Überblick

Campingsafari im Overland-Truck · 12 Tage

Campingsafari Namibia und Botswana: Etosha, Okavango-Delta und Victoriafälle in 12 Tagen

Zwölf Tage, drei Länder, ein Truck. Von der Atlantikküste über die Wasserlöcher von Etosha und die Kanäle des Okavango bis an den Rand der Victoriafälle.

Swakopmund Spitzkoppe Etosha Windhoek Kalahari Maun Okavango-Delta Nata Chobe Livingstone

Die erste Nacht schläfst du im Zelt unter den Granitfelsen der Spitzkoppe, wo San vor langer Zeit Bilder an die Wände gemalt haben. Zwei Tage später sitzt du im Etosha Nationalpark am beleuchteten Wasserloch und wartest, wer nachts zum Trinken kommt: Elefanten, Giraffen, Zebras, mit Glück Löwen oder Hyänen.

Nach einem Abend in Windhoek zeigen dir San in der Kalahari, wie sie mit der Natur leben. Dann geht es nach Botswana. Von Maun aus gleitest du im Mokoro, einem Einbaum, ins Okavango-Delta und schläfst eine Nacht in der Wildnis. In Elephant Sands bei Nata laufen Elefanten frei durchs Camp, am Chobe fährst du bei Sonnenuntergang mit dem Boot zwischen Flusspferden. Zum Schluss setzt du mit der Fähre nach Sambia über und stehst in Livingstone vor den Victoriafällen.

Ihr reist in einem Overland-Truck mit zwei Crew-Mitgliedern, kocht gemeinsam und baut die Zelte selbst auf. Wer lieber in Zimmern schläft, bucht dieselbe Reise mit Unterkünften, mehr dazu weiter unten. Komm mit und frag jetzt deinen Platz an.

Was du danach weißt

  1. Warum die Etosha-Pfanne „großer weißer Ort“ heißt.
  2. Wie alt der Granit der Spitzkoppe ist.
  3. Was die Salzpfannen bei Nata einmal waren.

Wie viel südliches Afrika passt in zwölf Tage?

Die drei großen Tierregionen zwischen Atlantik und Sambesi, wenn du lange Fahrten magst. Laut Veranstalter legt der Truck rund 2.900 Kilometer zurück. An fünf Tagen sitzt du sechs bis elf Stunden im Fahrzeug, am längsten an Tag 6 von der Kalahari nach Maun. Dafür siehst du Wüste, Savanne, Delta und Fluss in einer Reise. Die Abende verbringst du am Lagerfeuer statt im Hotelzimmer.

Schon im Preis drin

Vier Dinge, für die du nichts extra zahlst

Tag 1 · Spitzkoppe

Felsmalereien der San

Die bekannteste Stelle heißt Bushman Paradise. Daneben ein natürlicher Felsbogen, der beliebteste Aussichtspunkt.

Die Einnahmen des Camps gehen laut Veranstalter an die Gemeinde.

Tag 2 bis 3 · Etosha

Pirschfahrten im Truck

Am Nachmittag der Einfahrt und einen ganzen Tag lang. Abends am beleuchteten Wasserloch im Camp.

Kino ohne Leinwand.

Tag 5 · Kalahari

Buschwanderung mit San

San-Guides zeigen dir, wie sie Pflanzen nutzen, ohne das Gleichgewicht der Natur zu stören.

Ein Ökotourismus-Projekt, das ihnen Einkommen bringt.

Tag 11 · Livingstone

Besuch der Victoriafälle

Im Mosi-oa-Tunya Nationalpark auf der sambischen Seite. Danach Infos zu allen Aktivitäten rund um die Fälle.

Regenjacke bereithalten.

Mit Adventure Pass

Okavango-Delta mit Mokoro und Wandersafari, Bootsfahrt auf dem Chobe bei Sonnenuntergang und Pirschfahrt im Chobe Nationalpark gibt es nur mit dem Adventure Pass für 390 USD. Laut Veranstalter ist er optional, du zahlst ihn vor Ort an die Crew oder vorab über uns. Ohne Pass fehlen dir drei der Höhepunkte, wir empfehlen ihn deshalb.

Die Reise gehört zu unseren Overland-Trucktouren: ein eigener Truck, zwei Crew-Mitglieder, eine Gruppe, die gemeinsam kocht und zeltet.

Gleiche Reise, festes Dach

Lieber Zimmer statt Zelt? Die Variante mit Unterkünften

Diese Reise gibt es auch mit Unterkünften. Route, Programm, Mahlzeiten, Truck und Crew sind genau gleich, du fährst sogar in derselben Gruppe mit. Der Unterschied liegt nur darin, wo du nachts schläfst.

Camping

ab 1.481 € p.P.

10 Nächte im Kuppelzelt mit Schaumstoffmatte, das du selbst aufbaust, Gemeinschaftsbäder auf den Campingplätzen. 1 Nacht im festen Zelt im Delta. Schlafsack und Kissen bringst du mit.

Mit Unterkünften

ab 2.676 € p.P.

Etosha, Kalahari, Kasane und Livingstone im Zimmer mit eigenem Bad. Windhoek, Maun und teils Nata in fest aufgebauten Zelten. Spitzkoppe im Zelt mit Ausrüstung, Delta im festen Zelt.

  • Auch in der Variante mit Unterkünften schläfst du an der Spitzkoppe im Zelt mit sehr einfachen Sanitäranlagen, ohne Dusche. Schlafsack, Matte und Kissen stellt dort der Veranstalter.
  • Nicht jede Nacht ist ein Zimmer: In Windhoek, Maun und je nach Termin in Nata schläfst du in fest aufgebauten Zelten, in Windhoek mit Gemeinschaftsbad. Die genaue Aufteilung siehst du im Reiseverlauf Nacht für Nacht.
  • Der Adventure Pass für 390 USD kommt in beiden Varianten dazu.
  • Die Preise sind Ab-Preise des Veranstalters, Stand 30.10.2026. Für deinen Termin nennen wir dir den genauen Preis.

Ehrlich gesagt

Für wen diese Reise passt

  • Das ist eine Mitmach-Tour. Du baust dein Zelt auf und hilfst im Wechsel beim Einkaufen, Kochen und Aufräumen. Laut Veranstalter macht genau das die Gruppe zur Gruppe.
  • Die Fahrten sind lang. An Tag 2, 4 und 9 sitzt du acht bis neun Stunden im Truck, an Tag 6 zehn bis elf, Grenzübertritt nicht eingerechnet.
  • Die Sanitäranlagen reichen vom Plumpsklo ohne Dusche an der Spitzkoppe bis zur Eimerdusche im Delta. Meist gibt es auf den Campingplätzen Duschen und Strom, manchmal einen Pool.
  • Mitreisen kannst du von 16 bis 75 Jahren, mit 16 und 17 nur mit Eltern. Die Gruppe hat höchstens 18 Leute aus vielen Ländern, Reisesprache ist Englisch.

Passt zu dir, wenn

  • du Etosha, Okavango und Victoriafälle in einer Reise willst
  • du gern draußen schläfst und mit anpackst
  • du allein reist und schnell Anschluss suchst
  • dir ein kleines Budget wichtiger ist als Komfort

Weniger geeignet, wenn

  • dir lange Fahrtage keinen Spaß machen
  • du jeden Abend eine Dusche brauchst
  • du in der Bewegung eingeschränkt bist, dafür ist die Reise nicht geeignet

Unterwegs als Gruppe

Wer mit dir im Truck sitzt

Zur Crew gehören zwei Leute, die fahren, führen und mit euch kochen. In den Parks übernehmen lokale Guides mit kleineren Fahrzeugen. Die Reise ist laut Veranstalter Teil längerer Touren: In Windhoek steigen an Tag 4 manche aus, an Tag 5 kommen neue dazu. Wer mit dir zeltet, kann also schon zwei Wochen unterwegs sein. Mehr Reisen in diesem Stil findest du bei unseren Gruppenreisen.

Der Truck hat 24 Sitze, Tische, USB-Ladestation, Kühlbox, Gefrierfach, Wassertank, eine kleine Bibliothek und für jede Person ein abschließbares Fach von etwa 70 Litern. Dein Gepäck muss da hineinpassen, also lieber eine weiche Tasche als einen Koffer. Wer tiefer ins Delta eintauchen will, findet in unserem Ratgeber zur Okavango Delta Safari mehr zum größten Binnendelta Afrikas.

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise nach Namibia und Botswana beraten!

Zelt oder Zimmer? Lohnt sich der Adventure Pass für dich? Zahlst du ihn vorab oder vor Ort? Wie kommst du nach Swakopmund und von Livingstone zurück? Wie viele Nächte hängst du an den Fällen an? Wir klären das mit dir. Du zahlst bei uns denselben Preis wie direkt beim Veranstalter.

★ 4,8 von 5 Sternenüber 10 Jahre Erfahrungrund 1.300 Reisende pro Jahr24/7 erreichbar

Reiseroute

Karte für Campingsafari durch Namibias Norden & Botswana

Inkludierte Leistungen

  • 12 Tage Campingsafari durch Namibia, Botswana und Sambia gemäß Programm
  • 10 Übernachtungen im geteilten 2-Personen-Kuppelzelt mit Schaumstoffmatte (Aufbau gemeinsam)
  • 1 Übernachtung im fest aufgebauten Zelt mit Feldbett und Eimerdusche im Okavango-Delta
  • Mahlzeiten: 11 Frühstück, 10 Mittagessen, 9 Abendessen
  • alle Fahrten laut Programm im Overland-Truck, Safarifahrzeug, Mokoro und Boot
  • Camping- und Kochausrüstung
  • zwei englischsprachige Crew-Mitglieder während der gesamten Reise, lokale Guides
  • alle Straßen- und Fahrzeuggebühren
  • Felsmalereien an der Spitzkoppe
  • Pirschfahrten im Etosha Nationalpark
  • Buschwanderung mit San in der Kalahari
  • Besuch der Victoriafälle im Mosi-oa-Tunya Nationalpark
  • Variante mit Unterkünften (Zimmer oder feste Zelte) gegen Aufpreis buchbar

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Flughafentransfers sowie Übernachtungen vor und nach der Reise (gerne über uns buchbar)
  • Adventure Pass: 390 USD pro Person, zahlbar vor Ort an die Crew oder vorab über uns. Enthält den Ausflug ins Okavango-Delta mit Mokoro und Wandersafari, die Bootsfahrt auf dem Chobe und die Pirschfahrt im Chobe Nationalpark
  • Schlafsack und Kissen
  • Einzelzelt oder Einzelzimmer auf Anfrage
  • Visum Namibia und Ausreisegebühren
  • optionale Ausflüge, Besichtigungen und Eintrittsgebühren
  • nicht genannte Mahlzeiten (Frühstück an Tag 1, Abendessen in Windhoek, Mittag- und Abendessen in Livingstone) und Getränke
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherung: Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht), Reiserücktritt und Reiseabbruch. Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen
  • nicht ausgewiesene Mahlzeiten und Getränke
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Schlafsack & Kissen (kann vor Ort nicht gemietet werden)
  • Visa
  • Informationen zur Reise

    Reiseverlauf

    Deine Campingsafari Namibia und Botswana im Überblick

    TagOrteSchwerpunkt
    Tag 1Swakopmund, SpitzkoppeFelsmalereien, erste Nacht im Zelt
    Tag 2Spitzkoppe, EtoshaPirschfahrt am Nachmittag, Wasserloch
    Tag 3EtoshaGanzer Tag auf Pirschfahrt
    Tag 4Etosha, WindhoekFahrt in die Hauptstadt, Abend frei
    Tag 5Windhoek, KalahariBuschwanderung mit San
    Tag 6Kalahari, MaunGrenze Botswana, Rundflug optional
    Tag 7Okavango-DeltaMokoro, Wandersafari, Nacht im Delta
    Tag 8Okavango-Delta, MaunMokoro zurück, Nachmittag frei
    Tag 9Maun, Elephant SandsSalzpfannen, Baobab, Elefanten
    Tag 10Elephant Sands, KasaneBootsfahrt auf dem Chobe
    Tag 11Kasane, LivingstonePirschfahrt Chobe, Fähre, Victoriafälle
    Tag 12LivingstoneEnde nach dem Frühstück

    Hinter den Kulissen

    Drei Dinge, die du danach weißt

    Etosha: der große weiße Ort

    Warum heißt der Park Etosha? Das Wort kommt aus der Sprache der Ovambo und bedeutet so viel wie „großer weißer Ort“. Gemeint ist die Pfanne in der Mitte des Parks, fast 5.000 Quadratkilometer flaches, trockenes Salz.

    Früher lag hier ein See. Heute füllt sich die Pfanne nur nach starken Regenfällen für kurze Zeit mit Wasser. Den Rest des Jahres hängen die Tiere an den Wasserlöchern. Genau deshalb kannst du sie dort so gut beobachten.

    Spitzkoppe: Granit aus der Zeit Gondwanas

    Wie alt ist der Granit der Spitzkoppe? Rund 120 Millionen Jahre. Damals brach der Urkontinent Gondwana auseinander und Südamerika löste sich von Afrika. Flüssiges Gestein stieg auf und erstarrte tief unter der Erde zu Granit.

    Wind und Wetter haben das weichere Gestein ringsum abgetragen. Übrig blieb ein Inselberg, der rund 700 Meter aus der Ebene ragt. Wegen seiner Form nennen ihn manche das Matterhorn Namibias.

    Makgadikgadi: ein verschwundener See

    Was waren die Salzpfannen, durch die du an Tag 9 fährst? Ein riesiger See. Der Paläosee Makgadikgadi bedeckte einst große Teile des heutigen Nordbotswanas. Als sich das Klima änderte und Flüsse ihren Lauf wechselten, trocknete er aus.

    Zurück blieben Salzpfannen, die zu den größten der Welt gehören. In der Regenzeit sammelt sich dort flach Wasser und lockt Flamingos an. In der Trockenzeit wirkt die Fläche wie ein weißes Meer ohne Horizont.

    Tag für Tag

    So läuft deine Campingsafari ab

    So liest du die Tage: inklusive optional Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten. „Mit Adventure Pass“ heißt: nur wenn du den Pass für 390 USD buchst.

    1. Tag01

      Start 8 Uhr

      Von der Küste zur Spitzkoppe

      Swakopmund, Damaraland, Felsmalereien

      Die Reise beginnt um 8 Uhr an der Amanpuri Lodge in Swakopmund. Das Vortreffen mit der Crew ist schon am Abend davor um 18 Uhr, du musst also spätestens am Vortag anreisen. Dann verlässt der Truck die Atlantikküste und fährt laut Veranstalter etwa 150 Kilometer, drei bis vier Stunden, landeinwärts ins Damaraland.

      Die Spitzkoppe ragt als Granitberg aus der flachen Wüste, laut Veranstalter bis auf etwa 1.800 Meter über dem Meer. Du erkundest die Felsen und die Malereien der San, die bis heute zu sehen sind. Die bekannteste Stelle heißt Bushman Paradise, beliebtester Aussichtspunkt ist ein natürlicher Felsbogen. Bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang leuchtet der Stein tiefrot.

      Ihr zeltet im Spitzkoppe Community Camp, das die Gemeinde vor Ort betreibt. Die Einnahmen gehen laut Veranstalter direkt an sie. Die Ausstattung ist sehr einfach, es gibt keine Dusche, nur ein Plumpsklo. Dafür einen Sternenhimmel ohne jedes Licht.

      Gut zu wissen

      Ein Frühstück gibt es heute noch nicht, Mittag- und Abendessen sind inklusive. Auch in der Variante mit Unterkünften schläfst du heute im Zelt, Schlafsack, Matte und Kissen stellt dann der Veranstalter. WLAN gibt es nicht.

      Felsmalereien SpitzkoppeMittagessenAbendessen
    2. Tag02

      Tiere

      Nach Etosha und ans Wasserloch

      Lange Fahrt nach Norden, erste Pirschfahrt

      Heute fährst du laut Veranstalter etwa 420 Kilometer, acht bis neun Stunden, durch kleine Farmstädte nach Norden. Ziel ist der Etosha Nationalpark, über 20.000 Quadratkilometer groß rund um eine riesige Salzpfanne. An den Wasserlöchern leben laut Veranstalter 114 Säugetier- und 340 Vogelarten.

      Gleich bei der Einfahrt in den Park beginnt die erste Pirschfahrt auf dem Weg zum Camp. Ihr übernachtet zwei Nächte in einem der umzäunten Staatscamps, Okaukuejo, Halali oder Namutoni.

      Nach dem Abendessen gehst du ans beleuchtete Wasserloch. Laut Veranstalter kommen nachts oft Elefanten, Giraffen und Zebras, manchmal sogar Löwen und Hyänen. Setz dich leise hin und warte. Das ist für viele der Moment, an den sie sich am längsten erinnern.

      Gut zu wissen

      Laut Auswärtigem Amt besteht im Etosha Nationalpark von September bis Mai ein saisonal hohes Malariarisiko. Mückenschutz am Wasserloch nicht vergessen.

      Pirschfahrt EtoshaFrühstückMittagessenAbendessen
    3. Tag03

      Safari

      Ein ganzer Tag in Etosha

      Pirschfahrt rund um die Salzpfanne

      Heute bist du den ganzen Tag im Park unterwegs, laut Veranstalter rund 250 Kilometer auf Pisten rund um die Etosha-Pfanne. Die Salzfläche ist so groß, dass man sie laut Veranstalter aus dem All sieht. Die meiste Zeit ist sie trocken und gleißend weiß.

      An den Wasserlöchern rund um die Pfanne trinken Elefanten, Nashörner, Zebras, Giraffen und große Herden von Antilopen. Auch für Vögel ist Etosha ein guter Ort: Riesentrappen, Sekretäre und Greifvögel sind laut Veranstalter häufig zu sehen.

      Am Abend kehrst du ins Camp zurück oder fährst in ein anderes Camp im Park weiter. Noch einmal geht es ans beleuchtete Wasserloch, diesmal weißt du schon, wie geduldig du sein musst.

      Gut zu wissen

      Im Park herrscht Tempolimit und du darfst das Fahrzeug außerhalb der Camps nicht verlassen. Fernglas und Kamera mit Zoom lohnen sich heute besonders.

      Pirschfahrt ganztägigFrühstückMittagessenAbendessen
    4. Tag04

      Stadt

      Zurück in der Zivilisation

      Etosha nach Windhoek, freier Abend

      Laut Veranstalter etwa 420 Kilometer und acht bis neun Stunden geht es heute nach Süden in die Hauptstadt Windhoek. Die Stadt liegt in einem Talkessel zwischen Khomas-Hochland, Auas- und Erosbergen und ist für eine Hauptstadt erstaunlich klein.

      In der Innenstadt erinnern viele Gebäude an die deutsche Kolonialzeit. Abends hast du frei. Das Abendessen ist heute nicht im Preis enthalten, der Veranstalter empfiehlt ein Lokal in der Stadt. In Windhoek gibt es WLAN, die Gelegenheit, dich zu Hause zu melden.

      Manche aus der Gruppe beenden ihre Reise heute in Windhoek, morgen kommen neue dazu.

      Gut zu wissen

      Laut Auswärtigem Amt kommen in Windhoek Raubüberfälle vor, vor allem an Sonn- und Feiertagen. Fahr abends mit dem Taxi und geh nicht allein zu Fuß.

      Ideen für deine freie Zeit

      • Christuskirche: Wahrzeichen der Stadt aus der Kolonialzeit, von außen gut anzusehen. Kostenlos.
      • Abendessen in der Stadt: Frag die Crew nach dem Lokal, in das alle gehen. Gegen Bezahlung.
      FrühstückMittagessen
    5. Tag05

      Kultur

      Mit San durch den Busch

      Windhoek in die Omaheke-Region bei Gobabis

      Laut Veranstalter etwa 310 Kilometer und sechs bis sieben Stunden fährst du nach Osten in die Omaheke-Region bei Gobabis, nah an der Grenze zu Botswana. Das Camp liegt auf einer Gästefarm in der Kalahari.

      Hier triffst du San und gehst mit ihnen auf eine Buschwanderung. Sie zeigen dir, wie sie mit der Natur arbeiten und nachwachsende Pflanzen nutzen, ohne das empfindliche Gleichgewicht zu zerstören. Laut Veranstalter verschafft das Projekt den San ein dauerhaftes Einkommen und hilft, ihre Kultur zu bewahren.

      Am Abend sitzt du mit der neu gemischten Gruppe am Feuer. Alle Mahlzeiten sind heute inklusive.

      Buschwanderung mit SanFrühstückMittagessenAbendessen
    6. Tag06

      Grenze

      Der längste Tag: nach Maun

      Grenze Botswana, Rundflug optional

      Heute steht der längste Fahrtag an: laut Veranstalter rund 520 Kilometer und zehn bis elf Stunden, ohne Pausen und Grenzübergang. Kurz nach dem Start überquerst du die Grenze nach Botswana, dann geht es am Rand der Kalahari entlang bis Maun.

      Maun ist offiziell noch ein Dorf und doch die fünftgrößte Stadt Botswanas. Sie zieht sich am Ufer des Thamalakane entlang, wo laut Veranstalter Letschwe-Antilopen neben Eseln, Ziegen und Rindern grasen. Esel gehören hier zum Stadtbild, Händler transportieren mit ihnen ihre Waren.

      Wenn die Zeit reicht, kannst du heute oder an Tag 8 einen Rundflug über das Okavango-Delta machen, im Kleinflugzeug oder Hubschrauber. Der Preis gilt pro Maschine, ihr teilt euch die Plätze.

      Gut zu wissen

      Für Botswana brauchst du laut Auswärtigem Amt kein Visum, die Einreiseerlaubnis gibt es kostenlos an der Grenze. Halte deinen Reisepass griffbereit.

      Rundflug Flugzeug ab 650 USD pro MaschineHubschrauber ab 450 USD pro MaschineReiten 2 StundenFrühstückMittagessenAbendessen
    7. Tag07

      Delta

      Im Einbaum ins Okavango-Delta

      Mokoro, Wandersafari, Nacht im Zeltcamp

      Im offenen Allradfahrzeug fährst du ein bis zwei Stunden zur Mokoro-Station. Dort stellen sich die Poler vor, Tswana aus der Gegend, die euch durchs Delta bringen. Im Mokoro, einem schmalen Einbaum, gleitest du zwischen riesigen Seerosenblättern und hohem Gras durch ein Labyrinth aus Kanälen.

      Das Okavango-Delta ist laut Veranstalter rund 16.000 Quadratkilometer groß. Der Fluss entspringt in Angola, teilt sich in Botswana immer wieder und bildet ein riesiges Binnendelta. Im Zeltcamp schläfst du in fest aufgebauten Zelten mit Feldbetten und einfachem eigenem Bad mit Eimerdusche, in beiden Varianten gleich.

      Vom Camp aus geht es auf Wandersafari zu Fuß. Am Abend hörst du nur noch die Geräusche der afrikanischen Nacht. Alle Mahlzeiten sind heute inklusive.

      Gut zu wissen

      Delta-Ausflug, Mokoro und Wandersafari sind im Adventure Pass enthalten. Was ohne Pass passiert, klären wir vor der Buchung mit dir. WLAN gibt es im Delta nicht.

      Delta-Ausflug mit Adventure PassMokoro und Wandersafari mit Adventure PassFrühstückMittagessenAbendessen
    8. Tag08

      Delta

      Zurück nach Maun

      Mokoro zur Station, Nachmittag am Pool oder in der Luft

      Früh am Morgen geht es im Mokoro ruhig zurück zur Station und im Fahrzeug nach Maun. Gegen Mittag seid ihr wieder im Camp.

      Der Nachmittag ist frei. Jetzt ist die beste Gelegenheit für den Rundflug über das Delta, das seit 2014 zum Unesco-Welterbe gehört. Von oben siehst du die Kanäle, Inseln und Pfade der Tiere, die du gestern vom Boot aus gesehen hast.

      Wer am Boden bleibt, entspannt am Pool des Camps oder wäscht endlich Wäsche. Alle Mahlzeiten sind heute inklusive.

      Ideen für deine freie Zeit

      • Rundflug: Im Flugzeug oder Hubschrauber, Preis pro Maschine, also in der Gruppe teilen. Gegen Bezahlung.
      • Pool im Camp: Nach einer Nacht im Delta genau richtig. Kostenlos.
      Mokoro zurück mit Adventure PassRundflug über das DeltaFrühstückMittagessenAbendessen
    9. Tag09

      Elefanten

      Salzpfannen, Baobab und Elefanten

      Maun nach Elephant Sands bei Nata

      Laut Veranstalter etwa 380 Kilometer und acht bis neun Stunden fährst du heute durch einen offenen Wildkorridor zwischen der Nxai Pan und den Makgadikgadi-Salzpfannen. Unterwegs hältst du an einem Baobab, einem der berühmtesten Bäume Afrikas.

      Am späten Nachmittag erreichst du Elephant Sands bei Nata. Das Camp hat keinen Zaun, die Tiere ziehen frei von Wasserloch zu Wasserloch. Laut Veranstalter siehst du die Elefanten hier aus nächster Nähe, dazu verschiedene Antilopen.

      Wer will, bucht einen Buschspaziergang oder eine Pirschfahrt. Alle Mahlzeiten sind inklusive.

      Gut zu wissen

      Kein Zaun heißt auch: Nachts nicht allein im Dunkeln herumlaufen und die Regeln des Camps genau befolgen. Die Elefanten sind wild.

      Buschspaziergang 20 USDPirschfahrt 25 USDFrühstückMittagessenAbendessen
    10. Tag10

      Fluss

      Bootsfahrt auf dem Chobe

      Nata nach Kasane, Fish Eagle Cruise

      Laut Veranstalter rund 270 Kilometer, fünf bis sechs Stunden, fährst du in die Nordspitze Botswanas nach Kasane, dem Tor zum Chobe Nationalpark. Der Park ist laut Veranstalter der drittgrößte des Landes und der vielfältigste.

      Am Nachmittag geht es auf die Fish Eagle Cruise auf dem Chobe. Am Ufer kommen Elefantenherden, Büffel und Giraffen zum Trinken, im Wasser liegen Flusspferde. Die Überschwemmungsebenen sind laut Veranstalter der einzige Ort in Botswana, wo du Puku-Antilopen siehst. Und mit etwas Glück den Schreiseeadler, nach dem die Fahrt benannt ist.

      Die Sonne geht über dem Fluss unter, du bist auf dem Wasser. Alle Mahlzeiten sind inklusive.

      Gut zu wissen

      Laut Auswärtigem Amt besteht im Norden des Chobe ganzjährig ein hohes Malariarisiko. Lange Kleidung und Mückenschutz am Abend.

      Bootsfahrt Chobe mit Adventure PassFrühstückMittagessenAbendessen
    11. Tag11

      Wasserfall

      Pirschfahrt, Fähre, Victoriafälle

      Chobe am Morgen, nach Sambia, Livingstone

      Am Morgen fährst du im offenen Safarifahrzeug mit einem Guide aus dem Park durch den Chobe Nationalpark. Elefanten gibt es hier fast überall, mit Glück auch Löwen und verschiedene Antilopen.

      Dann setzt du mit der Fähre über den Zusammenfluss von Chobe und Sambesi nach Sambia über, laut Veranstalter zwei bis drei Stunden Fahrt plus Grenze. In Livingstone besuchst du die Victoriafälle im Mosi-oa-Tunya Nationalpark. Laut Veranstalter sieht man die Gischt zu manchen Zeiten aus 20 bis 30 Kilometern Entfernung.

      Ihr zeltet am Ufer des Sambesi, wenige Kilometer von den Fällen. Die Crew erklärt euch alle Aktivitäten der Gegend, von Rafting bis Rundflug. Ab heute ist nur noch das Frühstück inklusive, damit du frei planen kannst.

      Gut zu wissen

      Für Sambia brauchst du laut Auswärtigem Amt kein Visum, bei Einreise gibt es einen kostenlosen Stempel für 30 Tage. Das Restaurant im Camp kostet laut Veranstalter 15 bis 30 USD pro Mahlzeit.

      Pirschfahrt Chobe mit Adventure PassBesuch der VictoriafälleFrühstück
    12. Tag12

      Abreise

      Abschied am Sambesi

      Ende nach dem Frühstück in Livingstone

      Nach dem Frühstück endet die Reise in Livingstone an der Victoria Falls Waterfront. Der Veranstalter empfiehlt, ein paar Tage länger zu bleiben. Rund um die Fälle gibt es mehr zu tun, als in einen Tag passt.

      Ob Rafting im Sambesi, Bungeesprung von der Brücke oder Sonnenuntergang auf dem Fluss: Die Preise findest du bei den Aktivitäten. Wir buchen dir gern Nächte dazu und den Flug ab Livingstone.

      Frühstück

    Unterkünfte

    Zelt oder Zimmer: Nacht für Nacht

    In der Camping-Variante schläfst du zu zweit in einem Kuppelzelt mit Überzelt, eingenähtem Boden, Mückengitter und Schaumstoffmatte. Schlafsack und Kissen bringst du selbst mit. In der Variante mit Unterkünften fährst du in derselben Gruppe mit, schläfst aber an den meisten Orten im Zimmer oder im fest aufgebauten Zelt. Die Namen der Camps sind Beispiele, sie können je nach Termin wechseln.

    NachtOrtCampingMit Unterkünften
    Nacht 1SpitzkoppeZelt, sehr einfach, keine Dusche, PlumpskloZelt wie Camping, Schlafsack, Matte und Kissen gestellt
    Nacht 2 bis 3EtoshaZelt, GemeinschaftsbadZweibettzimmer mit eigenem Bad
    Nacht 4WindhoekZelt, Gemeinschaftsbadfestes Zelt, Gemeinschaftsbad
    Nacht 5Kalahari, GästefarmZelt, GemeinschaftsbadZweibettzimmer mit eigenem Bad
    Nacht 6 und 8MaunZelt, Gemeinschaftsbadfestes Zelt mit eigenem Bad
    Nacht 7Okavango-Deltafestes Zelt, Feldbett, Eimerduschefestes Zelt, Feldbett, Eimerdusche
    Nacht 9Elephant SandsZelt, GemeinschaftsbadZimmer oder festes Zelt mit eigenem Bad
    Nacht 10KasaneZelt, GemeinschaftsbadZweibettzimmer mit eigenem Bad
    Nacht 11LivingstoneZelt, GemeinschaftsbadZweibettzimmer mit eigenem Bad

    Quelle: Reiseunterlagen des Veranstalters, Stand Januar 2026. Wer allein bucht, teilt Zelt oder Zimmer mit einer Person desselben Geschlechts. Einzelzimmer oder Einzelzelt auf Anfrage.

    Wetter, Straßen, Grenzen und Wasserstand können den Ablauf ändern. Fahrzeiten sind Richtwerte des Veranstalters ohne Pausen. Tiere zeigen sich, wann sie wollen, Sichtungen kann niemand versprechen. Stromausfälle oder Wasserknappheit kommen laut Veranstalter vor, Humor hilft.

    Aktivitäten

    Was inklusive ist und was du dazubuchen kannst

    Vor der Reise

    Swakopmund

    Inklusive

    • Vortreffen am Abend vor Tag 1

    Optional

    • Wüstenwanderung25 USD
    • Sandboarding im Stehen50 USD
    • Sandboarding im Liegen40 USD
    • Quad fahren45 USD
    • Kajak60 USD
    • Hochseeangeln120 USD
    • Rundflug360 USD
    • Tandem-Fallschirmsprung200 USD
    • Township-Tour40 USD
    • Bootsfahrt mit Delfinen und Robben60 USD

    Tag 1 bis 5

    Spitzkoppe, Etosha, Kalahari

    Inklusive

    • Felsmalereien an der Spitzkoppe
    • Pirschfahrt am Nachmittag und ganztägig in Etosha
    • Buschwanderung mit San

    Optional

    • Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

    Tag 6 bis 8

    Maun und Okavango-Delta

    Inklusive

    • mit Adventure Pass: Ausflug ins Delta im Allradfahrzeug und Mokoro
    • mit Adventure Pass: Wandersafari und Nacht im Zeltcamp

    Optional

    • Rundflug über das Delta im Flugzeug, 5 Plätze, 45 Minutenab 650 USD pro Maschine
    • Rundflug im Hubschrauber, 3 Plätze, 22 Minutenab 450 USD pro Maschine
    • Reiten, 2 StundenPreis auf Anfrage

    Tag 9 bis 10

    Elephant Sands und Kasane

    Inklusive

    • mit Adventure Pass: Bootsfahrt auf dem Chobe bei Sonnenuntergang

    Optional

    • Buschspaziergang Elephant Sands20 USD
    • Pirschfahrt Elephant Sands25 USD

    Tag 11 bis 12

    Chobe und Livingstone

    Inklusive

    • mit Adventure Pass: Pirschfahrt im Chobe Nationalpark
    • Besuch der Victoriafälle

    Optional

    • Bungeesprung, allein oder zu zweit160 USD
    • Fußpirsch im Mosi-oa-Tunya Nationalpark110 USD
    • Besuch im Dorf von Chief Mukuni50 USD
    • Gorge Swing95 USD
    • Jetboot auf dem Sambesi und Seilbahnab 215 USD
    • Kanu-Safari, halber Tag115 USD
    • Sonnenuntergangsfahrt auf dem Sambesi70 USD
    • Wildwasser-Rafting, ganzer Tag180 USD
    • Hubschrauber oder Ultraleichtflug über die Fälleab 185 USD
    • Angeln, halber Tag145 USD
    • Führung über die Brücke65 USD
    • Abseilen, ganzer Tag190 USD

    Stand 30.10.2026 laut Reiseunterlagen des Veranstalters vom Januar 2026, Richtpreise pro Person in USD, sofern nicht anders angegeben. Der Adventure Pass kostet 390 USD und gilt für beide Varianten. Die Rundflüge über das Delta kosten pro Maschine, ihr teilt euch die Plätze. Für Livingstone bucht ihr vor Ort nach dem Briefing der Crew.

    Start und Ende

    Wann du da sein musst

    Vorabend · Swakopmund

    Vortreffen 18 Uhr, Start Tag 1 um 8 Uhr

    Treffpunkt ist die Amanpuri Lodge, Ecke Moses Garoeb Street und Anton Lubowski Avenue. Du musst spätestens am Vortag anreisen, wir buchen dir die Nacht gern.

    Tag 12 · Livingstone

    Ende nach dem Frühstück

    Die Reise endet an der Victoria Falls Waterfront in Livingstone, Sambia. Flughafentransfers sind nicht inklusive.

    Gut erreichbar sind laut Veranstalter die Flughäfen Walvis Bay und Windhoek für den Start und Livingstone für das Ende. Buch einen Gabelflug, wir helfen dir dabei.

    Beste Reisezeit

    Namibia, Botswana und die Fälle im Jahresverlauf

    idealguteingeschränkt

    Trockenzeit: Von etwa Mai bis Oktober regnet es kaum. Die Tiere sammeln sich an den Wasserlöchern, Pirschfahrten in Etosha und am Chobe sind dann am ergiebigsten. Die Nächte werden kalt, pack für das Zelt einen warmen Schlafsack und Schichten für die frühen Pirschfahrten ein.

    Regenzeit: Von etwa Dezember bis März regnet es, oft als kurze Gewitter am Nachmittag. Die Landschaft wird grün, Zugvögel kommen, die Tiere verteilen sich. Das Malariarisiko ist laut Auswärtigem Amt in Etosha und im Delta von September bis Mai hoch.

    Victoriafälle: Die meiste Wasser führen die Fälle etwa von März bis Mai, die Gischt ist dann gewaltig. Gegen Ende der Trockenzeit wird es auf der sambischen Seite deutlich weniger. Die Einstufung in der Grafik ist unsere Einschätzung, der Veranstalter nennt für diese Reise keine Klimadaten. Quelle Malaria: Auswärtiges Amt zu Namibia, Botsuana und Sambia, Stand 30.10.2026.

    Gut zu wissen

    Bevor du buchst

    Einreise in drei Länder

    Reisepass mindestens sechs Monate gültig, mehrere freie Seiten. Namibia: Visum Pflicht, vorab online beantragen. Botsuana: kein Visum. Sambia: kein Visum, kostenloser Stempel für 30 Tage, Rückflugticket mitführen.

    Quelle: Auswärtiges Amt zu Namibia, Botsuana und Sambia, Stand 30.10.2026. Gäste aus Österreich: BMEIA, aus der Schweiz: EDA. Anderen Nationalitäten schicken wir die Bestimmungen gern zu.

    Gesundheit

    Keine Pflichtimpfungen bei direkter Einreise aus Deutschland. Gelbfieberimpfung bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet. Standardimpfungen aktuell halten, Hepatitis A als Reiseimpfung. Malaria in Sambia ganzjährig, in Etosha und im Delta saisonal hoch.

    Quelle: Auswärtiges Amt zu Namibia, Botsuana und Sambia, Stand 30.10.2026. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

    Sicherheit

    In Windhoek und in Städten Botsuanas Überfälle vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Im Truck gibt es einen Safe. Im Camp ohne Zaun in Elephant Sands nachts nicht allein unterwegs sein.

    Quelle: Auswärtiges Amt zu Namibia, Botsuana und Sambia, Stand 30.10.2026

    Geld und Budget

    Laut Veranstalter 15 bis 30 USD pro Tag plus Adventure Pass für 390 USD. Saubere US-Dollar ab Jahrgang 2008 mitnehmen. Namibia-Dollar, Pula und Kwacha, Kreditkarte nur mit Aufschlag von etwa 5 Prozent.

    Gepäck

    Weiche Tasche oder Rucksack, passend für das Fach im Truck von etwa 70 x 33 x 54 Zentimetern, dazu ein Tagesrucksack. Schlafsack und Kissen für die Camping-Variante, Stirnlampe, Mückenschutz, Geldgürtel.

    Lange Fahrtage

    Laut Veranstalter 8 bis 9 Stunden an Tag 2, 4 und 9, 10 bis 11 Stunden an Tag 6, jeweils ohne Pausen. Der Truck hat Tische, USB-Ladestation und Kühlbox, unterwegs gibt es Pausen.

    Zum Einstimmen

    Vorher schon ankommen

    Ratgeber

    Okavango Delta Safari

    Unser Ratgeber zum größten Binnendelta Afrikas, das du an Tag 7 und 8 erlebst.

    Film

    Die Götter müssen verrückt sein

    Jamie Uys, 1980. Eine Colaflasche fällt in der Kalahari vom Himmel. Eine Komödie, gedreht in der Kalahari.

    Vor Ort

    Drei Wörter für unterwegs

    Dumela heißt Hallo auf Setswana in Botswana. Lekker ist Afrikaans für gut oder lecker und fällt in Namibia ständig. Und Pula heißt Regen, zugleich der Name der Währung Botswanas.

    Häufige Fragen

    Häufige Fragen zur Campingsafari Namibia und Botswana

    Vor der Reise

    Wann muss ich in Swakopmund sein?

    Spätestens am Abend vor Tag 1. Das Vortreffen mit der Crew ist um 18 Uhr an der Amanpuri Lodge, los geht es an Tag 1 um 8 Uhr. Wir empfehlen, mindestens eine Nacht vorher anzureisen. Die Nacht buchen wir dir gern.

    Wann und wo endet die Reise?

    An Tag 12 nach dem Frühstück an der Victoria Falls Waterfront in Livingstone in Sambia. Der Veranstalter empfiehlt, ein paar Tage länger zu bleiben.

    Sind Flüge und Transfers inklusive?

    Nein. Flüge nach Walvis Bay oder Windhoek und zurück ab Livingstone sowie Flughafentransfers sind nicht enthalten. Wir buchen dir beides gern dazu.

    Was ist der Adventure Pass?

    Ein Zusatzpaket für 390 USD, das du vor Ort an die Crew zahlst oder vorab über uns. Er enthält den Ausflug ins Okavango-Delta mit Mokoro und Wandersafari, die Bootsfahrt auf dem Chobe und die Pirschfahrt im Chobe Nationalpark. Laut Veranstalter ist er optional, ohne ihn fehlen dir aber drei Höhepunkte.

    Gibt es die Reise auch ohne Zelt?

    Ja, als Variante mit Unterkünften ab 2.676 € statt ab 1.481 €, Stand 30.10.2026. Route, Programm, Mahlzeiten und Gruppe sind gleich. Du schläfst meist im Zimmer mit eigenem Bad, in Windhoek, Maun und teils Nata im festen Zelt und an der Spitzkoppe im Zelt mit gestellter Ausrüstung.

    Kann ich allein mitreisen?

    Ja. Du teilst Zelt oder Zimmer mit einer Person desselben Geschlechts. Ein Einzelzelt oder Einzelzimmer gibt es auf Anfrage.

    Wer reist mit?

    Höchstens 18 Leute zwischen 16 und 75 Jahren aus vielen Ländern. Mit 16 und 17 nur mit mindestens einem Elternteil. Manche reisen schon länger mit oder fahren danach weiter.

    Welche Versicherung brauche ich?

    Der Veranstalter verlangt eine Reiseversicherung, die medizinische Notfälle und den Rücktransport abdeckt. Die Crew fragt am ersten Tag nach einer Kopie. Wir empfehlen außerdem eine Reiserücktritts- und eine Reisegepäckversicherung. Unsere Angebote findest du bei den Reiseversicherungen.

    Einreise

    Brauche ich ein Visum?

    Für Namibia ja, laut Auswärtigem Amt seit April 2025, gültig 90 Tage, vorab online empfohlen. Laut Veranstalter dauert die Bearbeitung bis zu sieben Tage. Für Botsuana und Sambia brauchst du laut Auswärtigem Amt kein Visum.

    Welchen Reisepass brauche ich?

    Einen Reisepass, der laut Auswärtigem Amt bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Namibia verlangt mindestens drei freie Seiten, für Botsuana rät das Auswärtige Amt zu vier. Der Personalausweis reicht nicht.

    Was gilt für Gäste aus Österreich, der Schweiz und anderen Ländern?

    Österreichische Gäste finden ihre Einreisebestimmungen beim BMEIA, Gäste aus der Schweiz beim EDA. Allen anderen Nationalitäten schicken wir die passenden Bestimmungen gern zu.

    Reisen 16- und 17-Jährige anders ein?

    Für Botsuana brauchen Kinder unter 18 laut Auswärtigem Amt und Veranstalter eine ungekürzte Geburtsurkunde. Reisen sie nicht mit beiden Eltern, kommen weitere Nachweise dazu. Sprich uns vorher an.

    Unterwegs

    Wie anstrengend ist die Reise?

    Die Wanderungen sind kurz. Anstrengend sind die langen Fahrten (an vier Tagen acht bis elf Stunden) und das Leben im Camp: Zelt aufbauen, früh aufstehen, mit anpacken. Du solltest gesund und belastbar sein.

    Muss ich wirklich mitarbeiten?

    Ja, in der Camping-Variante baust du dein Zelt auf und hilfst im Wechsel beim Einkaufen, Kochen und Sauberhalten von Truck und Camp. Laut Veranstalter haben meist die am meisten Spaß, die am meisten mitmachen. Wie das in der Variante mit Unterkünften läuft, klären wir mit dir.

    Welche Mahlzeiten sind inklusive?

    11 Frühstück, 10 Mittagessen und 9 Abendessen. Nicht inklusive sind das Frühstück an Tag 1, das Abendessen in Windhoek und Mittag- und Abendessen in Livingstone. Gekocht wird meist gemeinsam mit der Crew.

    Was muss ich mitbringen?

    Einen Schlafsack und ein kleines Kissen für die Camping-Variante, eine Stirnlampe, Mückenschutz, warme Kleidung für Abende und frühe Pirschfahrten und eine Powerbank. Dein Gepäck in einer weichen Tasche muss in ein Fach von etwa 70 x 33 x 54 Zentimetern passen.

    Wie viel Geld brauche ich vor Ort?

    Der Veranstalter rechnet mit 15 bis 30 USD pro Tag für Getränke, Snacks und Kleinigkeiten, dazu Adventure Pass, Ausflüge und Trinkgeld. Nimm saubere US-Dollar ab Jahrgang 2008 mit. Geldautomaten gibt es in Swakopmund, Windhoek, Maun und Livingstone, sie funktionieren nicht immer.

    Gibt es WLAN?

    Nur manchmal, laut Veranstalter in Windhoek, Maun, Kasane und Livingstone. An der Spitzkoppe, in Etosha, im Delta und in Elephant Sands meist nicht. Der Truck hat USB-Anschlüsse zum Laden.

    Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

    Wann ist die beste Reisezeit?

    Für Tierbeobachtung ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober am beliebtesten, weil sich die Tiere an den Wasserlöchern sammeln. Die Nächte sind dann kalt, im Zelt brauchst du einen warmen Schlafsack. Von etwa Dezember bis März regnet es, die Landschaft wird grün. Die Reise fährt das ganze Jahr.

    Welche Impfungen brauche ich?

    Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Laut Auswärtigem Amt sind bei direkter Einreise aus Deutschland keine Impfungen vorgeschrieben, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ein Nachweis nötig. Es rät, die Standardimpfungen aktuell zu halten. Als Reiseimpfung nennt es Hepatitis A. Was für dich sinnvoll ist, klärst du mit einer reisemedizinischen Praxis. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

    Gibt es Malaria?

    Ja. Laut Auswärtigem Amt besteht in Sambia ganzjährig ein hohes Risiko im ganzen Land, ebenso im Norden des Chobe. In Etosha, im Okavango-Delta und um Maun ist das Risiko saisonal von September bis Mai hoch. Ob du eine Prophylaxe brauchst, klärst du mit einer reisemedizinischen Praxis. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

    Wie sicher ist die Reise?

    Unterwegs bist du mit Crew und Gruppe, im Truck gibt es einen Safe. Laut Auswärtigem Amt kommen in Windhoek und in Städten Botsuanas Überfälle vor, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Lies vor der Reise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts zu Namibia, Botsuana und Sambia.

    Kann ich mit eingeschränkter Mobilität mitreisen?

    Nein, dafür ist die Reise nicht geeignet. Zeltleben, Mokoro und Sandwege setzen voraus, dass du sicher gehen und ein- und aussteigen kannst.

    Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns, wir antworten persönlich und ehrlich, auch wenn die Antwort mal gegen eine Buchung spricht.

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    Reiseverlauf geprüft am 30.10.2026 anhand der Originalreise. Änderungen durch den Veranstalter möglich.

    Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

    Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

    Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

    Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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