Überblick

Trekking · 10 bis 12 Tage · ab Caracas

Roraima Trekking: zu Fuß auf den Tafelberg am Dreiländereck

Sechs Tage zu Fuß durch die Gran Sabana und über das Plateau des Roraima. Inlandsflug ab Caracas, Transfers, Zelt, Verpflegung ab Tag 2, Wanderführer und Träger für die Gemeinschaftsausrüstung sind bezahlt.

Caracas Puerto Ordáz San Francisco de Yuruaní Roraima Puerto Ordáz Caracas

Rund 2.800 Meter hoch, oben flach wie ein Tisch und ringsum von senkrechten Wänden begrenzt: Der Roraima steht dort, wo Venezuela, Brasilien und Guyana zusammenstoßen. Beim Roraima Trekking wanderst du zwei Tage durch die Savanne, steigst über eine natürliche Felsrampe auf das Plateau und schläfst oben im Zelt unter Felsüberhängen.

Oben erwartet dich eine Landschaft aus schwarzem Fels, Quarzkristallen, kleinen Wasserbecken und Pflanzen, die Insekten fangen. Es ist kalt, oft neblig und nass. Du trägst deinen eigenen Rucksack, das Trägerteam kümmert sich um Zelte, Küche und Essen.

Unser Partner bietet die Tour in drei Längen an, mit zwei, drei oder vier Nächten auf dem Plateau. Welche Länge zu dir passt, besprechen wir gern mit dir.

Pflicht für diese Reise: Gelbfieberimpfung

Der Roraima liegt im Canaima Nationalpark. Für alle Reisen dorthin setzen wir eine gültige Gelbfieberimpfung voraus, ohne Nachweis kannst du nicht teilnehmen. Lass dich spätestens zehn Tage vor der Einreise impfen und nimm den internationalen Impfpass im Original mit.

Was du danach weißt

  1. Welcher Roman den Roraima berühmt gemacht hat.
  2. Wie viel des Plateaus zu welchem Land gehört.
  3. Warum der kleine schwarze Frosch hier oben nicht springt.

Zwei, drei oder vier Nächte auf dem Tafelberg?

Der Weg hinauf und hinunter ist bei allen Varianten gleich: zwei Tage Anmarsch, ein Tag Aufstieg, zwei Tage Abstieg. Was sich ändert, ist die Zeit oben. Mit zwei Nächten siehst du Kukenan-Fenster, Jacuzzis, Tal der Kristalle und das Dreiländereck. Mit drei Nächten kommt ein Tag zu Felskathedralen und Abgründen dazu. Mit vier Nächten hast du einen Puffer, falls der Nebel einen Tag lang alles verschluckt. Das passiert hier oft.

Schon im Preis drin

Sechs Dinge, für die du nichts extra zahlst

Hin und zurück

Inlandsflug ab Caracas

Caracas nach Puerto Ordáz und zurück, mit Abholung am Flughafen und Transfer zum Hotel.

Rund 1,5 Stunden Flug pro Strecke.

Zwei Fahrtage

Transfer in die Gran Sabana

Im Jeep oder Kleinbus von Puerto Ordáz nach San Francisco de Yuruaní und zurück, dazu die Fahrt zum Startpunkt Paraitepuy.

7 bis 8 Stunden pro Strecke.

Sechs Gehtage

Englischsprachiger Wanderführer

Ein von der Nationalparkbehörde autorisierter Führer mit Erste-Hilfe-Ausbildung begleitet dich vom ersten bis zum letzten Schritt.

Er entscheidet bei Wetter über den Ablauf.

Auf dem Trek

Zelt und Trägerteam

Zwei-Personen-Zelt, Träger für Zelte, Küche und Lebensmittel. Deinen eigenen Rucksack trägst du selbst.

Persönlicher Träger auf Anfrage.

Ab Tag 2

Alle Mahlzeiten

Ab dem Fahrtag in die Gran Sabana bis zum Frühstück am Tag des Rückflugs ist jede Mahlzeit bezahlt.

Snacks für unterwegs mitbringen.

Vor und nach dem Trek

Vier feste Betten

Zwei Nächte im Hotel in Puerto Ordáz mit eigenem Bad und Klimaanlage, zwei Nächte in einer einfachen Posada in San Francisco de Yuruaní.

Duschen gibt es erst danach wieder.

Das Trekking ist einer unserer Bausteine für Reisen nach Venezuela. Du kannst es allein buchen oder mit Delta, Tafelbergen, Nebelwald und Karibik kombinieren.

Ehrlich gesagt

Für wen diese Reise passt

  • Die Gelbfieberimpfung ist Pflicht. Ohne Impfung und Impfpass im Original kannst du nicht mitwandern.
  • Du trägst deinen Rucksack mit 7 bis 10 Kilogramm selbst. Der Aufstieg hat 1.100 Höhenmeter über nassen, rutschigen Fels, der Abstieg am selben Tag ebenso.
  • Oben liegen die Temperaturen laut unserem Partner zwischen 6 und 15 Grad, dazu Wind, Nebel und Regen. Fünf bis sieben Nächte schläfst du im Zelt, ohne Dusche und ohne Strom.
  • Der Wanderführer spricht Englisch. Unterwegs bist du mit anderen Reisenden aus aller Welt.

Passt zu dir, wenn

  • du mehrere Tage am Stück wandern kannst
  • dir Kälte, Nässe und Zelt nichts ausmachen
  • du eine Landschaft sehen willst, die es sonst nirgends gibt
  • du dich auf Englisch verständigen kannst

Weniger geeignet, wenn

  • du die Tafelberge lieber aus dem Boot siehst, dann passt der Canaima Nationalpark besser
  • du Probleme mit Knien oder Trittsicherheit hast
  • du nach zwei Tagen ohne Dusche schlechte Laune bekommst

Mehr Venezuela

Roraima kombinieren

Alle unsere Venezuela-Bausteine starten und enden in Caracas, du hängst sie einfach an. Die Anreise nach Venezuela ist lang, da lohnt sich jeder zusätzliche Baustein. Nach einer Woche im Zelt tun Strand, Nebelwald oder ein paar Tage am Wasser besonders gut.

Flussdelta · 4 Tage

Orinoco Delta

Mit dem Boot durch das Labyrinth aus Flussarmen, Nächte in einem Pfahlbau im Orinoco Eco-Camp und Begegnungen mit den Warao. Inlandsflüge ab Caracas sind inklusive. Zum Orinoco Delta

Tafelberge · 5 Tage

Canaima Nationalpark

Im Einbaum zum Salto Ángel, eine Nacht in der Hängematte am Fluss und ein Tag mit einem Pemón-Guide. Flüge ab Caracas und Vollpension sind inklusive. Zum Canaima Nationalpark

Karibik · 5 Tage

Archipel Los Roques

Ein Meeresnationalpark, ein Dorf ohne Autos auf Gran Roque und jeden Tag mit dem Boot zu einer anderen Sandinsel. Flüge ab Caracas, Vollpension und Bootsausflüge sind inklusive. Zu Los Roques

Nebelwald · 4 Tage

Eco Posada Casa María

Kleine Naturlodge auf knapp 800 Metern in den Bergen bei Bejuma, mit Kolibris, Faultieren und einem Pool aus Quellwasser. In der Lodge spricht man Deutsch. Zur Casa María

Noch ein Tafelberg? Beim Auyan Tepui Trekking gehst du bis an die Kante des Salto Ángel. Im Einbaum in den Regenwald geht es beim Amazonas Trekking zum Salto Duruhuäyä, Tierbeobachtung gibt es in Los Llanos. Alle weiteren Bausteine findest du bei unseren Venezuela-Reisen.

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise nach Venezuela beraten!

Zehn, elf oder zwölf Tage? Reicht deine Kondition für 1.100 Höhenmeter mit Rucksack? Brauchst du einen persönlichen Träger, einen Leihschlafsack oder ein eigenes Zelt? Welcher Baustein passt danach? Wir gehen das ehrlich mit dir durch, auch wenn am Ende eine andere Reise besser passt.

★ 4,8 von 5 Sternenüber 10 Jahre Erfahrungrund 1.300 Reisende pro Jahr24/7 erreichbar

Reiseroute

Karte für Urlaub Venezuela: Roraima Trekking

Inkludierte Leistungen

  • Roraima Trekking gemäß Programm, 10, 11 oder 12 Tage mit 2, 3 oder 4 Nächten auf dem Plateau
  • Inlandsflug Caracas nach Puerto Ordáz und zurück, Flughafentransfers
  • Transfer im Jeep oder Kleinbus Puerto Ordáz nach San Francisco de Yuruaní und zurück, Transfer nach Paraitepuy
  • 2 Übernachtungen in der Hostería Waipa in Puerto Ordáz oder ähnlicher Unterkunft (Mittelklasse, Doppelzimmer mit Bad)
  • 2 Übernachtungen in einer einfachen Posada in San Francisco de Yuruaní
  • Übernachtungen im Zelt: Lager Kukenan, Basislager, Río Tek und 2 bis 4 Nächte auf dem Roraima (Zelt wird zu zweit geteilt)
  • alle Mahlzeiten ab Tag 2 bis zum Frühstück am Tag des Rückflugs
  • englischsprachiger, von der Nationalparkbehörde autorisierter Wanderführer mit Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Träger für Camping- und Küchenausrüstung

Optionale Leistungen

  • Gelbfieberimpfung: Pflicht für diese Reise. Impfpass im Original mitnehmen
  • internationale Flüge nach Caracas und zurück (gerne über uns buchbar)
  • Gebühren der Gemeinden San Francisco de Yuruaní und Paraitepuy: je 5 USD pro Person, vor Ort in bar
  • Einzelbucherzuschlag: 100 EUR
  • Feiertagszuschlag Ostern und Weihnachten: 100 EUR
  • Leihschlafsack: 25 EUR
  • persönlicher Träger und eigenes Zelt: auf Anfrage
  • Mahlzeiten am Anreisetag, alkoholische Getränke
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

Roraima Trekking im Überblick: drei Längen, ein Weg

VarianteAuf dem PlateauAblaufPreis laut Partner
10 Tage · 9 Nächte2 Nächteohne den Zusatztag (Tag 7)1.490 EUR
11 Tage · 10 Nächte3 Nächteso wie im Tagesverlauf unten1.590 EUR
12 Tage · 11 Nächte4 Nächtezwei Zusatztage auf dem Plateau1.690 EUR

Preise pro Person, Stand 28.10.2026. Zu Ostern und Weihnachten kommt laut unserem Partner ein Feiertagszuschlag von 100 Euro dazu. Den aktuellen Preis für deinen Termin nennen wir dir mit dem Angebot.

TagOrteSchwerpunktVariante
Tag 1Caracas, Puerto OrdázInlandsflugalle Varianten
Tag 2Gran Sabana, San Francisco de YuruaníFahrt, 7 bis 8 Stundenalle Varianten
Tag 3Paraitepuy, Lager KukenanSavanne · 11,4 kmalle Varianten
Tag 4BasislagerAnstieg · 7,6 km · 600 Hmalle Varianten
Tag 5Plateau des RoraimaAufstieg über La Rampa · 4 km · 1.100 Hmalle Varianten
Tag 6Tal der Kristalle, DreiländereckPlateau · 4 kmalle Varianten
Tag 7Felskathedralen, AbgründePlateau, Zusatztag · 4 km10 Tage: entfällt · 12 Tage: zweimal
Tag 8Basislager, Río TekAbstieg · 8 km · 1.100 Hmalle Varianten
Tag 9San Francisco de YuruaníSavanne · 12 kmalle Varianten
Tag 10Puerto OrdázFahrt, 7 bis 8 Stundenalle Varianten
Tag 11CaracasInlandsflugalle Varianten

Hinter den Kulissen

Drei Dinge, die du danach weißt

Die vergessene Welt

Welcher Roman hat den Roraima berühmt gemacht? 1884 standen der britische Forscher Everard im Thurn und Harry Perkins als erste Europäer auf dem Plateau. Ihre Berichte von einer Welt, die von der Umgebung abgeschnitten ist, regten in London die Fantasie an.

1912 erschien Arthur Conan Doyles Roman „Die vergessene Welt“. Darin finden Forscher auf einem südamerikanischen Tafelberg Dinosaurier, die dort überlebt haben. Dinosaurier gibt es oben nicht, aber das Gefühl, eine eigene Welt zu betreten, kennt jeder, der oben steht.

Ein Berg, drei Länder

Wem gehört das Plateau? Der größte Teil liegt in Venezuela, kleinere Teile im Osten gehören zu Guyana und im Süden zu Brasilien. Am Punto Triple markiert ein Grenzstein den Punkt, an dem sich die drei Länder treffen.

Die Grenze zwischen Venezuela und Guyana ist bis heute umstritten. Venezuela beansprucht seit dem 19. Jahrhundert ein großes Gebiet westlich des Essequibo-Flusses. Auf dem Plateau merkst du davon nichts, die Grenze ist nur ein Stein im Fels.

Der Frosch, der nicht springt

Warum hüpft der kleine schwarze Frosch hier oben nicht? Auf dem Roraima lebt eine winzige Krötenart, kaum zwei Zentimeter groß, die nicht springen kann. Sie klettert langsam über den Fels. Bei Gefahr rollt sie sich zu einer Kugel zusammen und lässt sich in eine Spalte fallen.

Wie diese Kröte gibt es auf den Tafelbergen viele Arten, die nur auf einem einzigen Berg vorkommen. Die steilen Wände trennen das Plateau seit sehr langer Zeit vom Tiefland, das Leben oben hat sich getrennt entwickelt.

Tag für Tag

So laufen deine Tage auf dem Roraima

So liest du die Tage: inklusive optional oder nur bei einer Variante Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten. Der Tagesverlauf zeigt die Variante mit 11 Tagen.

  1. Tag01

    Anreise

    Flug nach Puerto Ordáz

    Am Zusammenfluss von Orinoco und Caroní

    Vom Flughafen Maiquetía fliegst du in rund anderthalb Stunden nach Puerto Ordáz im Südosten des Landes. Am Flughafen holt man dich ab und bringt dich in die Hostería Waipa.

    Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit für einen Ausflug in den Parque La Llovizna, wo der Río Caroní in vielen kleinen Fällen dem Orinoco entgegenfließt. Oder du fährst in die Altstadt von Ciudad Bolívar, dem früheren Angostura.

    Beides ist nicht im Preis enthalten und hängt von deinem Flug ab. Abends packst du um: Was du auf dem Trek nicht brauchst, bleibt im Hotel. Heute sind keine Mahlzeiten enthalten.

    Gut zu wissen

    Komm mindestens einen Tag vorher in Caracas an. Der Inlandsflug ist nicht mit deinem internationalen Flug verbunden.

    Übernachtung

    Hostería Waipa, Puerto Ordáz

    oder ähnliche Unterkunft · Mittelklasse, eigenes Bad

    Strecke

    Caracas nach Puerto Ordáz

    Inlandsflug, ca. 1,5 Stunden

    Transport

    Flugzeug und Transfer

    InlandsflugFlughafentransferAusflug Llovizna oder Ciudad Bolívar
  2. Tag02

    Fahrt

    Durch die Gran Sabana

    Von Puerto Ordáz nach San Francisco de Yuruaní

    Mit dem Jeep oder Kleinbus geht es nach Süden. Erst Wald, dann öffnet sich die Gran Sabana: eine Hochebene aus Gras, Palmen an den Bachläufen und Tafelbergen, die wie Inseln aus der Ebene ragen.

    Unterwegs gibt es Stopps zum Essen und zum Schauen. Sieben bis acht Stunden dauert die Fahrt, die Straße ist teils schlecht. Am späten Nachmittag erreichst du San Francisco de Yuruaní, ein Dorf der Pemón an der Straße nach Brasilien.

    Hier schläfst du in einer einfachen Posada. Beim Abendessen lernst du deinen Wanderführer kennen und bekommst die letzten Hinweise zum Gepäck.

    Übernachtung

    Posada in San Francisco de Yuruaní

    einfach, kleine Zimmer mit eigenem Bad

    Strecke

    Puerto Ordáz nach San Francisco de Yuruaní

    ca. 7 bis 8 Stunden

    Transport

    Jeep oder Kleinbus

    TransferFrühstückMittagessenAbendessen
  3. Tag03

    Gehtag 1

    Durch die Savanne zum Kukenan

    Von Paraitepuy zum Lager am Fluss

    Nach dem Frühstück bringt dich der Jeep nach Paraitepuy, wo der Weg beginnt. Gegen halb zehn geht es los, gemächlich, denn die Strecke ist lang, aber überwiegend eben.

    Elf Kilometer führt der Pfad durch die offene Savanne, über sanfte Hügel und durch kleine Bäche. Vor dir liegen die Wände von Roraima und Kukenan, die mit jeder Stunde größer werden. Schatten gibt es kaum, Sonnenschutz ist Pflicht.

    Am Nachmittag erreichst du das Lager Kukenan am Fluss. Die Träger bauen die Küche auf, am Abend wird gegrillt.

    Gut zu wissen

    Vom Baden in Flüssen, Seen und Lagunen raten wir ab. Das Auswärtige Amt weist auf Schistosomiasis hin, eine Wurmerkrankung, die schon bei kurzem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann.

    Übernachtung

    Zelt im Lager Kukenan

    Zwei-Personen-Zelt, geteilt

    Strecke

    Paraitepuy zum Lager Kukenan

    ca. 11,4 km, 4 bis 5 Stunden

    Transport

    Jeep und zu Fuß

    Geführte WanderungFrühstückMittagessenAbendessen
  4. Tag04

    Gehtag 2

    Zum Fuß des Tafelbergs

    Aufstieg zum Basislager

    Um halb sieben gibt es Frühstück, gegen acht brichst du auf. Heute steigt der Weg stetig an, insgesamt rund 600 Höhenmeter. Das Gras wird kürzer, der Boden feuchter, die Wand über dir rückt näher.

    Am frühen Nachmittag erreichst du das Basislager direkt unter der Felswand des Roraima. Von hier siehst du die Rampe, über die du morgen aufsteigst, als schmales grünes Band in der Wand.

    Der Nachmittag gehört dir. Leg die Füße hoch, trockne deine Sachen und geh früh schlafen. Wenn die Wolken aufreißen, leuchtet die Wand im Abendlicht rot und golden. Füll heute alle Flaschen auf, morgen brauchst du viel Wasser.

    Übernachtung

    Zelt im Basislager

    Zwei-Personen-Zelt, geteilt

    Strecke

    Lager Kukenan zum Basislager

    ca. 7,6 km, 4 bis 5 Stunden, 600 Höhenmeter

    Transport

    Zu Fuß

    Geführte WanderungFrühstückMittagessenAbendessen
  5. Tag05

    Aufstieg

    Über La Rampa aufs Plateau

    1.100 Höhenmeter an der Wand entlang

    Heute ist der große Tag. Nach einem frühen Frühstück steigst du über La Rampa auf, eine natürliche Rampe, die sich schräg an der Wand des Roraima nach oben zieht. Durch Bergwald mit Moos, Farnen und Bromelien, über Wurzeln und nassen Fels.

    Nach vier bis fünf Stunden stehst du oben. Die Gruppe sucht sich ein „Hotel“, so heißen die Felsüberhänge, unter denen die Zelte stehen. Nach dem Mittagessen erkundest du die ersten Orte: das Kukenan-Fenster mit dem Blick in die Tiefe, die Jacuzzis, natürliche Felsbecken mit Regenwasser. Zum Schluss geht es zum Maverick-Felsen, mit rund 2.800 Metern der höchste Punkt.

    Abends wird es schnell kalt. Zieh dich warm an, bevor die Sonne weg ist.

    Übernachtung

    Zelt unter einem Felsüberhang

    Zwei-Personen-Zelt, geteilt

    Strecke

    Basislager zum Plateau

    ca. 4 km, 4 bis 5 Stunden, 1.100 Höhenmeter

    Transport

    Zu Fuß

    Geführte WanderungKukenan-FensterMaverick-FelsenFrühstückMittagessenAbendessen
  6. Tag06

    Plateau

    Tal der Kristalle und Dreiländereck

    Ein ganzer Tag auf dem Tafelberg

    Heute wanderst du sechs bis acht Stunden über das Plateau. Das Ziel ist das Tal der Kristalle, wo Quarz in den Felsritzen liegt und der Boden im Licht glitzert. Mitnehmen darfst du keinen einzigen Kristall, die Ranger kontrollieren beim Abstieg.

    Weiter geht es zum Punto Triple, einem Grenzstein, an dem Venezuela, Brasilien und Guyana zusammenstoßen. Unterwegs siehst du mit etwas Glück winzige schwarze Frösche oder das Tepui-Goldkehlchen, einen Vogel, der nur auf den Tafelbergen lebt.

    Der Weg ist nur vier Kilometer lang, aber du kletterst ständig über Felsen und durch Spalten. Bei Nebel kann der Führer die Route ändern.

    Übernachtung

    Zelt unter einem Felsüberhang

    Zwei-Personen-Zelt, geteilt

    Strecke

    Rundweg auf dem Plateau

    ca. 4 km, 6 bis 8 Stunden

    Transport

    Zu Fuß

    Tal der KristalleDreiländereckFrühstückMittagessenAbendessen
  7. Tag07

    Zusatztag

    Kathedralen aus Fels

    Noch einen Tag auf dem Plateau

    Ein weiterer Tag oben, diesmal in andere Richtungen. Der Weg führt zu Felsformationen, die wie Kathedralen aus dem Boden wachsen, an Spalten und Abgründe, in denen Nebel aufsteigt. Dazwischen liegen weitere Kristallfelder.

    Zwischen den Felsen wachsen Kannenpflanzen und Sonnentau, die mit Insekten ihren Nährstoffmangel ausgleichen. In den Moospolstern blühen kleine Orchideen. Der Boden hier oben ist so arm, dass fast alles, was wächst, sich etwas einfallen lassen musste.

    Dieser Tag ist auch dein Puffer: Wenn gestern alles im Nebel lag, holst du heute nach, was du verpasst hast. Abends geht es zurück ins Zelt unter dem Felsüberhang.

    Gut zu wissen

    Diesen Tag gibt es nur bei der Variante mit 11 Tagen. Bei 10 Tagen entfällt er, bei 12 Tagen kommt ein zweiter Tag wie dieser dazu.

    Übernachtung

    Zelt unter einem Felsüberhang

    Zwei-Personen-Zelt, geteilt

    Strecke

    Rundweg auf dem Plateau

    ca. 4 km, 6 bis 8 Stunden

    Transport

    Zu Fuß

    Geführte Wanderungentfällt bei 10 TagenFrühstückMittagessenAbendessen
  8. Tag08

    Abstieg

    Vom Plateau zum Río Tek

    1.100 Höhenmeter bergab

    Nach dem Frühstück steigst du über La Rampa wieder hinab. Bergab ist der nasse Fels heikler als bergauf, nimm dir Zeit und nutze Stöcke, wenn du welche hast.

    Im Basislager gibt es eine Mittagspause. Danach geht es weiter durch die Savanne bis zum Río Tek, wo das Lager für die Nacht steht. Insgesamt bist du sechs bis sieben Stunden unterwegs.

    Unten ist es spürbar wärmer. Die Knie merken den Tag, der Kopf ist noch oben auf dem Berg. Am Abend sitzt du mit der Gruppe am Fluss und schaust zurück auf die Wand, über die du heute gekommen bist.

    Übernachtung

    Zelt am Río Tek

    Zwei-Personen-Zelt, geteilt

    Strecke

    Plateau zum Río Tek

    ca. 8 km, 6 bis 7 Stunden, 1.100 Höhenmeter bergab

    Transport

    Zu Fuß

    Geführte WanderungFrühstückMittagessenAbendessen
  9. Tag09

    Gehtag 6

    Zurück nach San Francisco

    Durch die Savanne ins Dorf

    Der letzte Gehtag führt rund zwölf Kilometer durch die offene Gran Sabana zurück. Der Weg ist weitgehend eben, nach sechs Stunden bist du im Dorf. Dreh dich ab und zu um: Der Roraima wird hinter dir kleiner, bis ihn die Wolken verschlucken.

    In San Francisco de Yuruaní wartet die Posada mit Dusche und Bett. Beim Abendessen sitzt die Gruppe ein letztes Mal zusammen. Trinkgeld für Führer und Träger gibst du am besten heute.

    Wer will, kauft im Dorf noch Kunsthandwerk der Pemón. Das Geld bleibt direkt bei den Familien.

    Übernachtung

    Posada in San Francisco de Yuruaní

    einfach, kleine Zimmer mit eigenem Bad

    Strecke

    Río Tek nach San Francisco de Yuruaní

    ca. 12 km, 6 bis 7 Stunden

    Transport

    Zu Fuß

    Geführte WanderungFrühstückMittagessenAbendessen
  10. Tag10

    Fahrt

    Zurück nach Puerto Ordáz

    Ein langer Tag im Wagen

    Mit dem Jeep oder Kleinbus fährst du denselben Weg zurück nach Puerto Ordáz, sieben bis acht Stunden durch die Gran Sabana und den Wald dahinter.

    Die Tafelberge verschwinden langsam am Horizont, die Straße wird besser, die Luft feuchter und wärmer. Am späten Nachmittag checkst du wieder in der Hostería Waipa ein. Dein Gepäck aus dem Hotel wartet auf dich. Nach einer Woche gibt es wieder eine richtige Dusche.

    Abends kannst du alles waschen, trocknen und für den Rückflug packen. Das Abendessen ist im Preis enthalten, Getränke zahlst du selbst.

    Übernachtung

    Hostería Waipa, Puerto Ordáz

    oder ähnliche Unterkunft · Mittelklasse, eigenes Bad

    Strecke

    San Francisco de Yuruaní nach Puerto Ordáz

    ca. 7 bis 8 Stunden

    Transport

    Jeep oder Kleinbus

    TransferFrühstückMittagessenAbendessen
  11. Tag11

    Abreise

    Rückflug nach Caracas

    Oder weiter in den nächsten Baustein

    Nach dem Frühstück bringt dich der Transfer zum Flughafen. In rund anderthalb Stunden fliegst du zurück nach Caracas. Mit der Landung endet das Trekking.

    Plan deinen internationalen Heimflug nicht für denselben Tag, Inlandsflüge verschieben sich in Venezuela immer wieder. Besser ist ein Puffertag in Caracas. Oder du bleibst noch: Das Orinoco-Delta liegt von Puerto Ordáz aus nahe. Der Canaima Nationalpark mit dem Salto Ángel ist ab Caracas gut zu erreichen. Wir planen die Übergänge mit dir. Das Frühstück im Hotel ist die letzte Mahlzeit, die im Preis enthalten ist.

    Übernachtung

    Keine Übernachtung

    Die Reise endet in Caracas

    Strecke

    Puerto Ordáz nach Caracas

    Inlandsflug, ca. 1,5 Stunden

    Transport

    Flugzeug

    InlandsflugFrühstück

Unterkunft

Wo du schläfst

In Puerto Ordáz schläfst du zwei Nächte in der Hostería Waipa oder einer ähnlichen Unterkunft. Laut unserem Partner sind die Zimmer geräumig und sauber, mit eigenem Bad und Klimaanlage.

In San Francisco de Yuruaní übernachtest du zwei Nächte in einer einfachen Posada mit kleinen Zimmern und eigenem Bad. Auf dem Trek schläfst du im Zwei-Personen-Zelt, das du dir mit einer anderen Person teilst. Auf dem Plateau stehen die Zelte unter Felsüberhängen, die vor Regen und Wind schützen. Ein eigenes Zelt und ein Einzelzimmer gibt es gegen Aufpreis.

Gehzeiten sind Richtwerte. Bei Regen, Nebel oder hohem Wasserstand in den Flüssen kann der autorisierte Führer den Ablauf ändern, die Entscheidung liegt laut unserem Partner bei ihm.

Aktivitäten

Was inklusive ist und was du dazubuchen kannst

Tag 1, 10 und 11

Puerto Ordáz

Inklusive

  • Inlandsflug Caracas nach Puerto Ordáz und zurück
  • Flughafentransfers
  • 2 Nächte in der Hostería Waipa

Optional

  • Ausflug Parque La Llovizna oder Ciudad Bolívarauf Anfrage
  • Einzelbucherzuschlag100 EUR

Tag 2 bis 9

Gran Sabana und Roraima

Inklusive

  • Transfer nach San Francisco de Yuruaní und Paraitepuy
  • Sechs Gehtage mit englischsprachigem Wanderführer
  • Zelt, Träger für Camping- und Küchenausrüstung
  • Alle Mahlzeiten
  • Kukenan-Fenster, Jacuzzis, Maverick-Felsen, Tal der Kristalle, Dreiländereck

Optional

  • Persönlicher Trägerauf Anfrage
  • Leihschlafsack25 EUR
  • Eigenes Zeltauf Anfrage
  • Zusatztag auf dem Plateau100 EUR
  • Feiertagszuschlag Ostern und Weihnachten100 EUR

Stand 28.10.2026, Preise laut unserem Partner. Die Gemeinden San Francisco de Yuruaní und Paraitepuy erheben je 5 US-Dollar pro Person, die du vor Ort passend in bar zahlst.

Start und Ende

Wann du da sein musst

Tag 1 · Caracas

Inlandsflug nach Puerto Ordáz

Die genaue Flugzeit bekommst du mit den Reiseunterlagen. Komm mindestens einen Tag vorher in Caracas an, der Inlandsflug ist nicht mit deinem internationalen Flug verbunden.

Letzter Tag · Caracas

Ankunft am Vormittag oder Mittag

Nach dem Frühstück fliegst du von Puerto Ordáz zurück. Plan deinen Heimflug frühestens für den nächsten Tag, Inlandsflüge verschieben sich immer wieder.

Ganzjährig buchbar ab einer Person. Der internationale Flughafen Maiquetía arbeitet laut Auswärtigem Amt derzeit mit reduziertem Flugplan, wir prüfen die Verbindungen für deinen Termin.

Beste Reisezeit

Das Wetter auf dem Roraima

trockenste Monatemöglich, mehr Regenkeine Termine

Dezember bis April: Die trockensten Monate. Die Bäche sind niedriger, die Chance auf klare Sicht oben ist am größten.

Mai bis November: Häufiger Regen, die Bäche in der Savanne können anschwellen und der Nebel ist dichter. Dafür ist die Savanne grün und die Wasserfälle an den Wänden sind voll.

Oben liegen die Temperaturen laut unserem Partner das ganze Jahr zwischen 6 und 15 Grad, unten in der Savanne ist es tagsüber warm.

Gut zu wissen

Bevor du buchst

Gelbfieberimpfung: Pflicht

Der Roraima liegt im Canaima Nationalpark. Für alle Reisen dorthin setzen wir eine gültige Gelbfieberimpfung voraus, ohne Nachweis kannst du nicht teilnehmen. Die Impfung muss mindestens zehn Tage vor der Einreise erfolgt sein, nimm den Impfpass im Original mit. Das Auswärtige Amt nennt die Regionen südlich des Orinoco als Gebiet mit hohem Malariarisiko, dazu gehört die Gran Sabana. Kläre Prophylaxe und Impfschutz mit einer reisemedizinischen Praxis, am besten sechs bis acht Wochen vor Abreise.

Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Einreise Venezuela

Reisepass, bei Einreise noch sechs Monate gültig. Kein Visum bis 90 Tage. Mit Kindern solltest du laut Auswärtigem Amt die Geburtsurkunden dabeihaben. Rechne mit gründlichen Kontrollen und Wartezeiten bei Ein- und Ausreise.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 28.10.2026

Sicherheit

Für Venezuela gilt eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts für die Bundesstaaten an den Grenzen zu Kolumbien, Brasilien und Guyana. Der Roraima und Puerto Ordáz liegen im Bundesstaat Bolívar, der an Brasilien und Guyana grenzt. Damit fällt die Route unter die Teilreisewarnung. Du reist mit Inlandsflug und organisiertem Transfer, auf dem Trek bist du mit Wanderführer und Trägerteam unterwegs. Lies vor der Buchung die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts und prüf, ob deine Reiseversicherung für Venezuela und für Bolívar gilt. Fragen zur Lage besprechen wir offen mit dir.

Geld und Nebenkosten

Nimm US-Dollar in bar und in kleinen Scheinen mit, höchstens 10-Dollar-Noten, Wechselgeld gibt es kaum. Die Gemeinden San Francisco de Yuruaní und Paraitepuy erheben je 5 US-Dollar pro Person, bitte passend. Dazu kommen Trinkgelder für Führer und Träger.

Gepäck

Ein Rucksack mit 7 bis 10 Kilogramm, warmer Schlafsack, Isomatte, Regenjacke, warme Kleidung, Stirnlampe, Powerbank. Alles in wasserdichte Beutel, dazu zwei große Müllbeutel. Nur biologisch abbaubare Seife und Pflegeprodukte. Vom Baden in Flüssen, Seen und Lagunen raten wir ab. Das Auswärtige Amt weist auf Schistosomiasis hin, eine Wurmerkrankung, die schon bei kurzem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann.

Regeln im Nationalpark

Kristalle und Steine bleiben oben. Die Ranger kontrollieren beim Abstieg, Verstöße werden bestraft. Jeder Müll geht wieder mit hinunter, auch Toilettenpapier. Folge den Anweisungen des Führers, er entscheidet bei Wetter über den Weg.

Zum Einstimmen

Vorher schon ankommen

Roman

Die vergessene Welt

Arthur Conan Doyle, 1912. Der Abenteuerroman über eine Expedition auf einen Tafelberg, inspiriert von den Berichten über den Roraima.

Buch

Inseln in der Zeit

Uwe George, 1988. Der GEO-Autor beschreibt Expeditionen auf die Tafelberge Venezuelas, mit vielen Fotos von Pflanzen und Tieren, die es nur dort gibt.

Vor Ort

Drei Wörter

Tepui heißt in der Sprache der Pemón Berg, eine Posada ist ein kleines Gästehaus und ein „Hotel“ ist auf dem Plateau ein Felsüberhang für die Zelte.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Roraima Trekking

Vor der Reise

Was erwartet mich beim Roraima Trekking?

Sechs Gehtage durch die Gran Sabana und über das Plateau des Roraima, mit dem Aufstieg über La Rampa, dem Tal der Kristalle und dem Dreiländereck von Venezuela, Brasilien und Guyana. Dazu kommen Inlandsflug ab Caracas, zwei Fahrtage im Jeep oder Kleinbus und Nächte in Hotel, Posada und Zelt.

Welche Variante soll ich wählen?

Die Varianten unterscheiden sich nur in der Zeit auf dem Plateau: zwei, drei oder vier Nächte. Wir empfehlen mindestens drei Nächte, weil oben oft tagelang Nebel hängt. Mit einem Zusatztag steigt die Chance, dass du Kristalltal und Dreiländereck auch wirklich siehst.

Was kostet die Reise?

Laut unserem Partner 1.490 Euro für 10 Tage, 1.590 Euro für 11 Tage und 1.690 Euro für 12 Tage pro Person. Zu Ostern und Weihnachten kommen 100 Euro Feiertagszuschlag dazu. Nicht enthalten sind internationale Flüge, alkoholische Getränke, Trinkgelder und die Gemeindegebühren von zweimal 5 US-Dollar.

Kann ich allein reisen?

Ja, die Reise ist laut unserem Partner ganzjährig ab einer Person buchbar. Wenn du allein buchst, kommt ein Einzelbucherzuschlag von 100 Euro dazu. Unterwegs teilst du das Zelt mit einer anderen Person, ein eigenes Zelt gibt es auf Anfrage.

Welche Dokumente brauche ich?

Einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Ein Visum brauchst du bis 90 Tage nicht. Dazu kommt dein internationaler Impfpass mit der Gelbfieberimpfung im Original. Die Details stehen beim Auswärtigen Amt.

Ich komme aus Österreich oder der Schweiz. Wo finde ich meine Einreisebestimmungen?

Die Angaben auf dieser Seite gelten für deutsche Staatsangehörige. Wenn du aus Österreich kommst, findest du deine Einreisebestimmungen beim Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten. Aus der Schweiz schaust du beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA nach. Für alle anderen Nationalitäten schicken wir dir die passenden Einreisebestimmungen gern zu.

Welche Versicherung brauche ich?

Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist Pflicht, laut unserem Partner musst du den Nachweis vorlegen. Kosten für einen Abbruch wegen Verletzung oder Überanstrengung trägst du selbst, deshalb raten wir zu einer Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung. Prüf, dass sie für Venezuela und den Bundesstaat Bolívar gilt.

Unterwegs

Wie anstrengend ist das Trekking?

Laut unserem Partner brauchst du eine durchschnittliche Fitness, das Niveau ist mittel. Ehrlich gesagt: Der Aufstieg mit 1.100 Höhenmetern über nassen Fels und der Abstieg am Stück sind hart, vor allem für die Knie. Wer vorher regelmäßig mit Rucksack wandert, hat es deutlich leichter.

Wer trägt das Gepäck?

Die Träger übernehmen Zelte, Küche und Lebensmittel. Deinen Rucksack mit Kleidung, Schlafsack und Isomatte trägst du selbst, laut unserem Partner 7 bis 10 Kilogramm, höchstens 15. Einen persönlichen Träger kannst du gegen Aufpreis dazubuchen, den Preis nennen wir dir auf Anfrage.

Wie kalt wird es auf dem Roraima?

Laut unserem Partner liegen die Temperaturen oben zwischen 6 und 15 Grad, nachts kann es kälter werden. Dazu kommen Wind und Nässe. Nimm einen warmen Schlafsack, warme Wechselkleidung und eine wasserdichte Regenjacke mit. Einen Schlafsack kannst du für 25 Euro leihen.

Welche Mahlzeiten sind inklusive?

Alle Mahlzeiten ab Tag 2 bis zum Frühstück am Tag des Rückflugs. Am Anreisetag zahlst du dein Essen selbst. Allergien und Unverträglichkeiten meldest du vor der Reise.

Was muss ich einpacken?

Feste, eingelaufene Wanderschuhe, Regenjacke, schnelltrocknende Kleidung, zwei lange Wanderhosen, warme Wechselkleidung, Kopfbedeckung, Stirnlampe, Trinkflasche, Sonnenschutz mit mindestens LSF 50, Mückenschutz und Snacks. Strom gibt es auf dem Trek nicht, nimm Powerbanks mit. Pack alles in wasserdichte Beutel und bring zwei große Müllbeutel mit, der Müll geht wieder mit hinunter.

Kann ich das Trekking mit anderen Reisen kombinieren?

Ja, alle unsere Venezuela-Bausteine starten und enden in Caracas. Gut passen das Orinoco Delta, der Canaima Nationalpark mit dem Salto Ángel, Los Roques für ein paar Tage Karibik und die Eco Posada Casa María im Nebelwald. Alle Bausteine findest du bei unseren Venezuela-Reisen.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann ist die beste Reisezeit?

Laut unserem Partner ist die Tour ganzjährig buchbar. Die trockensten Monate in der Gran Sabana sind Dezember bis April. Von Mai bis November regnet es häufiger, die Bäche sind voller und der Nebel oben dichter. Regen und Nebel gibt es auf dem Roraima aber zu jeder Jahreszeit.

Ist die Gelbfieberimpfung wirklich Pflicht?

Ja, bei uns schon. Für die direkte Einreise aus Deutschland schreibt Venezuela keine Impfung vor, das Auswärtige Amt empfiehlt die Gelbfieberimpfung aber für den Großteil des Landes. Weil der Roraima im Canaima Nationalpark liegt, setzen wir sie voraus. Die Impfung muss mindestens zehn Tage vor der Einreise erfolgt sein. Ob sie für dich verträglich ist, klärst du mit einer reisemedizinischen Praxis. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte.

Brauche ich eine Malariaprophylaxe?

Das Auswärtige Amt nennt die Regionen südlich des Orinoco als Gebiet mit hohem Malariarisiko, dazu gehört die Gran Sabana. Kläre Prophylaxe und Impfschutz mit einer reisemedizinischen Praxis, am besten sechs bis acht Wochen vor Abreise. Auf dem Plateau selbst gibt es wegen der Kälte kaum Mücken, in Puerto Ordáz und in der Savanne schon. Vom Baden in Flüssen, Seen und Lagunen raten wir ab. Das Auswärtige Amt weist auf Schistosomiasis hin, eine Wurmerkrankung, die schon bei kurzem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann.

Wie sicher ist das Roraima Trekking?

Für Venezuela gilt eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts für die Bundesstaaten an den Grenzen zu Kolumbien, Brasilien und Guyana. Der Roraima und Puerto Ordáz liegen im Bundesstaat Bolívar, der an Brasilien und Guyana grenzt. Damit fällt die Route unter die Teilreisewarnung. Du reist mit Inlandsflug und organisiertem Transfer, auf dem Trek bist du mit Wanderführer und Trägerteam unterwegs. Lies vor der Buchung die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts und prüf, ob deine Reiseversicherung für Venezuela und für Bolívar gilt. Fragen zur Lage besprechen wir offen mit dir.

Kann ich mit eingeschränkter Mobilität mitreisen?

Leider nein. Du wanderst sechs Tage über unebenes Gelände und kletterst über Fels.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns, wir antworten persönlich und ehrlich, auch wenn die Antwort mal gegen eine Buchung spricht.

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Pfahlbauten im Orinoco-Delta, der Salto Ángel in Canaima, Nebelwald in der Casa María oder Karibik auf Los Roques: In unserer Übersicht findest du alle Venezuela-Reisen, die du mit dem Roraima kombinieren kannst.

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Reiseverlauf geprüft am 28.10.2026. Änderungen vor Ort möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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