Überblick

National Geographic Journeys

National Geographic Reise Namibia, Simbabwe, Südafrika: eine Reise durch die Erdzeit

18 Tage von Johannesburg nach Victoria Falls: Safari im Krüger-Park und in Karongwe, zehn Tage Namibia von der Namib bis Etosha und zum Schluss die Victoriafälle in Simbabwe.

Johannesburg Lowveld Karongwe Windhoek Sossusvlei Swakopmund Etosha Otjiwarongo Windhoek Victoria Falls

Die Gesteine unter Johannesburg sind fast drei Milliarden Jahre alt. Die Wüste Namib gilt als die älteste der Erde. Und an den Victoriafällen frisst sich der Sambesi bis heute Stück für Stück tiefer in den Basalt. Die National Geographic Reise Namibia, Simbabwe, Südafrika führt dich in 18 Tagen durch diese Zeitschichten. Von Johannesburg fährst du über die Panorama-Route in den Krüger-Nationalpark und ins Reservat Karongwe. Dann fliegst du nach Windhoek, reist zu den Dünen von Sossusvlei, an die Küste bei Swakopmund und in den Etosha-Nationalpark. Am Ende landest du in Victoria Falls.

Ein National Geographic Expedition Leader ist von Anfang bis Ende dabei. Unterwegs triffst du zwei Teams, die zu Geparden forschen, verbringst einen Abend im Township Mondesa und kochst in Simbabwe mit einer Familie.

Die Route lohnt sich, wenn du Busch, Wüste und einen der größten Wasserfälle der Welt auf einer Reise willst und auf Kapstadt verzichten kannst. Lass dich persönlich beraten.

Woran erkennst du, wie alt eine Landschaft ist? Auf dieser Reise lernst du, Fels, Sand und Wasser zu lesen.

Der rote Faden ist die Zeit. Im Busch zeigen dir Spuren, was in der letzten Nacht passiert ist. In der Namib verrät die Farbe einer Düne ihr Alter. An den Victoriafällen erkennst du an der Zickzack-Schlucht, wo das Wasser früher hinabstürzte. Und bei den Gepardenteams erfährst du, warum Artenschutz in Jahrzehnten plant.

Was diese Journey anders macht

Sechs Programmpunkte, die nicht jede Reise hat

Tag 4 · Karongwe

Ein Forscher im Safariwagen

Ein Mitglied aus dem Team von Vincent van der Merwe vom Endangered Wildlife Trust erklärt, wie Südafrika seine verstreuten Geparde wie eine einzige Population führt. Danach fährt er mit auf Pirsch.

Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Tag 9 · Namib

Dünen, die ihr Alter verraten

Im Allrad geht es bis zum Sossusvlei, zu Fuß ins Deadvlei mit seinen schwarzen Baumstämmen. Unterwegs lernst du, warum alte Dünen röter sind als junge.

Wer mag, steigt auf die Düne 45.

Tag 11 · Atlantik

Sandwich Harbour im Allrad

Ob ihr am Strand oder über die Dünenkämme fahrt, entscheidet die Tide. Am Ende stehst du dort, wo hundert Meter hohe Dünen direkt im Meer enden.

Unterwegs Flamingos, Robben und Salzpfannen.

Tag 11 · Mondesa

Ein Abend bei Nachbarn

Ein Guide, der selbst in Mondesa wohnt, nimmt dich mit auf den Markt und in eine Shebeen. Den Abend verbringst du bei einer Familie mit Essen und Chor.

Hier bist du Gast, nicht Publikum.

Tag 15 · Otjiwarongo

Cheetah Conservation Fund

Das Zentrum von Dr. Laurie Marker forscht seit 1990 zu wilden Geparden auf Namibias Farmland. Nach dem Vortrag fährst du über das Gelände und siehst die Katzen aus der Nähe.

Mittagessen mit Blick auf den Waterberg.

Tag 16 · Simbabwe

Kochen bei Flatter Ncube

In ihrem Dorf bei Victoria Falls kochst du mit Flatter Ncube und ihrer Familie. Die Zutaten kommen vom Dorfmarkt und aus dem eigenen Garten.

Gegessen wird draußen, wenn das Wetter passt.

Die Reise gehört zu unseren National Geographic Journeys: höchstens 16 Gäste, meist rund 12, gehobene Unterkünfte und eine Reiseleitung, die National Geographic geschult hat.

Ehrlich gesagt

Was du vorher wissen solltest

  • An sechs Tagen sitzt du lange im Kleinbus. Die längste Etappe von Johannesburg ins Lowveld dauert mit Stopps zehneinhalb Stunden, nach Etosha sind es bis zu neun.
  • Drei Länder bedeuten drei Einreisen. Für Namibia brauchst du ein Visum, laut Veranstalter rund 90 US-Dollar, für Simbabwe ein weiteres, das du bei der Ankunft bar zahlst.
  • Im Krüger-Gebiet und in Etosha besteht von September bis Mai ein hohes Malariarisiko, in Victoria Falls das ganze Jahr. Eine reisemedizinische Beratung gehört zur Planung.
  • Safaris starten oft gegen fünf Uhr. Von Juni bis August ist es dann frostig kalt, viele Unterkünfte haben keine Heizung.
  • Die Reise ist mit anderen Touren verknüpft. In Windhoek und Victoria Falls können neue Gäste dazukommen oder die Gruppe verlassen.
  • In Johannesburg ist die Kriminalität hoch. Du wohnst im ruhigeren Rosebank, die Innenstadt besuchst du besser nicht.

Passt zu dir, wenn

  • du Safari, Wüste und Victoriafälle in einer Reise willst
  • du Kapstadt schon kennst oder getrennt planst
  • du gern mit Fachleuten unterwegs bist
  • du drei Länder ohne eigene Organisation bereisen möchtest

Passt eher nicht, wenn

  • Kapstadt unbedingt dazugehören soll
  • du nur eine Woche Zeit hast
  • dir lange Busetappen zu viel sind

Persönliche Beratung

Lass dich von unserem Abenteuerexperten persönlich zu deiner Reise nach Namibia, Simbabwe und Südafrika beraten!

Welche Visa brauchst du wann? Lohnt der Ausflug nach Chobe? Welcher Termin ist gerade günstiger? Ruf an oder schreib uns, wir kennen die Route. Bei uns zahlst du denselben Preis wie direkt beim Veranstalter.

4,8 von 5 Sternen · über 10 Jahre Erfahrung · rund 1.300 Reisende pro Jahr

Reiseroute

Karte für National Geographic Reise: Namibia, Simbabwe, Südafrika

Inkludierte Leistungen

  • 18 Tage National Geographic Reise Namibia, Simbabwe, Südafrika laut Reiseverlauf
  • 17 Übernachtungen: 6 im Hotel, 9 in Lodges, 2 im festen Zelt oder Chalet in Karongwe, im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten: 17x Frühstück, 5x Mittagessen, 13x Abendessen
  • Flüge Johannesburg nach Windhoek und Windhoek nach Victoria Falls
  • Transfer vom Flughafen Johannesburg und vom Flughafen Windhoek zum Hotel
  • alle Fahrten laut Programm
  • Transport: klimatisierter Kleinbus, Allradfahrzeug, offenes Safarifahrzeug, Flugzeug, zu Fuß
  • englischsprachiger National Geographic Expedition Leader von Tag 1 bis 18, Fahrer, Ranger, Fährtenleser und lokale Guides
  • Begrüßungstreffen mit Abendessen in Johannesburg
  • Panorama-Route mit Eintritten
  • Tagessafari im Krüger-Nationalpark
  • Journeys-Highlight: Gepardenforscher in Karongwe mit Vortrag und Pirsch
  • Pirschfahrten in Karongwe und Boma Braai
  • Sossusvlei, Deadvlei und Sesriem Canyon
  • Living Desert Walk bei Swakopmund
  • Allradausflug zum Sandwich Harbour
  • Journeys-Highlight: Rundgang durch Mondesa mit Abendessen und Chor
  • Tagessafari in Etosha
  • Journeys-Highlight: Cheetah Conservation Fund mit Mittagessen
  • Journeys-Highlight: Abendessen bei einer Familie in Simbabwe
  • Führung an den Victoriafällen

Optionale Leistungen

  • internationale Flüge nach Johannesburg und ab Victoria Falls (gerne über uns buchbar)
  • Transfer zum Flughafen Victoria Falls am Ende (auf Anfrage)
  • Einzelzimmerzuschlag: je nach Termin, ab 1.949 EUR
  • Zusatznächte vor und nach der Reise auf Anfrage
  • Visum für Namibia, laut Veranstalter rund 90 USD
  • Visum für Simbabwe, 30 USD bei Ankunft
  • optionale Aktivitäten
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, laut Veranstalter etwa 280 bis 365 USD
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherung: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport (Pflicht). Eine Reisegepäckversicherung ist ratsam. Unsere Angebote findest du hier: Reiseversicherungen

Informationen zur Reise

Reiseverlauf

National Geographic Reise Namibia, Simbabwe, Südafrika: 18 Tage auf einen Blick

TagOrteSchwerpunkt
Tag 1JohannesburgAnkunft, Abendessen mit der Gruppe
Tag 2Escarpment, LowveldCanyon, Potholes, God’s Window
Tag 3Krüger-ParkSafari von früh bis spät
Tag 4KarongweVortrag und Pirsch mit Gepardenforscher
Tag 5KarongwePirsch am Morgen und Abend, Boma
Tag 6Johannesburgletzte Pirsch, Rückfahrt
Tag 7WindhoekFlug, Christuskirche
Tag 8SesriemSchotterpiste, Sternenhimmel
Tag 9SossusvleiDüne 45, Deadvlei, Canyon
Tag 10SwakopmundWendekreis, Living Desert
Tag 11Walvis Bay, MondesaSandwich Harbour, Abend mit Chor
Tag 12SwakopmundVormittag frei
Tag 13EtoshaKaribib, Outjo
Tag 14EtoshaWasserlöcher, Spitzmaulnashörner
Tag 15Otjiwarongo, WindhoekCheetah Conservation Fund
Tag 16Victoria FallsFlug, Kochen bei Flatter Ncube
Tag 17Victoria FallsFührung an den Fällen, Nachmittag frei
Tag 18Victoria FallsAbreise

Hinter den Kulissen

Landschaften lesen wie ein Geologe

Ein Krater, älter als jedes Tier an Land

Vor gut zwei Milliarden Jahren schlug rund 120 Kilometer südwestlich von Johannesburg ein Asteroid ein. Der Krater von Vredefort hatte ursprünglich wohl über 250 Kilometer Durchmesser und ist der größte bekannte der Erde. Seit 2005 steht er auf der Welterbeliste der UNESCO.

Geologen vermuten, dass der Einschlag die noch älteren goldhaltigen Schichten des Witwatersrand tiefer in die Erde gedrückt hat. So blieben sie vor der Abtragung geschützt, bis man 1886 Gold fand und Johannesburg entstand.

Wie alt ist eine Düne?

Der Sand der Namib stammt zu großen Teilen aus dem Oranje-Fluss an der Grenze zu Südafrika. Das Meer trägt ihn nach Norden, der Wind bläst ihn ins Land. Mindestens 55 Millionen Jahre ist die Namib alt, damit gilt sie als älteste Wüste der Erde.

Auf jedem Korn bildet sich mit der Zeit eine dünne Schicht Eisenoxid, also Rost. Frischer Sand an der Küste ist hellgelb, Sand, der lange im Inland liegt, wird orange bis tiefrot. Die Farbe einer Düne ist damit eine Art Uhr.

Ein Wasserfall auf Wanderschaft

Die Victoriafälle stürzen über eine Kante aus Basalt, der vor rund 180 Millionen Jahren als Lava erstarrte. Beim Abkühlen entstanden Risse, die sich später mit weicherem Material füllten.

Der Sambesi spült diese weichen Füllungen aus und arbeitet sich so Riss für Riss flussaufwärts. Die Zickzack-Schluchten unterhalb der heutigen Fälle sind alte Abbruchkanten. Am Devil’s Cataract hat das Wasser wohl schon mit der nächsten Stufe begonnen.

Ein Park, der schrumpfte

Etosha wurde schon 1907 unter Schutz gestellt, als Wildreservat der deutschen Kolonialverwaltung. Damals reichte es bis an die Küste und war mehrfach so groß wie heute.

In den 1960er und 1970er Jahren wurde das Gebiet auf rund 22.000 Quadratkilometer verkleinert, Land ging an Farmen und Siedlungsgebiete. Die Pfanne in der Mitte war einst ein See, gespeist vom Kunene, bis der Fluss seinen Lauf änderte.

Tag für Tag

Von Johannesburg bis an den Sambesi

So liest du die Tage: inklusive optional, gegen Aufpreis Frühstück Mittagessen Abendessen im Preis enthalten

  1. Tag01

    Ankunft

    Ankunft in Johannesburg

    Auf altem Goldgrund

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank oder ähnlich

    UnterwegsFlughafen O. R. Tambo nach Rosebank, 30 bis 45 Min., Transfer inklusive · Begrüßungstreffen am Abend, rund 1 Std.

    Willkommen in Johannesburg. Die Stadt liegt auf rund 1.750 Metern Höhe, deshalb ist die Luft trocken und die Nächte sind selbst im Sommer frisch. Ein Fahrer erwartet dich am Flughafen O. R. Tambo und bringt dich in einer guten halben Stunde nach Rosebank.

    Die Zimmer sind ab dem Nachmittag bezugsfertig, dein Gepäck kannst du vorher an der Rezeption abgeben. Bist du über Nacht geflogen, ist ein Mittagsschlaf die beste Idee. Wer fit ist, findet unten ein paar Ziele in der Nähe.

    Am Abend triffst du beim Begrüßungstreffen deinen National Geographic Expedition Leader und die Gruppe. Die genaue Uhrzeit steht auf einem Aushang an der Rezeption, meist zwischen 17 und 19 Uhr. Danach esst ihr gemeinsam, das Abendessen ist im Preis enthalten.

    Gut zu wissen

    Landest du nicht am Flughafen O. R. Tambo, sag uns rechtzeitig Bescheid. Sonst kann der Transfer nicht klappen.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Origins Centre: Museum der Universität Witwatersrand über die Ursprünge der Menschheit und die Felskunst des südlichen Afrikas. Gegen Eintritt.
    • Zoo Lake: Park mit See wenige Taximinuten von Rosebank, gut zum Beine vertreten. Kostenlos.
    • Mittagsschlaf: Nach einem Nachtflug die beste Vorbereitung auf das Treffen am Abend.
    Abholung am FlughafenBegrüßungstreffenAbendessen
  2. Tag02

    Panorama

    Johannesburg ins Lowveld

    Eine Treppe aus Stein

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge am Krüger-Park oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus Johannesburg ins Lowveld, rund 500 km, 10 bis 10,5 Std. mit Aussichtspunkten

    Gleich nach dem Frühstück geht es los, mit Pausen bist du zehn bis zehneinhalb Stunden unterwegs. Auf rund 500 Kilometern fällt die Straße vom Hochland bis auf wenige Hundert Meter über dem Meer. Die gewaltige Geländestufe dazwischen nennen die Südafrikaner einfach Escarpment.

    Am Blyde River Canyon siehst du, was Wasser in Jahrmillionen schafft. Die Schlucht ist rund 26 Kilometer lang und an vielen Stellen mehrere Hundert Meter tief. Gegenüber stehen die Three Rondavels, drei runde Felskuppen mit grünen Hauben, die an die Rundhütten der Region erinnern.

    Die Bourke’s Luck Potholes tragen den Namen des Goldsuchers Tom Bourke, der hier sein Glück versuchte. Wo die Flüsse Treur und Blyde zusammentreffen, haben Steine im Strudel runde Kessel in den Fels geschliffen. Vom Aussichtspunkt God’s Window schaust du bei klarer Sicht weit über das Tiefland.

    Am frühen Abend erreichst du die Umbhaba Eco Lodge am Rand des Krüger-Parks. Hier unten ist es spürbar wärmer als in Johannesburg. Das südafrikanische Abendessen ist inklusive. Geh nicht zu spät ins Bett, denn morgen fährst du noch vor Sonnenaufgang los.

    Gut zu wissen

    Pack eine Jacke für die Aussichtspunkte ein. Oben am Escarpment hängt oft Nebel, unten im Lowveld ist es warm.

    Panorama-Route mit EintrittenBlyde River CanyonGod’s WindowFrühstückAbendessen
  3. Tag03

    Safari

    Krüger-Nationalpark

    Ein Park mit langer Geschichte

    ÜbernachtungUmbhaba Eco Lodge am Krüger-Park oder ähnlich

    Unterwegsoffener Geländewagen im Krüger, 6 bis 7 Std.

    Im ersten Licht rollt dein offener Geländewagen durch das Tor in den Krüger-Nationalpark. Sechs bis sieben Stunden bist du unterwegs, den Blick abwechselnd auf den Boden, ins Gras und in die Baumkronen. Mit 147 Arten leben hier mehr große Säugetiere als in jedem anderen Park des Kontinents.

    Angefangen hat alles 1898 mit dem kleinen Sabie Game Reserve. Sein erster Wildhüter James Stevenson-Hamilton bekam von den Shangaan den Spitznamen Skukuza, der alles wegfegt, weil er Wilderer und Jäger konsequent vertrieb. 1926 wurde daraus der Nationalpark. Das größte Camp trägt bis heute seinen Spitznamen.

    Worauf du achten kannst: Kreisende Geier zeigen oft einen Riss, warnende Impalas einen Leoparden. Elefanten hinterlassen abgeknickte Äste und Abdrücke so groß wie Pizzateller. Dein Guide kennt diese Zeichen und weiß, an welchen Flüssen sich die Tiere in der Mittagshitze sammeln.

    Mittags hältst du in einem Rastlager, dort kaufst du dir selbst etwas zu essen. Am späten Nachmittag bist du zurück in der Lodge, das Abendessen ist inklusive. Danach lohnt es sich, draußen zu sitzen und zuzuhören: Zikaden, Frösche und mit Glück das ferne Brüllen eines Löwen.

    Gut zu wissen

    Im offenen Wagen ist es morgens kälter, als du denkst. Fleece und Mütze passen in jeden Tagesrucksack.

    Ganztagessafari im KrügerFrühstückAbendessen
  4. Tag04

    Geparde

    Krüger nach Karongwe

    Eine Population, viele Zäune

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp, Karongwe (Zimmer oder festes Zelt) oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus nach Karongwe, rund 150 km, 2,5 bis 3 Std. · Pirschfahrt mit Forscher am Nachmittag

    Nach dem Frühstück fährst du zweieinhalb bis drei Stunden ins Karongwe Private Game Reserve. Rund 9.000 Hektar Busch gehören dazu, das sind mehr als zwölftausend Fußballfelder. Zwei Nächte wohnst du im Chisomo Safari Camp, je nach Belegung im Lodgezimmer oder im festen Zelt, beide gleich ausgestattet.

    Am Nachmittag kommt ein Forscher aus dem Cheetah Metapopulation Project des Endangered Wildlife Trust, das Vincent van der Merwe leitet. Die Idee dahinter: Südafrikas Geparde leben verstreut in Dutzenden eingezäunten Reservaten. Damit sie trotzdem wie eine große Population funktionieren, bringt das Team einzelne Tiere gezielt von einem Reservat ins nächste.

    Im Vortrag erfährst du auch, warum Geparde es so schwer haben. Sie sind die schnellsten Landtiere der Welt, aber schwach im Kampf. Löwen und Hyänen nehmen ihnen oft die Beute ab oder töten ihre Jungen. Danach fährt der Forscher mit auf Pirschfahrt und erklärt, woran er einzelne Tiere erkennt.

    Mittag- und Abendessen sind im Camp inklusive. Zwischen den Fahrten hast du Zeit für dich auf dem Deck. Für den Weg zum Zimmer nach Einbruch der Dunkelheit nimmst du eine Taschenlampe mit, denn im Camp sind manchmal Tiere unterwegs.

    Gut zu wissen

    Ist Karongwe ausgebucht, weicht der Veranstalter auf ein gleichwertiges Camp oder Reservat im Greater Kruger aus.

    Vortrag zum GepardenschutzPirschfahrt mit ForscherFrühstückMittagessenAbendessen
  5. Tag05

    Busch

    Karongwe

    Zwei Fahrten, eine lange Pause

    ÜbernachtungChisomo Safari Camp, Karongwe (Zimmer oder festes Zelt) oder ähnlich

    Unterwegszwei Pirschfahrten im offenen Wagen, je rund 3 Std.

    Gegen fünf Uhr gibt es einen schnellen Kaffee, dann steigst du in den Safariwagen. Vorne auf dem kleinen Sitz über der Stoßstange sitzt ein Shangaan-Fährtenleser, am Steuer der Ranger. Die beiden verständigen sich oft nur mit Handzeichen.

    In den ersten Stunden nach Sonnenaufgang sind die Spuren der Nacht noch frisch. Der Fährtenleser zeigt dir, ob ein Abdruck von einem Löwen oder einer Hyäne stammt und wie alt er ungefähr ist. Weil Karongwe privat ist, darf der Wagen für eine gute Sichtung auch die Piste verlassen.

    Nach rund drei Stunden gibt es Brunch im Camp. Die heißen Stunden gehören dir, Ideen findest du unten. Am Nachmittag gibt es Tee, danach startet die zweite Fahrt, die bis in die Dämmerung dauert. Dann tauchen oft die Tiere auf, die tagsüber im Dickicht dösen.

    Den Abschluss bildet das Boma Braai. In einer offenen Einfriedung sitzt ihr um ein Feuer, auf dem Grill liegt Fleisch, im dreibeinigen Eisentopf schmort Potjiekos. Zum Nachtisch kommt Malva Pudding, ein warmer Kuchen mit Sirup. Alle drei Mahlzeiten sind heute inklusive.

    Gut zu wissen

    Bleib im Wagen sitzen und sprich leise, sobald Tiere in der Nähe sind. Dann bleiben sie ruhig und du siehst mehr.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Deck und Fernglas: Vom Camp aus beobachten, wer zum Wasser kommt. Kostenlos.
    • Fotos sichern: Akkus laden und Bilder doppelt speichern, solange Strom da ist.
    • Lesen und dösen: Die heißen Stunden sind im Busch zum Ausruhen gedacht.
    zwei PirschfahrtenBoma BraaiFrühstückMittagessenAbendessen
  6. Tag06

    Rückfahrt

    Karongwe nach Johannesburg

    Vom Tiefland zurück aufs Hochland

    ÜbernachtungSouthern Sun Rosebank oder ähnlich

    Unterwegsletzte Pirschfahrt, rund 3 Std. · Kleinbus nach Johannesburg, rund 500 km, rund 7 Std.

    Um fünf Uhr startet die letzte Pirschfahrt. Drei Stunden bleiben dir für das Tier, das noch auf deiner Liste fehlt. Manchmal ist es am letzten Morgen ein Nashornvogel im Baum oder eine Büffelherde im Dunst, die dir am längsten im Gedächtnis bleibt.

    Vor der Abfahrt ist der richtige Moment für das Trinkgeld an Ranger und Fährtenleser. Der Veranstalter nennt als Richtwert 8 bis 10 US-Dollar pro Tag für Safari-Guides. Am einfachsten sammelt die Gruppe in einem Umschlag und überreicht ihn gemeinsam.

    Nach dem Frühstück fährst du rund sieben Stunden und 500 Kilometer zurück nach Johannesburg. Die Straße steigt wieder auf das Hochland, die Luft wird trockener und kühler. Mittags hältst du an einer Raststätte, das Essen zahlst du selbst.

    Am Abend bist du zurück in Rosebank, das Abendessen ist inklusive. Pack am besten schon heute für Namibia und leg Reisepass und Visumsunterlagen griffbereit. Morgen früh geht der Flug. Mit dem vorab beantragten Visum für Namibia bist du an der Grenze schneller durch.

    AbschiedspirschFrühstückAbendessen
  7. Tag07

    Namibia

    Johannesburg nach Windhoek

    Eine Hauptstadt im Hochland

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort oder ähnlich

    UnterwegsFlug Johannesburg nach Windhoek, rund 2 Std. · Transfer in die Stadt

    Rund zwei Stunden fliegst du nach Namibia. Unter dir wird das Land immer trockener, Felder weichen rötlicher Savanne. Am Flughafen Hosea Kutako zeigst du Pass und Visum, danach bringt dich ein Transfer in etwa 45 Minuten in die Stadt.

    Windhoek liegt auf rund 1.650 Metern zwischen Bergen. Auf einem Hügel über der Innenstadt steht die Christuskirche, 1910 eingeweiht, deren Glasfenster Kaiser Wilhelm II. stiftete. Gleich daneben liegt der Tintenpalast, das Parlament, dessen Spitzname auf die viele Tinte der Verwaltung anspielt.

    Der Nachmittag ist frei, Ideen findest du unten. Am Abend gibt es ein Treffen für Gäste, die erst hier zur Gruppe stoßen. So weiß jeder, wer die nächsten Tage mit im Bus sitzt.

    Das Abendessen ist heute nicht inklusive. In Windhoek stehen oft Wildgerichte auf der Karte, etwa Oryx oder Kudu, vegetarische Gerichte findest du ebenso. Lass dir abends vom Hotel ein Taxi rufen, statt durch die dunklen Straßen zu laufen. Das ist in Windhoek der sicherste Weg zurück.

    Gut zu wissen

    Namibia-Dollar und Rand sind gleich viel wert. In Namibia kannst du mit Rand zahlen, in Südafrika umgekehrt meist nicht.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Christuskirche und Tintenpalast: Kirche und Parlamentsgärten liegen nebeneinander, die Gärten sind frei zugänglich. Kostenlos.
    • Namibia Craft Centre: Kunsthandwerk aus dem ganzen Land in einer alten Brauerei, mit Café. Eintritt frei.
    • Wildgericht probieren: Oryx oder Kudu in einem Restaurant der Innenstadt. Gegen Bezahlung.
    Flug nach WindhoekTransfer ins HotelFrühstück
  8. Tag08

    Wüste

    Windhoek nach Sesriem

    Der Weg zu den sechs Riemen

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge, Sesriem oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus nach Sesriem, rund 340 km, 5 bis 6 Std.

    Etwa 340 Kilometer und fünf bis sechs Stunden: Die Straße führt aus dem Hochland über Pässe hinunter an den Rand der Namib. Bald endet der Asphalt, ab dann rollt der Kleinbus über Schotter. Je weiter du nach Westen kommst, desto leerer und weiter wird das Land.

    Der Ort Sesriem verdankt seinen Namen den ersten Siedlern. Um aus der Schlucht des Tsauchab Wasser zu schöpfen, mussten sie sechs Lederriemen aneinanderknoten, auf Afrikaans ses riem. Heute ist Sesriem das Tor zum Namib-Naukluft-Park.

    Am Nachmittag erreichst du die Sossusvlei Lodge. Zeit für den Pool oder einen Blick auf das Wasserloch, an dem Oryxantilopen und Springböcke trinken. Auf Wunsch buchst du eine Sundowner-Fahrt über das Privatgelände der Lodge mit einem Getränk an einem Aussichtspunkt.

    Das Abendessen ist inklusive. Wenn es dunkel ist, schau nach oben, denn weit und breit gibt es kaum künstliches Licht. Mit bloßem Auge erkennst du die Magellanschen Wolken. Die beiden kleinen Nachbargalaxien der Milchstraße siehst du nur am Südhimmel.

    Gut zu wissen

    Ein Halstuch gegen den Staub ist auf der Schotterpiste Gold wert.

    Fahrt in die Namib1 optionalFrühstückAbendessen
  9. Tag09

    Dünen

    Sossusvlei und Deadvlei

    Sand, Rost und tote Bäume

    ÜbernachtungSossusvlei Lodge, Sesriem oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus und Allrad im Park · zu Fuß ins Deadvlei, rund 1,5 Std.

    Früh am Morgen fährst du in den Park, denn im ersten Licht leuchten die Dünen am stärksten. Die rote Farbe stammt von einer hauchdünnen Schicht Eisenoxid auf jedem Sandkorn. Je länger der Sand liegt, desto stärker rostet er. Die Dünen weit im Inland sind deshalb röter als die an der Küste.

    45 Kilometer hinter dem Tor steht die Düne 45. Wer möchte, steigt auf ihrem Kamm nach oben, der Weg ist steil und der Sand rutscht bei jedem Schritt. Die letzten Kilometer zum Sossusvlei legst du im Allradfahrzeug zurück, denn hier ist der Sand zu tief für den Kleinbus.

    Etwa anderthalb Stunden dauert der Gang ins Deadvlei. Auf einer weißen Tonfläche stehen schwarze Stämme von Kameldornbäumen. Sie starben, als Dünen ihren Fluss abriegelten, und stehen seit Jahrhunderten fast unverändert. Achte unterwegs auf kahle runde Flecken im Gras, die Feenkreise. Wie sie entstehen, ist bis heute umstritten.

    Auf dem Rückweg hältst du am Sesriem Canyon. Die Schlucht ist oft nur wenige Meter breit, aber an manchen Stellen rund 30 Meter tief. Der Tsauchab hat sie über Jahrmillionen in Schichten aus Kies und Sand gegraben. Mittag- und Abendessen sind inklusive, am Nachmittag hast du Zeit für dich.

    Gut zu wissen

    Im Deadvlei gibt es keinen Schatten. Hut, Sonnencreme und Wasser gehören in den Rucksack.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Pool der Lodge: Den Sand abwaschen und im Schatten ausruhen. Kostenlos.
    • Sundowner-Fahrt: Mit Getränk zum Aussichtspunkt auf dem Gelände der Lodge. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Sterne: Nach dem Abendessen ein paar Schritte vom Licht weg gehen. Kostenlos.
    Düne 45SossusvleiDeadvleiSesriem Canyon1 optionalFrühstückMittagessenAbendessen
  10. Tag10

    Küste

    Sesriem nach Swakopmund

    Über den Wendekreis an den Atlantik

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus nach Swakopmund, rund 375 km, 8 bis 8,5 Std. · Living Desert Walk, rund 2 Std.

    Heute fährst du rund 375 Kilometer, acht bis achteinhalb Stunden. Erster Halt ist Solitaire, ein Ort mit Tankstelle, rostigen Autowracks und einer Bäckerei, die für ihren Apfelkuchen bekannt ist. Kurz danach passierst du das Schild am Wendekreis des Steinbocks. Ab hier bist du offiziell in den Tropen.

    Über den Gaub- und den Kuiseb-Pass windet sich die Piste durch dunkle Schluchten. Halte Ausschau nach Zebras, Kudus und Straußen am Straßenrand. Später wird die Luft kühler und feuchter, lange bevor du das Meer siehst. Das ist der Nebel, den der kalte Atlantik ins Land schiebt.

    Kurz vor Swakopmund triffst du einen Guide für den Living Desert Walk. Er zeigt dir die Zwergpuffotter, deren Augen oben auf dem Kopf sitzen, damit sie eingegraben im Sand lauern kann. Und die Radspinne, die sich bei Gefahr zusammenrollt und wie ein Rad die Düne hinabkugelt. Dazu erzählt er, wie die San hier früher Wasser fanden.

    Am Abend kommst du in Swakopmund an. Das Mittagessen unterwegs war inklusive, abends suchst du dir selbst ein Restaurant. Fisch und Austern aus der Lagune von Walvis Bay stehen fast überall auf der Karte. Wegen des kalten Benguelastroms wird es hier selten richtig heiß.

    Gut zu wissen

    Am Meer ist es oft neblig und frisch. Eine Jacke gehört ins Handgepäck.

    Living Desert WalkFrühstückMittagessen
  11. Tag11

    Begegnung

    Sandwich Harbour und Mondesa

    Wo Sand ins Meer fällt

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    UnterwegsAllradausflug Sandwich Harbour, rund 6 Std. · Rundgang in Mondesa am Nachmittag

    Früh holt dich ein lokaler Guide ab. Über Walvis Bay geht es zu Salzpfannen, deren Wasser je nach Algen rosa schimmert, und an die Lagune mit ihren Flamingos. Im unteren Kuiseb-Delta hält der Guide an und sucht mit dir nach den kleinen Bewohnern der Dünen.

    Dann geht es im Allradwagen in den Namib-Naukluft-Park. Wie ihr fahrt, bestimmt das Meer: bei Ebbe direkt am Wasser entlang, an Robben und Seevögeln vorbei, bei Flut über die Dünen. Am Kodak-Aussichtspunkt siehst du über hundert Meter hohe Dünen, die direkt im Atlantik enden. Mittags machst du an einem abgelegenen Platz Pause.

    Am Nachmittag zeigt dir ein Bewohner sein Viertel Mondesa. Auf dem Markt liegen wilder Spinat, getrocknete Mopane-Raupen und Kapenta, kleine getrocknete Fische. In einem Kunsthandwerksladen lernen junge Leute aus dem Township traditionelles Handwerk. In einer Shebeen, einer kleinen Kneipe, trinkst du etwas mit Leuten aus der Nachbarschaft.

    Den Abend verbringst du im Haus einer Familie. Sie kocht für die Gruppe, danach singt ein Chor aus Mondesa. Das Abendessen ist im Preis enthalten. Frag vorher, wenn du jemanden fotografieren möchtest, und nimm dir Zeit für Gespräche.

    Gut zu wissen

    Die Allradtour richtet sich nach den Gezeiten. Startzeit und Reihenfolge kann der Guide kurzfristig ändern.

    Sandwich HarbourRundgang MondesaFrühstückAbendessen
  12. Tag12

    Freizeit

    Swakopmund

    Ein Vormittag am Meer

    ÜbernachtungHansa Hotel, Swakopmund oder ähnlich

    Unterwegskein Ortswechsel

    Heute hast du frei. Swakopmund entstand 1892 als Hafen der deutschen Kolonie, weil Walvis Bay damals britisch war. Die Mole aus dieser Zeit versandete schon nach wenigen Jahren. Deshalb baute man eine Landungsbrücke, die Jetty, auf der du heute bis weit hinaus aufs Meer spazierst.

    Für Adrenalin: Beim Sandboarding saust du auf einem Brett die Dünen hinunter, liegend oder stehend. Auf einem Fatbike rollst du mit breiten Reifen durch die Altstadt und hinaus in den Sand.

    Für Tierfreunde: Im Seekajak paddelst du in der Bucht von Walvis Bay, neugierige Robben kommen bis ans Boot. Für Ruhige: Das Swakopmund Museum erzählt von Wüste, Meer und Kolonialzeit, auf der Promenade läufst du bis zum Leuchtturm.

    Am Abend isst die Gruppe gemeinsam im Hotel, das Abendessen ist inklusive. Danach heißt es packen, denn morgen beginnt die lange Fahrt in den Norden. Wer noch Souvenirs sucht, findet in der Altstadt Läden mit Holzschnitzereien und Halbedelsteinen aus Namibia.

    Gut zu wissen

    Plane Kajak und Sandboarding für den Vormittag. Nachmittags frischt der Wind oft stark auf.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Sandboarding: Liegend oder stehend die Düne hinab. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Fatbike-Tour: Auf breiten Reifen durch Altstadt und Sand. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Seekajak: Mit Robben in der Bucht von Walvis Bay. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Swakopmund Museum: Natur und Geschichte der Küste. Gegen geringen Eintritt.
    • Jetty und Promenade: Auf der Landungsbrücke hinaus aufs Meer. Kostenlos.
    3 optionalFrühstückAbendessen
  13. Tag13

    Etosha

    Swakopmund nach Etosha

    Durch das Land der Steine

    ÜbernachtungEtosha Village, außerhalb des Parks oder ähnlich

    UnterwegsKleinbus nach Etosha, rund 610 km, 7,5 bis 9 Std.

    Gleich nach dem Frühstück fährst du los, vor dir liegen rund 610 Kilometer und siebeneinhalb bis neun Stunden. Die flache Küstenebene geht bald in steiniges Hochland über, das Grün kehrt langsam zurück. Bei Karibib wird Marmor abgebaut, an der Strecke verkaufen Händler Halbedelsteine aus der Region.

    Zur Mittagszeit hältst du in Outjo. Die kleine Stadt ist für ihre Bäckerei bekannt, das Mittagessen zahlst du selbst. Danach säumen Mopanebäume die Straße, deren Blätter aussehen wie Schmetterlingsflügel. Zwischen ihnen ragen Termitenbauten auf, manche höher als ein Mensch.

    Am Nachmittag erreichst du das Etosha Village. Die Unterkunft liegt außerhalb des Parks, nur wenige Kilometer vom Andersson-Tor entfernt. Von hier aus startest du morgen früh in den Park. Wie der Park entstanden ist und warum er heute viel kleiner ist als früher, liest du oben unter Hinter den Kulissen.

    Der Abend ist frei. Du kannst am Pool bleiben oder optional an einer Pirschfahrt in der Umgebung teilnehmen, die du vor Ort buchst. Das Abendessen ist inklusive. Geh früh schlafen, denn die Tiere in Etosha sind am Morgen am aktivsten.

    Gut zu wissen

    Ab der Dämmerung sind in Etosha Mücken unterwegs. Lange Kleidung und Mückenschutz helfen.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Pool: Nach dem langen Fahrtag abkühlen. Kostenlos.
    • Pirschfahrt am Abend: In der Umgebung der Unterkunft, Buchung und Preis vor Ort.
    • Sonnenuntergang: Von der Terrasse über die Savanne schauen. Kostenlos.
    Fahrt über OutjoFrühstückAbendessen
  14. Tag14

    Safari

    Etosha-Nationalpark

    Am Rand der weißen Pfanne

    ÜbernachtungEtosha Village, außerhalb des Parks oder ähnlich

    Unterwegsoffener Allradwagen im Park, 7 bis 8 Std.

    Mit einem Naturführer fährst du sieben bis acht Stunden im offenen Allradwagen durch Etosha. In der Mitte liegt die Etosha-Pfanne, 4.731 Quadratkilometer groß. Die Salzfläche führt nur in sehr nassen Jahren kurz Wasser, sonst flimmert über ihr in der Mittagshitze die Luft.

    Rund um die Pfanne liegen Wasserlöcher. In der Trockenzeit lautet die beste Strategie: anhalten, Motor aus, warten. Zuerst trauen sich Springböcke und Zebras heran, später Gnus und Giraffen. Die Giraffen müssen zum Trinken die Vorderbeine weit spreizen und sind dann besonders verletzlich.

    Etosha ist einer der besten Orte Afrikas für Spitzmaulnashörner. Mit Glück siehst du auch Löwen, Leoparden oder einen Geparden auf der Ebene. Über 340 Vogelarten sind hier nachgewiesen, darunter die Riesentrappe, einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt.

    Mittags machst du in einem Rastlager Pause, dort gibt es einen Pool und Essen zum Kaufen. Vor Sonnenuntergang verlässt du den Park, denn nachts sind die Tore geschlossen. Das Abendessen in der Unterkunft ist inklusive.

    Gut zu wissen

    Aussteigen ist im Park nur an eingezäunten Plätzen erlaubt. Auch für das perfekte Foto bleibst du im Wagen.

    Ganztagessafari in EtoshaFrühstückAbendessen
  15. Tag15

    Geparde

    Etosha nach Windhoek

    Forschung für die schnellste Katze

    ÜbernachtungWindhoek Country Club Resort oder ähnlich

    UnterwegsCheetah Conservation Fund am Vormittag · Kleinbus nach Windhoek, rund 415 km, 5 bis 6 Std.

    Auf dem Weg nach Süden besuchst du bei Otjiwarongo den Cheetah Conservation Fund. Die Forscherin Laurie Marker gründete das Zentrum 1990. Namibia hat die größte Population wilder Geparde der Welt. Die meisten leben nicht in Schutzgebieten, sondern auf Farmland.

    Ein Forscher stellt dir die Arbeit vor. Dazu gehören Studien zu Genetik und Gesundheit der Tiere, Programme mit Farmern und die Zucht von Herdenschutzhunden, die Ziegen und Schafe bewachen. Frag ruhig nach, warum Geparde sich genetisch so ähnlich sind, dass verpflanzte Haut zwischen fremden Tieren nicht abgestoßen wird.

    Bei einer Fahrt über das Gelände siehst du Geparde aus der Nähe. Zum Mittagessen, das im Preis enthalten ist, sitzt du auf einer Veranda mit Blick auf das Waterberg-Plateau, einen Tafelberg aus rötlichem Sandstein.

    Danach fährst du fünf bis sechs Stunden nach Windhoek. Wer nur den Abschnitt Krüger und Namibia gebucht hat, verabschiedet sich hier. Für dich geht es morgen weiter nach Simbabwe. Den Abend gestaltest du selbst, das Abendessen ist nicht inklusive.

    Gut zu wissen

    Am Waterberg kämpften 1904 deutsche Kolonialtruppen gegen die Herero. Für viele Menschen in Namibia ist der Ort bis heute mit Trauer verbunden.

    Cheetah Conservation FundFrühstückMittagessen
  16. Tag16

    Simbabwe

    Windhoek nach Victoria Falls

    Kochen auf dem Gehöft

    ÜbernachtungExplorers Village Lodge, Victoria Falls oder ähnlich

    UnterwegsFlug Windhoek nach Victoria Falls, rund 3,5 Std. · Familienbesuch am Nachmittag

    Rund dreieinhalb Stunden dauert der Flug von Windhoek nach Victoria Falls. Bei der Ankunft kaufst du dein Visum für Simbabwe am Schalter, bar in US-Dollar. Planst du den Ausflug nach Botswana, nimm gleich das Visum für die doppelte Einreise oder das KAZA-Univisa.

    Am Nachmittag fährst du in ein Dorf in der Nähe. Dort lebt Flatter Ncube, die Jüngste von zehn Geschwistern, mit ihrer großen Familie. Das Gehöft hat die Familie über Jahre selbst gebaut. Auf dem Dorfmarkt kauft ihr zuerst gemeinsam die Zutaten für das Abendessen.

    Bei einem Rundgang zeigt sie dir die Beete mit Obst und Gemüse, das die Familie für sich selbst anbaut. Zwischen den Pflanzen wachsen scharfe Chilis. Elefanten mögen den Geruch nicht und lassen die Ernte deshalb meist in Ruhe.

    Dann hilfst du beim Kochen eines simbabwischen Abendessens. Zur traditionellen Küche gehört Sadza, ein fester Brei aus Maismehl, den man mit der Hand isst. Bei gutem Wetter sitzt ihr draußen, das Abendessen ist im Preis enthalten. Abends gibt es ein kurzes Treffen für Gäste, die ab hier dazukommen.

    Gut zu wissen

    In Victoria Falls kommt Malaria das ganze Jahr vor. Mückenschutz gehört abends zu jeder Jahreszeit auf die Haut.

    Flug nach Victoria FallsAbendessen bei Flatter NcubeFrühstückAbendessen
  17. Tag17

    Wasserfall

    Victoria Falls

    Mosi-oa-Tunya aus der Nähe

    ÜbernachtungExplorers Village Lodge, Victoria Falls oder ähnlich

    UnterwegsFührung an den Fällen, 1,5 bis 2,5 Std.

    Mit einem Guide gehst du anderthalb bis zweieinhalb Stunden am Rand der Schlucht entlang. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt entfalten sich die Victoriafälle Stück für Stück: der Devil’s Cataract im Westen, der breite Hauptfall und weiter hinten die Gischt über der sambischen Seite.

    Die Gischt hält einen schmalen Regenwald am Leben, mit Feigen, Farnen und Palmen mitten in der trockenen Savanne. Bei Hochwasser, etwa von März bis Mai, wirst du hier bis auf die Haut nass. Gegen Ende der Trockenzeit im Oktober und November führen manche Abschnitte dagegen nur noch wenig Wasser.

    Danach ist der Tag frei. Optional fährst du ganztägig in den Chobe-Nationalpark in Botswana, mit Bootsfahrt auf dem Chobe und Pirschfahrt am Nachmittag. Oder du buchst am Abend eine Bootsfahrt auf dem Sambesi mit Snacks und Getränken. Bei der Führung über die Victoria Falls Bridge erfährst du, wie die Brücke in England vorgefertigt und 1905 hier eröffnet wurde.

    Das Abendessen ist heute nicht inklusive. Die Reiseleitung kennt Restaurants in der Stadt, manche mit Blick auf den Sprühnebel. Am letzten gemeinsamen Abend ist auch Zeit für das Trinkgeld an Expedition Leader und Fahrer.

    Gut zu wissen

    Buchst du für den Morgen den Ausflug nach Chobe, verlegt der Veranstalter deine Führung an den Fällen auf den Nachmittag oder den nächsten Morgen.

    Ideen für deine freie Zeit

    • Chobe-Nationalpark: Ganztägig mit Boot und Allrad in Botswana. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Sambesi bei Sonnenuntergang: Bootsfahrt mit Snacks und Getränken. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Historische Brücke: Führung zur Geschichte der Victoria Falls Bridge. Optional, siehe Aktivitäten.
    • Big Tree: Ein mächtiger Affenbrotbaum am Sambesi, viele Hundert Jahre alt. Kostenlos.
    Führung an den Victoriafällen3 optionalFrühstück
  18. Tag18

    Abreise

    Abreise aus Victoria Falls

    Ende am Sambesi

    Übernachtungkeine, Reiseende

    UnterwegsAbreise individuell, Transfer zum Flughafen auf Anfrage

    Nach dem Frühstück endet die Reise, du fliegst, wann du möchtest. Der Flughafen Victoria Falls liegt rund 20 Kilometer südlich der Stadt, einen Transfer kannst du gegen Aufpreis dazubuchen.

    Wer bleiben möchte, hängt ein paar Nächte an: für Rafting auf dem Sambesi, einen Abstecher auf die sambische Seite nach Livingstone oder eine Safari in Botswana. Wir planen das gern mit dir.

    Frühstück

Unterkünfte

Deine Betten unterwegs

17 Nächte insgesamt, laut Veranstalter 6 im Hotel, 9 in Lodges und 2 in Karongwe im festen Zelt oder Chalet. Geplant sind Southern Sun Rosebank, Umbhaba Eco Lodge, Chisomo Safari Camp, Windhoek Country Club Resort, Sossusvlei Lodge, Hansa Hotel, Etosha Village und Explorers Village Lodge oder Häuser derselben Klasse.

Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad. Klimaanlagen gibt es selten, meist einen Ventilator. Warmes Wasser und Strom fallen im südlichen Afrika manchmal aus. Im Winter bekommst du auf Nachfrage Extradecken. In Häusern mit zwei Etagen fehlt oft ein Aufzug. Bis kurz vor der Abreise kann der Veranstalter Unterkünfte tauschen.

Gezeiten, Wetter, Wasserstand am Sambesi oder Streckensperrungen können die Reihenfolge ändern. Tiersichtungen kann niemand versprechen. Fahrzeiten sind Richtwerte.

Aktivitäten

Im Preis und zum Dazubuchen

Tag 1 bis 6

Südafrika

Inklusive

  • Transfer vom Flughafen O. R. Tambo
  • Begrüßungstreffen und gemeinsames Abendessen
  • Panorama-Route mit Canyon, Potholes und God’s Window samt Eintritt
  • ganzer Tag im Krüger-Park im offenen Geländewagen
  • Vortrag und Pirsch mit Forscher des Endangered Wildlife Trust
  • vier Pirschfahrten in Karongwe mit Ranger und Fährtenleser
  • Boma Braai am Feuer

Optional

Hier plant der Veranstalter keine optionalen Aktivitäten ein.

Tag 7 bis 15

Namibia

Inklusive

  • Flug nach Windhoek mit Transfer ins Hotel
  • Allrad zum Sossusvlei, Gang ins Deadvlei, Düne 45
  • Sesriem Canyon
  • Living Desert Walk bei Swakopmund
  • Allradtour über Walvis Bay zum Sandwich Harbour
  • Mondesa: Markt, Shebeen und Essen bei Gastgebern
  • Tagessafari in Etosha im offenen Allradwagen
  • Cheetah Conservation Fund mit Mittagessen

Optional

  • Abendfahrt mit Drink in Sesriem455 NAD
  • Swakopmund auf dem Fatbike480 NAD
  • Sandboarding in der Namib700 NAD
  • Seekajak in Walvis Bay800 NAD

Tag 16 bis 18

Simbabwe

Inklusive

  • Flug von Windhoek nach Simbabwe
  • Dorfmarkt und Kochabend auf dem Gehöft der Familie Ncube
  • geführter Gang an den Fällen, 1,5 bis 2,5 Std.

Optional

  • Ganztägig nach Chobe in Botswana, vorab buchbarab 228 €
  • Sambesi bei Sonnenuntergang mit River Song82 USD
  • Geschichte der Brücke von 1905 mit Guide55 USD

Preise der Extras laut Veranstalter, Stand 02.11.2026, Änderungen möglich. Chobe kannst du vorab bei uns buchen, die anderen Extras zahlst du vor Ort in Namibia-Dollar oder US-Dollar, oft auch mit Karte.

Start und Ende

Hin nach Johannesburg, zurück ab Victoria Falls

Tag 1 · Johannesburg

Ankunft ohne feste Uhrzeit

Abholung am Flughafen O. R. Tambo inklusive, Zimmer ab dem Nachmittag, am Abend Treffen und Essen mit der Gruppe.

Tag 18 · Victoria Falls

Abflug ohne feste Uhrzeit

Nach dem Frühstück ist die Reise zu Ende. Den Transfer zum Flughafen Victoria Falls buchst du auf Wunsch dazu.

Buche einen Gabelflug mit Hinflug nach Johannesburg und Rückflug ab Victoria Falls, meist mit Umstieg in Johannesburg oder Addis Abeba. Steigst du in Ostafrika länger als 12 Stunden um, denk an den Gelbfiebernachweis. Wir suchen dir gern passende Verbindungen.

Beste Reisezeit

Sechs Klimazonen in drei Ländern

RegionJFMAMJJASOND
HighveldJohannesburggutgutidealidealidealgutgutidealidealidealgutgut
LowveldKrüger-Park, Karongweeingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
NamibSesriem, Sossusvleieingeschränkteingeschränktgutidealidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränkt
AtlantikküsteSwakopmund, Walvis Bayidealidealidealgutgutgutgutgutgutgutidealideal
NordnamibiaEtosha, Otjiwarongoeingeschränkteingeschränkteingeschränktgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkt
SambesiVictoria Falls, Chobegutgutgutidealidealidealidealidealguteingeschränkteingeschränktgut

ideal gut eingeschränkt

Highveld: In Johannesburg sind die Winter sonnig und trocken, nachts kann es frieren. Im Sommer ziehen am Nachmittag oft kurze, heftige Gewitter auf. Für einen Start ist jeder Monat in Ordnung.

Lowveld: Von Mai bis September ist das Gras kurz und das Wasser knapp, die Tiere sind leicht zu finden. Ab November wird es heiß und feucht, alles wird grün und viele Antilopen bekommen Junge.

Namib: Regen ist hier die Ausnahme. Im Südsommer klettern die Temperaturen tagsüber auf 35 bis 40 Grad, im Winter liegen sie um 20 Grad, nachts fällt das Thermometer manchmal unter null.

Atlantikküste: Swakopmund bleibt dank kalter Meeresströmung auch im Sommer angenehm, morgens liegt häufig Nebel über der Stadt. Im Südwinter dreht der Wind manchmal auf Ost und bläst warme, staubige Luft aus dem Landesinneren an die Küste.

Nordnamibia: Zwischen Juni und Oktober bleibt den Tieren in Etosha kaum anderes Wasser als die Wasserlöcher, Sichtungen sind dann fast sicher. Nach den Regenfällen ab Dezember ergrünt die Savanne, Herden ziehen weit verstreut umher und Zugvögel treffen ein.

Sambesi: Regen fällt etwa von November bis März. Der Sambesi erreicht seinen Höchststand erst danach, im April und Mai verhüllt die Gischt oft den Blick. Gegen Ende der Trockenzeit wird es drückend heiß, manche Abschnitte der Fälle liegen dann fast trocken.

Unser Tipp: Juni bis August verbindet gute Safaris mit viel Wasser an den Fällen, dafür sind die Morgen kalt und die Preise hoch. Günstiger reist du im Februar, März und November. Die Reise startet meist zwei- bis viermal im Monat.

Gut zu wissen

Kurz und kompakt

Südafrika

Pass mindestens 30 Tage über den Abflug hinaus gültig, zwei Seiten frei. Urlaub bis 90 Tage visumfrei. Vor jedem Grenzübertritt digitale Zollanmeldung.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 30.10.2026

Namibia

Pass noch ein halbes Jahr gültig, drei Seiten frei. Visumpflicht seit April 2025, den Antrag stellst du am besten schon zu Hause im Netz.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 30.10.2026

Simbabwe und Botswana

Simbabwe: Pass ein halbes Jahr gültig, vorläufige Pässe gelten nicht, Visum am Flughafen gegen 30 US-Dollar. Botswana: visumfrei, dafür eine Abgabe für Touristen.

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand 29.10.2026

Gesundheit

Bei Anreise aus Deutschland ist keine Impfung vorgeschrieben. Malaria: rund um Krüger und Etosha je nach Jahreszeit, an den Victoriafällen ganzjährig.

Wir organisieren Reisen und sind keine Mediziner. Eine ärztliche Beratung vor der Reise ersetzen diese Hinweise nicht.

Geld

Rand und Namibia-Dollar haben denselben Wert. In Simbabwe zahlst du meist mit US-Dollar, Geldautomaten sind dort unzuverlässig. Nimm Dollarscheine ab Jahrgang 2006 und eine Visa-Karte mit.

Trinkgeld und Strom

Als Richtwert gibt der Veranstalter täglich 10 bis 15 US-Dollar für die Reiseleitung an, für Fahrer und Ranger jeweils 8 bis 10. In Südafrika und Namibia passen dreipolige Stecker, in Simbabwe britische. Nimm einen Weltreiseadapter mit.

Zum Einlesen

Lesestoff für die langen Fahrten

Buch

Farbenblind

Trevor Noah, 2016. Der Comedian erzählt komisch und bitter von seiner Kindheit in Johannesburg, wo es ihn als Kind einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters eigentlich nicht geben durfte.

Buch

Afrikanische Tragödie

Doris Lessing, 1950. Ihr erster Roman spielt auf einer Farm im damaligen Südrhodesien, dem heutigen Simbabwe, und zeigt die Spannungen der Kolonialzeit.

Vor Ort

Sternkarte für den Südhimmel

In Sesriem und Etosha ist der Himmel so dunkel, dass sich eine drehbare Sternkarte lohnt. Damit findest du Kreuz des Südens und Magellansche Wolken.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur National Geographic Reise Namibia, Simbabwe, Südafrika

Vor der Reise

Was erlebe ich auf der National Geographic Reise Namibia, Simbabwe, Südafrika, das andere Rundreisen nicht bieten?

Vier Begegnungen sind fest eingeplant: ein Gepardenforscher des Endangered Wildlife Trust in Karongwe, der Cheetah Conservation Fund in Namibia, ein Abend im Township Mondesa und der Kochabend bei einer Familie bei Victoria Falls. Außerdem gehören der Allradausflug zum Sandwich Harbour, das Boma Braai und zwei Inlandsflüge dazu. Dein Expedition Leader, von National Geographic geschult, reist bis zum Schluss mit.

Gibt es die Reise auch kürzer oder mit Kapstadt?

Ja. Ohne Victoriafälle endet die Reise Krüger Nationalpark und Namibia nach 16 Tagen in Windhoek. Mit drei Tagen Kapstadt am Anfang wird daraus die Reise Südliches Afrika in 21 Tagen. Wer nur Busch möchte, wählt die Krüger-Reise mit 7 Tagen.

Wann muss ich in Johannesburg sein und wann kann ich ab Victoria Falls fliegen?

An Tag 1 landest du, wann du möchtest, abends trifft sich die Gruppe. Am Tag 18 ist nach dem Frühstück Schluss, den Rückflug wählst du frei.

Welche Flüge sind im Preis?

Zwei Inlandsflüge, erst von Johannesburg nach Windhoek, später weiter nach Victoria Falls. Außerdem wirst du am Flughafen Johannesburg abgeholt und vom Flughafen Windhoek ins Hotel gebracht. Den Hinflug, den Rückflug und den Weg zum Flughafen Victoria Falls zahlst du selbst.

Kann ich ein Zimmer für mich allein buchen?

Ja, mit der Option Eigenes Zimmer schläfst du in allen 17 Nächten allein. Der Zuschlag hängt vom Termin ab. Ohne diese Option teilt der Veranstalter dir jemanden gleichen Geschlechts als Zimmerpartner zu, das kostet nichts extra.

Ab welchem Alter dürfen Kinder mit?

Ab 12 Jahren. Unter 18 reisen sie nur mit einer erwachsenen Begleitperson.

Welche Versicherung verlangt der Veranstalter?

Eine Auslandskrankenversicherung, die Behandlung und Rücktransport mit mindestens 200.000 US-Dollar abdeckt. Die Reiseleitung prüft den Nachweis zu Beginn. Wir empfehlen zusätzlich Rücktritt und Abbruch, Passende Tarife zeigen wir dir bei den Reiseversicherungen.

Einreise und Dokumente

Welchen Ausweis brauche ich für die drei Länder?

Nur den Reisepass, der Personalausweis reicht nirgends. Südafrika verlangt 30 Tage Gültigkeit über die Ausreise hinaus und zwei freie Seiten. Namibia und Simbabwe wollen sechs Monate Restgültigkeit, Namibia zusätzlich drei freie Seiten. Mit einem vorläufigen Pass kommst du nicht nach Simbabwe. Geprüft am 30.10.2026, den neuesten Stand findest du beim Auswärtigen Amt.

Wie bekomme ich die Visa für Namibia und Simbabwe?

Für Südafrika brauchst du kein Visum, du darfst als Tourist bis zu 90 Tage bleiben. Für Namibia gilt seit April 2025 Visumpflicht. Am bequemsten stellst du den Antrag vorab im Internet, die Gebühr liegt laut Veranstalter bei etwa 90 US-Dollar. Das Visum für Simbabwe gibt es bei der Ankunft am Flughafen Victoria Falls gegen 30 US-Dollar in bar. Geprüft am 30.10.2026, den neuesten Stand findest du beim Auswärtigen Amt.

Was gilt, wenn ich den Ausflug nach Botswana buche?

Mit deutschem Pass reist du ohne Visum nach Botswana ein. Am Abend kommst du aber zurück nach Simbabwe, deshalb kaufst du schon am Flughafen Victoria Falls ein Visum mit zwei Einreisen oder das KAZA-Univisa. Botswana erhebt laut Veranstalter zudem eine Touristenabgabe von 30 US-Dollar. Geprüft am 29.10.2026, den neuesten Stand findest du beim Auswärtigen Amt.

Muss ich vor dem Abflug etwas online erledigen?

Ja. Südafrika will seit Juli 2026 eine elektronische Zollanmeldung, spätestens einen Tag vor jeder Ein- und Ausreise, wahlweise an Automaten im Flughafen. Den Visumsantrag für Namibia stellst du im Netz und auch das Formular für Simbabwe erledigst du besser vor dem Flug. Geprüft am 30.10.2026, den neuesten Stand findest du beim Auswärtigen Amt.

Brauche ich einen Nachweis über Gelbfieber?

Fliegst du direkt aus Deutschland, nein. Wer mehr als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet umsteigt, zum Beispiel in Ostafrika, zeigt die Impfung an der Grenze vor. Der Veranstalter empfiehlt, den gelben Impfpass auf jeden Fall einzupacken. Geprüft am 30.10.2026, den neuesten Stand findest du beim Auswärtigen Amt.

Was muss ich zu Bargeld und Drohnen wissen?

Für Visa nehmen die Grenzbeamten nur US-Dollar, und zwar Scheine, die 2006 oder später gedruckt wurden. Simbabwe will mitgebrachtes Bargeld bei der Einreise angemeldet haben, Namibia erst ab 5.000 Namibia-Dollar in Landeswährung. Drohnen sind in allen Nationalparks der Region verboten. Geprüft am 29.10.2026, den neuesten Stand findest du beim Auswärtigen Amt.

Unterwegs

Wie anstrengend ist die Reise?

Die Einstufung lautet 2 von 5, also leicht. Ermüdend sind eher die langen Fahrtage und die frühen Safaris. Der Aufstieg auf die Düne 45 ist freiwillig.

Wer leitet die Reise?

Ein National Geographic Expedition Leader von Johannesburg bis Victoria Falls, dazu ein Fahrer ab zehn Gästen. Bei den Pirschfahrten übernehmen Ranger, Fährtenleser und Naturführer, in Swakopmund und an den Fällen lokale Guides.

Wie viel Zeit habe ich für mich?

Die Mittagsstunden in Karongwe, den ersten Nachmittag in Windhoek, einen Vormittag in Swakopmund, einen Abend bei Etosha und den Nachmittag in Victoria Falls.

Welche Mahlzeiten sind bezahlt?

Bezahlt sind 17-mal Frühstück, 5-mal Mittagessen und 13-mal Abendessen. Was du darüber hinaus isst, kostet laut Veranstalter zusammen etwa 280 bis 365 US-Dollar.

Welche Extras kann ich buchen?

Eine Abendfahrt mit Drink bei der Lodge in Sesriem, in Swakopmund Kajak, Sandboard oder Fatbike, in Victoria Falls den Tagesausflug nach Chobe, eine Bootsfahrt auf dem Sambesi und eine Führung über die historische Brücke. Die Preise listen wir unter Aktivitäten.

Was gilt für mein Gepäck?

Eine große Tasche oder ein Rucksack, weich statt Hartschale, dazu ein kleiner Tagesrucksack. Prüfe außerdem die Gepäckregeln der beiden Inlandsflüge.

Reisezeit, Gesundheit und Sicherheit

Wann reise ich am besten?

Von Mai bis September ist es in allen drei Ländern trocken, die Tiere sammeln sich an den Wasserlöchern. An den Victoriafällen ist im April und Mai am meisten Wasser, im Oktober und November am wenigsten. Wer sparen will, wählt einen Termin im Februar, März oder November.

Brauche ich eine Malariaprophylaxe?

Laut Auswärtigem Amt ist das Risiko rund um den Krüger-Park und in Etosha zwischen September und Mai hoch, an den Victoriafällen in jedem Monat. Ob Tabletten sinnvoll sind, klärst du in einer reisemedizinischen Beratung. Wir planen Reisen, medizinischen Rat geben wir nicht.

Wie sicher ist die Route?

Johannesburg hat ein deutlich größeres Kriminalitätsproblem als Windhoek, vorsichtig solltest du in beiden Städten sein. Du wohnst in ruhigen Vierteln und nimmst abends ein Taxi über das Hotel. In Simbabwe fotografierst du keine Polizei, Militär oder Demonstrationen. Folge den Hinweisen der Reiseleitung.

Eignet sich die Reise bei eingeschränkter Mobilität?

Eher nicht. Du kletterst in hohe Safariwagen, läufst in der Namib durch weichen Sand und findest nicht überall einen Aufzug. Ruf uns an, dann klären wir deinen Fall mit dem Veranstalter.

Deine Frage fehlt? Melde dich, ein Mensch aus unserem Team antwortet dir.

Mehr Journeys

Verwandte Routen

Mit Kapstadt und Victoriafällen: Südliches Afrika. Ohne Simbabwe: Krüger Nationalpark und Namibia. Mit Kapstadt, ohne Simbabwe: Kapstadt, Krüger Nationalpark und Namibia. Weitere Routen zeigt dir die Übersicht.

Programm am 02.11.2026 mit der Originalreise abgeglichen. Der Veranstalter kann Details noch ändern.

Österreichische Abenteurer finden ihre Einreisebestimmungen beim Bundesministerium von Österreich und unsere Reisefreunde aus der Schweiz unter dem Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Abenteurern aller anderer Nationalitäten senden wir die entsprechenden Einreisebestimmungen gerne zu.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Du hast weitere Fragen? Dann wirf doch mal einen Blick auf unsere FAQs.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Veranstalters sowie die AGB der traveljunkies GmbH als Vermittler. Unsere AGB findest du hier.

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