gelber Bogen zu den bekanntesten Fotomotiven Guatemalas zählt. Kleine Boutiquen, Cafés und Kunsthandwerksläden laden zum Stöbern ein.
In einer traditionellen Kaffeerösterei erfahrt ihr mehr über Herkunft und Verarbeitung der aromatischen Bohnen und genießt eine frisch gebrühte Tasse. Anschließend erkundet ihr die geheimnisvollen Ruinen der Kirche San Francisco, bevor ihr zum Aussichtspunkt Cerro de la Cruz aufsteigt. Von hier eröffnet sich ein weiter Blick über die Dächer Antiguas bis hin zum majestätischen Vulkan Agua.
Aktivitäten: Rundgang durch Antigua, Kaffee in einer traditionellen Rösterei, Erkundung der Ruinen der Kirche San Francisco, Aufstieg zum Cerro de la Cruz
Distanz: Gehzeit: ca. 3 Stunden (6 km)
Übernachtung: Hotel La Galería, Selah Hotel & Coffee oder Hotel Candelaria (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
21. Tag: Jade-Workshop & Vulkan-Sonnenuntergang
Am Vormittag taucht ihr in die faszinierende Welt der Jade ein – einem der bedeutendsten Steine der Maya-Kultur. In einem traditionellen Workshop lernt ihr die Bearbeitung dieses besonderen Minerals kennen und gestaltet euer eigenes Schmuckstück als persönliches Andenken.
Am Nachmittag erwartet euch ein spektakuläres Naturerlebnis: Mit dem 4×4-Fahrzeug geht es durch Nebelwälder hinauf zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den feuerspeienden Vulkan Fuego. Während die Sonne langsam untergeht und der Himmel in warme Farben getaucht wird, bietet sich ein einzigartiges Panorama aus Lavafontänen, Rauchschwaden und Vulkanlandschaft – ein emotionaler Höhepunkt der Reise.
Aktivitäten: traditioneller Jade-Workshop, 4×4-Exkursion
Distanz: Fahrzeit ca. 2 Stunden (70 km), Gehzeit ca. 1 Stunde (1 km)
Übernachtung: Hotel La Galería, Selah Hotel & Coffee oder Hotel Candelaria
Mahlzeiten: Frühstück
22. Tag: Abschied von Guatemala
Am letzten Vormittag bleibt noch etwas Zeit, um das Flair Antiguas ein letztes Mal zu genießen. Gegen Mittag erfolgt die Fahrt zum internationalen Flughafen von Guatemala-Stadt. Mit vielen eindrucksvollen Erinnerungen im Gepäck heißt es schließlich Abschied nehmen vom Reich der Maya.
Aktivitäten: Freizeit in Antigua, Transfer zum Flughafen
Distanz: Fahrzeit ca. 2 Stunden (40 km)