Überblick

National Geographic Journeys

National Geographic Reise Namibia: ein Land in wechselndem Licht

10 Tage ab und bis Windhoek: rote Dünen bei Sossusvlei, Nebel am Atlantik, die weiße Pfanne von Etosha und ein Besuch beim Cheetah Conservation Fund. In kleiner Gruppe mit höchstens 14 Gästen.

Windhoek Sesriem Sossusvlei Swakopmund Sandwich Harbour Outjo Etosha Otjiwarongo Windhoek

Morgens orange, mittags blass, abends violett: In Namibia wechseln die Farben schneller als irgendwo sonst, weil die Luft trocken und klar ist. Die National Geographic Reise Namibia führt dich in 10 Tagen zu den Orten, an denen das am stärksten auffällt. Von Windhoek geht es zu den Dünen bei Sossusvlei, an den Atlantik nach Swakopmund und zum Sandwich Harbour, dann in den Etosha-Nationalpark und über Otjiwarongo zurück in die Hauptstadt.

Ein National Geographic Expedition Leader und ein erfahrener Fahrer sind die ganze Zeit dabei. Du triffst einen Wüstenguide, verbringst einen Abend in Mondesa und erfährst beim Cheetah Conservation Fund, wie Geparde und Farmer nebeneinander leben.

Die Route passt, wenn du Namibia in kurzer Zeit kompakt sehen willst und Start und Ziel an einem Flughafen liegen sollen. Lass dich persönlich beraten.

Warum sieht Namibia zu jeder Tageszeit anders aus? Diese Reise zeigt es dir vom ersten bis zum letzten Licht.

Der rote Faden ist das Licht. In der Namib entscheidet die Uhrzeit über die Farbe der Dünen, an der Küste verwandelt Nebel die Landschaft in Grau, in Etosha blendet die weiße Pfanne. Nachts zeigt dir der Himmel mehr Sterne, als du aus Europa kennst. Wer fotografiert, kommt auf dieser Route voll auf seine Kosten, aber auch ohne Kamera lernst du, genauer hinzusehen.

Was diese Journey anders macht

Sechs Erlebnisse, auf die du dich freuen kannst

Tag 3 · Namib

Dünen im ersten Licht

Kurz nach Sonnenaufgang werfen die Dünenkämme scharfe Schatten, eine Seite glüht orange, die andere bleibt fast schwarz. Danach gehst du ins Deadvlei.

Für Fotos die beste Stunde des Tages.

Tag 4 · Swakopmund

Lebendige Wüste

Mit einem Guide aus der Gegend gehst du in die Dünen und siehst, wie Eidechsen, Spinnen und Käfer Hitze und Trockenheit austricksen.

Klein, aber erstaunlich.

Tag 5 · Atlantik

Sandwich Harbour

Im Allrad geht es am Strand oder über die Dünen bis dorthin, wo hohe Sandberge direkt in die Brandung fallen. Oft liegt am Morgen noch Nebel über dem Wasser.

Robben, Flamingos und Pelikane inklusive.

Tag 5 · Mondesa

Abend mit Familie und Chor

Ein Bewohner zeigt dir sein Viertel, vom Markt bis zur Kneipe an der Ecke. Zum Essen bist du bei einer Familie zu Gast, danach singt ein Chor.

Persönlich statt Programmpunkt.

Tag 8 · Etosha

Ein Tag an der Pfanne

Im offenen Wagen wartest du an Wasserlöchern, bis Zebras, Elefanten oder Löwen auftauchen. Über der weißen Salzfläche flimmern mittags Luftspiegelungen.

Ein Naturführer kennt die besten Plätze.

Tag 9 · Otjiwarongo

Cheetah Conservation Fund

Das Team der Forscherin Laurie Marker erklärt, wie Geparde auf Farmland leben und was Farmer dabei bewegt. Danach siehst du die Katzen aus der Nähe.

Mittagessen mit Blick auf den Waterberg.

Teil unserer National Geographic Journeys: höchstens 14 Gäste, meist rund 12, ausgesuchte Hotels und Lodges und eine Reiseleitung mit Schulung durch National Geographic.

Ehrlich gesagt

Das solltest du wissen

  • Namibia ist weit. An vier der zehn Tage sitzt du fünf bis neun Stunden im Fahrzeug, oft auf Schotterpisten.
  • Für Namibia brauchst du seit April 2025 ein Visum, laut Veranstalter rund 90 US-Dollar. Am besten beantragst du es vor der Abreise online.
  • In Etosha ist das Malariarisiko von September bis Mai hoch. Kläre die Vorsorge vorher mit einer reisemedizinischen Beratung.
  • Von Juni bis August ist es nachts in der Wüste und in Etosha frostig. Die meisten Unterkünfte haben keine Heizung.
  • Die Reise ist mit längeren Routen verknüpft. Manche Gäste kommen aus Südafrika dazu oder reisen danach weiter zu den Victoriafällen.
  • Für eine richtige Safari bleibt nur ein ganzer Tag in Etosha. Wer mehr Tiere sehen will, wählt eine längere Variante.

Richtig für dich, wenn

  • du in zehn Tagen die Höhepunkte Namibias sehen willst
  • du gern fotografierst oder einfach gern schaust
  • dir eine kleine Gruppe wichtig ist
  • du einen Flug nach Windhoek und zurück buchen möchtest

Eher nichts für dich, wenn

  • du mehrere Safaritage am Stück erleben willst
  • Victoriafälle oder Krüger-Park dazugehören sollen
  • dir lange Fahrten keinen Spaß machen

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise nach Namibia beraten!

Welcher Monat passt zu dir? Wie funktioniert das Visum? Lohnt sich eine Verlängerung zu den Victoriafällen? Wir kennen die Route und beraten dich ehrlich. Du zahlst bei uns denselben Preis wie beim Veranstalter.

4,8 von 5 Sternen · über 10 Jahre Erfahrung · rund 1.300 Reisende pro Jahr

Reiseroute

Karte für National Geographic Reise: Namibia

Inkludierte Leistungen

  • 10 Tage National Geographic Reise Namibia laut Reiseverlauf
  • 9 Übernachtungen in Hotels und Lodges im Doppelzimmer
  • Verpflegung: 9x Frühstück, 3x Mittagessen, 7x Abendessen
  • Transfer vom Flughafen Windhoek zum Hotel
  • alle Fahrten und Transfers laut Programm
  • Transport: klimatisierter Kleinbus, Allradfahrzeug, offener Safariwagen, zu Fuß
  • englischsprachiger National Geographic Expedition Leader und Fahrer, lokale Guides und Naturführer
  • Begrüßungstreffen mit Abendessen
  • Sossusvlei, Deadvlei und Sesriem Canyon
  • Living Desert Walk mit lokalem Guide
  • Allradausflug Sandwich Harbour
  • Journeys-Highlight: Rundgang durch Mondesa mit Abendessen bei einer Familie
  • Safari einen ganzen Tag in Etosha
  • Journeys-Highlight: Cheetah Conservation Fund mit Mittagessen

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach und ab Windhoek (gerne über uns buchbar)
  • Transfer zum Flughafen am letzten Tag (auf Anfrage)
  • Einzelzimmerzuschlag: je nach Termin, ab 1.099 EUR
  • Zusatznächte in Windhoek auf Anfrage
  • Visum für Namibia, laut Veranstalter rund 90 USD
  • optionale Aktivitäten
  • weitere Mahlzeiten und Getränke, laut Veranstalter etwa 155 bis 205 USD
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

National Geographic Reise Namibia: zehn Tage kompakt

TagOrteSchwerpunkt
Tag 1WindhoekAnkunft, gemeinsames Abendessen
Tag 2SesriemKhomas-Hochland, Bergzebras
Tag 3SossusvleiDünen bei Sonnenaufgang, Deadvlei
Tag 4SwakopmundKuiseb, Wüstenwanderung
Tag 5Walvis Bay, MondesaSandwich Harbour, Abend mit Chor
Tag 6SwakopmundVormittag frei
Tag 7EtoshaOutjo, Andersson-Tor
Tag 8EtoshaPfanne und Wasserlöcher
Tag 9Otjiwarongo, WindhoekCheetah Conservation Fund
Tag 10WindhoekAbreise

Hinter den Kulissen

Was Licht und Luft in Namibia anstellen

Einer der dunkelsten Himmel der Welt

Südlich von Sossusvlei liegt das NamibRand Nature Reserve. 2012 wurde es als erstes Gebiet Afrikas zum internationalen Sternenpark erklärt. Weit und breit gibt es keine Stadt, deren Licht den Himmel aufhellt.

Auch Astronomen nutzen die klare, trockene Luft. Im Khomas-Hochland steht das Observatorium H.E.S.S., dessen Teleskope nach Spuren energiereicher Strahlung aus dem All suchen.

Nebel als Wasserleitung

Vor der Küste Namibias steigt kaltes Wasser aus der Tiefe auf. Wenn warme Luft darüber streicht, entsteht Nebel. An vielen Tagen des Jahres zieht er in der Nacht landeinwärts.

Für das Leben in der Wüste ist das entscheidend. Manche Käfer stellen sich in den Wind und lassen Tropfen am Körper zu ihrem Mund laufen. Flechten und Pflanzen nehmen die Feuchtigkeit direkt aus der Luft auf.

Luftspiegelungen über der Pfanne

Etosha bedeutet ungefähr großer weißer Platz. Die Pfanne reflektiert das Sonnenlicht so stark, dass die Luft darüber sehr heiß wird.

Dadurch werden Lichtstrahlen abgelenkt und am Horizont erscheinen Seen, Bäume oder Herden, die in der Luft zu schweben scheinen. Die Fata Morgana ist eine physikalische Täuschung, kein Trick der Augen.

Wofür Zebras Streifen haben

In Namibia leben zwei Arten. Hartmann-Bergzebras im Westen, mit weißem Bauch und Wamme, und Steppenzebras in Etosha, deren Streifen bis unter den Bauch reichen und oft schwache Schattenstreifen haben.

Lange wurde gerätselt, wozu die Streifen dienen. Versuche mit Pferden in gestreiften Decken zeigen, dass Stechfliegen deutlich seltener landen. Tarnung vor Löwen erklärt das Muster dagegen kaum.

Tag für Tag

Einmal rund um Namibias Mitte

So liest du die Tage: inklusive optional, gegen Aufpreis Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankunft in Windhoek

    Abendlicht über den Auasbergen

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort oder ähnlich

    UnterwegsTransfer ab Flughafen Hosea Kutako, etwa 45 Min. · Begrüßungstreffen am Abend

    Willkommen in Windhoek. Ein Fahrer erwartet dich am Flughafen Hosea Kutako und bringt dich in einer guten Dreiviertelstunde in die Stadt. Die Hauptstadt liegt in einem Talkessel auf rund 1.650 Metern, umgeben von den Auasbergen im Süden und den Erosbergen im Norden.

    Einchecken kannst du am Nachmittag, das Gepäck nimmt die Rezeption vorher an. Wer früh landet, findet unten ein paar Ideen. Ein schöner Ort für den ersten Abend ist die Terrasse der Heinitzburg, einer von drei kleinen Burgen, die ein Architekt zwischen 1913 und 1918 auf die Hügel der Stadt baute.

    Am Abend lernst du beim Begrüßungstreffen deinen Expedition Leader und die Gruppe kennen. Die Uhrzeit hängt an der Rezeption aus, meist zwischen 17 und 19 Uhr. Danach esst ihr zusammen, das Abendessen ist inklusive.

    Gut zu wissen

    Buchst du Vornächte im Starthotel über den Veranstalter, bleibt der Transfer vom Flughafen bis zu drei Tage vorher inklusive.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Heinitzburg: Terrasse mit Blick über die Stadt, schön zum Sonnenuntergang. Getränke gegen Bezahlung.
    • Namibia Craft Centre: Kunsthandwerk aus allen Regionen, mit Café. Eintritt frei.
    • Ausruhen: Nach dem Flug ein Nickerchen, damit du abends wach bist.
    Transfer vom FlughafenBegrüßungstreffen mit AbendessenAbendessen
  2. Tag02

    Wüste

    Windhoek nach Sesriem

    Vom Hochland in die Ebene

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge, direkt am Parkeingang oder ähnlich

    UnterwegsFahrt Windhoek bis Sesriem: etwa 340 km, fünf bis sechs Stunden

    Nach dem Frühstück verlässt du Windhoek nach Südwesten, durch das Khomas-Hochland mit seinen kahlen Hügeln und Akazien. Fünf bis sechs Stunden und rund 340 Kilometer dauert die Fahrt, ab der Stadtgrenze großteils auf Schotter. Mittags ist das Licht hart und weiß, die Farben wirken flach.

    Erst am Rand der Großen Randstufe öffnet sich der Blick. Die Straße fällt in Serpentinen hinab, unten liegt die Ebene der Namib wie ein riesiger Teller. Je nach Strecke siehst du den Gamsberg, einen Tafelberg, in dessen Nähe Astronomen mit großen Teleskopen das Weltall beobachten.

    Am Wegrand stehen manchmal Hartmann-Bergzebras. Sie leben nur im Südwesten Afrikas und unterscheiden sich von den Steppenzebras in Etosha durch einen weißen Bauch und eine kleine Hautfalte am Hals. Achte darauf, später kannst du vergleichen.

    Am Nachmittag erreichst du die Sossusvlei Lodge bei Sesriem. Jetzt beginnt die beste Zeit: Gegen Abend werden die Berge im Osten rot, dann violett. Auf Wunsch fährst du zum Sonnenuntergang auf einen Aussichtspunkt der Lodge. Das Abendessen ist inklusive.

    Gut zu wissen

    Die Staubfahne hinter dem Bus ist auf Schotter normal. Kamera und Objektive packst du am besten in eine Tüte.

    Fahrt durch das Khomas-Hochland1 optionalFrühstückAbendessen
  3. Tag03

    Dünen

    Sossusvlei und Deadvlei

    Licht, Schatten, Sand

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge, direkt am Parkeingang oder ähnlich

    UnterwegsParkfahrt mit Kleinbus und Allrad · Gang ins Deadvlei, etwa anderthalb Stunden

    Die Tore zum Park öffnen bei Sonnenaufgang und genau dann willst du drin sein. In der ersten Stunde liegt jeder Dünenkamm als scharfe Linie zwischen Licht und Schatten. Die Düne 45 ist die bekannteste Kulisse dafür. Der Aufstieg ist freiwillig, oben schaust du über ein Meer aus Sand.

    Danach geht es im Allradfahrzeug durch tiefen Sand bis zum Sossusvlei. Rundherum stehen einige der höchsten Dünen der Welt. Die höchste trägt den Spitznamen Big Daddy und ragt über 300 Meter über die Pfanne.

    Zu Fuß gehst du anderthalb Stunden ins Deadvlei. Fotografen lieben den Ort am Vormittag, wenn die Düne im Hintergrund noch orange leuchtet und die weiße Pfanne im Schatten liegt. Dann wirken die schwarzen Bäume wie gemalt. Achte im Gras auf kahle Kreise, die Feenkreise.

    Auf dem Rückweg kletterst du in den Sesriem Canyon, wo es selbst mittags kühl und schattig ist. Mittag- und Abendessen sind inklusive. Den Nachmittag hast du frei, Ideen findest du unten. Wenn es dunkel ist, lohnt der Blick nach oben.

    Gut zu wissen

    Im Deadvlei gibt es keinen Schatten. Hut, Sonnencreme und Wasser gehören in den Rucksack.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Pool: Den Sand abwaschen. Kostenlos.
    • Sundowner-Fahrt: Zum Sonnenuntergang auf einen Aussichtspunkt der Lodge. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Sterne: Nach dem Essen ein paar Schritte vom Licht weg. Kostenlos.
    Düne 45SossusvleiDeadvleiSesriem Canyon1 optionalFrühstückMittagessenAbendessen
  4. Tag04

    Küste

    Sesriem nach Swakopmund

    In den Nebel

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsFahrt Sesriem bis Swakopmund: etwa 375 km, acht bis achteinhalb Stunden · Living Desert Walk, etwa zwei Stunden

    Acht bis achteinhalb Stunden und rund 375 Kilometer liegen heute vor dir. Nach einem Halt in Solitaire mit seinem Apfelkuchen geht es über den Gaub-Pass und den Kuiseb-Pass. In der Kuiseb-Schlucht versteckten sich im Zweiten Weltkrieg zwei deutsche Geologen über zwei Jahre vor der Internierung.

    Irgendwann am Nachmittag verändert sich das Licht. Die Sonne verschwindet hinter einer grauen Wand, die Temperatur fällt um zehn Grad. Das ist der Nebel des Atlantiks, der hier weit ins Land zieht und für viele Wüstenbewohner die wichtigste Wasserquelle ist.

    Kurz vor der Küste steigst du für den Living Desert Walk aus. Ein Guide aus der Gegend zeigt dir eine Eidechse, die bei Hitze abwechselnd ein Bein anhebt, um es zu kühlen, und Spinnen, die sich in Röhren im Sand verstecken. Er erzählt auch, wie die San in dieser Landschaft überlebten.

    Am Abend bist du in Swakopmund. Das Mittagessen unterwegs war inklusive, abends isst du, wo du magst. Wer noch Lust hat, schließt sich dem kurzen Rundgang durch die Stadt an.

    Gut zu wissen

    Am Meer ist es oft kühl. Pack einen Pullover griffbereit in den Tagesrucksack.

    Living Desert WalkFrühstückMittagessen
  5. Tag05

    Begegnung

    Sandwich Harbour und Mondesa

    Grau, Gold und viele Stimmen

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsAllradtour nach Sandwich Harbour, etwa sechs Stunden · Mondesa am Nachmittag

    Am Morgen holt dich ein lokaler Guide ab. In Walvis Bay hältst du an der Lagune, einem international geschützten Feuchtgebiet mit Flamingos und Pelikanen, und an Salzfeldern in Rosa und Weiß. Oft liegt noch Nebel über dem Wasser, die Farben wirken wie mit Wasser verdünnt.

    Dann fährst du im Allradwagen in den Namib-Naukluft-Park. Die Tide gibt den Weg vor, entweder am Strand entlang oder oben über den Sand. Am Sandwich Harbour reißt der Nebel oft auf und plötzlich leuchten die Dünen golden über dem dunklen Atlantik. Mittags machst du an einem abgelegenen Platz Pause.

    Am Nachmittag führt dich ein Bewohner durch Mondesa. Auf dem Markt liegen wilder Spinat, Mopane-Raupen und getrockneter Fisch. Ihr schaut in einen Laden, in dem junge Leute Kunsthandwerk herstellen, und trinkt etwas in einer Shebeen, einer kleinen Kneipe.

    Den Abend verbringst du bei einer Familie. Es gibt ein hausgemachtes Essen, danach singt ein Chor aus dem Viertel. Das Abendessen ist im Preis enthalten. Frag vor jedem Foto kurz, ob es in Ordnung ist.

    Gut zu wissen

    Ob ihr am Strand oder über die Dünen fahrt, entscheidet die Tide. Der Guide kann den Ablauf kurzfristig ändern.

    Sandwich HarbourTownship MondesaFrühstückAbendessen
  6. Tag06

    Freizeit

    Swakopmund

    Ein Vormittag zur freien Wahl

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    Unterwegskeine Fahrt, Vormittag frei

    Der Vormittag gehört dir. Swakopmund liegt zwischen Wüste und Meer, oft hängt morgens Nebel über den Dächern und mittags kommt die Sonne heraus. Der rot-weiße Leuchtturm wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und ist bis heute in Betrieb.

    Für Abenteuerlustige: Sandboarding in den Dünen am Stadtrand, liegend oder stehend. Oder eine Fatbike-Tour auf breiten Reifen durch Altstadt und Sand.

    Für Naturfans: Im Seekajak paddelst du in Walvis Bay, Robben schwimmen neugierig nah ans Boot. Für Gemütliche: Cafés, Buchläden und das Museum am Meer, dazu ein langer Spaziergang am Strand. Wer gern fotografiert, wartet auf den Moment, in dem die Sonne durch den Nebel bricht: Dann leuchten die bunten Fassaden der Altstadt plötzlich vor grauem Himmel.

    Am Abend isst die Gruppe gemeinsam im Hotel, das Abendessen ist inklusive. Morgen beginnt die längste Fahrt der Reise, deshalb heißt es heute packen. Die Reiseleitung erzählt beim Essen, welche Tiere in Etosha gerade an den Wasserlöchern unterwegs sind.

    Gut zu wissen

    Ab Mittag frischt der Wind meist auf. Kajak und Sandboarding sind am Vormittag am schönsten.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Sandboarding: Die Düne hinab. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Fatbike-Tour: Durch Altstadt und Sand. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Seekajak: Mit Robben in Walvis Bay. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Leuchtturm und Strand: Spaziergang an der Promenade. Kostenlos.
    3 optionalFrühstückAbendessen
  7. Tag07

    Etosha

    Swakopmund nach Etosha

    Zurück ins Licht

    ÜbernachtungEtosha Village, nahe Andersson-Tor oder ähnlich

    UnterwegsFahrt Swakopmund bis Etosha: etwa 610 km, siebeneinhalb bis neun Stunden

    Rund 610 Kilometer, siebeneinhalb bis neun Stunden: Heute fährst du aus dem Nebel ins Landesinnere, wo die Sonne meist schon nach einer Stunde wieder scheint. Das Land steigt an, Granitkuppen tauchen auf, später wird der Busch dichter und grüner.

    Zur Mittagszeit hältst du in Outjo. Die kleine Stadt hat eine bekannte Bäckerei, das Mittagessen zahlst du selbst. Danach führt die Straße nach Norden zum Park. Kurz vor dem Ziel wird der Boden heller, weil hier Kalkstein ansteht. Der weiße Staub legt sich bald auf alles, auf die Schuhe, die Kamera und die Elefanten, die du morgen siehst.

    Am Nachmittag erreichst du das Etosha Village, wenige Kilometer vor dem Andersson-Tor. Das Tor trägt den Namen des schwedischen Entdeckers Charles John Andersson, der 1851 mit Francis Galton als einer der ersten Europäer die Etosha-Pfanne erreichte.

    Den Abend gestaltest du selbst. Du kannst am Pool bleiben oder optional an einer Pirschfahrt in der Umgebung teilnehmen. Das Abendessen ist inklusive. Wer früh schlafen geht, ist morgen fit, wenn die Tore des Parks öffnen.

    Gut zu wissen

    In Etosha kommen ab der Dämmerung Mücken. Lange Kleidung und Mückenschutz helfen gegen Stiche.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Pool: Abkühlen nach der langen Fahrt. Kostenlos.
    • Pirschfahrt am Abend: In der Umgebung der Unterkunft, Buchung vor Ort.
    • Kamera vorbereiten: Akkus laden und Speicherkarten leeren für den Safaritag.
    Fahrt über OutjoFrühstückAbendessen
  8. Tag08

    Safari

    Etosha-Nationalpark

    Weiß wie Salz

    ÜbernachtungEtosha Village, nahe Andersson-Tor oder ähnlich

    UnterwegsSafari im offenen Allrad, sieben bis acht Stunden

    Mit einem Naturführer bist du sieben bis acht Stunden im offenen Allradwagen in Etosha unterwegs. Im Zentrum liegt die Pfanne, 4.731 Quadratkilometer weißer Lehm und Salz. Mittags flimmert die Luft darüber so stark, dass am Horizont Wasser zu stehen scheint, das es nicht gibt.

    Die Strategie heißt warten. An den Wasserlöchern kommen in der Trockenzeit nacheinander Springböcke, Gnus und Giraffen. Hier siehst du auch die Steppenzebras, deren Streifen bis auf den Bauch reichen. Forscher vermuten, dass die Streifen vor allem Stechfliegen verwirren.

    Mit Glück siehst du Löwen im Schatten, Elefanten, die sich mit hellem Staub bewerfen, oder ein Spitzmaulnashorn. Mehr als 340 Vogelarten sind im Park nachgewiesen, von der Gabelracke bis zur Riesentrappe.

    Mittags pausierst du in einem Rastlager mit Pool, dort kaufst du dir selbst etwas zu essen. Am späten Nachmittag wird das Licht weich und golden, die beste Zeit für Fotos. Vor Einbruch der Dunkelheit verlässt du den Park. Das Abendessen ist inklusive.

    Gut zu wissen

    Aussteigen ist im Park nur an eingezäunten Plätzen erlaubt. Ein Bohnensack oder ein zusammengerolltes Tuch stabilisiert die Kamera auf dem Wagenrand.

    Ganztagessafari in EtoshaFrühstückAbendessen
  9. Tag09

    Geparde

    Etosha nach Windhoek

    Katzen auf Farmland

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort oder ähnlich

    UnterwegsCheetah Conservation Fund am Vormittag · Fahrt bis Windhoek: etwa 415 km, fünf bis sechs Stunden

    Auf dem Weg nach Süden besuchst du bei Otjiwarongo den Cheetah Conservation Fund. Die Biologin Laurie Marker gründete das Zentrum 1990. Viele wilde Geparde Namibias leben auf privaten Farmen, nicht in Parks, deshalb dreht sich hier vieles um das Verhältnis zu Farmern.

    Ein Mitarbeiter stellt dir die Arbeit vor: Forschung zu Gesundheit und Genetik, Gespräche mit Farmern und große Herdenschutzhunde, die Ziegen und Schafe bewachen. Frag ruhig nach, wo es noch Konflikte gibt und was Farmer über Geparde denken.

    Bei einer Fahrt über das Gelände siehst du Geparde aus der Nähe. Zum Mittagessen, das im Preis enthalten ist, sitzt du auf einer Veranda. Gegenüber erhebt sich das Waterberg-Plateau, dessen rote Sandsteinwände am Mittag in der Sonne leuchten.

    Danach fährst du fünf bis sechs Stunden zurück nach Windhoek. Den letzten Abend gestaltest du selbst, das Abendessen ist nicht inklusive. Viele Gruppen gehen noch einmal zusammen essen und tauschen die besten Fotos aus.

    Gut zu wissen

    Am Waterberg fand 1904 die Schlacht statt, nach der der Völkermord an den Herero begann. Für viele Menschen in Namibia ist der Ort bis heute mit Schmerz verbunden.

    Cheetah Conservation FundFrühstückMittagessen
  10. Tag10

    Abreise

    Abreise aus Windhoek

    Abschied im Hochland

    Übernachtungkeine, Reiseende

    UnterwegsAbflug, wann du willst, Transfer auf Wunsch

    Nach dem Frühstück endet die Reise. Zum Flughafen Hosea Kutako sind es rund 45 Kilometer, einen Transfer kannst du dazubuchen.

    Du hast noch Zeit? Ein paar Nächte in der Kalahari, ein Flug zu den Victoriafällen oder eine Woche im Norden des Landes lassen sich gut anhängen. Wir planen das gern mit dir.

    Frühstück

Unterkünfte

Wo du übernachtest

Neun Nächte in Hotels und Lodges. Geplant sind das Windhoek Country Club Resort, die Sossusvlei Lodge, das Hansa Hotel in Swakopmund und das Etosha Village, oder gleichwertige Häuser, falls eines ausgebucht ist.

Du hast überall ein eigenes Bad. Statt Klimaanlage gibt es meist Ventilatoren und abends kühlt es ohnehin ab. Kurze Ausfälle bei Strom und Warmwasser kommen vor, WLAN ist nicht überall stabil. Im Winter gibt es auf Nachfrage Extradecken oder eine Wärmflasche.

Wetter, Tide und Pistenzustand können den Ablauf verändern. Sichtungen von Tieren sind Glückssache. Die Fahrzeiten sind Näherungswerte.

Aktivitäten

Inklusive und auf Wunsch

Tag 1 bis 6

Wüste und Küste

Inklusive

  • Transfer ab Flughafen Hosea Kutako
  • gemeinsames Abendessen am ersten Abend
  • Allrad zum Sossusvlei, Deadvlei, Düne 45
  • Sesriem Canyon
  • Living Desert Walk mit Guide aus der Region
  • Allradtour bis Sandwich Harbour
  • Abend in Mondesa mit Familie und Chor

Optional

  • Sundowner im Gelände der Sossusvlei Lodge455 NAD
  • Fatbike-Runde in Swakopmund480 NAD
  • Sandboarding vor der Stadt700 NAD
  • Seekajak mit Robben800 NAD

Tag 7 bis 10

Etosha und Waterberg

Inklusive

  • ganzer Tag Safari in Etosha im offenen Allradwagen mit Naturführer
  • Cheetah Conservation Fund mit Rundfahrt und Mittagessen

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Preise der Extras laut Veranstalter, Stand 02.11.2026. Du zahlst sie vor Ort in Namibia-Dollar, oft auch mit Karte.

Start und Ende

Rundreise ab und bis Windhoek

Tag 1 · Windhoek

Ankunft vor dem Abendtreffen

Abholung am Flughafen Hosea Kutako inklusive. Abends Treffen und Essen mit der Gruppe im Hotel.

Tag 10 · Windhoek

Abflug nach dem Frühstück

Keine feste Abflugzeit. Den Transfer zum Flughafen buchst du auf Wunsch dazu.

Start und Ende liegen am selben Flughafen, ein einfacher Hin- und Rückflug nach Windhoek genügt. Wir helfen dir gern bei der Suche nach der passenden Verbindung.

Beste Reisezeit

Vier Klimazonen auf einer Runde

RegionJFMAMJJASOND
HochlandWindhoek, Khomasgutgutgutidealidealidealidealidealidealidealgutgut
NamibSesriem, Sossusvleieingeschränkteingeschränktgutidealidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
AtlantikküsteSwakopmund, Walvis Bayidealidealidealgutgutgutgutgutgutgutidealideal
NordnamibiaEtosha, Otjiwarongoeingeschränkteingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkt

ideal gut eingeschränkt

Hochland: In Windhoek scheint fast immer die Sonne. Von Dezember bis März bringen Gewitter am Nachmittag kurze, kräftige Schauer. Im Juni und Juli sinken die Temperaturen nachts in den Frostbereich.

Namib: Regen fällt hier kaum. Zwischen Oktober und März werden mittags 35 Grad und mehr erreicht, im Winter ist es am Tag angenehm warm, in der Nacht frostig. Für Dünen und Deadvlei sind April bis September ideal.

Atlantikküste: Swakopmund bleibt dank kaltem Meer gemäßigt, meist zwischen 15 und 22 Grad. Morgens ist es oft grau. An einigen Wintertagen weht ein warmer Ostwind aus der Wüste, der viel Staub mitbringt.

Nordnamibia: Von Juni bis Oktober bleibt den Tieren nur das Wasser der Wasserlöcher, ideal für Safari. Ab Dezember regnet es, das Gras wächst hoch und die Herden verteilen sich, dafür kommen viele Zugvögel.

Für Fotos: Die klarste Luft hast du von Mai bis August. Im Dezember und Januar bringen Gewitter dramatische Wolken über der Wüste.

Unser Tipp: August und September verbinden gute Tiersichtungen mit angenehmen Tagen. Günstiger und ruhiger ist es im Februar, März und November.

Die Reise startet meist zwei- bis fünfmal im Monat, am teuersten sind Juni bis Oktober.

Gut zu wissen

Kompakt für die Planung

Einreise

Reisepass, noch sechs Monate nach der Ausreise gültig, drei freie Seiten. Visum seit April 2025, Antrag am besten online vor der Reise.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 30.10.2026

Gesundheit

Keine Pflichtimpfung bei Anreise aus Deutschland. Malariarisiko vor allem in Etosha von September bis Mai.

Wir organisieren Reisen und geben keinen medizinischen Rat. Lass dich vorher ärztlich beraten.

Geld

Der Namibia-Dollar ist an den Rand gekoppelt, beide gelten im Land. Kartenzahlung klappt in Städten gut, auf dem Land brauchst du Bargeld.

Strom und Netz

Dreipolige Stecker wie in Südafrika, ein Adapter gehört ins Gepäck. In Wüste und Busch ist der Handyempfang lückenhaft.

Kleidung

Lagen statt dicker Jacke: morgens Fleece und Mütze, mittags luftig, abends wieder warm. Festes Schuhwerk für Sand und Schotter.

Trinkgeld

Der Veranstalter nennt pro Tag 10 bis 15 US-Dollar für die Reiseleitung und 8 bis 10 für den Fahrer. Kleine Scheine helfen.

Zum Einlesen

Lektüre und Ausrüstung

Buch

Herero

Gerhard Seyfried, 2003. Roman über das damalige Deutsch-Südwestafrika um 1904, gut recherchiert und lebendig erzählt.

Buch

Born of the Sun

Joseph Diescho, 1988, auf Englisch. Einer der ersten Romane eines schwarzen Namibiers, über einen jungen Mann aus dem Norden des Landes.

Vor Ort

Fernglas

Ein Fernglas mit acht- oder zehnfacher Vergrößerung macht den Safaritag in Etosha doppelt so spannend. Leg es griffbereit neben die Kamera.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur National Geographic Reise Namibia

Vor der Reise

Was zeichnet die National Geographic Reise Namibia aus?

In nur zehn Tagen siehst du die Namib bei Sonnenaufgang, den Atlantik bei Sandwich Harbour und die Wasserlöcher in Etosha. Dazu kommen Begegnungen mit einem Wüstenguide, einer Familie in Mondesa und dem Team des Cheetah Conservation Fund. Die Gruppe hat höchstens 14 Gäste und ein Expedition Leader ist durchgehend dabei.

Gibt es die Route auch länger?

Ja. Mit den Victoriafällen in Simbabwe am Ende wird daraus die Reise Namibia und Simbabwe in 12 Tagen. Mit einer Woche Krüger-Park davor dauert die Reise Krüger Nationalpark und Namibia 16 Tage.

Wann muss ich in Windhoek sein?

Du landest an Tag 1, wann du willst. Das Treffen der Gruppe ist am Abend, meist zwischen 17 und 19 Uhr, danach esst ihr gemeinsam. An Tag 10 endet die Reise nach dem Frühstück, ebenfalls in Windhoek.

Wie fliege ich nach Namibia?

Es gibt Direktflüge ab Frankfurt nach Windhoek. Alternativ fliegst du mit Umstieg in Johannesburg, Addis Abeba oder Doha. Da Start und Ende in Windhoek liegen, reicht ein normaler Hin- und Rückflug. Wir suchen dir gern Verbindungen.

Kann ich allein im Zimmer schlafen?

Ja, mit dem Zusatz Eigenes Zimmer für alle neun Nächte. Der Zuschlag hängt vom Termin ab. Sonst wohnst du ohne Aufpreis mit einer Person gleichen Geschlechts zusammen.

Ist die Reise für Kinder geeignet?

Mitreisen dürfen Kinder ab 12 Jahren, unter 18 nur mit einer erwachsenen Begleitung.

Brauche ich eine bestimmte Versicherung?

Ja, der Veranstalter verlangt eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport und mindestens 200.000 US-Dollar Deckung. Die Reiseleitung fragt am ersten Abend danach. Rücktritt und Abbruch sind sinnvoll, Tarife findest du bei unseren Reiseversicherungen.

Einreise und Dokumente

Welchen Pass brauche ich?

Einen Reisepass, der noch sechs Monate nach der Ausreise gültig ist und drei leere Seiten hat. Mit Personalausweis kommst du nicht ins Land. Zuletzt geprüft am 30.10.2026, maßgeblich ist das Auswärtige Amt.

Wie bekomme ich das Visum?

Namibia verlangt seit April 2025 ein Visum. Du beantragst es am besten vor der Reise online und druckst die Bestätigung aus. Laut Veranstalter kostet es rund 90 US-Dollar. Zuletzt geprüft am 30.10.2026, maßgeblich ist das Auswärtige Amt.

Was gilt beim Umstieg in Johannesburg?

Bleibst du im Transitbereich, brauchst du nichts weiter. Reist du nach Südafrika ein, braucht der Pass 30 Tage Restgültigkeit nach der Ausreise und zwei freie Seiten. Außerdem verlangt Südafrika seit Juli 2026 eine elektronische Zollanmeldung. Zuletzt geprüft am 30.10.2026, maßgeblich ist das Auswärtige Amt.

Muss ich gegen Gelbfieber geimpft sein?

Nein, wenn du aus Deutschland kommst. Nur wer aus einem Gelbfiebergebiet einreist oder dort mehr als 12 Stunden umsteigt, braucht den Nachweis. Zuletzt geprüft am 30.10.2026, maßgeblich ist das Auswärtige Amt.

Was muss ich bei Geld und Zoll beachten?

Das Visum zahlst du in US-Dollar, die Scheine sollten ab 2006 gedruckt sein. Bargeld in Landeswährung ab 5.000 Namibia-Dollar musst du anmelden. Drohnen sind in Nationalparks verboten. Zuletzt geprüft am 30.10.2026, maßgeblich ist das Auswärtige Amt.

Unterwegs

Wie fit muss ich sein?

Die Reise gilt als leicht, Stufe 2 von 5. Anstrengend sind die langen Fahrten. Den Aufstieg auf die Düne 45 kannst du auslassen.

Wer leitet die Gruppe?

Ein National Geographic Expedition Leader und ein erfahrener Fahrer, von Tag 1 bis Tag 10. In Etosha, bei der Wüstenwanderung und in Sandwich Harbour kommen Naturführer und lokale Guides dazu.

Wie viel freie Zeit habe ich?

Den Nachmittag nach dem Deadvlei, einen Vormittag in Swakopmund und den Abend vor dem Safaritag in Etosha. Dazu kommt der Nachmittag nach der Ankunft.

Welche Mahlzeiten sind bezahlt?

9 Frühstück, 3 Mittagessen und 7 Abendessen. Für das übrige Essen rechnet der Veranstalter mit etwa 155 bis 205 US-Dollar.

Was kann ich zusätzlich buchen?

Eine Fahrt zum Sonnenuntergang bei der Lodge in Sesriem sowie in Swakopmund Sandboarding, Seekajak oder eine Fatbike-Tour. Preise stehen unter Aktivitäten.

Wie viel Gepäck darf ich mitnehmen?

Ein Hauptgepäckstück, möglichst weich, plus Tagesrucksack. Im Kleinbus ist der Stauraum begrenzt.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann ist die beste Zeit für Namibia?

Für Etosha die Trockenzeit von Juni bis Oktober, für die Dünen April bis September. Im Dezember und Januar wird es in der Wüste sehr heiß. Günstige Termine findest du im Februar, März und November.

Wie ist das mit Malaria?

Das Auswärtige Amt nennt für Etosha ein hohes Risiko von September bis Mai. In der Namib und an der Küste ist das Risiko gering. Ob eine Prophylaxe sinnvoll ist, klärst du in einer reisemedizinischen Beratung, wir sind keine Ärzte.

Wie sicher ist Namibia?

Auf dem Land ist Namibia ruhig. In Windhoek und Swakopmund kommt es vor allem nachts zu Taschendiebstahl und Überfällen. Abends nimmst du ein Taxi über das Hotel und lässt Wertsachen im Safe.

Kann ich mit eingeschränkter Mobilität teilnehmen?

Eher schwierig, weil Safariwagen hoch sind, in der Namib Sand liegt und Aufzüge selten sind. Sprich uns an, wir klären das mit dem Veranstalter.

Deine Frage war nicht dabei? Schick sie uns, du bekommst eine persönliche Antwort.

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Inhalte am 02.11.2026 mit dem Programm des Veranstalters abgeglichen. Kurzfristige Änderungen sind möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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