Überblick

Kanada Backpacking Reise von Vancouver nach Calgary: 14 Tage, meistens im Zelt

Diese Kanada Backpacking Reise führt dich von der Pazifikküste bis in die Rocky Mountains, durch British Columbia und Alberta. Du schläfst 12 von 13 Nächten im Zelt, mitten in Nationalparks und an Seen, und genau deshalb bist du näher an der Natur, als es jedes Hotel je hinbekommt.

Warum Zelt statt Hotel

Kanadas Nationalparks haben ihre schönsten Plätze nicht direkt neben Hotels gebaut. Wer campt, wacht dort auf, wo andere um zehn Uhr morgens mit dem Bus ankommen. Zelt, selbstaufblasende Matratze und Campingausrüstung sind gestellt, den Schlafsack bringst du selbst mit. Auf- und Abbau dauert fünf Minuten und läuft gemeinschaftlich, genauso wie Kochen und Abwaschen.

Kleine Gruppe, großer Unterschied

Ihr seid maximal 12 Leute, im Schnitt 11, unterwegs im Van mit eurem CEO am Steuer. Das ist deutlich kleiner als bei den meisten Gruppenreisen. Nach zwei Tagen kennt ihr euch, nach zwei Wochen habt ihr eine gemeinsame Playlist und mindestens drei Insider-Witze.

Vancouver und Vancouver Island: Start am Pazifik

Vancouver, die Stadt, aus der man ungern abreist

Vancouver gehört zu den schönsten Städten am Pazifik, und die Leute sagen nicht ohne Grund, dass der Abschied schwerfällt. Bei einem Orientierungsspaziergang siehst du Stanley Park, Gastown und den Vancouver Lookout. Da es an Tag zwei früh losgeht, lohnt sich eine Nacht extra vorher, wenn du mehr sehen willst.

Victoria: Fish and Chips und Pubs

Mit der Fähre geht es nach Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. Berge am Horizont, Salzluft in der Nase und im Zentrum ein paar der besten Pubs der Insel. Pflichtprogramm sind die Fish and Chips bei Red Fish Blue Fish, angeblich die besten Kanadas, und nach dem ersten Bissen widersprichst du nicht.

Tofino: Regenwald, Wale und Surfer

Über den lokalen Markt geht es weiter nach Tofino an der Westküste von Vancouver Island. Unterwegs stoppt ihr am Old Country Market in Coombs, wo tatsächlich Ziegen auf dem Dach grasen. In Tofino kommt ihr rechtzeitig zum Sonnenuntergang an.

Der Folgetag gehört dir. Optional geht es mit dem Zodiac raus zum Whale Watching im Clayoquot Sound, wo Grauwale, Seelöwen, Robben, Schweinswale und mit Glück Orcas unterwegs sind. Oder du läufst kilometerweit über leere Strände, wanderst durch Regenwald und schaust den Surfern zu. Tofino ist ein Paradies für alle, die draußen sein wollen.

Cathedral Grove: Bäume, die älter sind als alles

Auf dem Rückweg aufs Festland stoppt ihr im MacMillan Provincial Park. In Cathedral Grove stehen riesige Douglasfichten, von denen einige über 800 Jahre alt sind. Du läufst zwischen ihnen hindurch und redest automatisch leiser.

Whistler: Berge, Seilrutschen und First Nations

Wandern mit Blick auf Wasserfälle

In Whistler wachst du mitten in einem Spielplatz aus Bergen auf. Am Vormittag geht es auf einen der vielen Wanderwege, etwa zu den Shannon Falls, zum Stawamus Chief, zu den Brandywine Falls mit Blick auf Daisy Lake oder auf der einfacheren Route zum Cheakamus Lake. Wer lieber die ganze Zeit den Ort erkundet, lässt die Wanderung einfach aus.

Squamish Lil’wat Cultural Centre

Optional lernst du im Squamish Lil’wat Cultural Centre die Geschichte und Kultur zweier Ureinwohnergruppen kennen, die diese Region seit Jahrhunderten ihr Zuhause nennen. Du probierst dich am Trommeln, lernst traditionelles Handwerk und hörst Geschichten von Mitgliedern der Squamish und Lil’wat. Das ist kein Museumsbesuch, sondern ein Gespräch.

Rafting, Gondel und Zipline

Wem das zu ruhig ist: Rafting mit Bärenchance am Ufer, die Peak-2-Peak-Gondel mit Glasboden über Berge, Seen und Gletscher, oder eine der längsten Ziplines Kanadas durch den Regenwald von Whistler.

Wells Gray Park: Der Wasserfallpark

Kanufahrt auf dem Clearwater Lake

Nach einer langen Fahrt durch die kanadische Trockenzone erreicht ihr den dicht bewaldeten Wells Gray Park. Der Höhepunkt ist eine halbtägige Kanutour auf dem Clearwater Lake mit ortskundigem Guide und Mittagessen am Ufer. Paddeln, treiben lassen, nichts hören außer Wasser.

Helmcken Falls und Dawson Falls

Die weltberühmten Helmcken Falls stürzen in eine grüne Schlucht und sind dreimal so hoch wie die Niagarafälle. Dazu kommen die breiten Dawson Falls, über die im Frühjahr und Frühsommer jede Sekunde tausende Liter Wasser gehen. Abends steigt eine Party im Camp, mit Lagerfeuer, Scharade und spontaner Tanzeinlage unter dem Sternenhimmel.

Jasper: Der größte Park der Rockies

Mount Robson unterwegs

Auf dem Weg nach Osten passiert ihr den Mount Robson, mit Abstand den höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains. Am Besucherzentrum gibt es einen Stopp, und an klaren Tagen siehst du den Gipfel. An anderen Tagen siehst du Wolken und weißt trotzdem, was dahinter steckt.

Maligne Canyon

Der Maligne Canyon ist eine bis zu 60 Meter tiefe Schlucht, die der Fluss über Jahrtausende in den Fels geschnitten hat. Ein Naturlehrpfad führt über mehrere Brücken direkt darüber. Nachmittags bleibt Zeit für den Bergort Jasper, den größten und wildesten Park der Rockies.

Optional: Rafting, Spirit Island und Bald Hills

Wildwasser-Rafting auf dem Athabasca folgt der Route, die schon die Pelzhändler nutzten. Eine Bootsfahrt bringt dich zur berühmten Spirit Island im Maligne Lake, dem größten Gletschersee der Rockies. Und die Wanderung in die Bald Hills ist steil, aber liefert eines der besten Panoramen der ganzen Reise.

Icefields Parkway und Lake Louise

Eine der spektakulärsten Straßen der Welt

Die Fahrt über den Icefields Parkway zwischen Jasper und Banff gilt als eine der schönsten Strecken überhaupt: zerklüftete Gipfel, Gletscher, die in leuchtend blaue Seen münden, Täler bis zum Horizont. Augen auf, hier verpasst man sonst zu viel.

Bow Lake und das Columbia Icefield

Unterwegs stoppt ihr am türkisfarbenen Bow Lake und am Columbia Icefield Centre. Der Athabasca-Gletscher ist der am leichtesten zugängliche aktive Gletscher der Rockies und schrumpft um fast fünf Meter pro Jahr. Optional wanderst du mit erfahrenem Guide über das Eis oder fährst mit einem überdimensionalen Eis-Rover hinauf, inklusive Glacier Skywalk, einer gläsernen Plattform über der Schlucht.

Yoho Nationalpark: Takakkaw Falls und Emerald Lake

Von Lake Louise aus geht es in den Yoho Nationalpark. Die Takakkaw Falls gehören mit 254 Metern freiem Fall zu den höchsten Wasserfällen Kanadas. Danach wanderst du rund um den Emerald Lake, dessen Farbe auf Fotos aussieht wie nachbearbeitet und in echt noch besser wirkt. Am Nachmittag optional Rafting auf dem Kicking Horse River.

Lake Agnes Tea House

Am nächsten Tag wanderst du vom Lake Louise durch den Wald, vorbei am Mirror Lake, hinauf zum Lake Agnes Tea House. Das Holzhaus steht seit 1901 dort und serviert über 100 lose Teesorten, hochgetragen wird alles zu Fuß. Alternativ nimmst du den Six Glaciers Trail.

Banff und Calgary: Das Finale

Banff, Kanadas erster Nationalpark

Banff war der erste Nationalpark Kanadas und ist bis heute der berühmteste. Bergketten, türkisfarbene Gletscherseen, Canyons, Hoodoos und ein Bergort mitten drin. Halte die Augen offen nach Wölfen, Grizzlys, Elchen und Berglöwen.

Heiße Quellen, Gondel und Bob

Optional gibt es die Gondel auf den Sulphur Mountain, ein Bad in den heißen Mineralquellen von Banff, die seit den 1800er Jahren müde Reisende anziehen, eine Kanufahrt auf dem Bow River oder die Wanderung auf den Tunnel Mountain. Und in Calgary kannst du im Olympiapark von 1988 mit dem Viererbob auf 120 Stundenkilometer kommen.

Der letzte Morgen

Vormittags gehört Banff noch dir, dann geht es nach Calgary, wo die Reise bei der Ankunft endet. Nummern tauschen, Fotos vergleichen und das gute Gefühl mitnehmen, die kanadischen Rockies von der Pazifikküste aus durchquert zu haben.

Ehrlich gesagt: Für wen diese Kanada Backpacking Reise passt

Was du wissen solltest

Du campst 12 von 13 Nächten und packst überall mit an, vom Zeltaufbau bis zum Abwasch. Manche Campingplätze sind öffentliche Parkanlagen ohne Dusche, nur mit Plumpsklo und einem See daneben. Zwei Fahrtage sind lang, Whistler nach Wells Gray dauert rund acht Stunden, Wells Gray nach Jasper zehn. Und die Nächte werden kalt, selbst im Sommer, deshalb brauchst du einen richtigen Schlafsack.

Und für wen sie ideal ist

Wenn du Kanada nicht durchs Busfenster sehen willst, sondern von deinem Zelteingang aus, ist das die richtige Route. Alle Nationalparkeintritte sind drin, gewandert wird auf leichtem bis mittlerem Niveau und niemand zwingt dich mit. Sag uns Bescheid, wenn du unsicher bist. Wir sagen dir ehrlich, ob diese Reise zu dir passt.

Reiseroute

Karte für Kanada Backpacking Reise

Inkludierte Leistungen

  • 14 Tage Kanada Backpacking Reise laut Programm, von Vancouver nach Calgary
  • 12x Mitmach-Camping im geteilten Zelt
  • 1x Übernachtung im Hostel (Mehrbettzimmer)
  • Campingausrüstung mit Kuppelzelt und selbstaufblasbarer Matratze (ohne Schlafsack und Kissen)
  • Mahlzeiten: 12x Frühstück, 11x Mittagessen, 9x Abendessen
  • alle Transfers zwischen den Reisezielen sowie zu den inbegriffenen Aktivitäten und zurück
  • Transport im klimatisierten Privatfahrzeug, per Fähre, Kanu, Zodiac und zu Fuß
  • englischsprachiger G Adventures Reiseleiter (CEO) während des gesamten Trips, zugleich Fahrer und Koch
  • lokale Guides bei ausgewählten Aktivitäten
  • Willkommenstreffen mit Reiseleiter und Mitreisenden
  • erster gemeinsamer Abend in Vancouver zum Kennenlernen der Gruppe
  • Eintritt zu allen Nationalparks und Provincial Parks inklusive Spaziergängen und Wanderungen
  • Orientierungs-Rundfahrt in Vancouver
  • Stopp am Old Country Market in Coombs
  • Besuch des MacMillan Provincial Park mit Cathedral Grove
  • geführte Wanderung und Orientierungsspaziergang in Whistler
  • Ausflug zum Seton Lake
  • Abend im Camp im Wells Gray Park
  • halbtägige Kanutour auf dem Clearwater Lake im Wells Gray Provincial Park inklusive Mittagessen am Ufer
  • Besuch der Dawson Falls und der Helmcken Falls
  • Besuch des Mount Robson
  • Wanderung im Maligne Canyon, Jasper Nationalpark
  • Fahrt auf dem Icefields Parkway mit Stopp am Bow Lake
  • Halt am Columbia-Eisfeld
  • Besuch der Takakkaw Falls und Wanderung am Emerald Lake im Yoho Nationalpark
  • Wanderung zum Lake Agnes Tea House am Lake Louise
  • Orientierungsspaziergang in Banff

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Flughafen- und Ausreisesteuern
  • Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis für Kanada
  • Vorübernachtung: ab 255 EUR pro Person (optional)
  • Einzelzimmer/Einzelzeltzuschlag: ab 719 EUR pro Person (optional)
  • Reiseversicherung: Reisestorno, Reiseabbruch und Reise-Krankenversicherung inkl. Rückholung (diese ist obligatorisch). Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere detaillierten Angebote kannst du hier nachlesen: Reiseversicherungen
  • optionale Ausflüge, Besichtigungen und Eintrittsgebühren
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Ein Schlafsack ist erforderlich. Die Abendtemperaturen können -9°C – 0°C erreichen. Bitte stelle sicher, dass dein Schlafsack für Frühlings- und Herbstausflüge auf -17°C und für Ausflüge von Juni bis September auf 0°C ausgelegt ist. Wenn du es vorziehst, kannst du am ersten Tag der Reise einen richtigen Schlafsack kaufen. Die Preise reichen von 50-150 USD

Informationen zur Reise

1. Tag: Vancouver, hier fängt alles an

Du kannst heute jederzeit in Vancouver eintrudeln. Da es an Tag zwei früh losgeht, solltest du für eine richtige Stadterkundung zusätzliche Nächte vorher einplanen. Vancouver ist keine Stadt, die man in drei Stunden abhakt.

Gegen 18 Uhr findet im Hostel das Willkommenstreffen statt. Dort lernst du deinen CEO und deine Mitreisenden kennen und bekommst alle Infos zur Kanada Backpacking Reise. Danach zieht die Gruppe gemeinsam los, in eine einladende Kneipe fünf Gehminuten vom Hostel. Erster gemeinsamer Abend, erste Namen, erste Insider.
Aktivitäten: Freizeit in Vancouver, Willkommenstreffen mit CEO und Mitreisenden
Optional: Willkommens-Dinner mit der Gruppe
Übernachtung: Hotel Willo, Hostel (oder ähnliche Unterkunft)

2. Tag: Von Vancouver nach Victoria

Am Morgen zeigt dir dein CEO bei einem kurzen Orientierungsspaziergang die Highlights von Vancouver: Stanley Park, Gastown und den Vancouver Lookout. Danach geht es mit der Fähre auf Vancouver Island.

Victoria ist die Hauptstadt von British Columbia und ein Küstenstädtchen mit eigenem Charme. Historische Gebäude, allen voran das Empress-Hotel über dem Jachthafen, dazu Boutiquen, Galerien, Cafés und ziemlich gute Pubs im Zentrum. Berge am Horizont, Salzluft in der Nase.

Pflichtprogramm sind die Fish and Chips bei Red Fish Blue Fish, angeblich die besten in Victoria und vielleicht in ganz Kanada. Danach planst du mit den anderen die Abenteuer von morgen und freust dich auf die erste Nacht im Zelt.
Aktivitäten: Orientierungs-Rundfahrt in Vancouver, Freizeit in Victoria
Distanz: Vancouver nach Tsawwassen (ca. 1 bis 2 Stunden), Fähre Tsawwassen nach Swartz Bay (ca. 1,5 bis 1,75 Stunden), Swartz Bay nach Victoria (ca. 1 Stunde)
Transport: Privatfahrzeug, Fähre
Übernachtung: Cedar Springs Ranch Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Mittagessen

3. Tag: Von Victoria nach Tofino

Heute geht es quer durch Vancouver Island in den Norden. Die Insel ist groß, dünn besiedelt und ökologisch ziemlich verrückt: Regenwald trifft auf Sumpfgebiete, weite Wiesen, goldene Strände, bewaldete Berge, reißende Flüsse, Seen und den tiefblauen Pazifik. Weite Teile stehen seit Langem unter Naturschutz und sehen entsprechend ursprünglich aus.

Unterwegs stoppt ihr am Old Country Market in Coombs bei Parksville, wo ihr auch zu Mittag esst. Der Laden ist berühmt für seine regionalen Spezialitäten und für die Ziegen, die auf dem grasbewachsenen Dach stehen. Ja, wirklich.

Tofino erreicht ihr rechtzeitig zum Sonnenuntergang.
Aktivitäten: Stopp am Old Country Market in Coombs
Distanz: Victoria nach Tofino (ca. 6 Stunden, 325 km, inklusive Stopps und Mittagessen)
Transport: Privatfahrzeug
Übernachtung: Green Point Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

4. Tag: Tofino, Wale, Wellen und Regenwald

Wälder und Wölfe, Wasser und Wale. Tofino ist ein Eldorado für alle, die draußen sein wollen, und der ganze Tag gehört dir.

Optional geht es mit dem Zodiac hinaus zum Whale Watching. Die Tour führt durch die unberührten Gewässer des Clayoquot Sound, wo Grauwale, Seelöwen, Robben, Schweinswale und mit Glück Orcas unterwegs sind. Über dir kreisen Weißkopfseeadler, in den Felsen sitzen Gelbschopflunde.

Wer an Land bleibt, wandert durch den Regenwald, läuft kilometerweit über leere Strände oder stürzt sich in die Wellen des Pazifiks. Tofino ist außerdem Kanadas bekanntester Surferort, entsprechend entspannt ist die Stimmung.
Aktivitäten: Freizeit in Tofino
Optional: Whale Watching Zodiac Tour im Clayoquot Sound (2,5 bis 3 Stunden)
Übernachtung: Green Point Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

5. Tag: Von Tofino nach Whistler

Auf dem Weg zur Fähre stoppt ihr im MacMillan Provincial Park. Der Cathedral Grove dort ist einer der am leichtesten erreichbaren Orte auf Vancouver Island, an dem noch riesige Douglasfichten stehen. Ein dichtes Netz aus Wegen führt durch den Schatten dieser Giganten, von denen einige über 800 Jahre alt sind. Du läufst dazwischen hindurch und redest automatisch leiser.

Dann heißt es Abschied vom Inselleben. Mit der Fähre zurück aufs Festland und weiter durch eine dramatische Landschaft nach Whistler.
Aktivitäten: Besuch des MacMillan Provincial Park (30 Minuten bis 1,5 Stunden)
Distanz: Tofino nach Nanaimo (ca. 3 Stunden, 206 km), Fähre Nanaimo nach Horseshoe Bay (ca. 1,75 bis 2 Stunden), Horseshoe Bay nach Whistler (ca. 1,5 bis 2 Stunden)
Transport: Privatfahrzeug, Fähre
Übernachtung: Riverside Resort Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen

6. Tag: Whistler, wandern oder Adrenalin

Du wachst mitten in einem Spielplatz auf, den die Natur gebaut hat. Am Vormittag geht es auf einen der vielen Wanderwege rund um Whistler. Möglich sind die donnernden Shannon Falls, der Stawamus Chief oder die Brandywine Falls mit Blick auf den Daisy Lake und die umliegenden Berge. Wer es einfacher mag, nimmt die Route zum Cheakamus Lake. Und wer sich lieber den ganzen Tag den Ort ansieht, lässt die Wanderung einfach aus, das ist völlig in Ordnung.

Dein CEO zeigt dir außerdem bei einem kurzen Orientierungsspaziergang, wo Supermärkte, Geldautomaten und die wichtigsten Plätze sind.

Am Nachmittag hast du die Wahl. Im Squamish Lil’wat Cultural Centre lernst du Geschichte und Kultur zweier Ureinwohnergruppen kennen, die diese Region seit Jahrhunderten ihr Zuhause nennen. Du probierst dich am Trommeln, lernst traditionelles Handwerk und hörst Geschichten direkt von Mitgliedern der Squamish und Lil’wat.

Wer die Beine schonen will, nimmt die Peak-2-Peak-Gondel mit Rundumblick über Berge, Seen und Gletscher, am besten in der Kabine mit Glasboden. Und wem das alles zu ruhig ist: Rafting mit Bärenchance am Ufer oder eine der längsten Ziplines Kanadas durch den Regenwald.
Aktivitäten: Wanderung bei Whistler, Orientierungsspaziergang (30 Minuten bis 1 Stunde)
Optional: Squamish Lil’wat Cultural Centre (22,40 CAD), Peak-2-Peak-Gondel (95,20 CAD, 1,5 bis 3 Stunden), Rafting (145,60 bis 196,00 CAD, 4 bis 5 Stunden), Zipline- und Baumwipfel-Abenteuer (155,68 CAD, 1 bis 4 Stunden)
Übernachtung: Riverside Resort Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen

7. Tag: Von Whistler zum Wells Gray Park

Heute steht eine lange Fahrt an, aber langweilig wird sie nicht. Von den Küstenbergen geht es durch die kanadische Trockenzone in den dicht bewaldeten Wells Gray Park. Unterwegs bleibt reichlich Zeit zum Quatschen, für Fotos und dafür, das bisher Erlebte zu sortieren. Oft sind es genau diese Tage auf Achse, an denen aus Mitreisenden Freunde werden.

Zwischenstopp ist der Seton Lake, ein Süßwasserfjord, umgeben von hohen Bergen. Das türkisblaue Wasser und die Kulisse liefern eines der ikonischsten Panoramen im Landesinneren von British Columbia.

Am Abend steigt eine Party im Camp. Lagerfeuer, Scharade, Witze und eine spontane Tanzeinlage, während über euch die Sterne rauskommen.
Aktivitäten: Ausflug zum Seton Lake (30 Minuten bis 2 Stunden), Party im Camp
Distanz: Whistler zum Wells Gray Park (ca. 7,5 bis 8 Stunden)
Transport: Privatfahrzeug
Übernachtung: Wells Gray Golf and RV Resort (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

8. Tag: Wells Gray Park, Kanu und Wasserfälle

Heute erkundest du die kanadische Wildnis vom Wasser aus. Auf einer Kanufahrt auf dem Clearwater Lake paddelst du mit einem ortskundigen Guide über den See und esst am Ufer zu Mittag. Kein Motor, kein Verkehr, nur Paddelschläge.

Danach geht es zu den Wasserfällen, für die dieser Park berühmt ist. Die Dawson Falls überspannen den Murtle River in voller Breite, im Frühjahr und Frühsommer stürzen dort jede Sekunde tausende Liter hinab.

Und dann die Helmcken Falls. Sie liegen in einer grünen Schlucht, sind das Wahrzeichen dieses Wasserfallparks und dreimal so hoch wie die Niagarafälle. Der Sprühnebel erreicht dich noch am Aussichtspunkt.
Aktivitäten: Kanufahrt auf dem Clearwater Lake (4 bis 6 Stunden), Besuch der Dawson Falls, Besuch der Helmcken Falls
Übernachtung: Wells Gray Golf and RV Resort (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

9. Tag: Vom Wells Gray Park nach Jasper

Heute geht es früh los und weiter in die Berge. Unterwegs passiert ihr den Mount Robson, mit Abstand den höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains. Am Besucherzentrum gibt es einen Stopp mit Aussichtsplattform. An klaren Tagen siehst du den Gipfel, an anderen nur Wolken und ahnst, was dahinter steckt.

Optional lohnt vorher noch ein Abstecher zu den Spahats Creek Falls im Wells Gray Park. Spahats bedeutet in der Sprache der First Nations Bär und ist der Name des Flusses, der zum Wasserfall führt.

Danach erreicht ihr Jasper, wo sich die Tierwelt regelmäßig direkt am Straßenrand zeigt.
Aktivitäten: Besuch des Mount Robson (30 Minuten bis 1 Stunde)
Optional: Besuch der Spahats Creek Falls (kostenlos)
Distanz: Wells Gray Park nach Jasper (ca. 10 Stunden, 380 km)
Transport: Privatfahrzeug
Übernachtung: Whistlers Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

10. Tag: Jasper, Maligne Canyon und freie Wahl

Am Vormittag wanderst du durch den Maligne Canyon. Ein Naturlehrpfad führt über mehrere Brücken direkt über den Maligne River, der sich im Lauf von Jahrtausenden eine bis zu 60 Meter tiefe Schlucht in den Fels geschnitten hat. Der Blick nach unten ist nichts für Leute mit Höhenangst.

Danach gehört der Tag dir. Der Jasper-Nationalpark ist der größte der kanadischen Rockies und deutlich wilder als sein berühmter Nachbar Banff. Der Bergort selbst hat reichlich Läden, falls du kanadische Souvenirs suchst.

Optional bringt dich eine Bootsfahrt über den Maligne Lake, den größten Gletschersee der Rockies, zur berühmten Spirit Island. Oder du mietest dir am Bootshaus ein Kanu. Wildwasser-Rafting auf dem Athabasca folgt derselben Route, die einst die Pelzhändler nutzten, ein lizenzierter Nationalpark-Guide erklärt dir unterwegs die Geschichte der Gegend. Und die Wanderung in die Bald Hills ist steil, belohnt aber mit einem Panorama über den Maligne Lake, das die Anstrengung wert ist.
Aktivitäten: Wanderung im Maligne Canyon (30 Minuten bis 1,5 Stunden), Freizeit in Jasper
Optional: Bootsfahrt zur Spirit Island (75,60 bis 109,20 CAD), Kanuverleih am Maligne Lake (84,00 bis 215,25 CAD, 1 bis 3 Stunden), Wildwasser-Rafting auf dem Athabasca (65 bis 110 CAD), Wanderung in den Bald Hills (kostenlos, 13 km)
Übernachtung: Whistlers Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

11. Tag: Von Jasper über den Icefields Parkway nach Lake Louise

Die Fahrt über den Icefields Parkway gilt als eine der spektakulärsten Strecken der Welt, und das ist keine Übertreibung. Zerklüftete Gipfel, Gletscher, die in leuchtend blaue Seen münden, riesige Täler. Halte die Kamera bereit.

Erster Halt ist der Bow Lake, dessen Türkis in einer Intensität leuchtet, die auf Fotos später niemand glaubt. Danach folgt das Columbia Icefield Centre mit Blick auf den Athabasca-Gletscher, den am leichtesten zugänglichen aktiven Gletscher der Rockies. Er schrumpft um fast fünf Meter pro Jahr, und dieser Satz gehört leider dazu: Erlebe ihn, solange es ihn gibt.

Optional wanderst du mit einem erfahrenen Guide über den unteren Teil des Gletschers und lernst, wie diese Eiszeitlandschaft funktioniert. Etwas rasanter geht es mit dem überdimensionalen Eis-Rover hinauf, danach wartet der Glacier Skywalk, eine gläserne Plattform über der Schlucht.

Am Abend und um viele Eindrücke reicher erreicht ihr Lake Louise.
Aktivitäten: Fahrt auf dem Icefields Parkway, Ausflug zum Bow Lake (30 Minuten bis 1,5 Stunden), Besuch im Columbia Icefield Centre (1 bis 2 Stunden)
Optional: Eiswanderung auf dem Athabasca-Gletscher (112 CAD, 3 bis 4 Stunden), Glacier Adventure mit Eis-Rover und Skywalk (99 CAD)
Distanz: Jasper nach Lake Louise (ca. 8 bis 10 Stunden)
Transport: Privatfahrzeug
Übernachtung: Lake Louise Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

12. Tag: Yoho Nationalpark, Takakkaw Falls und Emerald Lake

Heute ist der Yoho Nationalpark die Kulisse. Mach dich bereit für einen Anblick, der schwer zu fassen ist: Die Takakkaw Falls gehören mit 254 Metern freiem Fall zu den höchsten Wasserfällen Kanadas. Yoho stammt übrigens aus der Sprache der Cree und ist schlicht ein Ausruf des Staunens.

Danach wanderst du rund um den Emerald Lake, fünf Kilometer durch Wildnis am wohl schönsten See des Parks. Seine Farbe sieht auf Fotos aus wie nachbearbeitet und wirkt in echt noch besser.

Am Nachmittag gibt es optional Rafting auf dem Kicking Horse River, einem der berühmtesten Flüsse Kanadas und dem ultimativen Raftingerlebnis in den Rockies.
Aktivitäten: Besuch der Takakkaw Falls, Wanderung am Emerald Lake (1,5 bis 2 Stunden, 5 km)
Optional: Rafting am Kicking Horse River (110 bis 135 CAD, 3 bis 4 Stunden)
Distanz: Lake Louise zum Yoho Nationalpark (ca. 1 bis 2 Stunden), zurück nach Lake Louise (ca. 1 Stunde)
Transport: Privatfahrzeug
Übernachtung: Lake Louise Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

13. Tag: Von Lake Louise nach Banff

Noch einmal Lake Louise in voller Schönheit. Die Wanderung zum Lake Agnes Tea House führt durch dichten Wald, vorbei am Mirror Lake und an einigen Wasserfällen bis ans Ufer des Lake Agnes. Das Holzhaus wurde 1901 von der Canadian Pacific Railway errichtet und serviert seit über hundert Jahren Tee, über 100 lose Sorten stehen zur Wahl. Alles, was du dort oben isst und trinkst, wurde zu Fuß hochgetragen.

Alternativ nimmst du den historischen Six Glaciers Trail entlang des Sees, vorbei an Berggipfeln und Gletschern, mit einem Teehaus am Ende.

Am Nachmittag ist es nur eine kurze Fahrt bis ins weltberühmte Banff, wo dein CEO dir bei einem Orientierungsspaziergang die wichtigsten Ecken zeigt.
Aktivitäten: Besuch des Lake Agnes Tea House (2,5 bis 5 Stunden, 6 km), Orientierungsspaziergang in Banff (30 Minuten bis 1 Stunde)
Optional: Wanderung Plain of Six Glaciers (kostenlos, 4 bis 6 Stunden, 10 bis 14 km), Kanufahrt auf dem Bow River (57,75 CAD, 2 bis 3 Stunden)
Distanz: Lake Louise nach Banff (ca. 1 bis 1,5 Stunden)
Transport: Privatfahrzeug
Übernachtung: Tunnel Mountain Village Campground (oder ähnlicher Campground)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen

14. Tag: Von Banff nach Calgary

Ein Vormittag, ein magischer Ort und mehrere Möglichkeiten. Banff war Kanadas erster Nationalpark und ist bis heute der berühmteste: Rocky-Mountain-Gipfel, türkisfarbene Gletscherseen, Canyons und sogar Hoodoos. Halte die Augen offen nach Wölfen, Grizzlys, Elchen und Berglöwen.

Die Wanderung zum Tunnel Mountain führt über einen gut markierten Weg hinauf, mit Blick auf den Ort und die Berge. Wer höher hinaus will, nimmt den Sulphur Mountain, entweder zu Fuß über die Serpentinen bis zum Boardwalk am Sanson Peak oder bequem mit der Gondelbahn.

Ruhiger geht es mit dem Fahrrad durch Banff, im Kanu auf dem Bow River oder im Hot Springs. Die heißen Mineralquellen ziehen seit den 1800er Jahren müde Reisende an, und nach zwei Wochen im Zelt weißt du auch, warum.

Danach geht es nach Calgary, wo deine Kanada Backpacking Reise bei der Ankunft endet. In der Olympiastadt von 1988 kannst du optional noch mit dem Viererbob auf 120 Stundenkilometer kommen. Ansonsten: Nummern tauschen, Fotos vergleichen und mitnehmen, dass du die kanadischen Rockies von der Pazifikküste aus durchquert hast.
Aktivitäten: Freizeit in Banff
Optional: Wanderung zum Tunnel Mountain (kostenlos, 2 bis 3 Stunden), Gondelbahn auf den Sulphur Mountain (75 bis 90 CAD, 2 bis 3 Stunden), Wanderung auf den Sulphur Mountain, Radfahren in Banff (36,75 bis 93,45 CAD, 1 bis 3 Stunden), Kanufahrt auf dem Bow River (57,75 CAD, 2 bis 3 Stunden), Hot Springs Soak (17,32 CAD), Besuch im Canada Olympic Park in Calgary (78,80 CAD)
Distanz: Banff nach Calgary (ca. 1,5 bis 2 Stunden, 130 km)
Transport: Privatfahrzeug
Mahlzeiten: Frühstück

Whistler

Optional:

– Wanderung: kostenlos
– Besuch des Squamish Lil’wat Cultural Centre: 22 CAD pro Person
– Rafting: 146-196 CAD pro Person
– Zipline- und Baumwipfel-Abenteuer: 156 CAD pro Person
– Mit der Gondel von Gipfel zu Gipfel: 95 CAD pro Person

Wells Gray Park

Optional:

– Besuch bei den Spahats Creek Falls: kostenlos

Maligne Lake

Optional:

– Bootsfahrt zur Spirit Island: 76-109 CAD pro Person
– Wildwasser-Rafting auf dem Athabasca: 65-110 CAD pro Person
– Wanderung in den Bald Hills: kostenlos
– Kanuverleih: 84-215 CAD pro Person

Athabasca Glacier

Optional:

– Eiswanderung auf dem Athabasca-Gletscher: 112 CAD pro Person
– Glacier Adventure – Columbia Icefield: 99 CAD pro Person

Kicking Horse River

Optional:

– Raften am Kicking Horse River: 110-135 CAD pro Person

Golden

– Besuch im Grizzlybär-Schutzzentrum: 40 CAD pro Person

Lake Louise

Optional:

– Besuch im Fairmont Chateau Lake Louise: kostenlos
– Wanderung in der Plain of Six Glaciers: kostenlos

Banff

Optional:

– Kanufahrt: 58 CAD pro Person
– Wanderung im Johnston Canyon: kostenlos
– Gondelbahnfahrt auf den Sulphur Mountain in Banff: 58-68 CAD pro Person
– Wanderung zum Tunnel Mountain: kostenlos
– Parker Ridge Wanderung: kostenlos
– Radfahren: 10-30 CAD pro Person
– Hot Springs Soak: 17 CAD pro Person

Calgary

– Besuch im Canada Olympic Park: 79 CAD pro Person

Hinweis: Die angegebenen Preise dienen lediglich zu deiner Orientierung und können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die aufgezählten optionalen Aktivitäten stellen lediglich eine selektierte Auswahl dar. Vor Ort findest du in der Regel viele weitere Optionen an den jeweiligen Orten.

Das Wichtigste vorab

Tourstart

jederzeit an Tag 1 in Vancouver, Willkommenstreffen um 18:00 Uhr

Tourende

bei Ankunft am Tag 14 in Calgary

Altersbeschränkung

18 bis 39 Jahre

Gruppengröße

max. 12 Personen, im Schnitt 11

Übernachtung

12 Nächte Mitmach-Camping, 1 Nacht Hostel

Schlafsack

musst du selbst mitbringen, Miete ist nicht möglich

FAQ zur Kanada Backpacking Reise

Für alle, die Kanada nicht durchs Busfenster sehen wollen, sondern vom Zelteingang aus. Du campst 12 von 13 Nächten, packst beim Aufbau und beim Kochen mit an und bist in einer kleinen Gruppe von maximal 12 Leuten unterwegs. Wer abends ein Hotelzimmer und ein Restaurant sucht, ist bei einer anderen Reiseart besser aufgehoben.

Mitmachen ist Teil der Reise. Das Aufstellen des Zeltes, das Einpacken am Morgen, Hilfe bei der Essenszubereitung und beim Abwasch gehören dazu. Dein CEO übernimmt die Planung und Zubereitung der Mahlzeiten, den Rest teilt sich die Gruppe. Klingt nach Arbeit, ist aber genau der Grund, warum sich so eine Gruppe nach ein paar Tagen kennt.

Die komplette Campingausrüstung außer Schlafsack und Kissen. Ihr schlaft in großzügigen Zweipersonen-Kuppelzelten mit zwei separaten Reißverschluss-Eingängen, sodass jeder seinen eigenen Zugang hat. Alle Zelte haben eingebaute Insektennetze, Auf- und Abbau dauert etwa fünf Minuten. Dazu gibt es bequeme selbstaufblasende Matratzen von rund 4 Zentimetern Dicke.

Einen richtigen, und das ist der wichtigste Ausrüstungspunkt dieser Reise. Die Nachttemperaturen können minus 9 bis 0 Grad erreichen. Empfohlen wird ein Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 17 Grad für Termine im Frühjahr und Herbst sowie bis 0 Grad für Termine von Juni bis September. Mieten ist nicht möglich. Wenn du keinen passenden hast, kannst du am ersten Reisetag vor Ort einen kaufen, die Preise liegen bei etwa 60 bis 150 USD.

Es gibt zwei Arten. Private Campingplätze haben in der Regel alles: Feuerstellen, Picknicktische, Trinkwasser, Toiletten und Duschgebäude, manche sogar Pool und Waschmaschinen. Öffentliche Campingplätze in den Parks sind einfacher, oft nur mit Feuerstelle, Picknicktisch und Trinkwasser. Manche haben keine Duschen, sondern Plumpsklos und einen See daneben. Teilweise fallen Duschgebühren von 2 bis 6 USD an.

12 Frühstücke, 11 Mittagessen und 9 Abendessen. Eingekauft wird unterwegs in Supermärkten, lokalen Läden und auf Märkten. Frühstück besteht meist aus Brot und Cerealien, wenn die Zeit reicht auch warm. Mittags gibt es unterwegs leichte Mahlzeiten wie Sandwiches oder Salate, abends frisch gekochte warme Gerichte.

In einem 15-sitzigen Van für bis zu 12 Reisende plus CEO am Steuer. Ab acht Teilnehmenden kommt ein Anhänger fürs Gepäck dazu. Jeder Sitz hat einen Gurt, Stehen ist nicht erlaubt, eine Klimaanlage sorgt an warmen Tagen für erträgliche Temperaturen. Dazu kommen zwei Fährfahrten, das Kanu im Wells Gray Park und optional der Zodiac in Tofino.

Um die Distanzen in Westkanada zu schaffen, gibt es ein paar lange Fahrtage. Die längsten sind Wells Gray Park nach Jasper mit rund 10 Stunden, Jasper nach Lake Louise mit 8 bis 10 Stunden und Whistler nach Wells Gray Park mit 7,5 bis 8 Stunden. Der Platz im Van ist begrenzt, deshalb sind das die fordernden Tage dieser Reise. Kopfhörer und ein gutes Buch helfen.

Alle Wanderungen und Spaziergänge, die dein CEO vorschlägt, liegen auf leichtem bis mittlerem Niveau. Du kannst mitmachen oder es lassen, in Whistler etwa kannst du die Wanderung auslassen und stattdessen den ganzen Tag den Ort erkunden. Zu Fuß unterwegs zu sein ist bei dieser Reiseart aber ein zentraler Teil, und es ist die gesündeste Art, Kanadas Landschaften kennenzulernen.

Nein. Die Reise ist auf geteilte Unterkünfte ausgelegt und es gibt keinen Einzelzimmerzuschlag. Du wirst mit einer Person gleichen Geschlechts zusammengelegt. Bei Mehrbettzimmern im Hostel können keine Zimmerwünsche berücksichtigt werden.

Ein Hauptgepäckstück pro Person, mehr passt nicht in den Anhänger. Wir empfehlen einen Rucksack oder einen mittelgroßen Koffer, schweres Gepäck ist unpraktisch, weil der CEO das Beladen anführt. Dazu brauchst du unbedingt einen Daypack mit 20 bis 35 Litern für Verpflegung, Wasserflasche und Ausrüstung des Tages, denn während der Fahrten kommst du kaum ans Hauptgepäck.

Schlafsack mit Inlett, feste Wanderschuhe, Regenjacke und Regenhose, warme Schichten, Mütze und Handschuhe, dazu Funktionskleidung aus Wolle oder Synthetik. Baumwolle ist zum Wandern schlecht, weil sie nass bleibt. Außerdem Stirnlampe, Sonnenschutz, Mückenspray, Reisehandtuch und eine wiederbefüllbare Wasserflasche. In den Rockies ist das Wetter unberechenbar: Schnee und starker Regen sind selbst im Sommer möglich, im Frühjahr kann es bis Ende Juni schneien und der Herbst startet teilweise schon Mitte August.

Mindestens einmal pro Woche. Einige private Campingplätze und die meisten Städte haben Waschsalons mit Münzautomaten, Waschmittel bekommst du dort ebenfalls. Dein CEO sagt dir unterwegs, wo sich das anbietet.

Für die visumfreie Einreise per Flugzeug brauchst du eine elektronische Einreisegenehmigung, die eTA. Sie muss vor Antritt der Flugreise online beantragt werden. Informationen, Antragsformular und FAQ gibt es auch auf Deutsch: eTA beantragen. Dein Reisepass muss mindestens sechs Monate gültig sein. Für die korrekten Reisedokumente bist du selbst verantwortlich. Die aktuellen Hinweise findest du beim Auswärtigen Amt, Reisende aus Österreich beim Bundesministerium, aus der Schweiz beim EDA.

Gezahlt wird in Kanadischen Dollar. Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, bei ausländischen Karten kann deine Bank Auslandsgebühren berechnen. Geldautomaten sind verbreitet, achte auf eine vierstellige PIN, weil viele Automaten nur diese akzeptieren. Verlass dich trotzdem nicht allein auf Karten: Eine Mischung aus Bargeld in kleinen Scheinen und Karte funktioniert am besten. Zusätzlich solltest du Zugriff auf mindestens 200 USD als Notfallreserve haben.

In Nordamerika ist Trinkgeld erwartet, wenn auch nicht verpflichtend. In Restaurants und Bars sowie bei Taxis sind etwa 18 bis 20 Prozent üblich, je nach Service. Für lokale Guides gelten 2 bis 8 USD pro Aktivität als Orientierung. Für deinen CEO am Ende der Reise werden 10 bis 15 USD pro Person und Tag empfohlen. Bei 14 Tagen solltest du das im Budget einplanen.

Ja, gleich zwei. Das gesetzliche Mindestalter für Alkohol liegt in Kanada bei 19 Jahren, in Alberta bei 18. In Bars und Clubs wird der Ausweis kontrolliert, unter dem Mindestalter ist der Zutritt zu manchen Locations nicht möglich, selbst wenn du gar nichts trinken willst. Außerdem verbietet Parks Canada an langen Wochenenden den Alkoholkonsum auf Campingplätzen. Das betrifft einzelne Abreisen zwischen Juni und September.

Möglich ist es. Manche Touren sind Kombinationen mehrerer Reisen, in dem Fall steigen zwischen den Abschnitten Mitreisende aus oder dazu. Bei einer maximal 12-köpfigen Gruppe merkst du das natürlich.

Eine Reiseversicherung ist zwingend erforderlich, ohne Nachweis darfst du nicht an der Tour teilnehmen. Dein CEO prüft die Unterlagen vor Ort. Gefordert wird medizinische Deckung mit mindestens 200.000 USD für Rückführung und Notfallrettung. Wir empfehlen zusätzlich Haftpflicht, Reiserücktritt, Reiseabbruch und Gepäckversicherung.

Die Saison läuft im Wesentlichen von Frühjahr bis Herbst. Im Juli und August ist es am wärmsten und in den Parks am vollsten, dafür sind alle Wege offen. Frühjahr und Herbst sind leerer und stimmungsvoller, dann brauchst du aber deutlich wärmere Ausrüstung. Rechne unabhängig vom Termin mit wechselhaftem Bergwetter.

Nein, keinen Cent. Du zahlst denselben Preis wie direkt beim Veranstalter. Dazu bekommst du deutschsprachige Beratung von Leuten, die die Region selbst bereist haben, und einen Ansprechpartner, falls unterwegs etwas nicht nach Plan läuft.


Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

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Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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