Überblick

Folge dem Ruf des Amazonas und lasse dich entführen in eine abgelegene Welt, die für ihre unzähligen Mythen berühmt ist wie kaum ein anderer Ort. Diese abenteuerliche Amazonas Expeditionsreise führt dich durch drei Länder Südamerikas. Bewältigt werden die einzelnen Etappen mit Jeeps und Kleinbussen auf teils unbefestigten Straßen, in kleinen Expeditionsholzbooten entlang der Flussarme, zu Fuß durch den Regenwald, auf Ladeflächen von Pick ups oder LKWs über staubige Pisten, per Fähre über Grenzflüsse, sowie auf einem klassischen Frachtschiff auf dem Amazonas. Freue dich auf 23 eindrucksvolle Tage ursprünglichen Reisens und Begegnungen, die deine Neugier täglich von Neuem wecken.

In Lima startet dein großes Abenteuer. Ab Cuzco geht es im Kleinbus über die mächtigen Hochanden bis ins dampfende Amazonasbecken. Die nächsten Nächte verbringst du tief im Urwald fernab jeglicher Zivilisation. Dabei ergeben sich beste Gelegenheiten, die tierischen Dschungelbewohner in freier Wildbahn zu beobachten, darunter Wasserschweine, Kaimane, Affen, Faultiere, Tukane, Aras und zahlreiche weitere Vogelarten. Mit sehr viel Glück lassen sich auch scheue Arten wie große Schlangen oder Raubtiere erspähen. Von einer Beobachtungsplattform aus kann, mit dem richtigen Quäntchen Glück, sogar ein Tapir auftauchen.

Im quirligen Puerto Maldonado lernst du das südamerikanische Temperament unter anderem auf dem lokalen Markt kennen. Deine Amazonas Expeditionsreise führt weiter zum paradiesischen Lago Sandoval und entlang des Flussnetzes immer tiefer in die grüne Welt des Regenwaldes.

Lasse dir den Besuch beim Schamanen nicht entgehen. Bei einem Spaziergang durch den Kräutergarten lernst du mehr über die Wirkung exotischer Pflanzen. Wer möchte, kann am Abend optional an einer Zeremonie teilnehmen.

Es ergeben sich zudem spannende Einblicke bei Paranussbauern und Flussgoldgräbern. Übernachtet wird bei einheimischen Paranusssammlern und in einfachen Camps mitten im Urwald. Erst in Riberalta erwartet dich wieder mehr Zivilisation, inklusive einer Nacht in einem charmanten, historischen Kolonialhaus, heute ein schlichtes Hotel, das sich nach den Dschungeltagen wie ein kleiner Luxus anfühlt.

Ein prunkvolles Opernhaus, bunte Märkte und der berühmte „Treffpunkt der Gewässer“ sorgen für Abwechslung in der Amazonasmetropole Manaus. Von hier geht es an Bord eines typischen Frachtschiffes, um die Expedition auf dem Amazonas nach Santarém fortzusetzen.

Ganz wie die Einheimischen verbringst du die Nacht auf dem Schiffsdeck in einer Hängematte. Eine gute Gelegenheit, um mit Amazonas Bewohnern ins Gespräch zu kommen und mehr über das Leben am Fluss zu erfahren. Der Dschungelort Alter do Chão überrascht dann mit paradiesischen Sandstränden, bevor es weiter Richtung Küste geht.

Erkunde die Lokale des alten Hafengeländes von Belém, wo ihr die Reise in stimmungsvoller Atmosphäre ausklingen lassen könnt. Auch der Besuch auf dem berüchtigten Zaubermarkt darf nicht fehlen, wo du bei einer Kräuterfrau noch ein letztes, außergewöhnliches Mitbringsel findest.

Zu guter Letzt rundet ein Abstecher auf Brasiliens größte Insel, Ilha de Marajó, die Liste unvergesslicher Erlebnisse ab. Ob Wasserbüffel, weite Natur und mit etwas Glück leuchtend rote Scharlachsichler, hier zeigt sich Amazonien noch einmal von seiner ursprünglichen Seite, bevor es zurück nach Belém geht.

Wenn du magst, kann ich diese Einleitung auch noch einen Tick „verkaufsstärker“ machen, ohne Inhalte zu verändern.

Reiseroute

Karte für Amazonas Expeditionsreise intensiv

Inkludierte Leistungen

  • 23 Tage Amazonas Expeditionsreise gemäß Programm
  • Durchgehend deutschsprachige Expeditionsleitung ab Lima, Peru (bei 2-5 Teilnehmern erst ab Cusco; in diesem Fall mit örtlicher, deutschsprachiger Flughafenassistenz in Lima) bis Abreise Belém, Brasilien.
  • Einheimischer Naturführer im Manu-Nationalpark (3.- 6. Tag Mittag)
  • Professioneller Koch (3.- 6.Tag und 8.- 10.Tag) mit exzellentem Essen u.a. 3-Gängemenüs im Dschungel!
  • Lizensierte Bootsführer und Helfer im Dschungel (3.-6.Tag und 8.-10.Tag)
  • Alle Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen laut Reiseablauf – Änderungen vorbehalten!
  • Alle (3) Inlandsflüge (Lima-Cuzco, Porto Velho-Manaus, Santarem-Belem)
  • 9 Übernachtungen in einfachen Mittelklassehotels im DZ mit DU/WC (Lima, Puerto Maldonado, Manaus, Belem, Alter do Chão)
  • 2 Übernachtungen im Kolonialhaus & Pension des ehemaligen Kautschukbarons (Riberalta)
  • 1 Übernachtung in einer einfachen Posada in Soure / Ilja do Marajó im DZ mit DU/WC
  • 2 Übernachtungen in kleinen, von Matsiguenka-Indigenen geführten Lodges im/am Manu Nationalpark
  • 2 Übernachtungen auf der 200 Jahre alten Büffel-Fazenda Nossa Senhora do Carmo / Ilja do Marajó im DZ/DB mit Gemeinschaft-WC/Dusche
  • 5 Übernachtungen im Dschungel in einfachen Hütten in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad und Außentoilette oder in extrem einfachen Familienpensionen / Lodges der Einheimischen bzw. indigenen Siedlungen und beim Schamanen in komfortablen Feldbetten, 1x ohne sanitäre Einrichtungen.
  • 1 Übernachtung in der Hängematte auf dem Amazonas-Frachtschiff
  • Stellung der kompletten Expeditionsausrüstung (Militärbetten mit Matratze und Bettbezug, Kopfkissen, Qualitätsschlafsack, Mosquitonetz, komplette Expeditionsküche, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Kit) in Bolivien (in Peru ist keine Ausrüstung erforderlich)
  • Satellitentelefon für Notfälle ab Cuzco bis Belem!
  • 22x Frühstück, 8x Mittagessen, 10x Abendessen
  • eine originale, brasilianische Hängematte als Andenken an die Frachtschiff-Fahrt auf dem Amazonas
  • Gebrauchte, grundgereinigte und desinfizierte Gummistiefel werden allen Reisenden kostenlos zur Verfügung gestellt. (Unisex Größen 36-44)

Optionale Leistungen

  • Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 180 USD zahlbar vor Ort am 1. Tag an den Reiseleiter)
  • Ayahuasca-Zeremonie (ab 30 USD direkt dem Schamanen zu zahlen)
  • Zusatzübernachtung in Lima und/oder in Belém: ab 70 EUR pro Person/Nacht im Doppelzimmer, ab 150 EUR pro Nacht im Einzelzimmer
  • Einzelzimmerzuschlag (nur in Lima, Pillcopata, Puerto Maldonado, Riberalta, Porto Velho, Manaus, Alter do Chão, Soure und Belém): ab 280 EUR pro Person/ ab 2027 350 EUR
  • internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke (ca. 350 USD),
  • persönliche Ausgaben, Trinkgeld, optionale Aktivitäten
  • 4-oder 5-tägiges Vorprogramm Machu Picchu mit/ohne Inka Trail auf Nachfrage möglich
  • Reiseversicherung: Reisestorno, Reiseabbruch und Reise-Krankenversicherung inkl. Rückholung (diese ist obligatorisch). Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere detaillierten Angebote kannst du hier nachlesen: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

1. Tag: Lima

Individuelle Anreise nach Peru. In der Landeshauptstadt Lima wirst du bereits am Flughafen erwartet und begrüßt.Ankunft in der Hauptstadt Perus zwischen 10:30 und 12:00 Uhr oder 17:30 und 19:00 Uhr, wo du von deinem deutschsprachigen Reiseleiter abgeholtund zu deinem Hotel in Flughafennähe gebracht wirst (andere Ankunftszeiten spanischsprachiger Taxi-Fahrer). Die Zeit bis zum Abend hast du zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Abstecher in die historische Altstadt Miraflores. Das schicke Viertel thront an einer Steilküste direkt am Pazifik und lockt unter anderem mit köstlichen Gerichten wie Ceviche.

Am Abend findet die Expeditionsbesprechung statt, bei der euer Reiseleiter den genauen Ablauf erläutert und auch gerne alle Fragen beantwortet. Falls die Teilnehmer von den Vortouren noch nicht eingetroffen sind, wird die Besprechung auf den nächsten Tag verlegt.

Aktivitäten: Flughafentransfer, Freizeit
Übernachtung: Hotel Limaq (oder ähnliche Unterkunft)

2. Tag: Lima – Cuzco – Paucartambo – Pillcopata

Nach dem Frühstück geht es wieder zum Flughafen, um den Weiterflug nach Cuzco anzutreten. Nach der Ankunft lernst du die restlichen Teilnehmer kennen, die sich für das zusätzliche Programm der Vortour Cuzco & Machu Picchu Exkursion entschieden hatten.

Mit dem Kleinbus bahnt ihr euch den Weg über nur teilweise geteerte, kleine Straßen von den mächtigen Hochanden bis ins dampfende Amazonasgebiet. Bei einem Zwischenstopp besichtigt ihr die gut erhaltenen Grabtürme von Ninamarca aus der Prä-Inkazeit.
Anschließend geht es nach Paucartambo. Der Besuch des Museums offenbart euch interessante Details zur Geschichte und Kultur des Städtchens. Einst ein Standort des Inkaimperiums, verströmt Paucartambo mit seinen weißgetünchten Häusern mit azurblauen Türen noch immer eine besondere Atmosphäre.

Am Manu-Nationalpark wird es Zeit für ein Mittagessen. Es geht bergab, jedoch nur geographisch, denn das berstend üppige Amazonasgebiet wartet mit all seinen Naturschätzen auf euch. Das erste Objekt der Beobachtung darf sich Nationalvogel von Peru nennen und ist der Andenfelsenhahn bzw. Andenklippenvogel (Gallito de Las Roca).

Übernachtet wird in einer einfachen Holzhüttenunterkunft im Dorf Pillcopata, die von Matsiguenka-Indianern betrieben wird.

Aktivitäten: Zwischenstopp an den antiken Aymara-Begräbnistürmen von Ninamarka, Museumsbesuch in Paucartambo
Übernachtung: Gallito de Las Rocas Lodge der Matsiguenka-Indianer (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

3. Tag: Pillcopata – Atalaya – Lodge am Flussufer

Der heutige Tag startet mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pillcopata. Ihr besucht unter anderem den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu erhalten.

Von Pillcopata aus geht es auf kurvigen Straßen weiter durch den Dschungel. Unterwegs haltet ihr bei einer Tierrettungsstation. Hier werden in Gefangenschaft geratene Wildtiere wie Tapire, Affen, Kaimane und Faultiere auf die Auswilderung vorbereitet. Etwas weiter im Dschungel unternehmt ihr einen Spaziergang über eine kleine Orchideenfarm.

Noch am Vormittag erreicht ihr den kleinen Hafen von Atalaya und tauscht den festen Boden unter den Füßen gegen das Expeditionsboot. Dort lernt ihr auch gleich die Crew sowie euren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen.

Nach kurzer Bootsfahrt auf dem Rio Madre de Dios erreicht ihr eure am Fluss und mitten im Amazonas-Dschungel gelegene Unterkunft einer Matsiguenka-Familie. Das Indianervolk der Matsiguenka wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert. Jedoch wird die Verbundenheit zur Natur bis heute bewahrt und Traditionen gepflegt.

Noch am Nachmittag brecht ihr zu einem ersten Erkundungs-Ausflug mit eurem Naturführer auf. An einem malerischen Dschungelsee besteigt ihr Holzflöße und gleitet am Ufer der Lagune entlang. Halte die Augen offen nach tropischen Bewohnern wie dem rätselhaften Urvogel Hoatzin. Aber auch Schopf- sowie Zigeunerhühner können erspäht werden und mit etwas Glück sogar Riesenotter.

Nach Einbruch der Dunkelheit starten wir zu einer Nachtwanderung – ein eindrucksvolles Erlebnis mitten im pulsierenden Dschungel.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Rundgang durch Pillcopata, Besuch einer Tierrettungs- und Auswilderungsstation, Spaziergang über eine Orchideenfarm, Erkundungswanderung und Holzfloßfahrt zur Tierbeobachtung, Nachtwanderung
Übernachtung: von Matsiguenka-Indianern geführte Lodge (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen (ggfs. kalt im Boot), Abendessen

4. Tag: Shintuya – Thermalquellen & Tapirbeobachtung

Am Morgen macht ihr euch auf den Weg nach Shintuya und besucht das Dorf der Matsiguenka-Indigenen. Hier erhaltet ihr authentische Einblicke in das Leben der Gemeinschaft und ihre enge Verbindung zum Regenwald.

Im Anschluss erwartet euch eine wohltuende Pause in natürlichen Thermalquellen, eingebettet mitten in die üppige Dschungellandschaft – ein perfekter Moment zum Entspannen und Kräfte sammeln.

Am Nachmittag unternehmt ihr eine Wanderung durch dichten Regenwald zu einer sogenannten Mineralienlecke. Von einer Beobachtungsplattform aus habt ihr mit etwas Glück die Möglichkeit, einen Tapir zu sehen – das größte an Land lebende Säugetier Südamerikas. Ein spannendes Naturerlebnis in ursprünglicher Umgebung.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Dorfbesichtigung in Shintuya, Besuch einer Thermalquelle im Amazonas, Wanderung durch den Regenwald zu einer Mineralienlecke
Übernachtung: einfache Holzhütte im Manu-Nationalpark (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

5. Tag: Boca Manu – Diamante – Papageien-Salzlecke & Bootsbauer

Noch vor Sonnenaufgang brecht ihr zu einer kurzen Wanderung zu einer Salzlecke der Loro-Papageien auf. Mit etwas Glück könnt ihr hier zahlreiche bunte Papageien beobachten, die sich an den mineralhaltigen Lehmwänden versammeln – ein beeindruckendes Naturschauspiel im morgendlichen Dschungel.

Anschließend geht es mit dem Boot weiter flussabwärts. Während der etwa drei- bis vierstündigen Fahrt durch den Regenwald wird unterwegs gefrühstückt. Haltet Ausschau nach Aras, Affen, Kaimanen, Faultieren und weiteren exotischen Tieren, die sich entlang der Ufer zeigen.

Im indigen geprägten Dorf Diamante legt ihr einen Stopp ein und kommt mit Unterstützung eures Guides mit Einheimischen ins Gespräch. Am Nachmittag erreicht ihr schließlich Boca Manu, einst zur Zeit des Kautschukbooms gegründet und heute ein kleines Versorgungsdorf für Indigene und Goldsucher. Hier besucht ihr einen lokalen Bootsbauer, der euch zeigt, wie die Expeditionsboote entstehen und aus welchen Materialien sie gefertigt werden.

Den Tag lasst ihr entspannt bei einem kühlen Getränk in einer der kleinen Dorfkneipen ausklingen und erlebt das einfache, authentische Leben im Amazonas hautnah.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Wanderung zur Papageien-Salzlecke, Bootsfahrt mit Tierbeobachtung, Besuch des Dorfes Diamante, Besuch beim Bootsbauer in Boca Manu
Übernachtung: sehr einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu mit Gemeinschaftstoiletten und Gemeinschaftsduschen.
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen (ggfs. kalt im Boot), Abendessen

6. Tag: Papageien-Salzlecke – Boca Colorado – Puerto Maldonado

Schon vor Sonnenaufgang macht ihr euch auf den Weg zurück zum Expeditionsboot, wo die Crew bereits ein Frühstück vorbereitet hat. Während die ersten goldenen Sonnenstrahlen das Flusswasser zum Glitzern bringen, steuert ihr eine Stelle an, von wo ihr eine tolle Sicht auf eine in der Regel sehr lebhafte Papageien-Salzlecke habt. Auch hier finden sich die Tiere ein, um sich die mineralstoffreiche Erde für ihre Verdauung einzuverleiben. Am besten bringt ihr euch mit dem Fernglas in Position und voilà, mit etwas Glück werden sich hunderte Aras und weitere farbenfrohe Vogelarten direkt vor euren Augen tummeln!

Nach diesem eindrucksvollen Naturschauspiel fahrt ihr weiter auf dem Fluss, vorbei an illegalen Flussgoldwäschern bis zum Dorf Boca Colorado, welches sich bis heute den Charme eines Goldsucherdorfes erhalten hat. Ab hier müsst ihr mehrmals umsteigen. Und zwar geht es weiter mit Off-Road-Jeeps und wackligen Fähren sowie mit halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen auf sehr abenteuerlichen Wegen und schließlich auf der neuen Trans-Oceanica-Verbindungsstraße. Das Ziel ist Puerto Maldonado, eine quirlige Stadt.

In Puerto Maldonado bieten sich viele Gelegenheiten, näher mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel auf dem bunten Markt, welchen ihr später am Nachmittag besuchen werdet. Hier wird eine Vielfalt an Früchten, Gemüse und Fisch angeboten sowie eine Auswahl an lokalen Speisen. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft, den man hier an jeder Ecke probieren kann.

Wer die peruanische Lebensfreude noch etwas intensiver auskosten möchte, sollte am Abend unbedingt eine Tanzbar besuchen. Neben lateinamerikanischen Rhythmen erlebst du bestimmt auch eine Cumbia-Liveband mit Tänzerinnen. Der Werbungstanz Cumbia kommt aus Afrika und ist im Amazonas-Gebiet sehr beliebt. Übernachtet wird in einem netten 3-Sterne Hotel mit Pool.

Aktivitäten: Beobachtung einer Papageien-Salzlecke, Marktbesuch & Freizeit in Puerto Maldonado
Übernachtung: Hotel Cabana Quinta oder Hotel Copasu (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

7. Tag: Puerto Maldonado – Affeninsel – Lago Sandoval – Schamane

Heute Morgen hüpft ihr wieder auf das Expeditionsboot, um dem Flusslauf des Madre de Dios zu folgen. Das erste Highlight ist die Affeninsel. Hier leben verschiedene Affenarten, angefangen von den Masquisapas und Achunis, über die imposanten Frailes bis zu den kleinen Leoncitos. Vom rechten Flussufer aus geht es etwa 3 Kilometer über schmale Dschungelpfade unter einem gigantischen Blätterdach zum Lago Sandoval, einem Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Ursprünglich ein Flussarm des Madre de Dios, ist dieser See seit Jahrhunderten abgetrennt und dient den bedrohten Riesenottern, schwarzen Kaimanen, Piranhas, Schildkröten, Wasserfledermäusen und zahlreichen Vögeln als Lebensraum. In Begleitung eurer indigenen Naturführer erkundet ihr mit Kanus dieses wunderbare Stück Natur.

Nach dem Mittagessen geht die Fahrt weiter durch den Tambopata-Nationalpark.
Ein abgelegen lebender Schamane heißt euch willkommen und führt euch stolz durch seinen Zauber- und Kräutergarten. Am Abend kannst du unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen an einer Zeremonie teilnehmen und ein besonderes Kraut einnehmen. Ayahuasca bedeutet in der Quechua-Sprache „Liane der Seele“ oder „Liane der Toten“ und wird von Schamanen verwendet, um mit der Welt der Geister in Kontakt zu treten. Aber keine Sorge, alles ist natürlich freiwillig.
Ihr übernachtet auch gleich hier. Feldbetten mit Matratze, Schlafsack und Moskitonetz sind eure Schlafstätte. Ein Plumpsklo und Außendusche machen das Übernachtungsabenteuer komplett.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich! Sollte ein Besuch beim Schamanen nicht möglich sein, so findet die Übernachtung wieder in Puerto Maldonado statt.
Aktivitäten: Affeninsel, Dschungelwanderung & Kanufahrt auf dem Lago Sandoval, Aufenthalt und Übernachtung beim Schamanen
Übernachtung: Auf einer offenen Holzplattform beim Schamanen – mit Feldbett, Schlafsack, Moskitonetz, Plumpsklo und Außendusche (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

8. Tag: Schamane – Grenze nach Bolivien – Dorf am Rio Madre de Dios

Nach dem Frühstück überreicht ihr dem Bootsteam das Hauptgepäck und begebt euch mit eurem Tagesrucksack auf die Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik. Die Fahrt geht zur peruanischen Grenzstation, wo es den obligatorischen Ausreisestempel gibt. Mit dem Kleinbus geht es noch ein Stück durch den Dschungel, bis keine Weiterfahrt mehr möglich ist. Zu Fuß geht es also die nächsten 200 – 2.000 Meter bis zum kleinen bolivianischen Polizei- und Militärposten. Kein Wunder, dass man hier etwas argwöhnisch inspiziert wird, denn die gesamten Grenzüberquerungen im Monat sind recht überschaubar.

Am nächsten Grenzposten erhält der Reisepass einen weiteren Stempel und schon befindet ihr euch in Bolivien. Nun kann die Fahrt wieder aufgenommen werden. Es geht über teilweise ungeteerte Straßen bis zu einem Versorgungsdorf am Rio Madre de Dios. Das Bootsteam ist schon vor Ort und kümmert sich um die Feldbetten und ein leckeres Essen vom Grill. Nach einem abenteuerlichen Reisetag möchtest du dir vielleicht noch ein kühles Bier in einer der Farmer- und Goldsucherkneipen genehmigen. Zum Wohl!

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Reisetag nach Bolivien
Übernachtung: Feldbetten in einem Versorgungsdorf (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen

9. Tag: Dorf am Rio Madre de Dios – Manuripi Naturreservat – Paranusssiedlung

Zeitig geht es an Deck des Expeditionsbootes und auf dem Madre de Dios entlang des Manuripi und Humayta Naturreservats. Unterwegs kommt ihr an kleinen Siedlungen vorbei, die von der Paranusslese leben und auch unerlaubte Goldwaschanlagen sind keine Seltenheit.

Während des Besuches in einer kleinen, direkt am Fluss gelegenen Paranusssiedlung erfahrt ihr mehr über die harte Arbeit der Dschungelbauern. Die rund 55-60 Meter hohen Bäume sind nicht kultivierbar, weshalb die Früchte aus Wildsammlungen aus bis zu 10 km Entfernung über enge Pfade transportiert werden müssen. Eine Nussfrucht enthält 10-25 Samen, worin sich wiederum die handelsüblichen Nüsse befinden.
Übernachten werdet ihr heute in einem Versorgungsdorf der Paranusssammler. Mit einem Kopf voller neuer Eindrücke kuschelst du dich auf deinem Feldbett in den Schlaf.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Besuch bei den Paranussbauern
Übernachtung: Feldbetten in Paranuss-Lagerhalle, Dusche am Wasserfall oder mit Brunnenwasser, Plumpsklo oder improvisierte Lösung mit Machete. (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

10. Tag: Goldsucher am Rio Madre de Dios – Weiterfahrt nach Riberalta

Ein weiterer Morgen am Rio Madre de Dios beginnt. Heute erhaltet ihr spannende Einblicke in das Leben der Flussgoldgräber, die euch zeigen, wie sie den feinen Goldstaub aus dem Flusssand gewinnen und wie ihr Alltag in dieser abgelegenen Region aussieht. In der kleinen Siedlung „América“ besteht – sofern geöffnet – die Möglichkeit, einen kurzen Blick in die örtliche Schule zu werfen.

Am Nachmittag erreicht ihr das Dorf Sena und verabschiedet euch von eurem Expeditionsboot. Auf der Ladefläche eines Pick-ups oder LKWs geht es anschließend rund drei Stunden durch dichten Dschungel bis in das kolonial geprägte Riberalta. Die lebendige Stadt am Fluss begrüßt euch mit bunten Häusern, kleinen Geschäften und dem geschäftigen Treiben rund um den zentralen Platz.

Übernachtet wird in einem charmanten, ehemaligen Kolonialhaus, heute ein einfaches, aber gemütliches Hotel mit privatem Bad und Klimaanlage – nach den vergangenen Tagen im Regenwald ein willkommener Komfort.

Hinweis: die heute eingesetzten Fahrzeuge entsprechen den örtlichen, gesetzlichen Vorschriften, jedoch unter Umständen nicht den deutschen Sicherheitsstandards (u.a. bei einigen Fahrzeugen keine Sicherheitsgurte auf den Rücksitzen).

Aktivitäten: Besuch bei Flussgoldgräbern, ggf. Schulbesuch, Fahrt durch den Dschungel nach Riberalta
Übernachtung: Hotel Colonial oder Hotel Jomali (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen

11. Tag: Paranussfabrik & koloniales Flair in Riberalta

Am Vormittag besucht ihr eine Paranuss-Verarbeitungsanlage, in der tonnenweise die kostbaren Nüsse geknackt, gewaschen und anschließend sorgfältig von Hand nach Qualitätsstufen sortiert werden. Die Verarbeitung der Paranüsse zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen der Region und gibt euch einen authentischen Einblick in den lokalen Arbeitsalltag.

Am Nachmittag bleibt Zeit, Riberalta bei einem kleinen Spaziergang zu erkunden. Gegen Abend zieht es euch zum zentralen Platz der Stadt, wo Mopeds und Motorräder ihre Runden drehen und sich Einheimische wie Besucher zum geselligen Beisammensein treffen. Das lebendige Treiben rund um die Plaza vermittelt einen schönen Eindruck vom alltäglichen Leben dieser kolonial geprägten Flussstadt.

Hinweis: Die Paranussfabrik in Riberalta ist von Mitte November bis Ende Februar gegebenenfalls geschlossen und kann in diesem Zeitraum unter Umständen nicht besichtigt werden.
Aktivitäten: Führung durch eine Paranuss-Verarbeitungsanlage, Freizeit und Spaziergang in Riberalta
Übernachtung: Hotel Colonial oder Hotel Jomali (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

12. Tag: Riberalta – Porto Velho

Heute steuert ihr das dritte Land eurer Expeditionsreise an: Brasilien! Mit dem Taxi gelangt ihr zur Grenze am Fluss Rio Mamoré und setzt anschließend per Fähre über. Die Weiterfahrt führt euch durch den brasilianischen Bundesstaat Rondônia, dessen Landschaft von weiten Flächen geprägt ist, die nach Rodungen heute vor allem der Rinderhaltung dienen.

Am Nachmittag erreicht ihr die Stadt Porto Velho. Wenn es die Zeit erlaubt, unternehmt ihr noch einen kurzen Abstecher zum historischen Stellwerk mit alten Eisenbahnen sowie zum Hafen – Relikte aus der Zeit des Kautschukbooms. Am Abend bietet sich die Gelegenheit, bei tropischen Rhythmen den ersten echten Caipirinha auf brasilianischem Boden zu genießen.

Hinweis: Es kann sein, dass ihr bereits heute nach Manaus fliegt.

Aktivitäten: Grenzüberquerung nach Brasilien, Fährüberfahrt, optionaler Besuch des historischen Stellwerks und Hafens, Freizeit am Abend in Porto Velho
Übernachtung: Hotel Regina oder Hotel Central oder in Manaus im komfortablen Hotel Saint Paul nahe der Oper oder im ibis Styles Manaus (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

13. Tag: Porto Velho – Manaus

Am frühen Morgen verabschiedet ihr euch von Porto Velho und fliegt weiter in die Amazonasmetropole Manaus, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Nach der Ankunft taucht ihr direkt in die bewegte Geschichte der Stadt ein und besucht das berühmte Teatro Amazonas, ein prachtvolles Opernhaus im Renaissance-Stil. Es gilt bis heute als Wahrzeichen der Stadt und erinnert eindrucksvoll an die Zeit des Kautschukbooms, als Manaus zu den wohlhabendsten Städten Südamerikas zählte.

Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um erste Eindrücke der lebendigen Amazonasstadt zu sammeln. Euer zentral gelegenes Hotel nahe der Oper bietet dafür den idealen Ausgangspunkt.

Aktivitäten: Inlandsflug nach Manaus, Besuch des Teatro Amazonas
Übernachtung: Hotel Saint Paul, zentral gelegen nahe der Oper oder im ibis Styles Manaus (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

14. Tag: Manaus

Im lebendigen Manaus, dem „Tor zum Amazonas“, entdeckt ihr heute die vielseitige Millionenstadt bei einem ausführlichen Rundgang. Zunächst besucht ihr den traditionsreichen Mercado Municipal Adolpho Lisboa, wo exotische Früchte, duftende Gewürze und beeindruckend große Amazonasfische angeboten werden. Das bunte Treiben zwischen Marktständen und Händlern vermittelt einen authentischen Einblick in den Alltag der Region.

Am Nachmittag unternehmt ihr eine Bootsfahrt zum „Treffpunkt der Gewässer“. Hier fließen das dunkle Wasser des Rio Negro und das milchig helle Wasser des Rio Solimões nebeneinander her, ohne sich sofort zu vermischen – ein faszinierendes Naturphänomen. Im Anschluss führt euch ein kurzer Spaziergang in ein nahegelegenes Dschungelgebiet, wo ihr mit etwas Glück die seltene Victoria-Regia-Seerose, eine der größten Seerosenarten der Welt, entdecken könnt.

Am Abend bleibt Zeit zur freien Verfügung. Wer möchte, genießt einen Caipirinha mit Blick auf das stimmungsvoll beleuchtete Teatro Amazonas und lässt den Tag entspannt ausklingen.

Aktivitäten: Stadtrundgang durch Manaus, Marktbesuch, Bootsausflug „Treffpunkt der Gewässer“, kurzer Dschungelspaziergang
Übernachtung: Hotel Saint Paul (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

15. Tag: Manaus – Amazonas nach Santarem

Im Hafen von Manaus schifft ihr euch an Bord eines Frachtschiffes ein. Nachdem verschiedene Güter fachmännisch verstaut wurden, legt das Schiff in Richtung Santarem ab. Diese Fahrt auf dem Amazonas garantiert ein einmaliges abenteuerliches Erlebnis! Übernachtet wird auf dem oberen Hängemattendeck. Der Schiffskoch kümmert sich um die Verpflegung und ihr habt Zeit, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Keine Scheu, der Reiseleiter hilft gerne bei der Übersetzung.
Lehne dich zurück, während die Amazonas-Landschaft an dir vorbeizieht.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Freizeit auf dem Amazonas-Frachtschiff
Übernachtung: Hängematte auf dem Frachtschiff (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen

16. Tag: Amazonas – Santarém – Alter do Chão

Nach der Ankunft in Santarém (am Nachmittag) begebt ihr euch in den kleinen Ort Alter do Chão am Amazonas Seitenarm Rio Tapajós. Karibisch anmutende Strände und insbesondere die vorgelagerte Sandstrandinsel Ilha do Amor ziehen die Besucher und höchstwahrscheinlich auch dich magisch an.

Vielleicht möchtest du heute einen schönen Abend auf dem kleinen Plaza verbringen, mit leckerem Essen und jeder Menge brasilianischem Flair: spielende Kinder, Naturschmuck verkaufende Hippies und nicht selten eine spontane Livemusik-Einlage.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Freizeit in Alter do Chão
Übernachtung: Hotel Mirante da Ilha, Hotel Beloalter oder in der Pousada Chalé Joana (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

17. Tag: Alter do Chão

Hier ist ein Vorschlag, wie du den heutigen Tag in Alter do Chão gestalten kannst: begib dich zu einem der Traumstrände oder gleich zum Sandstrand Ilha do Amor, hänge die Beine ins Wasser und schlürfe einen Caipirinha zu den leckeren Pinchos mit Fleisch oder gegrilltem Käse. Sonst noch Fragen zu einem relaxten Tag am Traumstrand?

Wer es aktiv wünscht, kann vor Ort optional verschiedene Ausflüge buchen. Zur Auswahl stehen: eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajós, ein Besuch im Tapajòs Naturreservat, ein Abstecher in die Caboclo-Siedlung oder der Besuch der Ford-Siedlung Belterra. Auch kannst du deine Freizeit mit optionalen Aktivitäten wie Kayaking, Kanutouren, Sportfischen und Schnorcheltouren ausfüllen.

Aktivitäten: Entspannen an den Traumstränden von Alter do Chão, optionale Aktivitäten
Übernachtung: Hotel Mirante da Ilha, Hotel Beloalter oder in der Pousada Chalé Joana (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

18. Tag: Alter do Chão – Santarém – Belém

Verabschiede dich von der „Karibik des Amazonas“. Gegen Mittag geht euer Flug von Santarém nach Belém in der Bucht Marajó an der Atlantikküste. Belém ist neben Manaus die wichtigste Stadt des Amazonasgebietes in Brasilien. Der Beiname „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume) beschreibt die von Mangobäumen gesäumten Straßen der Innenstadt.

Am späten Nachmittag macht ihr euch in das alte Hafengelände Estaçao das Docas auf. Aber keine Sorge, die Zeiten, als es ein zwielichtiges Viertel gewesen ist, sind vorbei und heute reihen sich moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei Amazon Beer und die beste Eisdiele der Stadt aneinander. Hier kann man den Tag wunderbar ausklingen lassen.

Aktivitäten: Inlandsflug nach Belém, Freizeit in Belém
Übernachtung: Hotel Princesa Louçã, Hotel Rede Andrade Belem De Docas oder ibis Styles Belém Batista Campos (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

19. Tag: Belém – Soure / Ilha de Marajó

Der alte und ursprünglichste Teil Beléms will besucht werden. Vorbei am Teatro da Paz geht es Richtung Hafen zum Fischmarkt und dem berühmten Markt Ver-O-Peso. Hier findest du allerlei „Gesundheit“ aus den Wäldern des Amazonas in Form von Pülverchen, Wurzeln und sogar eingelegten Skorpionen. Das alte Wissen der Schamane und Kräuterfrauen ist hier noch in der ganzen Vielfalt vertreten.

Anschließend überquert ihr die Baía de Marajó mit der öffentliche Fähre, um zur Ilha de Marajó, der größten Insel Brasiliens zu gelangen. Euer Ziel ist das Städtchen Soure. Mangobäume spenden Mensch und Tier Schatten. Genau, es kommt hier nämlich vor, dass der eine oder andere Wasserbüffel durch den Ort schlendert. Ansonsten grasen die gut angepassten Tiere zusammen mit Zebus in den Sumpfgebieten, umgeben von den gefiederten Bewohnern wie Flamingos, Papageien, Tukane, Enten, Fischreiher und den Roten Ibissen mit ihren auffallend gebogenen Schnäbeln.
Am Nachmittag kannst du dich im Dorf umsehen. Viele der Bewohner leben von Fischfang. Außerdem ist die Insel Marajó bekannt für ihre Keramikkultur sowie viel unberührte Natur.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich
Aktivitäten: Besuch des Marktes Ver-O-Peso in Belém, Freizeit in Soure auf Ilha Marajó
Übernachtung: einfache Wasserbüffel-Pousada (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

20. Tag: Ilha de Marajó

Am Vormittag fährst du auf einem abenteuerlichen „Moto-Taxis“ durch eine Fazenda, wo die scharlachroten Ibisse auf ihren Bäumen sitzen und sich auf Krustentiere stürzen, die im Schlamm auftauchen. Nach 40 Minuten erreichst du den einsamen Strand Caju Uno, von wo aus du den Strand entlang zu einem kleinen Fischerdorf mit seinen bunten Häusern läufst, das wegen seiner Abgeschiedenheit noch fast unberührt ist.
Hier bleibt dir Zeit zu relaxen, bevor dann alle gemeinsam zum Mittagessen zum Palmenstrand Praia Barra Velha mit den Motos fahren. Der Strand ist der Favorit der Einheimischen, viele Strandbars, die kaltes Agua de Coco und leckere Fischgerichte servieren sowie Musik bestimmen das Bild.
Nach dem Mittagessen geht es zu Fuss weiter zum Töpfer Ronaldo, der nach traditionellen indigenen Techniken herrliche Keramiken herstellt. Als Werkzeuge dienen unter anderem Wildschweinstoßzähne oder Rochenstachel. Sämtliche Stücke stehen auch zum Verkauf.
Nach einer einstündigen Fahrt im Kleinbus steigst du dann auf ein Schnellboot um, um dem Fluss „Paracauary“ zu folgen bis die Gruppe zum Anleger einer typischen Büffel-Fazenda kommt. Von dort geht es dann weiter bis zum Hauptgebäude der Farm, wo du dein wohlverdientes Abendessen an einer langen Tafel genießst.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Ausflug zum Strand Caju Una
Übernachtung: Büffel-Fazenda mit einfachen Zimmern mit Gemeinschaftsbad (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen

21. Tag: Ilha de Marajó

Den ganzen Tag tauchst du ein in das Leben auf der Fazenda. Vielleicht hast du Lust zu reiten hier (für Anfänger wie Fortgeschrittene interessant!) mit den Vaqueiros, den brasilianischen Cowboys, durch die Felder der Ranch, um die Büffelherden zu ihrem Nachtquartier zu treiben. Optional sind auch Bootsausflüge durch die kleinen Kanäle der größten Flussinsel der Welt möglich, um Kaimane und Tukane zu beobachten, sowie Açai- und Maniok-Plantagen zu besuchen. Dein Tag endet nach einem romantischen Sonnenuntergang, mit einem herzhaften Abendessen auf der Farm.

Hinweis: kein Einzelzimmer möglich!
Aktivitäten: Freizeit auf der Farm mit optionalen Ausflugsmöglichkeiten
Übernachtung: Büffel-Fazenda mit einfachen Zimmern mit Gemeinschaftsbad (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

22. Tag: Soure / Ilha de Marajó – Belém

Vor dem Frühstück begleitest du die Vaqueiros zum Melken, um anschließend beim typischen Farmfrühstück die frische Büffelmilch zu probieren. Danach geht es unter fachkundiger Anweisung zum Büffelreiten auf die Felder der Farm. Die besonders ruhigen Reittiere bekommen dann einen Nasenring, an dem sich ein Seil befindet, mit dem das Tier gelenkt werden kann. Alternativ wird eine weitere Bootstour durchgeführt.

Am Nachmittag kommt ihr mit dem Boot zurück nach Belém. Begebt euch an die Docks in eine Tanzbar und feiert das Ende einer unvergesslichen Reise! Anstoßen auf die gemeinsamen Erlebnisse kann man z.B. mit einem frischen brasilianischen Caipirinha…

Aktivitäten: Büffelreiten, Freizeit am Abend in Belém
Übernachtung: Hotel Princesa Louçã, Hotel Rede Andrade Belem De Docas oder ibis Styles Belém Batista Campos (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück

23. Tag: Belém

Nun heißt es Abschied nehmen von den neuen Freunden und der abenteuerlichen Amazonas Expeditionsreise, die jedem ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird.
Nach dem Frühstück wirst du zum Flughafen von Belém gebracht.
Beachte auch die individuellen Verlängerungsmöglichkeiten. Gerne helfen wir dir bei der Buchung von Zusatznächten in Belém oder bei der Planung einer weiteren Tour. Es lohnt sich!

Aktivitäten: Tourende
Mahlzeiten: Frühstück

Ausflüge währen der Tour:
4h City Tour Lima (DEU, privat), Eintritte NICHT inkl. (Plaza de Armas, Miraflores, Kathedrale, Katakomben): ca. 120 USD
4h City Tour Lima (DEU, privat), Eintritte NICHT inkl. (Plaza de Armas, Miraflores, Kathedrale, Katakomben): ca. 180-200 USD

4-tägige Vortour nach Cuzco & Machu Picchu
Wenn du bereits in Peru bist, warum nicht Cuzco & den imposanten Machu Picchu besuchen? Mehr Details findest du hier: Vortour Cuzco & Machu Picchu Exkursion
2026: Preise: 650 EUR pro Person (60 EUR Einzelzimmer-Zuschlag)
2027: Preise: 750 EUR pro Person (80 EUR Einzelzimmer-Zuschlag)

5-tägige Vortour nach Cuzco & Machu Picchu + KM 104 Inka Trail
Wenn du bereits in Peru bist, warum nicht Cuzco & den imposanten Machu Picchu besuchen? Mehr Details findest du hier: Vortour Cuzco & Machu Picchu Exkursion
2026: Preise: 1.035 EUR pro Person (85 EUR Einzelzimmer-Zuschlag)
2027: Preise: 1.100 EUR pro Person (100 EUR Einzelzimmer-Zuschlag)
1.Tag: Transf. (SPA) Flughafen LIM-Hotel, Ü. ***Hotel Lima / Frühstück
2. Tag: Transf. (SPA) Htl-Flugh., Flug LIM-CUZ, Transf. (SPA), Flugh.-Htl, Half-Day-City-Tour CUZ (DEU, ca.3h, Qorikancha & Kathedrale & 4 Ruinen, Eintritte nicht enthalten), Ü. **Hotel Cuzco
3. Tag & 4. Tag: Frühstück, 2-Tage nach Machu Picchu (inkl. Sonnentor) in internat. Gruppe (ENG) inkl. Transf. Htl.-Bhf.-Htl, Zug Ollantaytambo-km104+Aguas Calientes-Ollantaytambo, Bus Machu Pic.-Aguas Calientes, Eintr. Machu Pi., Machu Picchu (nur Aus-sichtsplattform), Ü. Aguas Calientes (3. Tag) & Ü. **Htl CUZ (4. Tag)
5. Tag: Transfer (SPA) Hotel-Flughafen, Treffen der Hauptgruppe

Termine:
18.03.-22.03.2026
13.05.-17.05.2026
15.07.-19.07.2026
07.10.-11.10.2026
04.11.-08.11.2026
06.01.-10.01.2027
17.03.-21.03.2027
07.07.-11.07.2027
04.08.-08.08.2027
03.11.-07.11.2027
26.04.-30.04.2027

Allgemeine Anforderungen
Bei diesem besonderen Abenteuer handelt es sich um keine klassische „Rundreise“, sondern um eine Expedition in ein touristisch unerschlossenes Gebiet im Amazonas. Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber den Ureinwohnern und Mitreisenden, Anpassung sowie Flexibilität an teilweise ungewohnte Verhältnisse und Komfortverzicht werden vorausgesetzt.

Körperliche Teilnahmevoraussetzungen
Bei dieser Amazonas Expedition kann jeder teilnehmen, der über eine normale körperliche Verfassung verfügt, Trittsicherheit für 2 bis 3-stündige Wanderungen im tropischen Klima und auf teilweise rutschigem Untergrund hat sowie sein Gepäck etwa 150 Meter weit selbst tragen kann.

Hinweise zum Reiseverlauf
Änderungen des Reiseverlaufes bleiben aufgrund höherer Gewalt, Wetter oder aus organisatorischen Gründen vorbehalten.
Diese Amazonas Expeditionsreise geht über insgesamt 2.400 km in nur 22 Tagen. Im Schnitt bedeutet das also über 100 km pro Tag fliegen, wandern, Boot-, Bus-, Schiff- oder Pick-Up-fahren! Daher liegt es in der Natur der Sache, dass an einigen Tagen viele Kilometer zurückgelegt werden müssen. Insbesondere im Manu- & Tambopata Nationalpark, als auch auf der Fahrt von Peru durch Bolivien, werden oft 5 bis 10 Stunden am Tag im Boot verbracht. Gerade bei starkem Regen, wo es vielleicht auch unter dem Dach etwas nass wird, wird man sich an komfortablere Reisemöglichkeiten zurückerinnern…
Der Reiseleiter wird immer versuchen, die Fahrten durch Besuche von Indiodörfern oder Tierbeobachtungen zu unterbrechen, auch wenn dies an einigen Tagen nicht oder nur teilweise gelingen wird. Z.B. auf der Fahrt von Riberalta nach Porto Velho und auf dem Frachtschiff von Manaus nach Santarem ist Sitzfleisch gefragt. Da auf dieser Abenteuerreise der Kontakt zur Bevölkerung gesucht wird, werden bewusst die Fahrten mit öffentlichen Bussen, Booten, Flussfrachtschiff, Jeeps, Kleintransporter usw. unternommen. Die Mahlzeiten in den Städten werden nicht in den Hotels, sondern in typischen Restaurants & Cafés eingenommen. Die Unterkünfte sind oft die besten in der Stadt, dennoch aber stets sehr einfach und landestypisch. Dafür hast du aber die Gelegenheit, während dieser außergewöhnlichen Reise auch die touristisch noch unerschlossenen Gebiete kennenzulernen.

Mahlzeiten
In den Städte wird das Essen in typischen, kleinen Restaurants, Cafés und Bars eingenommen.
Im Dschungel erwartet dich ein sehr ausgiebiges Frühstück, meistens ein Snack oder ein kleines, warmes Mittagessen und ein warmes Abendessen (Suppe, Hauptspeise und Nachtisch).
Während der Frachtschifffahrt wird ein einfaches Frühstück serviert und zum Mittag- & Abendessen erwartet dich eine warme und reichhaltige Mahlzeit (Hauptspeise, oft Nachtisch).

4-tägige Vortour nach Cuzco & Machu Picchu
Wenn du bereits in Peru bist, warum nicht Cuzco & den imposanten Machu Picchu besuchen? Mehr Details findest du hier: Vortour Cuzco & Machu Picchu Exkursion

Teilnehmerzahl
Mindestteilnehmerzahl 4, maximale Teilnehmerzahl 12

Steuer für Inlandsflüge Peru
Ausländische Reisende sind von der Steuer für Inlandsflüge in Peru ausgenommen. Der Nachweis, dass du tatsächlich ein ausländischer Reisender bist, kann durch Angabe deiner internationalen Ticketnummer (ITN) erfolgen. Reisende, die keine internationalen Ticketnummern mindestens 30 Tage vor dem ersten Tag der Tour einreichen, müssen die inländische Steuer für alle eingeschlossenen Flüge entrichten.

Impfungen
Beachte die aktuellen Regelungen zu Impfungen. Ggf. müssen die Teilnehmer dieser Amazonas Expedition über eine Gelbfieberimpfung verfügen (vor Ort mit dem Impfpass nachzuweisen).

Auslandskrankenversicherung
Für die Teilnahme an dieser Tour ist eine Auslandskrankenversicherung Pflicht.

Informationen zur Einreise

Bitte beachte die aktuellen Informationen zur Einreise nach Brasilien, Peru und Bolivien auf der Seite des Auswärtigen Amtes (Reise- und Sicherheitshinweise):
Peru Reise- und Sicherheitshinweise
Bolivien Reise- und Sicherheitshinweise
Brasilien Reise- und Sicherheitshinweise

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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