Überblick

National Geographic Journeys

National Geographic Reise Ecuador: von den Vulkanen der Anden in den Amazonas

9 Tage, drei Höhenstufen und zwei Welten: Andendörfer auf fast 3.000 Metern, heiße Quellen, Regenwald am Fluss und der Cotopaxi im Schnee.

Quito Otavalo Papallacta Tena Baños Cotopaxi Quito

In Ecuador fährst du an einem Tag von über 3.000 Metern hinunter in den Regenwald, kaum ein Land liegt so eng gepackt. Die National Geographic Reise Ecuador führt dich in 9 Tagen von Quito zum Markt von Otavalo, zu den heißen Quellen von Papallacta, in den Amazonas bei Tena, nach Baños und über den Nationalpark Cotopaxi zurück.

Unterwegs isst du bei einem Sozialprojekt in Otavalo, schaust einem Weber über die Schulter, wohnst zwei Nächte in einer Lodge im Regenwald und bist zu Gast bei einer Familie am Fluss. Zum Schluss stehst du vor einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde.

Wenn du Anden und Amazonas in kurzer Zeit erleben willst, mit Menschen statt nur Landschaften und ohne dich um Fahrten zu kümmern, ist das deine Route. Lass dich persönlich beraten.

Wie leben Menschen zwischen Gletschern und Regenwald, nur wenige Autostunden voneinander entfernt? Auf dieser Reise hörst du es von Webern, Köchen und Familien am Fluss.

Der rote Faden dieser Route ist die Höhe. In den Anden prägen Vulkane, Märkte und Textilien das Leben, unten im Amazonas der Fluss und der Wald. Dazwischen liegen Nebelwälder voller Kolibris und Thermalquellen, die vom Vulkangestein erwärmt werden. Jeder Tag führt dich in eine andere Klimazone.

Was diese Journey anders macht

Sechs Erlebnisse, die eine normale Rundreise nicht hat

Tag 2 · Otavalo

Mittagessen bei Kawsaymi

Das Restaurant ist ein soziales Projekt, das junge Menschen aus der Gemeinde ausbildet. Du gehst durch den Garten, siehst eine alte Andenküche und isst, was gerade geerntet wurde.

Andenküche direkt vom Feld auf den Teller.

Tag 3 · Otavalo

Weben mit Don Miguel

Ein Weber zeigt dir in seinem Haus, wie die Wolle gereinigt, mit Pflanzen gefärbt und am Rückengurt-Webstuhl verwebt wird, so wie hier seit Jahrhunderten.

Ein Handwerk, das fast verschwunden wäre, aus erster Hand.

Tag 4 · El Quetzal

Kolibris im Nebelwald

In einem familiengeführten Schutzgebiet zeigt dir ein Naturführer Futterstellen, an denen allein acht Kolibriarten vorbeikommen.

Wo früher Zuckerrohr wuchs, wächst heute wieder Wald.

Tag 4 und 5 · Amazonas

Zwei Nächte im Regenwald

Mit dem Motorkanu fährst du zur Lodge am Río Arajuno. Abends geht es mit Stirnlampe in den Wald, morgens zur Salzlecke, an der sich Papageien versammeln.

Tiere mit einem Naturführer suchen, nicht im Zoo.

Tag 5 · Amazonas

Zu Gast bei einer Familie

Eine Familie am Fluss lädt dich in ihr Haus ein, erzählt von ihrem Alltag und ihren Traditionen und kocht mit dir zu Mittag.

Begegnung im Wohnzimmer statt Vorführung.

Tag 6 · Puyo

Ethnobotanik im Orchideengarten

Im Jardín Botánico Las Orquídeas erklärt dir ein Experte, wie die Völker des Amazonas Pflanzen als Medizin, Nahrung und Baumaterial nutzen.

Der Regenwald als Apotheke und Vorratskammer.

Die Reise gehört zu unseren National Geographic Journeys: Gruppe mit höchstens 16 Gästen, im Schnitt 10, Hotels im gehobenen Servicelevel und eine Reiseleitung mit Schulung von National Geographic.

Ehrlich gesagt

Für wen diese Reise passt

  • Quito liegt auf rund 2.850 Metern, Papallacta und der Cotopaxi-Park noch höher. Die Höhe kannst du spüren, auch wenn du fit bist.
  • Viele Fahrten: Fast jeden Tag geht es weiter, der letzte Tag mit Cotopaxi dauert 7 bis 9 Stunden.
  • Das Auswärtige Amt meldet einen Ausnahmezustand in den Provinzen Pichincha, Tungurahua und Cotopaxi. Mit Kontrollen und Straßensperren ist zu rechnen. Eine Reisewarnung für diese Gebiete gibt es nicht.
  • Für den Amazonas empfiehlt das Auswärtige Amt dringend eine Gelbfieberimpfung. Lass dich früh reisemedizinisch beraten.
  • Strom und warmes Wasser fallen in Ecuador manchmal aus, das liegt außerhalb unseres Einflusses.
  • Die meisten Mahlzeiten zahlst du selbst. Der Veranstalter rechnet mit 250 bis 325 US-Dollar.

Passt zu dir, wenn

  • du Anden und Amazonas in einer Reise erleben willst
  • dich Handwerk, Märkte und Alltag mehr interessieren als Museen
  • du Tiere lieber mit einem Naturführer suchst
  • du gern ein paar Tage aktiv bist, etwa beim Wandern oder Radfahren

Weniger geeignet, wenn

  • du tiefer in den Regenwald willst, etwa in den Nationalpark Yasuní
  • du lange Fahrten nicht magst
  • du Höhe schlecht verträgst

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise nach Ecuador beraten!

Willst du danach noch auf die Galápagos-Inseln? Brauchst du eine Vorübernachtung in Quito, um dich an die Höhe zu gewöhnen? Welcher Termin ist am günstigsten? Wir klären das mit dir. Du zahlst bei uns denselben Preis wie direkt beim Veranstalter.

4,8 von 5 Sternen · über 10 Jahre Erfahrung · rund 1.300 Reisende pro Jahr

Reiseroute

Karte für National Geographic Reise: Ecuador

Inkludierte Leistungen

  • 9 Tage National Geographic Reise Ecuador gemäß Programm
  • 8 Übernachtungen: 4 Nächte in Hotels, 1 Nacht in einer historischen Hacienda, 2 Nächte in einer Lodge im Regenwald, 1 Nacht in einem Thermalresort, im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten: 8x Frühstück, 3x Mittagessen, 2x Abendessen
  • Ankunftstransfer vom Flughafen in Quito
  • alle Transfers zwischen den Reisezielen sowie zu und von den inbegriffenen Aktivitäten
  • Transportmittel: privater Kleinbus, Motorkanu, zu Fuß
  • englischsprachige Reiseleitung mit Schulung von National Geographic (National Geographic Expedition Leader) und lokale Guides
  • Begrüßungstreffen mit Reiseleitung und Gruppe
  • Kunsthandwerksmarkt in Otavalo
  • Mittagessen im Sozialprojekt Kawsaymi in Otavalo
  • Journeys-Highlight: Weben mit Don Miguel in Otavalo
  • Thermalquellen in Papallacta
  • Schutzgebiet El Quetzal mit Naturführer
  • zwei Nächte in einer Lodge im Regenwald mit Ausflügen: Nachtspaziergang, Salzlecke, Tierschutzzentrum AmaZOOnico
  • Journeys-Highlight: Besuch bei einer Familie am Amazonas mit Mittagessen
  • Journeys-Highlight: Jardín Botánico Las Orquídeas bei Puyo
  • Ausflug in den Nationalpark Cotopaxi

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach Quito und zurück (gerne über uns buchbar)
  • Flughafentransfer bei der Abreise
  • Einzelzimmerzuschlag: je nach Termin, ab 609 EUR
  • Vor- und Nachübernachtungen auf Anfrage
  • optionale Aktivitäten (vor Reisebeginn buchbar):
  • Stadtführung Quito mit Mitad del Mundo: ab 47 EUR pro Person
  • weitere optionale Ausflüge, Besichtigungen und Eintrittsgebühren
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, laut Veranstalter etwa 250 bis 325 USD
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

National Geographic Reise Ecuador: dein Reiseverlauf im Überblick

TagOrteSchwerpunkt
Tag 1QuitoAnkunft, Begrüßung
Tag 2OtavaloMarkt, Kawsaymi, Hacienda
Tag 3PapallactaWeben, Thermalquellen
Tag 4TenaEl Quetzal, Kanu, Nachtspaziergang
Tag 5TenaSalzlecke, AmaZOOnico, Familie
Tag 6BañosOrchideengarten
Tag 7Bañosfreier Tag
Tag 8Cotopaxi, QuitoNationalpark, Wanderung
Tag 9QuitoAbreise

Hinter den Kulissen

Ecuador verstehen, nicht nur sehen

Humboldt und die Straße der Vulkane

Alexander von Humboldt reiste um 1802 durch das heutige Ecuador. Er stieg auf den Chimborazo bis in eine Höhe, die er selbst mit rund 5.900 Metern angab. So hoch war damals nachweislich noch kein Mensch gekommen. Dabei beobachtete er, wie sich Pflanzen mit der Höhe verändern, und legte damit den Grundstein für die Vegetationszonen, die man heute in der Schule lernt.

Das Hochtal zwischen den beiden Andenketten nannte er die Straße der Vulkane. Auf wenigen Hundert Kilometern reihen sich hier Dutzende Vulkane aneinander, einige davon sind bis heute aktiv.

Otavalo: Weber, die die Welt bereisen

Die Otavaleños sind seit Jahrhunderten für ihre Textilien bekannt. Schon in der Kolonialzeit ließen die Spanier die Menschen hier in Webereien arbeiten. Heute verkaufen Händler aus Otavalo ihre Waren nicht nur auf dem Markt, sondern auf Märkten in Europa und Nordamerika.

Viele tragen dabei bewusst ihre Tracht: die Frauen weiße Blusen mit Stickerei und viele Reihen goldfarbener Ketten, die Männer weiße Hosen, Poncho und einen langen Zopf. Sie ist Zeichen von Herkunft und Stolz.

Salzlecke: warum Papageien Lehm fressen

In vielen Samen und unreifen Früchten, von denen sich Papageien ernähren, stecken Stoffe, die schwer verdaulich oder sogar giftig sind. Forscher vermuten, dass der mineralreiche Lehm diese Stoffe bindet. Andere Studien zeigen, dass die Vögel vor allem das Natrium brauchen, das im Amazonas knapp ist.

Weil an der Lehmwand viele Vögel auf einmal am Boden sind, sind sie dort leichte Beute. Deshalb nähern sie sich vorsichtig und fliegen bei der kleinsten Störung auf. Leise sein ist an der Salzlecke wichtig.

Quito: die erste Welterbe-Stadt

Als die UNESCO 1978 ihre allerersten Welterbestätten auswählte, war die Altstadt von Quito dabei, zusammen mit den Galápagos-Inseln. Sie gilt als eine der am besten erhaltenen Altstädte Lateinamerikas.

Ihre Kirchen verbinden spanischen Barock mit indigener Handwerkskunst. In der Kirche La Compañía ist fast jede Fläche mit Blattgold überzogen, gebaut wurde sie über rund 160 Jahre.

Tag für Tag

So läuft deine Erlebnisreise ab

So liest du die Tage: inklusive optional, gegen Aufpreis Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankunft in Quito

    Hauptstadt auf 2.850 Metern

    ÜbernachtungNH Collection Royal Quito oder ähnlich

    UnterwegsFlughafen zum Hotel, Privatfahrzeug, Transfer inklusive · Begrüßungstreffen 1 Std.

    Quito liegt auf rund 2.850 Metern in einem langen Andental, umgeben von Vulkanen wie dem Pichincha. Ihre Altstadt war 1978 eine der ersten Stätten, die die UNESCO zum Welterbe erklärte, mit Kirchen, Klöstern und Plätzen aus der Kolonialzeit.

    Am Flughafen wartet ein Fahrer mit einem Schild von National Geographic Journeys auf dich, der Ankunftstransfer zum Hotel ist inklusive. Eingecheckt wird ab dem Nachmittag, dein Gepäck kannst du bei früher Ankunft meist schon abgeben. Programm gibt es tagsüber nicht.

    Wenn du früh da bist, kannst du optional eine Stadtführung durch die Altstadt machen, mit der Basílica del Voto Nacional, der Kirche La Compañía und dem Hügel El Panecillo. Danach geht es rund 25 Kilometer nach Norden zur Mitad del Mundo, wo du mit einem Bein auf jeder Erdhalbkugel stehst.

    Am Abend triffst du beim Begrüßungstreffen deinen National Geographic Expedition Leader und die Gruppe. Die genaue Uhrzeit hängt an der Rezeption aus. Geh es wegen der Höhe ruhig an und trink viel Wasser. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Der Transfer ist auch inklusive, wenn du bis zu drei Tage früher anreist und die Vorübernachtung über den Veranstalter im Starthotel buchst. Für die Höhe und für Quito selbst lohnt sich ein Tag mehr.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Altstadt: Plaza Grande, Plaza San Francisco und die goldene Kirche La Compañía, alles nah beieinander. Tagsüber kostenlos zu Fuß.
    • Stadtführung mit Mitad del Mundo: Altstadt und Äquatordenkmal mit Guide. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Ausruhen: Wer aus Europa kommt, ist nach der Anreise und auf dieser Höhe oft müde. Ein ruhiger Nachmittag ist keine verschenkte Zeit.
    AnkunftstransferBegrüßungstreffen1 optional
  2. Tag02

    Markt

    Quito nach Otavalo

    Ponchos, Teppiche und Andenküche

    ÜbernachtungHotel Hacienda Pinsaqui, bei Otavalo oder ähnlich

    UnterwegsQuito nach Otavalo, Privatfahrzeug, 2 Std.

    Rund zwei Stunden fährst du nach Norden ins Andenhochland. Unterwegs überquerst du den Äquator, links und rechts liegen Vulkane, die oft in Wolken stecken. Ziel ist Otavalo am Fuß des Imbabura.

    Der Kunsthandwerksmarkt von Otavalo gilt als einer der größten im Freien in Südamerika. Händler aus den Dörfern ringsum verkaufen Teppiche, Ponchos, Schmuck und Wandbehänge. Viele Otavaleños tragen ihre traditionelle Kleidung im Alltag, nicht nur für Gäste. Feilschen gehört dazu, ein paar freundliche Runden sind ganz normal.

    Zum Mittagessen bist du im Restaurant Kawsaymi, einem sozialen Projekt, das junge Menschen aus der Gemeinde ausbildet und die Küche der Otavaleños bewahrt. Du gehst durch den Garten, lernst Kräuter und Getreide der Anden kennen und siehst eine alte Küche, in der Rezepte über Generationen weitergegeben wurden. Danach isst du, was gerade geerntet wurde.

    Die Nacht verbringst du in der Hacienda Pinsaqui, einem historischen Landgut mit Innenhöfen, Kaminen und alten Möbeln. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Samstags ist der Markt am größten, aber auch an den anderen Tagen lohnt er sich. Pass im Gedränge gut auf deine Wertsachen auf.

    Markt OtavaloMittagessen KawsaymiFrühstückMittagessen
  3. Tag03

    Handwerk

    Otavalo nach Papallacta

    Webstuhl und heiße Quellen

    ÜbernachtungHotel Termas de Papallacta oder ähnlich

    UnterwegsOtavalo nach Papallacta, Privatfahrzeug, 2 bis 3 Std.

    Am Morgen besuchst du Don Miguel in seinem Haus und seiner Werkstatt. Er und seine Familie setzen sich dafür ein, dass die alte Webkunst der Region nicht verschwindet, die von Maschinen langsam verdrängt wird.

    Schritt für Schritt zeigt er dir, wie die Wolle gereinigt und mit Pflanzen gefärbt wird. Dann setzt er sich an den Rückengurt-Webstuhl: Ein Ende ist am Pfosten befestigt, das andere an einem Gurt um seine Hüfte, mit dem Körper spannt er die Fäden. So weben die Menschen hier seit Jahrhunderten.

    Danach fährst du zwei bis drei Stunden nach Papallacta, ein Dorf auf über 3.000 Metern. Im Thermalresort liegen Becken mit warmem Mineralwasser vor grünen Bergen, das Wasser wird vom Vulkangestein erwärmt.

    Der Nachmittag gehört dir: im warmen Wasser liegen, eine Massage buchen oder bei klarem Wetter einen Spaziergang mit Blick auf den vergletscherten Vulkan Antisana machen. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Auf dieser Höhe ist es abends kalt, auch wenn das Wasser warm ist. Nimm eine warme Jacke für den Weg zwischen Becken und Zimmer mit.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Thermalbecken: Im Resort mit Blick auf die Berge, abends besonders schön. Für Gäste inklusive.
    • Wanderung bei Papallacta: Wege durch Páramo und Wald mit Blick auf den Antisana. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Spa: Massagen und Anwendungen im Resort. Gegen Gebühr.
    Weben mit Don MiguelThermalquellen1 optionalFrühstück
  4. Tag04

    Amazonas

    Papallacta nach Tena

    Vom Hochland in den Regenwald

    ÜbernachtungItamandi Lodge, bei Tena oder ähnlich

    UnterwegsPapallacta nach Tena, Privatfahrzeug, 2 bis 3 Std. · Motorkanu zur Lodge

    Heute fährst du zwei bis drei Stunden bergab, von über 3.000 Metern in den Regenwald. Mit jeder Kurve wird es wärmer und feuchter, aus Gras werden Farne, aus Farnen dichter Wald.

    Unterwegs hältst du im Schutzgebiet El Quetzal. Eine Familie hat hier einen früheren Zuckerrohracker wieder in Wald verwandelt. Ein Naturführer geht mit dir zu Futterstellen, an denen allein acht Kolibriarten vorbeikommen, und erklärt, wie das Schutzgebiet arbeitet. Mittagessen gibt es im Restaurant vor Ort.

    Danach geht es über Misahuallí, einen der ältesten Flusshäfen im ecuadorianischen Amazonas, in dem Kapuzineraffen zwischen den Häusern turnen. Bei Tena steigst du ins Motorkanu und fährst auf dem Río Arajuno zur Lodge, wo du zwei Nächte in Hütten mit Balkon und Hängematte wohnst.

    Nach dem Abendessen gehst du mit Stirnlampe auf einen Nachtspaziergang. Du hörst Frösche und Insekten und suchst nach Fledermäusen, Eulen, Taranteln und mit etwas Glück nach Schlangen. Mittag- und Abendessen sind im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    In der Lodge bekommst du Gummistiefel geliehen. Pack Kamera und Handy in wasserdichte Beutel, die Luftfeuchtigkeit ist hoch.

    El QuetzalKanuNachtspaziergangFrühstückMittagessenAbendessen
  5. Tag05

    Regenwald

    Amazonas bei Tena

    Papageien, Tierschutz und Familie

    ÜbernachtungItamandi Lodge, bei Tena oder ähnlich

    UnterwegsKanu zur Salzlecke · AmaZOOnico 2 bis 4 Std.

    Noch vor dem Frühstück fährst du mit dem Kanu zu einer Salzlecke, einem Saladero. Mit etwas Glück kommen Hunderte Papageien und Sittiche erst in die Baumkronen und dann hinunter an die Lehmwand, um den mineralreichen Boden zu fressen.

    Danach besuchst du AmaZOOnico, ein Zentrum, das Tiere aus dem illegalen Handel aufnimmt, pflegt und wenn möglich wieder auswildert. Du siehst Tiere aus der Nähe und erfährst, warum so viele von ihnen nie mehr in den Wald zurückkönnen.

    Am Nachmittag bist du Gast bei einer Familie am Fluss. Sie erzählt von ihren Traditionen und ihrem Glauben und davon, wie sich das Leben im Wald durch die moderne Welt verändert. Du kannst mit ihnen fischen und zusehen, wie das Essen zubereitet wird, das ihr danach gemeinsam esst.

    Am Abend bist du zurück in der Lodge, das Abendessen ist im Preis enthalten. Vom Balkon hörst du den Wald, der nachts lauter ist als am Tag.

    Gut zu wissen

    Ob an der Salzlecke viele Papageien sind, hängt von Wetter und Tageszeit ab. Garantieren kann das niemand.

    SalzleckeAmaZOOnicoFamilienbesuchFrühstückMittagessenAbendessen
  6. Tag06

    Pflanzen

    Tena nach Baños

    Orchideen und ein Ort am Vulkan

    ÜbernachtungHotel Sangay Spa, Baños oder ähnlich

    UnterwegsTena nach Baños, Privatfahrzeug, 2 bis 3 Std.

    Zwei bis drei Stunden fährst du durch das Tal des Pastaza wieder bergauf. Unterwegs besuchst du den Jardín Botánico Las Orquídeas bei Puyo. Das Zentrum wurde 1980 gegründet, um sieben Hektar Wald zu schützen.

    Mit einem Experten lernst du Ethnobotanik kennen, die Lehre davon, wie Menschen Pflanzen nutzen. Die Völker des Amazonas brauchen sie bis heute für Häuser, Essen, Medizin und Rituale. Du riechst an Blättern, siehst Orchideen in allen Größen und erfährst, wogegen welche Pflanze hilft.

    Am Nachmittag erreichst du Baños auf rund 1.800 Metern. Der Ort liegt am Fuß des Vulkans Tungurahua und ist berühmt für seine heißen Quellen, die ihm den Namen gaben.

    Viele Familien aus Ecuador machen hier Urlaub. In den Läden siehst du, wie Melcocha gemacht wird: Zuckermasse, die so lange über einen Haken am Türrahmen gezogen wird, bis sie hell und zäh ist. Der Rest des Tages gehört dir, das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Der Tungurahua steht laut Auswärtigem Amt unter intensiver Beobachtung. Die Reiseleitung verfolgt die Lage vor Ort.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Basilika Nuestra Señora del Agua Santa: Wallfahrtskirche im Ort mit Bildern von Wundern, die der Jungfrau zugeschrieben werden. Kostenlos.
    • Melcocha: Den Süßigkeitenmachern an den Türrahmen zuschauen und probieren. Wenige Cent.
    • Heiße Quellen am Abend: Die städtischen Bäder sind auch abends geöffnet. Gegen geringen Eintritt.
    OrchideengartenFrühstück
  7. Tag07

    Freizeit

    Baños

    Ein Tag zum Aktivsein

    ÜbernachtungHotel Sangay Spa, Baños oder ähnlich

    Unterwegskein Ortswechsel

    Der Tag steht dir zur freien Verfügung. Baños gilt als Outdoor-Hauptstadt Ecuadors, rundherum gibt es Schluchten, Wasserfälle und Wanderwege. Baños liegt am Übergang zwischen Anden und Amazonas, deshalb wachsen hier Zuckerrohr und Bananen unter Bergen, auf denen manchmal Schnee liegt. Hier ein paar Ideen, je nachdem, worauf du Lust hast.

    Für Bewegung: Mit dem Mountainbike fährst du die Straße der Wasserfälle hinunter Richtung Puyo, vorbei an Dutzenden Kaskaden bis zum Pailón del Diablo, einem tosenden Wasserfall in einer engen Schlucht. Zurück geht es bequem mit dem Pick-up oder Bus. Wer es wilder mag, bucht Rafting auf dem Río Patate.

    Für Aussicht: Zu Pferd oder zu Fuß geht es in die Hügel über der Stadt. Bei klarem Wetter siehst du den Gipfel des Tungurahua und tief unten das Tal.

    Für Erholung: Am frühen Morgen ist es in den heißen Quellen am schönsten, wenn die Sonne hinter den Bergen aufgeht und es noch ruhig ist. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Optionale Aktivitäten wie Rafting oder Mountainbiken bucht ihr bei Anbietern vor Ort. Die Reiseleitung hilft bei der Auswahl, für Sicherheit und Ausrüstung haften die Anbieter selbst.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Mountainbike zum Pailón del Diablo: Straße der Wasserfälle bergab. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Rafting: Stromschnellen für verschiedene Erfahrungsstufen. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Reiten: Ausritt in die Hügel mit Blick auf den Tungurahua. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Wandern: Wege in die Berge rund um den Ort, kostenlos. Die Reiseleitung empfiehlt dir eine Route.
    • Casa del Árbol: Baumhaus mit der bekannten Schaukel über dem Abgrund, mit Taxi erreichbar. Gegen geringen Eintritt.
    • Heiße Quellen: Am besten früh am Morgen. Optional, siehe Aktivitäten.
    5 optionalFrühstück
  8. Tag08

    Vulkan

    Baños, Cotopaxi und Quito

    Über die Straße der Vulkane

    ÜbernachtungNH Collection Royal Quito oder ähnlich

    UnterwegsBaños nach Quito mit Nationalpark Cotopaxi, Privatfahrzeug, 7 bis 9 Std. · Wanderung rund 1,5 Std.

    Heute fährst du sieben bis neun Stunden zurück nach Quito, entlang der Straße der Vulkane. Den Namen gab ihr Alexander von Humboldt, der hier um 1802 unterwegs war und die vielen Vulkangipfel links und rechts des Tals beschrieb.

    Unterwegs fährst du in den Nationalpark Cotopaxi. Über der Hochebene steht der Cotopaxi, mit 5.897 Metern der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Sein Gipfel ist ein fast perfekter Kegel mit einer Schneekappe. Zuletzt brach er 2015 aus, damals blieb der Park monatelang gesperrt.

    Bei gutem Wetter machst du eine Wanderung von rund anderthalb Stunden. Auf der Hochebene wachsen Gräser und Polsterpflanzen, mit etwas Glück siehst du Kondore, Füchse oder Hirsche. Der Wind ist kalt, die Luft dünn, geh langsam.

    Am Abend bist du zurück im Hotel in Quito. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten, für den letzten Abend empfiehlt dir die Reiseleitung gern ein Restaurant.

    Gut zu wissen

    Für den Cotopaxi brauchst du Wanderschuhe, eine wind- und wasserdichte Jacke, Mütze und Handschuhe. Der Vulkan steht unter Beobachtung, Wege können kurzfristig gesperrt sein.

    Nationalpark CotopaxiWanderungFrühstück
  9. Tag09

    Abreise

    Abreise aus Quito

    Ende in Quito

    Übernachtungkeine, Reiseende

    UnterwegsAbreise individuell, Transfer zum Flughafen nicht inklusive

    Nach dem Frühstück endet die Reise. Du kannst jederzeit abreisen, ein Transfer zum Flughafen ist laut Veranstalter nicht inklusive.

    Wer noch Zeit hat, verlängert in Quito oder fliegt weiter auf die Galápagos-Inseln. Wir helfen dir gern, die passende Tour dazu zu finden.

    Frühstück

Unterkünfte

Wo du übernachtest

4 Nächte in Hotels, 1 Nacht in einer historischen Hacienda, 2 Nächte in einer Lodge im Regenwald und 1 Nacht in einem Thermalresort, im Doppelzimmer mit eigenem Bad. Geplant sind zum Beispiel das NH Collection Royal in Quito, die Hacienda Pinsaqui, die Termas de Papallacta, die Itamandi Lodge und das Sangay Spa in Baños, jeweils oder ähnlich.

Die Lodge hat Hütten mit eigenem Bad, warmer Dusche, Strom und Balkon. Häuser mit nur zwei Stockwerken haben oft keinen Aufzug. Die Unterkünfte können sich bis zum Reisebeginn ändern.

Der Reiseverlauf ist geplant, aber nicht garantiert. Wetter, Vulkanaktivität, Straßensperren oder Demonstrationen können Änderungen nötig machen. Fahrzeiten sind Richtwerte.

Aktivitäten

Was inklusive ist und was du dazubuchen kannst

Tag 1

Quito

Inklusive

  • Ankunftstransfer vom Flughafen
  • Begrüßungstreffen mit der Reiseleitung (1 Std.)

Optional

  • Stadtführung Quito mit Mitad del Mundo, vorab buchbarab 47 €

Tag 2 bis 3

Otavalo und Papallacta

Inklusive

  • Kunsthandwerksmarkt in Otavalo
  • Mittagessen im Sozialprojekt Kawsaymi
  • Nacht in der Hacienda Pinsaqui
  • Besuch beim Weber Don Miguel
  • Thermalquellen im Resort Papallacta

Optional

  • Wanderung bei PapallactaPreis vor Ort

Tag 4 bis 5

Amazonas bei Tena

Inklusive

  • Schutzgebiet El Quetzal mit Naturführer und Mittagessen
  • Motorkanu zur Lodge am Río Arajuno
  • Nachtspaziergang mit Naturführer
  • Salzlecke mit Papageien
  • Tierschutzzentrum AmaZOOnico (2 bis 4 Std.)
  • Besuch bei einer Familie mit Mittagessen

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 6 bis 9

Baños und Cotopaxi

Inklusive

  • Jardín Botánico Las Orquídeas mit Experten
  • Nationalpark Cotopaxi mit Wanderung (rund 1,5 Std., wetterabhängig)

Optional

  • Wildwasser-Rafting35 USD
  • Reiten25 USD
  • Mountainbike10 USD
  • Heiße Quellen4 USD
  • Wanderungkostenlos

Die Preise der optionalen Aktivitäten stammen vom Veranstalter (Stand 28.10.2026) und dienen nur zur Orientierung. Die Stadtführung in Quito lässt sich vorab buchen, die Aktivitäten in Baños zahlst du vor Ort in US-Dollar.

Start und Ende

Wann du da sein musst

Tag 1 · Quito

Anreise jederzeit

Transfer vom Flughafen inklusive, Check-in am Nachmittag. Begrüßungstreffen am Abend, die Uhrzeit hängt im Hotel aus.

Tag 9 · Quito

Abreise jederzeit

Die Reise endet nach dem Frühstück. Ein Transfer zum Flughafen ist laut Veranstalter nicht inklusive.

Die Reise beginnt und endet in Quito, du brauchst also einen einfachen Hin- und Rückflug. Viele hängen die Galápagos-Inseln an, die Flüge dorthin starten in Quito oder Guayaquil.

Beste Reisezeit

Drei Klimazonen auf einer Reise

RegionJFMAMJJASOND
AndenhochlandQuito, Otavalo, Papallacta, Cotopaxigutgutguteingeschränktgutidealidealidealidealgutgutgut
AmazonasTena und Río Arajunogutgutguteingeschränkteingeschränkteingeschränktgutgutgutgutgutgut
BergregenwaldBaños und Puyoidealidealgutgutguteingeschränkteingeschränktgutgutidealidealideal

ideal gut eingeschränkt

Andenhochland: Tagsüber oft um 18 bis 22 Grad, nachts kalt. Von Juni bis September ist es am trockensten und die Sicht auf die Vulkane am besten. Im April regnet es am meisten.

Amazonas: Im Schnitt um 28 Grad und feucht, Regen fällt das ganze Jahr, oft als kräftiger Schauer am Nachmittag. Von April bis Juni ist es besonders nass.

Bergregenwald bei Baños: Mild, um 20 Grad. Im Juni und Juli regnet es hier am Osthang der Anden am meisten, dafür führen die Wasserfälle dann viel Wasser.

Unser Tipp: Ecuador liegt am Äquator, die Temperaturen ändern sich übers Jahr kaum. Entscheidend ist die Höhe, nicht der Monat. Warme Schichten und eine Regenjacke brauchst du immer.

Die Reise startet das ganze Jahr. Am günstigsten sind die Termine von Juli bis September, dann ist auch das Hochland am trockensten.

Gut zu wissen

Vor der Buchung

Einreise

Reisepass, bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig, kein Visum bis 90 Tage pro Jahr. Der Personalausweis reicht nicht. Der Einreisestempel ist Pflicht.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 28.10.2026

Sicherheit

In den Provinzen Pichincha, Tungurahua und Cotopaxi gilt ein Ausnahmezustand, mit Kontrollen und Straßensperren ist zu rechnen. In Quito warnt das Auswärtige Amt vor Überfällen, vor allem im Viertel Mariscal Sucre und in Taxis ohne Registrierung.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 28.10.2026

Gesundheit

Keine Pflichtimpfungen bei direkter Einreise aus Deutschland. Für den Amazonas wird die Gelbfieberimpfung dringend empfohlen. Höhenkrankheit kann ab 2.500 Metern auftreten, oft erst nach einem Tag. Im Regenwald schützt du dich gegen Mücken.

Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Vulkane

Cotopaxi und Tungurahua stehen unter intensiver Beobachtung, Sangay und Reventador sind aktiv. Bei Ausbrüchen können Wege, Straßen oder der Flughafen Quito kurzfristig gesperrt werden.

Gepäck und Kleidung

Eine weiche Tasche oder ein Rucksack und ein Tagesrucksack. Pack für Kälte und Hitze: warme Schichten, Regenjacke, Mütze und Handschuhe für die Anden, leichte lange Kleidung und Mückenschutz für den Regenwald. Gummistiefel leiht die Lodge.

Geld und Trinkgeld

In Ecuador zahlst du mit US-Dollar. Nimm saubere Scheine unter 100 Dollar mit. Trinkgeld ist üblich: etwa 10 Prozent im Restaurant, 5 bis 10 Dollar pro Tag für lokale Guides und Fahrer, für die Reiseleitung nennt der Veranstalter 30 bis 40 Dollar pro Person und Woche.

Zum Einlesen

Vorher schon ankommen

Buch

Die Erfindung der Natur

Andrea Wulf, Original 2015. Die Biografie Alexander von Humboldts, mit seinen Reisen durch die Anden und auf den Chimborazo.

Buch

Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann, 2005. Ein Roman über Humboldt und Gauß, mit Szenen aus Humboldts Südamerikareise.

Vor Ort

Früh zum Impfen

Lass dich gleich nach der Buchung reisemedizinisch beraten. Die Gelbfieberimpfung muss mindestens zehn Tage vor der Reise erfolgen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur National Geographic Reise Ecuador

Vor der Reise

Was ist bei der National Geographic Reise Ecuador anders als bei einer normalen Rundreise?

Sechs besondere Erlebnisse sind inklusive, etwa das Mittagessen bei Kawsaymi, der Besuch beim Weber Don Miguel, zwei Nächte in einer Lodge im Regenwald und der Besuch bei einer Familie am Amazonas. Dazu kommen Unterkünfte im gehobenen Servicelevel und eine Reiseleitung mit Schulung von National Geographic.

Wann muss ich in Quito sein und wann kann ich zurückfliegen?

Du kannst an Tag 1 jederzeit anreisen, das Begrüßungstreffen ist am Abend, die Uhrzeit hängt im Hotel aus. An Tag 9 kannst du nach dem Frühstück jederzeit abreisen.

Ist ein Flughafentransfer inklusive?

Bei der Ankunft ja, auch wenn du bis zu drei Tage früher anreist und die Vorübernachtung über den Veranstalter buchst. Für die Abreise ist er laut Veranstalter nicht inklusive.

Gibt es Inlandsflüge?

Nein. Alle Strecken fährst du mit dem privaten Kleinbus, in den Regenwald mit dem Motorkanu.

Kann ich allein mitreisen?

Ja. Du teilst dir das Zimmer mit einer Person gleichen Geschlechts und zahlst keinen Zuschlag. Ein eigenes Zimmer kannst du gegen Aufpreis dazubuchen.

Ab welchem Alter ist die Reise möglich?

Ab 12 Jahren. Wer jünger als 18 ist, reist mit einem Erwachsenen.

Welche Dokumente brauche ich?

Deutsche Staatsangehörige brauchen einen Reisepass, der bei der Einreise noch sechs Monate gültig ist, und kein Visum bis 90 Tage. Der Personalausweis reicht nicht. Stand Oktober 2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Welche Versicherung brauche ich?

Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist beim Veranstalter Pflicht. Nimm eine Kopie der Police mit. Unsere Empfehlungen findest du bei den Reiseversicherungen.

Unterwegs

Wie anstrengend ist die Reise?

Körperlich leicht, der Veranstalter stuft sie mit 2 von 5 ein. Anstrengend sind eher die Höhe in Quito, Papallacta und am Cotopaxi, die feuchte Hitze im Regenwald und die vielen Fahrten.

Wie viel freie Zeit habe ich?

Einen ganzen freien Tag in Baños, dazu freie Nachmittage in Papallacta und Baños.

Welche Mahlzeiten sind inklusive?

8 Frühstück, 3 Mittagessen und 2 Abendessen. Für die übrigen Mahlzeiten rechnet der Veranstalter mit 250 bis 325 US-Dollar.

In welcher Sprache wird die Reise geführt?

Auf Englisch. Die Gruppe ist international, Reiseleitung und lokale Guides sprechen Englisch.

Welche Aktivitäten kosten extra?

Zum Beispiel die Stadtführung in Quito mit Äquator, Rafting, Mountainbike, Reiten und die heißen Quellen in Baños. Die Preise findest du unter Aktivitäten.

Welche Währung gilt in Ecuador?

Der US-Dollar. Nimm saubere Scheine unter 100 Dollar mit, große und beschädigte Scheine werden oft nicht angenommen.

Kann ich die Reise mit Galápagos verbinden?

Ja, die Reise endet in Quito, von dort fliegen die meisten Galápagos-Touren ab. Wir planen das gern mit dir.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann ist die beste Reisezeit?

Im Hochland ist es von Juni bis September am trockensten, im Regenwald regnet es das ganze Jahr. Die Reise startet das ganze Jahr, im Juli, August und September ist sie am günstigsten.

Brauche ich eine Gelbfieberimpfung?

Bei direkter Einreise aus Deutschland ist sie nicht vorgeschrieben. Für die Provinzen östlich der Anden unter 2.300 Metern, also auch für Tena, empfiehlt das Auswärtige Amt sie dringend. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte: Bitte lass dich vor der Reise ärztlich beraten.

Ist Ecuador sicher?

Die Orte dieser Reise liegen nicht in den Gebieten, von denen das Auswärtige Amt abrät. In Pichincha, Tungurahua und Cotopaxi gilt ein Ausnahmezustand mit Kontrollen. In Quito warnt es vor Überfällen und Taxis ohne Registrierung. Nimm abends ein registriertes Taxi oder Uber.

Ist die Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet?

Eher nicht. Es gibt Höhe, Kanufahrten, unebene Wege im Wald und manche Unterkünfte ohne Aufzug. Sprich uns an, dann prüfen wir deinen Fall.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns, wir kennen das Programm.

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Reiseverlauf geprüft am 28.10.2026 anhand der Originalreise. Änderungen durch den Veranstalter möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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