Überblick

National Geographic Journeys

National Geographic Reise Japan: mit dem Zug von Tokio nach Kyoto

12 Tage, fast alles auf Schienen: Großstadt, Poststädtchen, Samurai-Viertel, das Tor im Meer und die alten Hauptstädte Kyoto und Nara.

Tokio Tsumago Kanazawa Hiroshima Miyajima Himeji Kyoto Nara Kyoto

In Japan steht ein Schrein aus dem Jahr 1920 mitten im Wald neben einer Einkaufsstraße für Teenager. Beides gehört zusammen. Die National Geographic Reise Japan führt dich in 12 Tagen von Tokio über das Poststädtchen Tsumago und die Samurai-Stadt Kanazawa nach Hiroshima, auf die Insel Miyajima und weiter nach Kyoto und Nara.

Unterwegs machst du Sushi mit Meistern, schläfst in einem traditionellen Gasthaus, trägst Blattgold auf, meditierst mit einem Mönch und lernst die Schwertkunst der Samurai. Fast alle Strecken fährst du mit der Bahn, dein großes Gepäck reist getrennt voraus.

Wenn du Japan zum ersten Mal sehen willst, mit Zeit für Tempel und Essen und ohne dich um Fahrkarten zu kümmern, ist das deine Route. Lass dich persönlich beraten.

Wie bewahrt ein Land seine alten Rituale, während seine Schnellzüge im Minutentakt fahren? Auf dieser Reise siehst du es bei Mönchen, Handwerkern und in einem Dorf ohne Stromkabel.

Der rote Faden dieser Route ist der Weg von der Edo-Zeit in die Gegenwart. Du fährst mit dem Shinkansen in Orte, an denen Samurai lebten und Geishas bis heute arbeiten. Dazwischen stehst du in Hiroshima an der Stelle, an der 1945 die erste Atombombe in einem Krieg explodierte. Die Reise zeigt beides: das Bewahrte und das Zerstörte.

Was diese Journey anders macht

Sechs Erlebnisse, die eine normale Rundreise nicht hat

Tag 3 · Tokio

Sushi mit Meistern

Nach dem Gang über den Tsukiji-Markt zeigen dir Sushi-Meister, woran du frischen Fisch erkennst, wie man filetiert und Nigiri formt. Was du machst, isst du zu Mittag.

Vom Marktstand direkt an die eigene Arbeitsfläche.

Tag 4 · Tsumago

Eine Nacht in der Edo-Zeit

Zu Fuß wanderst du durch Reisfelder in ein Poststädtchen ohne sichtbare Stromkabel. Du schläfst auf Futons in einem Gasthaus und isst ein Kaiseki-Menü mit vielen kleinen Gängen.

Ein Dorf, das sich selbst unter Schutz gestellt hat.

Tag 6 · Kanazawa

Blattgold selbst auftragen

In einer Werkstatt der Stadt, aus der fast das gesamte Blattgold Japans kommt, verzierst du deine eigenen Essstäbchen mit Gold.

Ein Handwerk zum Mitnehmen, nicht nur zum Anschauen.

Tag 8 · Miyajima

Das Tor im Meer

Mit der Fähre setzt du zur heiligen Insel über. Der rote Torii des Itsukushima-Schreins steht im Wasser, bei Flut scheint er zu schwimmen. Den Nachmittag gestaltest du selbst.

Rehe am Strand, Wanderwege auf den Misen.

Tag 11 · Kyoto

Zen mit einem Mönch

In einem Tempel führt dich ein Mönch in die Zen-Meditation und in die Kalligrafie ein. Danach trinkst du Matcha an dem Ort, an dem die Teezeremonie ihre heutige Form bekam.

Stille lernen in einer Stadt mit 1.000 Jahren Geschichte.

Tag 11 · Kyoto

Schwertkunst der Samurai

Kembu-Meister zeigen dir die alte Kunst, mit der Samurai Mut und Konzentration übten. Dann nimmst du selbst ein Schwert in die Hand und lernst die ersten Bewegungen.

Samurai-Kultur zum Ausprobieren.

Die Reise gehört zu unseren National Geographic Journeys: Gruppe mit höchstens 15 Gästen, im Schnitt 12, Hotels im gehobenen Servicelevel und eine Reiseleitung mit Schulung von National Geographic.

Ehrlich gesagt

Für wen diese Reise passt

  • Du gehst viel: Der Veranstalter rechnet mit rund 15.000 Schritten am Tag, dazu Treppen an Bahnhöfen, Tempeln und in der Burg Himeji.
  • Dein großes Gepäck reist dreimal per Kurierdienst voraus. Dann bist du rund 24 Stunden ohne Koffer unterwegs und brauchst eine Übernachtungstasche. Pro Person reist ein Gepäckstück mit, jedes weitere kostet laut Veranstalter etwa 20 US-Dollar.
  • Hotelzimmer in Japan sind klein, Paare schlafen meist in zwei Einzelbetten. Im Gasthaus in Tsumago teilst du dir das Bad.
  • Nur 1 Mittag- und 1 Abendessen sind inklusive. Der Veranstalter rechnet für die übrigen Mahlzeiten mit 475 bis 620 US-Dollar.
  • Von Juni bis August wird es bis 35 Grad heiß und sehr schwül. Im Spätsommer können Taifune Züge stoppen.
  • Englisch ist in Japan wenig verbreitet, vegetarisch oder vegan zu essen ist schwierig. Mit Tattoos kommst du oft nicht in öffentliche Bäder.

Passt zu dir, wenn

  • du Japan zum ersten Mal und in Ruhe kennenlernen willst
  • dich Tempel, Handwerk und Essen mehr interessieren als Natur
  • du gern Zug fährst und viel zu Fuß gehst
  • du Begegnungen mit Mönchen und Meistern schätzt

Weniger geeignet, wenn

  • du lange Wanderungen in den Bergen suchst
  • du nicht gut zu Fuß bist oder Treppen meidest
  • dich volle Sehenswürdigkeiten stören, etwa Fushimi Inari und der Goldene Pavillon

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise nach Japan beraten!

Wann blühen die Kirschbäume? Lohnt sich eine Nacht mehr in Tokio gegen den Jetlag? Welcher Termin ist am günstigsten? Wir klären das mit dir. Du zahlst bei uns denselben Preis wie direkt beim Veranstalter.

4,8 von 5 Sternen · über 10 Jahre Erfahrung · rund 1.300 Reisende pro Jahr

Reiseroute

Karte für National Geographic Reise: Japan

Inkludierte Leistungen

  • 12 Tage National Geographic Reise Japan gemäß Programm
  • 11 Übernachtungen: 10 Nächte in Hotels, 1 Nacht in einem traditionellen Gasthaus mit Gemeinschaftsbad, im Doppel- oder Zweibettzimmer
  • Mahlzeiten: 11x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen
  • Japan Rail Pass für 7 Tage
  • alle Transfers zwischen den Reisezielen sowie zu und von den inbegriffenen Aktivitäten
  • Gepäcktransport per Kurier zwischen den Städten, 1 Gepäckstück pro Person
  • Transportmittel: Shinkansen, Expresszug, Regionalzug, Fähre, U-Bahn, Straßenbahn, Taxi, Linienbus, zu Fuß
  • englischsprachige Reiseleitung mit Schulung von National Geographic (National Geographic Expedition Leader) und lokale Guides
  • Begrüßungstreffen mit Reiseleitung und Gruppe
  • Stadtrundgang Tokio mit Meiji-Schrein, Harajuku und Asakusa mit Sensō-ji
  • Journeys-Highlight: Tsukiji-Markt mit Sushi-Kurs
  • Wanderung nach Tsumago mit Kaiseki-Abendessen
  • Samurai-Viertel Nagamachi und Samurai-Residenz Nomura in Kanazawa
  • Ninja-Tempel Myōryū-ji und Geisha-Viertel Higashi Chaya
  • Mitmach-Erlebnis: Essstäbchen mit Blattgold verzieren
  • Friedenspark Hiroshima
  • Ausflug auf die Insel Miyajima
  • Burg Himeji
  • Rundgang durch das Geisha-Viertel Gion
  • Fushimi Inari Taisha
  • Ausflug nach Nara mit Tōdai-ji und Kasuga Taisha
  • Journeys-Highlight: Zen-Meditation und Kalligrafie mit einem Mönch, mit Teezeremonie
  • Goldener Pavillon Kinkaku-ji
  • Journeys-Highlight: Kembu mit Schwertmeistern

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach Tokio und ab Osaka (gerne über uns buchbar)
  • Flughafentransfers bei An- und Abreise (Ankunftstransfer auf Anfrage buchbar)
  • Einzelzimmerzuschlag: je nach Termin, ab 1.509 EUR
  • Vor- und Nachübernachtungen auf Anfrage
  • jedes weitere Gepäckstück beim Gepäcktransport, laut Veranstalter etwa 20 USD pro Strecke
  • optionale Ausflüge, Besichtigungen und Eintrittsgebühren, zum Beispiel Kenroku-en 320 JPY
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, laut Veranstalter etwa 475 bis 620 USD
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

National Geographic Reise Japan: dein Reiseverlauf im Überblick

TagOrteSchwerpunkt
Tag 1TokioAnkunft, Begrüßung
Tag 2TokioMeiji-Schrein, Harajuku
Tag 3TokioTsukiji, Sushi-Kurs, Asakusa
Tag 4TsumagoWanderung, Gasthaus, Kaiseki
Tag 5KanazawaSamurai-Viertel, Residenz Nomura
Tag 6KanazawaNinja-Tempel, Geishas, Blattgold
Tag 7HiroshimaFriedenspark
Tag 8MiyajimaItsukushima-Schrein, freier Nachmittag
Tag 9Himeji, KyotoBurg Himeji, Gion
Tag 10Kyoto, NaraFushimi Inari, Tōdai-ji, Kasuga Taisha
Tag 11KyotoZen, Kinkaku-ji, Kembu
Tag 12KyotoAbreise

Hinter den Kulissen

Japan verstehen, nicht nur sehen

Der Nakasendō: die Straße durch die Berge

In der Edo-Zeit mussten die Fürsten Japans jedes zweite Jahr in der Hauptstadt Edo leben. Ihre Familien blieben dort als Pfand. Mit großem Gefolge zogen sie hin und her. An den Straßen entstanden Poststationen mit Herbergen, Ställen und Läden.

Der Nakasendō führte durch die Berge im Landesinneren nach Kyoto, 69 Stationen lang. Mit der Eisenbahn verloren die Orte ihre Bedeutung. Weil Tsumago arm blieb, wurde wenig modernisiert. Genau das rettete das Dorf.

Kanazawa: die Stadt des Goldes

Die Fürsten Maeda waren so reich, dass sie Kunst und Handwerk großzügig förderten. Daraus entstanden Lackkunst, Porzellan und vor allem das Blattgold. Heute stammt fast das gesamte Blattgold Japans aus Kanazawa.

Ein Klumpen Gold wird zwischen Papierlagen geschlagen, bis er etwa ein Zehntausendstel Millimeter dünn ist. Das Gold landet auf Tempeln wie dem Goldenen Pavillon in Kyoto, auf Lackwaren und sogar auf Eiscreme.

Hiroshimas Kraniche

Sadako Sasaki war zwölf Jahre alt, als sie 1955 an Leukämie starb, ausgelöst durch die Strahlung der Bombe. Nach einer alten Legende erfüllt sich ein Wunsch, wenn man tausend Papierkraniche faltet. Sadako faltete im Krankenhaus mit Papier, das sie fand.

Ihre Klassenkameraden sammelten danach Geld für ein Denkmal. Heute hängen dort jedes Jahr Millionen Kraniche aus aller Welt. Sie sind zum Zeichen für Frieden geworden.

Kyoto: tausend Jahre Hauptstadt

794 zog der Kaiserhof nach Heian-kyō, das heutige Kyoto, und blieb dort bis 1868. Die Stadt wurde nach chinesischem Vorbild im Schachbrettmuster angelegt, das Straßennetz erkennst du noch heute auf jeder Karte.

Im Zweiten Weltkrieg blieb Kyoto von großen Bombenangriffen verschont. Deshalb stehen hier noch so viele Holztempel, Schreine und alte Stadthäuser, die Machiya. Rund 1.600 Tempel zählt die Stadt.

Tag für Tag

So läuft deine Erlebnisreise ab

So liest du die Tage: inklusive optional, gegen Aufpreis Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankunft in Tokio

    Begrüßung in der Hauptstadt

    ÜbernachtungPremier Hotel Cabin President Tokyo oder ähnlich

    UnterwegsAnreise individuell, Flug bis 15 Uhr, Ankunftstransfer dazubuchbar · Begrüßungstreffen 1 Std.

    Der Großraum Tokio gehört mit rund 37 Millionen Menschen zu den größten Ballungsräumen der Erde. Trotzdem ist es hier erstaunlich leise: In der U-Bahn telefoniert niemand, an Rolltreppen stehen alle auf derselben Seite.

    Programm gibt es tagsüber nicht. Dein Flug sollte bis 15 Uhr landen, eingecheckt wird ab dem Nachmittag. Einen Ankunftstransfer vom Flughafen kannst du vorab dazubuchen, sonst fährst du mit Zug oder Bus in die Stadt.

    Am frühen Abend triffst du beim Begrüßungstreffen deinen National Geographic Expedition Leader und die Gruppe. Bring deinen Reisepass mit, die Reiseleitung braucht die Daten für die Zugtickets. Wer mag, geht danach gemeinsam essen. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Wenn du über Nacht aus Europa fliegst, lohnt sich eine Vorübernachtung. Dann bist du am ersten Abend wach und hast einen Tag mehr in Tokio.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Shibuya-Kreuzung: Die berühmte Kreuzung, über die bei Grün Hunderte Menschen gleichzeitig gehen. Kostenlos, abends am eindrucksvollsten.
    • Aussicht: Der Tokyo Skytree ist mit 634 Metern der höchste Turm Japans. Gegen Eintritt.
    • Ausruhen: Nach dem langen Flug ist ein ruhiger Nachmittag keine verschenkte Zeit.
    Begrüßungstreffen
  2. Tag02

    Stadt

    Tokio

    Ein Schrein im Wald und die Straße der Teenager

    ÜbernachtungPremier Hotel Cabin President Tokyo oder ähnlich

    UnterwegsU-Bahn in Tokio, viel zu Fuß

    Am Morgen fährst du mit der Gruppe per U-Bahn los. Bei einem Orientierungsspaziergang zeigt dir die Reiseleitung, wie Fahrkarten, Bahnsteige und Ausgänge funktionieren. Danach findest du dich auch allein zurecht.

    Erstes Ziel ist der Meiji-Schrein. Er ist Kaiser Meiji und seiner Frau gewidmet und wurde 1920 eingeweiht. Der Wald um ihn herum wirkt uralt, wurde aber damals mit Bäumen aus ganz Japan angelegt. Am Wasserbecken reinigst du Hände und Mund, auf hölzerne Täfelchen schreiben Besucher ihre Wünsche.

    Wenige Minuten weiter beginnt Harajuku, das Zentrum der japanischen Jugendkultur. In der Takeshita-dori drängen sich Läden mit schriller Mode, bunten Crêpes und allem, was als Kawaii gilt, also niedlich. Nebenan auf der breiten Omotesando reihen sich Modehäuser in moderner Architektur.

    Am Nachmittag und Abend bist du frei. Setz dich in ein Café und schau den Menschen zu, Harajuku ist dafür einer der besten Orte der Stadt. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Bei manchen Terminen tauschen Tag 2 und Tag 3 ihr Programm. Den Japan Rail Pass aktiviert ihr gemeinsam an einem Schalter, die Reiseleitung hilft dabei.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Omotesando: Moderne Architektur von Tadao Ando, Toyo Ito und anderen auf einer Allee. Kostenlos zum Anschauen.
    • Shinjuku am Abend: Leuchtreklamen und winzige Kneipen in der Gasse Omoide Yokocho. Essen gegen Bezahlung.
    • Sentō oder Onsen: Ein öffentliches Bad zum Aufwärmen. Gegen Eintritt, mit Tattoos oft nicht erlaubt.
    OrientierungsspaziergangMeiji-SchreinHarajukuFrühstück
  3. Tag03

    Kulinarik

    Tokio

    Sushi-Kurs und der älteste Tempel der Stadt

    ÜbernachtungPremier Hotel Cabin President Tokyo oder ähnlich

    UnterwegsU-Bahn in Tokio, viel zu Fuß

    Morgens bist du am Tsukiji-Markt. Bis 2018 lag hier der berühmte Großmarkt, dann zog der Fischhandel nach Toyosu um. Geblieben ist der äußere Markt mit Hunderten kleiner Läden: Messer, getrockneter Fisch, Teeschalen und süßes Omelett am Spieß. Probier dich ruhig durch, die meisten Stände verkaufen kleine Portionen zum Essen im Stehen.

    Danach beginnt dein Sushi-Kurs bei erfahrenen Meistern. Du lernst, woran du frische Zutaten erkennst, wie man Fisch filetiert und Reis formt, und warum die Präsentation so viel zählt wie der Geschmack. Was du machst, isst du zum Mittagessen.

    Am Nachmittag geht es nach Asakusa, ins alte Vergnügungsviertel. Durch das Donnertor Kaminarimon mit seiner riesigen roten Laterne kommst du auf die Einkaufsstraße Nakamise und zum Sensō-ji. Der Legende nach fanden zwei Fischer im Jahr 628 eine Statue der Göttin Kannon im Fluss, daraus entstand Tokios ältester Tempel.

    Den Rest des Tages gestaltest du selbst, Ideen für den Nachmittag findest du unten. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Am Sensō-ji kannst du gegen eine kleine Spende ein Orakel ziehen. Ist es schlecht, knotest du den Zettel an das Gestell und lässt das Pech dort.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Ueno-Park: Japans beliebtester Stadtpark mit rund 800 Kirschbäumen, Teichen, Tempeln und Museen. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Ginza: Das Einkaufsviertel mit Kaufhäusern und dem Uhrturm von Wako. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Akihabara: Elektronik, Anime und Spielhallen. Kostenlos zum Bummeln.
    • Ostgarten des Kaiserpalasts: Ein ruhiger Garten auf den Mauern der alten Burg von Edo. Kostenlos, an manchen Wochentagen geschlossen.
    Tsukiji-MarktSushi-KursAsakusa mit Sensō-ji2 optionalFrühstückMittagessen
  4. Tag04

    Edo-Zeit

    Tokio nach Tsumago

    Wanderung ins Poststädtchen

    ÜbernachtungHanaya Tsumago Ryokan, Tsumago oder ähnlich

    UnterwegsTokio nach Nagiso, Zug · Wanderung Nagiso nach Tsumago 1,5 bis 2 Std. · Gepäck reist per Kurier nach Kanazawa

    Heute verlässt du Tokio mit dem Zug und fährst in das Kiso-Tal bis Nagiso. Dein großes Gepäck reist per Kurierdienst direkt nach Kanazawa, du brauchst nur eine Tasche für die Nacht.

    Von Nagiso aus gehst du zu Fuß weiter, rund anderthalb bis zwei Stunden durch Felder, kleine Weiler und Reisterrassen. Ziel ist Tsumago, die 42. von 69 Poststationen am Nakasendō, der alten Straße durch die Berge zwischen Edo, dem heutigen Tokio, und Kyoto.

    Tsumago sieht aus wie vor 200 Jahren, und das ist Absicht. 1971 beschlossen die Bewohner, dass hier kein Haus verkauft, vermietet oder abgerissen werden darf. Tagsüber fahren auf der Hauptstraße keine Autos, Strom- und Telefonleitungen sind versteckt.

    Die Nacht verbringst du in einem Minshuku, einem traditionellen Gasthaus. Du schläfst auf Tatami-Matten und Futons und trägst abends einen leichten Baumwollkimono. Zum Abendessen gibt es ein Kaiseki-Menü, viele kleine Gänge aus Zutaten der Saison, kunstvoll angerichtet. Es ist im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Im Gasthaus teilst du dir das Bad mit anderen Gästen. Auch wer ein Einzelzimmer gebucht hat, hat in dieser Nacht kein eigenes Bad.

    Wanderung nach TsumagoKaiseki-AbendessenFrühstückAbendessen
  5. Tag05

    Samurai

    Tsumago nach Kanazawa

    Lehmmauern und ein Garten der Fürsten

    ÜbernachtungANA Crowne Plaza Kanazawa oder ähnlich

    UnterwegsTsumago nach Kanazawa, Taxi und Zug · Linienbus in Kanazawa · Spaziergang Nagamachi 30 Min.

    Mit Taxi und Zug fährst du an die Küste des Japanischen Meeres nach Kanazawa. Hier herrschte in der Edo-Zeit der Clan der Maeda, nach dem Shogun die reichste Fürstenfamilie Japans. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt von Bomben verschont, deshalb stehen ihre alten Viertel noch.

    Am Nachmittag gehst du durch Nagamachi, das Viertel der Samurai unterhalb der Burg. Schmale Gassen, Kanäle und hohe Lehmmauern prägen das Bild. Im Winter schützen Strohmatten die Mauern vor dem Schnee.

    Dann besuchst du die Samurai-Residenz Nomura. Die Familie diente den Maeda über Generationen in hohen Ämtern. Im Haus siehst du eine Kassettendecke aus japanischer Zypresse und bemalte Schiebetüren vom Hofmaler der Maeda. Der kleine Garten mit Bachlauf und einer rund 400 Jahre alten Baumerdbeere gehört zu den schönsten der Stadt.

    Am Abend ist dein Gepäck wieder da. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten, die Reiseleitung empfiehlt dir gern ein Restaurant mit Fisch aus dem Japanischen Meer.

    Gut zu wissen

    Mit dem Linienbus fahrt ihr in Kanazawa von Ort zu Ort. In der Residenz ziehst du die Schuhe aus, Socken ohne Löcher sind ein guter Plan.

    NagamachiResidenz NomuraFrühstück
  6. Tag06

    Handwerk

    Kanazawa

    Ninja-Tempel, Geishas und Gold

    ÜbernachtungANA Crowne Plaza Kanazawa oder ähnlich

    UnterwegsLinienbus in Kanazawa, kein Ortswechsel · Gepäck reist per Kurier nach Hiroshima

    Der Tag beginnt im Myōryū-ji, den alle nur Ninja-Tempel nennen. Die Maeda ließen ihn im 17. Jahrhundert auch als Beobachtungsposten bauen. Versteckte Treppen, Falltüren und Fluchtwege machen ihn zum Labyrinth. Ninjas gab es hier zwar nie, den Spitznamen hat er trotzdem.

    Danach gehst du durch Higashi Chaya, ein Teehaus-Viertel, das 1820 angelegt wurde. Hinter den feinen Holzgittern der zweistöckigen Häuser unterhalten Geishas bis heute ihre Gäste. Du besichtigst eines der alten Teehäuser und erfährst, wie diese Welt funktioniert.

    In einer Werkstatt geht es um das berühmteste Handwerk der Stadt. Etwa 99 Prozent des japanischen Blattgolds kommen aus Kanazawa, geschlagen auf rund ein Zehntausendstel Millimeter. Du verzierst damit deine eigenen Essstäbchen und nimmst sie mit nach Hause.

    Danach hast du freie Zeit. Kanazawa ist klein genug, um viel zu Fuß zu sehen. Der Garten Kenroku-en und der Burgpark liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt, beide lassen sich gut an einem Nachmittag verbinden. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Heute Abend reist dein großes Gepäck nach Hiroshima voraus. Pack vorher deine Tasche für die nächste Nacht.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Kenroku-en: Einer der drei berühmtesten Gärten Japans, mit Teichen, Brücken und Teehäusern. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Burg Kanazawa: Der Burgpark liegt direkt neben dem Garten. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Ōmichō-Markt: Fisch, Krabben und Meeresfrüchte von der Küste, gut für ein Mittagessen. Essen gegen Bezahlung.
    • 21st Century Museum: Rundes Museum für zeitgenössische Kunst, Teile der Anlage sind frei zugänglich. Ausstellungen gegen Eintritt.
    Ninja-TempelHigashi ChayaBlattgold-Werkstatt2 optionalFrühstück
  7. Tag07

    Erinnerung

    Kanazawa nach Hiroshima

    Der Friedenspark

    ÜbernachtungANA Crowne Plaza Hiroshima oder ähnlich

    UnterwegsKanazawa nach Hiroshima, Taxi und Zug, 3 bis 3,5 Std. · Straßenbahn in Hiroshima

    Mit Taxi und Zug fährst du drei bis dreieinhalb Stunden nach Hiroshima. Von dort bringt dich die Straßenbahn zum Friedenspark.

    Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr explodierte hier die erste Atombombe, die in einem Krieg eingesetzt wurde. Zehntausende Menschen starben sofort, bis Ende des Jahres waren es nach Schätzungen rund 140.000. Am Rand des Parks steht die Ruine der Atombombenkuppel, eines der wenigen Gebäude nahe dem Zentrum der Explosion, deren Mauern stehen blieben. Seit 1996 ist sie UNESCO-Welterbe.

    Am Kinder-Friedensdenkmal erinnert eine Statue an Sadako Sasaki. Sie war zwei Jahre alt, als die Bombe fiel, und starb 1955 an Leukämie. Im Krankenhaus faltete sie Papierkraniche, weil ihr tausend davon Heilung bringen sollten. Bis heute schicken Schulklassen aus aller Welt Kraniche hierher.

    Im Friedensmuseum am Park erzählen Kleidungsstücke, stehengebliebene Uhren und Briefe vom Morgen der Explosion. Die Flamme des Friedens im Park soll erst erlöschen, wenn es keine Atomwaffen mehr gibt. Nimm dir Zeit. Das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Ob der Eintritt ins Friedensmuseum inklusive ist, nennen die Unterlagen des Veranstalters nicht eindeutig. Plane für das Museum mindestens eine Stunde ein, es ist sehr bewegend.

    FriedensparkKinder-FriedensdenkmalFrühstück
  8. Tag08

    Insel

    Hiroshima und Miyajima

    Das Tor im Meer

    ÜbernachtungANA Crowne Plaza Hiroshima oder ähnlich

    UnterwegsFähre nach Miyajima und zurück, rund 10 Min. je Strecke · Gepäck reist per Kurier nach Kyoto

    Mit der Fähre setzt du in rund zehn Minuten zur Insel Miyajima über, die offiziell Itsukushima heißt. Sie gilt seit Jahrhunderten als heilig.

    Der Itsukushima-Schrein steht auf Pfählen über dem Wasser. Seine heutige Form bekam er im 12. Jahrhundert, seit 1996 ist er UNESCO-Welterbe. Vor ihm ragt der große rote Torii aus der Bucht. Bei Flut scheint er zu schwimmen, bei Ebbe kannst du über den Sand bis zu seinen Pfosten gehen.

    Danach hast du den ganzen Nachmittag frei. Wer sich bewegen will, steigt auf den Misen, mit 535 Metern der höchste Berg der Insel, oder nimmt die Seilbahn. Von oben siehst du über die Inseln der Seto-Inlandsee. Im Herbst leuchten die Ahornbäume im Park Momijidani am Fuß des Berges rot.

    Auf der Insel laufen Sikahirsche frei herum und klauen gern Stadtpläne. In der Einkaufsstraße gibt es gegrillte Austern und Momiji Manju, kleine Kuchen in Ahornblattform. Abends fährst du zurück nach Hiroshima, das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Seit Oktober 2023 erhebt die Stadt eine Besucherabgabe von 100 Yen pro Person. Sie wird am Fähranleger bezahlt. Heute Abend reist dein Gepäck nach Kyoto voraus.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Misen zu Fuß: Mehrere Wanderwege führen auf den Gipfel, rechne mit gut anderthalb Stunden bergauf. Kostenlos.
    • Seilbahn auf den Misen: Für den bequemen Weg nach oben, das letzte Stück gehst du zu Fuß. Gegen Gebühr.
    • Daishō-in: Ein Tempel am Hang mit Hunderten kleiner Steinfiguren. Kostenlos.
    • Torii bei Ebbe: Schau dir vorher die Gezeiten an, dann kannst du zum Tor laufen. Kostenlos.
    FähreMiyajimaFrühstück
  9. Tag09

    Burg

    Hiroshima, Himeji und Kyoto

    Der weiße Reiher und das Viertel der Geishas

    ÜbernachtungHotel Keihan Kyoto Grande oder ähnlich

    UnterwegsHiroshima nach Himeji, Shinkansen · Himeji nach Kyoto, Shinkansen, zusammen rund 2 Std. Fahrzeit

    Mit dem Shinkansen fährst du nach Himeji. Die Burg Himeji heißt wegen ihres weißen Putzes auch Weißer Reiher. Sie wurde nie durch Krieg, Erdbeben oder Feuer zerstört, die Anlage in ihrer heutigen Form war 1609 fertig. 1993 wurde sie als eine der ersten Stätten Japans UNESCO-Welterbe.

    Im Hauptturm steigst du über steile Holztreppen bis nach oben. Die Mauern sind voller Schießscharten, die Wege im Burghof absichtlich verwinkelt, damit Angreifer sich verlaufen.

    Weiter geht es im Shinkansen nach Kyoto, mehr als tausend Jahre lang Sitz des Kaisers. Am Nachmittag machst du einen Rundgang durch Gion, das bekannteste Geisha-Viertel der Stadt. In den Teehäusern unterhalten Geiko, so heißen Geishas in Kyoto, und ihre Schülerinnen, die Maiko, ihre Gäste.

    Wenn du eine Geiko auf dem Weg zur Arbeit siehst, fotografier sie nicht ohne Erlaubnis und versperr ihr nicht den Weg. Einige Privatgassen sind für Touristen gesperrt. Der Abend ist frei, das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    In der Burg ziehst du die Schuhe aus und trägst sie in einer Tüte. Die Treppen sind sehr steil, halt dich am Geländer fest.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Pontochō: Schmale Gasse am Fluss Kamo mit Restaurants und Laternen. Essen gegen Bezahlung.
    • Flussufer des Kamo: Abends sitzen hier Studenten und Paare im Abstand wie an einer Perlenkette. Kostenlos.
    Burg HimejiGionFrühstück
  10. Tag10

    Schreine

    Fushimi Inari und Nara

    Tausend Tore und der große Buddha

    ÜbernachtungHotel Keihan Kyoto Grande oder ähnlich

    UnterwegsZug nach Nara und zurück

    Früh am Morgen gehst du durch den Fushimi Inari Taisha. Er ist der Hauptschrein der Gottheit Inari, die für Reis und heute auch für gute Geschäfte steht. Tausende rote Torii säumen die Wege den Berg hinauf, gestiftet von Firmen und Familien, deren Namen hinten auf den Pfosten stehen.

    Danach fährst du mit dem Zug nach Nara. Die Stadt war von 710 bis 784 Japans Hauptstadt, noch vor Kyoto. Im Park laufen über tausend Sikahirsche frei herum. Sie gelten als Boten der Götter und verbeugen sich, wenn sie Kekse wollen.

    Im Tōdai-ji sitzt der Große Buddha, eine der größten Bronzestatuen der Welt, rund 15 Meter hoch. Die Halle um ihn herum ist eines der größten Holzgebäude der Erde, obwohl sie beim Wiederaufbau 1709 kleiner wurde als das Original.

    Zum Schluss gehst du zum Kasuga Taisha, 768 von der mächtigen Familie Fujiwara gegründet. Rund 3.000 Laternen aus Stein und Bronze säumen den Weg und die Gänge. Am Abend bist du zurück in Kyoto, das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Die Hirsche in Nara sind zahm, aber keine Haustiere. Sie können zwicken, wenn die Kekse ausgehen. Halte keine Tüte mit Essen offen in der Hand.

    Fushimi InariNaraTōdai-jiKasuga TaishaFrühstück
  11. Tag11

    Zen

    Kyoto

    Meditation, Gold und Schwerter

    ÜbernachtungHotel Keihan Kyoto Grande oder ähnlich

    Unterwegskein Ortswechsel

    Am Morgen besuchst du einen Zen-Tempel. Ein Mönch erklärt dir Geschichte und Praxis des Zen-Buddhismus und führt dich in die Meditation im Sitzen ein. Danach schreibst du mit Pinsel und Tusche dein erstes Zeichen, Kalligrafie gilt im Zen als Übung der Achtsamkeit.

    Zur Teezeremonie bekommst du eine Schale Matcha in einem Tempel, in dem der Teemeister Sen no Rikyū im 16. Jahrhundert die Zeremonie in ihre heutige Form brachte.

    Dann geht es zum Kinkaku-ji, dem Goldenen Pavillon. Die oberen zwei Stockwerke sind mit Blattgold bedeckt und spiegeln sich im Teich. 1950 brannte ein junger Mönch den Pavillon nieder, das heutige Gebäude ist ein Nachbau von 1955. Rechne mit vielen Besuchern.

    Am Nachmittag lernst du Kembu kennen, eine alte Kunst, die die Kultur der Samurai ehrt. Meister zeigen dir die Bewegungen, dann führst du selbst ein Schwert. Es heißt, die Samurai übten so Mut und Konzentration. Der letzte Abend ist frei, das Abendessen ist nicht im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Für die Meditation sitzt du auf dem Boden. Wenn dir das schwerfällt, sag der Reiseleitung vorher Bescheid.

    Zen-MeditationKalligrafieTeezeremonieKinkaku-jiKembuFrühstück
  12. Tag12

    Abreise

    Abreise aus Kyoto

    Ende in Kyoto

    Übernachtungkeine, Reiseende

    UnterwegsAbreise individuell, Expresszug zum Flughafen Kansai rund 80 Min., Transfer nicht inklusive

    Nach dem Frühstück endet die Reise, du kannst jederzeit abreisen. Zum Flughafen Kansai fährt der Expresszug Haruka ab dem Bahnhof Kyoto in rund 80 Minuten, der Flughafenbus braucht 90 bis 100 Minuten. Ein Transfer ist nicht inklusive.

    Wer noch Zeit hat, bleibt ein paar Tage in Kyoto oder fährt weiter nach Osaka. Wir helfen dir gern bei der Verlängerung.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Ryōan-ji: Der berühmte Steingarten mit 15 Steinen in geharktem Kies. Gegen Eintritt.
    • Bambuswald Arashiyama: Am besten früh am Morgen, bevor die Busse kommen. Kostenlos.
    • Nishiki-Markt: Die Küchenstraße Kyotos mit eingelegtem Gemüse und Süßem. Probieren gegen Bezahlung.
    Frühstück

Unterkünfte

Wo du übernachtest

10 Nächte in Hotels im westlichen Stil und 1 Nacht in einem traditionellen Gasthaus in Tsumago. Geplant sind das Premier Hotel Cabin President in Tokio, das Hanaya in Tsumago, das ANA Crowne Plaza in Kanazawa und in Hiroshima sowie das Hotel Keihan Kyoto Grande am Bahnhof Kyoto, jeweils oder ähnlich.

Hotelzimmer in Japan sind klein, Paare schlafen meist in zwei Einzelbetten. In Tsumago schläfst du auf Futons und teilst dir das Bad. Häuser mit nur zwei Stockwerken haben oft keinen Aufzug. Die Unterkünfte können sich bis zum Reisebeginn ändern.

Der Reiseverlauf ist geplant, aber nicht garantiert. Bei manchen Terminen tauschen Tag 2 und 3. Taifune, Erdbeben oder Störungen im Bahnverkehr können Änderungen nötig machen. Fahrzeiten sind Richtwerte.

Aktivitäten

Was inklusive ist und was du dazubuchen kannst

Tag 1 bis 3

Tokio

Inklusive

  • Begrüßungstreffen mit der Reiseleitung (1 Std.)
  • Orientierungsspaziergang mit U-Bahn
  • Meiji-Schrein
  • Harajuku
  • Tsukiji-Markt
  • Sushi-Kurs mit Mittagessen
  • Asakusa mit dem Tempel Sensō-ji

Optional

  • Bummel durch Ginzakostenlos
  • Ueno-Park (Museen und Tempel gegen Eintritt)kostenlos

Tag 4

Tsumago

Inklusive

  • Wanderung durch das Kiso-Tal nach Tsumago (1,5 bis 2 Std.)
  • Nacht im traditionellen Gasthaus
  • Kaiseki-Abendessen

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 5 bis 6

Kanazawa

Inklusive

  • Samurai-Viertel Nagamachi
  • Samurai-Residenz Nomura
  • Ninja-Tempel Myōryū-ji
  • Geisha-Viertel Higashi Chaya
  • Essstäbchen mit Blattgold verzieren

Optional

  • Burg Kanazawakostenlos bis 320 JPY
  • Garten Kenroku-en320 JPY

Tag 7 bis 8

Hiroshima und Miyajima

Inklusive

  • Friedenspark mit Kinder-Friedensdenkmal
  • Fähre nach Miyajima
  • Itsukushima-Schrein und freier Nachmittag auf der Insel

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 9 bis 12

Himeji, Kyoto und Nara

Inklusive

  • Burg Himeji
  • Rundgang durch Gion
  • Fushimi Inari Taisha
  • Ausflug nach Nara mit Tōdai-ji und Kasuga Taisha
  • Zen-Meditation und Kalligrafie mit einem Mönch
  • Teezeremonie im Tempel
  • Goldener Pavillon Kinkaku-ji
  • Kembu mit Schwertmeistern

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Die Preise der optionalen Aktivitäten stammen vom Veranstalter (Stand 28.10.2026) und dienen nur zur Orientierung. Du zahlst sie vor Ort in Yen.

Start und Ende

Wann du da sein musst

Tag 1 · Tokio

Landung bis 15 Uhr

Check-in am Nachmittag, Begrüßungstreffen am frühen Abend. Bring deinen Reisepass mit. Ein Ankunftstransfer ist dazubuchbar.

Tag 12 · Kyoto

Abreise jederzeit

Die Reise endet nach dem Frühstück. Zum Flughafen Kansai brauchst du mit dem Expresszug rund 80 Minuten, ein Transfer ist nicht inklusive.

Die Reise beginnt in Tokio und endet in Kyoto. Am besten buchst du einen Gabelflug: hin nach Tokio, zurück ab Osaka Kansai. Wir helfen dir bei der Suche.

Beste Reisezeit

Zwei Klimazonen auf einer Reise

RegionJFMAMJJASOND
PazifikseiteTokio, Hiroshima, Kyoto, Naragutgutidealidealidealeingeschränkteingeschränkteingeschränktgutidealidealgut
Berge und Japanisches MeerTsumago, Kanazawaeingeschränkteingeschränktgutidealidealeingeschränktgutgutgutidealidealeingeschränkt

ideal gut eingeschränkt

Pazifikseite: Frühling und Herbst sind mild, meist um 15 bis 25 Grad. Von Juni bis Mitte Juli ist Regenzeit, danach wird es bis 35 Grad heiß und schwül. Der Winter ist kühl, aber oft sonnig und klar.

Berge und Japanisches Meer: Im Kiso-Tal und in Kanazawa ist es im Winter kalt und grau, an der Küste fällt viel Schnee und Regen. Im Sommer ist es in den Bergen etwas angenehmer als in den Städten.

Kirschblüte und Herbstlaub: Die Kirschen blühen meist Ende März und Anfang April, das Laub färbt sich im November. Dann sind die Orte voll und die Termine am teuersten.

Unser Tipp: Mai und Oktober sind ein guter Kompromiss: angenehmes Wetter, weniger Andrang als zur Kirschblüte. Wer Hitze schlecht verträgt, meidet Juli und August.

Die Reise startet fast das ganze Jahr, meist wöchentlich. Am günstigsten sind Februar sowie Ende Juli und Anfang August, am teuersten die Kirschblüte im Frühling.

Gut zu wissen

Vor der Buchung

Einreise

Reisepass, gültig für die Dauer des Aufenthalts, kein Visum bis 90 Tage. Der Personalausweis reicht nicht. Bei der Einreise werden Foto und Fingerabdrücke genommen. Alle Details in den Fragen unten.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 28.10.2026

Sicherheit

Japan gilt als sehr sicher. Das Auswärtige Amt warnt nur vor den evakuierten Gebieten um Fukushima, die nicht auf der Route liegen. Erdbeben sind häufig, im Spätsommer kommen Taifune vor.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 28.10.2026

Gesundheit

Keine Pflichtimpfungen. Die medizinische Versorgung ist gut, viele Kliniken verlangen aber Vorkasse. Medikamente nimmst du in der Originalverpackung mit Rezept mit und prüfst vorher, ob sie in Japan erlaubt sind.

Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Gepäck

Ein Koffer pro Person reist per Kurier voraus, dazu brauchst du eine kleine Tasche für jeweils eine Nacht. Handgepäck im Shinkansen darf zusammen höchstens 160 Zentimeter messen. Pack Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, für Tempelbesuche.

Geld und Trinkgeld

Nimm genug Bargeld in Yen mit, Karten werden nicht überall angenommen. Automaten findest du in Postämtern und 7-Eleven-Läden. Trinkgeld ist in Japan unüblich und verwirrt eher. Für die Reiseleitung nennt der Veranstalter 8 bis 12 US-Dollar pro Tag.

Etikette

In Tempeln, Gasthäusern und manchen Restaurants ziehst du die Schuhe aus. Tattoos verdeckst du am besten, mit sichtbaren Tattoos kommst du oft nicht in öffentliche Bäder. Im Zug telefoniert man nicht.

Zum Einlesen

Vorher schon ankommen

Buch

Sadako will leben

Karl Bruckner, 1961. Der Jugendroman über Sadako Sasaki, die Kraniche faltete. Eine gute Vorbereitung auf Hiroshima.

Buch

Der Goldene Pavillon

Yukio Mishima, 1956. Der Roman über den jungen Mönch, der 1950 den Kinkaku-ji in Brand setzte.

Film

Jiro und das beste Sushi der Welt

David Gelb, 2011. Die Doku über einen Sushi-Meister in Tokio, bevor du selbst Reis formst.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur National Geographic Reise Japan

Vor der Reise

Was ist bei der National Geographic Reise Japan anders als bei einer normalen Rundreise?

Sechs besondere Erlebnisse sind inklusive, etwa der Sushi-Kurs in Tokio, die Nacht im Gasthaus in Tsumago, Blattgold in Kanazawa, Zen-Meditation mit einem Mönch und Kembu mit Schwertmeistern. Dazu kommen Hotels im gehobenen Servicelevel, eine kleine Gruppe und eine Reiseleitung mit Schulung von National Geographic.

Wann muss ich in Tokio sein und wann kann ich zurückfliegen?

Dein Flug sollte an Tag 1 bis 15 Uhr landen, das Begrüßungstreffen ist am frühen Abend. An Tag 12 kannst du nach dem Frühstück jederzeit abreisen. Der nächste internationale Flughafen ist Osaka Kansai.

Ist ein Flughafentransfer inklusive?

Nein. Einen Ankunftstransfer kannst du dazubuchen. Zum Flughafen Kansai fährst du am Ende mit dem Expresszug Haruka oder dem Flughafenbus.

Wie kommt mein Gepäck von Ort zu Ort?

Ein Kurierdienst bringt dein großes Gepäck dreimal voraus, das ist inklusive. Dann bist du rund 24 Stunden ohne Koffer unterwegs und brauchst eine Übernachtungstasche. Pro Person reist ein Gepäckstück mit, jedes weitere kostet laut Veranstalter etwa 20 US-Dollar. Handgepäck im Shinkansen darf zusammen höchstens 160 Zentimeter messen.

Kann ich allein mitreisen?

Ja. Du teilst dir das Zimmer mit einer Person gleichen Geschlechts und zahlst keinen Zuschlag. Ein eigenes Zimmer kannst du gegen Aufpreis dazubuchen, in Tsumago ist das Bad trotzdem geteilt.

Ab welchem Alter ist die Reise möglich?

Ab 12 Jahren. Wer jünger als 18 ist, reist mit einem Erwachsenen.

Welche Versicherung brauche ich?

Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist beim Veranstalter Pflicht. Viele Krankenhäuser in Japan behandeln Ausländer nur gegen Vorkasse. Unsere Empfehlungen findest du bei den Reiseversicherungen.

Einreise und Dokumente

Welche Dokumente brauche ich für Japan?

Deutsche Staatsangehörige reisen mit Reisepass, vorläufigem Reisepass oder Kinderreisepass ein. Der Personalausweis reicht nicht. Der Pass muss für die Dauer des Aufenthalts gültig sein. Reise nicht mit einem Pass, der als verloren gemeldet und wiedergefunden wurde, das kann zur Zurückweisung führen. Stand 28.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Brauche ich ein Visum für Japan?

Nein. Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage brauchen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Manche Fluggesellschaften verlangen trotzdem ein Rück- oder Weiterflugticket, frag im Zweifel bei deiner Airline nach. Stand 28.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Muss ich mich vor der Reise online registrieren?

Derzeit nicht. Die Anmeldung über Visit Japan Web ist freiwillig, kann die Einreise aber beschleunigen. Japan plant eine elektronische Reisegenehmigung namens JESTA, laut Berichten ab 2028. Ein Startdatum der Behörden gibt es noch nicht, wir informieren dich bei der Buchung. Stand 28.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Was passiert bei der Einreise am Flughafen?

Von allen Ausländern ab 16 Jahren werden ein Foto und Fingerabdrücke genommen. In Japan musst du deinen Reisepass immer bei dir tragen, wer ohne angetroffen wird, kann festgehalten werden. Stand 28.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Was darf ich nicht nach Japan mitnehmen?

Verboten sind unter anderem Drogen und Aufputschmittel. Für Wurst- und Fleischwaren gelten strenge Regeln, die zunehmend kontrolliert werden. Bargeld über eine Million Yen musst du anmelden. Prüf vor der Reise, ob deine Medikamente in Japan erlaubt sind, und nimm sie in der Originalverpackung mit Rezept mit. Stand 28.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Gibt es eine Ausreisesteuer in Japan?

Ja. Seit dem 1. Juli 2026 beträgt sie 3.000 Yen pro Person. Sie ist in der Regel schon im Flugticket enthalten, vor Ort zahlst du nichts. Stand 28.10.2026, Quelle: Japanische Tourismusbehörde.

Unterwegs

Wie anstrengend ist die Reise?

Mittel, der Veranstalter stuft sie mit 3 von 5 ein. Du gehst im Schnitt rund 15.000 Schritte am Tag, steigst viele Treppen und stehst in vollen Zügen. Im Sommer kommen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit dazu.

Wie viel freie Zeit habe ich?

Freie Nachmittage in Tokio und Kanazawa, einen freien Nachmittag auf Miyajima und freie Abende fast überall.

Welche Mahlzeiten sind inklusive?

11 Frühstück, 1 Mittagessen beim Sushi-Kurs und 1 Abendessen in Tsumago. Für die übrigen Mahlzeiten rechnet der Veranstalter mit 475 bis 620 US-Dollar. Vegetarisches und veganes Essen ist in Japan schwer zu finden.

In welcher Sprache wird die Reise geführt?

Auf Englisch. Die Gruppe ist international, Reiseleitung und lokale Guides sprechen Englisch. In Japan selbst sprechen nur wenige Menschen Englisch.

Welche Aktivitäten kosten extra?

Zum Beispiel der Garten Kenroku-en und die Burg in Kanazawa, Museen im Ueno-Park und die Seilbahn auf Miyajima. Die Preise findest du unter Aktivitäten.

Wie bezahle ich in Japan?

Mit Yen. Bargeld brauchst du öfter als gedacht, viele kleine Läden nehmen keine Karten. Geld bekommst du an Automaten in Postämtern und in 7-Eleven-Läden, nimm eine Ersatzkarte mit. Trinkgeld ist in Japan nicht üblich, nur die Reiseleitung freut sich darüber.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann ist die beste Reisezeit?

Frühling und Herbst. Ende März und Anfang April blühen die Kirschbäume, im November färbt sich das Laub, dann sind die Termine aber auch am teuersten. Juni bringt die Regenzeit, Juli und August Hitze, im Spätsommer drohen Taifune. Am günstigsten sind Februar und Teile des Sommers.

Brauche ich Impfungen für Japan?

Pflichtimpfungen gibt es nicht. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen und bei langen Aufenthalten auf dem Land eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte: Bitte lass dich vor der Reise ärztlich beraten.

Ist Japan sicher?

Ja, die Kriminalität ist niedrig. Das Auswärtige Amt warnt nur vor den evakuierten Gebieten um Fukushima, die nicht auf der Route liegen. In Ausgehvierteln von Tokio wie Roppongi oder Kabukichō kommt es zu Betrug in Bars. Japan hat viele Erdbeben, folge im Ernstfall den Anweisungen von Hotel und Reiseleitung.

Ist die Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet?

Eher nicht. Du gehst viel, steigst Treppen an Bahnhöfen und in der Burg Himeji, sitzt beim Meditieren auf dem Boden und schläfst in Tsumago auf Futons. Sprich uns an, dann prüfen wir deinen Fall.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns, wir kennen das Programm.

Alle National Geographic Journeys

Mehr Reisen mit National Geographic

Lust auf mehr Asien? Die National Geographic Reise Indien führt dich zu Palästen und Tempeln in Rajasthan. Wer Kultur und Essen liebt, findet sie auch auf der National Geographic Reise Süditalien.

Reiseverlauf geprüft am 28.10.2026 anhand der Originalreise. Änderungen durch den Veranstalter möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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