Überblick

National Geographic Journeys

National Geographic Reise Südliches Afrika: vom Kap über die Namib zu den Victoriafällen

21 Tage, drei Länder, drei Flüge: Kapstadt, Big Five im Krüger-Gebiet, die roten Dünen von Sossusvlei, Etosha und der donnernde Rauch am Sambesi.

Kapstadt Johannesburg Krüger-Nationalpark Karongwe Windhoek Sossusvlei Swakopmund Etosha Victoria Falls

Zwischen dem Kap der Guten Hoffnung und den Victoriafällen liegen rund 2.000 Kilometer Luftlinie, eine Wüste, die seit Millionen Jahren trocken ist, und einige der besten Tierreviere Afrikas. Die National Geographic Reise Südliches Afrika führt dich in 21 Tagen von Kapstadt über Johannesburg in den Krüger-Nationalpark, nach Namibia zu den Dünen von Sossusvlei, an die Küste bei Swakopmund, in den Etosha-Nationalpark und zum Schluss nach Victoria Falls in Simbabwe.

Unterwegs triffst du Forscher, die Geparde schützen, isst bei Familien in Namibia und Simbabwe und gehst mit einem Botaniker durch Kirstenbosch. Die langen Strecken fliegst du, dazwischen fährst du im Kleinbus und im offenen Safarifahrzeug.

Wenn du das südliche Afrika in einer Reise sehen willst, mit Tieren, Landschaft und Menschen, und dich um keine Grenze und keinen Flug kümmern möchtest, ist das deine Route. Lass dich persönlich beraten.

Wie teilen sich Menschen und Raubtiere ein Land, das immer enger wird? Auf dieser Reise erklären es dir Forscher, Ranger und Farmer.

Der rote Faden dieser Route ist der Schutz der großen Tiere. Im Krüger-Gebiet und in Etosha siehst du sie frei, in Karongwe und beim Cheetah Conservation Fund erfährst du, was es braucht, damit das so bleibt. Dazwischen liegen Städte mit schwerer Geschichte: Soweto, das Erbe der Apartheid, und Swakopmund, gebaut in der deutschen Kolonialzeit.

Was diese Journey anders macht

Sechs Erlebnisse, die eine normale Rundreise nicht hat

Tag 2 · Kapstadt

Kirstenbosch mit einem Botaniker

Ein Experte führt dich durch den Botanischen Garten am Tafelberg und zeigt dir die Beete, in denen seltene Pflanzen gezogen werden, abseits der normalen Wege.

Die Flora des Kaps, erklärt von jemandem, der sie erforscht.

Tag 7 · Karongwe

Geparden mit einem Forscher

Ein Forscher des Endangered Wildlife Trust erklärt, warum Geparde zwischen kleinen Schutzgebieten umgesiedelt werden, und fährt danach mit dir auf Pirsch.

Artenschutz aus erster Hand, nicht aus der Broschüre.

Tag 14 · Swakopmund

Abend im Township Mondesa

Ein Bewohner zeigt dir sein Viertel, den Markt mit Mopane-Raupen und eine Taverne. Danach isst du bei einer Familie und hörst Musik.

Alltag in Namibia jenseits der Kolonialfassaden.

Tag 18 · Otjiwarongo

Cheetah Conservation Fund

Im Zentrum von Dr. Laurie Marker, deren Arbeit National Geographic unterstützt, erfährst du, wie Farmer und Geparde nebeneinander leben können. Danach siehst du Geparde aus der Nähe.

Namibia hat die größte wilde Gepardenpopulation der Welt.

Tag 19 · Victoria Falls

Abendessen bei Flatter Ncube

In ihrem Dorf zeigt dir Flatter Ncube das Gehöft, das ihre Familie Stein für Stein gebaut hat. Gemeinsam kocht ihr ein simbabwisches Abendessen.

Chilis im Gemüsebeet halten die Elefanten fern.

Tag 8 · Karongwe

Boma Braai unter Sternen

Nach der Pirschfahrt isst du am Feuer in einer Boma: gegrilltes Fleisch, Potjiekos aus dem Eisentopf und Malva Pudding zum Nachtisch.

Südafrikanische Küche, wie sie Familien am Wochenende kochen.

Die Reise gehört zu unseren National Geographic Journeys: Gruppe mit höchstens 16 Gästen, im Schnitt 12, Unterkünfte im gehobenen Servicelevel und eine Reiseleitung mit Schulung von National Geographic.

Ehrlich gesagt

Für wen diese Reise passt

  • Es gibt viele lange Fahrtage, der längste mit 10 Stunden über die Panorama-Route. Auch in Namibia sitzt du an drei Tagen 7 bis 9 Stunden im Bus, teils auf Schotterpisten.
  • Für die Pirschfahrten stehst du oft um 5 Uhr auf. Im südlichen Winter von Juni bis August ist es dann nahe null Grad, viele Unterkünfte haben keine Heizung.
  • Krüger-Gebiet, Etosha und Victoria Falls liegen in Malariagebieten. Lass dich früh reisemedizinisch beraten.
  • Für Namibia und Simbabwe brauchst du ein Visum, das du in bar in US-Dollar zahlst. Für den Tagesausflug nach Botswana brauchst du ein Visum für die doppelte Einreise nach Simbabwe.
  • Die Gruppe kann sich ändern: In Johannesburg, Windhoek und Victoria Falls kommen neue Gäste dazu oder reisen ab. In Kapstadt und Victoria Falls führt dich eine lokale Reiseleitung.
  • Strom und warmes Wasser fallen manchmal aus. Südafrika hat eine hohe Kriminalitätsrate, die Innenstadt von Johannesburg meidest du.

Passt zu dir, wenn

  • du drei Länder in einer Reise sehen willst
  • dich Tiere, Wüste und Begegnungen gleichermaßen interessieren
  • du lange Fahrten als Teil der Reise siehst
  • du dich um Flüge und Grenzen nicht kümmern willst

Weniger geeignet, wenn

  • du nur wenig Zeit hast, dann passt ein Teilabschnitt besser
  • du lieber an einem Ort bleibst
  • du früh aufstehen oder Malariaprophylaxe ablehnst

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise ins südliche Afrika beraten!

Lieber die ganze Strecke oder nur einen Teil? Welche Visa brauchst du und wann ist Malariazeit? Welcher Termin ist am günstigsten? Wir klären das mit dir. Du zahlst bei uns denselben Preis wie direkt beim Veranstalter.

4,8 von 5 Sternen · über 10 Jahre Erfahrung · rund 1.300 Reisende pro Jahr

Reiseroute

Karte für National Geographic Reise: Südliches Afrika

Inkludierte Leistungen

  • 21 Tage National Geographic Reise Südliches Afrika gemäß Programm
  • 20 Übernachtungen: 9 Nächte in Hotels, 9 Nächte in Lodges, 2 Nächte in festen Zelten oder Chalets, im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten: 20x Frühstück, 5x Mittagessen, 13x Abendessen
  • Inlandsflüge Kapstadt nach Johannesburg, Johannesburg nach Windhoek und Windhoek nach Victoria Falls
  • Ankunftstransfer vom Flughafen in Kapstadt
  • alle Transfers zwischen den Reisezielen sowie zu und von den inbegriffenen Aktivitäten
  • Transportmittel: klimatisierter Kleinbus, Allradfahrzeug, offenes Safarifahrzeug, Flugzeug, zu Fuß
  • englischsprachige Reiseleitung mit Schulung von National Geographic (National Geographic Expedition Leader) im Krüger-Teil und in Namibia, lokale Reiseleitung in Kapstadt und Victoria Falls, Ranger und lokale Guides
  • Begrüßungstreffen mit Reiseleitung und Gruppe
  • Stadtrundfahrt Kapstadt mit Bo-Kaap, Ausflug zum Cape Point und zum Boulders Beach
  • Journeys-Highlight: Kirstenbosch mit einem Experten
  • Tour durch Soweto mit Mandela House
  • Fahrt über die Panorama-Route mit Eintritten
  • Ganztagessafari im Krüger-Nationalpark im offenen Fahrzeug
  • Journeys-Highlight: Vortrag und Pirschfahrt mit einem Gepardenforscher in Karongwe
  • Pirschfahrten im Karongwe Private Game Reserve im offenen Fahrzeug
  • Boma Braai in Karongwe
  • Ausflug nach Sossusvlei und Deadvlei mit Sesriem Canyon
  • Living Desert Walk mit lokalem Guide
  • Ausflug nach Sandwich Harbour mit Mittagessen
  • Journeys-Highlight: Township Mondesa mit Abendessen bei einer Familie
  • Ganztagessafari im Etosha-Nationalpark im offenen Fahrzeug
  • Journeys-Highlight: Cheetah Conservation Fund mit Mittagessen
  • Journeys-Highlight: Abendessen bei einer Familie in Simbabwe
  • Führung an den Victoriafällen

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach Kapstadt und ab Victoria Falls (gerne über uns buchbar)
  • Flughafentransfer bei der Abreise (auf Anfrage buchbar)
  • Einzelzimmerzuschlag: je nach Termin, ab 2.399 EUR
  • Vor- und Nachübernachtungen auf Anfrage
  • Visa für Namibia und Simbabwe, zahlbar in US-Dollar
  • optionale Aktivitäten (vor Reisebeginn buchbar):
  • Weintour mit Verkostung bei Stellenbosch: ab 114 EUR pro Person
  • Tagesausflug in den Chobe-Nationalpark: ab 228 EUR pro Person
  • weitere optionale Ausflüge, Besichtigungen und Eintrittsgebühren
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

National Geographic Reise Südliches Afrika: dein Reiseverlauf im Überblick

TagOrteSchwerpunkt
Tag 1KapstadtAnkunft, Begrüßung
Tag 2KapstadtBo-Kaap, Kirstenbosch, Pinguine, Cape Point
Tag 3Kapstadtfreier Tag
Tag 4JohannesburgFlug, Soweto, Mandela House
Tag 5Krüger-GebietPanorama-Route
Tag 6Krüger-NationalparkGanztagessafari
Tag 7KarongweGeparden-Forscher, Pirschfahrt
Tag 8Karongwezwei Pirschfahrten, Boma Braai
Tag 9JohannesburgPirschfahrt, Rückfahrt
Tag 10WindhoekFlug, freier Nachmittag
Tag 11SesriemFahrt in die Namib
Tag 12SesriemSossusvlei, Deadvlei, Canyon
Tag 13SwakopmundLiving Desert Walk
Tag 14SwakopmundSandwich Harbour, Mondesa
Tag 15Swakopmundfreier Tag
Tag 16EtoshaFahrt über Outjo
Tag 17EtoshaGanztagessafari
Tag 18WindhoekCheetah Conservation Fund
Tag 19Victoria FallsFlug, Abendessen bei Flatter Ncube
Tag 20Victoria FallsFührung an den Fällen
Tag 21Victoria FallsAbreise

Hinter den Kulissen

Das südliche Afrika verstehen, nicht nur sehen

Das Kap: ein ganzes Florenreich auf kleinem Raum

Botaniker teilen die Erde in sechs Florenreiche. Fünf davon umfassen ganze Kontinente, das sechste ist nur ein schmaler Streifen am Kap. Trotzdem wachsen hier rund 9.000 Pflanzenarten, die meisten davon nirgendwo sonst.

Typisch ist der Fynbos, ein Buschland aus Proteen, Heidekraut und Riedgräsern. Viele Pflanzen brauchen Feuer, damit ihre Samen keimen. Seit 2004 ist die Kapflora UNESCO-Welterbe.

Namibia und die deutsche Geschichte

Von 1884 bis 1915 war das heutige Namibia deutsche Kolonie. Als sich Herero und Nama gegen Landraub und Gewalt wehrten, ließ die deutsche Schutztruppe Zehntausende Menschen töten oder in der Wüste verdursten.

2021 hat die Bundesregierung diese Verbrechen als Völkermord anerkannt. Die Verhandlungen mit Namibia über Wiedergutmachung sind bis heute umstritten. In Swakopmund und Windhoek siehst du deutsche Architektur, hörst aber auch, wie viele Namibier diese Zeit sehen.

Warum Geparde Hilfe brauchen

Geparde sind die schnellsten Landtiere, aber schwache Kämpfer. Löwen und Hyänen töten ihre Jungen und stehlen ihre Beute. Deshalb leben viele Geparde dort, wo es wenige andere Raubtiere gibt: auf Farmland.

Dort geraten sie mit Farmern in Konflikt. Projekte wie der Cheetah Conservation Fund in Namibia und der Endangered Wildlife Trust in Südafrika setzen genau hier an: Herdenschutzhunde, Umsiedlung zwischen Reservaten, Forschung.

Der Rauch, der donnert

Die Victoriafälle sind weder die höchsten noch die breitesten Wasserfälle der Erde. Doch zusammen ergeben Breite und Höhe die größte zusammenhängende Wand aus fallendem Wasser der Welt.

Von Februar bis Mai, nach der Regenzeit, führt der Sambesi am meisten Wasser. Dann ist die Gischt so dicht, dass du die Fälle manchmal kaum siehst und nass wirst. Im Oktober und November sind Teile der Felswand fast trocken.

Tag für Tag

So läuft deine Erlebnisreise ab

So liest du die Tage: inklusive optional, gegen Aufpreis Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankunft in Kapstadt

    Willkommen am Kap

    ÜbernachtungThe Portswood Hotel, Kapstadt oder ähnlich

    UnterwegsFlughafen zum Hotel, Privatfahrzeug, 1 Std., Transfer inklusive · Begrüßungstreffen 1 Std.

    Kapstadt liegt zwischen dem Atlantik und dem Tafelberg, dessen flacher Gipfel oft unter einer Wolkendecke verschwindet. Die Menschen hier nennen sie das Tischtuch.

    Am Flughafen holt dich ein Fahrer mit einem Schild von National Geographic Journeys ab, der Ankunftstransfer dauert rund eine Stunde und ist inklusive. Eingecheckt wird am Nachmittag. Programm gibt es heute nicht, du kannst jederzeit anreisen.

    Am Abend triffst du beim Begrüßungstreffen die lokale Reiseleitung für Kapstadt und die Gruppe. Die Uhrzeit hängt im Hotel aus, meist zwischen 17 und 19 Uhr. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Der Transfer ist auch inklusive, wenn du bis zu drei Tage früher anreist und die Vorübernachtung über den Veranstalter im Starthotel buchst.

    Ideen für deine freie Zeit

    • V&A Waterfront: Hafen mit Restaurants, Märkten und Blick auf den Tafelberg. Kostenlos zum Bummeln, abends mit Taxi.
    • Signal Hill zum Sonnenuntergang: Mit dem Taxi auf den Hügel über der Stadt. Kostenlos.
    • Ausruhen: Nach dem langen Flug ist ein ruhiger Abend keine verschenkte Zeit.
    AnkunftstransferBegrüßungstreffen
  2. Tag02

    Kap

    Kapstadt und die Kaphalbinsel

    Blumen, Pinguine und das Kap der Guten Hoffnung

    ÜbernachtungThe Portswood Hotel, Kapstadt oder ähnlich

    UnterwegsStadtrundfahrt und Kaphalbinsel, Privatfahrzeug, rund 7 Std. · Kirstenbosch 2 Std.

    Der Tag beginnt in Bo-Kaap, dem Viertel mit den bunten Häusern am Hang des Signal Hill. Hier leben Nachfahren von Menschen, die im 17. und 18. Jahrhundert als Sklaven aus Südostasien ans Kap gebracht wurden. Ihre Küche prägt Kapstadt bis heute.

    Dann führt dich ein Experte durch den Botanischen Garten Kirstenbosch. Er wurde 1913 als erster Garten der Welt gegründet, der nur heimische Pflanzen zeigt. Das Kap hat das kleinste der sechs Florenreiche der Erde, mit rund 9.000 Pflanzenarten, von denen die meisten nirgends sonst wachsen. Du siehst auch Beete hinter den Kulissen.

    Am Boulders Beach watscheln Brillenpinguine zwischen den Granitfelsen. 1982 brüteten hier zwei Paare, später wuchs die Kolonie auf mehrere Tausend Tiere. Trotzdem gilt die Art inzwischen als vom Aussterben bedroht.

    Zum Schluss geht es zum Cape Point mit seinem Leuchtturm und zum Kap der Guten Hoffnung. Es ist der südwestlichste Punkt Afrikas, nicht der südlichste, das ist das Kap Agulhas. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Am Cape Point sind Paviane unterwegs. Lass kein Essen offen liegen und die Fenster im Bus zu.

    Bo-KaapKirstenboschBoulders BeachCape PointFrühstück
  3. Tag03

    Freizeit

    Kapstadt

    Ein Tag für den Tafelberg oder die Weinberge

    ÜbernachtungThe Portswood Hotel, Kapstadt oder ähnlich

    Unterwegskein Ortswechsel

    Der Tag gehört dir. Kapstadt ist eine der wenigen Großstädte, in denen du morgens auf einen Berg fährst und nachmittags am Strand sitzt. Hier ein paar Ideen, je nachdem, worauf du Lust hast.

    Für Aussicht: Mit der Seilbahn auf den Tafelberg bist du in rund fünf Minuten auf 1.085 Metern. Von oben siehst du über die Stadt, die Tafelbucht und die Zwölf Apostel. Die Bahn fährt nur bei ruhigem Wetter, also nutz einen klaren Morgen.

    Für Genuss: Bei einer Weintour rund um Stellenbosch besuchst du bekannte und kleine Weingüter, probierst Wein mit Käse, Schokolade und Biltong und gehst durch Keller und Rebhänge. Die Tour beginnt früh am Morgen.

    Für Meer und Geschichte: Im Two Oceans Aquarium an der Waterfront siehst du die Tiere zweier Ozeane. Wer Robben Island sehen will, wo Nelson Mandela 18 Jahre in Haft saß, bucht die Fähre selbst und lange vorher. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Die Seilbahn schließt jedes Jahr zwischen Juli und August für etwa zwei Wochen zur Wartung. Robben Island ist oft über einen Monat im Voraus ausgebucht.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Seilbahn auf den Tafelberg: Fünf Minuten bis zum Gipfel, wetterabhängig. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Weintour bei Stellenbosch: Ganztägig mit Verkostung. Optional, vorab buchbar, siehe Aktivitäten.
    • Two Oceans Aquarium: Meerestiere aus Atlantik und Indischem Ozean. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Wale und Haie bei Dyer Island: Bootsausflug ab Kleinbaai mit Robbenkolonie und Pinguinen. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Robben Island: Die Gefängnisinsel von Nelson Mandela. Gegen Eintritt, nur direkt beim Museum und früh buchen.
    • District Six Museum: Über ein Viertel, dessen Bewohner unter der Apartheid vertrieben wurden. Gegen Eintritt.
    4 optionalFrühstück
  4. Tag04

    Geschichte

    Kapstadt nach Johannesburg

    Soweto und das Haus von Mandela

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank, Johannesburg oder ähnlich

    UnterwegsFlug Kapstadt nach Johannesburg, 2 Std. · Soweto 1 bis 2 Std.

    Am Morgen fliegst du in rund zwei Stunden nach Johannesburg, die größte Stadt Südafrikas. Sie entstand 1886 nach Goldfunden am Witwatersrand und wuchs innerhalb weniger Jahre zur Großstadt.

    Am Nachmittag fährst du nach Soweto, kurz für South Western Townships. Die Siedlung wurde unter der Apartheid für Schwarze angelegt, die in der Stadt arbeiteten, aber nicht wohnen durften. Am 16. Juni 1976 protestierten hier Schüler gegen Afrikaans als Unterrichtssprache, die Polizei schoss in die Menge.

    In der Vilakazi Street besuchst du das Mandela House, in dem Nelson Mandela ab 1946 mit seiner Familie lebte. Wenige Häuser weiter wohnte Erzbischof Desmond Tutu. Es heißt, sie sei die einzige Straße der Welt, in der zwei Friedensnobelpreisträger lebten.

    Am Abend kommen beim kurzen Treffen neue Gäste dazu, die nur einen Teil der Reise machen. Danach isst du gemeinsam mit der Gruppe, das Abendessen ist im Preis enthalten. Ab hier begleitet dich der National Geographic Expedition Leader bis nach Namibia.

    Gut zu wissen

    Das Auswärtige Amt rät vom Besuch der Innenstadt von Johannesburg ab. Das Hotel liegt im Stadtteil Rosebank, abends nimmst du ein Taxi, das die Rezeption bestellt.

    FlugSowetoMandela HouseFrühstückAbendessen
  5. Tag05

    Panorama

    Johannesburg zum Krüger-Gebiet

    Über die Panorama-Route

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge, nahe Krüger-Nationalpark oder ähnlich

    UnterwegsJohannesburg ins Krüger-Gebiet über die Panorama-Route, Privatfahrzeug, 10 bis 10,5 Std. mit Stopps

    Heute ist der längste Fahrtag der Reise, zehn Stunden mit vielen Stopps. Es geht nach Osten, über das Hochland von Mpumalanga zum Rand der Drakensberge, wo das Land über 1.000 Meter tief ins Lowveld abbricht.

    Die Panorama-Route führt an dieser Kante entlang. Am Blyde River Canyon schaust du in eine der größten Schluchten der Erde, die anders als viele andere grün bewachsen ist. Gegenüber stehen die Three Rondavels, drei runde Felskuppen, die wie Hütten aussehen.

    An den Bourke’s Luck Potholes hat das Wasser runde Löcher in den Fels geschliffen. Benannt sind sie nach dem Goldsucher Tom Bourke, der hier nach Gold grub, aber nichts fand. Am God’s Window schaust du bei klarem Wetter weit hinunter ins Tiefland.

    Am Abend erreichst du deine Lodge nahe dem Krüger-Nationalpark. Zum Abendessen gibt es südafrikanische Küche, es ist im Preis enthalten. Wer früh ins Bett geht, ist morgen fit, denn die Safari beginnt kurz nach Sonnenaufgang, wenn die Tiere am aktivsten sind.

    Gut zu wissen

    Das Auswärtige Amt meldet auf der Straße bei Emalahleni wiederholt Proteste. Die Reiseleitung verfolgt die Lage und passt die Strecke wenn nötig an.

    Panorama-RouteBlyde River CanyonGod’s WindowFrühstückAbendessen
  6. Tag06

    Safari

    Krüger-Nationalpark

    Ein ganzer Tag im Park

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge, nahe Krüger-Nationalpark oder ähnlich

    UnterwegsGanztagessafari im offenen Fahrzeug, 6 bis 7 Std.

    Früh am Morgen steigst du in ein offenes Safarifahrzeug und fährst in den Krüger-Nationalpark. Er ist mit über 19.000 Quadratkilometern etwa so groß wie Rheinland-Pfalz und einer der ältesten Nationalparks Afrikas, gegründet 1898 als Wildschutzgebiet.

    Kein anderer Park des Kontinents zählt so viele Arten großer Säugetiere, 147 sind es hier. Mit etwas Glück siehst du Elefanten, Giraffen, Zebras, Flusspferde, Büffel und Löwen. Leoparden sind schwerer zu finden, sie liegen tagsüber oft in Bäumen.

    Die Pirschfahrt dauert sechs bis sieben Stunden. Mittags hältst du an einem der Rastlager, wo du dir etwas zu essen kaufen kannst. Dein Guide liest Spuren, hört auf Warnrufe von Affen und Vögeln und weiß, an welchem Wasserloch sich die Tiere in der Hitze treffen.

    Am Abend bist du zurück in der Lodge. Nach Sonnenuntergang hörst du den Busch, Grillen, Frösche und manchmal Hyänen. Beim Essen vergleicht die Gruppe ihre Fotos und streitet, wer den Leoparden zuerst gesehen hat. Das Abendessen ist im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Nimm ein Fernglas und eine warme Jacke mit. Morgens ist es im offenen Fahrzeug kalt, mittags heiß.

    Safari im KrügerFrühstückAbendessen
  7. Tag07

    Artenschutz

    Krüger-Gebiet nach Karongwe

    Geparde mit einem Forscher

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp, Karongwe (Lodgezimmer oder festes Zelt) oder ähnlich

    UnterwegsKrüger-Gebiet nach Karongwe, Privatfahrzeug, 2,5 bis 3 Std. · Pirschfahrt mit Forscher

    In zweieinhalb bis drei Stunden fährst du in das Karongwe Private Game Reserve, ein privates Schutzgebiet mit über 9.000 Hektar Busch im Gebiet des Greater Kruger. Hier wohnst du zwei Nächte in Lodgezimmern oder festen Zelten, beide gleich ausgestattet.

    Am Nachmittag triffst du einen Forscher des Endangered Wildlife Trust. Sein Projekt kümmert sich um Geparde in kleinen, eingezäunten Schutzgebieten. Weil sich die Tiere dort nicht mehr selbst mischen können, werden sie gezielt zwischen den Reservaten umgesiedelt, damit die Bestände gesund bleiben. Gefördert wird das auch von der Big Cats Initiative von National Geographic.

    Danach fährt der Forscher mit dir auf Pirschfahrt. Du erfährst, wie Geparde jagen, warum Löwen und Hyänen ihnen die Beute stehlen und wie man Raubtiere mit Halsbändern verfolgt.

    Mittag- und Abendessen sind im Preis enthalten. Abends sitzt du am Feuer und hörst den Busch. Nachts brauchst du für den Weg zum Zimmer eine Taschenlampe, manchmal begleitet dich ein Ranger, weil Tiere durch das Camp ziehen.

    Gut zu wissen

    Wenn in Karongwe kein Platz ist, nutzt der Veranstalter ein gleichwertiges Schutzgebiet im Greater Kruger.

    Forscher-VortragPirschfahrtFrühstückMittagessenAbendessen
  8. Tag08

    Big Five

    Karongwe

    Pirsch am Morgen und am Abend

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp, Karongwe (Lodgezimmer oder festes Zelt) oder ähnlich

    Unterwegszwei Pirschfahrten, je rund 3 Std.

    Gegen 5 Uhr klopft es an der Tür. Mit einem Kaffee in der Hand steigst du ins Safarifahrzeug, die Pirschfahrt am Morgen dauert rund drei Stunden. Ein Ranger fährt, ein Fährtenleser sitzt vorn und liest Spuren im Sand.

    In Karongwe leben die Big Five: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Den Namen gaben ihnen früher Großwildjäger, weil sie zu Fuß am gefährlichsten zu jagen waren. In einem privaten Reservat darf das Fahrzeug die Wege verlassen, so kommst du näher an Tiere heran als im Nationalpark.

    Nach dem Brunch hast du freie Zeit. Du sitzt auf dem Deck, gehst über das Gelände oder schläfst ein wenig nach. Am Nachmittag gibt es Tee, dann geht es auf die zweite Fahrt bis in die Dämmerung. Bei Sonnenuntergang hält der Ranger für einen Sundowner, ein Getränk mitten im Busch.

    Am Abend isst du beim Boma Braai am Feuer: gegrilltes Fleisch, Potjiekos aus dem Eisentopf und Malva Pudding. Alle Mahlzeiten sind im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Fotografiere vom Fahrzeug aus und steh nicht auf, solange Tiere nah sind. Sie nehmen das Auto als Ganzes wahr, nicht die Menschen darin.

    Zwei PirschfahrtenBoma BraaiFrühstückMittagessenAbendessen
  9. Tag09

    Rückfahrt

    Karongwe nach Johannesburg

    Letzte Pirsch, lange Fahrt

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank, Johannesburg oder ähnlich

    UnterwegsPirschfahrt 3 Std. · Karongwe nach Johannesburg, Privatfahrzeug, 7 Std.

    Noch einmal geht es früh hinaus. Die letzte Pirschfahrt durch Karongwe dauert rund drei Stunden. Oft sind es die ruhigen Momente, die bleiben: eine Elefantenfamilie am Wasser oder ein Leopard, der in der Morgensonne auf einem Ast liegt.

    Nach dem Frühstück fährst du rund sieben Stunden zurück nach Johannesburg. Unterwegs ändert sich die Landschaft vom Buschveld über die Hügel von Mpumalanga zum flachen, trockenen Highveld, auf dem Johannesburg auf rund 1.750 Metern liegt.

    Viele nutzen die Fahrt, um Fotos zu sortieren und Tiere nachzuschlagen. Die Reiseleitung erzählt unterwegs von der Bergbaugeschichte der Region, ohne die es Johannesburg nicht gäbe. Am Stadtrand siehst du noch die hellen Abraumhalden der alten Goldminen.

    Ein Stopp für Mittagessen und Pausen gehört dazu, das Mittagessen zahlst du selbst. Am Abend bist du zurück im Hotel in Rosebank und isst gemeinsam mit der Gruppe. Das Abendessen ist im Preis enthalten. Wer nur den ersten Teil gebucht hat, verabschiedet sich jetzt.

    PirschfahrtFrühstückAbendessen
  10. Tag10

    Namibia

    Johannesburg nach Windhoek

    Ankunft in der Hauptstadt

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort oder ähnlich

    UnterwegsFlug Johannesburg nach Windhoek, 2 Std. · Transfer zum Hotel

    In rund zwei Stunden fliegst du nach Windhoek. Am Flughafen brauchst du dein Visum für Namibia, das du vorher online beantragst. Danach bringt dich ein Transfer in die rund 45 Kilometer entfernte Stadt. Die Uhren gehen in Namibia gleich wie in Südafrika.

    Windhoek ist mit rund einer halben Million Einwohnern klein für eine Hauptstadt und liegt auf etwa 1.650 Metern in einem Tal zwischen Bergen. Die Stadt ist sauber, ruhig und wirkt an manchen Ecken überraschend deutsch.

    Am Nachmittag hast du frei. In der Innenstadt stehen die Christuskirche, die 1910 eingeweiht wurde, und daneben der Tintenpalast, das Parlament. Die deutschen Straßennamen und Bäckereien erinnern an die Kolonialzeit, die auch die Zeit des Völkermords an den Herero und Nama war. Mehr dazu liest du oben unter Hinter den Kulissen.

    Am Abend kommen beim kurzen Treffen neue Gäste dazu, die ab hier den Namibia-Teil reisen. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Namibia hat sich mit dem Kurs fest an den südafrikanischen Rand gebunden. Beide Währungen werden angenommen, Restgeld in Namibia-Dollar tauschst du vor der Ausreise.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Christuskirche und Tintenpalast: Kirche und Parlament nebeneinander in der Innenstadt. Kostenlos von außen.
    • Independence Memorial Museum: Über den Weg Namibias zur Unabhängigkeit 1990. Gegen geringen Eintritt.
    • Joe’s Beerhouse: Bekanntes Restaurant mit Wildgerichten. Essen gegen Bezahlung.
    FlugTransferFrühstück
  11. Tag11

    Wüste

    Windhoek nach Sesriem

    Auf dem Weg in die Namib

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge, Sesriem oder ähnlich

    UnterwegsWindhoek nach Sesriem, Privatfahrzeug, 5 bis 6 Std.

    Fünf bis sechs Stunden fährst du nach Südwesten. Hinter Windhoek wird das Land weit und leer, der Asphalt endet und Schotterpisten führen über Pässe hinunter in die Namib.

    Unterwegs siehst du Oryxantilopen mit ihren langen, geraden Hörnern, Springböcke, Strauße und manchmal Schakale. Viele Tiere der Wüste trinken fast nie und holen das Wasser aus Pflanzen und Morgennebel. Die Oryx kann ihre Körpertemperatur tagsüber steigen lassen und spart so Wasser, das sie sonst zum Schwitzen bräuchte.

    Am Nachmittag erreichst du Sesriem, das Tor zum Namib-Naukluft-Nationalpark. Der Name kommt aus dem Afrikaans und bedeutet sechs Riemen: So viele Lederriemen mussten die ersten Siedler aneinanderknoten, um Wasser aus der Schlucht zu schöpfen.

    Den Rest des Tages verbringst du in der Lodge am Pool und siehst zu, wie die Sonne die Berge rot färbt. Wer mag, bucht eine Sundowner-Fahrt auf dem privaten Gelände der Lodge. Nachts ist der Himmel so klar, dass du die Milchstraße mit bloßem Auge siehst. Das Abendessen ist im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    In der Wüste wird es nachts kalt, auch wenn der Tag heiß war. Trink unterwegs viel, die Luft ist sehr trocken.

    Fahrt in die Namib1 optionalFrühstückAbendessen
  12. Tag12

    Dünen

    Sossusvlei und Deadvlei

    Die ältesten Dünen der Welt

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge, Sesriem oder ähnlich

    UnterwegsFahrt zu den Dünen, Privatfahrzeug und Allrad · Deadvlei zu Fuß 1,5 Std.

    Vor Sonnenaufgang fährst du in den Park. Die Namib gilt als älteste Wüste der Erde, entstanden vor vielen Millionen Jahren. Ihre Dünen sind rot, weil Eisenoxid die Sandkörner überzieht, und je älter sie sind, desto kräftiger leuchten sie.

    An der Düne 45, so genannt, weil sie 45 Kilometer hinter Sesriem liegt, kannst du hinaufsteigen. Oben siehst du ein Meer aus Dünenkämmen. Weiter geht es im Allradfahrzeug zum Sossusvlei, einer Salz- und Tonpfanne, in die nur in nassen Jahren Wasser fließt.

    Zu Fuß gehst du anderthalb Stunden ins Deadvlei. In der weißen Pfanne stehen schwarze Kameldornbäume, die vor rund 600 bis 700 Jahren abgestorben sind. Es ist so trocken, dass sie nicht verrotten. Rundherum erheben sich Dünen von bis zu 300 Metern.

    Am Nachmittag hältst du am Sesriem Canyon, den der Fluss Tsauchab gegraben hat. Er führt nur alle paar Jahre Wasser, dann füllt sich das Sossusvlei für wenige Wochen. Mittag- und Abendessen sind im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Im Deadvlei gibt es keinen Schatten. Nimm Hut, Sonnencreme und mindestens einen Liter Wasser mit.

    Düne 45SossusvleiDeadvleiSesriem Canyon1 optionalFrühstückMittagessenAbendessen
  13. Tag13

    Küste

    Sesriem nach Swakopmund

    Apfelkuchen und die lebende Wüste

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsSesriem nach Swakopmund, Privatfahrzeug, 8 bis 8,5 Std. · Living Desert Walk 2 Std.

    Acht bis achteinhalb Stunden fährst du an die Küste. Die Strecke führt über den Gaub- und den Kuiseb-Pass, vorbei an Zebras, Kudus und Springböcken. In Solitaire, einer Tankstelle mit Bäckerei mitten im Nichts, gibt es einen berühmten Apfelkuchen.

    Kurz vor Swakopmund triffst du einen lokalen Guide zum Living Desert Walk. Zwei Stunden gehst du mit ihm über die Dünen und lernst, wie die San, die frühen Bewohner der Region, hier überlebten: welche Pflanzen Wasser speichern, wie man Spuren liest.

    Dann zeigt er dir die kleinen Tiere der Wüste. Er findet Geckos mit durchsichtiger Haut, Seitenwinder, die sich unter dem Sand verstecken, und Schwarzkäfer, die Wasser aus dem Nebel trinken. Viele davon gibt es nur in der Namib.

    Am späten Nachmittag erreichst du Swakopmund. Du kannst an einem Rundgang teilnehmen oder allein losgehen. Das Mittagessen ist inklusive, das Abendessen nicht. In Swakopmund gibt es gute Fischrestaurants, die Reiseleitung reserviert gern einen Tisch.

    Gut zu wissen

    Am Atlantik ist es oft kühl und neblig, auch wenn es im Landesinneren heiß war. Halte eine Jacke griffbereit.

    Living Desert WalkFrühstückMittagessen
  14. Tag14

    Begegnung

    Sandwich Harbour und Mondesa

    Wo die Wüste ins Meer fällt

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsAusflug nach Sandwich Harbour im Allrad, 6 Std. · Rundgang Mondesa

    Am Morgen fährst du nach Walvis Bay. In der Lagune stehen Tausende Flamingos, an den Salzpfannen schimmert das Wasser rosa. Mit dem Allradfahrzeug geht es dann in den Namib-Naukluft-Park und je nach Flut am Strand entlang nach Sandwich Harbour.

    Hier fallen die Dünen direkt in den Atlantik, an manchen Stellen über 100 Meter hoch. Ihr fahrt die Kämme hinauf und wieder hinunter, eine Fahrt, die dir in Erinnerung bleibt. Mittags isst du an einem abgelegenen Ort mit Blick auf Wüste und Meer.

    Am Nachmittag zeigt dir ein Bewohner das Township Mondesa, das unter der Rassentrennung für Schwarze angelegt wurde. Auf dem Markt probierst du Mopane-Raupen, wilden Spinat oder getrockneten Fisch. In einem Handwerksladen lernen Jugendliche traditionelles Kunsthandwerk.

    Nach einem Getränk in einem Shebeen, einer Taverne, isst du bei einer Familie zu Abend und hörst Musik aus der Region. Fotografiere Menschen nur, wenn du vorher gefragt hast. Das Abendessen ist im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Ob ihr am Strand entlangfahren könnt, hängt von der Flut ab. Sonst geht es oben durch die Dünen.

    Sandwich HarbourMondesaFrühstückAbendessen
  15. Tag15

    Freizeit

    Swakopmund

    Ein Tag am Atlantik

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    Unterwegskein Ortswechsel

    Der Tag gehört dir, hier ein paar Ideen. Swakopmund wurde 1892 von der deutschen Kolonialverwaltung gegründet, um einen eigenen Hafen zu haben. Heute ist es ein Ferienort mit Fachwerkhäusern, Cafés und deutschen Schildern, in dem sich Namibier am Wochenende erholen.

    Für Bewegung: Beim Sandboarding rutschst du liegend oder stehend die Dünen hinunter. Bei einer Fatbike-Tour fährst du mit breiten Reifen durch die Wüste und durch die Stadt.

    Für Tiere: Beim Seekajak in Walvis Bay paddelst du zwischen Robben, die neugierig ans Boot kommen. Bei Glück siehst du Delfine, die in der kalten Strömung vor der Küste jagen.

    Für Geschichte: Das Swakopmund Museum erzählt von der Natur und der Geschichte der Region, auch von der Kolonialzeit. Am Leuchtturm von 1902 beginnt die Strandpromenade. Danach gehst du über die alte Seebrücke, die Jetty, und isst frischen Fisch oder Austern aus Walvis Bay. Am Abend isst du mit der Gruppe, das Abendessen ist im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Morgens liegt oft Nebel über der Stadt, der sich gegen Mittag auflöst. Viele Aktivitäten beginnen am Morgen, wenn der Wind noch schwach ist. Buch sie am besten am Vortag über die Reiseleitung.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Sandboarding: Liegend oder stehend die Dünen hinunter. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Fatbike-Tour: Mit breiten Reifen durch Wüste und Stadt. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Seekajak: Paddeln zwischen Robben in Walvis Bay. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Swakopmund Museum und Jetty: Natur- und Kolonialgeschichte, danach über die Seebrücke. Gegen geringen Eintritt.
    3 optionalFrühstückAbendessen
  16. Tag16

    Etosha

    Swakopmund nach Etosha

    Ins Land der Wasserlöcher

    ÜbernachtungEtosha Village, vor dem Parkeingang oder ähnlich

    UnterwegsSwakopmund nach Etosha, Privatfahrzeug, 7,5 bis 9 Std.

    Nach dem Frühstück fährst du siebeneinhalb bis neun Stunden nach Norden. Die Küste bleibt zurück, das Land wird grüner, aus Sand werden Grasland und Buschsavanne.

    Mittags hältst du in Outjo, einer kleinen Stadt mit einer bekannten Bäckerei. Hier kaufst du dir dein Mittagessen selbst und streckst die Beine. Danach ist es nicht mehr weit. Die Straße führt schnurgerade durch Farmland, auf dem Rinder und manchmal Warzenschweine stehen. Halte nach Webervogelnestern Ausschau, die wie Heuballen in den Bäumen hängen.

    Am Nachmittag erreichst du deine Unterkunft am Rand des Etosha-Nationalparks, in der Nähe eines der Parktore. Etosha bedeutet großer weißer Ort. Gemeint ist die Salzpfanne mit rund 4.700 Quadratkilometern, die in nassen Jahren Flamingos anzieht und sonst flimmernd weiß in der Sonne liegt.

    Den Abend kannst du ruhig verbringen oder eine optionale Pirschfahrt in der Umgebung machen. Das Abendessen ist im Preis enthalten. Weil Etosha kein Zaun nach außen trennt, siehst du manchmal schon an der Lodge Tiere.

    Gut zu wissen

    Etosha liegt in einem Gebiet mit saisonalem Malariarisiko von September bis Mai. Nutze Mückenschutz, vor allem in der Dämmerung.

    Fahrt nach EtoshaFrühstückAbendessen
  17. Tag17

    Safari

    Etosha-Nationalpark

    Ein Tag an den Wasserlöchern

    ÜbernachtungEtosha Village, vor dem Parkeingang oder ähnlich

    UnterwegsGanztagessafari im offenen Fahrzeug, 7 bis 8 Std.

    Mit einem Naturführer fährst du im offenen Safarifahrzeug sieben bis acht Stunden durch den Park. In Etosha funktioniert Safari anders als im Busch: Die Landschaft ist offen. In der Trockenzeit kommen die Tiere zu den Wasserlöchern. Dort wartest du einfach.

    An einem Wasserloch drängen sich manchmal Zebras, Gnus und Springböcke, bis ein Löwe auftaucht und alle zurückweichen. Im dichteren Busch leben einige der größten Elefanten Afrikas und das bedrohte Spitzmaulnashorn.

    Der Park ist mit über 22.000 Quadratkilometern größer als Hessen. Über 340 Vogelarten wurden hier gezählt, darunter die Riesentrappe, einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt. Mittags machst du in einem der Rastlager Pause, wo du dir etwas zu essen kaufst und manchmal schwimmen kannst. Am Nachmittag geht die Fahrt weiter.

    Am Abend bist du zurück in der Unterkunft. Das Abendessen ist im Preis enthalten. Erzähl der Gruppe, was du gesehen hast, jeder hat an diesem Tag seine eigene Geschichte.

    Gut zu wissen

    Am Wasserloch gilt: leise sein und den Motor aus. Je ruhiger alle sind, desto eher kommen die Tiere.

    GanztagessafariFrühstückAbendessen
  18. Tag18

    Artenschutz

    Etosha nach Windhoek

    Beim Cheetah Conservation Fund

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort oder ähnlich

    UnterwegsCheetah Conservation Fund 3 bis 4 Std. · nach Windhoek, Privatfahrzeug, 5 bis 6 Std.

    Auf dem Weg nach Süden besuchst du den Cheetah Conservation Fund bei Otjiwarongo. Dr. Laurie Marker gründete ihn 1990, National Geographic unterstützt ihre Forschung. Namibia hat die größte Population wilder Geparde der Welt, die meisten leben auf Farmland, nicht in Parks.

    Ein Forscher erklärt dir, warum genau das das Problem ist. Farmer erschossen früher Geparde, um ihr Vieh zu schützen. Heute gibt das Zentrum ihnen Herdenschutzhunde, die Geparde fernhalten, ohne sie zu töten. Farmer mit solchen Hunden verlieren deutlich weniger Vieh und haben weniger Grund, Geparde zu schießen.

    Danach fährst du über das Gelände und siehst gerettete Geparde aus der Nähe. Zum Mittagessen sitzt du auf einer Veranda mit Blick auf das Waterberg-Plateau, das rot über der Ebene aufragt. Es ist im Preis enthalten.

    Danach fährst du fünf bis sechs Stunden zurück nach Windhoek. Wer nur bis hier gebucht hat, verabschiedet sich heute. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Am Waterberg fand 1904 die entscheidende Schlacht gegen die Herero statt, danach folgte der Völkermord. Die Reiseleitung erzählt dir mehr, wenn du fragst.

    Cheetah Conservation FundFrühstückMittagessen
  19. Tag19

    Simbabwe

    Windhoek nach Victoria Falls

    Zu Gast bei Flatter Ncube

    ÜbernachtungExplorers Village, Victoria Falls oder ähnlich

    UnterwegsFlug Windhoek nach Victoria Falls, 3,5 Std. · Familienbesuch am Nachmittag

    Der Flug von Windhoek nach Victoria Falls dauert rund dreieinhalb Stunden. Am Flughafen kaufst du dein Visum für Simbabwe in bar. Schon beim Landeanflug siehst du bei klarer Sicht die Gischt über dem Sambesi.

    Die Einheimischen nennen die Fälle Mosi-oa-Tunya, der Rauch, der donnert. Die Gischt steigt über 400 Meter hoch und ist kilometerweit zu sehen. David Livingstone sah sie 1855 als erster Europäer und benannte sie nach der britischen Königin.

    Am Nachmittag besuchst du Flatter Ncube in ihrem Dorf. Sie ist die Jüngste von zehn Geschwistern und sorgt für ihre große Familie. Auf dem Markt kauft ihr die Zutaten, dann zeigt sie dir das Gehöft, das die Familie über Jahre Stein für Stein gebaut hat, und die Beete mit Obst und Gemüse. Zwischen dem Gemüse wachsen Chilis, die Elefanten fernhalten.

    Gemeinsam kocht ihr ein simbabwisches Abendessen, das ihr draußen esst, wenn das Wetter es zulässt. Es ist im Preis enthalten. Abends kommen beim kurzen Treffen neue Gäste dazu.

    Gut zu wissen

    Victoria Falls liegt in einem Gebiet mit ganzjährig hohem Malariarisiko. Trag abends lange Kleidung und nutze Mückenschutz.

    FlugFamilienbesuch mit AbendessenFrühstückAbendessen
  20. Tag20

    Wasserfall

    Victoria Falls

    Der Rauch, der donnert

    ÜbernachtungExplorers Village, Victoria Falls oder ähnlich

    UnterwegsFührung an den Fällen 1,5 bis 2,5 Std.

    Mit einem Guide gehst du anderthalb bis zweieinhalb Stunden an den Victoriafällen entlang. Über rund 1,7 Kilometer Breite stürzt der Sambesi in eine enge Schlucht, an der höchsten Stelle über 100 Meter tief. Seit 1989 sind die Fälle UNESCO-Welterbe.

    Der Weg führt durch einen Regenwald, der nur wegen der Gischt existiert, mitten in der Trockensavanne. Der Guide erklärt die Geologie: Der Fluss hat sich über Jahrtausende Stück für Stück rückwärts in das Basaltgestein gegraben, die Schluchten unterhalb sind frühere Wasserfälle.

    Der Rest des Tages gehört dir. Du kannst einen Tagesausflug in den Chobe-Nationalpark in Botswana machen, mit Bootsfahrt auf dem Chobe und Pirschfahrt, oder am Abend eine Bootsfahrt auf dem Sambesi zum Sonnenuntergang. Auf der historischen Brücke von 1905 erzählen Guides vom Bau.

    Am letzten Abend isst du, wo du magst, vielleicht mit Blick auf die Gischt, die in der Abendsonne leuchtet. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten, die Reiseleitung kennt gute Orte.

    Gut zu wissen

    Wenn du am Morgen den Ausflug nach Chobe machst, wird deine Führung an den Fällen auf den Nachmittag oder den nächsten Morgen verlegt.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Tagesausflug nach Chobe: Bootsfahrt und Pirschfahrt in Botswana, mit Mittagessen. Optional, vorab buchbar, siehe Aktivitäten.
    • Sonnenuntergang auf dem Sambesi: Bootsfahrt mit Snacks und Getränken. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Brücke von 1905: Führung über die Geschichte der Victoria Falls Bridge. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Lookout Café: Terrasse über der Schlucht mit Blick auf die Brücke. Essen gegen Bezahlung.
    Führung an den Fällen3 optionalFrühstück
  21. Tag21

    Abreise

    Abreise aus Victoria Falls

    Ende in Victoria Falls

    Übernachtungkeine, Reiseende

    UnterwegsAbreise individuell, Transfer zum Flughafen dazubuchbar

    Nach dem Frühstück endet die Reise, du kannst jederzeit abreisen. Einen Transfer zum Flughafen kannst du vorab dazubuchen, er ist nicht inklusive.

    Wer noch Zeit hat, bleibt ein paar Tage länger oder fährt weiter nach Botswana ins Okavango-Delta. Wir helfen dir gern bei der Verlängerung.

    Frühstück

Unterkünfte

Wo du übernachtest

9 Nächte in Hotels, 9 Nächte in Lodges und 2 Nächte in festen Zelten oder Chalets in Karongwe. Geplant sind zum Beispiel das Portswood in Kapstadt, das Southern Sun Rosebank in Johannesburg, die Umbhaba Eco Lodge am Krüger, das Chisomo Safari Camp in Karongwe, das Windhoek Country Club Resort, die Sossusvlei Lodge, das Hansa Hotel in Swakopmund, das Etosha Village und das Explorers Village in Victoria Falls, jeweils oder ähnlich.

Die meisten Unterkünfte haben keine Klimaanlage und keine Heizung, im Winter bekommst du auf Nachfrage Decken oder eine Wärmflasche. WLAN gibt es fast überall, in abgelegenen Gegenden fällt es aus. Häuser mit nur zwei Stockwerken haben oft keinen Aufzug. Die Unterkünfte können sich bis zum Reisebeginn ändern.

Der Reiseverlauf ist geplant, aber nicht garantiert. Wetter, Straßenzustand, Proteste oder Flugzeiten können Änderungen nötig machen. Tiersichtungen kann niemand garantieren. Fahrzeiten sind Richtwerte.

Aktivitäten

Was inklusive ist und was du dazubuchen kannst

Tag 1 bis 3

Kapstadt

Inklusive

  • Ankunftstransfer vom Flughafen
  • Begrüßungstreffen (1 Std.)
  • Stadtrundfahrt mit Bo-Kaap
  • Kirstenbosch mit einem Experten (2 Std.)
  • Pinguine am Boulders Beach
  • Cape Point und Kap der Guten Hoffnung

Optional

  • Weintour mit Verkostung bei Stellenbosch, vorab buchbarab 114 €
  • Seilbahn auf den Tafelberg420 ZAR
  • Two Oceans Aquarium235 ZAR
  • Wale und Vögel bei Dyer Island2.950 ZAR

Tag 4 bis 9

Johannesburg und Krüger-Gebiet

Inklusive

  • Flug nach Johannesburg
  • Soweto mit Mandela House (1 bis 2 Std.)
  • Panorama-Route mit Blyde River Canyon, Bourke’s Luck Potholes und God’s Window
  • Ganztagessafari im Krüger-Nationalpark (6 bis 7 Std.)
  • Vortrag und Pirschfahrt mit einem Gepardenforscher
  • vier Pirschfahrten in Karongwe
  • Boma Braai

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 10 bis 18

Namibia

Inklusive

  • Flug nach Windhoek
  • Düne 45, Sossusvlei und Deadvlei
  • Sesriem Canyon
  • Living Desert Walk (2 Std.)
  • Sandwich Harbour im Allrad mit Mittagessen (6 Std.)
  • Township Mondesa mit Abendessen bei einer Familie
  • Ganztagessafari in Etosha (7 bis 8 Std.)
  • Cheetah Conservation Fund mit Mittagessen (3 bis 4 Std.)

Optional

  • Sundowner-Fahrt an der Sossusvlei Lodge455 NAD
  • Fatbike-Tour480 NAD
  • Sandboarding700 NAD
  • Seekajak800 NAD

Tag 19 bis 21

Victoria Falls

Inklusive

  • Flug nach Victoria Falls
  • Abendessen bei Flatter Ncube
  • Führung an den Victoriafällen (1,5 bis 2,5 Std.)

Optional

  • Tagesausflug in den Chobe-Nationalpark, Botswana, vorab buchbarab 228 €
  • Bootsfahrt zum Sonnenuntergang auf dem Sambesi82 USD
  • Führung zur historischen Brücke55 USD

Die Preise der optionalen Aktivitäten stammen vom Veranstalter (Stand 29.10.2026) und dienen nur zur Orientierung. Weintour und Chobe lassen sich vorab buchen, die übrigen zahlst du vor Ort, oft auch mit Karte. Für Chobe brauchst du ein Visum für die doppelte Einreise nach Simbabwe.

Start und Ende

Wann du da sein musst

Tag 1 · Kapstadt

Anreise jederzeit

Transfer vom Flughafen inklusive, Check-in am Nachmittag. Begrüßungstreffen am Abend, die Uhrzeit hängt im Hotel aus.

Tag 21 · Victoria Falls

Abreise jederzeit

Die Reise endet nach dem Frühstück. Einen Transfer zum Flughafen kannst du dazubuchen.

Du brauchst einen Gabelflug: hin nach Kapstadt, zurück ab Victoria Falls, meist über Johannesburg. Die drei Flüge dazwischen sind inklusive. Weniger Zeit? Es gibt auch kürzere Abschnitte dieser Reise, mehr dazu in den Fragen unten.

Beste Reisezeit

Sechs Klimazonen auf einer Reise

RegionJFMAMJJASOND
KapstadtKaphalbinsel, Weinlandidealidealidealguteingeschränkteingeschränkteingeschränkteingeschränktgutgutidealideal
Krüger-GebietKrüger, Karongweeingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
Namib-WüsteSesriem, Sossusvleieingeschränkteingeschränktgutidealidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
AtlantikküsteSwakopmund, Walvis Bayidealidealidealgutgutgutgutgutgutgutidealideal
EtoshaNordnamibia, Otjiwarongoeingeschränkteingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkt
Victoria FallsSambesi, Chobegutgutgutidealidealidealidealgutguteingeschränkteingeschränktgut

ideal gut eingeschränkt

Kapstadt: Mittelmeerklima mit Regen im Winter von Mai bis August. Von November bis März ist es sonnig und warm, oft mit starkem Wind.

Krüger-Gebiet: Von Mai bis Oktober ist Trockenzeit, die Tiere sammeln sich am Wasser und sind leichter zu sehen. Im Sommer von November bis März regnet es, die Landschaft ist grün und heiß.

Namib-Wüste: Fast nie Regen. Im Winter von Juni bis August sind die Tage um 20 bis 25 Grad, nachts fällt das Thermometer oft unter null. Von November bis Februar wird es am Tag 35 bis 40 Grad heiß, dann steigst du früh am Morgen auf die Dünen.

Atlantikküste: Der kalte Benguelastrom hält Swakopmund das ganze Jahr kühl, meist 15 bis 22 Grad. Morgens liegt oft Nebel, Regen fällt fast nie. Im Winter weht manchmal heißer Ostwind aus der Wüste, der Sand mitbringt. Eine Jacke brauchst du hier immer.

Etosha: Von Juni bis Oktober ist Trockenzeit, die Tiere kommen zu den Wasserlöchern, die Chancen auf Sichtungen sind am besten. Von Dezember bis März regnet es, der Park wird grün, die Tiere verteilen sich, dafür kommen Flamingos in die Pfanne. Im Oktober wird es über 35 Grad heiß.

Victoria Falls: Von April bis Juli fällt am meisten Wasser bei guter Sicht. Im Februar und März ist die Gischt so dicht, dass du nass wirst. Im Oktober und November ist es sehr heiß und Teile der Fälle sind fast trocken.

Die Reise startet fast das ganze Jahr. Am günstigsten sind die Termine im November und im Februar und März, am teuersten von Juni bis Oktober.

Gut zu wissen

Vor der Buchung

Einreise Südafrika

Reisepass, noch 30 Tage über die Ausreise hinaus gültig, mit zwei freien Seiten. Kein Visum bis 90 Tage. Seit 1. Juli 2026 elektronische Zollerklärung vor Ein- und Ausreise.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 29.10.2026

Einreise Namibia

Reisepass, noch sechs Monate über die Reise hinaus gültig, mit drei freien Seiten. Visum seit April 2025 Pflicht, am besten vorher online beantragen.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 29.10.2026

Einreise Simbabwe

Reisepass, noch sechs Monate gültig, kein vorläufiger Pass. Visum bei Ankunft für 30 US-Dollar in bar, für den Ausflug nach Botswana Visum für die doppelte Einreise.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 29.10.2026

Gesundheit

Keine Pflichtimpfungen bei direkter Anreise aus Deutschland, Gelbfieber-Nachweis bei Anreise über ein Gelbfiebergebiet. Malariarisiko im Krüger-Gebiet, in Etosha und an den Victoriafällen.

Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Gepäck und Kleidung

Ein Gepäckstück pro Person, am besten eine weiche Tasche, dazu ein Tagesrucksack. Pack in Schichten: warme Jacke, Mütze und Handschuhe für frühe Pirschfahrten, leichte Kleidung und Sonnenhut für den Tag.

Geld und Trinkgeld

Rand und Namibia-Dollar sind gleich viel wert, in Simbabwe zahlst du mit US-Dollar. Bring bar US-Dollar für die Visa mit. Trinkgeld ist üblich, der Veranstalter nennt 10 bis 15 US-Dollar pro Tag für die Reiseleitung und 8 bis 10 für Fahrer und Safari-Guides.

Zum Einlesen

Vorher schon ankommen

Buch

Der lange Weg zur Freiheit

Nelson Mandela, 1994. Seine Autobiografie, mit den Jahren in Soweto und auf Robben Island.

Buch

Born a Crime

Trevor Noah, 2016. Aufwachsen in Soweto als Kind einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters, als das verboten war.

Buch

Morenga

Uwe Timm, 1978. Ein Roman über den Aufstand der Nama gegen die deutsche Kolonialmacht in Namibia.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur National Geographic Reise Südliches Afrika

Vor der Reise

Was ist bei der National Geographic Reise Südliches Afrika anders als bei einer normalen Rundreise?

Sechs besondere Erlebnisse sind inklusive, etwa der Gang durch Kirstenbosch mit einem Botaniker, ein Gepardenforscher in Karongwe, der Abend im Township Mondesa, der Cheetah Conservation Fund und das Abendessen bei Flatter Ncube in Simbabwe. Dazu kommen Inlandsflüge, Unterkünfte im gehobenen Servicelevel und eine Reiseleitung mit Schulung von National Geographic.

Kann ich auch nur einen Teil der Reise buchen?

Ja. Die Reise besteht aus Abschnitten, die es auch einzeln gibt: Kapstadt bis Windhoek (19 Tage), Johannesburg bis Windhoek (16 Tage), Johannesburg bis Victoria Falls (18 Tage), nur Namibia (10 Tage) oder Namibia mit Victoriafällen (12 Tage). Das Programm ist an diesen Tagen dasselbe. Deshalb können in Johannesburg, Windhoek und Victoria Falls Gäste dazukommen oder abreisen.

Wann muss ich in Kapstadt sein und wann kann ich zurückfliegen?

Du kannst an Tag 1 jederzeit anreisen, das Begrüßungstreffen ist am Abend. An Tag 21 kannst du in Victoria Falls nach dem Frühstück jederzeit abreisen.

Sind Flüge und Transfers inklusive?

Die drei Flüge Kapstadt nach Johannesburg, Johannesburg nach Windhoek und Windhoek nach Victoria Falls sind inklusive, ebenso der Ankunftstransfer in Kapstadt. Internationale Flüge und der Transfer zum Flughafen am letzten Tag sind nicht inklusive.

Kann ich allein mitreisen?

Ja. Du teilst dir das Zimmer mit einer Person gleichen Geschlechts und zahlst keinen Zuschlag. Ein eigenes Zimmer kannst du gegen Aufpreis dazubuchen, es gilt dann für alle Nächte.

Ab welchem Alter ist die Reise möglich?

Ab 12 Jahren. Wer jünger als 18 ist, reist mit einem Erwachsenen.

Welche Versicherung brauche ich?

Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport und mindestens 200.000 US-Dollar Deckung ist beim Veranstalter Pflicht. Unsere Empfehlungen findest du bei den Reiseversicherungen.

Einreise und Dokumente

Welche Dokumente brauche ich für Südafrika, Namibia und Simbabwe?

Einen Reisepass, der Personalausweis reicht in keinem der Länder. Für Simbabwe gilt der vorläufige Reisepass nicht. Der Pass muss bei der Einreise in Namibia und Simbabwe noch mindestens sechs Monate gültig sein. Plane mindestens sechs leere Seiten ein, weil jedes Land eigene Stempelseiten verlangt. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Brauche ich ein Visum?

Für Südafrika nicht, du bekommst bei der Einreise mit Rückflugticket eine Aufenthaltserlaubnis für bis zu 90 Tage. Für Namibia brauchst du seit April 2025 ein Visum, das du am besten vorher online beantragst, laut Veranstalter kostet es rund 90 US-Dollar. Für Simbabwe kaufst du das Visum bei der Ankunft, es kostet 30 US-Dollar in bar. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Was brauche ich für den Ausflug nach Botswana?

Deutsche Staatsangehörige brauchen für Botswana kein Visum. Weil du danach wieder nach Simbabwe einreist, brauchst du aber ein Visum für die doppelte Einreise oder das gemeinsame Univisa, das kaufst du schon bei der Ankunft in Victoria Falls. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Muss ich mich vor der Reise online anmelden?

Für Südafrika musst du seit dem 1. Juli 2026 innerhalb von 24 Stunden vor Ein- und Ausreise eine elektronische Zollerklärung abgeben, alternativ an Terminals am Flughafen. Die elektronische Reisegenehmigung eTA ist freiwillig. Das Visum für Namibia beantragst du am besten online, das Einreiseformular für Simbabwe füllst du am besten vor der Ankunft online aus. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Brauche ich einen Gelbfieber-Nachweis?

Bei direkter Anreise aus Deutschland nicht. Wenn du über ein Gelbfiebergebiet anreist oder dort länger als 12 Stunden umsteigst, etwa in Nairobi oder Addis Abeba, musst du die Impfung nachweisen. Der Veranstalter empfiehlt allen, den Impfpass mit Gelbfieberimpfung dabeizuhaben. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Was gilt für Bargeld, Zoll und Drohnen?

Visa zahlst du nur in US-Dollar, nimm Scheine ab dem Jahr 2006 mit. In Namibia meldest du Landeswährung ab 5.000 Namibia-Dollar an, in Simbabwe deklarierst du mitgebrachtes Bargeld bei der Einreise. Drohnen sind in den Nationalparks des südlichen Afrikas verboten. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Unterwegs

Wie anstrengend ist die Reise?

Körperlich leicht, der Veranstalter stuft sie mit 2 von 5 ein. Anstrengend sind die langen Fahrtage, das frühe Aufstehen für die Pirschfahrten und die Hitze in der Wüste.

Wer leitet die Reise?

Im Krüger-Teil und in Namibia ein National Geographic Expedition Leader, in Kapstadt und Victoria Falls eine lokale Reiseleitung. Dazu kommen Ranger, Fährtenleser und lokale Guides, alle sprechen Englisch.

Wie viel freie Zeit habe ich?

Je einen freien Tag in Kapstadt und Swakopmund, einen freien Nachmittag in Windhoek und freie Zeit in Victoria Falls.

Welche Mahlzeiten sind inklusive?

20 Frühstück, 5 Mittagessen und 13 Abendessen, darunter das Boma Braai in Karongwe und die Abendessen bei Familien in Mondesa und Victoria Falls.

Welche Aktivitäten kosten extra?

Zum Beispiel die Seilbahn auf den Tafelberg, die Weintour, Sandboarding und Seekajak in Swakopmund und der Ausflug nach Chobe. Die Preise findest du unter Aktivitäten.

Wie viel Gepäck darf ich mitnehmen?

Ein Gepäckstück pro Person, am besten eine weiche Reisetasche, dazu einen Tagesrucksack. Prüf die Freigepäckgrenzen der Inlandsflüge.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann ist die beste Reisezeit?

Für Tiere die Trockenzeit von Mai bis Oktober, dann sind die Wasserlöcher voll und das Gras ist kurz. Kapstadt ist von November bis März am schönsten, im Juni und Juli regnet es dort am meisten. Am günstigsten sind die Termine im November und im Februar und März.

Brauche ich eine Malariaprophylaxe?

Das Auswärtige Amt nennt für das Krüger-Gebiet und Etosha ein saisonal hohes Risiko von September bis Mai und für Victoria Falls ein ganzjährig hohes Risiko. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte: Bitte lass dich vor der Reise ärztlich zu Prophylaxe und Impfungen beraten.

Wie sicher ist das südliche Afrika?

Südafrika hat eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Das Auswärtige Amt rät vom Besuch der Innenstadt von Johannesburg ab, auf der Reise bist du in Rosebank untergebracht. In Windhoek gibt es Überfälle, vor allem an Wochenenden. In Simbabwe fotografierst du keine Demonstrationen und führst keine politischen Gespräche. Folge den Hinweisen der Reiseleitung.

Ist die Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet?

Eher nicht. Du steigst oft in hohe Safarifahrzeuge, gehst durch Sand und manche Unterkünfte haben keinen Aufzug. Sprich uns an, dann prüfen wir deinen Fall.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns, wir kennen das Programm.

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Weniger Zeit? Die National Geographic Reise Kapstadt, Krüger und Namibia endet nach 19 Tagen in Windhoek, die Reise Krüger, Namibia und Victoriafälle beginnt erst in Johannesburg. Alle Routen findest du in unserer Übersicht.

Reiseverlauf geprüft am 29.10.2026 anhand der Originalreise. Änderungen durch den Veranstalter möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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