Überblick

National Geographic Journeys

National Geographic Reise Krüger Nationalpark: eine Woche Busch, kompakt und gründlich

7 Tage ab und bis Johannesburg: über den Blyde River Canyon in den Krüger-Park, dann drei Nächte und vier Pirschfahrten im privaten Reservat Karongwe.

Johannesburg Blyde River Canyon Krüger Karongwe Johannesburg

Wer zum ersten Mal auf Safari geht, sieht vor allem eins: Gras. Wer ein paar Tage mit Rangern unterwegs war, erkennt darin Spuren, frische Losung und den Alarmruf eines Frankolins. Die National Geographic Reise Krüger Nationalpark gibt dir in einer Woche genau diese Zeit: Von Johannesburg fährst du über die Panorama-Route mit dem Blyde River Canyon ins Lowveld, verbringst einen ganzen Tag im Krüger-Nationalpark und erkundest danach das private Karongwe Game Reserve.

Dort triffst du einen Forscher, der Geparde schützt, und isst am letzten Abend im Busch am Feuer. Fahrer und Reiseleitung sind meist dieselbe Person, ein von National Geographic geschulter Expedition Leader, der die Region kennt.

Wenn du wenig Urlaub hast und trotzdem eine richtige Safari willst, oder wenn du eine Rundreise im südlichen Afrika um eine Woche Busch ergänzen möchtest, ist das deine Reise. Lass dich persönlich beraten.

Wie liest man den Busch? Nach einer Woche mit Rangern und Fährtenlesern siehst du Dinge, an denen du am ersten Tag vorbeigefahren wärst.

Der rote Faden dieser Reise ist das Lernen im Gelände. Im Krüger-Park suchst du Tiere entlang der Straßen, so wie es die meisten Besucher tun. In Karongwe zeigt dir ein Fährtenleser, wie es die Profis machen: Spuren deuten, Geräusche zuordnen, Geduld haben. Dazu kommt ein Blick hinter die Kulissen des Artenschutzes.

Was diese Journey anders macht

Drei Dinge, die du auf einer Standardsafari nicht bekommst

Tag 3 · Krüger

Ein ganzer Tag im Nationalpark

Statt einer kurzen Runde bist du sechs bis sieben Stunden im offenen Geländewagen unterwegs, vom ersten Licht bis in den Nachmittag.

Genug Zeit, um an einer Sichtung zu bleiben, statt weiterzuhetzen.

Tag 4 · Karongwe

Gepardenschutz aus erster Hand

Ein Mitglied des Teams um den National-Geographic-Stipendiaten Vincent van der Merwe erklärt, wie Geparde zwischen Reservaten umziehen, und fährt danach mit auf Pirsch.

Du stellst deine Fragen direkt an die Forschung.

Tag 5 · Karongwe

Fährtenleser auf dem Vordersitz

Im privaten Reservat lesen Shangaan-Fährtenleser die Spuren vom Kühler aus. Das Fahrzeug darf die Piste verlassen, wenn ein Tier gesichtet wird.

Näher an Leopard und Nashorn als im Nationalpark.

Die Reise gehört zu unseren National Geographic Journeys: höchstens 16 Gäste, im Schnitt 12, Unterkünfte im gehobenen Servicelevel und ein Expedition Leader, der von National Geographic geschult wurde.

Ehrlich gesagt

Das solltest du vorher wissen

  • Zwei Tage sind lange Fahrtage: Johannesburg bis Krüger mit Stopps rund 10 Stunden, zurück von Karongwe rund 7 Stunden. Netto bleiben vier Tage im Busch.
  • In Karongwe startet die Morgenpirsch gegen 5 Uhr. Von Juni bis August liegen die Temperaturen dann im einstelligen Bereich, manchmal um null.
  • In Lodges und Camps läuft der Strom oft über Generatoren, die nachts von etwa 22 bis 5 Uhr aus sind. Ventilatoren und Klimaanlagen gibt es dort nicht.
  • Krüger und Karongwe liegen im Malariagebiet, von September bis Mai ist das Risiko hoch. Lass dich ärztlich beraten.
  • Es gibt keine optionalen Aktivitäten und keine freien Tage. Johannesburg siehst du nur, wenn du vorher oder nachher eine Nacht anhängst.
  • Die Reise ist mit anderen Touren kombinierbar. Manche Gäste und das Team sind schon vorher zusammen unterwegs gewesen oder reisen danach weiter.

Gut für dich, wenn

  • du in einer Woche möglichst viel Safari erleben willst
  • du den Nationalpark und ein privates Reservat vergleichen möchtest
  • dich Artenschutz interessiert
  • du eine Reise durch das südliche Afrika um eine Safari ergänzen willst

Eher nicht, wenn

  • du auch Kapstadt oder die Weinregion sehen willst
  • du lange Autofahrten nicht magst
  • du ohne Malariaprophylaxe reisen möchtest

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Safari im Krüger Nationalpark beraten!

Passt die Woche vor oder nach eine andere Reise? Lohnt sich eine Nacht mehr in Johannesburg? Welcher Termin ist gerade im Angebot? Wir finden mit dir die beste Lösung, zum selben Preis wie beim Veranstalter.

4,8 von 5 Sternen · über 10 Jahre Erfahrung · rund 1.300 Reisende pro Jahr

Reiseroute

Karte für National Geographic Reise: Krüger Nationalpark

Inkludierte Leistungen

  • 7 Tage National Geographic Reise Krüger Nationalpark gemäß Programm
  • 6 Übernachtungen: 2 Nächte im Hotel in Johannesburg, 2 Nächte in einer Lodge am Krüger-Park, 2 Nächte im festen Zelt oder Chalet in Karongwe, im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten: 6x Frühstück, 2x Mittagessen, 6x Abendessen
  • Ankunftstransfer vom Flughafen Johannesburg
  • alle Fahrten zwischen den Unterkünften und zu den Aktivitäten
  • Transportmittel: klimatisierter Kleinbus, offenes Safarifahrzeug, zu Fuß
  • englischsprachiger National Geographic Expedition Leader während der ganzen Reise, dazu Ranger, Fährtenleser und lokale Guides
  • Begrüßungstreffen mit Abendessen
  • Fahrt über die Panorama-Route mit Eintritten
  • Ganztagessafari im offenen Fahrzeug im Krüger-Nationalpark
  • Journeys-Highlight: Gepardenschutz in Karongwe mit Vortrag und Pirschfahrt
  • vier Pirschfahrten im Karongwe Private Game Reserve
  • Boma Braai in Karongwe

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach Johannesburg (gerne über uns buchbar)
  • Flughafentransfer bei der Abreise (auf Anfrage buchbar)
  • Einzelzimmerzuschlag: je nach Termin, ab 649 EUR
  • zusätzliche Nächte vor oder nach der Reise auf Anfrage
  • übrige Mahlzeiten und Getränke, laut Veranstalter etwa 95 bis 125 USD
  • persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

National Geographic Reise Krüger Nationalpark: die sieben Tage auf einen Blick

TagOrteSchwerpunkt
Tag 1JohannesburgAnkunft, Begrüßung, Abendessen
Tag 2Panorama-Route, LowveldPotholes, Canyon, God’s Window
Tag 3Krüger-NationalparkSafari mit offenem Dach
Tag 4KarongweGepardenforscher, erste Pirsch
Tag 5KarongweFährtenleser, Boma Braai
Tag 6Johannesburgletzte Pirsch, Rückfahrt
Tag 7JohannesburgAbreise

Hinter den Kulissen

Was du über den Busch wissen solltest

Fährtenleser: lesen, was niemand sieht

Fährtenleser lernen ihr Handwerk oft von Kindheit an. Sie erkennen nicht nur, welches Tier vorbeigekommen ist, sondern auch wann, wie schnell und in welche Richtung. Wind verwischt die Ränder eines Abdrucks, Tau zeichnet sich darin ab, Insekten laufen über ältere Spuren.

In Südafrika gibt es inzwischen anerkannte Prüfungen für Fährtenleser. Die höchsten Stufen erreichen nur wenige. Gute Fährtenleser sind gefragt, auch im Kampf gegen Wilderer.

Ohne Zaun: das Greater Kruger

1993 wurden die Zäune zwischen dem Krüger-Park und vielen benachbarten privaten Reservaten abgebaut. Seitdem können Tiere frei zwischen Nationalpark und privatem Land wandern, so entstand das Gebiet, das man heute Greater Kruger nennt.

Für die Tiere bedeutet das mehr Raum und alte Wanderwege, die wieder offen sind. Für Besucher bedeutet es, dass in den offenen privaten Reservaten dieselben Tiere unterwegs sind wie im Park, mit weniger Fahrzeugen und mehr Freiheit für die Ranger. Andere Reservate, oft kleinere, sind weiter eingezäunt und managen ihre Tierbestände selbst.

Die Little Five

Jeder kennt die Big Five. Weniger bekannt sind die Little Five, deren Namen auf die großen anspielen: der Elefantenrüsselspringer, der Ameisenlöwe, der Nashornkäfer, der Büffelweber und die Pantherschildkröte.

Sie zu finden ist oft schwerer als die großen Fünf. Der Ameisenlöwe zum Beispiel ist die Larve eines Insekts und baut kleine Trichter im Sand, in die Ameisen rutschen. Frag deinen Fährtenleser, er zeigt sie dir gern.

Warum Safaris so früh beginnen

Viele Tiere sind in der Dämmerung am aktivsten. Raubtiere jagen in der Kühle der Nacht und des frühen Morgens, mittags liegen sie im Schatten. Wer um 5 Uhr losfährt, hat die besten Chancen auf Löwen in Bewegung oder einen Leoparden auf dem Heimweg.

Dazu kommt das Licht: Morgens und abends ist es warm und weich, gut für Fotos. Mittags flimmert die Luft über dem Busch und die Farben verblassen.

Tag für Tag

Deine Safariwoche im Detail

So liest du die Tage: inklusive optional, gegen Aufpreis Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankunft in Johannesburg

    Erster Abend in Rosebank

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank, Johannesburg oder ähnlich

    Unterwegsvom Flughafen O. R. Tambo ins Hotel, 30 bis 45 Min., Transfer inklusive · Begrüßungstreffen, etwa 1 Std.

    Am Flughafen O. R. Tambo, benannt nach dem Anti-Apartheid-Kämpfer Oliver Reginald Tambo, wartet ein Fahrer auf dich. In 30 bis 45 Minuten bist du im Hotel im Stadtteil Rosebank, einem sicheren, grünen Viertel mit Einkaufszentren, Galerien und Cafés nördlich der Innenstadt.

    Eingecheckt wird ab dem Nachmittag, dein Gepäck kannst du bei früher Ankunft abgeben. Bis zum Abend hast du Zeit für dich. Ideen findest du unten.

    Beim Begrüßungstreffen am Abend lernst du deinen Expedition Leader und die Gruppe kennen, die Uhrzeit steht auf einer Notiz an der Rezeption. Danach esst ihr zusammen, das Abendessen ist im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Der Transfer ist auch inklusive, wenn du bis zu drei Tage früher anreist und die Nächte im Starthotel über den Veranstalter buchst.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Apartheid Museum: Eines der eindrücklichsten Museen des Landes, mit dem Taxi rund 20 Minuten. Gegen Eintritt.
    • Constitution Hill: Ehemaliges Gefängnis, in dem auch Mandela und Gandhi saßen, heute Sitz des Verfassungsgerichts. Gegen Eintritt, nur mit Taxi.
    • Rosebank: Galerien, Cafés und am Sonntag ein Kunsthandwerksmarkt. Kostenlos, zu Fuß rund um das Hotel.
    FlughafentransferBegrüßungstreffenAbendessen
  2. Tag02

    Panorama

    Über die Panorama-Route ins Lowveld

    Schluchten, Strudellöcher und ein Fenster ins Tal

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge, Lowveld oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus über die Panorama-Route, etwa 500 km, 10 bis 10,5 Std. mit Stopps

    Früh am Morgen verlässt du die Großstadt. Die Fahrt dauert mit allen Stopps zehn bis zehneinhalb Stunden und führt rund 500 Kilometer nach Osten. Erst geht es über das flache Highveld, dann klettert die Straße hinauf zur Großen Randstufe, an der das Hochland steil zum Tiefland abbricht.

    Erster großer Halt sind die Bourke’s Luck Potholes. Über Jahrtausende haben Steine im Wirbel des Wassers tiefe, kreisrunde Löcher in den gelben und roten Fels geschliffen. Über Fußgängerbrücken kannst du hineinschauen. Den Namen haben sie von Tom Bourke, einem Goldsucher, der hier sein Glück suchte und nie fand.

    Am Blyde River Canyon öffnet sich eine Schlucht, deren Hänge nicht kahl sind, sondern von subtropischem Wald bedeckt. Gegenüber erheben sich drei runde Felskuppen, die Three Rondavels, benannt nach den traditionellen Rundhütten der Region.

    Am Aussichtspunkt God’s Window schaust du bei klarem Wetter weit über das Lowveld bis Richtung Krüger. Am späten Nachmittag erreichst du deine Lodge am Rand des Parks. Das südafrikanische Abendessen ist inklusive.

    Gut zu wissen

    Auf der Höhe der Randstufe hängt oft Nebel. Ob God’s Window freie Sicht hat, merkst du erst vor Ort, das Wetter kann innerhalb von Minuten umschlagen.

    Panorama-Route mit EintrittenBlyde River CanyonGod’s WindowFrühstückAbendessen
  3. Tag03

    Safari

    Krüger-Nationalpark

    Unterwegs mit offenem Dach

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge, Lowveld oder ähnlich

    Unterwegsoffener Geländewagen im Krüger, 6 bis 7 Std.

    Noch vor dem Frühstück steigst du in einen offenen Geländewagen. Der Krüger-Nationalpark wurde 1898 gegründet und umfasst fast zwei Millionen Hektar Savanne, Flusswälder und Buschland. Hier leben alle klassischen Tiere Afrikas, vom Elefanten bis zum Afrikanischen Wildhund.

    Im Park gelten strenge Regeln: Höchstens 50 Kilometer pro Stunde auf Asphalt und 40 auf Schotter, aussteigen nur an markierten Plätzen. Vor Sonnenuntergang musst du durch das Tor sein. Dein Guide kennt die Strecken, auf denen sich in den letzten Tagen Löwen oder Leoparden gezeigt haben.

    Halte auch nach Vögeln Ausschau. Knapp 500 Arten wurden im Park gezählt, darunter die Gabelracke mit ihrem lila und türkis schimmernden Gefieder und Nashornvögel mit ihren großen gebogenen Schnäbeln. An den Flüssen siehst du Krokodile und Flusspferde, die tagsüber im Wasser dösen.

    Mittags gibt es eine Pause in einem Rastlager, dein Essen kaufst du dort selbst. Am Abend bist du zurück in der Lodge und hörst beim Essen den Busch. Das Abendessen ist inklusive.

    Gut zu wissen

    Im deutschsprachigen Reiseverlauf des Veranstalters steht auch eine Variante mit Morgenpirsch und freiem Nachmittag. Ob ganztags oder halbtags gefahren wird, bestätigt dir die Reiseleitung vor Ort.

    Ganztagessafari im KrügerFrühstückAbendessen
  4. Tag04

    Artenschutz

    Krüger nach Karongwe

    Ein Forscher und seine Geparde

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp, Karongwe (Zimmer oder Zelt) oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus nach Karongwe, etwa 150 km, 2,5 bis 3 Std. · Nachmittagspirsch mit dem Forscher

    Nach zweieinhalb bis drei Stunden Fahrt erreichst du das Karongwe Private Game Reserve. Mit rund 9.000 Hektar ist es kleiner als der Krüger, aber groß genug für alle Big Five. Du wohnst zwei Nächte in einem Lodgezimmer oder einem festen Zelt mit eigenem Bad, die Wahl hängt von der Verfügbarkeit ab.

    Am Nachmittag triffst du einen Forscher aus dem Team des National-Geographic-Stipendiaten Vincent van der Merwe vom Endangered Wildlife Trust. Sein Projekt betreut Geparde in Dutzenden kleinen Reservaten in Südafrika wie eine große Familie, die sich nicht selbst begegnen kann. Damit sich die Tiere nicht untereinander verpaaren, werden sie gezielt umgesiedelt.

    Er erzählt, wie man einen Geparden betäubt, transportiert und in einem neuen Gebiet freilässt, und warum Löwen dabei das größte Problem sind. Danach fährt er mit auf Pirschfahrt. Nutze die Gelegenheit und frag ihn alles, was dich interessiert.

    Mittag- und Abendessen sind inklusive. Abends gibt es kein Programm mehr, du sitzt am Feuer oder gehst früh schlafen.

    Gut zu wissen

    Ist Karongwe ausgebucht, wechselt der Veranstalter in eine gleichwertige Unterkunft oder ein anderes Reservat im Greater Kruger.

    Vortrag zum GepardenschutzPirschfahrt mit ForscherFrühstückMittagessenAbendessen
  5. Tag05

    Spurenlesen

    Karongwe

    Zwei Pirschfahrten und ein Feuer

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp, Karongwe (Zimmer oder Zelt) oder ähnlich

    UnterwegsPirsch am Morgen und am Abend, je etwa 3 Std.

    Um 5 Uhr ist es noch dunkel. Nach einem Kaffee steigst du ins Fahrzeug, vorn auf dem Sitz über dem Kühler sitzt dein Fährtenleser. Viele Fährtenleser hier sind Shangaan und haben das Spurenlesen von Vätern und Onkeln gelernt. Er erkennt an den Rändern eines Abdrucks, ob er von heute Nacht oder von gestern ist.

    Die Morgenpirsch dauert rund drei Stunden. Weil Karongwe ein privates Reservat ist, darf das Fahrzeug die Piste verlassen, wenn ein Leopard im Gras liegt oder ein Nashorn im Busch steht. Danach gibt es einen späten Brunch.

    Mittags hast du frei. Du sitzt auf dem Deck, schläfst oder schaust, welche Tiere zum Wasser kommen. Nach dem Nachmittagstee startet die zweite Fahrt, die mit einem Getränk zum Sonnenuntergang endet. Auf dem Rückweg sucht der Fährtenleser mit einer Lampe nach Augen, die im Dunkeln leuchten.

    Zum Abendessen sitzt du in der Boma, einem offenen Rund unter Sternen. Es gibt Fleisch vom Grill, Potjiekos aus dem gusseisernen Topf und Malva Pudding mit Vanillesoße. Alle Mahlzeiten sind inklusive.

    Gut zu wissen

    Zwischen den Fahrten bleibst du im Camp. Zu Fuß gehst du nur mit einem Ranger, denn Tiere können jederzeit durch das Camp ziehen.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Deck und Wasserloch: Mit Fernglas und Getränk die Tiere am Wasser beobachten. Kostenlos.
    • Fotos sortieren: Akkus laden und Bilder sichern, solange der Generator läuft. Kostenlos.
    • Gespräch mit dem Ranger: Frag nach Spuren und Rufen, die dir am Morgen aufgefallen sind. Kostenlos.
    Morgen- und AbendpirschBoma BraaiFrühstückMittagessenAbendessen
  6. Tag06

    Rückfahrt

    Karongwe nach Johannesburg

    Letzte Spuren, langer Weg

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank, Johannesburg oder ähnlich

    UnterwegsMorgenpirsch, etwa 3 Std. · Kleinbus nach Johannesburg, etwa 500 km, 7 Std.

    Ein letztes Mal geht es bei Sonnenaufgang hinaus. Bei der dritten Pirschfahrt in Karongwe hast du schon Übung: Du achtest auf frische Spuren, auf Geier über einem Baum und darauf, wohin die Impalas schauen. Oft wartet das Beste bis zum Schluss. Bevor du Karongwe verlässt, ist der richtige Moment für das Trinkgeld an Ranger und Fährtenleser.

    Nach dem Frühstück fährst du rund sieben Stunden und 500 Kilometer zurück nach Johannesburg. Unterwegs siehst du, wie sich die Landschaft Stück für Stück verändert: aus Mopane- und Akazienbusch werden Zitrusplantagen, Kiefernwälder und schließlich die weiten Maisfelder des Highveld.

    Die Reiseleitung nutzt die Fahrt für Fragen, die in den Tagen davor offen geblieben sind, zum Beispiel, warum Elefanten Bäume umwerfen oder wie viel Wasser eine Giraffe trinkt. Mittags machst du an einer Raststätte Pause, das Essen zahlst du selbst.

    Am Abend sitzt du ein letztes Mal mit der Gruppe zusammen. Das Abschiedsessen ist im Preis enthalten. Wer am nächsten Tag früh fliegt, packt am besten schon jetzt.

    PirschfahrtFrühstückAbendessen
  7. Tag07

    Abreise

    Abreise aus Johannesburg

    Ende in Johannesburg

    Übernachtungkeine, Reiseende

    UnterwegsAbreise individuell, Flughafentransfer gegen Aufpreis

    Nach dem Frühstück endet die Reise, du kannst jederzeit abreisen. Zum Flughafen O. R. Tambo brauchst du je nach Verkehr 30 bis 45 Minuten. Einen Transfer kannst du vorab dazubuchen, er ist nicht inklusive.

    Wer weiterreisen will, fliegt von Johannesburg in rund zwei Stunden nach Kapstadt oder Windhoek. Wir helfen dir bei der Planung.

    Frühstück

Unterkünfte

Hotel, Lodge und Camp

Je zwei Nächte im Hotel in Johannesburg, in einer Lodge am Rand des Krüger-Parks und in Karongwe in einem festen Zelt oder Chalet. Vorgesehen sind das Southern Sun Rosebank, die Umbhaba Eco Lodge und das Chisomo Safari Camp, jeweils oder ähnlich. Alle Zimmer und Zelte haben ein eigenes Bad.

Die Zelte sind geräumig, mit Moskitonetz, richtigen Betten, Spültoilette und Dusche. Strom kommt in Lodges und Camps oft vom Generator, der nachts abgeschaltet wird. Im Winter gibt es keine Heizung, Wärmflaschen und Decken bekommst du an der Rezeption. Die Unterkünfte können sich bis zur Abreise ändern.

Tiere halten sich an keinen Plan. Was du siehst, hängt von Jahreszeit, Wetter und Glück ab. Auch Fahrzeiten und Abläufe können sich wegen Straßen, Protesten oder Verfügbarkeit ändern.

Aktivitäten

Alles inklusive, nichts dazuzubuchen

Tag 1 und 7

Johannesburg

Inklusive

  • Abholung am Flughafen O. R. Tambo
  • Begrüßungstreffen mit gemeinsamem Abendessen

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 2 bis 3

Panorama-Route und Krüger

Inklusive

  • Halt an Bourke’s Luck Potholes, Blyde River Canyon und God’s Window, Eintritte inklusive
  • ganzer Tag im offenen Geländewagen im Krüger-Nationalpark (6 bis 7 Std.)

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 4 bis 6

Karongwe Private Game Reserve

Inklusive

  • Vortrag eines Forschers zum Gepardenschutz
  • Nachmittagspirsch mit dem Forscher
  • Morgen- und Abendpirsch mit Ranger und Fährtenleser
  • Boma Braai unter freiem Himmel
  • Abschiedspirsch am letzten Morgen

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Der Veranstalter plant auf dieser Reise keine optionalen Aktivitäten (Stand 30.10.2026). Alle Pirschfahrten sind im Preis enthalten, eine zusätzliche Nachmittagsfahrt im Krüger ist je nach Ablauf vor Ort möglich.

Start und Ende

Ankommen und Abfliegen

Tag 1 · Johannesburg

Landung jederzeit

Abholung am Flughafen O. R. Tambo inklusive. Zimmer ab dem Nachmittag, abends Treffen und gemeinsames Essen.

Tag 7 · Johannesburg

Abflug jederzeit

Nach dem Frühstück ist Schluss. Den Weg zum Flughafen organisierst du selbst oder buchst einen Transfer.

Hin und zurück fliegst du nach Johannesburg, oft mit Direktflug ab Frankfurt oder München. Wer die Safari mit Kapstadt oder Namibia verbindet, braucht meist einen Gabelflug, den wir gern mit dir suchen.

Beste Reisezeit

Drei Klimazonen in einer Woche

RegionJFMAMJJASOND
HighveldJohannesburg, 1.750 mgutgutidealidealidealgutgutidealidealidealgutgut
RandstufePanorama-Route, Blyde River Canyoneingeschränkteingeschränktgutidealidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
LowveldKrüger-Nationalpark, Karongweeingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt

ideal gut eingeschränkt

Highveld: Johannesburg liegt auf rund 1.750 Metern. Im Winter sind die Tage sonnig und um 18 Grad, nachts friert es manchmal. Im Sommer ziehen fast jeden Nachmittag kurze, heftige Gewitter auf.

Randstufe: An der Panorama-Route ist es deutlich feuchter und kühler als im Tiefland. Von November bis März hängen oft Wolken über den Aussichtspunkten, dann siehst du am God’s Window manchmal nur Nebel. Im Winter ist die Sicht am klarsten.

Lowveld: Im Krüger-Gebiet ist es im Sommer heiß, oft über 35 Grad, mit Regen von etwa Mitte Dezember bis März. Von Mai bis September regnet es kaum, tagsüber sind es 25 Grad, morgens auf dem offenen Fahrzeug nur 5 bis 10 Grad.

Unser Tipp: August und September verbinden kurzes Gras, Tiere an den Wasserstellen und klare Sicht an der Panorama-Route. Wer es grüner mag und Babytiere sehen will, reist im November oder Dezember.

Die Safari startet fast das ganze Jahr, oft mehrmals pro Woche. Am günstigsten sind Februar und März, am teuersten August, September und die Zeit um Weihnachten.

Gut zu wissen

Kurz und praktisch

Einreise

Ein Monat Restgültigkeit des Passes nach dem Abflug und zwei leere Seiten. Visumfrei für touristische Reisen bis 90 Tage. Digitale Zollanmeldung vor jedem Grenzübertritt.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 30.10.2026

Gesundheit

Aus Deutschland ist keine Impfung vorgeschrieben. Malariarisiko im Krüger-Gebiet, besonders von September bis Mai. Moskitonetz und Mückenschutz am Abend.

Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung.

Strom

Steckdosen vom Typ M mit drei runden Stiften, du brauchst einen Adapter. In den Camps läuft nachts kein Strom, eine Powerbank hilft.

Zum Einlesen

Vor der Abreise

Buch

Der Elefantenflüsterer

Lawrence Anthony, 2009. Ein Wildhüter in Südafrika nimmt eine Herde Elefanten auf, die niemand haben will.

Buch

Cathedral of the Wild

Boyd Varty, 2014, auf Englisch. Erinnerungen eines Rangers aus einer Familie, die ein Reservat am Krüger aufgebaut hat.

Vor Ort

Ein Bestimmungsbuch

Ein kleiner Führer zu Säugetieren und Vögeln des südlichen Afrikas macht jede Pirsch spannender. Gibt es auch als App.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur National Geographic Reise Krüger Nationalpark

Vor der Reise

Was unterscheidet die National Geographic Reise Krüger Nationalpark von einer normalen Safari?

Du verbindest einen ganzen Tag im Krüger-Nationalpark mit drei Nächten und vier Pirschfahrten im privaten Reservat Karongwe, wo das Fahrzeug die Wege verlassen darf. Dazu triffst du einen Gepardenforscher des Endangered Wildlife Trust und isst beim Boma Braai unter freiem Himmel. Begleitet wirst du von einem Expedition Leader mit Schulung von National Geographic.

Kann ich die Safari mit einer anderen Reise verbinden?

Ja, genau dafür ist sie gemacht. Die Reise beginnt und endet in Johannesburg, von dort fliegst du schnell nach Kapstadt, Windhoek oder Victoria Falls. Oft fahren Gäste längerer Touren für diesen Abschnitt mit. Wir planen die Kombination gern mit dir.

Wann muss ich in Johannesburg sein?

Landen kannst du an Tag 1 zu jeder Uhrzeit, abends ist das Begrüßungstreffen mit Abendessen. An Tag 7 kannst du nach dem Frühstück jederzeit fliegen.

Ist der Flughafentransfer inklusive?

Bei der Ankunft ja, auch wenn du bis zu drei Nächte früher anreist und sie über den Veranstalter im Starthotel buchst. Der Transfer zum Abflug ist nicht inklusive, du kannst ihn dazubuchen.

Wie ist das, wenn ich allein reise?

Ohne Aufpreis wohnst du mit einer anderen alleinreisenden Person desselben Geschlechts. Wer lieber allein schläft, bucht ein Einzelzimmer für alle Nächte dazu.

Ab welchem Alter kann man mitfahren?

Das Mindestalter liegt bei 12 Jahren, Minderjährige reisen mit einer erwachsenen Begleitperson.

Welche Versicherung verlangt der Veranstalter?

Pflicht ist ein Auslandskrankenschutz, der auch den Rücktransport abdeckt, mit einer Summe von mindestens 200.000 US-Dollar. Passende Tarife zeigen wir dir bei den Reiseversicherungen.

Einreise und Dokumente

Welchen Ausweis brauche ich für Südafrika?

Nur mit Reisepass, den Personalausweis akzeptiert Südafrika nicht. Der Pass braucht nach deinem Abflug noch mindestens einen Monat Gültigkeit und zwei komplett leere Seiten für die Stempel. Kinder brauchen einen eigenen Pass, ein Kinderreisepass gilt nur ohne Verlängerung. Stand 30.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Brauche ich ein Visum?

Nein. Wer mit deutschem Pass und Rückflugticket ankommt, erhält am Flughafen einen Stempel, der bis zu 90 Tage Aufenthalt erlaubt. Bleib keinen Tag länger, schon kurze Überschreitungen führen zu einer Einreisesperre. Stand 30.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Muss ich vorab etwas online ausfüllen?

Ja. Seit dem 1. Juli 2026 verlangt Südafrika eine digitale Zollanmeldung, die du einen Tag vor Ein- und Ausreise online oder an Automaten im Flughafen ausfüllst. Eine eTA, also eine elektronische Einreisegenehmigung, musst du nicht beantragen, sie kann aber Zeit an der Grenze sparen. Stand 30.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Wann muss ich eine Gelbfieberimpfung nachweisen?

Wer direkt aus Europa kommt, braucht ihn nicht. Pflicht wird er, wenn du vorher in einem Gelbfiebergebiet warst oder dort über 12 Stunden auf einen Anschlussflug wartest, zum Beispiel in Ostafrika. Stand 30.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Was gilt für Kinder?

Bei Kindern, die mit beiden Eltern reisen, empfiehlt das Auswärtige Amt eine Geburtsurkunde. Reist nur ein Elternteil mit, nimm zusätzlich eine Einverständniserklärung des anderen in englischer Sprache mit. Stand 30.10.2026, aktuelle Angaben beim Auswärtigen Amt.

Unterwegs

Wie anstrengend ist die Safari?

Körperlich leicht, der Veranstalter gibt 2 von 5 an. Anstrengend sind die zwei langen Fahrtage und das frühe Aufstehen.

Wer leitet die Reise?

Ein National Geographic Expedition Leader begleitet dich die ganze Woche und fährt oft selbst. Bei Gruppen ab zehn Personen gibt es einen eigenen Fahrer. In Karongwe übernehmen Ranger und Fährtenleser die Pirschfahrten.

Welche Mahlzeiten sind inklusive?

6 Frühstück, 2 Mittagessen und 6 Abendessen. Für die übrigen Mahlzeiten rechnet der Veranstalter mit 95 bis 125 US-Dollar.

Gibt es optionale Ausflüge?

Nein. Alle Pirschfahrten sind inklusive. Freie Zeit gibt es am Ankunftstag und mittags in Karongwe.

Brauche ich Bargeld?

Etwas Rand für Getränke und Snacks und kleine US-Dollar-Scheine für Trinkgelder. Karten funktionieren in Städten, im Busch nicht immer.

Was ziehe ich auf Safari an?

Gedeckte Farben wie Khaki, Grün oder Braun, mehrere Schichten, eine warme Jacke und Mütze für den Morgen. Weiß wird schnell schmutzig, grelle Farben fallen den Tieren auf.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann ist die beste Zeit für die Safari?

Von Mai bis September ist Trockenzeit, das Gras ist niedrig und die Tiere kommen zu den Wasserstellen. Im Sommer ab November wird es heiß und grün, viele Tiere bekommen Nachwuchs, das dichte Laub erschwert aber die Sicht. Preislich lohnen sich Februar und März.

Brauche ich eine Malariaprophylaxe?

Laut Auswärtigem Amt ist das Malariarisiko im Krüger-Gebiet in der Regenzeit von September bis Mai hoch, im Winter mittel. Ob du Tabletten nimmst, besprichst du bei einer reisemedizinischen Beratung. Wir sind Reiseveranstalter, keine Ärzte.

Ist Südafrika sicher?

Die Kriminalität ist hoch. Das Auswärtige Amt rät, die Innenstadt Johannesburgs zu meiden, die Gruppe wohnt im ruhigeren Rosebank. Auf der Straße ins Lowveld kam es wiederholt zu Protesten. Im Busch und in der Gruppe ist das Risiko gering.

Ist die Reise mit eingeschränkter Mobilität möglich?

Schwierig, denn die Safarifahrzeuge sind hoch und die Wege in den Camps uneben. Sprich uns an, wir klären das mit dem Veranstalter.

Fehlt dir eine Antwort? Schreib uns, wir melden uns schnell.

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Längere Reisen mit National Geographic

Mehr Zeit? Die National Geographic Reise Kapstadt, Krüger Nationalpark und Namibia führt in 19 Tagen auch ans Kap und in die Namib. Mit Victoriafällen dauert die National Geographic Reise Südliches Afrika 21 Tage.

Reiseverlauf geprüft am 30.10.2026 anhand der Originalreise. Änderungen durch den Veranstalter möglich.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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