Überblick

Kokoda Trekking in Papua-Neuguinea · 9 Tage auf dem Trail, 11 Tage Reise

Kokoda Trekking: rund 140 Kilometer durch Dschungel und Geschichte

Neun Tage zu Fuß über die Owen Stanley Range, von Owers Corner bis Kokoda. Steile Grate, Flüsse ohne Brücke, Nebelwald und die Schauplätze der Kämpfe von 1942, erklärt vor Ort.

Port Moresby Owers Corner Imita Ridge Ioribaiwa Brigade Hill Efogi Lake Myola Templeton’s Crossing Isurava Kokoda Port Moresby

1942 marschierten hier junge australische Soldaten über die Berge, um die japanischen Truppen aufzuhalten, die von der Nordküste auf Port Moresby vorrückten. Beim Kokoda Trekking gehst du ihren Weg in derselben Richtung: Du startest in Owers Corner südlich der Berge, steigst die steilen Stufen am Imita Ridge hinauf und stehst auf dem Ioribaiwa Ridge, dem Punkt, an dem der japanische Vormarsch endete. Über Brigade Hill und das Dorf Efogi geht es in den Nebelwald zum Lake Myola, dem Nachschublager der Australier.

Der höchste Punkt liegt laut Veranstalter bei 2.320 Metern. Von dort steigst du über Templeton’s Crossing und Eora Creek zur Gedenkstätte von Isurava ab, wo die Gruppe im Morgengrauen eine Gedenkfeier hält. Am letzten Trekkingtag erreichst du Kokoda und fliegst mit einer Chartermaschine zurück nach Port Moresby, mit Halt am Kriegsfriedhof Bomana.

Eine australische Trekkingleitung mit Wissen über die Kämpfe von damals erklärt dir jeden Schauplatz. Guides und Träger aus den Dörfern am Weg bauen jeden Abend dein Zelt auf und kochen frisch. Mehr musst du nicht organisieren, nur trainieren. Jetzt Platz anfragen.

Was du danach weißt

  1. Warum die japanischen Truppen in Sichtweite von Port Moresby umkehrten.
  2. Wer die „Fuzzy Wuzzy Angels“ waren.
  3. Warum der Weg zwei Namen hat, Track und Trail.

Wie hart ist Kokoda Trekking wirklich?

Hart. Laut den Tagesangaben des Veranstalters gehst du in neun Tagen rund 140 Kilometer und steigst mehr als 7.000 Höhenmeter auf und ab. An vier Tagen sind es zwischen 18 und 22 Kilometer mit bis zu 1.500 Metern Aufstieg, auf schmalen, oft schlammigen Pfaden über Wurzeln und Steine. Der Veranstalter empfiehlt mindestens drei Monate Training. Wer sich vorbereitet, kommt an. Wer es nicht tut, riskiert eine Evakuierung per Hubschrauber.

9 oder 10 Tage?

Neun oder zehn Trekkingtage: die Unterschiede auf einen Blick

Beide Touren gehen denselben Kriegspfad von Owers Corner nach Kokoda, mit derselben Trekkingleitung und denselben Lagern. Der Unterschied liegt in einem zusätzlichen Tag am Lake Myola und laut Veranstalter in Schauplätzen abseits des Hauptwegs. Alle Details zur längeren Variante findest du auf der Seite Wandern auf dem Kokoda Track in 10 Tagen.

Merkmal9 Trekkingtage (diese Reise)10 Trekkingtage
Reisedauer11 Tage12 Tage
Trekkingtage910
Streckerund 140 kmrund 146 km
Nächte im Zelt89, davon 2 am Bomber’s Campsite
Lake MyolaEinweisung auf dem Weg, dann weiter zur Kokoda Gapein ganzer Tag an beiden Seebecken, mit dem Wrack eines US-Jagdflugzeugs vom Typ P-40
Ostseite der Bergenicht im Programmlaut Veranstalter Schauplätze, die das 53. und das 2/16. Bataillon verteidigten
Rhythmusjeden Tag ein neues Lagerein Tag ohne Lagerwechsel, dein Zelt bleibt stehen
Passt zu dir, wenndu weniger Urlaubstage hast und trotzdem den ganzen Kriegspfad gehen willstdu die Geschichte so vollständig wie möglich erleben willst und einen Tag mehr Zeit hast

Bei beiden gleich: Start in Owers Corner, Ziel Kokoda, Dawn Service in Isurava, Charterflug nach Port Moresby, Kriegsfriedhof Bomana, zwei Hotelnächte, australische Trekkingleitung, Guides und Gruppenträger. Der persönliche Träger ist bei beiden optional. Beide Touren führt derselbe Veranstalter. Es gibt außerdem eine kürzere Route mit 8 Trekkingtagen und rund 124 km. Gern senden wir dir bei Interesse mehr Infos.

Schon im Preis drin

Sechs Dinge, für die du nichts extra zahlst

Ganzer Trek

Geschichte vor Ort erklärt

Eine australische Trekkingleitung hält an jedem wichtigen Schauplatz eine ausführliche Einweisung zu dem, was dort 1942 passiert ist.

Geschichtsunterricht mit Ausblick.

Jede Nacht

Eigenes Zelt mit Mückenschutz

Ein Zwei-Personen-Zelt nur für dich, rundum mit Netz. Die Guides tragen es, bauen es auf und wieder ab.

Du kommst an, dein Zelt steht schon.

Jeden Tag

Frisch gekocht

Laut Veranstalter kauft das Team alle Lebensmittel in Port Moresby ein und kocht auf dem Trek frisch, keine Fertigrationen.

Sonderwünsche beim Essen vorher anmelden.

Tag 9 · Isurava

Gedenkfeier im Morgengrauen

An der Gedenkstätte von Isurava hält die Gruppe zusammen mit Guides und Trägern eine Feier zur Erinnerung an die Gefallenen.

Ein Moment, der bleibt.

Tag 10 · Kokoda

Charterflug zurück

Von der Graspiste in Kokoda fliegst du mit einer Chartermaschine direkt nach Port Moresby, statt stundenlang über Schotterpisten zu fahren.

Mit Blick zurück auf die Berge.

Vor und nach dem Trek

Hotel, Genehmigung, Notfunk

Zwei Nächte im Hotel in Port Moresby mit Mahlzeiten, die offizielle Trekking-Genehmigung, Satellitentelefon und Funk für Notfälle.

Den Papierkram erledigt der Veranstalter.

Die Reise gehört zu unserem Aktivurlaub: viel zu Fuß, kleine Gruppe, Leitung von Anfang bis Ende.

Ehrlich gesagt

Für wen diese Reise passt

  • Der Kokoda Track ist körperlich sehr anstrengend. Steile Auf- und Abstiege, Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit im Tiefland, nachts in den Bergen laut Veranstalter Temperaturen bis knapp über null Grad.
  • Deinen Rucksack trägst du selbst. Einen persönlichen Träger kannst du gegen Aufpreis dazubuchen, am besten schon bei der Buchung. Wer unsicher ist, sollte das tun.
  • Du schläfst acht Nächte im Zelt auf Campingplätzen am Weg, mit einfachen Toiletten und Waschen im Bach. Zwei Nächte verbringst du im Hotel in Port Moresby.
  • Die Erklärungen zur Geschichte kommen aus australischer Sicht, die Trekkingleitung hat oft selbst einen militärischen Hintergrund. Reisesprache ist Englisch, die meisten Mitreisenden kommen aus Australien.
  • Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass es auch auf dem Kokoda Track schon zu gewalttätigen Überfällen gekommen ist. Mehr dazu in den Hinweisen.

Passt zu dir, wenn

  • du eine echte körperliche Herausforderung suchst und bereit bist, dafür zu trainieren
  • dich Geschichte interessiert, auch wenn sie bedrückend ist
  • du einfaches Leben im Zelt magst und Schlamm dich nicht schreckt
  • du Papua-Neuguinea abseits der Städte erleben willst

Weniger geeignet, wenn

  • du untrainiert bist und keine drei Monate Vorbereitung einplanen willst
  • du Knie- oder Rückenprobleme hast, die bei steilen Abstiegen Ärger machen
  • du Komfort, Ruhetage oder ein festes Bett erwartest

Ganz anderer Kontinent, ähnlich besondere Geschichte: Wer Reisen sucht, auf die man sich lesend vorbereitet und von denen man mit viel Wissen zurückkommt, schaut sich auch die Auyan Tepui Besteigung und Angel Falls Expedition in Venezuela an.

Unterwegs als Gruppe

Wer mit dir über die Berge geht

Laut Veranstalter waren 2024 im Schnitt 14 Leute in einer Gruppe, in den australischen Schulferien auch mehr. Dazu kommen die australische Trekkingleitung und ein Team aus Guides und Trägern aus den Dörfern der Koiari und Orokaiva am Weg. Sie tragen Zelte und Essen, gehen hinter dir, damit niemand verloren geht, und bringen dir unterwegs ein paar Worte Tok Pisin bei. Mehr Reisen in kleiner Gruppe findest du bei unseren Gruppenreisen.

Jeden Morgen gibt es eine Besprechung zum Tag. Danach gehst du in deinem Tempo, an den Schauplätzen wartet die Gruppe und hört die Geschichte zusammen. Wer schneller ist, wartet. Wer langsamer ist, wird nicht zurückgelassen.

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deinem Kokoda Trekking beraten!

Brauchst du einen persönlichen Träger? Welche Flüge passen nach Port Moresby? Und welche Versicherung zahlt eine Rettung per Hubschrauber aus dem Dschungel? Wir klären das mit dir, ehrlich, auch wenn wir dir vom Trek abraten müssen.

★ 4,8 von 5 Sternenüber 10 Jahre Erfahrungrund 1.300 Reisende pro Jahr24/7 erreichbar

Reiseroute

Karte für Papua-Neuguinea: Kokoda Trekking

Inkludierte Leistungen

  • 11 Tage Kokoda Trekking mit 9 Trekkingtagen auf dem Kokoda Track gemäß Programm
  • 2 Übernachtungen im Hotel in Port Moresby im geteilten Zweibettzimmer, vor und nach dem Trek
  • 8 Übernachtungen im eigenen Zwei-Personen-Zelt mit Mückennetz auf Lagerplätzen am Trail
  • Mahlzeiten im Hotel in Port Moresby und frisch gekochte Mahlzeiten auf dem Trail
  • australische Trekkingleitung mit Wissen zur Kriegsgeschichte, englischsprachig
  • Guides und Gruppenträger aus den Dörfern am Trail
  • Einweisungen an den Schauplätzen der Kämpfe
  • Dawn Service an der Gedenkstätte Isurava
  • Besuch des Kriegsfriedhofs Bomana mit Erklärung
  • alle Transfers in Papua-Neuguinea
  • Charterflug zwischen Kokoda und Port Moresby
  • offizielle Trekking-Genehmigung der Kokoda Track Authority, Lager- und Dorfgebühren
  • Notfallkommunikation mit Satellitentelefon und Funk, Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Gruppenausrüstung wie Seile und Planen
  • Poloshirt und Urkunde

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach Port Moresby (gerne über uns buchbar)
  • Visum für Papua-Neuguinea
  • persönlicher Träger (auf Anfrage, am besten bei Buchung)
  • persönliche Ausrüstung wie Schlafsack, Isomatte und Rucksack
  • Getränke, Snacks und persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Reiseversicherung: Auslandskrankenversicherung inklusive Evakuierung per Hubschrauber und Rücktransport (vom Veranstalter verlangt), Reiserücktritt und Reiseabbruch. Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

Dein Kokoda Trekking im Überblick

TagOrteSchwerpunktStrecke
Tag 1Port MoresbyAnkunft, Einweisung, Abendessenkein Trekking
Tag 2Owers Corner, Goldie River, Imita BaseStart des Treks5,3 km
Tag 3Imita Ridge, Ioribaiwa Ridge, Ofi CreekGolden Stairs, Ende des japanischen Vormarschs18,5 km
Tag 4Maguli Range, Nauro, Brown River, Agulogo Creeklanger Aufstieg, Flussquerung15,4 km
Tag 5Menari, Brigade Hill, Efogigrößte Schlacht des Feldzugs20,3 km
Tag 6Kagi, Nebelwald, Bomber’s CampsiteNebelwald, Flugzeugwrack21,8 km
Tag 7Lake Myola, Kokoda Gap, Templeton’s Crossinghöchster Punkt, Nachschubbasis19,0 km
Tag 8Eora Creek, IsuravaSchauplätze vom Oktober 194218,5 km
Tag 9Isurava, HoiGedenkfeier im Morgengrauen12,5 km
Tag 10Kokoda, Port Moresby, BomanaZiel, Charterflug, Kriegsfriedhof8,4 km
Tag 11Port MoresbyOrchideengarten, Abreisekein Trekking

Strecken laut Tagesangaben des Veranstalters, zusammen rund 140 Kilometer. Den Kokoda Track gibt es auch mit 10 Trekkingtagen und einem ganzen Tag am Lake Myola: unser Wandern auf dem Kokoda Track in 10 Tagen. Die kürzere Route mit 8 Trekkingtagen und rund 124 km gibt es ebenfalls, gern senden wir dir bei Interesse mehr Infos.

Hinter den Kulissen

Drei Dinge, die du danach weißt

Ioribaiwa: so nah an Port Moresby

Warum kehrten die japanischen Truppen um, als sie schon fast am Ziel waren? Im Juli 1942 landeten sie an der Nordküste und marschierten über die Berge Richtung Port Moresby. Mitte September standen sie auf dem Ioribaiwa Ridge, laut Veranstalter in Sichtweite der Lichter der Stadt.

Dann kam der Befehl zum Rückzug. Auf Guadalcanal auf den Salomonen kämpften zur gleichen Zeit japanische und amerikanische Truppen, die japanische Führung brauchte dort alle Kräfte. Der Rückzug über die Berge kostete beide Seiten noch viele Leben.

Die „Fuzzy Wuzzy Angels“

Wer trug den Nachschub über die Berge? Ohne Straße ging alles zu Fuß. Tausende Männer aus Papua trugen Munition und Lebensmittel nach vorne und Verwundete auf Tragen zurück, oft tagelang durch Schlamm und über steile Grate.

Die australischen Soldaten nannten sie wegen ihrer Haare „Fuzzy Wuzzy Angels“. Der Name ist bis heute bekannt, klingt aber nach der Sprache von damals. Viele Guides und Träger, die heute auf dem Trail arbeiten, stammen laut Veranstalter aus Familien dieser Träger.

Track oder Trail?

Warum hat der Weg zwei Namen? In Australien wird seit Jahrzehnten gestritten, ob es Kokoda Track oder Kokoda Trail heißt. Beide Namen waren im Krieg in Gebrauch.

Laut Veranstalter legte Papua-Neuguinea 1972 offiziell den Namen Kokoda Trail fest. Im Alltag hört und liest du trotzdem beides, auch auf dieser Seite.

Für Kenner

Der Kokoda-Feldzug 1942 und wo du ihm begegnest

Du gehst von Süden nach Norden, also in der Richtung, in der die Australier ab Ende September vorrückten. Die Schauplätze erlebst du deshalb nicht in zeitlicher Reihenfolge. Die Zeitleiste hilft dir, die Einweisungen unterwegs einzuordnen.

DatumEreignisWo du es erlebst
21. Juli 1942Japanische Truppen landen bei Gona an der Nordküste von Papua, nachdem der Angriff auf Port Moresby über See gescheitert ist.Einführung an Tag 1
26. JuliCaptain Sam Templeton fällt bei den ersten Gefechten vor Kokoda.Tag 7, Templeton’s Crossing
29. JuliAngriff auf Kokoda. Oberstleutnant William Owen, Kommandeur des 39. Bataillons, fällt. In den folgenden zwei Wochen wechselt das Dorf mehrmals den Besitzer.Tag 10, Kokoda
26. bis 29. AugustSchlacht um Isurava. Das 39. Bataillon hält mit Verstärkung des 2/14. und 2/16. Bataillons vier Tage gegen die Übermacht. Bruce Kingsbury fällt.Tag 9, Isurava
5. bis 8. SeptemberSchlacht um Brigade Hill und Mission Ridge. Die 21. Brigade unter Brigadier Arnold Potts wird umgangen und muss sich zurückziehen.Tag 5, Brigade Hill
Mitte SeptemberDie japanischen Truppen erreichen den Ioribaiwa Ridge. Die Australier halten gegenüber den Imita Ridge, laut Australian War Memorial weniger als 50 Kilometer vor Port Moresby.Tag 3, Imita und Ioribaiwa
24. SeptemberBeginn des japanischen Rückzugs. Das Australian War Memorial nennt steigende Verluste und zu lange Nachschubwege, dazu kommen die Kämpfe auf Guadalcanal.Tag 3, Ioribaiwa
12. bis 29. OktoberKämpfe um Templeton’s Crossing und Eora Creek. Die Australier brauchen laut Veranstalter 13 Tage für ein Stück, das du an einem halben Tag gehst.Tag 7 und 8
2. und 3. NovemberAustralische Truppen erreichen Kokoda wieder, am Tag danach wird die Flagge gehisst.Tag 10, Kokoda
November 1942 bis Januar 1943Kämpfe bei Oivi und Gorari, am Kumusi und um die Brückenköpfe Buna, Gona und Sanananda an der Nordküste. Generalmajor Horii ertrinkt im November im Mündungsgebiet des Kumusi.nicht auf der Route

Laut Australian War Memorial verloren auf dem Kokoda Track mehr als 600 Australier ihr Leben, über 1.000 wurden verwundet und bis zu dreimal so viele mussten wegen Krankheit vom Trail gebracht werden. Die Verluste auf japanischer Seite und unter den Menschen aus Papua kommen hinzu, verlässliche Zahlen dazu nennt die Quelle nicht.

Wer war wer

Sechs Namen, die du unterwegs oft hörst

39. Bataillon

Oberstleutnant William Owen

Führte die ersten Australier, die sich den japanischen Truppen bei Kokoda entgegenstellten. Er fiel am 29. Juli 1942 bei der Verteidigung des Dorfes.

39. Bataillon

Oberstleutnant Ralph Honner

Übernahm das Bataillon nach Owens Tod und führte es in der Schlacht um Isurava. Seine Ansprache an die Truppe in Menari bekommst du an Tag 5 zu hören.

21. Brigade

Brigadier Arnold Potts

Führte den Rückzug über Brigade Hill. Er wurde im Herbst 1942 abgelöst, ob zu Recht, wird in Australien bis heute diskutiert.

Nachschub und Träger

Captain Bert Kienzle

Pflanzer aus dem Yodda-Tal. Er organisierte die Träger aus Papua und entdeckte die Ebene von Myola, die zur wichtigsten Nachschubbasis wurde.

2/14. Bataillon

Private Bruce Kingsbury

Stürmte bei Isurava allein gegen die angreifenden Truppen und fiel. Er erhielt nach seinem Tod das erste Victoria Cross auf australischem Gebiet. Sein Grab liegt in Bomana.

Japanische Südsee-Truppe

Generalmajor Tomitarō Horii

Führte den Vormarsch über die Berge. Beim Rückzug ertrank er im November 1942 im Mündungsgebiet des Kumusi.

Tag für Tag

So läuft dein Kokoda Trekking ab

So liest du die Tage: inklusive Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankommen in Port Moresby

    Abholung, Einweisung, erstes Abendessen

    Du landest am Jackson’s International Airport in Port Moresby. Der Flughafen hieß im Krieg 7-Mile Strip und trägt heute den Namen eines australischen Staffelkommandanten, der hier 1942 abgeschossen wurde. Das Team des Veranstalters holt dich ab und bringt dich mit dem Bus ins Hotel.

    Am Nachmittag triffst du die Gruppe zur ersten Einweisung: wie der Trek abläuft, was in den Rucksack gehört, wie du dich vor Malaria schützt und welche Regeln in den Dörfern gelten. Was du unterwegs nicht brauchst, bleibt sicher im Hotel.

    Beim Abendessen stellt sich jede und jeder kurz vor. Danach gibt es eine Einführung in Papua-Neuguinea und in die Lage im Jahr 1942, als die japanischen Truppen im Norden landeten.

    Gut zu wissen

    Plane deinen Flug so, dass du sicher am ersten Tag ankommst. Der Veranstalter rät bei Umsteigeverbindungen zu mindestens drei Stunden Puffer, sonst kommt zwar du an, dein Gepäck aber nicht.

    FlughafentransferEinweisungAbendessen
  2. Tag02

    Start

    Owers Corner: der erste Schritt

    McDonald’s Corner, Owers Corner, Goldie River, Imita Base

    Nach dem Frühstück fährst du mit dem Bus auf das Sogeri-Plateau. Erster Halt ist McDonald’s Corner, wo der Weg vor dem Krieg begann, mit einer Einweisung am Denkmal. Weiter geht es nach Owers Corner auf 635 Metern. 1942 endete hier die Straße und der Pfad über die Berge begann.

    Hier triffst du die Guides und Träger, die dich die nächsten Tage begleiten. Laut Veranstalter stammen viele von ihnen aus Familien der Träger, die im Krieg Verwundete und Nachschub über die Berge trugen. Ab jetzt ist jeder Meter Land im Besitz einer Familie oder eines Clans. Wenn du unsicher bist, wie du dich verhalten sollst, frag die Guides.

    Der erste Abschnitt ist kurz: etwa 40 Minuten hinunter zum Goldie River auf 401 Metern, dann hinauf zum verlassenen Dorfplatz Uberi und weiter zum ersten Lager an der Imita Base.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 5,3 Kilometer, 252 Meter Aufstieg, 372 Meter Abstieg. Ein kurzer Tag zum Ankommen, nimm ihn trotzdem ernst und trink genug.

    BustransferEinweisung McDonald’s CornerFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  3. Tag03

    Golden Stairs

    Imita Ridge und Ioribaiwa

    Der erste harte Tag, bis zum Ende des japanischen Vormarschs

    Heute kommt die erste echte Probe. Der Weg führt den Imita Ridge hinauf zur Imita Gap auf 850 Metern. Im Krieg schlugen Pioniere hier mehr als 2.000 Stufen in den Hang, die Soldaten nannten sie die Golden Stairs. Oben siehst du zum ersten Mal, was vor dir liegt: Grat hinter Grat, alles Dschungel.

    Steil geht es hinunter zum Imita Creek, dann eine knappe Stunde den Bach entlang, mal links, mal rechts. Mittags machst du am Va Ule Creek Pause, Zeit für ein Bad im Bach. Am Nachmittag steigst du eine gute Stunde steil hinauf zum Dorf Ioribaiwa auf 580 Metern und eine weitere Stunde bis zum Ioribaiwa Ridge auf 825 Metern.

    Hier, am Ioribaiwa Ridge, endete im September 1942 der japanische Vormarsch auf Port Moresby. Die Trekkingleitung erklärt dir oben, warum. Danach geht es 35 Minuten steil bergab zum Lager am Ofi Creek.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 18,5 Kilometer, 1.193 Meter Aufstieg, 1.044 Meter Abstieg.

    Einweisung Imita RidgeEinweisung Ioribaiwa RidgeFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  4. Tag04

    Anstieg

    Über die Maguli Range

    Japanische Stellungen, Nauro, Brown River, Agulogo Creek

    Heute wartet laut Veranstalter ein zermürbender Aufstieg von etwa dreieinhalb Stunden auf die Maguli Range. Nach 45 Minuten erreichst du eine japanische Verteidigungsstellung mit Schützengräben, die bis heute zu erkennen sind. Danach zählst du falsche Gipfel: Jedes Mal glaubst du, oben zu sein. Dann steigt der Weg weiter. Australische Pioniere schlugen auf dieser Seite 3.400 Stufen, daher der Name Engineers Ridge.

    Oben auf Mogoronumu (1.335 Meter) machst du Pause, eine Stunde später isst du im Dorf Nauro zu Mittag. Am Nachmittag geht es hinunter ins Tal und über den Brown River. Der sieht harmlos aus, hat am Ufer aber eine starke Strömung, nach Regen ist er gefährlich. Hier entscheidet die Trekkingleitung, wann und wie ihr quert.

    15 Minuten weiter liegt das Lager am Agulogo Creek, laut Veranstalter einer der schönsten Plätze am Trail. Der klare Bach ist ideal zum Waschen und Schwimmen.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 15,4 Kilometer, 1.528 Meter Aufstieg, 970 Meter Abstieg. Plane für den Aufstieg am Morgen viel Kraft und Zeit ein.

    Japanische StellungQuerung Brown RiverFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  5. Tag05

    Schlachtfeld

    Menari und Brigade Hill

    Die größte Schlacht des Feldzugs

    Am Morgen geht es durch Sumpfland zu den Five Creeks und dann 50 Minuten steil hinauf zum Aussichtspunkt über Nauro. Von hier siehst du die Berge, die du schon hinter dir hast. Über die Menari Gap auf 1.120 Metern steigst du ab nach Menari, laut Veranstalter mit rund 250 Menschen eines der größeren Dörfer am Trail. Hier hielt Oberstleutnant Ralph Honner 1942 seinen ersten Appell vor dem 39. Bataillon. Die Szene ist im Dokumentarfilm „Kokoda Front Line“ von Damien Parer festgehalten.

    Nach dem Mittagessen beginnt der lange Aufstieg zum Brigade Hill auf 1.415 Metern. Am 8. September 1942 griffen hier laut Veranstalter rund 6.000 japanische Soldaten etwa 1.000 Australier an, es war die größte Schlacht des Kokoda-Feldzugs. Die Trekkingleitung erklärt dir die Kämpfe an der Stelle, wo das Hauptquartier der Brigade lag.

    Über den Mission Ridge geht es steil hinunter und nach einer Bachquerung hinauf ins Dorf Efogi, laut Veranstalter mit rund 350 Menschen das größte Dorf am Weg. Du schläfst auf dem Gemeinschaftslager des Dorfes auf 1.215 Metern.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 20,3 Kilometer, 1.530 Meter Aufstieg, 1.004 Meter Abstieg. Ein langer Tag mit zwei großen Anstiegen.

    Einweisung MenariEinweisung Brigade HillFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  6. Tag06

    Nebelwald

    Über Kagi in den Nebelwald

    Efogi 2, Kagi, Kagi Gap, Bomber’s Campsite

    Am Morgen steigst du zum Dorf Efogi 2 auf. Von hier sahen die japanischen Truppen die australischen Stellungen am Mission Ridge, bevor sie angriffen. Ein kleines japanisches Denkmal erinnert an die Gefallenen. Nach einem steilen Ab- und Aufstieg erreichst du Kagi, laut Veranstalter der landschaftlich wildeste Abschnitt des Trails.

    Dann geht es eineinhalb Stunden hinauf zum Aussichtspunkt an der Kagi Gap, mit Blick bis zur Südküste. 20 Minuten später betrittst du den Nebelwald: riesige Bäume voller Moos, Farne und Orchideen, weicher Boden, oft Nebel zwischen den Stämmen.

    Dein Lager liegt am Bomber’s Campsite. In den 1990er Jahren wurde hier das Wrack eines amerikanischen Bombers gefunden, Teile davon liegen noch neben einem Krater, der sich mit Wasser gefüllt hat. Nachts kann es hier laut Veranstalter fast frieren, dafür gibt es zwei Duschen aus Eimern mit warmem Wasser. Weil hier die Hälfte geschafft ist, gibt es zum Abendessen etwas Besonderes.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 21,8 Kilometer, 758 Meter Aufstieg, 273 Meter Abstieg. Halte eine warme Schicht und Mütze für den Abend bereit.

    NebelwaldFlugzeugwrack am LagerFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  7. Tag07

    Höchster Punkt

    Lake Myola und die Kokoda Gap

    Nachschubbasis, 2.320 Meter, Templeton’s Crossing

    Heute stehst du am Lake Myola, einer weiten, flachen Ebene zwischen den Bergen, ganz anders als der Dschungel ringsum. Laut Veranstalter galt der Ort bei den Menschen der Gegend als „tabu“. Captain Bert Kienzle, der den Nachschub für die Australier organisierte, entdeckte die Ebene und machte sie zur wichtigsten Versorgungsbasis des Feldzugs. Hier wurden Lebensmittel und Munition aus Flugzeugen abgeworfen.

    Nach dem Mittagessen folgst du 90 Minuten dem Kienzle Track bis zum Hauptweg. Unterwegs überquerst du mit 2.320 Metern den höchsten Punkt des Treks. An der Kokoda Gap auf 2.190 Metern blickst du zum ersten Mal hinunter ins Yodda-Tal Richtung Kokoda.

    Es folgt ein Abstieg zum ersten Bach und ein Aufstieg zum Boili Mail Exchange Point, wo vor dem Krieg Postsäcke zwischen Port Moresby und der Nordküste übergeben wurden. Das Lager liegt am Templeton’s Crossing auf 1.760 Metern, benannt nach Captain Sam Templeton, der im Juli 1942 bei den ersten Gefechten vor Kokoda fiel.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 19,0 Kilometer, 844 Meter Aufstieg, 1.018 Meter Abstieg. In dieser Höhe kann es auch tagsüber kühl und nass sein.

    Einweisung Lake MyolaKokoda GapFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  8. Tag08

    Eora Creek

    Templeton’s Crossing bis Isurava

    Die Kämpfe im Oktober 1942

    Die Einweisung am Morgen erklärt, was hier im Oktober 1942 geschah. Die japanischen Truppen zogen sich zurück, bauten aber zwischen Templeton’s Crossing und Eora Creek gut getarnte Stellungen mit Maschinengewehren. Laut Veranstalter brauchten die Australier 13 Tage, um sich durch dieses Gebiet zu kämpfen. Du gehst es heute in einem halben Tag.

    Über den Vabula Ridge auf 1.905 Metern steigst du hinunter nach Eora. Hier mussten im Spätsommer 1942 Verwundete über den reißenden Bach gebracht werden, viele konnten nicht mehr getragen werden. Eine Gedenktafel gibt es an dieser Stelle laut Veranstalter nicht, die Geschichte erzählt dir die Trekkingleitung.

    Am Nachmittag erreichst du die Gedenkstätte von Isurava und schläfst ganz in ihrer Nähe.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 18,5 Kilometer, 764 Meter Aufstieg, 1.450 Meter Abstieg. Viel Abstieg schont die Lunge, aber nicht die Knie. Wanderstöcke helfen.

    Einweisung Eora CreekFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  9. Tag09

    Gedenken

    Dawn Service in Isurava

    Gedenkfeier im Morgengrauen, Abstieg nach Hoi

    Noch vor Sonnenaufgang weckt dich ein Signal. Im Halbdunkel versammelt sich die Gruppe an der Gedenkstätte von Isurava, Guides und Träger kommen dazu. Die Trekkingleitung erzählt von den vier Tagen zwischen dem 26. und 30. August 1942, als das 39. Bataillon hier gegen eine große Übermacht standhielt. Danach hältst du mit der Gruppe den Dawn Service, die Gedenkfeier im Morgengrauen. Zum Abschluss singen die Guides und Träger.

    Auf vier Steinen stehen hier die Worte Courage, Endurance, Mateship und Sacrifice: Mut, Ausdauer, Kameradschaft, Opfer. Ganz in der Nähe kämpfte Private Bruce Kingsbury. Er erhielt nach seinem Tod das erste Victoria Cross, das auf australischem Gebiet verliehen wurde.

    Danach steigst du ab ins Yodda-Tal zum Dorf Hoi, deinem letzten Lager auf dem Trail.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 12,5 Kilometer, 308 Meter Aufstieg, 1.016 Meter Abstieg. Der Morgen ist für viele der emotionalste Moment der Reise. Nimm dir Zeit dafür.

    Dawn Service IsuravaFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  10. Tag10

    Ziel

    Kokoda, Charterflug und Bomana

    Ankunft in Kokoda, Flug nach Port Moresby, Kriegsfriedhof

    Nach einem frühen Tee gehst du die letzten Kilometer nach Kokoda auf 395 Metern, wo dich das Dorf traditionell begrüßt. Laut Veranstalter bedeutet der Name „Ort der Schädel“. Hier traf eine kleine Einheit des 39. Bataillons im Juli 1942 auf die vorrückenden japanischen Truppen. Auf dem Plateau stehen heute mehrere Denkmäler, du besuchst sie mit der Trekkingleitung und siehst das kleine Kienzle-Museum.

    Dann fliegst du mit einer Chartermaschine zurück nach Port Moresby. Von oben siehst du die Berge, über die du gerade gegangen bist.

    Mit dem Bus fährst du zum Kriegsfriedhof Bomana, laut Veranstalter mit 3.823 Gräbern der größte australische Kriegsfriedhof im Pazifik. Hier liegen auch viele der Männer, von denen du unterwegs gehört hast, unter ihnen Bruce Kingsbury. Am Abend gibt es im Hotel heiße Duschen, ein Abendessen und deine Urkunde.

    Gut zu wissen

    Laut Veranstalter: 8,4 Kilometer, 71 Meter Aufstieg, 212 Meter Abstieg. Bei schlechtem Wetter kann sich der Flug verzögern. Plane deinen Heimflug deshalb nicht für denselben Tag.

    Denkmäler und Kienzle-MuseumCharterflug Kokoda nach Port MoresbyKriegsfriedhof BomanaFrühstück, Mittagessen, Abendessen
  11. Tag11

    Abreise

    Orchideen und Abschied

    Orchideengarten, Rundfahrt, Flughafen

    Nach dem Frühstück fährst du mit dem Bus in einen Orchideengarten, in dem du laut Veranstalter auch Paradiesvögel siehst. Danach geht es am Hafen und durch die Innenstadt von Port Moresby zum Flughafen.

    Wenn du noch bleiben willst, etwa für ein paar Tage an der Küste oder in einem anderen Teil des Landes, planen wir das gern mit dir.

    OrchideengartenFlughafentransferFrühstück

Unterkünfte

Wo du schläfst

Port Moresby, 2 Nächte: Laut Veranstalter im Hotel The Sanctuary im Diplomatenviertel, etwa zehn Minuten vom Flughafen, im Zweibettzimmer.

Auf dem Trail, 8 Nächte: Im eigenen Zwei-Personen-Zelt mit Mückennetz auf Lagerplätzen, die der Veranstalter mit den Landbesitzern eingerichtet hat. Viele liegen an Bächen zum Waschen, es gibt Toiletten, Trockenhütten und einen Platz zum Essen. Die Guides bauen dein Zelt jeden Tag auf und ab. Schlafsack und Isomatte bringst du laut Veranstalter selbst mit, frag uns nach einer Packliste.

Wetter, Wasserstand der Flüsse und Flugbedingungen können den Ablauf ändern. Nach starkem Regen kann eine Flussquerung warten müssen. Strecken und Höhenmeter sind Angaben des Veranstalters, Gehzeiten hängen stark vom Wetter und von deiner Kondition ab.

Aktivitäten

Kokoda Trekking: was inklusive ist und was du dazubuchen kannst

Tag 1

Port Moresby

Inklusive

  • Abholung am Flughafen
  • Einweisung zum Trek, zu Gesundheit und Dorfregeln
  • Einführung in Papua-Neuguinea und die Lage 1942

Optional

  • Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 2 bis 9

Kokoda Track

Inklusive

  • Trek auf dem Kriegspfad mit australischer Trekkingleitung, Guides und Gruppenträgern
  • Einweisungen an den Schauplätzen: McDonald’s Corner, Imita Ridge, Ioribaiwa, Brigade Hill, Lake Myola, Eora Creek, Isurava
  • Dawn Service an der Gedenkstätte Isurava
  • eigenes Zelt mit Mückennetz, aufgebaut von den Guides
  • Trekking-Genehmigung und Lagergebühren

Optional

  • persönlicher Träger für deinen großen Rucksack, am besten bei BuchungPreis auf Anfrage

Tag 10

Kokoda und Port Moresby

Inklusive

  • Denkmäler auf dem Plateau und Kienzle-Museum
  • Charterflug Kokoda nach Port Moresby
  • Kriegsfriedhof Bomana mit Erklärung
  • Urkunde

Optional

  • Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 11

Port Moresby

Inklusive

  • Orchideengarten
  • Rundfahrt über Hafen und Innenstadt
  • Transfer zum Flughafen

Optional

  • Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Stand 02.11.2026 laut Originalreise. Der persönliche Träger ist die einzige Zusatzleistung, die du vorher entscheiden solltest. Wer ihn erst unterwegs braucht, zahlt laut Veranstalter mehr und mitten in den Bergen ist es schwer, kurzfristig jemanden zu finden.

Start und Ende

Wann du da sein musst

Tag 1 · Port Moresby

Ankunft am Flughafen

Das Team des Veranstalters holt dich am Jackson’s International Airport ab. Am Nachmittag und Abend folgen die Einweisungen, sei also rechtzeitig da.

Tag 11 · Port Moresby

Ende am Flughafen

Nach dem Frühstück und dem Orchideengarten bringt dich der Bus zum Flughafen, je nach deinem Flug.

Internationale Flüge sind nicht inklusive. Wir buchen sie dir gern dazu, mit genug Puffer beim Umsteigen.

Beste Reisezeit

Kokoda Trekking im Jahresverlauf: Tiefland und Berge

idealgutRegenzeit

Tiefland: Laut Veranstalter ist es am Kokoda Track das ganze Jahr um 29 bis 30 Grad warm, die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Unter dem Blätterdach bist du meist vor direkter Sonne geschützt.

Berge: In den höheren Lagen der Owen Stanley Range kann es nachts laut Veranstalter bis auf 1 bis 2 Grad abkühlen. Warme Schicht, Mütze und ein guter Schlafsack gehören ins Gepäck.

Regen: Am angenehmsten ist die Trockenzeit von April bis Oktober. Von Dezember bis März ist Monsunzeit. Regnen kann es laut Veranstalter in jeder Jahreszeit, plane immer mit Nässe. Die Einstufung in der Grafik ist unsere Einschätzung auf Basis der Angaben des Veranstalters.

Gut zu wissen

Bevor du buchst

Einreise Papua-Neuguinea

Reisepass, sechs Monate über die Einreise hinaus gültig, der Personalausweis reicht nicht. Visum vor der Reise beantragen. 72 Stunden vor der Einreise kostenlos online registrieren (PNG Digital Arrival Card).

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 02.11.2026. Gäste aus Österreich: BMEIA, aus der Schweiz: EDA. Anderen Nationalitäten schicken wir die Bestimmungen gern zu.

Gesundheit

Ganzjährig hohes Malariarisiko im ganzen Land. Gelbfieberimpfung nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, auch nach Umstieg dort. Standardimpfungen aktuell halten, besonders Masern und Polio. Medizinische Versorgung weit unter europäischem Niveau.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 02.11.2026. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Sicherheit

Sehr hohe Kriminalität, besonders in Port Moresby und im Hochland. Auch auf dem Kokoda Track gab es schon gewalttätige Überfälle. Von Reisen in die Hochlandprovinzen rät das Auswärtige Amt ab, der Trail liegt nicht dort.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 02.11.2026

Versicherung

Pflicht ist laut Veranstalter eine Versicherung, die Evakuierung per Hubschrauber vom Trail und den Rücktransport zahlt. Prüf das vor der Buchung schriftlich. Unsere Angebote findest du bei den Reiseversicherungen.

Gepäck und Ausrüstung

Feste, eingelaufene Wanderschuhe mit gutem Profil, Wanderstöcke, Regenjacke, warme Schicht für die Nächte, Schlafsack, Isomatte, Stirnlampe, Wasserflaschen, Mückenschutz. Eigene Snacks laut Veranstalter höchstens 150 Gramm pro Tag.

Persönlicher Träger

Nicht im Preis enthalten. Am besten gleich mitbuchen, wenn du nicht sehr fit bist, vor Ort kostet er einen Aufschlag. Den Preis nennen wir dir mit dem Angebot.

Zum Einstimmen

Vorher schon ankommen

Dokumentarfilm

Kokoda Front Line

Damien Parer, 1942. Aufnahmen direkt vom Trail, unter anderem vom Appell in Menari, durch den du an Tag 5 gehst. Der Film bekam 1943 den Oscar als bester Dokumentarfilm, der erste Oscar für Australien.

Sachbuch

Kokoda

Peter FitzSimons, 2004. Die Geschichte des Feldzugs erzählt wie ein Roman, aus australischer Sicht. Gut als Einstieg.

Sachbuch

Those Ragged Bloody Heroes

Peter Brune, 1991. Die Kämpfe der Bataillone von Kokoda bis zu den Brückenköpfen, mit vielen Stimmen der Soldaten. Für alle, die tiefer einsteigen wollen.

Sachbuch

Retreat from Kokoda

Raymond Paull, 1958. Einer der frühen Klassiker über den Rückzug von Isurava bis Imita Ridge.

Spielfilm

Kokoda

Alister Grierson, 2006. Eine Gruppe Soldaten des 39. Bataillons, abgeschnitten im Dschungel. Kein Geschichtsunterricht, aber ein Gefühl für Enge, Nässe und Angst.

Vor Ort

Drei Wörter Tok Pisin

Moning (Guten Morgen), tenkyu (danke), lukim yu (bis bald). Die Guides bringen dir unterwegs mehr bei.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Kokoda Trekking

Vor der Reise

Wie fit muss ich für das Kokoda Trekking sein?

Sehr fit. Der Veranstalter empfiehlt mindestens drei Monate Training, wenn du sonst wenig Sport machst. Anfangs mindestens viermal pro Woche 45 Minuten Ausdauertraining, dazu lange Wanderungen im Hügelland mit Rucksack. Im letzten Monat solltest du täglich zehn Kilometer gehen können, mit drei bis fünf Kilo mehr auf dem Rücken, als du auf dem Trek tragen willst. Lass dich vorher ärztlich durchchecken.

Brauche ich einen persönlichen Träger?

Wenn du nicht sehr fit bist oder Zweifel hast: ja. Der persönliche Träger trägt deinen großen Rucksack, du gehst mit einem Tagesrucksack. Er ist nicht im Preis enthalten und wird am besten schon bei der Buchung dazugebucht, vor Ort kostet er laut Veranstalter einen Aufschlag. Den Preis nennen wir dir mit dem Angebot.

Wie komme ich nach Port Moresby?

Laut Veranstalter fliegt Air Niugini direkt aus Brisbane und Cairns, montags auch aus Sydney. Aus Europa reist du also meist über Australien oder über Asien. Plane bei Umsteigeverbindungen mindestens drei Stunden Puffer ein. Wir buchen dir die Flüge gern dazu.

Wie groß ist die Gruppe?

Laut Veranstalter waren es 2024 im Schnitt 14 Leute, in den australischen Schulferien auch mehr. Dazu kommen die Trekkingleitung und das Team aus Guides und Trägern.

Welche Versicherung brauche ich?

Eine Auslandskrankenversicherung, die ausdrücklich eine sofortige Evakuierung per Hubschrauber vom Kokoda Track und den Rücktransport bezahlt. Laut Veranstalter ist das deine Verantwortung. Schwere Fälle werden laut Auswärtigem Amt in Australien behandelt. Wir empfehlen außerdem eine Reiserücktritts- und eine Reisegepäckversicherung. Unsere Angebote findest du bei den Reiseversicherungen.

Geschichte

Ich bin nicht aus Australien. Lohnt sich der Trek trotzdem?

Ja, wenn dich Geschichte interessiert und du die Perspektive kennst. Der Kokoda Track ist für Australien ein nationaler Gedenkort, ähnlich wie Gallipoli. Die Einweisungen erzählen den Feldzug aus australischer Sicht und die meisten Mitreisenden kommen aus Australien. Wer offen dafür ist, erlebt eine Erinnerungskultur, die sich deutlich von der deutschen unterscheidet.

Erfahre ich auch etwas über die japanische Seite und die Menschen aus Papua?

Teilweise. Die Erklärungen stellen die Australier in den Mittelpunkt. In Efogi 2 steht ein kleines japanisches Denkmal, errichtet laut Veranstalter von einem Überlebenden, der Jahrzehnte später zurückkam. Die Guides und Träger erzählen unterwegs von ihren Dörfern und Traditionen. Wer mehr will, liest vorher, unsere Tipps stehen weiter oben unter „Zum Einstimmen“.

Muss ich mich vorher mit der Geschichte beschäftigen?

Nein, die Trekkingleitung erklärt alles vor Ort. Aber es lohnt sich. Wer Namen wie Honner, Potts oder Kienzle schon einmal gelesen hat, versteht die Einweisungen tiefer. Die Zeitleiste im Reiseverlauf ist ein guter Anfang.

Was ist der Dawn Service?

Eine Gedenkfeier im Morgengrauen, wie sie in Australien und Neuseeland am Anzac Day üblich ist. An der Gedenkstätte Isurava hält die Gruppe sie zusammen mit Guides und Trägern. Für viele ist sie ein stiller, sehr persönlicher Moment.

Einreise

Brauche ich ein Visum für Papua-Neuguinea?

Ja. Laut Auswärtigem Amt brauchen deutsche Staatsangehörige ein Visum, beantragt vor der Reise bei einer Botschaft von Papua-Neuguinea oder für bestimmte Visaklassen online. Seit 2025 musst du dich außerdem 72 Stunden vor der Einreise kostenlos online registrieren (PNG Digital Arrival Card).

Wie lange muss mein Reisepass gültig sein?

Laut Auswärtigem Amt sechs Monate über die Einreise hinaus. Mit dem Personalausweis kommst du nicht ins Land. Wenn du über Australien reist, brauchst du auch für den Transit die passenden Papiere, frag uns.

Was gilt für Gäste aus Österreich, der Schweiz und anderen Ländern?

Österreichische Gäste finden ihre Einreisebestimmungen beim BMEIA, Gäste aus der Schweiz beim EDA. Allen anderen Nationalitäten schicken wir die passenden Bestimmungen gern zu.

Unterwegs

Wie sieht ein Tag auf dem Trail aus?

Früh aufstehen, Frühstück, Besprechung, dann gehst du in deinem Tempo. Die Guides gehen hinter dir. Pausen gibt es am Vormittag, mittags und am Nachmittag, dazu Halte an den Schauplätzen für die Erklärungen. Am Nachmittag erreichst du das Lager, dein Zelt steht dann meist schon.

Was gibt es zu essen?

Laut Veranstalter frisch gekochte Mahlzeiten aus Lebensmitteln, die in Port Moresby eingekauft werden: Müsli, Obst, Kekse mit Aufstrich, Nudeln, Reis, Fleisch und Gemüse, Tee und Kaffee. Essen aus den Dörfern rät der Veranstalter ab, weil Magen-Darm-Infekte der häufigste Grund für Evakuierungen sind. Eigene Snacks kannst du mitnehmen, laut Veranstalter höchstens 150 Gramm pro Tag. Besondere Ernährung bitte vorher anmelden.

Wo schlafe ich?

Zwei Nächte im Hotel in Port Moresby, acht Nächte im eigenen Zelt mit Mückennetz auf Lagerplätzen am Trail. Die Guides bauen es für dich auf und ab.

Gibt es Handyempfang?

Kaum. Die Trekkingleitung hat laut Veranstalter ein Satellitentelefon und Funk mit Verbindung zum Büro in Port Moresby, das rund um die Uhr besetzt ist. In Kokoda selbst gibt es Mobilfunk.

Muss ich Flüsse durchqueren?

Ja, mehrmals, teils auf Baumstämmen, teils im Wasser. Nach Regen steigen Flüsse schnell an. Die Trekkingleitung entscheidet, wann gequert wird. Gute Schuhe mit Profil sind wichtiger als trockene Füße.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann ist die beste Reisezeit für Kokoda Trekking?

Laut Veranstalter in der Trockenzeit von April bis Oktober. Von Dezember bis März ist Monsunzeit, mit guter Ausrüstung geht es trotzdem. Im Tiefland ist es das ganze Jahr um 29 bis 30 Grad warm und feucht, in den Bergen kann es nachts bis auf 1 bis 2 Grad abkühlen. Regen gibt es in jeder Jahreszeit.

Welche Impfungen brauche ich?

Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Laut Auswärtigem Amt gibt es bei direkter Einreise aus Deutschland keine Impfpflicht. Wer aus einem Gelbfiebergebiet einreist, auch nach einem Umstieg dort, braucht eine Gelbfieberimpfung. Empfohlen sind die Standardimpfungen, besonders gegen Masern und Polio, als Reiseimpfung Hepatitis A, bei besonderer Exposition weitere. Im ganzen Land besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, auch in Port Moresby. Lass dich rechtzeitig reisemedizinisch beraten. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Wie sicher ist Papua-Neuguinea?

Laut Auswärtigem Amt ist die Kriminalität in Papua-Neuguinea insgesamt sehr hoch, besonders im Hochland und in Port Moresby. Es weist ausdrücklich darauf hin, dass es auch auf dem Kokoda Track schon zu gewalttätigen Überfällen gekommen ist. Von Reisen in die Hochlandprovinzen rät es ab, der Kokoda Track liegt nicht dort. Auf dieser Reise bist du immer mit Trekkingleitung und Guides unterwegs und wirst in Port Moresby gefahren. Lies vor der Reise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts.

Was passiert im Notfall?

Die Trekkingleitung ist laut Veranstalter in erweiterter Erster Hilfe ausgebildet und hat Satellitentelefon und Funk dabei. Bei Bedarf organisiert das Büro in Port Moresby einen Hubschrauber und informiert deine Versicherung. Laut Auswärtigem Amt liegt die medizinische Versorgung im Land weit unter europäischem Niveau, schwere Fälle werden nach Australien gebracht.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns, wir antworten persönlich und ehrlich, auch wenn die Antwort mal gegen eine Buchung spricht.

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Mehr Abenteuer zu Fuß

Noch mehr Trekking

Noch länger auf dem Kriegspfad: unser Wandern auf dem Kokoda Track in 10 Tagen. Alle unsere Reisen im Land findest du unter Papua-Neuguinea. Du suchst weitere Touren, bei denen du dir jeden Kilometer selbst erläufst? Schau in unseren Aktivurlaub. Wer lieber in kleiner Gruppe mit Leitung reist, aber weniger schwitzen will, findet mehr bei unseren Gruppenreisen.

Ganz anderer Kontinent, ähnlich besondere Geschichte: Die Auyan Tepui Besteigung und Angel Falls Expedition führt in Venezuela acht Tage über einen Tafelberg und dann am Seil die Wand des höchsten Wasserfalls der Erde hinunter. Auch dort lohnt es sich, vorher zu lesen.

Alle Aktivreisen

Reiseverlauf geprüft am 02.11.2026 anhand der Originalreise. Änderungen durch den Veranstalter möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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