Überblick

National Geographic Journeys

National Geographic Reise: Kapstadt, Krüger Nationalpark & Namibia: zwei Länder, zwei Ozeane, eine Wüste

19 Tage vom Tafelberg bis in die namibische Hauptstadt: Pinguine am Kap, Nashörner im Busch, Dünen in der Namib und Elefanten am Wasserloch.

Kapstadt Soweto Panorama-Route Krüger Karongwe Windhoek Namib Swakopmund Etosha Windhoek

Am Kap trifft der warme Indische Ozean auf den kalten Atlantik. Genau dieser kalte Atlantik hat weiter nördlich die Namib entstehen lassen. Die National Geographic Reise: Kapstadt, Krüger Nationalpark & Namibia verbindet beides in 19 Tagen: Kapstadt und die Kaphalbinsel, Soweto in Johannesburg, die Panorama-Route, Safaris im Krüger-Nationalpark und im Reservat Karongwe, dann Sossusvlei, Swakopmund und Etosha in Namibia, bis zurück nach Windhoek.

Zwischen den Safaris lernst du Menschen kennen, die sich für Geparde einsetzen, gehst durch ein Township in Namibia und probierst dich durch die Küche beider Länder. Zwei Inlandsflüge sparen dir die längsten Strecken, den Rest fährst du im Kleinbus und im offenen Safarifahrzeug.

Wenn du Südafrika und Namibia gründlich kennenlernen willst, mit genug Zeit für Busch, Wüste und Stadt, ist das deine Route. Lass dich persönlich beraten.

Wie kommt Leben mit wenig Wasser aus? Auf dieser Reise siehst du es im Fynbos am Kap, an den Wasserlöchern von Etosha und in den Dünen der Namib.

Wasser ist der rote Faden dieser Route. Am Kap sparen die Menschen es seit der großen Dürre von 2018 bewusst, im Krüger-Gebiet bestimmt die Regenzeit, wann die Tiere wohin ziehen. In Namibia lebt eine ganze Wüste vom Nebel des Atlantiks. In Etosha entscheidet ein einziges Wasserloch, wer sich abends zeigt.

Was diese Journey anders macht

Sechs Momente, die du auf einer Standardtour nicht erlebst

Tag 2 · Kirstenbosch

Botanik hinter den Kulissen

Kein normaler Rundgang: Ein Experte erklärt dir die Pflanzenwelt am Osthang des Tafelbergs und zeigt dir die Anzuchtbeete, in die Besucher sonst nicht kommen.

Ein Garten, der nur Pflanzen aus Südafrika zeigt.

Tag 7 · Karongwe

Mit dem Gepardenforscher auf Pirsch

Ein Mitarbeiter des Endangered Wildlife Trust berichtet aus seiner Arbeit mit Geparden in kleinen Reservaten und steigt danach mit dir ins Safarifahrzeug.

Fragen stellen kannst du hier direkt an die Wissenschaft.

Tag 8 · Karongwe

Abendessen in der Boma

In einem offenen Rund aus Holz und Schilf, beleuchtet von Laternen und Feuer, gibt es Grillfleisch, Eintopf aus dem dreibeinigen Topf und süßen Malva Pudding.

So essen Südafrikaner, wenn sie feiern.

Tag 14 · Namib-Naukluft

Dünenfahrt zum Sandwich Harbour

Bei Ebbe am Strand entlang, bei Flut oben über die Dünen: Im Allrad geht es dorthin, wo die Namib steil ins Meer abfällt. Mittags picknickst du an einem stillen Platz.

Robben, Flamingos und Sand bis zum Horizont.

Tag 14 · Mondesa

Ein Abend im Township

Ein Bewohner führt dich über den Markt, in einen Handwerksladen für junge Menschen und in eine Kneipe. Zum Schluss isst du bei einer Familie, dazu gibt es Musik.

Namibias Alltag, erzählt von den Menschen selbst.

Tag 18 · Otjiwarongo

Zu Besuch bei Laurie Marker

Das Zentrum der Gepardenforscherin, gefördert von National Geographic, zeigt, wie Hunde und Farmer gemeinsam Geparde retten. Danach siehst du gerettete Tiere aus der Nähe.

Ein Beispiel dafür, wie Naturschutz mit Menschen funktioniert.

Die Reise gehört zu unseren National Geographic Journeys: kleine Gruppe mit höchstens 16 und im Schnitt 12 Gästen, gehobene Unterkünfte und eine Reiseleitung, die von National Geographic geschult wurde.

Ehrlich gesagt

Was du vor der Buchung wissen solltest

  • Fünf Tage haben Fahrzeiten von 7 Stunden und mehr. Am längsten ist der Weg von Johannesburg ins Krüger-Gebiet mit gut 10 Stunden inklusive Aussichtspunkten.
  • Safaris beginnen früh, in Karongwe gegen 5 Uhr. Zwischen Juni und August sind diese Morgen sehr kalt, Heizungen gibt es in den meisten Unterkünften nicht.
  • Im Krüger-Gebiet und in Etosha besteht saisonal Malariarisiko, am höchsten von September bis Mai. Lass dich früh ärztlich zur Prophylaxe beraten.
  • Namibia verlangt seit April 2025 ein Visum. Laut Veranstalter kostet es rund 90 US-Dollar, am einfachsten beantragst du es vorher online.
  • Die Reiseleitung wechselt: Kapstadt begleitet eine lokale Reiseleitung, ab Johannesburg übernimmt ein National Geographic Expedition Leader. In Johannesburg und Windhoek stoßen neue Gäste dazu.
  • In Südafrika ist die Kriminalität hoch, die Innenstadt von Johannesburg ist kein Ziel für Spaziergänge. Strom- und Wasserausfälle kommen in beiden Ländern vor.

Das passt, wenn

  • du Safari, Wüste und Stadt kombinieren willst
  • du dich für Artenschutz und die Menschen dahinter interessierst
  • dir lange Fahrten durch weite Landschaft nichts ausmachen
  • du Visum und Flüge nicht selbst organisieren willst

Eher nichts für dich, wenn

  • die Victoriafälle für dich dazugehören, dann wähle die längere Variante
  • du jeden Abend am selben Ort schlafen möchtest
  • du keine Malariaprophylaxe nehmen willst

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise nach Kapstadt, in den Krüger Nationalpark und nach Namibia beraten!

Brauchst du einen Tag mehr in Kapstadt? Wie läuft das Visum für Namibia? Welcher Termin hat noch Plätze und ist am günstigsten? Wir helfen dir bei allen Fragen. Du zahlst bei uns genau so viel wie beim Veranstalter.

4,8 von 5 Sternen · über 10 Jahre Erfahrung · rund 1.300 Reisende pro Jahr

Reiseroute

Karte für National Geographic Reise: Kapstadt, Krüger Nationalpark & Namibia

Inkludierte Leistungen

  • 19 Tage National Geographic Reise Kapstadt, Krüger Nationalpark und Namibia gemäß Programm
  • 18 Übernachtungen: 9 Nächte in Hotels, 7 Nächte in Lodges, 2 Nächte in festen Zelten oder Chalets, im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten: 18x Frühstück, 5x Mittagessen, 12x Abendessen
  • Inlandsflüge Kapstadt nach Johannesburg und Johannesburg nach Windhoek
  • Flughafentransfer bei Ankunft in Kapstadt
  • alle Fahrten zwischen den Reisezielen und zu den enthaltenen Aktivitäten
  • Transportmittel: klimatisierter Kleinbus, Allradfahrzeug, offenes Safarifahrzeug, Flugzeug, zu Fuß
  • englischsprachige lokale Reiseleitung in Kapstadt, ab Johannesburg National Geographic Expedition Leader, dazu Ranger und lokale Guides
  • Willkommenstreffen mit Reiseleitung und Gruppe
  • Rundfahrt Kapstadt mit Bo-Kaap, Boulders Beach und Cape Point
  • Journeys-Highlight: Führung durch Kirstenbosch
  • Rundgang durch Soweto mit Mandela House
  • Panorama-Route mit Eintritten
  • Ganztagessafari im Krüger-Nationalpark
  • Journeys-Highlight: Gepardenschutz in Karongwe mit Vortrag und Pirschfahrt
  • Pirschfahrten im Karongwe Private Game Reserve
  • Abendessen in der Boma in Karongwe
  • Ausflug zu Düne 45, Sossusvlei, Deadvlei und Sesriem Canyon
  • Living Desert Walk bei Swakopmund
  • Allradausflug nach Sandwich Harbour mit Mittagessen
  • Journeys-Highlight: Rundgang durch Mondesa mit Abendessen bei einer Familie
  • Ganztagessafari im Etosha-Nationalpark
  • Journeys-Highlight: Besuch beim Cheetah Conservation Fund mit Mittagessen

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach Kapstadt und ab Windhoek (gerne über uns buchbar)
  • Flughafentransfer am letzten Tag in Windhoek (auf Anfrage buchbar)
  • Einzelzimmerzuschlag: je nach Termin, ab 2.249 EUR
  • zusätzliche Nächte vor oder nach der Reise auf Anfrage
  • Visum für Namibia, laut Veranstalter rund 90 USD
  • optionale Aktivitäten (vor Reisebeginn buchbar):
  • Weintour rund um Stellenbosch: ab 114 EUR pro Person
  • weitere Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte nach Wahl
  • übrige Mahlzeiten und Getränke, laut Veranstalter etwa 330 bis 430 USD
  • persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

National Geographic Reise: Kapstadt, Krüger Nationalpark & Namibia: alle 19 Tage im Überblick

TagOrteSchwerpunkt
Tag 1KapstadtAnreise, Willkommenstreffen
Tag 2KaphalbinselMoschee in Bo-Kaap, Botanik, Pinguine, Leuchttürme
Tag 3KapstadtTag zur freien Verfügung
Tag 4JohannesburgInlandsflug, Soweto
Tag 5MpumalangaCanyon, Potholes, Aussichtspunkte
Tag 6KrügerSafari mit Fährtenleser
Tag 7KarongweGepardenschutz, Pirschfahrt
Tag 8KarongweMorgen- und Abendpirsch, Boma Braai
Tag 9Johannesburgletzte Pirsch, Fahrt
Tag 10WindhoekInlandsflug, Nachmittag frei
Tag 11SesriemFahrt durch das Khomas-Hochland
Tag 12SesriemDüne 45, Sossusvlei, Deadvlei
Tag 13SwakopmundSolitaire, Kuiseb, Living Desert Walk
Tag 14Walvis Bay, MondesaDünen am Meer, Township am Abend
Tag 15SwakopmundTag zur freien Verfügung
Tag 16Outjo, Etoshalange Fahrt nach Norden
Tag 17EtoshaWasserlöcher und Spitzmaulnashörner
Tag 18Otjiwarongo, WindhoekGeparde und Herdenschutzhunde
Tag 19WindhoekAbreise

Hinter den Kulissen

Geschichten, die dir unterwegs begegnen

Wasser sparen am Kap

2018 drohte Kapstadt als erster Großstadt der Welt das Wasser auszugehen. Die Behörden riefen den Day Zero aus, den Tag, an dem die Hähne trocken bleiben sollten. Die Menschen durften nur noch 50 Liter pro Kopf und Tag verbrauchen.

Der Tag kam nie, weil fast alle mitmachten und schließlich Regen fiel. Bis heute bitten Hotels darum, Handtücher länger zu nutzen und kurz zu duschen. Das Leitungswasser kannst du trinken.

Nashörner unter Bewachung

Der Krüger-Park hatte lange die größte Population von Breitmaulnashörnern der Welt. Seit etwa 2008 haben Wilderer Tausende Tiere getötet, weil ihr Horn in Asien hohe Preise erzielt, obwohl es aus demselben Stoff besteht wie Fingernägel.

Ranger arbeiten heute mit Hunden, Hubschraubern und Kameras gegen Wilderer. Private Reservate wie Karongwe tragen viel zum Schutz bei. Deshalb wirst du gebeten, Fotos von Nashörnern nicht mit Standort zu posten.

Henno Martin und die Kuiseb-Schlucht

1940 flohen die deutschen Geologen Henno Martin und Hermann Korn in die Namib, um der Internierung durch die südafrikanischen Behörden zu entgehen. Mehr als zwei Jahre lebten sie in der Kuiseb-Schlucht von der Jagd und von dem, was der Fluss hergab.

Erst als Korn krank wurde, kehrten sie zurück. Martin schrieb darüber das Buch Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste. Es gilt als eines der schönsten Bücher über die Namib.

Die Namib lebt vom Nebel

Der kalte Benguelastrom vor der Küste kühlt die Luft so stark ab, dass sich kaum Regenwolken bilden. Stattdessen zieht fast jede Nacht Nebel bis zu 100 Kilometer weit ins Land und bringt Feuchtigkeit in die Wüste.

Viele Tiere und Pflanzen haben sich darauf eingestellt. Der Nebeltrinker-Käfer stellt sich morgens kopfüber auf einen Dünenkamm und lässt die Tropfen zum Mund laufen. Die Welwitschia, eine Pflanze mit nur zwei Blättern, wird über tausend Jahre alt.

Tag für Tag

Der Ablauf deiner Reise

So liest du die Tage: inklusive optional, gegen Aufpreis Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankunft in Kapstadt

    Die Mutterstadt Südafrikas

    ÜbernachtungThe Portswood Hotel an der Waterfront, Kapstadt oder ähnlich

    UnterwegsAbholung am Flughafen Kapstadt, rund 1 Std. Fahrt, inklusive · Treffen mit der Gruppe am Abend, rund 1 Std.

    Südafrikaner nennen Kapstadt gern Mother City. 1652 legte die Niederländische Ostindien-Kompanie hier eine Versorgungsstation für ihre Schiffe nach Asien an, aus der die älteste Stadt des Landes wurde. Über ihr steht der Tafelberg, seit 2011 eines der sieben neuen Naturwunder der Welt.

    Ein Fahrer von National Geographic Journeys erwartet dich am Flughafen, der Transfer zum Hotel dauert etwa eine Stunde und ist im Preis enthalten. Ein festes Programm gibt es heute nicht, Zimmer sind ab dem Nachmittag bezugsfertig.

    Abends lernst du beim Willkommenstreffen die Gruppe und die lokale Reiseleitung kennen. Wann es losgeht, steht auf einem Aushang am Empfang, in der Regel am frühen Abend. Fürs Abendessen sorgst du selbst, rund um die Waterfront gibt es viele Restaurants.

    Gut zu wissen

    Buchst du bis zu drei Nächte vorher über den Veranstalter im Starthotel, ist der Flughafentransfer trotzdem inklusive.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Bummel an der Waterfront: Alter Hafen mit Food Market, Booten und Blick auf den Tafelberg. Kostenlos, abends mit dem Taxi zurück.
    • Sonnenuntergang auf dem Signal Hill: Per Taxi in zehn Minuten oben. Kostenlos.
    • Früh schlafen: Morgen beginnt das Programm, ein ruhiger erster Abend tut gut.
    FlughafentransferWillkommenstreffen
  2. Tag02

    Kap

    Kapstadt und die Kaphalbinsel

    Bunte Häuser, Pinguine und zwei Leuchttürme

    ÜbernachtungThe Portswood Hotel an der Waterfront, Kapstadt oder ähnlich

    UnterwegsTagesausflug im Kleinbus über die Kaphalbinsel, etwa 7 Std. · Führung in Kirstenbosch, etwa 2 Std.

    Zum Auftakt fährst du nach Bo-Kaap. Zwischen den pastellfarbenen Häusern steht die Auwal-Moschee von 1794, die älteste des Landes. Gebaut haben das Viertel die Nachfahren von Menschen, die die Kolonialherren aus Indonesien, Indien und Madagaskar als Sklaven ans Kap brachten.

    Im Kirstenbosch National Botanical Garden führt dich ein Fachmann durch die Pflanzenwelt des Kaps. Du siehst Proteen, Heidekraut und Palmfarne, die schon zur Zeit der Dinosaurier wuchsen. Über die Baumwipfel führt ein geschwungener Steg, den die Kapstädter Boomslang nennen, wie die Baumschlange.

    Am Boulders Beach brüten Brillenpinguine zwischen Felsen, die so groß wie Häuser sind. Weil sie wie Esel schreien, hießen sie früher Eselspinguine. Auf Holzstegen kommst du ihnen nah, ohne sie zu stören.

    Am Cape Point steht der alte Leuchtturm von 1860 so hoch, dass ihn oft der Nebel verschluckte. Nach dem Schiffbruch der Lusitania 1911 baute man weiter unten einen neuen. Von dort ist es nicht weit zum Kap der Guten Hoffnung. Das Abendessen ist nicht inklusive.

    Gut zu wissen

    Am Kap leben Paviane, die gelernt haben, Essen aus Taschen und offenen Autos zu holen. Iss nicht in ihrer Nähe.

    Bo-KaapKirstenboschBoulders BeachCape PointFrühstück
  3. Tag03

    Freizeit

    Kapstadt

    Dein Tag in der Stadt am Berg

    ÜbernachtungThe Portswood Hotel an der Waterfront, Kapstadt oder ähnlich

    Unterwegskeine Weiterfahrt, Tag in Kapstadt

    Heute planst du selbst. Kapstadt hat so viel zu bieten, dass ein Tag kaum reicht. Vieles erreichst du mit Taxi oder Uber in wenigen Minuten. Hier ein paar Vorschläge.

    Hoch hinaus: Die Kabinen der Tafelberg-Seilbahn drehen sich während der Fahrt einmal um sich selbst, so siehst du in alle Richtungen. Oben auf 1.085 Metern führen kurze Wege zu Aussichtspunkten über Stadt, Robben Island und Atlantik. Wer lieber läuft, steigt auf den Lion’s Head, die Wanderung dauert etwa zwei Stunden hin und zurück.

    Wein und Geschichte: Bei einer geführten Weintour besuchst du Güter rund um Stellenbosch, eine der ältesten Städte des Landes, gegründet 1679. Zu den Weinen gibt es Käse, Schokolade und Biltong, Trockenfleisch nach Art der Buren.

    Meer und Kunst: Bei Dyer Island siehst du vom Boot aus Robben, Pinguine und mit Glück Wale. In der Stadt zeigt das Zeitz MOCAA in einem umgebauten Getreidesilo afrikanische Gegenwartskunst. Das Abendessen ist nicht inklusive.

    Gut zu wissen

    Für Robben Island brauchst du ein Ticket direkt vom Museum, oft Wochen im Voraus. Die Seilbahn macht jedes Jahr im Juli oder August rund zwei Wochen Pause.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Tafelberg-Seilbahn: Drehende Kabinen, oben kurze Rundwege. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Weinland um Stellenbosch: Ganztägig mit Verkostungen. Optional, vorab buchbar, siehe Aktivitäten.
    • Dyer Island: Bootsausflug zu Robben, Pinguinen und Walen. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Two Oceans Aquarium: Meerestiere von Atlantik und Indischem Ozean. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Lion’s Head: Wanderung auf den Felskegel neben dem Tafelberg, etwa zwei Stunden. Kostenlos.
    • Zeitz MOCAA: Museum für afrikanische Gegenwartskunst im alten Getreidesilo. Gegen Eintritt.
    4 optionalFrühstück
  4. Tag04

    Geschichte

    Kapstadt nach Johannesburg

    Soweto und die Vilakazi Street

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank im Norden von Johannesburg oder ähnlich

    UnterwegsInlandsflug von Kapstadt, etwa 2 Std. · Rundgang Soweto, etwa 1 bis 2 Std.

    Der Flieger braucht etwa zwei Stunden bis Johannesburg. Die Zulu nennen die Stadt Egoli, Ort des Goldes. Ihr Reichtum stammt aus dem Witwatersrand, einem der größten Goldvorkommen der Erde.

    Am Nachmittag geht es mit einem Guide aus dem Viertel nach Soweto. Der Stadtteil entstand, weil schwarze Arbeiter unter der Apartheid außerhalb der weißen Stadt wohnen mussten. Am Hector-Pieterson-Denkmal erinnert ein Foto an einen zwölfjährigen Jungen, der 1976 beim Schüleraufstand erschossen wurde. Das Bild ging um die Welt.

    Im Mandela House in Orlando West siehst du die kleinen Räume, in denen Nelson Mandela mit seiner Familie lebte. An den Wänden sind noch Einschusslöcher und Brandspuren von Anschlägen zu sehen. Nur ein paar Schritte weiter lebte Desmond Tutu.

    Am Abend treffen neue Gäste ein, die ab hier mitreisen, und ihr lernt euch beim gemeinsamen Abendessen kennen, das bereits bezahlt ist. Der National Geographic Expedition Leader, der dich ab jetzt bis Windhoek begleitet, stellt dir den Plan für die Safaritage vor.

    Gut zu wissen

    Euer Hotel liegt im Stadtteil Rosebank. Das Auswärtige Amt rät, das Stadtzentrum von Johannesburg zu meiden, auch tagsüber.

    InlandsflugSowetoMandela HouseFrühstückAbendessen
  5. Tag05

    Panorama

    Johannesburg ins Krüger-Gebiet

    Freude, Kummer und das Fenster Gottes

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge am Rand des Krüger-Parks oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus von Johannesburg über Blyde River Canyon und God’s Window, mit Stopps 10 bis 10,5 Std.

    Früh am Morgen startet der längste Fahrtag, mit Pausen sind es gut zehn Stunden. Du fährst nach Mpumalanga, was übersetzt Ort, wo die Sonne aufgeht, heißt. Hinter den Kohlekraftwerken des Highveld steigt die Straße in die Berge.

    Vom Rand des Blyde River Canyon blickst du in eine bewaldete Schlucht, die zu den größten der Welt zählt. Blyde heißt Freude: Die Voortrekker gaben dem Fluss den Namen, als eine verloren geglaubte Gruppe zurückkehrte. Der Nebenfluss Treur, Kummer, erinnert an die Zeit davor.

    Wo beide Flüsse zusammentreffen, liegen die Bourke’s Luck Potholes, tiefe, runde Becken, die Kieselsteine im Strudel ins Gestein gefräst haben. Am Aussichtspunkt God’s Window fällt der Blick bei klarem Wetter mehrere Hundert Meter tief auf das Lowveld.

    Am frühen Abend kommst du in deiner Lodge nahe dem Krüger-Park an. Das Abendessen ist inklusive, oft gibt es Gerichte vom Grill und Gemüse aus der Region. Morgen geht es früh los, also lohnt es sich, nicht zu spät schlafen zu gehen. Die Geräusche der Nacht, Zikaden, Frösche und manchmal ein Ziegenmelker, wiegen dich in den Schlaf.

    Gut zu wissen

    Auf der Strecke bei Emalahleni kam es laut Auswärtigem Amt mehrfach zu Protesten. Die Reiseleitung wählt bei Bedarf eine andere Route.

    Panorama-RouteBlyde River CanyonBourke’s Luck PotholesFrühstückAbendessen
  6. Tag06

    Safari

    Krüger-Nationalpark

    Unterwegs mit dem Fährtenleser

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge am Rand des Krüger-Parks oder ähnlich

    UnterwegsSafari im offenen Geländewagen, etwa 6 bis 7 Std.

    Kurz nach Sonnenaufgang rollt das offene Safarifahrzeug durch das Tor des Krüger-Nationalparks. Der erste Wildhüter, James Stevenson-Hamilton, griff so hart gegen Wilderer durch, dass ihn die Einheimischen Skukuza nannten, den, der sauber fegt. Das größte Rastlager trägt heute diesen Namen.

    Über 19.000 Quadratkilometer erstreckt sich der Park, von Akazienbusch im Süden bis zu Mopanewäldern im Norden. 147 Arten großer Säugetiere leben hier, mehr als in jedem anderen Park Afrikas.

    Sechs bis sieben Stunden bist du unterwegs. Dein Guide achtet auf frische Spuren, auf Geier am Himmel und auf Impalas, die alle in eine Richtung starren, denn das heißt oft, dass ein Raubtier in der Nähe ist. An einem Wasserloch kannst du Flusspferde beim Gähnen beobachten.

    Die Mittagspause machst du in einem Rastlager mit Laden und Café, dort kaufst du dir dein Essen. Wer will, schaut sich im kleinen Museum des Lagers die Geschichte des Parks an. Zurück in der Lodge wartet das Abendessen, das im Reisepreis steckt.

    Gut zu wissen

    Zieh mehrere Schichten an. Im offenen Fahrzeug ist der Morgen kühl und windig, am Nachmittag brennt die Sonne. Ein Fernglas hilft sehr.

    GanztagessafariFrühstückAbendessen
  7. Tag07

    Artenschutz

    Nach Karongwe

    Geparde brauchen Nachbarn

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp in Karongwe, Zimmer oder Zelt oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus in das Reservat, etwa 2,5 bis 3 Std. · Pirsch am Nachmittag mit dem Forscher

    Nach knapp drei Stunden Fahrt erreichst du das Karongwe Private Game Reserve. Das Reservat umfasst über 9.000 Hektar Busch und gehört zum Gebiet des Greater Kruger. Du schläfst zwei Nächte in einem Lodgezimmer oder einem festen Zelt mit eigenem Bad, beide gleichwertig.

    Am Nachmittag erzählt dir ein Forscher des Endangered Wildlife Trust, warum Geparde in Südafrika Hilfe brauchen. Viele leben in eingezäunten Reservaten, die zu klein für eine gesunde Population sind. Das Team bringt deshalb Tiere von einem Reservat ins andere, damit sich die Gene mischen. National Geographic unterstützt die Arbeit über die Big Cats Initiative.

    Danach fährt er mit auf Pirschfahrt. Du erfährst, wie man Geparde an ihren Tränenstreifen erkennt, warum sie am Tag jagen und wie ein Funkhalsband funktioniert.

    Mittag- und Abendessen sind inklusive. Wenn du nachts zum Zimmer gehst, nimm eine Lampe mit, im Camp laufen manchmal Tiere herum. Vom Deck aus hörst du in vielen Nächten Löwen, deren Rufe kilometerweit tragen.

    Gut zu wissen

    Ist Karongwe ausgebucht, weicht der Veranstalter in ein gleichwertiges Reservat im Greater Kruger aus.

    Vortrag GepardenschutzPirschfahrtFrühstückMittagessenAbendessen
  8. Tag08

    Big Five

    Karongwe

    Ein Tag im Rhythmus des Buschs

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp in Karongwe, Zimmer oder Zelt oder ähnlich

    UnterwegsMorgen- und Abendpirsch, jeweils etwa 3 Std.

    Der Tag beginnt, bevor die Sonne da ist. Gegen 5 Uhr gibt es Kaffee, dann startet die Morgenpirsch. Vorn auf dem Fahrzeug sitzt der Fährtenleser auf einem kleinen Sitz über der Stoßstange und liest die Spuren im Sand, während der Ranger fährt.

    Gesucht werden die Big Five. Den Namen erfanden Jäger für die fünf Tiere, die zu Fuß am schwersten zu erlegen waren: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Heute schießt man sie nur noch mit der Kamera. Im privaten Reservat darf das Fahrzeug abseits der Wege fahren, wenn ein Tier gesichtet wird.

    Nach etwa drei Stunden gibt es ein spätes Frühstück. Bis zum Nachmittagstee hast du Zeit für ein Buch, einen Mittagsschlaf oder den Blick vom Deck. Dann folgt die zweite Pirsch bis in die Dunkelheit, mit einer Pause für einen Drink zum Sonnenuntergang.

    Zum Abschluss gibt es das Boma Braai. Boma heißt so viel wie Einfriedung, gegessen wird im Kreis um das Feuer. Alle Mahlzeiten des Tages sind im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Bleib im Fahrzeug sitzen und sprich leise, sobald Tiere nah sind. Wer aufsteht, verändert die Silhouette des Autos und kann Tiere erschrecken.

    Morgen- und AbendpirschBoma BraaiFrühstückMittagessenAbendessen
  9. Tag09

    Rückfahrt

    Karongwe nach Johannesburg

    Abschied vom Busch

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank im Norden von Johannesburg oder ähnlich

    UnterwegsMorgenpirsch, etwa 3 Std. · Kleinbus zurück nach Johannesburg, etwa 7 Std.

    Ein letztes Mal geht es im Morgengrauen auf Pirsch. Rund drei Stunden hast du Zeit, die Tiere zu finden, die dir noch fehlen. Oft ist das der Leopard, das scheueste Tier der Big Five.

    Dann fährst du etwa sieben Stunden zurück nach Johannesburg. Aus dem grünen Lowveld steigt die Straße auf das Highveld, eine weite Hochebene auf fast 1.800 Metern. Am Stadtrand von Johannesburg siehst du hellgelbe Hügel, das sind Abraumhalden der Goldminen.

    Unterwegs gibt es eine Mittagspause an einer Raststätte, das Essen zahlst du selbst. Die Reiseleitung nutzt die Fahrt für Geschichten über den Goldrausch von 1886 und darüber, wie er das ganze Land veränderte.

    Abends bist du zurück in Rosebank. Ihr esst gemeinsam, auch dieses Abendessen ist bezahlt. Für einige Gäste endet hier ihre Reise, für dich geht es morgen nach Namibia weiter. Pack am besten schon heute, der Flug geht am Vormittag. Leg Pass und Visumsunterlagen für Namibia griffbereit.

    PirschfahrtFrühstückAbendessen
  10. Tag10

    Namibia

    Johannesburg nach Windhoek

    Neues Land, neue Weite

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort am Stadtrand oder ähnlich

    UnterwegsInlandsflug nach Windhoek, etwa 2 Std. · Transfer vom Flughafen Hosea Kutako

    Nach rund zwei Stunden Flug landest du am Flughafen Hosea Kutako, benannt nach einem Herero-Führer, der sich für die Unabhängigkeit einsetzte. Bei der Einreise zeigst du dein Visum für Namibia. Ein Transfer bringt dich in die Stadt, die rund 45 Kilometer entfernt liegt.

    Windhoek ist eine überschaubare Hauptstadt in einem Tal auf etwa 1.650 Metern. Namibia ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur rund drei Millionen Einwohner. Das spürst du auf jeder Fahrt, oft begegnet dir eine halbe Stunde lang kein anderes Auto.

    Der Nachmittag gehört dir. Im Namibia Craft Centre verkaufen Kunsthandwerker aus dem ganzen Land Körbe, Schmuck und Stoffe. Auf dem Hügel über der Innenstadt steht die Christuskirche, daneben das Parlament, das die Namibier Tintenpalast nennen.

    Abends stoßen beim kurzen Treffen Gäste dazu, die nur durch Namibia reisen. Essen gehst du heute auf eigene Rechnung, viele Restaurants in Windhoek servieren Wild wie Oryx oder Kudu.

    Gut zu wissen

    Der Namibia-Dollar ist eins zu eins an den Rand gebunden, du kannst mit beiden zahlen. Namibia-Dollar nimmst du aber nicht mit nach Südafrika.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Namibia Craft Centre: Kunsthandwerk aus allen Regionen des Landes. Kostenlos zum Stöbern.
    • Christuskirche und Tintenpalast: Die bekanntesten Bauten der Stadt auf einem Hügel. Kostenlos von außen.
    • Abendessen mit Wild: Viele Restaurants servieren Oryx, Kudu oder Springbock. Gegen Bezahlung.
    InlandsflugTransferFrühstück
  11. Tag11

    Wüste

    Windhoek nach Sesriem

    Über die Pässe hinunter in die Namib

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge am Parktor bei Sesriem oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus über das Khomas-Hochland, etwa 5 bis 6 Std.

    Nach dem Frühstück fährst du fünf bis sechs Stunden in Richtung Südwesten. Hinter dem Khomas-Hochland endet der Asphalt. Über steile Pässe geht es auf Schotter hinab, mit Blick über eine Ebene, die bis zum Horizont reicht.

    Am Straßenrand stehen oft Oryxantilopen. Sie lassen ihre Körpertemperatur in der Hitze steigen, statt zu schwitzen, und sparen so Wasser. Daneben siehst du Springböcke, Strauße und an den Straßenrändern Webervogelnester. An einer Farm mitten im Nichts gibt es kalte Getränke und eine Toilette, solche Stopps sind hier Gold wert.

    Am Nachmittag erreichst du Sesriem am Rand des Namib-Naukluft-Nationalparks, eines der größten Schutzgebiete Afrikas. Sesriem bedeutet sechs Riemen: So lang musste das Seil sein, mit dem die ersten Siedler Wasser aus der Schlucht holten.

    In der Lodge kannst du dich am Pool abkühlen und vom Zimmer aus auf das Wasserloch der Lodge schauen, an dem abends oft Oryx und Springböcke trinken. Nach Sonnenuntergang leuchten hier mehr Sterne als fast überall sonst, denn es gibt kaum künstliches Licht. Abendessen inklusive.

    Gut zu wissen

    Die Pisten sind staubig. Bewahre Kamera und Handy in einer verschließbaren Tasche auf.

    Fahrt durch das Khomas-Hochland1 optionalFrühstückAbendessen
  12. Tag12

    Dünen

    Sossusvlei und Deadvlei

    Sand, rot wie Rost

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge am Parktor bei Sesriem oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus und Allrad in die Dünen · Fußweg ins Deadvlei, etwa 1,5 Std.

    Wenn das Parktor öffnet, bist du schon da. Die Fahrt in die Dünen dauert rund eine Stunde, im Morgenlicht leuchten die Kämme orange. Die Farbe kommt vom Eisenoxid, also Rost, der die Sandkörner überzieht. Je länger der Sand liegt, desto röter wird er.

    Die Düne 45 ist rund 80 Meter hoch und liegt 45 Kilometer hinter Sesriem, daher der Name. Der Aufstieg auf dem Kamm ist mühsam, oben sitzt du über einem Meer aus Sand. Mit dem Allradfahrzeug geht es weiter bis zum Sossusvlei, einer Pfanne, in der sich nur nach starkem Regen Wasser sammelt.

    Zu Fuß läufst du ins Deadvlei. Vor rund 700 Jahren schnitten Dünen den Fluss ab, die Kameldornbäume verdursteten. Weil es so trocken ist, zersetzen sie sich nicht. Die schwarzen Stämme in der weißen Tonpfanne sind eines der bekanntesten Fotomotive Afrikas.

    Auf dem Rückweg hältst du am Sesriem Canyon, rund einen Kilometer lang und bis 30 Meter tief. Mittag- und Abendessen sind inklusive.

    Gut zu wissen

    Ab dem späten Vormittag wird es in den Dünen sehr heiß. Trink regelmäßig und trag Schuhe, die Sand vertragen.

    Düne 45SossusvleiDeadvleiSesriem Canyon1 optionalFrühstückMittagessenAbendessen
  13. Tag13

    Küste

    Sesriem nach Swakopmund

    Am Wendekreis vorbei ans Meer

    ÜbernachtungHansa Hotel in der Altstadt von Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus über Solitaire und den Kuiseb, etwa 8 bis 8,5 Std. · Wüstenwanderung, etwa 2 Std.

    Acht Stunden und mehr bist du heute unterwegs. Erster Halt ist Solitaire, eine Siedlung aus Tankstelle, Laden und Bäckerei, deren Apfelkuchen jeder Namibia-Reisende kennt. Kurz danach passierst du das Schild am Wendekreis des Steinbocks.

    Danach führt die Piste durch den Kuiseb Canyon. Hier versteckten sich die deutschen Geologen Henno Martin und Hermann Korn ab 1940 über zwei Jahre, um nicht interniert zu werden. Martins Buch darüber ist bis heute ein Klassiker.

    Kurz vor der Küste wartet ein Guide zum Living Desert Walk. Zwei Stunden lang zeigt er dir, wie die San einst in dieser Wüste lebten und welche kleinen Tiere sich im Sand verstecken: Geckos mit Schwimmhäuten zum Graben, Zwergpuffottern und Chamäleons, die Käfer mit der Zunge fangen.

    Am Abend erreichst du Swakopmund. Das Mittagessen unterwegs ist bezahlt, abends suchst du dir selbst ein Restaurant aus, zum Beispiel mit Fisch aus Walvis Bay. Wer noch Kraft hat, geht mit der Reiseleitung eine kleine Runde durch die Altstadt.

    Gut zu wissen

    An der Küste sinkt die Temperatur oft um 15 Grad im Vergleich zur Wüste. Hab einen Pullover im Handgepäck.

    Living Desert WalkFrühstückMittagessen
  14. Tag14

    Begegnung

    Walvis Bay, Sandwich Harbour und Mondesa

    Dünen am Meer, Musik im Township

    ÜbernachtungHansa Hotel in der Altstadt von Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsAllradausflug nach Walvis Bay und Sandwich Harbour, etwa 6 Std. · Rundgang durch Mondesa am Nachmittag

    Am Morgen fährst du nach Walvis Bay. Die Lagune ist ein international geschütztes Feuchtgebiet, Zehntausende Wasservögel rasten hier, darunter Rosa- und Zwergflamingos. Hinter der Stadt schimmern Salzpfannen rosa, gefärbt von Algen.

    Danach steigst du in ein Allradfahrzeug Richtung Sandwich Harbour. Ist Ebbe, fährst du am Strand zwischen Brandung und Dünen, bei Flut über die Dünenkämme. Am Ziel fallen die Dünen senkrecht ins Meer. Unterwegs zeigt der Fahrer Robben am Strand, mittags gibt es ein Picknick in den Dünen.

    Am Nachmittag führt dich ein Bewohner durch Mondesa. Unter südafrikanischer Verwaltung wurden hier ab den 1950er Jahren schwarze Familien angesiedelt. Auf dem Markt gibt es Mopane-Raupen, getrocknete Sardinen und wilden Spinat, im Handwerksladen lernen junge Menschen, Schmuck und Taschen herzustellen. Damit verdienen sie Geld.

    Erst gibt es einen Drink in einem Shebeen, einer kleinen Kneipe, dann ein Abendessen bei einer Familie, die für euch kocht und Musik macht. Es ist bezahlt. Bevor du Menschen fotografierst, frag sie.

    Gut zu wissen

    Die Route nach Sandwich Harbour richtet sich nach den Gezeiten. Der Guide entscheidet am Morgen.

    Sandwich HarbourMondesaFrühstückAbendessen
  15. Tag15

    Freizeit

    Swakopmund

    Ein Tag zwischen Wüste und Atlantik

    ÜbernachtungHansa Hotel in der Altstadt von Swakopmund oder ähnlich

    Unterwegskeine Weiterfahrt, Tag in Swakopmund

    Heute entscheidest du. Swakopmund liegt dort, wo die Namib auf den Atlantik trifft. Es ist Namibias beliebtester Ferienort. Am Morgen hängt meist Nebel über den Dächern, gegen Mittag kommt die Sonne durch. Hier ein paar Ideen, die sich gut kombinieren lassen.

    Abenteuer im Sand: Beim Sandboarding geht es auf einem Brett die Dünen hinab, liegend mit dem Kopf voran oder stehend wie beim Snowboarden. Bei einer Fatbike-Tour rollst du auf breiten Reifen über Sand und Schotter.

    Auf dem Wasser: Mit dem Seekajak paddelst du in der Bucht von Walvis Bay. Robben schwimmen neugierig um das Boot, manchmal tauchen Delfine auf.

    Stadtbummel: Das Woermannhaus von 1905 mit seinem Turm gehörte einer Hamburger Reederei. Am Strand führt die alte Mole ins Meer, daneben steht ein Leuchtturm von 1902. Viele Häuser erinnern an die Kolonialzeit, das Museum erzählt auch von ihren Schattenseiten. Zum Kaffee gehört hier oft ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte. Abends esst ihr gemeinsam, das Essen ist schon bezahlt.

    Gut zu wissen

    Sandboarding und Kajak finden meist am Vormittag statt, solange es windstill ist. Melde dich am Vorabend bei der Reiseleitung an.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Sandboarding: Liegend oder stehend die Dünen hinab. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Fatbike-Tour: Auf breiten Reifen durch Wüste und Stadt. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Seekajak: Paddeln mit Robben in der Bucht. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Woermannhaus und Mole: Kolonialbauten und Spaziergang am Meer. Kostenlos.
    3 optionalFrühstückAbendessen
  16. Tag16

    Etosha

    Swakopmund nach Etosha

    Vom Nebel ins Buschland

    ÜbernachtungEtosha Village außerhalb des Parks oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus über Outjo nach Norden, etwa 7,5 bis 9 Std.

    Siebeneinhalb bis neun Stunden geht es nach Norden. Hinter der Küste wird die Luft trocken und warm, aus Sand werden Grasland, Dornbusch und die ersten Termitenhügel. Am Horizont tauchen die Granitberge des Erongo auf, einst ein riesiger Vulkan.

    Zur Mittagszeit stoppst du in Outjo. Die Bäckerei des kleinen Ortes ist bekannt für Brot und Kuchen, dein Mittagessen suchst du dir selbst aus. Tank auch gleich deine Wasserflasche auf. Danach führt die Straße durch Farmland, auf dem Rinder grasen und Warzenschweine mit hochgestelltem Schwanz davonrennen.

    Gegen Nachmittag kommst du in deiner Unterkunft vor den Toren des Etosha-Nationalparks an. Der Name kommt aus dem Oshivambo und bedeutet großer weißer Platz. Gemeint ist die Salzpfanne im Zentrum, fast doppelt so groß wie das Saarland.

    Den Abend verbringst du am Pool oder bei einer optionalen Pirschfahrt in der Umgebung, die die Lodge anbietet. Das Abendessen ist bezahlt. Stell dir den Wecker früh, morgen öffnen die Parktore mit Sonnenaufgang.

    Gut zu wissen

    Zwischen September und Mai ist das Malariarisiko in Etosha erhöht. Nutze nach Sonnenuntergang Mückenschutz und lange Ärmel.

    Fahrt über OutjoFrühstückAbendessen
  17. Tag17

    Safari

    Etosha-Nationalpark

    Warten am Wasserloch

    ÜbernachtungEtosha Village außerhalb des Parks oder ähnlich

    UnterwegsSafari im offenen Geländewagen, etwa 7 bis 8 Std.

    Sieben bis acht Stunden bist du mit einem Naturführer im offenen Safarifahrzeug unterwegs. Etosha misst über 22.000 Quadratkilometer, das ist mehr als die Fläche Hessens, ein großer Teil ist flach und offen. Du siehst Tiere schon von Weitem.

    Die Strategie ist hier eine andere als im Busch: Du fährst von Wasserloch zu Wasserloch und wartest. In der Trockenzeit kommen Zebras, Giraffen und Gnus in langen Reihen zum Trinken, Elefanten baden im Schlamm. Mit Glück siehst du ein Spitzmaulnashorn, das in Etosha eine wichtige Population hat.

    Die Pfanne war einst ein großer See. Heute füllt sie sich nur in sehr nassen Jahren für kurze Zeit, dann landen Tausende Flamingos. Über 340 Vogelarten leben im Park, darunter die Riesentrappe.

    Mittags rastest du in einem der Camps im Park, dort kaufst du dir etwas zu essen und kannst dich im Schatten ausruhen. Kurz vor Toresschluss verlässt du den Park, denn nachts dürfen nur Ranger fahren. Das Abendessen in der Unterkunft ist bezahlt.

    Gut zu wissen

    Am Wasserloch ist Geduld alles. Bleib still, schalte den Blitz aus und lass den Tieren Platz, wenn sie zum Wasser wollen.

    Ganztagessafari in EtoshaFrühstückAbendessen
  18. Tag18

    Artenschutz

    Etosha nach Windhoek

    Hunde, die Geparde retten

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort am Stadtrand oder ähnlich

    UnterwegsBesuch beim Cheetah Conservation Fund, etwa 3 bis 4 Std. · Kleinbus nach Windhoek, etwa 5 bis 6 Std.

    Auf dem Rückweg in den Süden hältst du beim Cheetah Conservation Fund bei Otjiwarongo. Die Amerikanerin Dr. Laurie Marker kam in den 1970er Jahren zum ersten Mal nach Namibia und gründete das Zentrum 1990. National Geographic fördert ihre Forschung.

    Nirgends leben so viele wilde Geparde wie in Namibia. Die meisten davon leben auf privaten Farmen. Weil sie Kälber und Ziegen reißen, wurden sie früher abgeschossen. Das Zentrum vermittelt Farmern deshalb große Herdenschutzhunde, die bei den Tieren leben und Geparde vertreiben. Ein Forscher erklärt dir, warum das so gut funktioniert.

    Bei einer Rundfahrt siehst du gerettete Geparde, die nicht mehr ausgewildert werden können. Das Mittagessen, im Preis enthalten, gibt es auf einer Terrasse, von der du auf das rote Waterberg-Plateau schaust. Der Tafelberg aus Sandstein ragt rund 200 Meter über die Ebene.

    Anschließend fährst du in fünf bis sechs Stunden in die Hauptstadt. Für den letzten Abend nennt dir die Reiseleitung gern ein Restaurant, das Abendessen zahlst du selbst.

    Gut zu wissen

    Am Waterberg schlug die deutsche Schutztruppe 1904 die Herero, danach begann der Völkermord. Frag die Reiseleitung, wie Namibia heute damit umgeht.

    Cheetah Conservation FundFrühstückMittagessen
  19. Tag19

    Abreise

    Abreise aus Windhoek

    Ende in Windhoek

    Übernachtungkeine, Reiseende

    Unterwegsindividuelle Abreise ab Windhoek, Flughafentransfer gegen Aufpreis

    Mit dem Frühstück ist die Reise zu Ende, wann du fliegst, bestimmst du selbst. Zum Flughafen sind es rund 45 Minuten, einen Transfer buchst du vorab dazu, er ist nicht inklusive.

    Noch nicht genug? Viele hängen ein paar Tage an oder fliegen weiter zu den Victoriafällen. Wir planen das gern mit dir.

    Frühstück

Unterkünfte

Deine Unterkünfte

Du schläfst 9 Nächte in Hotels, 7 in Lodges und 2 in Karongwe in einem festen Zelt oder Chalet. Vorgesehen sind unter anderem The Portswood in Kapstadt, Southern Sun Rosebank in Johannesburg, Umbhaba Eco Lodge, Chisomo Safari Camp, Windhoek Country Club Resort, Sossusvlei Lodge, Hansa Hotel in Swakopmund und Etosha Village, jeweils oder ähnlich.

Klimaanlagen sind selten und meist nicht nötig, weil die Nächte abkühlen. Im Winter fehlt dafür oft eine Heizung, Extradecken gibt es an der Rezeption. In abgelegenen Unterkünften ist das WLAN langsam oder fällt aus. Wo es nur zwei Stockwerke gibt, trägst du dein Gepäck manchmal selbst die Treppe hoch. Änderungen bis zum Reisebeginn sind möglich.

Der Ablauf kann sich ändern, etwa wegen Wetter, Pistenzustand, Protesten oder Flugzeiten. Welche Tiere du siehst, kann niemand versprechen. Die Fahrzeiten sind Schätzungen.

Aktivitäten

Im Preis enthalten und optional buchbar

Tag 1 bis 3

Kapstadt und Kaphalbinsel

Inklusive

  • Abholung am Flughafen Kapstadt
  • Treffen mit Gruppe und Reiseleitung
  • Rundfahrt mit Halt in Bo-Kaap
  • Kirstenbosch mit Fachführung, etwa 2 Std.
  • Pinguinkolonie Boulders Beach
  • Leuchttürme am Cape Point, Kap der Guten Hoffnung

Optional

  • Weingüter bei Stellenbosch mit Verkostung, im Voraus buchbarab 114 €
  • Tafelberg-Seilbahn420 ZAR
  • Aquarium an der Waterfront235 ZAR
  • Robben, Pinguine und Wale bei Dyer Island2.950 ZAR

Tag 4 bis 9

Soweto, Panorama-Route und Krüger

Inklusive

  • Flug von Kapstadt nach Johannesburg
  • Soweto mit Guide, Mandela House und Hector-Pieterson-Denkmal
  • Eintritte an Blyde River Canyon, Potholes und God’s Window
  • Tagessafari im Krüger, etwa 6 bis 7 Std.
  • Gepardenschutz mit einem Forscher des Endangered Wildlife Trust
  • vier Pirschen in Karongwe mit Ranger und Fährtenleser
  • Boma Braai am Feuer

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 10 bis 19

Namibia

Inklusive

  • Flug nach Windhoek und Transfer ins Hotel
  • Aufstieg auf die Düne 45, Fahrt ins Sossusvlei
  • Fußweg ins Deadvlei, Halt am Sesriem Canyon
  • Wüstenwanderung bei Swakopmund, etwa 2 Std.
  • Walvis Bay und Sandwich Harbour im Allrad, mit Picknick
  • Township Mondesa, Abendessen bei Gastgebern
  • Tagessafari an den Wasserlöchern von Etosha
  • Geparde und Herdenschutzhunde beim CCF, mit Mittagessen

Optional

  • Abendfahrt mit Drink im Lodge-Reservat455 NAD
  • Touren mit dem Fatbike480 NAD
  • Auf dem Brett die Dünen hinab700 NAD
  • Kajak zwischen Robben800 NAD

Alle Preise für optionale Aktivitäten nennt der Veranstalter (Stand 29.10.2026), sie können sich ändern. Die Weintour buchst du vorab, alles andere bezahlst du vor Ort, oft auch mit Karte.

Start und Ende

An- und Abreise

Tag 1 · Kapstadt

Landung zu jeder Zeit

Ein Fahrer holt dich am Flughafen ab. Zimmer ab dem Nachmittag, abends Willkommenstreffen, die Uhrzeit hängt im Hotel aus.

Tag 19 · Windhoek

Rückflug zu jeder Zeit

Nach dem Frühstück ist die Reise zu Ende. Den Transfer zum Flughafen Hosea Kutako kannst du dazubuchen.

Am besten buchst du einen Gabelflug, hin nach Kapstadt und zurück ab Windhoek. Die zwei Flüge innerhalb der Reise organisiert der Veranstalter. Wer die Victoriafälle noch anhängen möchte, findet die Möglichkeit in den Fragen unten.

Beste Reisezeit

Fünf Klimazonen von Kap bis Etosha

RegionJFMAMJJASOND
KapstadtKaphalbinsel, Stellenboschidealidealidealguteingeschränkteingeschränkteingeschränkteingeschränktgutgutidealideal
Krüger-GebietKrüger, Karongwe, Panorama-Routeeingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
NamibSesriem, Sossusvleieingeschränkteingeschränktgutidealidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
AtlantikküsteSwakopmund, Walvis Bayidealidealidealgutgutgutgutgutgutgutidealideal
EtoshaEtosha, Otjiwarongoeingeschränkteingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkt

ideal gut eingeschränkt

Kapstadt: Hier regnet es im Winter, vor allem von Mai bis August, bei Temperaturen um 15 bis 18 Grad. Der Sommer von November bis März ist trocken und warm, oft weht der kräftige Südostwind, den die Kapstädter Cape Doctor nennen.

Krüger-Gebiet: Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist die klassische Safarizeit, das Gras ist niedrig und die Tiere kommen zum Wasser. Von November bis März gibt es Gewitter, die Landschaft wird grün und viele Tiere bekommen Junge.

Namib: Regen fällt fast nie. Im Winter liegen die Tageswerte bei angenehmen 20 bis 25 Grad, die Nächte können unter null fallen. Im Sommer klettern die Werte auf 35 bis 40 Grad, dann sind die frühen Morgenstunden die beste Zeit für die Dünen.

Atlantikküste: Swakopmund bleibt dank des kalten Benguelastroms das ganze Jahr kühl, meist zwischen 15 und 22 Grad. Am Morgen liegt oft Nebel, im Winter bringt der heiße Ostwind gelegentlich Sand aus der Wüste.

Etosha: Am meisten zu sehen ist von Juni bis Oktober, wenn sich die Tiere an den Wasserlöchern drängen. Ab Dezember regnet es, die Tiere verteilen sich, dafür kommen Zugvögel und manchmal Flamingos. Im Oktober wird es sehr heiß.

Unser Tipp: Mai und September sind ein guter Mittelweg: Trockenzeit im Busch und in Etosha, angenehme Temperaturen in der Wüste und in Kapstadt meist schon oder noch erträglich.

Abfahrten gibt es meist zweimal im Monat. Am günstigsten sind November, Februar und März, am teuersten Juni bis Oktober.

Gut zu wissen

Praktisches vor der Reise

Südafrika

Reisepass mit mindestens 30 Tagen Restgültigkeit nach der Ausreise und zwei leeren Seiten. Visumfrei bis 90 Tage. Vor Ein- und Ausreise ist seit Juli 2026 eine elektronische Zollerklärung Pflicht.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 29.10.2026

Namibia

Reisepass mit sechs Monaten Restgültigkeit nach der Reise und drei leeren Seiten. Seit April 2025 brauchst du ein Visum, das du am besten online beantragst.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 29.10.2026

Sicherheit

Lass Wertsachen nie sichtbar im Fahrzeug oder Zimmer liegen und nimm abends ein Taxi, das die Unterkunft bestellt. Die Innenstadt Johannesburgs meidest du, in Windhoek bist du an Sonn- und Feiertagen besonders aufmerksam.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 29.10.2026

Gesundheit

Keine Pflichtimpfungen bei direkter Anreise. Gelbfieber-Nachweis, wenn du über ein Gelbfiebergebiet kommst. Im Krüger-Gebiet und in Etosha besteht saisonal Malariarisiko.

Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Packliste

Eine weiche Reisetasche und ein Tagesrucksack. Für die Morgenpirsch brauchst du Mütze, Handschuhe und eine warme Jacke, tagsüber Sonnenhut und leichte Kleidung in gedeckten Farben.

Geld und Trinkgeld

Rand und Namibia-Dollar haben denselben Wert. Für das Visum brauchst du US-Dollar in bar. Der Veranstalter empfiehlt pro Tag 10 bis 15 US-Dollar für die Reiseleitung und 8 bis 10 für Fahrer und Safari-Guides.

Zum Einlesen

Lesestoff für die Vorfreude

Buch

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste

Henno Martin, 1956. Zwei deutsche Geologen überleben über zwei Jahre in der Kuiseb-Schlucht, durch die du an Tag 13 fährst.

Buch

Der lange Weg zur Freiheit

Nelson Mandela, 1994. Die Autobiografie, auch über die Jahre in dem Haus in Soweto, das du an Tag 4 besuchst.

Buch

Schande

J. M. Coetzee, 1999. Ein Roman über Südafrika nach der Apartheid, ausgezeichnet mit dem Booker Prize.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur National Geographic Reise: Kapstadt, Krüger Nationalpark & Namibia

Vor der Reise

Was ist das Besondere an der National Geographic Reise: Kapstadt, Krüger Nationalpark & Namibia?

Neben den Klassikern wie Tafelberg, Krüger und Sossusvlei sind Begegnungen inklusive, die du allein kaum organisieren kannst: ein Botaniker in Kirstenbosch, ein Gepardenforscher in Karongwe, ein Bewohner von Mondesa und das Team des Cheetah Conservation Fund. Dazu kommen das Boma Braai, die Dünenfahrt zum Sandwich Harbour, zwei Inlandsflüge und eine von National Geographic geschulte Reiseleitung.

Lässt sich die Reise bis zu den Victoriafällen verlängern?

Ja. Unsere National Geographic Reise Südliches Afrika folgt in 21 Tagen derselben Route und fliegt von Windhoek weiter nach Victoria Falls. Wer erst in Johannesburg starten möchte, wählt die Reise Krüger und Namibia mit 16 Tagen. Deshalb können in Johannesburg und Windhoek neue Gäste zur Gruppe stoßen.

Wann reise ich an und wann kann ich zurückfliegen?

Am ersten Tag kannst du zu jeder Zeit in Kapstadt landen, abends ist das Willkommenstreffen. Am letzten Tag endet die Reise in Windhoek nach dem Frühstück, der Rückflug kann jederzeit starten.

Welche Flüge und Transfers sind enthalten?

Enthalten sind die Inlandsflüge Kapstadt nach Johannesburg und Johannesburg nach Windhoek, der Transfer vom Flughafen in Kapstadt und der Transfer vom Flughafen in Windhoek an Tag 10. Nicht enthalten sind die internationalen Flüge und der Transfer zum Flughafen Windhoek am letzten Tag.

Wie ist das als Alleinreisender?

Du zahlst keinen Zuschlag und teilst dir das Zimmer mit einer Person gleichen Geschlechts. Möchtest du allein schlafen, buchst du ein Einzelzimmer für alle Nächte gegen Aufpreis.

Gibt es ein Mindestalter?

Ja, 12 Jahre. Unter 18 reist man nur in Begleitung eines Erwachsenen.

Brauche ich eine bestimmte Versicherung?

Der Veranstalter verlangt eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport und einer Deckung von mindestens 200.000 US-Dollar. Passende Angebote findest du bei den Reiseversicherungen.

Einreise und Dokumente

Mit welchem Ausweis reise ich nach Südafrika und Namibia ein?

Nur mit Reisepass, ein Personalausweis wird in beiden Ländern nicht akzeptiert. Südafrika verlangt eine Gültigkeit von mindestens 30 Tagen über die Ausreise hinaus und zwei leere Seiten. Namibia verlangt sechs Monate Gültigkeit über die Reise hinaus und drei leere Seiten. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Wie ist das mit dem Visum?

Für Südafrika brauchst du mit deutschem Pass kein Visum, mit Rückflugticket gibt es bei der Einreise eine Aufenthaltserlaubnis bis zu 90 Tagen. Namibia verlangt seit April 2025 ein Visum. Beantrage es am besten vorher online, laut Veranstalter kostet es rund 90 US-Dollar. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Was muss ich vor dem Abflug online erledigen?

Südafrika verlangt seit dem 1. Juli 2026 eine elektronische Zollerklärung, die du in den 24 Stunden vor Ein- und Ausreise abgibst, alternativ an Terminals am Flughafen. Die südafrikanische eTA ist freiwillig. Für Namibia beantragst du das Visum am besten online. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Wann brauche ich einen Nachweis über die Gelbfieberimpfung?

Fliegst du direkt aus Deutschland, nicht. Wenn du über ein Gelbfiebergebiet anreist oder dort mehr als 12 Stunden umsteigst, zum Beispiel in Nairobi oder Addis Abeba, musst du die Impfung nachweisen. Der Veranstalter rät, den gelben Impfpass sicherheitshalber mitzunehmen. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Was gilt für Bargeld, Zoll und Drohnen?

Das Visum für Namibia bezahlst du in US-Dollar, Scheine älter als 2006 werden oft nicht angenommen. Mehr als 5.000 Namibia-Dollar musst du bei der Einreise in Namibia anmelden. In den Nationalparks ist das Fliegen von Drohnen verboten. Stand 29.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Unterwegs

Muss ich für die Reise besonders fit sein?

Nein, der Veranstalter stuft sie mit 2 von 5 als leicht ein. Fordernd sind eher die langen Fahrten, das frühe Aufstehen und die Hitze in der Namib. Der Aufstieg auf die Düne 45 ist freiwillig.

Wer begleitet die Gruppe?

In Kapstadt eine lokale Reiseleitung, ab Johannesburg bis Windhoek ein National Geographic Expedition Leader. Ranger, Fährtenleser und lokale Guides ergänzen das Team, gesprochen wird Englisch.

Habe ich auch Zeit für mich?

Ja, je einen ganzen Tag in Kapstadt und in Swakopmund, dazu einen freien Nachmittag in Windhoek.

Wie viele Mahlzeiten sind enthalten?

18 Frühstück, 5 Mittagessen und 12 Abendessen, darunter das Boma Braai und das Essen bei einer Familie in Mondesa. Für die übrigen Mahlzeiten nennt der Veranstalter 330 bis 430 US-Dollar.

Was kann ich zusätzlich buchen?

Unter anderem die Seilbahn auf den Tafelberg, eine Weintour, einen Bootsausflug bei Dyer Island und in Swakopmund Sandboarding, Kajak oder eine Fatbike-Tour. Die Preise stehen unter Aktivitäten.

Was darf ins Gepäck?

Ein Hauptgepäckstück, am besten eine weiche Reisetasche, dazu ein Tagesrucksack. Die Freigepäckgrenze der Inlandsflüge erfährst du mit den Reiseunterlagen.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Welche Monate eignen sich am besten?

Wer viele Tiere sehen will, reist in der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Kapstadt hat dann aber Winter mit Regen, die schönste Zeit dort ist von November bis März. Preislich am attraktivsten sind November, Februar und März.

Muss ich Malariatabletten nehmen?

Für das Krüger-Gebiet und Etosha nennt das Auswärtige Amt ein saisonal hohes Risiko von September bis Mai und ein mittleres von Juni bis August. Ob du Tabletten brauchst, klärst du mit einer reisemedizinischen Beratung. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte.

Wie sicher ist die Reise?

In Südafrika ist die Kriminalität hoch, das Auswärtige Amt rät von der Innenstadt Johannesburgs ab. Die Gruppe wohnt im Stadtteil Rosebank. In Windhoek kommt es vor allem an Sonn- und Feiertagen zu Überfällen. Mit der Gruppe und nach den Tipps der Reiseleitung bist du gut unterwegs.

Kann ich mit eingeschränkter Mobilität mitreisen?

Das ist schwierig. Die Safarifahrzeuge sind hoch, in den Dünen gehst du durch tiefen Sand. Nicht jede Unterkunft hat einen Aufzug. Ruf uns an, wir schauen uns deinen Fall gemeinsam an.

Noch etwas offen? Frag uns, wir helfen dir gern weiter.

Alle National Geographic Journeys

Weitere Reisen mit National Geographic

Mit Victoriafällen: Die National Geographic Reise Südliches Afrika dauert 21 Tage. Ohne Kapstadt: Die Reise Krüger und Namibia startet in Johannesburg. Alle Reisen findest du in unserer Übersicht.

Reiseverlauf geprüft am 29.10.2026 anhand der Originalreise. Änderungen durch den Veranstalter möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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