1. Tag: Tokio
Konnichiwa, willkommen in Japan! Wo könnte dein Abenteuer besser beginnen als im legendären Tokio? Tokio ist die größte Metropolregion der Welt und Heimat der am besten bewerteten Restaurants in Japan, es erwartet dich also ein vielversprechender Start deiner Erlebnisreise. Check im Hostel ein und ruh dich aus, bevor du am Abend beim Willkommensessen auf deinen Guide und deine Mitreisenden triffst. Danach geht es hinaus in die Stadt: die Neonlichter strahlen, die Straßen summen und vibrieren, also auf ins Abenteuer!
Aktivitäten: individuelle Anreise, Freizeit in Tokio, Willkommenstreffen und Ausgehen am Abend
Übernachtung: GRIDS Ueno, Tokio (oder ähnliche Unterkunft)
2. Tag: Tokio
Los geht es mit der Erkundung von Tokio: Faszinierende Architektur, eine bewegende Geschichte und lebensverändernde Erlebnisse warten hier auf dich. Ihr startet mit einem Rundgang und besucht den weltberühmten Senso-Ji Tempel, den ältesten Tempel Tokios, umgeben von einer Fata Morgana aus atemberaubender, leuchtend roter Architektur. Zück den Stift und mach einen Haken auf deiner Bucket List. Für die meisten Sightseeing-Stopps nehmt ihr den Zug, also seid ihr direkt mittendrin im Treiben dieser faszinierenden Großstadt. Gemeinsam erkundet ihr Akihabara, den Hot-Spot für Elektronik und ein perfekter Ort für Anime-Fans und Gamer. Falls das nicht dein Ding sein sollte, schlendere durch die Stadt und probiere köstliches Street Food wie Takoyaki oder Yakisoba. Anschließend steht ein Sake Tasting an, bei dem ihr verschiedene Sorten des japanischen Reisweins probiert und etwas über seine Geschichte erfahrt. Am Abend stürzt ihr euch dann in Shinjuku ins Getümmel. Das Viertel ist bekannt für seine schrägen Bars und die wilde Partyszene, also zieh deine Tanzschuhe und dein Lieblings-Manga-Shirt an.
Aktivitäten: Besuch des Senso-Ji Tempels und des Elektronikzentrums Akihabara, Sake Tasting, Shinjuku bei Nacht
Übernachtung: GRIDS Ueno, Tokio (oder ähnliche Unterkunft)
3. Tag: Tokio
Heute erkundet ihr noch ein bisschen mehr von Tokio. Du kannst unter anderem den Meiji Schrein von deiner Must-See-Liste streichen, der den vergöttlichten Geistern von Kaiser Meiji und seiner Frau Kaiserin Shoken gewidmet ist. Staune über diesen wunderschönen Ort und seine unglaubliche Höhe, während du durch die magische Umgebung spazierst und zahlreiche Fotos machst. Danach geht es weiter in den traumhaften Yoyogi Park und anschließend in das berühmte Einkaufsviertel Harajuku, wo ihr die schrille Takeshita-Dori entlangschlendert, das Herz der japanischen Streetfashion. Am Abend geht es zum Essen in die Omoide Yokocho, eine schmale Gasse, in der fast ausschließlich winzige Yakitori-Lokale stehen. Danach zieht ihr weiter nach Golden Gai, ein Labyrinth aus Mini-Bars mit Platz für jeweils eine Handvoll Gäste. Wenn dich das Karaoke ruft, steht dem natürlich auch nichts im Weg.
Aktivitäten: Besuch des Meiji Schreins, des Yoyogi Parks und des Einkaufsviertels Harajuku, Abend in Omoide Yokocho und Golden Gai
Übernachtung: GRIDS Ueno, Tokio (oder ähnliche Unterkunft)
4. Tag: Tokio – Hakone
Zeit für die ruhigere Seite Japans. Ihr verlasst Tokio und fahrt nach Odawara, das für seine schöne Burg bekannt ist und als Tor zur Region Hakone gilt. Das ist ein langer Reisetag mit mehreren Umstiegen, dafür wartet danach eine der spektakulärsten Landschaften des Landes auf dich. Ihr fahrt mit der Seilbahn über die vulkanischen Hänge und geht anschließend am Ashinoko See an Bord eines Piratenschiffs. Bei klarem Wetter zeigt sich von hier aus der Mount Fuji in seiner ganzen Größe. Ehrlich gesagt versteckt er sich aber häufig hinter Wolken, versprechen können wir den Blick also nicht. Wenn er sich zeigt, hast du dein Postkartenmotiv sicher.
Aktivitäten: Seilbahnfahrt und Piratenschifftour auf dem Ashinoko See
Distanz: Tokio – Odawara (ca. 1 Stunde), danach Rundtour durch die Region Hakone
Transport: Hochgeschwindigkeitszug, öffentliche Verkehrsmittel
Übernachtung: Toyoko Inn Odawara Station East Exit, Odawara (oder ähnliche Unterkunft)
5. Tag: Hakone – Kyoto
Heute heißt es früh aufstehen, denn es geht weiter in die alte Kaiserstadt Kyoto. Am Nachmittag nehmt ihr an einer traditionellen Teezeremonie teil. Wenn du ein wirklich eintauchendes Erlebnis suchst, dann ist es dieses. Danach erkundet ihr Ninenzaka, eine gepflasterte Altstadtgasse voller Holzhäuser, kleiner Läden und Teestuben, umgeben von Tempeln und Pagoden. Zum Abschluss geht es zum Fushimi-Inari Schrein. Vielleicht hast du noch nie von ihm gehört, aber du hast definitiv schon Fotos von ihm gesehen. Fushimi-Inari ist bekannt für seine Tausende von rot-orangen Torii-Toren, die ein Netzwerk von Pfaden hinter den Hauptgebäuden bilden. Halte deine Kamera bereit.
Aktivitäten: Teezeremonie, Ninenzaka, Besuch des Fushimi-Inari Schreins
Distanz: Hakone – Kyoto (ca. 2,5 Stunden)
Transport: Hochgeschwindigkeitszug
Übernachtung: Prince Smart Inn Kyoto Shijo Omiya, Kyoto (oder ähnliche Unterkunft)
6. Tag: Kyoto
Schreine, Bambus und Samurai stehen heute im Mittelpunkt. Am Morgen geht es direkt in den Arashiyama Bambuswald, ein Paradies aus smaragdgrüner Schönheit. Ihr spaziert durch die hoch aufragenden Bambushalme, was wirklich ein einzigartiges Erlebnis ist. Kein Foto kann ihm gerecht werden, aber du kannst es versuchen. Danach besucht ihr den Goldenen Tempel Kinkaku-Ji. Nein, du träumst nicht: Dieser prächtige Tempel ist tatsächlich mit Blattgold überzogen. Er wurde erbaut, um den extravaganten Reichtum Kyotos zur Zeit von Yoshimitsu zu demonstrieren, und lockt heute Reisende aus aller Welt an. Zum Highlight des Tages nehmt ihr dann an einem Samurai-Kurs teil. Schlüpfe in den vollen Samurai-Modus, denn selbstverständlich kleidet ihr euch auch entsprechend, mit Gewändern und allem Drum und Dran. Genieße eine Vorführung der Krieger, bevor du die Grundlagen übst und verschiedene Schwerttechniken lernst.
Aktivitäten: Besuch des Arashiyama Bambuswaldes und des Goldenen Tempels Kinkaku-Ji, Samurai-Kurs
Übernachtung: Prince Smart Inn Kyoto Shijo Omiya, Kyoto (oder ähnliche Unterkunft)
7. Tag: Kyoto – Koyasan
Schnapp dir noch schnell einen Kaffee, denn ihr macht euch auf den Weg nach Koyasan. Mit Lokalzug, Seilbahn und Bus gelangt ihr zu eurem nächsten Ziel. Koyasan ist der heiligste Ort des japanischen Shingon-Buddhismus, sein Gründer Kobo Daishi liegt hier seit über 1200 Jahren in ewiger Meditation. Es wartet ein ganz besonderes Erlebnis auf dich, denn ihr übernachtet heute in einem traditionellen Tempel. Hier gibt es ausschließlich vegetarische Küche, aber die ist sehr lecker. Am Nachmittag hast du etwas Freizeit, bevor ihr am Abend auf eine Wanderung über den ältesten Friedhof Japans aufbrecht. Entdeckt gemeinsam die Geschichte dieses Ortes, keine Sorge, es wird eher friedlich als gruselig. Anschließend geht es zur beleuchteten Konpon-Daito Pagode und zum mächtigen Daimon Tor, bevor ihr euch in die Ruhe des Tempels zurückzieht.
Aktivitäten: Friedhofstour bei Nacht, Übernachtung in einem Tempel
Distanz: Kyoto – Koyasan (ca. 3 Stunden)
Transport: öffentliche Verkehrsmittel
Übernachtung: Jochiin, Koyasan (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Abendessen
8. Tag: Koyasan – Hiroshima
Du startest heute mit einem unvergesslichen Erlebnis in den Tag, denn du hast die Möglichkeit, der morgendlichen Ritualzeremonie der Mönche beizuwohnen. Bei der Feuerzeremonie Goma Taki kannst du deine Wünsche auf hölzerne Tafeln schreiben und ins Feuer legen. Man glaubt, dass dadurch überflüssige Begierden verbrannt werden, um ein einfaches, dankbares Leben zu erreichen. Das Feuer soll negative Energien zerstören und Geist, Körper und Seele reinigen.
Danach heißt es Abschied nehmen, denn es geht weiter nach Hiroshima. Die Stadt wurde 1945 durch eine Atombombe fast vollständig zerstört und ist heute eine lebendige, offene Großstadt. Im Friedensmuseum setzt du dich mit den Ereignissen von damals und mit dem Leben danach auseinander. Das ist bewegend und nicht immer leicht auszuhalten, gehört aber zu den Erfahrungen, die von dieser Reise am längsten bleiben. Bei einem anschließenden Rundgang seht ihr unter anderem die Atombombenkuppel, das einzige Gebäude, das am Ground Zero stehen geblieben ist. Am Abend gibt es dann Okonomiyaki nach Hiroshima-Art, den herzhaften Pfannkuchen, auf den die Stadt zurecht stolz ist.
Aktivitäten: Feuerzeremonie der Mönche, Besuch des Friedensmuseums, Orientierungsrundgang durch Hiroshima
Distanz: Koyasan – Hiroshima (ca. 5,5 Stunden)
Transport: öffentliche Verkehrsmittel, Hochgeschwindigkeitszug
Übernachtung: Ikawa Ryokan, Hiroshima (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
9. Tag: Hiroshima
Heute gehört der Tag komplett dir. Es steht kein Programm an, du kannst also selbst entscheiden, was du mit der Zeit anfängst. Viele nutzen den Tag für einen Ausflug auf die Insel Miyajima mit ihrem im Wasser stehenden Torii-Tor, andere bleiben in der Stadt, bummeln durch die Einkaufsstraßen oder suchen sich einen ruhigen Platz in einem der vielen Parks. Dein Guide gibt dir gerne Tipps, je nachdem worauf du Lust hast. Ausflüge und Eintritte an diesem Tag zahlst du selbst.
Aktivitäten: Freizeit in Hiroshima
Übernachtung: Ikawa Ryokan, Hiroshima (oder ähnliche Unterkunft)
10. Tag: Hiroshima – Osaka
Weiter geht es nach Osaka. In Osaka angekommen, besucht ihr direkt die Burg Osaka. Ursprünglich 1586 fertiggestellt, sollte sie die Macht und Größe des Samurai-Kriegsherren und Herrschers von Japan, Toyotomi Hideyoshi, demonstrieren. Die Burg ist die berühmteste Sehenswürdigkeit der Region und erstreckt sich über 15 Hektar. Ein perfekter Ort für Postkartenmotiv-Fotos. Nach etwas Freizeit erkundet ihr am Abend Dotonbori. Überall leuchten fluoreszierende Pink-, Gelb- und Neongrün-Töne, dazu funkelnde Lichter, belebte Straßen und riesige 3D-Schilder. Probiere dich durch das Street Food und gönn dir einen neonfarbenen Cocktail. Wie wäre es mit einem Blue Lagoon?
Aktivitäten: Besuch der Burg Osaka, Erkundung von Dotonbori
Distanz: Hiroshima – Osaka (ca. 1,5 Stunden)
Transport: Hochgeschwindigkeitszug
Übernachtung: Imano Osaka, Osaka (oder ähnliche Unterkunft)
11. Tag: Osaka
Nach elf Tagen voller großartigem Essen ist es nur fair, dass ihr heute selbst ran müsst. Am Vormittag wagt ihr euch ans Sushi Making und das ist kniffliger, als du denkst. Ihr werdet in der Küche kreativ und natürlich muss jeder gute Koch seine Kreationen anschließend auch probieren. Das Mittagessen besteht aus einer Auswahl eurer besten Rollen. Der Nachmittag gehört noch einmal Osaka, mit vollem Bauch und ein paar letzten Stunden zum Sightseeing. Am Abend trefft ihr euch dann zum letzten gemeinsamen Essen und lasst eine Reise Revue passieren, die ihr garantiert nicht vergesst.
Aktivitäten: Sushi Making, Freizeit in Osaka
Übernachtung: Imano Osaka, Osaka (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Mittagessen
12. Tag: Osaka
Es heißt Abschied nehmen von deinen neugewonnenen Freunden und einem Land, das du garantiert tief beeindruckt verlassen wirst, denn deine Japan Erlebnisreise für junge Leute endet heute in Osaka. Der nächstgelegene Flughafen ist Kansai International (KIX). Gerne unterstützen wir dich bei der Planung von weiteren Abenteuern und Zusatznächten.
Aktivitäten: Abreise