Reiseverlauf
24 Tage Philippinen, Etappe für Etappe
Ankunftstag, frei
Tag 1: Ankommen in Manila
Manila ist laut, heiß und gehört zu den am dichtesten besiedelten Städten der Welt. Für die erste Nacht schläfst du in Makati, dem Geschäftsviertel mit Hochhäusern, Malls und den meisten Bars der Stadt. Von hier aus ist der Kulturschock gut dosiert.
Auf dem Programm steht tagsüber nichts. Du landest am Flughafen Ninoy Aquino (MNL), checkst im Hotel Lub D Makati oder einem ähnlichen Haus ein und hast Zeit, gegen den Jetlag anzuschlafen. Am Abend triffst du deinen Guide und die Gruppe, danach geht es zum gemeinsamen Essen und wer mag, testet das Nachtleben von Makati.
Ein Tipp für die Fahrt vom Flughafen: Nimm ein offizielles Flughafentaxi oder eine Fahrdienst-App wie Grab. Für die rund zehn Kilometer brauchst du im Berufsverkehr leicht eine Stunde. Das ist kein Pech, das ist Manila.
ÜbernachtungLub D Makati oder ähnlich
Verpflegungkeine inklusive
Programmfrei, Begrüßungstreffen am Abend
HürdeJetlag und Verkehr
Flug plus 2,5 Std. Fahrt
Tag 2 bis 3: Inselhopping ab Port Barton
Es geht zurück zum Flughafen und in rund eineinhalb Stunden nach Puerto Princesa auf Palawan. Von dort fährst du etwa zweieinhalb Stunden über 144 Kilometer nach Port Barton, ein Fischerdorf an der Westküste, in dem es mehr Hängematten als Autos gibt. Unterwegs isst du bei einer einheimischen Familie zu Mittag, der Rest des Tages ist frei.
Tag 3 gehört dem Meer. Mit einer Banca, dem typischen Auslegerboot der Philippinen, fährst du zu den Inseln vor der Küste. Beim Schnorcheln siehst du Korallen und mit etwas Glück Meeresschildkröten, die hier im Seegras grasen. Zu Mittag gibt es ein lokales Essen am Strand.
Port Barton ist einfach. Strom und Internet sind nicht immer stabil und Geldautomaten sind rar. Nimm genug philippinische Pesos aus Manila mit.
ÜbernachtungAusan Beach Front Cottages oder ähnlich, 2 Nächte
Verpflegung1 Frühstück, 2 Mittagessen
TransportFlug, Privatfahrzeug, Banca
Hürdelanger Transfertag, wenig Bargeld vor Ort
4 Std. Fahrt
Tag 4 bis 6: Lagunen und Zipline in El Nido
Rund vier Stunden und 169 Kilometer fährst du nach Norden bis El Nido. Der Ort liegt am Rand der Bacuit Bay, in der steile Kalksteinfelsen senkrecht aus türkisfarbenem Wasser ragen. Der Nachmittag ist frei.
An Tag 5 geht es mit dem Boot zu den Lagunen der Bucht. Du paddelst mit dem Kajak zwischen den Felswänden hindurch und schnorchelst an Korallenriffen. An Tag 6 schwebst du an einer Zipline von einer Insel zur nächsten und verbringst den Nachmittag am Nacpan Beach, einem rund vier Kilometer langen Sandstrand nördlich der Stadt.
El Nido ist beliebt und entsprechend voll. Die Lagunen werden vom Naturschutz begrenzt, deshalb sind Zeitfenster und Bootsrouten streng geregelt. Wenn eine Lagune geschlossen ist, fährt das Boot eine andere an. Das liegt nicht am Guide.
ÜbernachtungCoral Cliff Hotel oder ähnlich, 3 Nächte
Verpflegung3 Frühstück, 1 Mittagessen
ProgrammLagunentour, Zipline, Nacpan Beach
HürdeSonne auf dem Wasser, viele Boote
Eine Nacht im Stelzenhaus
Tag 7: Castaway Experience auf Daracotan
Nach rund einer Stunde Fahrt und einer Bootsfahrt erreichst du die kleine Insel Daracotan. Hier gibt es keine Hotels, sondern Stelzenhütten am Strand für zwei oder drei Personen. Es ist die Nacht mit dem wenigsten Komfort auf dieser Reise.
Du schnorchelst an einem Schiffswrack, besuchst das Dorf der Insel und schaust bei einer Kochvorführung zu, wie hier gekocht wird. Das Abendessen ist inklusive, danach sitzt die Gruppe am Lagerfeuer.
Rechne mit einfachen Toiletten, wenig Strom und keinem Netz. Nimm eine Stirnlampe, Mückenschutz und Bargeld mit. Geldautomaten gibt es hier nicht.
ÜbernachtungStelzenhaus am Strand
VerpflegungFrühstück, Abendessen
ProgrammWrackschnorcheln, Dorfbesuch, Lagerfeuer
Hürdekein Komfort, kein Netz
4 Std. Fähre
Tag 8 bis 9: Inselhopping rund um Coron
Wer früh aufsteht, sieht über Daracotan die Sonne aufgehen. Danach geht es zurück nach El Nido und von dort mit der Fähre in rund vier Stunden nach Coron auf der Insel Busuanga. Je nach Seegang ist das eine ruhige Fahrt oder eine Probe für deinen Magen. Tabletten gegen Seekrankheit gehören ins Handgepäck.
An Tag 9 erkundest du die Inseln rund um Coron mit dem Boot und dem Kajak. Die Gegend ist bekannt für Lagunen zwischen schwarzen Kalksteinfelsen und für Bergseen, in denen sich Süß- und Salzwasser mischen. Am Abend isst die Gruppe zusammen.
In der Bucht von Coron liegen zahlreiche japanische Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg, die im September 1944 bei einem amerikanischen Luftangriff versenkt wurden. Sie gehören heute zu den bekanntesten Wrack-Tauchrevieren Asiens. Tauchen ist im Programm nicht enthalten, frag deinen Guide, wenn dich das reizt.
ÜbernachtungSunlight Hotel oder ähnlich, 2 Nächte
Verpflegung2 Frühstück, 1 Mittagessen
TransportBoot, Fahrzeug, Fähre
Hürdelange Fährfahrt
Flug, Sardine Run, Canyoning
Tag 10 bis 13: Cebu und Moalboal
Ein kurzer Flug bringt dich von Coron nach Cebu, der Abend ist frei. An Tag 11 isst du bei einer Familie Lechon, ein am Spieß gegrilltes Spanferkel, für das Cebu im ganzen Land bekannt ist. Danach besuchst du die Simala Church, eine Kirche, die eher wie ein Schloss aussieht, und fährst weiter nach Moalboal an der Westküste der Insel.
Moalboal ist berühmt für den Sardine Run: Direkt vor der Küste lebt ein riesiger Sardinenschwarm, der sich bewegt wie eine einzige Wolke. Du schnorchelst mittendrin. An Tag 13 geht es zum Canyoning: Du springst von Felsen in türkisfarbene Becken, kletterst und lässt dich durch die Schlucht bis zu den Kawasan-Wasserfällen treiben. Danach gibt es ein spätes Mittagessen.
Beim Canyoning sind Helm und Schwimmweste üblich und für die meisten Sprünge gibt es einen Weg außen herum. Sicher schwimmen solltest du trotzdem können. Abends ist Moalboal einer der Orte mit dem lebendigsten Nachtleben dieser Reise.
ÜbernachtungRed Planet Cebu und Loves Dive Resort, jeweils oder ähnlich
Verpflegung2 Frühstück, 2 Mittagessen
ProgrammLechon, Simala Church, Sardine Run, Canyoning
HürdeSprünge und Klettern im Canyon
Flug plus Fähre
Tag 14 bis 16: Party und Sonnenuntergang auf Boracay
Ein Flug von rund einer Stunde bringt dich nach Caticlan, von dort setzt du in etwa 30 Minuten mit der Fähre nach Boracay über. Am Nachmittag kommst du an, rechtzeitig für den ersten Sonnenuntergang am White Beach, einem rund vier Kilometer langen Strand aus fast weißem Sand.
An Tag 15 hast du frei und segelst am Abend mit einem Paraw in den Sonnenuntergang. Das ist ein traditionelles Segelboot mit zwei Auslegern, auf deren Netzen du direkt über dem Wasser sitzt. Tag 16 ist der Partytag: Bootsparty, Abendessen und danach geht es weiter, so lange du magst.
Boracay war 2018 sechs Monate lang komplett für Touristen gesperrt, weil Abwasser und Massentourismus die Insel überfordert hatten. Seitdem gelten strengere Regeln, unter anderem Rauch- und Alkoholverbot direkt am Strand. Die Partys finden in den Bars und auf dem Boot statt.
ÜbernachtungAltabriza Resort oder ähnlich, 3 Nächte
Verpflegung3 Frühstück
ProgrammParaw-Segeln, Bootsparty
HürdeNächte, die kurz werden
Flug, 2 Std. Fähre
Tag 17 bis 20: Chocolate Hills und Koboldmakis auf Bohol
Von Boracay fliegst du zurück nach Cebu und übernachtest dort. An Tag 18 bringt dich die Fähre in rund zwei Stunden nach Bohol. Das Hotel liegt in der Nähe der Strände von Panglao, der Rest des Tages ist frei.
Tag 19 ist der Inseltag. Die Chocolate Hills sind mehr als tausend fast gleich geformte Kegelhügel, die in der Trockenzeit braun werden und dann aussehen wie Pralinen. Im Schutzzentrum siehst du Koboldmakis, auf Englisch Tarsier, einige der kleinsten Primaten der Welt. Sie sind nachtaktiv und stressempfindlich, deshalb gilt dort: leise sein, kein Blitz, nicht anfassen. Danach fährst du auf dem Loboc River und pflanzt im Rahmen eines lokalen Projekts einen Baum.
Tag 20 ist ein freier Strandtag. Nach fast drei Wochen Programm ist das der Tag, an dem du einfach nichts machst und es niemand komisch findet.
ÜbernachtungHop Inn Cebu und MGH Aloha Bohol, jeweils oder ähnlich
Verpflegung3 Frühstück, 1 Mittagessen
ProgrammChocolate Hills, Tarsier, Loboc River, Baumpflanzen
Hürdezwei Transfertage hintereinander
Fähre plus Flug
Tag 21 bis 24: Surfen und Inselhopping auf Siargao
Mit der Fähre geht es zurück nach Cebu und von dort in rund einer Stunde nach Siargao, die Surfinsel der Philippinen. An Tag 22 bekommst du eine Surfstunde rund um Cloud 9, die bekannteste Welle des Landes. Am Nachmittag kannst du optional zur Sugba Lagoon oder zu den Magpupungko Rock Pools fahren, natürlichen Felsbecken, die nur bei Ebbe zum Baden taugen.
Tag 23 ist der letzte gemeinsame Tag: Inselhopping mit Schnorcheln, Mittagessen und ein letzter Sonnenuntergang mit der Gruppe. An Tag 24 checkst du nach dem Frühstück aus und trittst die Heimreise an oder bleibst einfach noch ein paar Tage.
Siargao liegt vor der Nordostküste von Mindanao. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in große Teile Mindanaos ab, nimmt Siargao davon aber ausdrücklich aus. Für die Weiterreise heißt das: Flieg über Cebu oder Manila, nicht über das Festland von Mindanao.
ÜbernachtungLisuga Hotel oder ähnlich, 3 Nächte
Verpflegung4 Frühstück, 1 Mittagessen
ProgrammSurfstunde, Inselhopping, optional Sugba Lagoon
AbreiseTag 24 nach dem Frühstück