1. Tag: Bischkek (Kirgisistan/Kirgisien)
Willkommen in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisistan, zu deiner Abenteuerreise durch Zentralasien. Treffe um 18 Uhr deinen Reiseleiter um alle Details der bevorstehenden Reise durchzugehen. Morgen unternehmt ihr eine Besichtigungstour durch die Stadt, daher brauchst du dich heute nicht zu sehr stressen, falls du wenig Zeit für Sightseeing hast. Bischkek ist eine Stadt mit vielen Grünflächen. Es gibt viele Parks, Gärten und Bäume, die für eine schöne Atmosphäre beim Flanieren sorgen. Um deinen Hunger zu stillen, solltest du Samsa probieren (Teigtaschen mit Fleisch- und Gemüsefüllung).
Hinweis:
Es ist sehr wichtig, dass du an diesem Willkommenstreffen um 18 Uhr teilnimmst, da hier deine Versicherungsdaten und weitere wichtige Informationen aufgenommen und besprochen werden. Solltest du dich verspäten, informiere uns bitte darüber oder kontaktiere die Hotelrezeption. Frag an der Hotelrezeption nach oder halte Ausschau nach einem Aushang in der Lobby, um zu erfahren, wo das Treffen stattfindet.
Aktivitäten: Willkommenstreffen mit Reiseleiter, Freizeit in Bischkek
Übernachtung: Rich Hotel in Bischkek (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Abendessen
2. Tag: Bischkek
Es geht auf eine Stadtrundfahrt, die dir verschiedene Etappen der Geschichte Bischkeks vor Augen führt. Besuche den Ala-Too-Platz, der einst als Lenin-Platz bekannt war und sehe dir die hoch aufragende Statue des Volkshelden Manas an. Weiter geht es zum Dubovy-Park (Eichenpark), wo du entlang der Cafés unter freiem Himmel schlenderst in Richtung der Freiheitsallee zwischen jahrhundertealten Eichen. Am Nachmittag hast du etwas Freizeit, um Bischkek weiter auf eigene Faust zu erkunden. Besuche den Platz des Sieges und bewundere das Weiße Haus. Im Stadtzentrum findest du zudem den meist gut besuchten Osch-Markt (Bazar), der die einen guten Eindruck vom Leben der Einheimischen bietet. Hier werden alle möglichen Dinge zum Verkauf angeboten, von Gewürzen und Früchten bis hin zu Kleidung, Elektronik und Teppichen.
Aktivitäten: Bischkek Stadttour mit lokalem Reiseleiter, Freizeit in Bischkek
Übernachtung: Rich Hotel in Bischkek (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
3. Tag: Bischkek – Yssyk-Köl See
Nach dem Frühstück begebt ihr euch auf die Fahrt durch die schönen Landschaften Kirgisistans. In diesem Fahrzeug bewegt ihr euch die nächsten Tage fort, mache dich also bereit für einen Roadtrip durch einige ziemlich spektakuläre Berg- und Seelandschaften. Zunächst macht ihr Halt am Burana Turm im Oblus Tschüi (Chuy-Tal), einem Minarett, das das sichtbarste Überbleibsel der alten Stadt Balasagun ist. Dann setzt ihr die Reise fort nach Takmak, wo ihr eine einheimische kirgisische Familie trefft und euch ein selbstgekochtes Mittagessen schmecken lasst. Dann geht es weiter zum heutigen Tagesziel – dem Yssyk-Köl-See, dem größten See des Landes und dem zweitgrößten Alpensee der Welt. Mit einer Länge von 170 Kilometern und einer Breite von 70 Kilometern ist diese Naturschönheit eine Augenweide. Für die heutige Nacht bezieht ihr ein Jurtencamp, das sich am Südufer des Sees befindet. Vom Camp aus hat man einen fantastischen Blick auf die schneebedeckten Berge die hinter dem See emporragen. Jurten, die aus Filz und Planen auf einem runden Gestell bestehen, sind die traditionellen Behausungen der Kirgisen und sind eure Unterkunft für die kommende zwei Nächte.
Hinweis:
Die Übernachtung erfolgt in Mehrbettzelten (Jurten) mit Matratzen auf dem Boden, je nach Gruppenzusammensetzung möglicherweise auch gemischtgeschlechtlich. Es werden bis zu 4 Personen in einer Jurte untergebracht. Abends kann es sehr kühl werden, deshalb gibt es einen Ofen zum Heizen und viele Decken. Die Sanitäranlagen befinden sich außerhalb der Jurten und werden gemeinschaftlich genutzt. Die Bedingungen hier sind einfach, aber die atemberaubende Aussicht und die einzigartige Erfahrung, in einer Jurte zu übernachten, sind tolle Erlebnisse.
Aktivitäten: Besuch des Burana Turms, Besuch einer kirgisischen Familie mit Mittagessen in Tokmak, Freizeit am Yssyk-Köl-See
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Bischkek zum Yssyk-Köl See (ca. 4-5 Stunden)
Übernachtung: Touristen Jurten-Camp am Yssyk-Köl-See (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
4. Tag: Yssyk-Köl See
Ein entspannter Tag liegt vor dir. Du besuchst einige einheimische Familien, die über ihre traditionellen Jurten erzählen. In einem speziellen Workshop lernst du die Grundlagen der Herstellung dieser Nomadenbehausungen kennen und erfährst, welche wichtige Rolle sie in ihrer Gemeinschaft spielen. Genieße den freien Nachmittag und Abend, den du entspannt im authentischen Jurtencamp verbringen kannst. Schwimme im See, fahre Fahrrad oder lehne dich zurück mit einem kalten, hausgemachten Wodka in der Hand, der von den Besitzern des Jurtencamps nur für euch hergestellt wurde.
Aktivitäten: Jurten Workshop bei Einheimischen, Freizeit am Yssyk-Köl-See
Übernachtung: Touristen Jurten-Camp am Yssyk-Köl-See (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
5. Tag: Yssyk-Köl See – Song-Köl See
Heute geht es hoch hinaus: Dein Ziel ist der Song-Köl See auf etwa 3016 Metern Höhe. Der See ist im Sommer ein wichtiger Weideplatz für Nomaden, die mit ihren Herden hierherziehen. Schon die Fahrt dorthin ist spektakulär: In Kochkor legst du einen Zwischenstopp ein und besuchst sowohl den lokalen Markt als auch eine von Frauen geführte Filz-Kooperative, in der traditionelle Handwerkskunst lebendig ist.
Am Nachmittag erreicht ihr euer Yurtencamp direkt am Seeufer. Umgeben von weiten Hochplateaus, Stille und Natur pur, hast du Zeit, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.
Am Abend wird in der Jurte wird gemeinsam gegessen, gelacht und vielleicht sogar gesungen. Einschlafen wirst du heute ganz traditionell mit mehreren Matratzen auf dem Boden, einem Ofen in der Mitte und dem Gefühl, für einen Moment Teil dieses Lebens zu sein.
Hinweis: Der Pass zum Song-Köl ist nur von Mitte Juni bis Mitte September befahrbar. Bei schlechtem Wetter oder außerhalb der Saison wird ein alternativer Tagesausflug organisiert oder eine Übernachtung in Kochkor eingeplant. Abends kann es kalt werden, warme Kleidung ist empfehlenswert.
Aktivitäten: Besuch des Marktes in Kochkor, Besuch einer Frauen-Filzkooperative, Übernachtung im Yurtencamp am Song-Köl See
Distanz: Fahrt von Kochkor zum Song-Kul See (ca. 6 Stunden)
Transport: privater Minibus
Übernachtung: Yurtencamp (Mehrbettunterkunft, 3–4 Personen pro Jurte, Gemeinschaftsbad außerhalb)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
6. Tag: Song-Köl See – Kyzyl-Oi
Über eine Schotterstraße fahrt ihr zu dem kleinen Dorf Kyzyl-Oi, das wie eingezwängt zwischen Bergen liegt. Unterwegs passiert ihr große Kohlelager und fahrt entlang des Kökömeren (Kekemeren) Flusses, der in den Syrdarja Fluss mündet. Ihr legt ein Picknick am Flussufer ein, im Schatten der Bäume, und habt Zeit euch im Dorf umzusehen. Heute Abend kannst du dabei zusehen, wie der traditionelle Snack „Boorsok“ zubereitet wird.
Hinweis:
Nach starken Regenfällen kann die Straße bei Karaketsche unterspült und somit unpassierbar sein. In diesem Fall kehrt ihr vom Song-Köl See nach Kotschkor zurück und fahrt von dort nach Kyzyl-Oi. Die Fahrtzeit verlängert sich dann um einige Stunden, im vergleich zur ursprünglichen Route.
Die Unterkunft für die heutige Übernachtung erfolgt in Mehrbettzimmern und die Reisegruppe könnte auf verschiedene Häuser von lokalen Familien aufgeteilt werden.
Aktivitäten: Freizeit in Kyzyl-Oi, Boorsok Kochvorführung
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt vom Song-Köl See nach Kyzyl-Oi (ca. 7 Stunden)
Übernachtung: Gästehaus/Homestay in Kyzyl-Oi (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
7. Tag: Suusamyr-Tal – Tschytschkan Fluss – Toktogul
Heute heißt es: Fensterplatz sichern und zurücklehnen! Eine beeindruckende Fahrt durch die Berglandschaften Kirgisistans steht auf dem Programm. Du überquerst das Suusamyr-Tal, ein Hochplateau auf rund 2200 Metern Höhe, das vor allem im Sommer mit Jurten und grasenden Herden übersät ist.
Danach führt dich die Route entlang des Tschytschkan-Flusses, der sich durch die Ausläufer des Tian-Shan-Gebirges schlängelt. Die Landschaft wechselt ständig zwischen schroffen Felsen, üppigem Grün und glitzerndem Wasser. Unterwegs machst du Halt, um die Szenerie in Ruhe auf dich wirken zu lassen, ein idealer Moment für eine kleine Fotopause oder einfach nur zum Staunen.
Am Nachmittag erreichst du Toktogul, benannt nach dem berühmten kirgisischen Dichter und Musiker Toktogul Satilganov. Deine Unterkunft hier ist Teil eines lokalen Gemeinschaftsprojekts, so erlebst du nicht nur authentische Gastfreundschaft, sondern unterstützt auch direkt die Menschen vor Ort.
Aktivitäten: Fahrt über das Suusamyr-Tal und entlang des Tschytschkan-Flusses, Stopps in der Natur, Übernachtung im Community-basierten Gästehaus in Toktogul
Distanz: Fahrt vom Suusamyr-Tal nach Toktogul (ca. 7 Stunden Fahrt)
Transport: privater Minibus
Übernachtung: Gästehaus in Toktogul (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
8. Tag: Toktogul – Osch
Nach dem Frühstück begebt ihr euch auf die Fahrt nach Osch, der zweitgrößten Stadt in Kirgisistan. Ihr legt in Ösgön einen Zwischenstopp ein. Dies ist eine historische Handelsstadt und Zentrum für Kunsthandwerk an der Seidenstraße. Auch wenn viel von der antiken Stadt zerstört worden ist, ein Minarett und drei Moscheen haben die Zeit überstanden und verbleiben als wichtige Exemplare mittelalterlicher zentralasiatischer Architektur. Weiter geht’s nach Osch. Die Stadt liegt im Ferghanatal im Süden des Landes und wird oft als die Hauptstadt des Südens bezeichnet, zudem ist es die älteste Stadt des Landes.
Aktivitäten: Besuch der Stadt Ösgön mit Besichtigungstour, Freizeit in Osch
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Kara-Köl nach Osch (ca. 7 Stunden)
Übernachtung: Hotel in Osch (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
9. Tag: Osch
Raus aus den Federn und auf zum einzigen Weltkulturerbe Kirgisistans, dem heiligen Berg Sulaiman-Too, auch bekannt als Salomons Thron. Seit Jahrhunderten suchen Reisende auf der Seidenstraße die Höhlen des Berges und ihre Felszeichnungen auf, weil sie glauben, dass sie mit Langlebigkeit oder gesunden Kindern gesegnet werden. Besuche den Nationalen Historischen Archäologischen Museumskomplex. Am Nachmittag hast du Freizeit in Osch. Du kannst den Jayma Bazaar besuchen, wo du das ein oder andere interessante Souvenir holen kannst. Sieh dir die Stadt an, wo du Überreste der sowjetischen Vergangenheit von Osch vorfindest und eine riesige Lenin-Statue auf dem Stadtplatz.
Aktivitäten: Besuch des Sulaiman-Too Berges, Besuch des Nationalen Historischen Archäologischen Museumskomplexes, Freizeit in Osch
Übernachtung: Hotel in Osch (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
10. Tag: Osch (Kirgisistan) – Margilan (Usbekistan) – Rishton – Kokand
Heute beginnt ein neuer Reiseabschnitt: Du verabschiedest dich von Kirgisistan und überquerst am Morgen die Grenze nach Usbekistan. Plane etwas Geduld ein, der Grenzübergang kann Zeit in Anspruch nehmen. Doch die Eindrücke, die dich dahinter erwarten, sind jede Minute wert!
Dein erster Stopp ist Margilan, eine bedeutende Seidenstadt an der Seidenstraße, deren Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Bei einem Besuch einer Ikat-Seidenfabrik kannst du dem gesamten Prozess von der Färbung bis zum Weben zusehen. In den angrenzenden Werkstätten und Basaren liegt der Duft von Farben und Stoffen in der Luft, ein lebendiger Ort für traditionelles Handwerk.
Anschließend fährst du nach Rishton, das für seine keramikblauen Fliesen und Töpferwaren bekannt ist. In einer der traditionellen Töpferwerkstätten lernst du einen Meister seines Fachs kennen, der dir über das Jahrhunderte alte Handwerk erzählt. Das Mittagessen genießt du direkt bei der Familie des Töpfers, eine tolle Gelegenheit, mehr über den Alltag in dieser Region zu erfahren.
Am Nachmittag erreichst du Kokand, eine Stadt mit reicher Geschichte im Fergana-Tal. Der restliche Tag steht dir zur freien Verfügung. Vielleicht ziehst du durch die Straßen und bekommst ein erstes Gefühl für das Leben in Usbekistan.
Aktivitäten: Besuch einer Seidenfabrik in Margilan, Keramik-Workshop in Rishton, Freizeit in Kokand
Distanz: Fahrt von Osch nach Kokand (ca. 6 Stunden)
Transport: privater Minibus
Übernachtung: Hotel in Kokand (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
11. Tag: Kokand
Der heutige Tag beginnt mit einem echten Highlight: Am Morgen besuchst du den Khudayar-Khan-Palast, das prächtige Residenzgebäude des letzten Khans von Kokand. Bereits von außen beeindruckt der Palast durch seine kunstvolle Fassade mit blau-grünen Mosaikkacheln. Innen erwarten dich reich verzierte Räume mit geschnitztem Holz, Stuckdecken und farbenfrohen Ornamenten.
Der Nachmittag gehört dir: Vielleicht schlenderst du über einen der Basare, auf denen Händler duftende Gewürze, bunte Stoffe und frisches Obst anbieten. Alternativ lohnt sich ein Besuch der Freitagsmoschee mit ihrer eindrucksvollen Holzbalkenhalle oder ein Abstecher zum Königlichen Friedhof, wo du mehr über die Herrscherfamilien des Fergana-Tals erfährst.
Zum Abschluss des Tages kannst du mit deinen Mitreisenden ein lokales Restaurant ausprobieren, vielleicht mit usbekischem Plov, frisch gebackenem Brot und einem Glas grünem Tee?
Aktivitäten: Besuch des Khudayar-Khan-Palasts, Freizeit in Kokand
Übernachtung: Hotel in Kokand (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
12. Tag: Kokand (Usbekistan) – Chudschand (Tadschikistan)
Heute verlässt du Usbekistan und reist weiter nach Tadschikistan. Nach einem voraussichtlich ruhigen Grenzübertritt erreichst du die Stadt Chudschand – einst als Alexandria Eskhata (das entfernteste Alexandria) bekannt und laut Überlieferung von Alexander dem Großen gegründet. Damit zählt sie zu den ältesten Städten Zentralasiens!
Nach deiner Ankunft hast du den restlichen Tag zur freien Verfügung. Vielleicht erkundest du den belebten Abendbasar, ein wunderbarer Ort, um lokale Produkte zu entdecken und mit den Händlern ins Gespräch zu kommen. Direkt gegenüber findest du die Jami-Moschee aus dem 16. Jahrhundert. Wenn noch Zeit bleibt, kannst du auch das Historische Museum oder die Überreste der Festung von Chudschand besuchen, um tiefer in die bewegte Geschichte der Region einzutauchen.
Aktivitäten: Besuch der Jami-Moschee, Freizeit in Chudschand
Distanz: Fahrt von Kokand nach Chudschand (ca. 3 Stunden)
Transport: privater Minibus
Übernachtung: Hotel in Chudschand (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
13. Tag: Chudschand – Pandschakent
Heute geht’s weiter nach Pandschakent, einst Hauptstadt des alten Sogdiana. Die Fahrt ist mit etwa 6 Stunden etwas länger, also schnapp dir dein Lieblingsbuch oder Podcast und genieße die abwechslungsreiche Landschaft.
Unterwegs legt ihr einen Stopp an den Marguzor-Seen ein, eine malerische Kette von alpinen Bergseen, eingebettet in beeindruckende Natur. In einem traditionellen Dorf wirst du von einer tadschikischen Familie zum Mittagessen eingeladen. Bei hausgemachten Speisen bekommst du einen authentischen Einblick in den Alltag der Menschen vor Ort.
Am Nachmittag erreichst du Pandschakent. Du erkundest die Ruinen der antiken Stadt, deren Mauern und Überreste noch heute von der einstigen Bedeutung erzählen. Über 50 Räume wurden bisher von Archäologen freigelegt! Im kleinen Stadtmuseum kannst du dir weitere Funde ansehen, bevor du den Tag gemütlich ausklingen lässt. Der Abend steht dir zur freien Verfügung.
Aktivitäten: Besuch der antiken Stadtmauern und Museum in Pandschakent, Mittagessen bei einer tadschikischen Familie am Marguzor-See
Distanz: Fahrt von Chudschand nach Pandschakent (ca. 3 Stunden)
Transport: privater Minibus
Übernachtung: Hotel in Pandschakent (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen
14. Tag: Pandschakent – Samarkand
Heute heißt es Abschied nehmen von Tadschikistan, denn du fährst zurück über die Grenze nach Usbekistan und weiter nach Samarkand, eine der faszinierendsten Städte der Seidenstraße.
Die Fahrt dauert etwa drei Stunden, danach lernst du bei einem orientierenden Stadtrundgang mit deinem Guide erste Highlights kennen. Samarkand war über Jahrhunderte das Herz der Seidenstraße. Beim Spaziergang durch die Altstadt spürst du diesen Zauber noch heute: Überall begegnen dir farbenprächtige Moscheen, Medresen und lebendige Basare.
Am Abend bietet sich ein gemeinsames Abendessen mit deiner Gruppe an. Dein Guide kennt garantiert ein tolles Restaurant mit usbekischen Spezialitäten wie Plov oder Laghman.
Aktivitäten: Orientierender Stadtrundgang durch Samarkand
Distanz: Fahrt von Pandschakent nach Samarkand (ca. 3 Stunden)
Transport: lokaler Bus
Übernachtung: Hotel in Samarkand (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
15. Tag: Samarkand
Auf einer Stadtbesichtigungstour lernst du Samarkand ausführlich kennen. Als erstes seht ihr euch den Hauptplatz an, der „Registan“ genannt wird, auf dem sich Moscheen und Mausoleen befinden, die wahre Meisterwerke der islamischen Architektur sind. Weiter geht es zum Gur-Emir-Mausoleum, die Grabstätte des truko-mongolischen Eroberers Timur (auch bekannt als Tamerlane). Anschließend besucht ihr die riesige Bibi-Khanum-Moschee, benannt nach der Frau von Amir Timur, gehört diese im 15. Jahrhundert erbaute Moschee zu den imposantesten und größten der Welt. Als nächstes seht ihr euch Shohizinda (Schahi-Sinda-Ensember) an, eine Nekropole mit einer Reihe von blau gefliesten, jahrhundertealten Mausoleen. Diese heilige Stätte beherbergt Monumente vom 14. bis zum 19. Jahrhundert und spiegeln die Entwicklung der monumentalen Kunst und Architektur ab dem Timuriden-Zeitalter wider. Aus jedem Blickwinkel ist dieser Ort beeindruckend und beliebt als Fotomotiv. Verhalte dich hier respektvoll beim Fotografieren, da viele Pilger diesen Komplex besuchen. Am Abend besucht ihr eine einheimische Familie, die euch bei einer Kochvorführung in die Geheimnisse der Plov-Küche (traditionelles Reisgericht) einweiht.
Aktivitäten: Stadtbesichtigung in Samarkand, Besuch einer einheimischen Familie mit Kochvorführung, Freizeit in Samarkand
Übernachtung: Hotel in Samarkand (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
16. Tag: Samarkand – Taschkent
Mit dem Zug reist ihr am Morgen zurück nach Taschkent. Am Nachmittag ist kein offizielles Programm vorgesehen, daher kannst du deine Zeit nach Belieben gestalten.
Diese Tour besteht aus unterschiedlichen Reiseabschnitten bzw. Reisebausteinen. Es ist also möglich, dass es für einige deiner Mitreisenden der letzte Tag auf dieser Tour sein könnte und am nächsten Tag neue Mitreisende zur Gruppe stoßen. Wenn du Lust hast, kannst du dich einem optionalen Abendessen zum Abschied der Mitreisenden anschließen und mit ihnen einen schönen letzten Abend verbringen.
Aktivitäten: Freizeit in Taschkent
Transport: Zug
Distanz: Fahrt von Samarkand nach Taschkent (ca. 3 Stunden)
Übernachtung: Hotel in Taschkent (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
17. Tag: Taschkent
Der gesamte heutige Tag in Taschkent steht dir zur freien Verfügung. Besuche die Museen und Galerien der Stadt, erkunde die Einkaufsstraßen und Geschäfte und probiere usbekische Leckereien in den Restaurants der Stadt. Um 18 Uhr empfängt euer Reiseleiter die neuen Mitreisenden zum Willkommenstreffen in eurem Hotel. Du kannst gerne dazukommen um deine neuen Reisefreunde zu begrüßen.
Aktivitäten: Freizeit in Taschkent
Übernachtung: Hotel in Taschkent (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
18. Tag: Taschkent – Urganch
Am Morgen unternehmt ihr eine Stadtrundfahrt, um Taschkent zu erkunden. Ihr besucht den imposanten Amir-Timur-Platz und habt Zeit über den Chorsu-Basar zu schlendern. Auf dem Hauptgebäude des Marktes sitzt eine beeindruckende Kuppel und darunter wird so ziemlich alles verkauft, was man sich vorstellen kann, aber auch einiges, was man sich nicht vorstellen kann. Du wirst in jedem Fall beeindruckt sein. Erkunde die faszinierend dekorierten Metrostationen, die erstmals im Jahr 2018 abgelichtet werden durften und besuche den Hazrati-Imam-Komplex (Khast-Imam-Komplex), der eine der ältesten Koranabschriften besitzt und selbst zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Des Weiteren besucht ihr das Moyie Mubarek Library Museum. Am Nachmittag hast du Freizeit und kannst dir Snacks und Getränke kaufen für den Nachtzug, den ihr gegen 18 Uhr nehmt. Nimm ein gutes Buch mit, höre Musik und beobachte aus dem Zugfenster wie die Landschaft an dir vorbeizieht auf der Fahrt in die Stadt Urganch.
Hinweis:
Zu zweit bezieht ihr im Nachtzug eine 4-Bett-Kabine. Die Sanitäranlagen befinden sich auf beiden Seiten des Waggons und Bettlaken, Decken und Kissen werden gestellt. Du kannst Snacks, Essen und Trinken fürs Abendessen und Frühstück selbst mitbringen. Es gibt auch einen Speisewagen im Zug, jedoch könnte die Auswahl an Speisen begrenzt sein.
Du kannst die Stadtrundfahrt in Taschkent heute ausfallen lassen, da du diese bereits an Tag 11 gemacht hast und stattdessen auf eigene Faust losziehen. Da es sich bei dieser Reise um eine Kombitour handelt, ist die Stadtrundfahrt für die Teilnehmer interessant, die neu zu der Tour dazugestoßen sind.
Aktivitäten: Stadtrundfahrt in Taschkent, Metrotour in Taschkent, Freizeit in Taschkent, Fahrt im Nachtzug nach Xiva
Transport: Nachtzug
Distanz: Fahrt von Taschkent nach Urganch (ca. 15 Stunden)
Übernachtung: Nachtzug
Mahlzeiten: Frühstück
19. Tag: Urganch – Xiva
Um ca. 10:30 Uhr kommt ihr mit dem Zug in Urganch an und werdet vom Bahnhof ins farbenfrohe Xiva gebracht. Viele Weltmächte haben im Laufe der Jahrhunderte Anspruch auf diese Stadt erhoben, von Khans über Händler der Seidenstraße bis hin zur Sowjetunion. Nachdem ihr etwas gegessen habt, macht ihr euch auf eine Besichtigungstour der ummauerten Stadt Xiva. In der historischen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, seht ihr euch das wunderschöne Kalta Minior Minarett an, das mit blauen Kacheln verziert ist, aber nie fertiggestellt wurde. Daneben befindet sich die Medrese Muhammad Amin Khan, Konya Ark (Kuhna Ark), das als „Zitadelle in der Zitadelle“ bekannt ist, und im 17. Jahrhundert der Wohnsitz des Khan und seiner Familie war. Vom Turm Ak Scheich Bobo hast du einen tollen Blick über die Stadt. Den Abschluss der Besichtigungstour durch Xiva bildet der Besuch des Pahlavan Mahmud-Mausoleums. Diese Anlage wurde zum Gedenken an den Philosophen, Lehrer und Ringer aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Diese Stätte, mit der prächtigen mintfarbenen Kuppel, ist mitunter das wichtigste Symbol der Stadt Xiva und ein Wallfahrtsort für Pilger. Ihr besucht das höchste Gebäude Xivas – das Islam Khodja Minarett – das mit 45 Metern in die Höhe ragt. Dann erkundet ihr die Dschuma-Moschee (Juma Moschee, die auch als „Große Moschee von Xiva“ bekannt ist). Der Tasch Hauli Palast aus dem 19. Jahrhundert, wurde von Allakuli Khan erbaut, und macht mit den kunstvoll verzierten Innenhöfen, labyrinthartigen Gängen und etwa 150 Zimmern deutlich, wie usbekischer Luxus seinerzeit ausgesehen hat. Zum Sonnenuntergang solltest du dir einen Platz mit guter Aussicht suchen und diesen magischen Moment genießen. Der Abend steht dir zur freien Verfügung.
Aktivitäten: Stadtbesichtigungstour in Xiva, Freizeit in Xiva
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Urganch nach Xiva (ca. 45 Minuten)
Übernachtung: Hotel in Xiva (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Mittagessen
20. Tag: Xiva (Usbekistan)
Heute kannst du Xiva in deinem eigenen Tempo erkunden! Diese uralte Stadt steckt voller Geschichte und beeindruckender Architektur – mit über 60 kulturellen Sehenswürdigkeiten, mittelalterlichen Moscheen und prachtvollen Palästen gibt es hier jede Menge zu entdecken. Vielleicht besuchst du eines der spannenden Museen, stöberst in den Souvenirläden nach handgefertigten Schätzen oder schaust in einer der traditionellen Handwerksstätten vorbei, wo Kunsthandwerker Teppiche knüpfen oder Keramik bemalen. Falls du nicht weißt, wo du anfangen sollst – dein Guide hat bestimmt ein paar Insider-Tipps für dich! Egal, ob du dich einfach treiben lässt oder gezielt ein paar Highlights ansteuerst, Xiva wird dich mit seiner einzigartigen Atmosphäre verzaubern.
Aktivitäten: Freizeit in Xiva
Übernachtung: Hotel in Xiva (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
21. Tag: Xiva (Usbekistan) – Derweze (Turkmenistan)
Verabschiede dich von Usbekistan und überquere die Grenze nach Turkmenistan bei Khodjeyli (Xo’jayli). Hier triffst du deinen neuen Reiseleiter, der dafür sorgen wird, dass du und deine Mitreisenden in den verbleibenden sechs Tagen dieser Reise die beste Zeit habt. Das erste Highlight in Turkmenistan, zu dem er euch führt, ist das „Tor zu Hölle“. Im Geländewagen fahrt ihr über ruckelige Straßen der Karakum Wüste zum Krater von Derweze. Dieser 70-Meter breite Krater versetzt jeden Besucher ins Staunen, denn er steht ständig in Flammen. Im Jahr 1971 wurden hier Bohrungen durchgeführt von Sowjetischen Ölsuchern, woraufhin der Boden einbrach und dieses riesige Loch in der Landschaft bildete. Aus Angst, dass Gase sich freisetzen, zündeten sie den Krater absichtlich an, um die überschüssigen Gase abzubrennen, und rechneten damit, dass es nur ein paar Wochen dauern würde. Mit eigenen Augen wirst du sehen, dass sie sich geirrt haben. Denn der Krater brennt unaufhörlich weiter und sorgt so für ein einzigartiges Spektakel. Bewundere bei Sonnenuntergang den brennenden Krater und freue dich zum Abendessen auf ein Barbecue nach turkmenischer Art in eurem Camp.
Hinweis:
Die Grenzkontrolle und Einreise nach Turkmenistan kann 2-3 Stunden dauern, je nachdem, wie viel an der Grenze los ist.
Die Straßen zum Krater von Derweze sind holprig, aber es gibt derzeit keine Alternative, um zum Krater zu gelangen.
Für die Übernachtung im Camp werden Zelte, Schlafsäcke und Matratzen gestellt. Bitte beachte, dass es sich um einfaches Camping handelt und keine sanitären Einrichtungen vorhanden sind.
Aktivitäten: Einreise nach Turkmenistan, Besuch des Kraters von Derweze (Tor zur Hölle), Grillfest im Camp
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Xiva nach Derweze (ca. 12 Stunden)
Übernachtung: Campingplatz in Derweze (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
22. Tag: Derweze – Aschgabat – Nokhur
Heute geht es durch die Wüste und hinein in die Kopet-Dag-Berge, die Turkmenistan von Iran trennen. Unterwegs gibt es mehrere Stopps, um sich die Beine zu vertreten und die beeindruckende Landschaft festzuhalten – darunter ein Schlammkrater, ein Wasserkrater und das Nomadendorf Erbent. In Aschgabat gibt es eine Mittagspause, bevor du in Minibussen auf die kurvigen und staubigen Straßen nach Nokhur wechselst. Dort angekommen, erhältst du einen Einblick in das traditionelle Kunsthandwerk der Region und kannst beobachten, wie die Einheimischen Keteni weben – ein kunstvoller, handgesponnener Seidenstoff. Wer möchte, kann einen Spaziergang zu den markanten Grabstätten unternehmen, die mit Bergziegenhörnern geschmückt sind oder entlang der Hirtenpfade zu Wasserfällen und natürlichen Badeplätzen wandern. Am Abend erwartet dich ein traditionelles, hausgemachtes Essen bei deiner Gastfamilie – eine besondere Gelegenheit, das Dorfleben und die Kultur von Nokhur kennenzulernen.
Aktivitäten: Besuch des Dorfes Erbent, Freizeit in Nokhur, Freizeit in Aschgabat
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Derweze nach Nokhur (ca. 4 Stunden)
Übernachtung: Hotel in Nokhur (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen
23. Tag: Nokhur – Aschgabat
Nach einem traditionellen Frühstück im Gästehaus geht es heute weiter mit einem tieferen Einblick in das Dorfleben der Turkmenen. In Nokhur triffst du auf Bewohner der Nokhur-Ethnie, die sich als Nachfahren Alexanders des Großen betrachten. Ein Spaziergang durch den überwucherten Friedhof des Stammes mit seinen charakteristischen Bergziegenhörnern gibt einen Einblick in die Bräuche, Traditionen und spirituellen Vorstellungen der Menschen hier. Anschließend steht ein Besuch der Gyz-Bibi-Höhle, einem lokalen Pilgerort, auf dem Programm. Danach geht es weiter zu einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit – einem mehr als 800 Jahre alten Cynar-Baum, der als eines der Naturdenkmäler der Region gilt. Nach der Verabschiedung vom Dorf führt die Reise nach Aschgabat. Auf dem Weg hältst du bei einem lokalen Pferdezüchter, der dir eine Kochdemonstration für Baursaki gibt – ein traditionelles frittiertes Gebäck. Wer mag, kann sich selbst daran versuchen. Außerdem kannst du beobachten, wie das Brot im Tandoor, einem Lehmofen, gebacken wird. Während du die frisch zubereiteten Spezialitäten probierst, erzählt der Gastgeber von seiner Familie und seiner Leidenschaft für Akhal-Teke-Pferde – eine berühmte Pferderasse aus der Region, bekannt für ihre Geschwindigkeit, Ausdauer, Intelligenz und ihren einzigartigen metallischen Glanz.
Aktivitäten: Besichtigungstour in Nokhur, Besuch eines Pferdezüchters mit Brot- und Snack-Kochvorführung in Geokdepe
Übernachtung: Hotel in Aschgabat (oder ähnliche Unterkunft)
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Nokhur nach Aschgabat (ca.3 Stunden)
Mahlzeiten: Frühstück
24. Tag: Aschgabat
Heute steht ein ganzer Tag zur Verfügung, um die einzigartige Wüstenstadt Aschgabat auf einer geführten Tour kennenzulernen. Erster Halt ist das antike Siedlungsgebiet Nisa, das bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurde. Danach geht es weiter zum Halk-Hakydasy-Gedenkkomplex, der an die Gefallenen der Schlacht von Geok Tepe 1881, des Zweiten Weltkriegs und des verheerenden Erdbebens von 1948 erinnert. Anschließend verlässt du die Stadt, um die Ruinen von Anau zu erkunden. Die Überreste der mittelalterlichen Moschee aus dem 15. Jahrhundert sind noch immer ein bedeutender Pilgerort, an dem Gläubige beten und Opfergaben hinterlassen. Zurück in Aschgabat tauchst du auf dem russischen Basar ins Alltagsleben der Turkmenen ein. Hier kannst du beobachten, wie die Einheimischen einkaufen, traditionelle Speisen wie Samosas, Döner-Kebabs oder die berühmte süße Melone probieren und handgefertigte Souvenirs entdecken – vielleicht findest du hier ein besonderes Andenken. Am Nachmittag besuchst du die Ertugrul-Gazi-Moschee, deren markante vier Minarette an osmanische Architektur erinnern. Danach bleibt etwas Zeit, um zu entspannen, bevor es am Abend zu den Denkmälern an der Archabil-Straße geht, darunter der beeindruckende Neutralitätsbogen, eines der Wahrzeichen der Stadt.
Aktivitäten: Erkundungstour mit den Ruinen von Anau, dem Neutralitätsbogen, der Ertugrul-Gazi-Moschee, den Nisa-Ruinen und einem russischen Basar
Übernachtung: Hotel in Aschgabat (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
25. Tag: Aschgabat – Merv – Mary
Früh am Morgen geht es auf die Fahrt nach Mary (ausgesprochen „Mah-rih“), einer Stadt, deren prunkvolle Architektur auf den Wohlstand aus der Gas- und Baumwollindustrie zurückgeht. Nach der Ankunft kannst du dich im Hotel einrichten, bevor es mit deinem Guide auf einen Spaziergang über den lebhaften Basar geht – perfekt, um das geschäftige Treiben zu erleben und einen Eindruck vom lokalen Leben zu bekommen. Danach führt die Reise weiter nach Merv, auch bekannt als Margiana oder Margush. Diese UNESCO-Welterbestätte zählt zu den bedeutendsten historischen Stätten Turkmenistans. Die weitläufige Ruinenstadt erstreckt sich über 1200 Hektar und beherbergt zahlreiche Überreste vergangener Epochen. Zu den Highlights gehören die von Wind und Zeit geschliffenen Säulen von Greater Kizkala sowie die Hügel, die einst die Festungsmauern von Erk Kala bildeten. Auch wenn die Ruinen von Gyaur Kala optisch nicht die eindrucksvollsten sind, reicht ihre Geschichte bis ins Jahr 400 v. Chr. zurück und erzählt von vergangenen Reichen und Kulturen. Nach der Erkundung dieser faszinierenden Stätte geht es zurück nach Mary, wo du den restlichen Nachmittag zur freien Verfügung hast. Wer noch mehr über die Region erfahren möchte, kann das Mary Regional Museum besuchen. In einem imposanten, weiß marmorierten Gebäude erwarten dich archäologische Funde sowie spannende Ausstellungen über das traditionelle turkmenische Leben und die Kultur der Region.
Aktivitäten: Ausflug nach Merv mit Sultan Sanjar Mausoleum, Erk Kala & Gayur Kala und der großen und kleinen Kizkala, Freizeit in Mary
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Aschgabat nach Mary (ca. 5,5 Stunden)
Übernachtung: Hotel in Mary (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
26. Tag: Mary – Aschgabat
Heute Morgen nach dem Frühstück besichtigst du die orthodoxe Kirche und schlenderst noch ein wenig durch das Stadtzentrum von Mary. Dann geht es zurück nach Aschgabat, wo ihr am Nachmittag ankommt. Es sind keine offiziellen Aktivitäten geplant, sodass du deinen eigenen Interessen nachgehen kannst. Da diese großartige Abenteuerreise durch Zentralasien am morgigen Tag endet, kannst du dich mit deinen Mitreisenden zum letzten gemeinsamen Abendessen verabreden und den Abend heiter ausklingen lassen.
Aktivitäten: Stadtführung in Mary, Freizeit in Aschgabat
Transport: Privatfahrzeug
Distanz: Fahrt von Mary nach Aschgabat (ca. 5 Stunden)
Übernachtung: Sport Hotel in Aschgabat (oder ähnliche Unterkunft)
Mahlzeiten: Frühstück
27. Tag: Aschgabat
Nach dem Frühstück im Hotel geht die Tour zu Ende und es sind keine Aktivitäten mehr vorgesehen. Du kannst zu jeder Zeit abreisen oder noch ein paar Tage dranhängen und die Stadt in deinem eigenen Tempo auskundschaften. Vielleicht möchtest du dich auch direkt ins nächste Abenteuer stürzen? Gerne unterstützen wir dich bei deinen Reiseplanungen.
Aktivitäten: Tourende und Abreise
Mahlzeiten: Frühstück