Overland-Truck vor dem Fitz Roy in Patagonien auf einer Rucksackreise durch Südamerika

Überblick

201 Tage Südamerika – deine epische Rucksackreise voller Abenteuer!

Stell dir vor, du reist durch Kolumbien: farbenfrohes Cartagena, tropische Karibikstrände, der Tayrona-Nationalpark mit seinen Dschungelbuchten, Medellíns kreative Energie und das Kaffeehochland von Salento. Über die Tatacoa-Wüste und die weiße Stadt Popayán gelangst du bis nach Ecuador, mit Stopps in Quito, einer Dschungellodge im Amazonas, Outdoor-Action in Baños und charmantem Flair in Cuenca.

Dann heißt dich Peru willkommen: von den Stränden des Nordens über Chan Chan und Lima bis nach Arequipa. Der Höhepunkt? Natürlich Machu Picchu, das Herz der Inka, ob über den legendären Inka-Trail oder per Zug. Am Titicacasee erlebst du echte Gastfreundschaft auf den Inseln, bevor es nach Bolivien weitergeht: La Paz, Sucre, Potosí und die magische Salar de Uyuni stehen auf dem Programm.

Über spektakuläre Andenpässe erreichst du Argentinien und Chile: Cafayate und Mendoza mit Wein und Malbec, das lebendige Santiago, Patagoniens Vulkane, Seen und Gletscher. Du wanderst in Torres del Paine, stehst vor dem Perito-Moreno-Gletscher, streifst durch El Chaltén und kommst in Ushuaia, am Ende der Welt, an. Danach locken die Atlantikküste, Puerto Madryn, die riesigen Pampas und Buenos Aires, wo Tango, leckere Steaks und ein aufregendes Nachtleben auf dich warten.

Über den Río de la Plata erreichst du Uruguay mit Colonia, Montevideo und Punta del Este, bevor du in die Esteros del Iberá und ins wenig bereiste Paraguay eintauchst. Im Dreiländereck warten die gewaltigen Iguazú-Wasserfälle, danach das Naturparadies Bonito und das artenreiche Pantanal in Brasilien.

Die Route führt dich weiter an Brasiliens Küste: Paraty, Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, das Diamantengebirge Chapada Diamantina und schließlich Belém am Amazonas. Von hier geht es per Boot über den Äquator nach Französisch-Guayana und dann weiter nach Suriname sowie Guyana, wo du die unvergesslichen Kaieteur-Fälle bestaunst.

Zum Finale durchquerst du den Amazonas-Regenwald und erreichst Manaus, wo deine Weltreise nach über 200 Tagen voller Naturwunder, Kultur, Begegnungen und Abenteuer endet.

Diese Reise ist mehr als ein Trip! Von den Karibikstränden über die Andengipfel bis zum Amazonas, von farbenfrohen Städten bis in die Wildnis Patagoniens: Südamerika wartet darauf, von dir entdeckt zu werden. Worauf wartest du noch?

Highlights

Inkludierte Leistungen

  • 201 Tage Rucksackreise durch Südamerika
  • 50% Übernachtung Camping
  • 50% einfache Hotels/Hostels
  • Mahlzeiten: 50% inkludiert
  • alle Transfers zwischen den Reisezielen sowie zu inbegriffenen Aktivitäten und zurück
  • Transport: Overland Truck
  • Playa Blanca Bootsausflug – Cartagena
  • Stadtrundfahrt – Cartagena
  • Tayrona Nationalpark – inkl. Eintritt & Hängematten-Unterkunft
  • El Totumo Schlammvulkan
  • Kaffeefarm-Tour – Salento
  • 3 Nächte Dschungeltrip – inkl. Unterkunft & Mahlzeiten (Aktivitäten optional gegen Aufpreis)
  • Chan Chan Ruinen – Eintritt & geführte Tour
  • Bootstour und Übernachtung bei einer lokalen Familie am Titicacasee
  • Torres del Paine Nationalpark – Eintritt inklusive
  • Pantanal – inkl. Unterkunft, Mahlzeiten & Aktivitäten
  • Iguazú-Wasserfälle – Eintritt zur argentinischen Seite
  • Fähre über die Baia de Todos os Santos
  • Bale Folclórico da Bahia – Eintritt zur Show
  • Pedra Caída Wasserfall & Wanderung – Eintritt & Guide
  • Dschungel-Lodge in Guyana
  • Alle Transporte im Oasis Expeditions-Truck
  • Camping- und Kochausrüstung
  • Services der Oasis Crew

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Local Payment 5000 USD
  • Visagebühren
  • Inca Trail Trek und W-Trek Zusatzoptionen
  • 5 Nächte Aufenthalt in Rio
  • Reiseversicherung: Reisestorno, Reiseabbruch und Reise-Krankenversicherung inkl. Rückholung (diese ist obligatorisch). Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere detaillierten Angebote kannst du hier nachlesen: Reiseversicherungen
  • optionale Ausflüge, Besichtigungen und Eintrittsgebühren
  • nicht ausgewiesene Mahlzeiten und Getränke
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder, optionale Ausflüge

Informationen zur Reise

Tag 1–4 Cartagena, Karibikflair & Tayrona Nationalpark

Deine Rucksackreise durch Südamerika beginnt mit einem echten Highlight: Cartagena, die farbenfrohe Stadt an Kolumbiens Karibikküste, begrüßt dich mit Charme und tropischer Leichtigkeit. Während du durch das historische Zentrum schlenderst, vorbei an Kirchen, Klöstern und blumengeschmückten Balkonen, spürst du, wie die Vergangenheit hier lebendig bleibt. Las Murallas, die mächtigen Stadtmauern aus Piratenzeiten, laden dich und deine Mitreisenden zu einem ersten gemeinsamen Spaziergang ein. In einem der versteckten Innenhofcafés könnt ihr euch einen ersten kolumbianischen Kaffee gönnen, mit Aussicht auf die nächsten 200 Tage deiner Weltreise.

Natürlich darf auch Strand nicht fehlen: Ein Bootsausflug bringt euch nach Playa Blanca, wo türkisblaues Wasser und feiner Sand auf euch warten. Hier kannst du ankommen, abschalten und mit den anderen Reisenden über die kommenden Etappen eures Abenteuers philosophieren.

Am nächsten Tag geht’s mit dem Overland-Truck Richtung Osten, mit einem Zwischenstopp am Schlammvulkan El Totumo. Ein Bad darin soll Glück bringen, wer weiß? Danach führt die Route weiter nach Taganga, einem entspannten Fischerort. Palmen, kleine Buchten und karibische Lässigkeit machen diesen Ort zu einem ganz besonderen Zwischenstopp.

Östlich von Taganga wartet ein wahres Naturparadies auf euch: Der Tayrona Nationalpark ist bekannt für seine unberührte Küste, versteckte Buchten und den dichten Dschungel, der bis an den Ozean reicht. Gemeinsam entdeckt ihr traumhafte Strände, wandert auf schattigen Pfaden durch die tropische Vegetation und lasst euch, wenn ihr mögt, beim Schnorcheln oder Tauchen von der Unterwasserwelt verzaubern. Weil es hier keine Straßen gibt, nehmt ihr einen Teil eures Gepäcks selbst in die Hand, die Nacht verbringt ihr vielleicht in einer Hängematte unter dem Sternenhimmel.

Tag 5–10 Medellín, Kaffeehochland & Salento

Nach den tropischen Küsten geht deine Rucksackreise weiter Richtung Süden, hinein in das bergige Herz Kolumbiens. Auf dem Weg erwartet euch ein echtes Overland-Erlebnis: ein Bushcamp irgendwo am Straßenrand, wo ihr unter freiem Himmel übernachtet, gemeinsam kocht und den Sternenhimmel abseits der Zivilisation genießt.

Dann erreicht ihr Medellín, eine Stadt, die sich wie kaum eine andere gewandelt hat: von ihrem düsteren Ruf hin zu einem Ort voller Kreativität, Leben und Licht. Zwischen farbenfroher Streetart, modernen Seilbahnen und vibrierenden Vierteln wie Comuna 13 spürt ihr den Puls Kolumbiens. Wer Lust hat, kann sich in einem Tanzstudio Salsa- oder Tangoschritte beibringen lassen und das Gelernte später in einem der Clubs auf die Tanzfläche bringen. Wer lieber Kultur tankt, besucht Galerien, Museen oder macht einen Ausflug ins charmante Santa Fe de Antioquia mit seinen kolonialen Gassen und fotogenen Brücken.

Eure Reise führt euch noch weiter in die Höhenzüge der Anden, dorthin, wo das Klima frischer wird und der Kaffee wächst. In Salento, einem malerischen Dorf mit bunten Holzhäusern, dreht sich alles um Kaffee und du kannst mit deinen Mitreisenden eine lokale Kaffeefarm besuchen, bei der Ernte helfen oder einfach nur lernen, wie aus einer Bohne echter Genuss wird.

Doch Salento hat noch mehr zu bieten: Im nahegelegenen Valle de Cocora stehen die höchsten Palmen der Welt. Bis zu 60 Meter ragen sie aus dem Nebelwald in den Himmel. Im Parque Nacional Los Nevados kannst du auf Wunsch eine Tageswanderung unternehmen und dabei auf über 5.000 Meter hohe Gipfel blicken. Nach all der frischen Bergluft und Bewegung wartet am Abend ein entspannter Drink in einer der gemütlichen, alternativen Bars im Ort.

Tag 11–13 Tatacoa-Wüste, Andenpanorama & Parque Puracé

Deine Weltreise nimmt jetzt Kurs auf ein Kolumbien, das nur wenige wirklich kennen und das macht es umso faszinierender. Von Salento aus reist du mit deiner kleinen Gruppe durch wechselnde Landschaften und tauchst ein in eine fast surreale Szenerie: die Tatacoa-Wüste. Kein klassisches Sandmeer, sondern ein zerklüftetes Labyrinth aus roten Schluchten, kargen Hügeln und fernen Gipfeln, die sich am Horizont auftürmen. In dieser trockenen Stille, weit weg von Lichtverschmutzung, funkeln nachts die Sterne besonders klar.

Der Weg führt weiter westwärts, durch dramatische Berglandschaften und vorbei an abgelegenen Dörfern. Irgendwann wird die Straße holprig und genau da beginnt das echte Abenteuer. Ihr nehmt eine unbefestigte Piste, die euch hineinführt in den Parque Nacional Puracé, versteckt in den kolumbianischen Anden. Hier lebt Kolumbiens letzter wildlebender Andenkondor und mit etwas Glück kannst du den König der Lüfte im Gleitflug über die Berge beobachten.

Doch der Park hat noch mehr zu bieten: Wanderwege führen dich durch nebelverhangene Wälder zu dampfenden Quellen, schwefelgelben Feldern und abgelegenen Wasserfällen. Wer es sportlich mag, kann den aktiven Vulkan Puracé (4.750 m) besteigen, eine Herausforderung, die mit atemberaubenden Ausblicken belohnt wird. Etwas gemütlicher ist der Ausflug zu den Termales de San Juan, einer heißen Quelle mitten im Grünen, inklusive natürlicher Rutschen und Dampf aus dem Boden.

Je nach Zeit und Strecke steht noch ein Abstecher zum archäologischen Park San Agustín an. Zwischen grünem Hochland und Flusstälern entdeckst du hier geheimnisvolle Steinfiguren, uralte Grabstätten und ein Stück Vergangenheit, das bis heute Rätsel aufgibt.

Tag 14–21 Popayán, Andenroute & Ankunft in Quito

Nach den wilden Naturtagen im Puracé-Nationalpark gönnt ihr euch einen kleinen Kulturschatz: die weiße Kolonialstadt Popayán. Ihre strahlend hellen Fassaden, barocken Kirchen und stillen Innenhöfe versetzen dich in eine andere Zeit, fast wirkt es, als sei hier die Zeit stehen geblieben. Ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt, ein frisch gebrühter kolumbianischer Kaffee auf dem Marktplatz und schon fühlt sich alles wieder ein bisschen leichter an. Danach geht’s weiter Richtung Süden, auf der berühmten Andenroute und immer näher an die Grenze zu Ecuador.

Auf dem Weg durchquert ihr Pasto, bevor ein architektonisches Highlight auf euch wartet: das Santuario de Las Lajas. Diese neogotische Kirche steht spektakulär in einer Schlucht, auf einer Brücke über dem Fluss. Ein besonderer Ort, um innezuhalten und sich zu verabschieden: Denn Ipiales ist euer letzter Halt in Kolumbien.

Nach der Grenze ändert sich nicht nur das Land, auch die Landschaft verändert sich spürbar. Du überquerst den Äquator, ein symbolischer Moment auf deiner Weltreise, der dir nochmal bewusst macht, wie weit du bereits gereist bist. Willkommen in Ecuador!

Noch bevor ihr die Hauptstadt erreicht, legt ihr einen Stopp in Otavalo ein. Die Stadt ist berühmt für ihren bunten Handwerksmarkt, auf dem du Ponchos, Schmuck, Textilien und Kunstwerke direkt von indigenen Familien kaufen kannst. Authentischer geht’s kaum und vielleicht findest du hier das perfekte Souvenir deiner Rucksackreise.

Das Ziel dieser Etappe ist Quito, die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, umgeben von Vulkanen und mit modernem Großstadtleben. Zwischen Altstadtflair und schneebedeckten Gipfeln bietet sich dir ein idealer Mix aus Entspannung und Abenteuer. Ob du lieber über die kopfsteingepflasterten Straßen schlenderst oder auf dem Rad in die Berge aufbrichst – Quito ist der perfekte Ort, um neu durchzustarten.

Tag 22–29 Amazonas, Abenteuer in Baños & koloniales Cuenca

Nach ein paar Tagen in Quitos Höhen zieht es dich und deine Mitreisenden nun hinab auf kurvigen Straßen durch dichte Bergnebelwälder bis an den Rand des mächtigen Amazonasbeckens. Die Luft wird feuchter, der Wald dichter, die Geräusche wilder. Euer Ziel ist eine Urwaldlodge, tief im Grünen versteckt, wo euch erfahrene Guides mit auf Dschungelpfade nehmen. Barfußspuren im Schlamm, das Rascheln im Blätterdach, das entfernte Rufen von Affen: hier wird jeder Schritt zum Abenteuer.

Von der feuchten Hitze der Tropen führt euch die Reise zurück in die kühle Bergluft nach Baños, einem kleinen Ort mit großem Ruf. Eingebettet zwischen Vulkanen und Wasserfällen liegt hier Ecuadors Outdoor-Spielplatz. Tagsüber könnt ihr Canyoning, Rafting oder Wanderungen zu Wasserfällen unternehmen, abends entspannen viele Reisende wie die Einheimischen in den heißen Thermalquellen mit Blick auf die Vulkankulisse.

Die letzten Tage dieser Etappe führen euch weiter südlich entlang der imposanten Andenkette. Unterwegs besucht ihr Cuenca, eine der schönsten Städte Ecuadors. Koloniale Kirchen, Kopfsteinpflastergassen und charmante Cafés verleihen der Stadt eine fast europäische Atmosphäre, doch gleichzeitig ist sie tief in der ecuadorianischen Kultur verwurzelt. Vielleicht hast du Lust, eine der traditionellen Hutmacher-Werkstätten zu besuchen, denn hier wird tatsächlich der originale Panamahut gefertigt. Cuenca ist ruhig, stilvoll und ideal, um kurz durchzuatmen, bevor es bald weitergeht Richtung Peru.

Tag 30–38 Von den Anden an den Pazifik – Peru ruft

Du verlässt Cuenca und mit ihr das Hochland Ecuadors. Innerhalb eines Tages verändert sich die Landschaft dramatisch: Von fruchtbaren Feldern und grünen Berghängen geht es durch subtropische Wälder und riesige Bananenplantagen, bevor du plötzlich in der trockenen, weiten Wüstenlandschaft Nordperus stehst.

Nach einem echten Overland-Tag und einem einfachen Bushcamp an der Panamericana erreicht ihr die peruanische Küste. Jetzt ist Zeit zum Durchatmen: Punta Sal und Máncora heißen eure nächsten Ziele, zwei entspannte Orte direkt am Pazifik, wo warme Brisen, frischer Fisch und leuchtende Sonnenuntergänge auf euch warten. Zwischen Hängematte und Wellenrauschen findest du genau die Ruhe, die man auf einer Rucksackreise manchmal braucht.

Doch Peru hat mehr als Strände zu bieten. Auf dem Weg Richtung Süden besucht ihr die beeindruckenden Ruinen von Chan Chan, die ehemalige Hauptstadt des Chimu-Reiches, eine weitläufige Stadt aus Lehmziegeln, die heute UNESCO-Welterbe ist. Du wanderst durch das größte Lehmziegelbauwerk der Welt und spürst die Größe vergangener Hochkulturen, lange bevor die Inka hier das Sagen hatten.

Immer der Küste entlang, mit dem mächtigen Andenmassiv im Rücken und dem Ozean zur Seite, nähert ihr euch Lima, der Hauptstadt Perus. Diese Stadt vereint Gegensätzen: glänzende Glasfassaden neben verfallenen Kolonialbauten, Straßenkunst neben Spitzenküche.

Tag 39–46 Paracas, Wüstenabenteuer & Colca Canyon – Auf nach Cusco

Nach dem Trubel der Hauptstadt bringt dich die Route direkt zu einem der wildesten Naturschauplätze der Pazifikküste: den Ballestas-Inseln. Per Boot gleitest du über den Ozean, während rund um dich Seelöwen, Pelikane, Pinguine und andere exotische Küstenbewohner auftauchen. Inmitten des Paracas Nationalreservats fühlt sich dieser Ort wie ein kleiner Galápagos-Vorgeschmack an.

Nur eine Autostunde weiter landeinwärts erwartet dich ein völlig anderes Bild: Mitten in der endlosen Weite der Ica-Wüste liegt Huacachina, eine echte Oase mit Palmen, Sanddünen und einem smaragdgrünen See. Wenn du Lust auf Adrenalin hast, kannst du dich in einen Dune Buggy setzen und durch die Sandberge jagen oder auf einem Board die Dünen hinunter sausen. Zum Sonnenuntergang färbt sich der Wüstenhimmel golden, das Lagerfeuer wird entfacht, die Sterne funkeln.

Am nächsten Morgen erreichst du ein Rätsel aus der Vergangenheit: die Nasca-Linien. Riesige Figuren, geometrische Formen und Tiermotive sind in den Wüstenboden geritzt und bis heute ist unklar, warum und wie. Am besten lässt sich dieses archäologische Wunder aus der Luft bestaunen. Ein optionaler Rundflug zeigt dir die beeindruckende Dimension dieser Weltkulturerbestätte.

Weiter südlich führt dich die Route zum geheimnisvollen Chauchilla-Friedhof, wo jahrhundertealte Mumien erstaunlich gut erhalten aus der Erde blicken. Danach geht’s weiter zur Küste und du schlägst dein Zelt direkt am Strand des alten Inka-Hafens Puerto Inca auf. Hier spürst du noch einmal Meeresluft auf der Haut, bevor es endgültig zurück in die Berge geht.

In Arequipa, der „weißen Stadt“ am Fuß des mächtigen Vulkans El Misti, bleibst du zwei Nächte. Der Ort auf 2.325 m Höhe eignet sich perfekt zum Akklimatisieren, bevor es höher hinausgeht. Koloniale Gebäude aus hellem Tuffstein, gemütliche Plätze und peruanische Küche laden zum Genießen ein, doch das eigentliche Highlight liegt nicht weit entfernt: der gewaltige Colca Canyon. Zwei Mal tiefer als der Grand Canyon und voller landschaftlicher Dramatik. Mit etwas Glück kannst du am Morgen die majestätischen Andenkondore dabei beobachten, wie sie auf den warmen Aufwinden durch die Schlucht gleiten.

Nach all den Eindrücken führt euch eure Rucksackreise durch weitere spektakuläre Berglandschaften und ein einsames Bushcamp in Richtung des vielleicht bekanntesten Ortes Perus: Cusco. Dort wartet das nächste große Kapitel und du spürst, dass du gerade etwas ganz Besonderes erlebst.

Tag 47–52 Cusco, Inka-Trail & das magische Machu Picchu

Deine Tour erreicht einen ihrer ganz großen Höhepunkte und das ist nicht nur geografisch gemeint. Denn jetzt bist du in Cusco, der einstigen Hauptstadt des Inka-Reichs und wohl einer der spannendsten Städte Südamerikas. Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gassen, koloniale Fassaden und darüber thronende Ruinen, hier verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart auf faszinierende Weise. Du und deine Mitreisenden habt sechs Tage Zeit, um diese Region intensiv zu erleben und euch auf das Abenteuer vorzubereiten, auf das viele schon seit Beginn der Weltreise hin fiebern: den Weg nach Machu Picchu.

Wenn du dich für eine der Trekkingoptionen entschieden hast, startet jetzt dein ganz persönlicher Pilgerpfad. Je nach Verfügbarkeit erwartet dich der legendäre Inca Trail, der dich in mehreren Tagen über alte Steinstufen, durch Nebelwälder und vorbei an alten Ruinen zur sagenumwobenen „Stadt in den Wolken“ führt. Sollte diese Route ausgebucht sein oder du bevorzugst eine andere Landschaft, bieten sich dir fantastische Alternativen wie der Lares Trek oder der wilde Salkantay Trek, die dich auf ihre eigene Weise zu Machu Picchu bringen. Alle Touren müssen im Voraus gebucht und organisiert werden.

Wenn dir nicht nach Trekking ist, kein Problem, du kannst ein paar entspannte Tage länger in Cusco verbringen, über die bunten Märkte schlendern, an einem Kochkurs teilnehmen oder einfach in einem der vielen charmanten Cafés die Sonne genießen. Für die Fahrt nach Machu Picchu steht dir dann die komfortable Zugoption zur Verfügung, ebenfalls im Voraus buchbar.

Egal, ob du zu Fuß oder mit dem Zug ankommst: Der Moment, in dem du Machu Picchu zum ersten Mal siehst, ist magisch. Die verlorene Stadt der Inka, zwischen Berggipfeln versteckt, umgeben von Dschungel und Wolken, zieht fast jeden in ihren Bann. Wer möchte, kann sogar noch ein Stück weiter hinaufsteigen auf den Huayna Picchu, den steilen Gipfel direkt neben der Anlage, mit spektakulärer Aussicht.

Tag 53–58 Titicacasee, Inselgastfreundschaft & Ankunft in La Paz

Deine Weltreise führt dich weiter in schwindelerregende Höhen – zum Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, eingebettet in eine Landschaft, die so klar und weit ist, dass sie fast surreal wirkt. Auf über 3.800 Metern Höhe tauchst du hier nicht nur in die Schönheit der Natur ein, sondern auch in eine uralte Kultur, die bis heute lebendig ist.

Per Boot erreichst du die legendären Uros-Inseln, schwimmende Plattformen aus Schilf, auf denen ganze Dörfer gebaut wurden. Doch während viele Reisende nach ein paar Fotos wieder verschwinden, gehst du mit deinen Mitreisenden einen Schritt weiter: Ihr verbringt die Nacht bei einer einheimischen Familie auf der Insel Amantani oder Taquile. In einfachen Unterkünften, aber mit großer Herzlichkeit, wirst du willkommen geheißen. Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche am Feuer und Einblicke in das Alltagsleben der Andenbewohner machen diese Erfahrung zu einem der authentischsten Momente deiner Rucksackreise.

Am nächsten Tag nehmt ihr Abschied vom See, doch der Zauber bleibt. Die Straße windet sich weiter über das Altiplano, bis ihr La Paz erreicht, Boliviens chaotische, faszinierende Metropole in einem gewaltigen Talkessel auf über 3.600 Metern. Hier prallen Welten aufeinander: indigene Traditionen treffen auf urbane Energie, zwischen Hexenmärkten und Andenfolklore schieben sich Minibusse durch enge Gassen und Seilbahnen gleiten leise über die Dächer der Stadt hinweg.

Ob du über den berühmten Mercado de las Brujas schlenderst, handgefertigten Schmuck und Andentextilien entdeckst oder abends in einer Peña bei Live-Musik und lokaler Küche sitzt – La Paz bietet dir unzählige Möglichkeiten.

Tag 59–64 Sucre, Silberstadt Potosí & die Salzwüste von Uyuni

Du verlässt La Paz und tauchst tiefer ein ins ländliche Herz Boliviens. Auf holprigen Pisten und durch weitläufige Andenlandschaften fährst du mit deinen Mitreisenden Richtung Süden, vorbei an kleinen Lehmhütten, Feldern auf steinigen Hängen und schneebedeckten Gipfeln in der Ferne. Nach einem echten Overland-Abschnitt mit Bushcamp unter Sternen erreichst du eine Stadt, die überraschend grün und charmant ist: Sucre.

Sucre liegt auf angenehmer Höhe, ist wärmer als La Paz und voller Geschichte. In der sogenannten „Stadt der vier Namen“ erwarten dich weiße Kolonialbauten, Palmen, Innenhöfe und ein fast mediterranes Lebensgefühl. Wenn du Lust auf etwas Besonderes hast, lohnt sich der Besuch des Cretaceous Park: Hier kannst du Tausende von Dinosaurier-Fußabdrücken bestaunen, darunter den Abdruck eines Titanosauriers, 70 Tonnen schwer und 37 Meter lang. Ein echtes Highlight für Natur- und Geschichtsfans.

Die Reise führt dich nach Potosí, einst die reichste Stadt der Welt, heute ein Ort voller Kontraste. In über 4.000 Metern Höhe thront die Stadt am Fuße des legendären Cerro Rico, aus dem vor Jahrhunderten tonnenweise Silber für die spanische Krone gefördert wurde. Wenn du dich traust, kannst du eine Tour in die aktiven Minen unternehmen. Weniger abenteuerlich, aber ebenso beeindruckend ist der Besuch der Casa Nacional de Moneda, der ehemaligen Münzprägeanstalt, wo du die koloniale Vergangenheit fast spürst.

Nach diesen historischen Tiefen wartet ein surreales Naturwunder auf dich: Die Salar de Uyuni. Ohne richtige Straßen, aber mit optionalen Jeeptouren, erkundest du Salzseen, Kakteeninseln und bizarre Gesteinsformationen. Hier entstehen die vielleicht spektakulärsten Fotos deiner Rucksackreise und garantiert Erinnerungen fürs Leben.

Tag 65–68 Andenpässe, Farbenspiele & koloniales Salta

Deine Weltreise nimmt erneut Fahrt auf und diesmal geht es bergab, im besten Sinne: Vom weiten Hochland der Salar de Uyuni schlängelt sich der Truck in spektakulären Kurven durch die Andenpässe Richtung Argentinien. Die Landschaft verändert sich mit jeder Stunde und du sitzt mittendrin, das Fenster offen und den Fahrtwind im Gesicht.

Entlang des Weges durchquert ihr die zerklüfteten Tupiza-Schluchten, wo rote Felsformationen, staubige Canyons und trockene Flussbetten ein fast marsähnliches Panorama zeichnen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf den Cerro de los Siete Colores, den berühmten „Berg der sieben Farben“, der wie gemalt in der Landschaft steht.

Am Abend erreicht ihr Salta, eine der schönsten Städte Argentiniens. Zwischen Palmen und Kopfsteinpflaster, Bougainvillea und Glockengeläut spürst du sofort: Hier darfst du erst mal ankommen. Rund um die Plaza 9 de Julio locken Straßencafés mit Empanadas und Malbec, während sich gegenüber die pastellfarbene Kathedrale von Salta und das historische El Cabildo erheben. Zwei volle Tage hast du Zeit, um die Stadt zu entdecken, durch Museen zu streifen, in Galerien zu stöbern oder einfach nichts zu tun.

Tag 69–77 Weinstraßen, Andenpässe & Großstadtflair in Santiago

Deine Rucksackreise führt dich jetzt durch den fruchtbaren Nordwesten Argentiniens. Südlich von Salta windet sich die Straße durch trockene Täler, vorbei an glühend roten Felsen und schimmernden Seen, bis ihr das charmante Städtchen Cafayate erreicht. Hier beginnt deine Reise durch die argentinische Weinwelt und zwar mit einem fruchtigen Weißwein in der Hand, am besten bei Sonnenuntergang mit Blick auf die Reben. Du kannst die Weingüter per Rad oder zu Fuß erkunden und zwischendurch einfach mal die Seele baumeln lassen.

Dann geht es weiter und zwar entlang der berühmten Ruta 40, der längsten Straße Argentiniens, die sich durch dramatische Landschaften Richtung Süden schlängelt. Ziel ist Mendoza, das Herz der argentinischen Weinproduktion. Hier erwartet dich nicht nur exzellenter Malbec, sondern auch das, was in Argentinien fast heilig ist: ein gutes Steak. Ob bei einer Weinverkostung mit Ausblick auf die Anden oder beim abendlichen Asado mit den anderen Reisenden – Mendoza ist Genuss pur.

Gut gestärkt geht’s über die Andenpässe weiter Richtung Westen. Auf dem Weg überquerst du die Grenze nach Chile. Die Hauptstadt ist spektakulär gelegen zwischen schroffen Gipfeln und mit Blick auf das Puente del Inca, eine natürliche Brücke mit Thermalquellen und den legendären San-Martín-Pass, der einst Teil der Unabhängigkeitsgeschichte war.

In Santiago de Chile hast du Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Von den Hügeln San Cristóbal und Santa Lucía über hippe Stadtviertel bis hin zu chilenischen Steakhäusern und Weinkellern wie der berühmten Casillero del Diablo. Wenn du im Winter hier bist, kannst du sogar in den nahegelegenen Bergen Ski fahren. Der Kontrast zu den Tagen in der Wüste könnte kaum größer sein.

Tag 78–85 Vulkanabenteuer, Wildwasser & Gletscherwelten in Patagonien

Die Route führt dich nun in eine der landschaftlich spektakulärsten Regionen Südamerikas: das chilenische Seengebiet. Schon kurz hinter Santiago verändert sich die Szenerie. Grüne Wälder, tiefblaue Seen und schneebedeckte Vulkane prägen das Bild. Inmitten dieser Postkartenkulisse liegt Pucón, ein Outdoor-Paradies mit unzähligen Möglichkeiten: Ob Rafting, Reiten, Wassersport oder eine geführte Tageswanderung auf den aktiven Vulkan Villarrica, hier ist Abenteuer garantiert, ganz ohne Großstadttrubel.

Dann geht es wieder hoch in die Anden, über spektakuläre Pässe und die Grenze nach Argentinien. Euer Ziel: Bariloche, das charmante Städtchen am Nahuel-Huapi-See, das sowohl als Ski-Mekka wie auch als Wanderparadies bekannt ist. Hier kannst du auf gut ausgeschilderten Wanderwegen die umliegenden Berge erkunden, dich in einer Schokoladenmanufaktur verwöhnen lassen oder abends ins Nachtleben eintauchen.

Wenig später kehrst du zurück nach Chile und zwar nach Futaleufú, einem kleinen Ort, der unter Abenteurern fast schon Kultstatus genießt. Der gleichnamige Fluss ist berühmt für Wildwasser-Rafting der Extraklasse. Zwischen smaragdgrünem Wasser, rauschenden Stromschnellen und schroffen Berghängen spürst du hier, was es heißt, mit der Natur im Flow zu sein. Wer lieber zuschaut als selbst paddelt, genießt einfach die Schönheit dieser Landschaft.

Und dann beginnt der Abstieg in den tiefen Süden, auf der Carretera Austral, einer der spektakulärsten Straßen des Kontinents, eingebettet zwischen Bergen, Gletschern und Wäldern. Dein Ziel ist der Hanging Glacier National Park (Queulat), wo du, gutes Wetter vorausgesetzt, eine der eindrucksvollsten Naturkulissen Patagoniens bestaunen kannst: Ein hängender Gletscher, der von einer hohen Felswand abbricht und in einer Wasserfallkaskade in einen türkisfarbenen Gletschersee stürzt. Der Anstieg durch den Regenwald ist fordernd, aber die Aussicht oben belohnt jede Mühe.

Bitte beachte: Wenn du zwischen Juli und September unterwegs bist, kann es hier sehr kalt werden mit Schneefall, Frost und Temperaturen weit unter null. Warme Kleidung und ein geeigneter Schlafsack sind in dieser Jahreszeit unverzichtbar. In seltenen Fällen kann die Route wetterbedingt angepasst werden, spontane Flexibilität gehört bei einer Rucksackreise durch Patagonien einfach dazu.

Tag 86–91 El Chaltén & El Calafate – Gletscherwelten und Trekkingträume

Nach Tagen auf rauen Pisten und entlang dramatischer Landschaften erreichst du mit deiner Reisegruppe einen der absoluten Sehnsuchtsorte Patagoniens: El Chaltén. Das kleine Bergdorf liegt am Fuß des legendären Mount Fitz Roy und wird nicht ohne Grund als Trekking-Hauptstadt Argentiniens gefeiert. Hier ist alles auf Bewegung inmitten spektakulärer Natur ausgelegt und das Beste: Du entscheidest selbst, wie aktiv du wirst.

Ob eine Tageswanderung zum Fitz Roy Basecamp, ein gemütlicher Trail zu einem Aussichtspunkt mit Gletscherblick oder einfach ein Nachmittag im Café mit Panoramablick – El Chaltén ist ein Ort, an dem du spürst, wie Natur inspiriert. Das klare Licht, die frische Luft, die schroffen Granittürme – all das lässt deine Rucksackreise plötzlich wie eine filmreife Expedition wirken.

Nach ein paar aktiven Tagen geht’s weiter, zunächst entlang des türkisblauen Lago Viedma, dann nach Süden zum riesigen Lago Argentino und in die lebhafte Kleinstadt El Calafate. Von hier aus öffnet sich dir das Tor zum Los Glaciares Nationalpark, ein UNESCO-Welterbe voller Eisriesen und dramatischer Landschaften.

Das Highlight: der Perito-Moreno-Gletscher. Du hast die Möglichkeit, per Boot ganz nah an die eisige Wand heranzufahren oder bei einer geführten Gletscherwanderung mit Steigeisen direkt über die gefrorene Oberfläche zu laufen. Wer es lieber gemütlicher mag, kann Reitausflüge auf nahegelegenen Estancias unternehmen oder eine der vielen kürzeren Wanderungen in der Umgebung genießen.

Tag 92–96 Puerto Natales & Torres del Paine – Wandern am Ende der Welt

Deine Tour erreicht einen weiteren Meilenstein und diesmal fühlt sich alles an wie das Ende der Welt. Von El Calafate überquerst du erneut die Grenze nach Chile und gelangst an die windumtoste Küste von Puerto Natales. Der kleine Hafenort am Fjord ist das Tor zu einem der spektakulärsten Naturwunder Südamerikas: dem Torres del Paine Nationalpark.

Hier dominieren schroffe Granitspitzen, türkisfarbene Seen und Südbuchenwälder die Szenerie. Die namensgebenden „Türme des blauen Himmels“ ragen wie riesige Zähne in die patagonische Landschaft. Du und deine Mitreisenden habt mehrere Tage Zeit, um diese traumhafte Natur auf eigene Faust zu erkunden.

Wenn du die Herausforderung suchst, kannst du dich für den berühmten W-Trek entscheiden, eine viertägige Wanderung durch Täler, entlang von Gletschern, Seen und Pässen. Diese Tour muss im Voraus gebucht werden und ist nur mit begrenzten Plätzen verfügbar, aber sie gehört zweifellos zu den großen Klassikern jeder Rucksackreise durch Patagonien. Wer nicht das komplette Trekking machen möchte, hat die Freiheit, kürzere Tageswanderungen zu unternehmen, viele davon starten direkt im Park und sind spontan möglich.

Alternativ kannst du Puerto Natales auch als Ausgangspunkt für andere Abenteuer nutzen, etwa für eine Bootsfahrt zur Isla Magdalena, Heimat von über 150.000 Magellanpinguinen. Mit etwas Glück zeigen sich auch Australdelphine oder Toninas (eine seltene Delfinart), während du durch die kalten, klaren Gewässer Patagoniens gleitest.

Tag 97–100 Feuerland & Ushuaia – Am Ende der Welt

Auf geht’s nach Feuerland, eine Inselgruppe am südlichen Ende Südamerika. Die Landschaft wird karger, das Licht weicher und die Luft klarer. Ihr überquert die Magellanstraße per Fähre und erreicht schließlich Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt – „El Fin del Mundo“, wie es hier heißt.

Zwischen grünen Fjorden, dem Beagle-Kanal und schneebedeckten Bergen spürst du die besondere Magie dieses Ortes. Hier endet die Straße, aber nicht das Abenteuer. Ihr verbringt mehrere Tage in Ushuaia und du kannst selbst entscheiden, wie du sie gestaltest.

Ob du mit dem Boot den Beagle-Kanal entlangfährst und Pinguine auf Isla Martillo beobachtest, zu türkisgrünen Gletscherlagunen wie der Laguna Esmeralda wanderst oder dich zur spektakulären Vinciguerra-Gletscherwanderung aufmachst, Ushuaia bietet Abenteuer in alle Richtungen.

Wenn dir eher nach Entschleunigung ist, kannst du dich in die historische Dampflok der Tren del Fin del Mundo setzen. Die nostalgische Fahrt führt dich durch den Tierra del Fuego Nationalpark, mit weitem Blick auf Seen, Wälder und das wilde Ende des Kontinents.

Ushuaia ist außerdem das Tor zur Antarktis. Wer noch nicht genug hat, kann von hier aus mit Expeditionsschiffen weiter auf den siebten Kontinent aufbrechen. So oder so: Hier am Ende der Welt blickst du zurück auf fast 100 Tage voller Begegnungen, Naturwunder, Städte, Stille, Höhen, Tiefen, Hitze, Kälte und alles dazwischen.

Tag 101–108 Atlantikküste, Pinguine & Großstadtzauber in Buenos Aires

Du hast das Ende der Welt gesehen, jetzt beginnt auf deiner Reise der nächste große Abschnitt. Von Ushuaia aus macht ihr euch auf den Weg entlang der windigen Atlantikküste Patagoniens, durch einsame Ebenen und vorbei an endlos weiten Stränden. Auf dem Weg liegt eines der faszinierendsten Meeresschutzgebiete Südamerikas, in dem du mit etwas Glück Pinguine, Seelöwen, See-Elefanten und sogar Wale beobachten kannst. Die frische Meeresluft, das Kreischen der Vögel und das Plätschern der Wellen bilden die Kulisse für diese ganz besondere Etappe.

Weiter nördlich erreichst du Puerto Madryn, eine lebendige Küstenstadt mit ungewöhnlicher Geschichte: Vor über 150 Jahren landeten hier die ersten walisischen Siedler, die in der umliegenden Steppe bis heute Landwirtschaft betreiben.

Je weiter du reist, desto weiter öffnen sich die Horizonte. Du durchquerst die riesigen Pampas, das Land der Gauchos. Diese argentinischen Cowboys sind Sinnbild für Freiheit, Stärke und Tradition und mit ihren breiten Gürteln, Lederstiefeln und Matebechern kaum zu übersehen.

Schließlich erreicht ihr Buenos Aires. Die Hauptstadt Argentiniens ist ein vibrierender Mix aus Europa und Lateinamerika. Ob du durch die Straßen von San Telmo schlenderst, dir ein saftiges Steak in einem der legendären Grillhäuser gönnst, einen Tangoabend besuchst oder dich in den Boutiquen von Palermo verlierst, diese Stadt zieht dich in ihren Bann.

Tag 109–115 Koloniales Uruguay, Küstenflair & heiße Quellen

Nach den pulsierenden Tagen in Buenos Aires nimmst du Abschied von der argentinischen Metropole. Deine Rucksackreise führt dich nun über den mächtigen Río de la Plata, mit der Fähre hinüber ins beschauliche Uruguay. Kaum angekommen, fühlt sich alles ein wenig ruhiger und gelassener an. In Colonia del Sacramento erwarten dich kopfsteingepflasterte Gassen, bunte Kolonialhäuser und ein Hauch portugiesischer Vergangenheit. Die Altstadt lädt zum Schlendern, Fotografieren und Verweilen ein, ideal, um mal wieder richtig durchzuatmen.

Die Route führt dich weiter entlang der Küste bis nach Montevideo, der Hauptstadt des Landes. Zwischen Kultur, Musik und Mate erlebst du hier eine kreative, offene Stadt mit entspanntem Flair. Du kannst durch die Markthallen schlendern, in kleinen Galerien stöbern, Live-Musik hören oder einfach in einem der vielen Straßencafés sitzen und das Leben beobachten.

Ein paar Stunden weiter entlang der Küste wartet dann noch einmal echtes Urlaubsfeeling auf dich: Punta del Este, bekannt für seine feinen Strände, guten Wellen und stylischen Strandbars, ist ein beliebter Badeort und ein entspannter Zwischenstopp, um die Sonne zu genießen, ein Buch zu lesen oder beim Strandspaziergang einfach mal nur die Füße im Sand zu vergraben.

Bevor du Uruguay verlässt, fährst du nordwärts ins Landesinnere zur Grenzstadt Salto, die für ihre Thermalquellen bekannt ist. Hier kannst du dich in geothermischen Pools treiben lassen, sowohl drinnen als auch unter freiem Himmel und deinen Körper nach all den zurückgelegten Kilometern verwöhnen.

Tag 115–121 Tierparadies Esteros del Iberá, Jesuitenmission & das unbekannte Paraguay

Zurück in Argentinien führt dich deine Tour in eine ganz besondere Ecke des Landes, weit ab vom Trubel, mitten ins grüne Herz der Natur: die Esteros del Iberá. Dieses riesige Feuchtgebiet zählt zu den größten Sümpfen der Welt und ist ein wahres Paradies für Tierliebhaber. Mit etwas Glück entdeckst du beim Bootsausflug Capybaras, Kaimane, Brüllaffen und eine spektakuläre Vielfalt an Vogelarten, darunter Tukane, Reiher und Ibisse.

Dann heißt es wieder: Grenze überqueren. Du verlässt Argentinien und reist weiter nach Paraguay, ein Land, das nur wenige auf dem Schirm haben und gerade deshalb so spannend ist. Bei Trinidad besuchst du die Jesuitenruinen, ein eindrucksvolles Erbe aus der Kolonialzeit, eingebettet in sattes Grün. Die verlassenen Steingebäude und kunstvoll geschnitzten Fassaden erzählen Geschichten von Mission, Kultur und Konflikt.

Weiter geht’s in die Hauptstadt Asunción, eine der ältesten Städte Südamerikas. Hier herrscht kein Großstadtstress, sondern eine angenehm entspannte Atmosphäre. Die Straßen sind voller Kontraste. Zwischen Kolonialhäusern, moderner Kunst und Straßenständen mit gegrilltem Maniok wirst du vor allem eines erleben: ehrliche Neugier und echte Gastfreundschaft. Touristen sind hier selten und das macht Begegnungen umso authentischer.

Schließlich überschreitest du eine weitere Grenze und wechselst nicht nur das Land, sondern auch die Sprache: Willkommen in Brasilien. Ab jetzt heißt es „Olá“ statt „Hola“ und vielleicht braucht es ein paar Tage, bis das Portugiesisch flüssig von der Zunge geht.

Tag 122–130 Iguazú-Wasserfälle, Bonito & Tierparadies Pantanal

Jetzt wird’s tropisch: Deine Weltreise bringt dich an einen der kraftvollsten Orte Südamerikas: Die Iguazú-Wasserfälle. An der Grenze zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay stürzen sich hunderte Wasserfälle donnernd in die Tiefe, umgeben von dichtem Dschungel und sattgrüner Wildnis. Breiter als die Victoriafälle und höher als die Niagarafälle! Ob du die Fälle vom brasilianischen oder argentinischen Ufer bestaunst, ob du dich auf einem Wanderweg zu versteckten Kaskaden abkühlst oder eine optionale Rafting-Tour oder einen Helikopterflug wagst, hier ist garantiert das Richtige für dich dabei!

Dann geht’s weiter nach Bonito, dem geheimen Naturjuwel im Herzen Brasiliens. Hier erwarten dich kristallklare Flüsse, unterirdische Seen und Kalksteinhöhlen, ein Paradies für alle, die schwimmen, schnorcheln oder einfach staunen wollen. Beim Treibenlassen in den glasklaren Gewässern siehst du Fische, als würdest du durch ein Aquarium schweben. Drum herum laden tropische Wälder zu Wanderungen ein und mit etwas Glück triffst du unterwegs auf Brüllaffen, Kaimane oder sogar eine Anakonda.

Den Abschluss dieser Etappe bildet ein Ort, der bei Tierfreunden weltweit Kultstatus genießt: das Pantanal. In diesem riesigen Feuchtgebiet, größer als ganz England, lebt eine der beeindruckendsten Artenvielfalten der Erde. Über 600 Vogelarten, 350 Fischarten, dazu Piranhas, Kaimane, Capybaras und Jaguare. Und ja, du kannst dich hier sogar im Piranha-Angeln versuchen!

Tag 131–135 Paraty & Abschied in Rio de Janeiro

Nach den tierischen Abenteuern im Pantanal bringt dich deine Weltreise zurück an die Küste, genauer gesagt ins malerische Paraty, eines der schönsten und besterhaltenen Kolonialstädtchen Brasiliens. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: keine Autos, nur Kopfsteinpflaster, weiße Hausfassaden mit bunten Fensterläden und das Plätschern der Wellen ganz in der Nähe. Statt Verkehrslärm hörst du das Klappern von Fahrradreifen, denn in Paraty erkundet man alles zu Fuß oder per Mountainbike.

Noch beeindruckender ist die Inselwelt vor der Küste, die du auf einem traditionellen Segeltörn mit einer Schonerjacht erleben kannst. Entlang der grünen Küstenlinie gleitest du durch türkisfarbenes Wasser, springst in versteckte Buchten zum Baden oder schnorchelst zwischen Felsen und bunten Fischen.

Und dann ist es so weit: Du erreichst das lebensfrohe Rio de Janeiro, die wohl berühmteste Stadt Südamerikas. Die goldenen Strände von Copacabana und Ipanema, der Zuckerhut und die Christusstatue, das explosive Nachtleben in Lapa – Rio lebt, liebt und feiert! Hier beenden einige deiner Mitreisenden ihre Rucksackreise durch Südamerika mit einem lauten, bunten Knall.

Tag 136–139 Pause in Rio – Sonne, Samba & Stadtflair

Nach über vier Monaten auf deiner Weltreise ist jetzt der perfekte Moment gekommen, um einmal durchzuatmen. Rio de Janeiro gehört nicht umsonst zu den berühmtesten Städten der Welt und du hast jetzt ein paar freie Tage, um sie ganz in deinem eigenen Tempo zu erleben. Ob du dich für ein Unterkunftspaket entscheidest oder deine eigene Unterkunft organisierst, liegt ganz bei dir.

Rio hat viel zu bieten und du musst dich nicht entscheiden, ob du lieber entspannen oder entdecken willst. Am Copacabana oder Ipanema Strand kannst du den Sand unter den Füßen spüren, frisches Kokoswasser trinken und den Alltag vergessen. Wer hoch hinaus will, fährt mit der Seilbahn auf den Zuckerhut oder besucht die Christusstatue auf dem Corcovado.

Falls du während des Karnevals hier bist, hast du die Möglichkeit, gemeinsam mit deiner Gruppe Tickets für die legendäre Sambadrome-Parade zu buchen. Glitzer, Trommeln, Farben, Tanz – hier pulsiert das Herz Brasiliens und du bist mitten drin!

Abseits der bekannten Highlights lohnt sich auch ein Besuch im Botanischen Garten, in einem der lokalen Museen oder einfach in einem der vielen kleinen Restaurants, wo du dich einmal quer durch die brasilianische Küche probieren kannst.

Tag 140–143 Von Rio ins Bergland – Natur, Kunst & Goldgräbergeschichte

Nach deinen freien Tagen in Rio beginnt ein neuer Abschnitt deiner Weltreise und diesmal geht es hoch hinaus. Ihr verlasst die Küste und fahrt nordwärts in die Serra dos Órgãos, eine Bergregion voller Dschungel, Nebel und spektakulärer Felsformationen. Euer Ziel ist das charmante Teresópolis, ein ruhiger Rückzugsort mit frischer Luft und fantastischen Aussichten.

Du hast einen ganzen Tag Zeit, um den Parque Nacional da Serra dos Órgãos zu erkunden, ein Paradies für Naturfreunde. Auf den Wanderwegen zu versteckten Wasserfällen und Aussichtspunkten bekommst du einen Eindruck von der wilden Schönheit dieser Region.

Weiter geht’s nordwärts mit einem Zwischenstopp in Congonhas. Vor der barocken Basilika do Bom Jesus de Matosinhos triffst du auf zwölf ausdrucksstarke Figuren, die vom berühmten brasilianischen Bildhauer Aleijadinho kunstvoll aus Speckstein geschaffen wurden.

Dann erreichst du einen der geschichtsträchtigsten Orte des Landes: Ouro Preto, was übersetzt „Schwarzes Gold“ bedeutet. Das koloniale Erbe ist hier an jeder Ecke spürbar. Enge, verwinkelte Kopfsteinpflastergassen, barocke Kirchen, reich verzierte Fassaden und ein Flair, das dich sofort in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt. Autos bleiben draußen, diese Stadt erkundet man zu Fuß.

Ein absolutes Highlight ist der Besuch der Minas de Passagem, einer ehemaligen Goldmine aus dem 18. Jahrhundert. Mit einer alten Seilbahn fährst du tief in den Berg hinein und entdeckst unterirdische Gänge, Stollen und versteckte Höhlen.

Tag 144–148 Geheimtipps an der Küste – Dünen, Dörfer & Schildkrötenparadies

Eure Route bringt dich nun zu einigen der unberührtesten Strände Brasiliens. Abseits der bekannten Hotspots wie Rio oder Recife reist du entlang der Atlantikküste durch eine Region, die selbst bei Einheimischen noch als Geheimtipp gilt. Kein Massentourismus, keine Hochhäuser, dafür endlose Dünen, einsame Buchten und ein Leben, das im Rhythmus der Gezeiten schwingt.

Ihr durchquert das grüne Inland um Linhares und erreicht das verschlafene Fischerdorf Itaúnas. Dort erwarten dich weite Dünenlandschaften, einfache Strandbars und der Charme des brasilianischen Nordostens. Du kannst die Dünenpfade erkunden, barfuß durch heißen Sand wandern oder dir einfach in der Hängematte die Meeresbrise ins Gesicht wehen lassen. Übernachtet wird in gemütlichen Pousadas oder unter dem Sternenhimmel.

Weiter geht’s nach Caravelas, einem kleinen Ort an einem mangrovengesäumten Flussufer, wo das Leben noch ruhig und ursprünglich ist. Von hier aus hast du die Möglichkeit zu einem ganz besonderen Ausflug: eine Bootstour in den Parque Nacional Marinho de Abrolhos. Die Korallenriffe des Nationalparks sind ein Hotspot der marinen Artenvielfalt und mit etwas Glück schwimmst du hier mit Meeresschildkröten, beobachtest bunte Fische oder genießt einfach das glasklare Wasser über dem Riff.

Wer es lieber ruhig angeht, kann den Tag entspannt am Flussufer oder Strand verbringen, durch das Dorf schlendern oder einfach zusehen, wie die Fischer ihre Netze einholen.

Tag 149–155 Ursprüngliche Küsten, portugiesische Geschichte & rhythmisches Salvador

Deine Rucksackreise folgt nun der brasilianischen Küste weiter Richtung Norden, durch abgelegene Strandabschnitte, kleine Dörfer und tropische Regenwälder. Wenn es die Zeit erlaubt, lohnt sich ein Abstecher in den Parque Nacional Monte Pascoal, eines der ältesten Schutzgebiete Brasiliens. Hier verwalten die Pataxó-Indigenen das Land selbst und auf geführten Wanderungen hast du mit etwas Glück die Chance, Brüllaffen, Faultiere, Stachelschweine, Capybaras, Hirscheden scheuen Jaguar zu erspähen.

In Porto Seguro erwartet dich dann ein Mix aus Geschichte und Gegenwart. Hier landeten die Portugiesen vor über 500 Jahren zum ersten Mal auf brasilianischem Boden. Ein Spaziergang hinauf zur Cidade Histórica belohnt dich mit Kolonialarchitektur, kleinen Museen und einem traumhaften Blick über die Küste. Doch Porto Seguro ist mehr als Geschichte: Abends erwacht die Stadt zum Leben, mit Strandbars, Musik und Tanz, bei denen du dich treiben lassen kannst.

Von hier aus setzt du mit der Fähre über die Baía de Todos os Santos, die größte Bucht Brasiliens und erreichst die musikalische, farbenfrohe Metropole Salvador de BahiaWeltreise ist so von afrikanischem Erbe geprägt wie dieser: Rund 40 % aller nach Amerika verschleppten Sklaven kamen hier an und haben Kultur, Küche, Religion und Musik tief geprägt.

Die Stadt ist in zwei Ebenen unterteilt: die Oberstadt (Cidade Alta) und die Unterstadt (Baixa), verbunden durch den berühmten Elevador Lacerda, ein stilvoll restaurierter Art-déco-Aufzug mit Meerblick. Du hast mehrere Tage Zeit, um durch die Gassen von Pelourinho zu streifen, Capoeira-Tänzer auf der Praça da Sé zu beobachten, lokale Spezialitäten wie Moqueca oder Acarajé zu probieren und in die tiefe Spiritualität der Candomblé-Religion einzutauchen.

Tag 156–161 Wasserfälle, Diamanten & das stille Herz Brasiliens

Von der pulsierenden Küste Salvadors führt dich deine Rucksackreise nun tief ins Landesinnere, dort, wo die Landschaft sich öffnet, die Städte kleiner werden und das Brasilien abseits der Touristenpfade beginnt. Erster Halt: das charmante Lençóis, ein ehemaliges Diamantenstädtchen, das heute mit kopfsteingepflasterten Gassen und pastellfarbenen Häusern verzaubert. Der perfekte Ausgangspunkt, um den Nationalpark Chapada Diamantina zu erkunden.

Hier erwarten dich spektakuläre Naturerlebnisse: Du kannst zu den Fumaça-Wasserfällen wandern oder durch geheimnisvolle Höhlen steigen, in kristallklaren Flüssen baden und von Hochplateaus atemberaubende Ausblicke genießen. Oder du bleibst einfach im Ort, genießt einen starken Kaffee in einem der kleinen Cafés und beobachtest das ruhige Leben in diesem besonderen Fleckchen Erde.

Die nächste Etappe führt euch noch tiefer in die brasilianische Provinz. Die Straßen werden holpriger, die Welt drumherum wilder, bis ihr Natividade erreicht, im grünen Tal der Serra Geral. Auch hier: koloniale Architektur, rotgedeckte Häuser, ruhige Plätze und ein Hauch von Nostalgie, der durch die stillen Gassen weht. Zeit, um durchzuatmen, Eindrücke sacken zu lassen und das Gefühl zu genießen, mitten in einem kaum bekannten Teil Brasiliens zu stehen.

Dann geht es weiter Richtung Norden. Das Ziel ist Palmas, die junge Hauptstadt des Bundesstaates Tocantins. Erst 1989 gegründet, wirkt die Stadt fast surreal geordnet: breite Alleen, geometrische Straßenmuster und moderne Gebäude inmitten ursprünglicher Natur. Alles wirkt ein wenig künstlich, aber genau das macht Palmas so interessant.

Tag 162–168 Wasserfallparadies Taquaruçu & Amazonas-Grenzstadt Belém

Nach der modernen Stadt Palmas führt dich deine Weltreise in ein kleines Naturparadies: das gemütliche Taquaruçu, rund 30 Kilometer südöstlich gelegen. Der Ort ist Brasiliens absoluter Geheimtipp für Ökotourismus, mit einem dichten Netz aus Wasserfällen, Kaskaden, Naturpools und Regenwaldpfaden. Du verbringst hier ein paar Nächte und hast Zeit, ganz in den Rhythmus der Natur einzutauchen.

Rund um Taquaruçu gibt es über 80 Wasserfälle und viele davon sind nur über schmale Pfade oder auf abenteuerlichen Wegen erreichbar, was das Erlebnis umso authentischer macht. Du kannst baden, wandern, entspannenJalapão und Ilha do Bananal an. In dieser noch wenig erschlossenen Region hast du die Chance, Flussdelfine, Kaimane, Riesenfluss-SchildkrötenVögeln zu entdecken.

Dann beginnt ein neuer, langer Reiseabschnitt, eine Fahrt durch das Herz des modernen Brasilien, die dich der Atlantikküste näherbringt. Auf dem historischen Verbindungsweg durchquert ihr Gebiete, die einst dichter Regenwald waren und heute von Landwirtschaft und Entwicklung geprägt sind. Die Nächte verbringt ihr in einfachen Roadside Camps (Postos) mitten im Nirgendwo und gerade diese Lagerfeuerabende abseits der Zivilisation sind oft die intensivsten Erinnerungen einer Rucksackreise.

Schließlich erreicht ihr Belém, das Tor zum Amazonas. Hier treffen Atlantik und Regenwald aufeinander, koloniale Gebäude auf moderne Häfen, wilde Natur auf tropisches Stadtleben. In den nächsten Tagen kannst du entlang der Flusspromenade spazieren, frischen Amazonas-Fisch probieren, das bunte Treiben auf dem berühmten Ver-o-Peso-Markt beobachten oder mit dem Boot erste Ausläufer des Amazonasdeltas erkunden.

Tag 169–174 Amazonas-Überfahrt, Äquatorstadt & Cayenne

Jetzt beginnt einer der außergewöhnlichsten Abschnitte deiner Weltreise: Mit dem Boot quer durch das riesige Amazonasdelta. Du spannst deine Hängematte auf dem Oberdeck auf, lauschst dem Brummen des Motors und beobachtest, wie das Leben an den Ufern vorbeizieht. Die Dimensionen dieses Fluss-Meer-Übergangs lassen sich kaum in Worte fassen, denn es dauert volle 24 Stunden, bis du von Belém auf der Südseite nach Macapá auf der Nordseite gelangst.

Macapá ist mehr als nur ein Zwischenstopp: Diese Handelsstadt lebt vom Umschlag von Gold, Eisen, Zinn, Holz und Öl. Genau hier verläuft der Äquator mitten durch die Stadt, was ihr den stolzen Spitznamen „Hauptstadt der Mitte der Welt“ eingebracht hat. Du hast Zeit, den berühmten Äquator-Marker zu besuchen oder einfach das urbane Treiben zu genießen, während euer Truck per Fähre ankommt.

Dann geht’s weiter und zwar mitten ins Abenteuer. Die Pisten Richtung Norden sind oft matschig, voller Schlaglöcher oder mit fragwürdigen Holzbrücken überspannt. Vielleicht musst du sogar gemeinsam mit deiner Gruppe Sandbleche ausrollen oder Brücken reparieren, um voranzukommen.

Du erreichst Oiapoque, die brasilianische Grenzstadt zu Französisch-Guayana, wo du ganz offiziell in ein Stück Europa in Südamerika einreist. Hier passierst du die EU-Außengrenze samt Zoll- und Passkontrolle, ein kurioses Gefühl, mitten im Dschungel.

Hier in Cayenne, der Hauptstadt Französisch-Guayanas zwischen pastellfarbenen Häusern, Kopfsteinpflaster und Palmen kannst du das Rathaus von 1890 bewundern, durch die botanischen Gärten schlendern oder dir auf dem Hauptplatz ein kühles Bier gönnen. Und wenn du magst, probierst du dich durch fantastisches Streetfood, das französische Küche mit karibischen Aromen verbindet. Während ihr auf eure Suriname-Visa wartet, bleibt Raum zum Ankommen.

Tag 175–178 Weltraumbahnhof, Schildkröten & Sträflingsgeschichte in St. Laurent

Kaum zu glauben, aber mitten im tropischen Französisch-Guayana wartet ein Stück europäischer Hightech auf dich: In Kourou befindet sich das europäische Weltraumzentrum, von dem ein Großteil der Satellitenstarts weltweit ausgeht. Auf einer spannenden Tour erfährst du alles über die Ariane-Raketen und die neueren Sojus-Starts und mit etwas Glück bist du sogar bei einem Raketenstart live dabei. Der Kontrast zwischen Dschungel, Atlantik und Raumfahrttechnologie könnte kaum größer sein.

Zeit und Wetter vorausgesetzt, bietet sich auch ein Abstecher zur berühmten Teufelsinsel (Île du Diable) an, einst Teil der gefürchteten Strafkolonie, wo politische Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten wurden. Ein eindrücklicher, geschichtsträchtiger Ort, umgeben von paradiesischer Natur.

Anschließend geht’s eventuell noch einmal zurück nach Cayenne, um eure Pässe samt Suriname-Visum abzuholen, ein letzter Stopp in der lebhaften Hauptstadt, bevor ihr euch wieder auf den Weg westwärts macht.

Auf dem Weg nach St. Laurent du Maroni wartet ein ganz besonderes Naturschauspiel: An einem abgelegenen Küstenabschnitt nisten vier der größten Meeresschildkrötenarten der Welt. Besonders beeindruckend: die Leder-Rückenschildkröte, die mit bis zu 700 kg zu den größten Lebewesen ihrer Art zählt. Wenn du zur richtigen Zeit (typischerweise ab April) dort bist, kannst du miterleben, wie diese sanften Riesen nachts den Strand erklimmen, um ihre Eier im warmen Sand zu vergraben.

In St. Laurent du Maroni, am Ufer des gleichnamigen Flusses, betrittst du dann einen weiteren geschichtsträchtigen Ort. Die Stadt wurde einst als Strafkolonie gegründet und noch heute kannst du im Camp de la Transportation die Spuren dieser dunklen Vergangenheit entdecken. Hier saß auch der berühmte Henri Charrière, bekannt als „Papillon“, bevor er auf die berüchtigte Île du Salut verlegt wurde. Eine optionale Führung durch das Lager gibt dir eindrucksvolle Einblicke in das raue Leben der damaligen Häftlinge.

Tag 179–183 Paramaribo, Kulturen-Mix & Dschungelabenteuer am Suriname River

Mit einer weiteren Flussüberquerung per Fähre verlässt du Französisch-Guayana und erreichst Suriname. Kaum über die Grenze, ändert sich die Atmosphäre spürbar: französische Ordnung trifft auf niederländische Gelassenheit, karibische Lebensfreude auf afrikanische, indische und indigene Einflüsse. Suriname war einst Kolonie der Niederlande und dieser Einfluss zeigt sich noch heute: in der Sprache, in der Architektur und im Flair.

Auf dem Weg in die Hauptstadt Paramaribo überquert ihr den breiten Suriname River über die imposante Jules-Wijdenbosch-Brücke. In der Stadt angekommen, erwartet dich ein entspannter Mix aus tropischem Stadtleben, kolonialer Altstadt (UNESCO-Welterbe) und kultureller Vielfalt. Hier stehen Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempel Seite an Seite, als Symbol für das friedliche Miteinander der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

Du kannst die St. Peter und Paul Kathedrale besuchen, durch das Viertel der ehemaligen Plantagenherren spazieren oder dir einfach am Ufer des Suriname River eine kühle Brise um die Nase wehen lassen, während du ein lokales Parbo-Bier genießt. Wer mag, kann abends an einer Flussfahrt teilnehmen. Mit etwas Glück lassen sich sogar seltene Flussdelfine blicken.

Doch Suriname wäre nicht komplett ohne Dschungel. Nach ein paar Tagen in der Stadt geht es wieder tief hinein ins grüne Herz Südamerikas. Erst mit dem Truck, dann mit dem motorisierten Kanu ab Pokigron, erreichst du eine abgelegene Lodge am Fuß der Felullasifälle. Umgeben von dichtem Amazonas-Regenwald verbringst du hier zwei Nächte voller Entdeckungen.

Tagsüber kannst du baden, wandern, Dörfer besuchen„Natur-Whirlpools“ der Stromschnellen entspannen. Du lernst die Saramaccaner Kultur kennen, eine Maroon-Gemeinschaft, die bis heute in abgelegenen Dörfern im Einklang mit der Natur lebt. Abends geht es mit dem Boot auf Nachtfahrt durch den Dschungel, auf der Suche nach Kaimanen und den geheimnisvollen Geräuschen des Regenwalds.

Tag 184–188 Surinames Lagunen, Britisches Flair & die Kaieteur Falls in Guyana

Nach deinem Dschungelabenteuer im Herzen Surinames kehrst du zunächst zurück nach Paramaribo, bevor deine Weltreise weitergeht Richtung Westen. Entlang der Küstenstraße fahrt ihr mit dem Truck zur Grenze zwischen Suriname und Guyana, markiert vom Courantyne River, dessen exakter Grenzverlauf bis heute umstritten ist. Mit der Fähre überquert ihr das ruhige Wasser und mit einem Mal verändert sich wieder alles: Willkommen in Guyana.

Bevor du die Hauptstadt erreichst, hast du die Option, einen Abstecher zum Bigi Pan zu machen, Surinames größter Lagune, die mit ihrer Artenvielfalt internationales Ansehen genießt. Inmitten von Mangrovensümpfen und ruhigem Wasser leben hier unzählige Vogelarten, darunter die leuchtend roten Scharlachibisse, Flamingos und viele Zugvögel. Auch Schlangen, Echsen und WasserschildkrötenGeorgetown, die Hauptstadt Guyanas. Als ehemalige britische Kolonie fühlt sich hier vieles anders an: Englisch ist die LandesspracheJamaika oder Barbados als an den südamerikanischen Kontinent.

Guyana ist für viele Reisende ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dabei hat das kleine Land viel zu bieten: dichten, artenreichen Regenwald, eine vielfältige Kultur und als optionales Highlight einen Ort, der vielen als einer der spektakulärsten Wasserfälle der Welt gilt: die Kaieteur Falls.

Ein kurzer Inlandsflug und eine Wanderung bringen dich ins Kaieteur-Nationalparkgebiet, tief im unberührten Amazonas. Und dann stehst du da, vor einem 221 Meter hohen Wasserfall, der sich tosend in die Tiefe stürzt. Für viele ist dieser Moment das absolute Highlight ihrer Reise durch Südamerika.

Tag 189–194 Von Georgetown durch den Regenwald nach Boa Vista

Du verlässt die karibisch geprägte Küste Guyanas und tauchst ein in das nächste große Kapitel deiner Reise: den Amazonas-Regenwald. Die Straße nach Süden wurde in den letzten Jahren durch brasilianische Investitionen modernisiert, doch schon bald verlasst ihr die befestigten Wege, um tiefer in die Wildnis vorzudringen. Du übernachtest in einem einfachen Dschungelcamp mitten im Regenwald, umgeben von undurchdringlichem Grün, Tierstimmen und der feuchten, warmen Luft des Amazonas.

In dieser Region befindet sich auch der berühmte Iwokrama-Wald, wo du auf einem Hochseilpfad durch die Baumwipfel spazieren kannst und dabei Augenkontakt mit bunten Tukane, Aras oder Rotbrüllaffen auf Augenhöhe erlebst. Mit etwas Glück kannst du auf Bootstouren durch die Nebenarme des Flusses noch mehr Tiere beobachten, darunter Faultiere, Kaimane und vielleicht sogar den scheuen Jaguar, der hier häufiger gesichtet wird als anderswo.

Weiter südlich wechselt die Landschaft: Der Regenwald weicht den offenen Savannen von Rupununi. Hier kannst du optionale Ausritte unternehmen, auf dem Panorama Nature Trail Tiere beobachten oder beim Kanu fahren die Ruhe der weiten Ebene genießen.

Nach diesen intensiven Tagen erreichst du wieder Brasilien. In Boa Vista, der nördlichsten Hauptstadt des Landes, gönnst du dir ein echtes Kontrastprogramm: eine warme Dusche, ein frischer Fisch vom Grill und ein kühles Getränk in einem Restaurant am Fluss. Willkommen zurück in der Zivilisation!

Tag 195–201 Von Boa Vista nach Manaus – Finale am Amazonas

Der letzte Abschnitt deiner Rucksackreise beginnt in Boa Vista und führt dich tief hinein ins Herz des Amazonas. Auf dem Weg durchquert ihr das geschützte Waimiri-Atroari-Reservat, ein Gebiet, das den indigenen Gemeinschaften vorbehalten ist. Die Straße führt euch durch dichte Wälder und vorbei an kleinen Siedlungen, bevor ihr schließlich am Ufer des gewaltigen Amazonasstroms ankommt.

In Manaus, der pulsierenden Hauptstadt des brasilianischen Amazonasgebiets, endet deine epische Reise durch Südamerika. Hier treffen Moderne und Dschungel aufeinander, zwischen Kolonialbauten und Hochhäusern fließt der größte Fluss der Welt. Besuche das legendäre Teatro Amazonas, ein Opernhaus mit vergoldeten Balkonen und italienischem Marmor oder schlendere über die lebhaften Märkte, wo du alles findest, von exotischen Früchten bis zu handgefertigten Schmuckstücken aus dem Regenwald.

Ein würdiger Abschluss für ein unvergessliches Abenteuer – hier, wo die Straßen enden und der Regenwald beginnt.

Kolumbien

Optional:

– Seilbahn Cerro de Monserrate – Bogotá: 15 USD pro Person
– Chiva-Bustour – Cartagena: 25 USD pro Person
– Kaffeeplantagen-Tour – Manizales: 20 USD pro Person
– Museen, Attraktionen & Eintritte – Bogotá: 5 USD pro Person
– Tagesausflug Parque Los Nevados – ab Manizales: 65 USD pro Person
– Santuario de las Lajas Museum – Ipiales: 1 USD pro Person
– Termales del Ruiz – Thermalbäder: 30 USD pro Person

Ecuador

Optional:

– Brückenschaukel: 25 USD pro Person
– Canyoning / Abseilen – ab: 60 USD pro Person
– Eintritt Wasserfall „El Diablo“ – Baños: 5 USD pro Person
– Heiße Quellen – Baños, ab: 5 USD pro Person
– Dschungel-Aktivitätenpaket, ab: 30 USD pro Person
– Massagen – Baños, ab: 20 USD pro Person
– Wildwasser-Rafting – Baños (Stufe 4/5): 75 USD pro Person

Peru

Optional:

– Reiten, ab: 20 USD pro Person
– Sonnen- & Mondtempel – Eintritt: 5 USD pro Person
– Thermale Schlammbäder: 12 USD pro Person
– Mountainbiken – Máncora, ab: 10 USD pro Person
– Bootstour Ballestas-Inseln: 15 USD pro Person
– Colca-Canyon – Nationalparkgebühr & geführte Übernachtungstour, ab: 65 USD pro Person
– Buggyfahrt & Sandboarding (Kombi): 65 USD pro Person
– Trinkgeld für Guides & Staff – Inka-Trail: 50 USD pro Person
– Nazca-Linien Rundflug (witterungsabhängig), ab: 100 USD pro Person
– Stadtrundfahrt Cusco: 10 USD pro Person
– Cusco Museum Tagespass: 35 USD pro Person
– Mountainbiken – Cusco, ab: 10 USD pro Person
– Heiliges Tal Tour (Gruppe, ohne Eintritte & Mittagessen), ab: 45 USD pro Person

Bolivien

Optional:

– Stadtführung La Paz, ab: 15 USD pro Person
– Downhill-Mountainbiking „Death Road“, ab: 125 USD pro Person
– Geführte Minenbesichtigung – Potosí: 20 USD pro Person
– Uyuni-Salzsee – Tagestour inkl. Mittagessen: 55 USD pro Person

Argentinien

Optional:

– Fahrradtour & Weinprobe – Cafayate: 20 USD pro Person
– Zipline – Salta: 50 USD pro Person
– Reiten Salta – inkl. Transfer & Mittagessen: 60 USD pro Person
– Weintour Mendoza: 25 USD pro Person
– Wildwasser-Rafting – Salta: 45 USD pro Person
– Bootsfahrt Beagle-Kanal – Ushuaia: 50 USD pro Person
– Reiten – Bariloche (3 Std.): 95 USD pro Person
– Kajaktour – Bariloche, ab: 50 USD pro Person
– Perito-Moreno-Gletscher – Tagestour El Calafate, ab: 50 USD pro Person
– Paragliding – Bariloche: 90 USD pro Person
– Viedma-Gletscher – El Chaltén: 60 USD pro Person
– Viedma-Gletscher Trekking oder Klettern – El Chaltén, ab: 150 USD pro Person
– Wandern im Nationalpark Feuerland – Ushuaia, ab: 57 USD pro Person
– Schnorcheln mit Seelöwen – Puerto Madryn: 140 USD pro Person
– Halbinsel Valdés – Tagestour Puerto Madryn, ab: 90 USD pro Person
– Stadtführung – Buenos Aires: 10 USD pro Person
– Graffiti-Tour – Buenos Aires: 30 USD pro Person
– Fähre nach Uruguay: 85 USD pro Person
– Tango-Show – Buenos Aires: 100 USD pro Person
– Bootstour – Iguazú-Wasserfälle: 30 USD pro Person
– Jesuitenmission: 10 USD pro Person

Chile

Optional:

– Standseilbahn Santiago: 6 USD pro Person
– Weintour Santa Catalina: 15 USD pro Person
– Museo Chileno de Arte Precolombino: 15 USD pro Person
– Campinggebühr für Mehrtagestouren – Torres del Paine: 10 USD pro Person
– Reiten – Torres del Paine, ab: 50 USD pro Person
– Rückfahrt-Fähre zur Hauptroute – Torres del Paine: 30 USD pro Person
– Vulkan Villarica Besteigung inkl. Guide & Ausrüstung – Pucón: 140 USD pro Person
– Wildwasser-Rafting – Pucón, ab: 50 USD pro Person

Brasilien

Optional:

– Abseilen & Tauchen (PADI erforderlich) – Bonito, ab: 350 USD pro Person
– Abseilen & Schnorcheln – Bonito, ab: 240 USD pro Person
– Vogelpark – Iguazú: 20 USD pro Person
– Blaue-Lagune-Höhle – Bonito: 30 USD pro Person
– Bootsfahrt – Paraty: 30 USD pro Person
– Museen – Brasília, ab: 2 USD pro Person
– Bootstour – Iguazú-Wasserfälle: 30 USD pro Person
– Helikopterflug – Iguazú-Wasserfälle: 120 USD pro Person
– Eintritt Iguazú-Wasserfälle (Brasilien): 23 USD pro Person
– Pantanal-Aktivitätenpaket, ab: 55 USD pro Person
– Rio da Prata Schnorcheln (1 Tag) – Bonito, ab: 75 USD pro Person
– Tubing-Tour – Bonito: 30 USD pro Person
– Favela- und/oder Stadttour – Rio, ab: 30 USD pro Person
– Drachenfliegen – Rio, ab: 180 USD pro Person
– Fumaça-Wasserfälle & Wanderungen – Lençóis: 50 USD pro Person
– Goldminen-Tour – Ouro Preto: 20 USD pro Person
– Geführte Wanderungen – Taquaruçu, ab: 20 USD pro Person
– Kajaktour – Itaúnas: 20 USD pro Person
– Museen & Eintritte – Salvador, ab: 5 USD pro Person
– Museen & Eintritte – Porto Seguro: 5 USD pro Person
– Meeresnationalpark Abrolhos – Rio Caravelas: 180 USD pro Person
– Serra dos Órgãos Nationalpark & Wandergebühr – Teresópolis: 20 USD pro Person
– Schnorchel- oder Tauchtagestouren – Porto Seguro, ab: 30 USD pro Person
– Wasserfälle & Naturpools – Navidade: 2 USD pro Person
– Teatro Amazonas – geführte Tour – Manaus: 7 USD pro Person
– Dschungeltour (inkl. Essen & Unterkunft) – Manaus (Preis pro Tag), ab: 80 USD pro Person

Französisch-Guayana

Optional:

– Straflager St. Laurent du Maroni – Eintritt: 10 USD pro Person
– Weltraumbahnhof Guayana: 10 USD pro Person
– Teufelsinsel – Bootstour: 70 USD pro Person

Suriname

Optional:

– Paramaribo – Abendliche Flussfahrt: 35 USD pro Person
– Bigi Pan-Tour: 50 USD pro Person

Guyana

Optional:

– Flug zu den Kaieteur-Wasserfällen – Tagestour: 260 USD pro Person

Hinweis: Die angegebenen Preise dienen zur Orientierung und können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die aufgezählten optionalen Aktivitäten stellen nur eine selektierte Auswahl dar. Vor Ort findest du in der Regel weitere Optionen.

Was erwartet mich bei der Ankunft in Cartagena?

Du startest deine Reise in Cartagena, einer farbenfrohen Stadt an Kolumbiens Karibikküste. Du triffst deine Reisegruppe um 8:00 Uhr im Hostal Casa Torres im historischen Zentrum. Hier gibt es einfache, saubere Zimmer, Frühstück und eine gute Ausgangslage für erste Erkundungen.

Wo endet die Trans-Südamerika-Reise und wie läuft die Abreise ab?

Die Abreise erfolgt nach 27 Wochen in Manaus (Brasilien). Von dort kannst du individuell deinen Rück- oder Weiterflug planen.

Wie funktioniert die Anreise zum Startpunkt in Cartagena am besten?

Flüge gehen meist über Bogotá nach Cartagena. Vom Flughafen bist du in 15–20 Minuten per Taxi beim Hostal Casa Torres im Zentrum.

Welche Unterkünfte gibt es während der Reise durch Südamerika?

Du übernachtest überwiegend in einfachen Hotels, Hostels, Lodges und auf Campingplätzen. Einige Nächte sind in Mehrbettzimmern oder Hängematten vorgesehen. Der Fokus liegt auf authentischen, lokalen Unterkünften.

Wie sicher ist eine Reise durch Südamerika mit dem Overland-Truck?

Mit erfahrener Crew und lokaler Organisation ist die Reise sicher organisiert. Wie überall gilt: Wertsachen nicht offen zeigen, in Großstädten aufmerksam bleiben und den Hinweisen der Guides folgen.

Welche Impfungen und Gesundheitsvorkehrungen sind für Südamerika Pflicht?

Eine Gelbfieberimpfung ist für diese Reise Pflicht. Darüber hinaus empfiehlt sich eine reisemedizinische Beratung bei einem Tropenmediziner, um weitere notwendige Impfungen zu besprechen und den Impfschutz zu überprüfen. Der Arzt kann auch Auffrischungen und vorbeugende Maßnahmen gegen Krankheiten in tropischen und subtropischen Regionen empfehlen.

Wie funktioniert die lokale Zahlung (Local Payment) und welche Kosten sind enthalten?

Das Local Payment wird bar vor Ort gezahlt und deckt viele tägliche Kosten: Mahlzeiten der Gruppe, Campinggebühren, bestimmte Aktivitäten, Holz, Gas usw. Es muss in US-Dollar oder teilweise Euro mitgebracht werden.

Wie viel Geld sollte ich zusätzlich für Ausgaben und optionale Aktivitäten einplanen?

Zusätzlich zum Local Payment solltest du Budget für optionale Aktivitäten, Ausflüge, Getränke und persönliche Ausgaben einplanen. Empfehlenswert sind ca. 20–30 USD pro Tag.

Welche Mahlzeiten sind im Reisepreis enthalten?

Etwa 50 % aller Mahlzeiten sind inklusive. Auf Campingplätzen wird gemeinsam gekocht, in Städten und bei Ausflügen kannst du lokale Restaurants ausprobieren.

Wann ist die beste Reisezeit für Südamerika von Kolumbien bis Brasilien?

Die Route ist ganzjährig bereisbar. Kolumbien und die Karibik sind am trockensten zwischen Dezember und März. Die Anden sind zwischen Mai und September ideal. Im Amazonas und Brasilien musst du mit tropischen Regenzeiten rechnen.

Wie ist das Klima in den bereisten Regionen (Karibik, Anden, Amazonas, Guyana)?

– Karibik: tropisch, heiß, hohe Luftfeuchtigkeit
– Anden: kühlere Temperaturen, große Höhenunterschiede
– Amazonas: ganzjährig heiß und feucht, mit Regenzeiten
– Guyana: tropisch, mit kurzen und langen Regenzeiten

Welche Sprache wird auf der Tour gesprochen und welche Sprachkenntnisse sind hilfreich?

Die Reise wird von englischsprachigen Guides geführt. Grundkenntnisse in Spanisch und Portugiesisch sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.

Wie groß ist die Reisegruppe und wer nimmt typischerweise an solchen Abenteuern teil?

Die Gruppen bestehen meist aus 12–24 Personen, international gemischt, die Abenteuer, Natur und Kultur erleben möchten.

Welche Packliste wird für eine 27-wöchige Südamerika-Reise empfohlen?

Empfohlen werden ein großer Rucksack oder weiche Reisetasche, Schlafsack, feste Schuhe, leichte Kleidung für warme Regionen, warme Kleidung für die Anden, Regenjacke, Taschenlampe und Reiseapotheke.

Warum ist die Trans-Südamerika-Route ideal für Abenteuerreisende?

Die Route verbindet fast alle Klimazonen und Kulturen Südamerikas, vom Karibikstrand über die Hochanden bis tief in den Amazonas. Eine perfekte Mischung aus Natur, Kultur und Abenteuer.

Wie bleibe ich während der Reise in Kontakt (WLAN, SIM-Karten, Internet)?

In Städten gibt es WLAN in Hostels, Cafés und Restaurants. Lokale SIM-Karten sind günstig, das Netz ist aber im Amazonasgebiet und in abgelegenen Regionen eingeschränkt.

Welche Zahlungsmittel sind in Südamerika am praktischsten (Kreditkarte, Bargeld, USD)?

US-Dollar sind die wichtigste Währung, vor allem für Local Payment. Kreditkarten werden in großen Städten akzeptiert. Bargeld (lokale Währungen) ist nötig in kleineren Orten und für Märkte.

Wo finde ich aktuelle Einreise- und Sicherheitshinweise?

Aktuelle Informationen zur Einreise und Sicherheitslage in allen bereisten Ländern findest du auf der Website des Auswärtigen Amtes. Hier sind die direkten Links zu den offiziellen Reise- und Sicherheitshinweisen:

Peru Reise- und Sicherheitshinweise
Bolivien Reise- und Sicherheitshinweise
Ecuador Reise- und Sicherheitshinweise
Chile Reise- und Sicherheitshinweise
Argentinien Reise- und Sicherheitshinweise
Uruguay Reise- und Sicherheitshinweise
Brasilien Reise- und Sicherheitshinweise
Kolumbien Reise- und Sicherheitshinweise
Paraguay Reise- und Sicherheitshinweise
Guyana Reise- und Sicherheitshinweise
Französisch Guyana Reise- und Sicherheitshinweise
Suriname Reise- und Sicherheitshinweise

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

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