1. Tag: Bogotá
Herzlich willkommen in Kolumbien! Am Nachmittag kommst du in der Hauptstadt Bogotá an und wirst bereits von deinem Reiseleiter erwartet. Die auf 2.640 Metern Höhe gelegene Metropole befindet sich mitten in den Anden und begeistert mit ihrem angenehm frühlingshaften Klima das ganze Jahr über.
Nach dem Check-in im Hotel hast du Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Besonders der historische Stadtteil Candelaria lädt mit seinen schmalen Gassen, bunten Kolonialhäusern und kleinen Cafés zum Erkunden ein. Hier spürst du sofort die besondere Atmosphäre der kolumbianischen Hauptstadt und kannst die ersten Eindrücke deiner Reise sammeln.
Am Abend bleibt Zeit, gemeinsam mit deinen Mitreisenden essen zu gehen und euch auf die kommenden Abenteuer einzustimmen.
Aktivitäten: Ankunft in Bogotá, Freizeit in Candelaria & Begrüßung durch den Reiseleiter
Distanzen: Fahrtzeit: ca. 40 Minuten, Gehzeit: ca. 30 Minuten, 2.700 m Höhe
Übernachtung: Hotel Casa Deco / Hotel Muisca / Hotel La Opera (oder ähnliche Unterkunft)
2. Tag: Bogotá
Bogotás Lage auf einer Hochebene am Fuße zweier Gebirge und in Äquatornähe prägt das Wetter, welches als frühlingshaft bezeichnet werden kann.
Am Morgen steht ein ausführlicher Stadtrundgang auf dem Plan. Ihr besucht den Markt Paloquemao, wo euch der Duft von farbenprächtigen Blumen empfängt. Die verschiedenen Früchte zu kosten ist ein empfehlenswertes Geschmackserlebnis. Anschließend geht es mit der Seilbahn hinauf auf den Hausberg Monserrate. Genieße die tollen Ausblicke auf die Stadt und die umliegenden Gebirge.
Unten in der Stadt warten noch einige Sehenswürdigkeiten. Ihr begebt euch zur Plaza Bolivar, die eng mit der kolumbianischen Unabhängigkeitserklärung Anfang des 19. Jahrhunderts verknüpft und von monumentalen Gebäuden gesäumt ist. Im Anschluss seht ihr die kleine Plaza Del Chorro Del Quevedo, die als Wiege Bogotás bezeichnet wird. An dieser Plaza soll nämlich im 16. Jh. die Stadt gegründet worden sein.
Am späten Nachmittag besucht ihr die Hilfsorganisation „Fundación Ninós de los Andes“. Zwei Mitarbeiter werden Einblicke in die Arbeit mit Straßenkindern gewähren.
Aktivitäten: Stadtrundgang mit Besuch des Marktes Paloquemao, Plaza Bolivar und Plaza Del Chorro Del Quevedo, Seilbahnfahrt auf den Monserrate, Besuch einer Hilfsorganisation für Straßenkinder
Distanzen: 2,5 h Fahrtzeit, 4 h Gehzeit, 100 Höhenmeter, 2.600-2.900 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Casa Deco / Hotel Muisca / Hotel La Opera (oder ähnliche Unterkunft)
3. Tag: Bogotá – Tatacoa-Wüste
Es wird Zeit, die Hauptstadt zu verlassen und den Weg in südlicher Richtung einzuschlagen. Von 2.600 m über dem Meeresspiegel geht es hinab auf ca. 500 m. Genieße den Blick auf Wälder und Sumpflandschaften. Bei einem Zwischenstopp an einem typischen Rastplatz (Parador) kannst du Bandeja Paisa essen. Das kolumbianische Gericht besteht meist aus Fleisch, Reis, roten Bohnen, Avocado, Arepa (Maisfladen) und frittierter Banane.
Gut gestärkt geht es weiter in das Wüstental zwischen zwei Gebirgszügen, die Tatacoa-Wüste. Hier fällt so gut wie kein Regen und die Durchschnittstemperatur liegt bei 28 Grad. Während heutzutage beste Voraussetzungen für Kakteen herrschen, weisen Funde prähistorischer Tiere auf eine ehemals ganz andere Lebenswelt.
Zu Fuß geht es durch eine Landschaft aus terracottafarbenen Felsen. Der Schein der sinkenden Sonne taucht die zerklüfteten Felsen in warme Farbtöne.
Die Nacht verbringt ihr draußen (Betten mit Überdachung und Fliegengitter) in einem besonderen Hotel mitten in dieser zauberhaften Landschaft. Bei klarem Himmel funkelt ein fantastischer Sternenhimmel über euch!
Aktivitäten: kleine Wanderung durch die Tatacoa-Wüste
Distanzen: 7 h Fahrtzeit, 30 min Gehzeit, 20 Höhenmeter, 2.700–400 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Dunas Tatacoa mit Gemeinschaftsbad (oder ähnliche Unterkunft)
4. Tag: Tatacoa-Wüste – San Augustín
Früh aufzustehen lohnt sich. Positioniere dich bei Sonnenaufgang mit deiner Kamera und dokumentiere, wie die bizarre Wüstenlandschaft mit den riesigen Kakteen in orangegelbem Licht erstrahlt!
Frühstück im Wüsten-Hotel und Aufbruch zum nächsten Ziel. Die Fahrt geht durch abwechslungsreiche Landschaften entlang des Flusses Rio Magdalena. Mal wird der Blick frei auf das karge Andengebirge, mal auf die Vegetation des Páramos (baumlose Hochlandsteppe).
Am Nachmittag kommt ihr im lebhaften Ort San Augustín an. Ihr startet zu einer Erkundungstour und nach der langen Fahrt tut es gut, sich die Füße zu vertreten. Ein gemütliches Restaurant lockt am Abend mit regionalen Spezialitäten.
Aktivitäten: Erkundungstour in San Augustín
Distanzen: 6 h Fahrtzeit, 2,5 h Gehzeit, 100 Höhenmeter, 400–100 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Hacienda Anacaona / Hotel Estorake / Finca Ecológica El Maco (oder ähnliche Unterkunft)
5. Tag: San Augustín – Archäologischer Park – San Augustín
Mache dich bereit für spannende kulturhistorische Entdeckungen. Zu Fuß geht es durch den archäologischen Park. Das Unesco-Weltkulturerbe enthält zahlreiche präkolumbianische Skulpturen aus Lavastein und Basalt sowie monumentale Grabanlagen. Ihr besichtigt diese rätselhaften Zeugnisse einer längst vergangenen Kultur. Was genau die Skulpturen darstellen und ob es sich um eine alte Zeremoniestätte handelt, bleibt noch zu erforschen.
Am Nachmittag kannst du dich auf ein umgängliches Pferd schwingen oder auf Wunsch einen alternativen Weg zu Fuß nehmen. Ziel sind die Ausgrabungsstätten El Tablón und La Chaquira, wo es einzigartige Felszeichnungen zu sehen gibt.
Genieße den mit kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten gefüllten Tag inmitten herrlicher Natur.
Aktivitäten: Besuch des archäologischen Parks und der Ausgrabungstätten El Tablón und La Chaquira
Distanzen: 50 min Fahrtzeit, 4 h Gehzeit, 100 Höhenmeter, 100 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Hacienda Anacaona / Hotel Estorake / Finca Ecológica El Maco (oder ähnliche Unterkunft)
6. Tag: San Augustin – Popayan
Es wird Zeit, zur nächsten Station aufzubrechen. Bereits in Isnos legt ihr einen Zwischenstopp ein. Hier besichtigt ihr eine Zuckerrohrfabrik und erfahrt, wie goldfarbenes Panela hergestellt wird.
Die Straße führt quer durch den Puracé Nationalpark und hinauf auf 3.200 Meter in die Páramo-Landschaften. Halte Ausschau nach dem Andenkondor mit seiner beachtlichen Flügelspannweite von bis zu 3 Metern.
Am Nachmittag kommt ihr in Popayan an. Die weiße Kolonialstadt trägt ihren Namen zurecht, wie du schon bald herausfinden wirst. Bei einem Stadtrundgang lernt ihr Popayan kennen.
Aktivitäten: Besichtigung einer Zuckerrohrfabrik in Isnos, Stadtrundgang in Popayan
Distanzen: 4 h Fahrtzeit, 2 h Gehzeit, 50 Höhenmeter, 100–3.200–1.800 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Casa Loma Hotel Boutique & Terraza Gastro / Hotel Camino Real / Hotel La Plazuela (oder ähnliche Unterkunft)
7. Tag: Popayan – Silvia – Cauca-Tal – Armenia
Heute führt dich deine Reise zunächst nach Silvia, dem Zentrum der indigenen Gemeinde der Guambiano. Bis heute haben die Guambianos viele ihrer jahrhundertealten Traditionen und Rituale bewahrt. Gemeinsam besucht ihr die Gemeinde und trefft den spirituellen Führer, der euch durch die Siedlung und den Kräutergarten begleitet. Dabei erfährst du mehr über die faszinierende, über 1.000 Jahre alte Kultur und ihre enge Verbindung zur Natur.
Nach einem typisch regionalen Mittagessen geht es weiter ins grüne Cauca-Tal. Die berühmte Kaffeeanbauregion zählt seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert mit ihren sanften Hügeln, tropischer Vegetation und endlosen Kaffeeplantagen.
Am Abend erreicht ihr eure idyllisch gelegene Kaffee-Hazienda bei Armenia, wo du die besondere Atmosphäre der Region entspannt genießen kannst.
Aktivitäten: Besuch der indigenen Gemeinde der Guambiano in Silvia
Distanzen: 8 h Fahrtzeit, 2 h Gehzeit, 20 Höhenmeter, 1.800–2.800–1.900 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
Übernachtung: Hotel Hacienda Combia (oder ähnliche Unterkunft)
8. Tag: Armenia – Valle de Cocora – Armenia
Heute dreht sich alles um Kaffee, Natur und die beeindruckenden Landschaften der kolumbianischen Anden. Nach dem Frühstück besichtigt ihr eure Kaffeehazienda und erfahrt mehr über den langen Weg der Kaffeebohne von der Plantage bis in die Tasse. Natürlich darf dabei auch eine Verkostung des typisch kolumbianischen „tinto“ nicht fehlen.
Anschließend geht es hinauf ins auf 2.400 Metern gelegene Valle de Cocora. Hier erwartet dich eines der bekanntesten Naturwunder Kolumbiens: die gigantische Quindio-Wachspalme, der Nationalbaum des Landes. Mit einer Höhe von bis zu 60 Metern zählt sie zu den höchsten Palmenarten der Welt.
Bei einer Wanderung durch den andinen Nebelwald entdeckst du die beeindruckende Pflanzenwelt des Schutzgebiets rund um den Nationalpark Los Nevados. Zwischen sattgrünen Hügeln, Orchideen und dichten Wolkenwäldern zeigt sich die Natur Kolumbiens von ihrer schönsten Seite.
Zurück in Salento bleibt Zeit, durch die bunten Gassen zu schlendern und die typisch koloniale Architektur zu bewundern. Während historische „Willys“-Jeeps durch die Straßen rattern, laden kleine Cafés und Restaurants rund um den Hauptplatz dazu ein, regionale Spezialitäten wie frische Forelle mit Patacones zu probieren.
Aktivitäten: Besichtigung einer Kaffeehazienda mit Verkostung, Wanderung im Cocora-Tal & Freizeit
Distanzen: 3 h Fahrtzeit, 4 h Gehzeit, 300 Höhenmeter, 1.800–2.400–1.800 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Hacienda Combia (oder ähnliche Unterkunft)
9. Tag: Salento – Zentralkordillere – Honda
Lehne dich bequem im Kleinbus zurück, während es über die Bergkette der Zentralkordillere geht. Genieße die Ausblicke auf eine herrliche Berglandschaft und teilweise auf den Nationalpark Los Nevados. Gelegenheiten für Schnappschüsse gibt es genug.
Während ihr euch dem heutigen Ziel nähert, wird es deutlich wärmer. Das koloniale Hafenstädtchen Honda leitet seinen Namen vom Volk der Ondaimas ab, welches die Ufer des Gebiets bewohnte. Der Ort beherbergte den wichtigsten Flusshafen auf dem Transportweg zwischen Bogotá und der Karibikküste. Mit ihren 25 Brücken wird Honda auch als „Stadt der Brücken“ bezeichnet.
Sehenswürdigkeiten sind insbesondere die Kathedrale und die Markthalle. Letztere wurde von dem englischen Ingenieur Harry Valsint entworfen und erinnert mit ihren 148 Säulen (und 108 Eingängen) an einen griechischen Tempel. Ein Stadtrundgang steht nach der Ankunft noch auf dem Programm.
Aktivitäten: Rundgang durch Honda
Distanzen: 5 h Fahrtzeit, 1,5 h Gehzeit, 20 Höhenmeter, 1.800–2.900–200 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Casa Celeste / Waka Hotel Rural Posada / Las Trampas (oder ähnliche Unterkunft)
10. Tag: Honda – Zipaquirá – Sopó
Heute führt euch die Reise weiter durch die beeindruckenden Landschaften der kolumbianischen Anden. Während der Fahrt im komfortablen Kleinbus schlängeln sich die Straßen hinauf in die Zentralkordillere. Immer wieder eröffnen sich fantastische Ausblicke auf die Bergwelt und die Region rund um den Nationalpark Los Nevados.
Gegen Mittag erreicht ihr Zipaquirá, wo eines der bekanntesten Bauwerke Kolumbiens auf dich wartet: die beeindruckende unterirdische Salzkathedrale. Tief im ehemaligen Salzbergwerk gelegen, zählt sie zu den größten unterirdischen Kathedralen der Welt. Schon die Muiscas nutzten das hier gewonnene Salz als wertvolle Handelsware und tauschten es gegen Gold und andere Güter.
Anschließend setzt ihr eure Reise Richtung Sopó fort. Dort übernachtet ihr in einer über 250 Jahre alten kolonialen Hacienda, die mit traditionellen Baustilen wie Bahareque, Holzbalken und breiten kolonialen Korridoren ihren historischen Charme bis heute bewahrt hat.
Aktivitäten: Fahrt durch die Andenlandschaft, Besichtigung der Salzkathedrale von Zipaquirá
Distanzen: 5 h 40 Minuten Fahrtzeit, 1,5 h Gehzeit, 100 Höhenmeter, 200–2.700-2.200 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hacienda La Armenia / Hotel Campestre BnB / Estancia San Antonio (oder ähnliche Unterkunft)
11. Tag: Sopó – Guatavita – Villa de Leyva
Ihr folgt den Spuren der sagenumwobenen Legende von El Dorado. Am Morgen geht es zur beeindruckenden Kraterlagune Guatavita, die sich auf rund 3.000 Metern Höhe im gleichnamigen Naturreservat befindet. Der smaragdgrün schimmernde Bergsee galt einst als wichtigste heilige Stätte der Muisca und Chibchas und ist eng mit der berühmten El-Dorado-Legende verbunden.
Bei einer Wanderung zum Kraterrand genießt du fantastische Ausblicke auf die mystische Lagune und die umliegende Andenlandschaft. Besonders im Licht der Nachmittagssonne entfaltet der See seine faszinierenden Farben und sorgt für unvergessliche Fotomotive.
Am Nachmittag erreicht ihr den kolonialen Ort Villa de Leyva, der bereits früh zum nationalen Denkmal Kolumbiens erklärt wurde und dadurch seinen historischen Charakter bis heute bewahren konnte. Bei einem Spaziergang durch die gepflasterten Straßen, vorbei an weiß getünchten Herrenhäusern und kleinen Cafés, fühlt es sich an, als würdest du direkt ins 17. Jahrhundert zurückreisen.
Aktivitäten: Wanderung zur Kraterlagune Guatavita & Abendspaziergang in Villa de Leyva
Distanzen: Fahrtzeit: ca. 8 Stunden 30 Minuten, Gehzeit: ca. 2 Stunden 30 Minuten, 100 Höhenmeter, 200–2.700-2.200 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Maria Bonita Hotel / Hotel La Posada de San Antonio / Hotel La Corada (oder ähnliche Unterkunft)
12. Tag: Villa de Leyva – Barichara
Der erste Zwischenstopp ist in Velez. Ihr besucht einen kleinen Handwerksbetrieb, der Guavenkonfekt herstellt. Hierbei erfährst du, wie das sogenannte Bocadillo hergestellt wird, die Lieblingsnascherei in Kolumbien. Auf der Weiterfahrt passiert ihr Palmenhaine, Tabakplantagen.
Ankunft im Kolonialhotel in Barichara am späten Nachmittag. Der zauberhafte Ort liegt auf einem Hochplateau über dem schluchtenartigen Tal des Rio Suárez. Ein Spaziergang vorbei an den weißen Kolonialgebäuden mit den pastellfarbenen Fensterläden und zur Plaza ist ein Muss. Alles wirkt gepflegt und entspannt, ein angenehmer Tagesausklang.
Aktivitäten: Besuch eines Guavenkonfekt-Herstellers, Spaziergang in Barichara
Distanzen: 4 h 40 min Fahrtzeit, 1,5 h Gehzeit, 40 Höhenmeter, 2.200–1.300 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Casa El Mandarino By MH / Hotel Masaya Collection Achiotte (oder ähnliche Unterkunft)
13. Tag: Barichara – Guane – Barichara
Packe Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Wasser ein, denn es geht zu einer Wanderung auf einem Abschnitt des Camino Real. Der von der spanischen Krone vor über 2 Jahrhunderten errichtete Fernweg verband die Hauptstadt Bogotá mit der Karibikküste. Ihr wandert heute bergab zum Dorf Guane und genießt unterwegs tolle Panoramaausblicke auf das Tal des Rio Suarez.
Einst ist Guane das Zentrum des gleichnamigen indigenen Stammes gewesen. Im Museum erhaltet ihr Einblicke in die Geschichte und könnt zudem außergewöhnliche fossile Funde sowie Mumien bestaunen.
Am Nachmittag hast du Zeit für eigene Unternehmungen wie zum Beispiel einen Besuch der Zigarrenfabrik. Es macht jedoch auch Spaß, einfach auf dem Hauptplatz bei der Sandsteinkirche zu sitzen und das bunte Treiben zu verfolgen. Tipp: Guane ist für den Sabajón, einen cremigen Likör bekannt. Diesen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Für alle Probierfreudigen gilt diese lokale Spezialität als Tipp fürs Abendessen: Hormigas Culonas – Blattschneiderameisen, geröstet oder in einer Soße zum Steak.
Aktivitäten: Wanderung auf dem Königsweg, Besuch des Dorfes Guane
Distanzen: 50 min Fahrtzeit, 4 h Gehzeit, 300 Höhenmeter, 1.300 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Casa El Mandarino By MH / Hotel Masaya Collection Achiotte (oder ähnliche Unterkunft)
14. Tag: Barichara – Chicamocha Canyon – Girón – Barrancabermeja
Freue dich auf ein Highlight der Superlative! Nach etwa 2 Stunden Fahrt erreicht ihr den Chicamocha Canyon, wo ihr umsteigt. Mit der modernen Seilbahn schwebt ihr über einen Teil der spektakulären Schlucht und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Tatsächlich ist der Chicamocha Canyon mit einer durchschnittlichen Tiefe von 2 km und einer Länge von 227 km noch tiefer und länger als der Grand Canyon.
Auf der anderen Seite der Schlucht steigt ihr auf dem Hochplateau Mesa de los Santos aus. Über eine Panoramastraße mit wundervollen Aussichten geht es nach Girón. Hier im lebhaften Ort mit kolonialem Charme legt ihr eine späte Mittagspause ein.
Es geht weiter in die Hafenstadt Barrancabermeja im Magdalena-Tal.
Aktivitäten: Seilbahnfahrt über dem Chicamocha Canyon
Distanzen: 5,5 h Fahrtzeit, 1,5 h Gehzeit, 10 Höhenmeter, 1.300–100 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel San Gabriel / Hotel GHL Style / Hotel Super Estrellas (oder ähnliche Unterkunft)
15. Tag: Barrancabermeja – El Banco – Santa Cruz de Mompós
Der heutige Reisetag startet früh. Ihr geht an Bord eines traditionellen Chalupa-Bootes. Das Gepäck wird auf dem Dach festgezurrt und dann beginnt eure Fahrt auf Kolumbiens größtem Fluss, dem bereits bekannten Rio Magdalena. Fernab von den Straßen bildet der Fluss ein Geflecht von Seen und Nebenarmen und ist früher die Hauptverbindung zwischen Bogotá und der Atlantik- bzw. Karibikküste gewesen
Unterwegs trefft ihr auf Goldsucher und beobachtet Vogelschwärme. Nach 5 Stunden abenteuerlicher Fahrt kommt das Städtchen El Blanco in Sicht. Hier wechselt ihr den fahrbaren Untersatz und weiter geht es noch etwa 2 Stunden auf vier Rädern. Santa Cruz de Mompós (auch Mompox) ist euer Zuhause für zwei Nächte und eine Perle kolonialer Architektur mit einem Flair von Geschichte, Romantik und Nostalgie.
Aktivitäten: Bootsfahrt auf dem Rio Magdalena
Distanzen: 7 h Fahrtzeit, 30 min Gehzeit, 0 Höhenmeter, 50 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Casa Amarilla / Hotel Nieto Mompox (oder ähnliche Unterkunft)
16. Tag: Santa Cruz de Mompós – Pijiño Sümpfe – Santa Cruz de Mompós
Guten Morgen in Mompós! Das entspannte karibische Städtchen mit seinen weiß gestrichenen Kolonialbauten lädt zu einem Rundgang ein. Übrigens kommt der Name Mompós bzw. Mompox von einem indigenen Häuptling, der an der Errichtung des Ortes beteiligt gewesen ist.
Einst diente Mompós als Zwischenstation für Gold auf dem Weg in die Hafenstadt Cartagena und von dort nach Europa. Heute sind hier die besten Handwerker für filigranen Goldschmuck ansässig. Beim Besuch eines traditionellen Handwerksbetriebs werdet ihr Einblicke in die Herstellung dieser feinen Schmuckstücke erhalten.
In Mompox befindet ihr euch im Magdalena-Delta, welches aus einem Fluss-Geflecht mit unzähligen Lagunen besteht. Am Nachmittag unternehmt ihr eine Bootstour in die Pijiño Sümpfe (Cienaga de Pijiño). Das mit Wasserläufen durchzogene Gebiet ist ein optimales Habitat für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Hier lebt eine große Vogelpopulation (z.B. Falken, Reiher, Kolibris), aber auch viele Fischarten, Schildkröten, Leguane, Gürteltiere, Ameisenbären, Faultiere und Capybaras sind hier heimisch. Viel Glück für Tiersichtungen!
An einer Badestelle hast du die Gelegenheit, dich zu erfrischen. Schließlich taucht die sinkende Sonne das Gewässer in glutrotes Licht und ihr lasst diesen atmosphärischen Abend in einer der gemütlichen Ufer-Bars ausklingen.
Aktivitäten: Rundgang durch Mompós, Besuch eines Goldschmied-Handwerksbetriebs, Bootstour in die Pijiño Sümpfe
Distanzen: 2 h 40 min Fahrtzeit, 1,5 h Gehzeit, 0 Höhenmeter, 50 m Höhe
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Casa Amarilla / Hotel Nieto Mompox (oder ähnliche Unterkunft)
17. Tag: Mompós – Cartagena
Mache dich auf einen Szenenwechsel gefasst, denn es geht an die Karibikküste! Unterwegs siehst du von Rinderzucht-Gebiete sowie das kleine Gebirge Monte de Maria. Dann ist es soweit, ihr erreicht Cartagena, die „Perle der Karibik“.
Zu Kolonialzeiten ist die Hafenstadt Cartagena einer der Hauptumschlagplätze für Zuckerrohr, Gold und Sklaven gewesen. Kein Wunder, dass der Hafen besonders häufig von Piraten überfallen wurde.
Kreolisch-spanische, indigene und afrikanische Einflüsse prägen Cartagena bis heute. Hier kannst du das lebhafte Durcheinander an Menschen, Düften der karibischen Küche und heißen Rhythmen der lokalen Cumbia-Musik genießen. Verschaffe dir einen ersten Eindruck von diesem Schmelztiegel der Kulturen, während ihr am Nachmittag einen Rundgang durch die Altstadtgassen unternehmt.
Aktivitäten: Stadtrundgang durch Cartagena
Distanzen: 5 h 20 min Fahrtzeit, 2,5 h Gehzeit, 0 Höhenmeter, 10 m Höhe
Übernachtung: Hotel Casa Villa Colonial / Hotel Cartagena Legends / Hotel Casa Amanzi Cartagena by Bernalo Hotels (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
18. Tag: Cartagena (optional: Bootsausflug zu den Islas del Rosario)
Entscheide selbst, ob du den heutigen Tag komplett für Erkundungen in Cartagena nutzt oder einen optionalen Bootsausflug zu den Islas del Rosario unternimmst.
Die 40 km südwestlich von Cartagena gelegenen Islas del Rosario sind ein Nationalpark und bestehen aus 28 Inseln. Traumhafte Sandstrände, klares Wasser und Korallenriffe machen das Archipel zu einem beliebten Ausflugs- und Tauchgebiet. Komme also an Bord des Katamarans! Genieße den Blick auf die sich entfernende Skyline des Stadtteils Bocagrande und freue dich auf das Karibikleben! Du kannst in der traumhaften Unterwasserwelt zwischen bunten Fischen und verschiedenen Korallen schnorcheln und kommst in den Genuss eines leckeren Mittagessens an Bord.
Zurück in Cartagena bleibt noch genügend Zeit für einen Bummel durch die Gassen, entlang der Stadtmauer oder in die angesagten Viertel wie Getsemani. Wie wäre es mit einem Cocktail in einer der kleinen kunstvoll improvisierten Bars? Oder tauche ein in die Rhythmen der Salsa Bars. Dem karibischen Flair verfällt wahrscheinlich jeder Besucher.
Aktivitäten: Freizeit in Cartagena, optional: Bootsausflug zu den Islas del Rosario
Distanzen: 2,5 Stunden Gehzeit, 0 Höhenmeter, 10 m Höhenmeter
Übernachtung: Hotel Casa Villa Colonial / Hotel Cartagena Legends / Hotel Casa Amanzi Cartagena by Bernalo Hotels (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
19. Tag: Transfer zum Flughafen
Heute heißt es Abschied nehmen. Mit vielen unvergesslichen Erlebnissen geht es zum Flughafen in Cartagena. Wohl wahr, dass die größte Gefahr bei einer Reise nach Kolumbien darin besteht, bleiben zu wollen!
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Verlängerung der Tour, eine neue Tour oder weitere Nächte vor Ort zu buchen. Wende dich mit deinen Fragen und Wünschen gerne an uns.
Aktivitäten: Transfer zum Flughafen in Cartagena
Mahlzeiten: Frühstück
Verlängerung:
19. Tag: Cartagena – Santa Marta
Du hast dich für die Verlängerung entschieden, eine gute Wahl! Heute fahrt ihr von Cartagena nach Santa Marta. Die Straße führt entlang der Küste, sodass du immer wieder Blicke auf das Meer erhaschen kannst.
Santa Marta liegt an der gleichnamigen Bucht und ist die älteste noch existierende spanische Ansiedlung auf dem Kontinent. Außerdem ist es das Herz der Tayrona-Kultur und letzter Wohnsitz des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar. Die Gegend besticht mit karibischen Traumstränden und anderen atemberaubenden Landschaften sowie kolonialem Flair.
Am Nachmittag hast du noch genügend Zeit, die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden. Später geht ihr gemeinsam in eine Salsa-Bar mit Live-Musik.
Aktivitäten: Freizeit in Santa Marta, Besuch einer Salsa-Bar mit Live-Musik
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Suite Casa de Leda / Hotel Boutique La Solera Del Pozo / Hotel Puerto Pelicano (oder ähnliche Unterkunft)
20. Tag: Santa Marta – Kogi-Dorf
Ein besonderes Abenteuer erwartet dich. Am Morgen fahrt ihr zu einem kleinen Ort am Dschungel der Sierra Nevada. Ab hier wandert ihr durch die herrliche Natur bis zum Dorf der indigenen Kogis. Es liegt an einem schönen Flussstrand und du kannst dich gerne im Wasser erfrischen. Auch die Dorfkinder planschen gerne am Fluss.
Den Nachmittag verbringt ihr bei den Kogis. Die Frauen sind mit der Herstellung der traditionellen Mochilas (Taschen) beschäftigt und die Kinder freuen sich, wenn man mit ihnen Ball spielt. Die anfängliche Scheu der Dorfbewohner verfliegt schnell. Ihr könnt ein weiteres Kogi-Dorf besuchen.
Nach Sonnenuntergang erscheint vielleicht der Dorfschamane und weiht euch in die Kultur des Kogi-Volkes ein. Die Nacht verbringt ihr in bequemen Hängematten in den Hütten des Kogi-Dorfes.
Hinweis:
Wer diesen Ausflug nicht mitmachen möchte, kann ohne Aufpreis eine Nacht länger in Santa Marta bleiben. Hotel Suite Boutique El Cactus. Bitte am Ankunftstag anmelden!
Aktivitäten: Wanderung zu den Kogi-Dörfern, Aufenthalt im Kogi-Dorf
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Übernachtung: Hütte im Kogi-Dorf (oder ähnliche Unterkunft)
21. Tag: Kogi-Dorf – Los Naranjos
Lasse dich von den Geräuschen des Dschungels wecken. Es gibt Frühstück und danach müsst ihr euch leider schon verabschieden von den freundlichen Gastgebern. Zurück geht es 13 km über den Fluss. Der Dschungel umgibt euch und schon nach einiger Zeit taucht das türkisblaue Meer am Horizont auf.
Eure Unterkunft in Los Naranjos ist eine familiär geführte Finca mit tollem Garten, Pool, eigenem Traumstrand und Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Was will man mehr?
Aktivitäten: Flussfahrt/Tubing durch den Dschungel, Freizeit
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Senda Maloka Barlovento / Hotel Senda Kokkos Beach (oder ähnliche Unterkunft)
22. Tag: Los Naranjos – Tayrona-Nationalpark – Los Naranjos
Schnüre noch einmal deine Wanderschuhe und packe deine Kamera ein, denn es steht ein Tag im Nationalpark Tayrona an.
Nur eine kurze Fahrt und ihr befindet euch am El Zaino Haupteingang. Von hier aus geht es auf verschlungenen Pfaden durch eine sattgrüne Vegetation. Die ca. 3 Stunden vergehen in dieser paradiesischen Umgebung schnell und schon seid ihr am Strand angekommen. Hier geht es traumhaft weiter, denn ihr habt Zeit zum Schwimmen und Relaxen. Fotomotive gibt es heute eine Menge…
Am späten Nachmittag kommt ihr zurück zur schönen Finca. Den letzten gemeinsamen Abend in einer solchen traumhaften Umgebung kann man eigentlich nur genießen.
Aktivitäten: Wanderung im Tayrona-Nationalpark, Freizeit am Strand (Nationalpark)
Mahlzeiten: Frühstück
Übernachtung: Hotel Senda Maloka Barlovento / Hotel Senda Kokkos Beach (oder ähnliche Unterkunft)
23. Tag: Los Naranjos – Flughafen Santa Marta bzw. Barranquilla
Nun ist auch die Verlängerung der Tour zu Ende. Mit garantiert unvergesslichen Erlebnissen geht es zum Flughafen in Santa Marta oder Barranquilla.
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, eine Anschlusstour oder weitere Nächte zu buchen. Wende dich mit deinen Fragen und Wünschen gerne an uns.
Aktivitäten: Transfer zum Flughafen Santa Marta bzw. Barranquilla