Für wen dieser Törn passt und für wen nicht
Ein Urlaub in Französisch-Polynesien ist weit weg und teuer. Umso wichtiger ist, dass die Art zu reisen zu dir passt. Auf dem Katamaran teilst du dir zehn Nächte lang das Boot mit bis zu elf anderen Menschen, die Kabinen sind kompakt und das Leben spielt sich an Deck und im Wasser ab. Wer das mag, sieht die Inseln so, wie sie vom Land aus niemand sieht.
- am liebsten im Wasser bist und täglich schnorcheln willst
- die Südsee vom Wasser aus erleben willst statt aus einem Hotel
- mit einer kleinen internationalen Gruppe und Englisch an Bord gut klarkommst
- mit einfachen Abläufen leben kannst: barfuß an Bord, Kabine selbst in Ordnung halten
- schnell seekrank wirst, an Tag 8 bist du rund zwölf Stunden auf offener See
- in deiner Mobilität eingeschränkt bist, das schließt der Veranstalter ausdrücklich aus
- nachts nicht ohne Klimaanlage schlafen kannst, sie läuft von 8 bis 22 Uhr
- Hotelservice mit täglicher Zimmerreinigung oder eine deutschsprachige Begleitung erwartest
Die Route: von Raiatea über Bora Bora bis nach Tahiti
Der Törn startet auf Raiatea, der heiligen Insel der Polynesier. Von dort geht es durch die Inseln unter dem Wind: Tahaa, Bora Bora und Huahine. Danach geht es in einer langen Etappe über das offene Meer nach Moorea und zum Schluss hinüber nach Tahiti. Die Route ist ein möglicher Verlauf. Je nach Wind und Wetter hat der Skipper das letzte Wort.
Bora Bora: zwei Tage in der bekanntesten Lagune der Südsee
Über der Lagune steht die rund 720 Meter hohe Basaltwand des Otemanu. Du schnorchelst an einer Stelle, an der Riffhaie und Rochen angefüttert werden, isst mittags beim Barbecue auf Motu Tapu, früher nur dem Königshof vorbehalten. Dazu kommt ein freier Tag, zum Beispiel zum Schnorcheln mit Mantarochen. Übernachtet wird vor dem Matira Beach.
Raiatea und Tahaa: die heilige Insel und die Vanilleinsel
Raiatea und Tahaa teilen sich eine Lagune. Auf Tahaa wächst ein Großteil der Vanille Französisch-Polynesiens, dazu gibt es Perlenfarmen. Auf Raiatea fährst du mit dem Beiboot den Faaroa River hinauf, der als einziger schiffbarer Fluss des Landes gilt. In der Nähe liegt die Tempelanlage Taputapuatea.
Huahine und Moorea: grüne Inseln zum Schluss
Huahine besteht aus zwei Inseln, die eine kurze Brücke verbindet. In der Avea Bay schnorchelst du an einem Korallengarten. Auf Moorea ankerst du in der Opunohu Bay und schnorchelst bei den Tiki-Statuen unter Wasser. Von Juli bis November siehst du mit etwas Glück Buckelwale.
Südsee segeln: Wind, Wetter und Reisezeit
Geschützte Lagunen, eine lange Überfahrt und eine Regenzeit, die du kennen solltest
Die meisten Etappen dauern drei bis vier Stunden und führen durch geschützte Lagunen oder kurze Strecken zwischen den Inseln. Die Ausnahme ist Tag 8: Für die Überfahrt nach Moorea brauchst du rund zwölf Stunden auf offenem Pazifik. Wer zu Seekrankheit neigt, sollte das ernst nehmen.
Ein Neoprenanzug ist nicht nötig. Badeschuhe schon, weil an manchen Stränden Korallenbruch liegt.
Wärmer und feuchter, mit kräftigen Schauern. Von November bis April muss laut Auswärtigem Amt mit Tropenstürmen gerechnet werden.
In dieser Zeit ziehen Buckelwale an Moorea und Tahiti vorbei. Eine Garantie gibt es nicht.
Mückenschutz gehört ins Gepäck, an manchen Stränden auch Schutz gegen Sandfliegen.
Noch mehr Südsee: verlängern oder andersherum segeln
Wer schon um die halbe Welt fliegt, holt am besten alles raus
Elf Tage sind lang, für die Anreise in die Südsee aber nicht übertrieben. Zwei Törns desselben Veranstalters passen gut zu dieser Reise: einer führt in einen noch abgelegeneren Archipel, der andere fährt die Gesellschaftsinseln in umgekehrter Richtung ab.
Fünf Tage im Atoll: Delfine im Pass und rosa Sand
Rangiroa ist eines der größten Atolle der Welt, flach, weit und fast ohne Berge. Im Tiputa Pass springen Delfine, beim Schnorcheln und Tauchen siehst du Haie, Barrakudas und Adlerrochen. Dazu kommen die Pink Sands und eine Vogelinsel. Rangiroa erreichst du von Tahiti mit einem Inlandsflug, davor oder danach.
Dieselben Inseln, Start auf Tahiti
Die Südsee-Segelkreuzfahrt startet in Papeete auf Tahiti, wo die internationalen Flüge landen, und endet auf Raiatea. Dazwischen liegen Moorea, Huahine, Tahaa und Bora Bora. Die lange Überfahrt kommt hier schon an Tag 2. Gut, wenn dir der Start auf Tahiti besser in die Flugplanung passt.
Ob sich zwei Törns nahtlos verbinden lassen, hängt von den Terminen und den Inlandsflügen ab. Sag uns, welche Kombination dich reizt, wir prüfen das für dich.













